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Dienstag, 21. November 2006 11:19
Römischer Skandalentscheid
Opus-Dei-Bischof Klaus Küng setzt in der Diözese St. Pölten seinen scharfen Linkskurs fort. Jetzt ernannte Rom auf seinen Vorschlag einen neuen Weihbischof für St. Pölten.
Der neue Weihbischof von St. Pölten, Mons. Anton Leichtfried
Der neue Weihbischof von St. Pölten, Mons. Anton Leichtfried
(kreuz.net, St. Pölten) Hw. Anton Leichtfried (39) ist neuer Weihbischof für die niederösterreichische Diözese St. Pölten.

Papst Benedikt XVI. hat den gegenwärtigen Regens des – von zwei Seminaristen bewohnten – St. Pöltner Priesterseminars zum Titularbischof von Rufiniana und Weihbischof für die Diözese St. Pölten ernannt.

Das berichtete der ‘Österreichische Rundfunk’ auf seiner Homepage.

Die Webseite ‘kreuz.net’ hatte bereits im Januar dieses Jahres eine Fünferliste mit möglichen Kandidaten für dieses Amt veröffentlicht.

Auf der Liste, die vom St. Pöltner Generalvikar als „Blödsinn“ und von „Narren verfaßt“ bezeichnet wurde, befand sich auch der Name des jetzt Ernannten.

Hw. Leichtfried ist seit eineinhalb Jahren Regens des St. Pöltner Priesterseminars.

Davor war er Spiritual des gesamtösterreichischen Propädeutikums für Priesteramtskandidaten in Horn.

Verpflichtendes Vorbereitungsjahr für Seminaristen in HornVerpflichtendes Vorbereitungsjahr für Seminaristen in HornKlicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 4 Bildern zu starten.

Bereits die Ernennung des zum progressistischen Lager gehörenden Hw. Leichtfried zum Regens des St. Pöltner Priesterseminars galt in katholischen Kreisen als skandalös.

Entsprechend war auch die Entwicklung der Berufungszahlen in der Diözese St. Pölten.

Hw. Leichtfried galt als Feind des Vorgängerbischofs von St. Pölten, Mons. Kurt Krenn.

Aktualisierung 12.00 Uhr

Die Ernennung des neuen Weihbischofs ist inzwischen auch auf der Homepage des Vatikan bekanntgegeben worden

Der St. Pöltner Bischof Klaus Küng begrüßte die Ernennung vor seiner Kirchenzeitung ‘kirche bunt’: „Es freut mich, daß der Papst meiner Bitte entsprochen und den Regens des Priesterseminars zum Weihbischof unserer Diözese ernannt hat.“

Mons. Küng nannte den neuen Weihbischof ein „junges Talent“. Er sei ihm ein willkommener Mitarbeiter im Bischofsamt:

„Ich bin sicher, daß seine Ernennung zum Weihbischof zur weiteren Konsolidierung unserer Diözese beitragen wird.“
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Donnerstag, 23. November 2006 09:30
Lord Werther: weiteres Zitat
„So lassen Sie sich’s berichten. Schon die ersten Entdecker der Urtama waren des Lobes voll über ihre Bewohner, die mächtigen Memnogen. Allgemein herrscht die Auffassung, daß diese vernunftbegabten Altruisten zu den gefälligsten, sanftesten und gutmütigsten Geschöpfen des ganzen Universums gehören. IN der Meinung also, auf solchem Boden müsse die Saat des Glaubens besonders gut aufgehen, sandten wir Pater Oribas zu den Memnogen und ernannten ihn zum Bischof in partibus infedilium. Der Ankömmling wurde von den Memnogen so herzlich empfangen, wie man es sich nicht besser wünschen konnte; sie umgaben ihn mit allen Ehren und waren rührend besorgt um ihn, hingen an seinen Lippen, lasen ihm jeden Wunsch von den Augen ab, nahmen lechzend seine Lehren auf – mit einem Wort: er hate sie völlig in der Hand. In den Briefen, die ich von ihm erhielt, fand er keine Worte, sie zu loben, der Unglückselige…“ Lem
Mittwoch, 22. November 2006 13:06
Dr. Christoph Heger: @turk: Welche Genozide wollen Sie denn noch alles vor Leugnung schützen?
Dr. Heger, bleiben wir sachlich.

Ich muß doch bitten, meine Beitrag war sachlich.

Hier ging es nicht um Strafe, sondern um die sachliche Zurückweisung jeder einzelnen Lüge,

Gegen solche Zurückweisungen habe ich ja nichts. Der streitige Punkt jedoch ist gerade die Strafbarkeit (angeblich) falscher Behauptungen. Sofern es hier ein Mißverständnis gab, war es nicht meine Schuld.

Es scheint aber gar kein Mißverständnis gegeben zu haben, denn hier wiederholen Sie den Wunsch noch Strafbarkeit:

Wer jedoch den systematischen Genozid gegen die Juden oder andere Genozide leugnet, sollte sehr wohl in Konflikt mit dem Strafgesetz kommen.

Die Leugnung welcher Genozide wollen Sie denn noch alles strafbar machen? Stellen Sie sich vor, jemand verlangte, die Leugnung der Vernichtung des Deutschtums in Osteuropa im und nach dem 2. Weltkrieg strafbar zu machen. Da wäre aber was los!

MfG
Christoph Heger
Mittwoch, 22. November 2006 12:31
turk: DOCH, BEI LEUGNUNG VON GENOZIDEN SEHR WOHL
Dr. Heger, bleiben wir sachlich. Hier ging es nicht um Strafe, sondern um die sachliche Zurückweisung jeder einzelnen Lüge, und hier ist kreuz.net zu danken, daß es diese Möglichkeit gibt. Denn man darf annehmen, daß die Leserschaft genau jene ist, die manchmal der Versuchung eines Wunschdenkens („in meinem Lager gibt es nur Heilige“) und eines radikalen Geschichtsrevisionismus unterliegt.

Wer jedoch den systematischen Genozid gegen die Juden oder andere Genozide leugnet, sollte sehr wohl in Konflikt mit dem Strafgesetz kommen. Denn solcher Geschichtsrevisionismus führt zu menschenverachtender Ideologie. In der Wissenschaft können solche Thesen keinen Halt haben, wenn es sich um redliche Wissenschaft handelt. In philosophischer Sicht geht es um das Ganze, und daher dürfen derart eklatante Menschenvernichtungen nicht als Fakten geleugnet werden.
Mittwoch, 22. November 2006 12:16
Dr. Christoph Heger: @turk: Auch Geschichtsrevisionismus muß geduldet werden.
Solange dieselben Uneinsichtigen versuchen, auf anonymen Portalen Einsendungen und Beiträge unterzubringen, welche maßgeblich Fakten verdrehen, ist es nicht einzusehen, nur eine einzige ständig wiederholte Lüge zu tolerieren.

Das kann doch wohl nicht Ihr Ernst sein, daß Sie jetzt das Lügen strafbar machen wollen?

Schon die bestehende Sondergesetzgebung (Inquisition) ist grundgesetzwidrig (Verstoß u.a. gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Freiheit der Wissenschaft, prozeßrechtliche Einschränkungen). Wie richtig das ist, hat mir das Bundesverfassungsgericht bestätigt, als es mich belehrte, daß eine türkische Dame, in einem Leserbrief an die FAZ mit ziemlich frechen Worten das Genozid an den Armeniern bestritt, insofern nur von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machte.

Außerdem: Wissenschaft ist grundsätzlich methodisch revisionistisch. Das gilt auch und vielleicht besonders für die Geschichtswissenschaft.

MfG
Christoph Heger
Mittwoch, 22. November 2006 11:49
turk: NEIN, GESCHICHTSREVISIONISMUS IST INTOLERABEL
Solange dieselben Uneinsichtigen versuchen, auf anonymen Portalen Einsendungen und Beiträge unterzubringen, welche maßgeblich Fakten verdrehen, ist es nicht einzusehen, nur eine einzige ständig wiederholte Lüge zu tolerieren. Hier haben „Ambrosius“, kreuz.net und andere eine sehr wichtige Aufklärungsarbeit gegen eine neue Form des Geschichtsrevisionismus geleistet. Sie, Konrad-Schüttel, sollten diesbezüglich umkehren.
Mittwoch, 22. November 2006 11:38
Konrad: Dann ignorieren Sie doch endlich den „13.“!
Konrad hat auch nicht gesagt, dass ohne Bischof Krenn „die katholische Welt untergeht“.
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