[ « 278 279 280 281 282 » ]
Mittwoch, 22. November 2006 09:25
Nach einer Mahnwache vor dem Fuldaer Dom hat der dortige Bischof seinen Dompfarrer vorgeschoben, um zu begründen, warum drei beliebte Jungpriester die Diözese verlassen müssen.
Zurück zum Artikel 48 Lesermeinungen:
Donnerstag, 23. November 2006 19:40
Toby: Achtung!!! Warnung vor Fakes!!!
Warum sollten es ausgerechnet die Kritiker von Bischof Algermissen sein, die gefälschte E-Mails in Umlauf bringen!? Damit würden sie sich selbst enorm schaden. Das ergibt keinen Sinn.

Daher schließe ich mich Leser „Savonarola“ in einem anderen Forum an:

Das sind Fakes, um den SJM im Ansehen zu schaden. Ich würde Strafanzeige erstatten.
Donnerstag, 23. November 2006 19:25
Lauschi: Jesuiten
Hmmmm. Also, die Jesuiten fälschen demnach jetzt ihre eigenen Presseerklärungen. Interessanter Ansatz, wenn da nicht die Möglichkeiten von Hackern, Proxyservern etcetera wären.
Bliebe noch die Frage nach dem Motiv. Eventuell, um Bischof Algermissen zum Hinauswurf der SJM zu bewegen? Zu dumm, daß man damit nur eine sowieso offene Tür einrennen würde…
Aber ich bin zuversichtlich, daß irgendwelche Verschwörungsfuzzies auch dafür noch eine „Erklärung“ finden!
Donnerstag, 23. November 2006 18:50
Maledica: Pamphlete
Ob das jetzt auch die „Freimaurer“ und der Papst waren?
Nö, die Jesuiten
Stammt doch von deren offizieller Netzadresse!
Hähähähähä
Donnerstag, 23. November 2006 17:04
Lauschi: Gefälschte Pamphlete gegen Bischof Algermissen
Oh je.
Es wird immer schöner!
Ob das jetzt auch die „Freimaurer“ und der Papst waren?
Donnerstag, 23. November 2006 10:48
Maledica: Kirche von hinten
@Teufelhard
Nein, die haben mit Kirche von hinten nix am Hut.
Denn wir sind auch Kirche.
Wir sind Kirche bestimmen aber selbst entgegen dem Lehramt, was Kirche zu sein hat.
Sollen die doch ihre protestantische Sekte basteln, wo sie ihre ungezügelten Triebe ausleben können. Denn diese reduzieren Kirche auf das sexte Gebot!
Donnerstag, 23. November 2006 00:21
Gotthard: herrlich
Einige Rhön-Leute und ihre x.net Unterstüzer demonstrieren wunderbar „Kirche von unten“ und „wir sind Kirche“.

Ich hoffe, dieselben Leute werden auch – mit anderen zusammen – demonstrieren, wenn „für alle“ in „für viele“ im Hochgebet geändert werden sollte.

„Wir sind Kirche“ ist endlich mal wieder den Kopf erhoben und gegen eine bischöfliche Einsam-Entscheidung den Kopf erhoben…
Mittwoch, 22. November 2006 22:02
Lauschi: @ adlimina
Stimmt.

So wie es seinerzeit mit Béla Horváth in Joßgrund gelaufen ist.
Um welches Bistum und welchen Orden ging es da noch gleich?
Mittwoch, 22. November 2006 21:08
adlimina: Sonst machen’s eher die Linken so …!?!

Die eine und/oder der andere müßten sich doch der Mäßigung befleißigen, auch wenn das Herz überfließt und der Eifer für die Sache Gottes brennt: sonst kommt mit dem ganzen Einfordern von Gesprächen und Hörbereitschaften am Ende die nämliche kirchliche Basisdemokratie heraus, die in anderen Zusammenhängen als vom Teufel abgelehnt wird.
Mittwoch, 22. November 2006 19:11
Karl-Peter: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, sehr verehrter Herr Domdechant von Fulda!
Zur Erinnerung, aus den kreuzmeldungen:
„Im Fuldaer Dom ist es durchaus üblich – zuletzt am 5. November –, daß von ‘Gottesdienstgestaltern’ ein selbstformuliertes Glaubensbekenntnis vorgetragen wird, was gegen die päpstliche Instruktion Redemptionis Sacramentum (Nr. 69) verstößt. Und wie steht es zum Beispiel mit den in der Dompfarrei an die Jugendlichen verteilten Firmmappen, in denen mit keinem Wort vom Heiligen Geist oder den Gaben des Heiligen Geistes zu lesen ist?“
(Aus einem Leserbrief in der deutschen ‘Tagespost’ vom 14. November zur Vertreibung dreier SJM-Patres aus dem Bistum Fulda.)
Mittwoch, 22. November 2006 18:58
Lioba: Lieber Toby!
Nicht nur der Hochw. Herr Bischof weicht diesen Fragen aus, seine Verteidiger tun es ihm gleich.
Mittwoch, 22. November 2006 18:22
Toby: Fragen
Algermissen behauptet, er fühle sich als Bischof von Fulda „vom Heiligen Vater ganz und gar verstanden“.

Die Menschen in der Rhön fühlen sich dagegen vom Fuldaer Oberhirten ganz und gar unverstanden.

Der Bischof spricht nicht mit den Menschen.

Tatsächlich kann man an seinen Führungsqualitäten zweifeln.

So kann man mit den Leuten nicht umgehen.

Man weiß nicht so recht, was den Bischof umtreibt.

Sind ihm die Sorgen und Bedürfnisse der Menschen wirklich ein Anliegen?

Auch wenn man anderer Meinung ist, sollte man doch zumindest mit den Leuten reden.

Ob das der Papst auch will? Dass man mit den Menschen nicht spricht?

Das kann ich mir nicht vorstellen.
Mittwoch, 22. November 2006 18:04
Lauschi: @ Didymus-Zwilling
Darf ich eine Prognose wagen?
Vielleicht Nachtarock zum Thema SJM-Hinauswurf…
Vergleiche auch KPE-Zeitung zum Thema Auerbach/Oberpfalz 2001, wo es noch bis 2004 vorgehalten hat. Aber nichts für ungut…!
Mittwoch, 22. November 2006 18:03
Lioba: Durch derartige Solidaritätsbeweise
dürfte aus dem Ehrendomkapitular Hauser bald ein Domkapitular werden. Im doppelten Sinn verliert man mit solchen Aktionen alle „Ehren“. Ein Seelsorger prüskiert in aller Öffentlichkeit gläubige Menschen, die betend und singend zusammenkommen. Haben sie eine andere Wahl, als ihre Anliegen öffentlich an einen Bischof zu richten, der nicht mit den Menschen reden will?
Mittwoch, 22. November 2006 17:48
Didymus-Zwilling: Noch 9 Tage …
und über was berichtet kreuz.net dann?
Mittwoch, 22. November 2006 16:41
Breze: @ Stimme der Vernunft
Es wird mit jeden Tag deutlicher, daß xnet ein Sedisvakantistenorgan ist.

Und nicht nur das…
Mittwoch, 22. November 2006 15:38
bonifatius: Hat der Bischof Führungsqualität???
Die drei Patres hätten allerdings nicht ausdrücklich um die Umstrukturierung gebeten, wie sich der Bischof – in einem seltsamen Verlangen – von den Priestern seines Bistums gewünscht hätte.“

Hat denn der Bischof vor der Wende bei der SED gelernt? Nein, Spaß beiseite. Egal, wie der Fall wohl liegt, ob Bagatelle oder weitreichende Strategie zur „Austreibung“ der Katholizität; die pädagogische Führungsqualität sollte bei einem Bischof wenigsten medioker sein!
Mittwoch, 22. November 2006 15:38
Lauschi: Noch eine Verschwörung?
Ist mir sehr sympathisch, daß im Titel ein Fragezeichen aufscheint. Einige scheinen sich ja eh schon sicher zu sein, daß so „geheime Mächte“ wie die Rotarier hinter der ganzen „Verschwörung“ steckten. Suum cuique, aber: Jetzt auch noch der Papst?
Hmmmmm…
Darf ich eine höfliche Bitte wiederholen und ersuchen, wenigstens die „Weisen von Zion“ in der Mottenkiste zu belassen?
Ist nur, weil sich vor einigen Tagen schon der Deckel gehoben hatte… Besten Dank an die Besonnenen auf beiden Seiten!
Mittwoch, 22. November 2006 15:26
Lioba: Papst Benedikt steckt bestimmt nicht mit Bischof Algermissen unter einer Decke!
Aber ich denke, daß Bischof Algermissen das liebend gern hätte. Mich stört, daß er nach außen den Eindruck vermittelt, als wäre er mit dem Papst ein Herz und eine Seele. Schade, viele lassen sich täuschen. Manche meiner Schüler schmeicheln mir auch gelegentlich, ich bleibe da immer recht nüchtern. Bei dem ein oder anderen ist mir aufgefallen; hinter dem Rücken sind solche „Schleimer“ (wie die meisten sie zu bezeichnen pflegen) meist ganz anders.
Mittwoch, 22. November 2006 13:35
rebekka: EINLADUNG
Heute als Ein-Mensch-Privatprojekt mit wenig zeitlichem Spielraum eröffnet – aber wenn sich Freiwillige melden, kann man das vielleicht demnächst aufbauen und auf mehrere verteilen:

kreuzwatch.twoday.net
Mittwoch, 22. November 2006 13:29
landorganist: @Stimme der Vernunft
Natürlich ist es so! Erst gestern machte ich eine Bemerkung zu den Sedis, die in kürzester Zeit von den dazu befugten Individuen entfernt wurde. Mich wundert sowas nicht. Deshalb stehen diejenigen, die diese Seite betreiben und diejenigen, die sich positiv zu den regelmäßig veröffenlichten Pamphleten äußern sicher nicht in Gemeinschaft mit der römisch-kath. Kirche. Deshalb lohnt sich auch eigentlich keine Diskussion. Wie das immer ausartet zeigt dieser Tread. Im Übrigen lohnt sich kein weiterer Kommentar zu den Vorgängen in Fulda. Die Diözesanen interessiert das Thema sicher nicht, der Bischof muss sich vor kreuznet nicht rechtfertigen, und die etwa 70 Gläubigen, werden auch weiterhin seelsorgerisch gut betreut. Also, am Besten lassen wir Sie zetern, die kreuznattern, Wiederstand ist zwecklos, sie sind die Borg…es klappt nur nicht so mit der Assimilierung.
Mittwoch, 22. November 2006 13:13
stimme der vernunft: Sedisvakantisten
Es wird mit jeden Tag deutlicher, daß xnet ein Sedisvakantistenorgan ist.
Mittwoch, 22. November 2006 13:12
iustus: @Protestant
Wir verstehen uns doch alle als Diener Gottes,oder?

Selbstverständlich. Sie dienen dem Herrn auf Ihre Art und ich auf seine.
Mittwoch, 22. November 2006 13:11
Maledica: Dummheit der Protestanten
Nun es sind wieder die geistig Armen, die wieder mitreden wollen und von nix ne Ahnung haben.
Genausogut könnte ein Geisteswissenschaftler einem Mechaniker vorschreiben wie eine Maschine zu funktionieren hat.
Aber die Protestanten sind ja so intelligent und gründen ihre 1.001te Sekte.
Wie gut das wir den Felsen Petri in Rom haben, mögen auch tausende Apostaten in Deutschland sich über diesen erheben und die Botschaft der Ad limina Gespräche zerlügen!
Naja dem verblendeten Algermissen ist nun mal von seiner fanatischen Zerstörungsdoktrin besessen, da müssen natürlich die Katholiken beseitigt werden!
Mittwoch, 22. November 2006 12:58
Protestant: @malle
Die erheben ja immer ihre eigene Meinung als neue Sektenmaxime- wies halt diesen in den Kram paßt!
Damit können Sie doch wirklich nur die häretischen Abweich-Piusse gemeint haben…!
Aber selbstverständlich steht es Ihnen völlig frei, sich als erster und einziger Diener IhresGottes feiern zu lassen!
Mittwoch, 22. November 2006 12:56
Maledica: Diener Gottes
Wir verstehen uns doch alle als Diener Gottes,oder?
Protestanten wohl kaum.
Die erheben ja immer ihre eigene Meinung als neue Sektenmaxime- wies halt diesen in den Kram paßt!
Mittwoch, 22. November 2006 12:55
Bernado: @rebekka
Sie schrieben:Der Gläubige kann seinen Namen aufgrund der im Bistum üblichen Repressionsmaßnahmen nicht nennen.

Selbst wenn es „übliche Repressionsmaßnahmen“ gäbe, wäre es doch falsch zu behaupten, der Gläubige KÖNNE seinen Namen nicht nennen. Selbstverständlich KANN er, wenn er WILL, aber er WILL nicht.

Und das ist doch wahrer christlicher Bekennermut! Die Märtyrer der Alten Kirche wären gewiss mächtig stolz auf kreuz.net!


Das ist aber nicht nett von Ihnen, daß Sie den Bischof hier indirekt mit den heidnischen Beamten gleichsetzen, die die Christen foltern und töten liesßen.
Mittwoch, 22. November 2006 12:53
Protestant: @toby
Sehr schön gesagt!
Wir verstehen uns doch alle als Diener Gottes,oder?
Mittwoch, 22. November 2006 12:47
Toby: Bitte abwarten, was noch geschieht!
Der Papst ist Diener der Diener Gottes!
Mittwoch, 22. November 2006 12:20
rebekka: @Protestant
Sie haben völlig recht!

kreuz.net sieht sich selbst als die dem Papst übergeordnete Autorität.

Und schreibt sich dabei „katholisch“ auf die Fahnen!
Mittwoch, 22. November 2006 12:18
Protestant: Jedes Mittel recht!!!
Der Beitrag grenzt ja jetzt schon an eine Erpressung des Papstes! Entweder der Papst ist für uns oder egen uns-das wird dann an einer solchen Frage festgemacht!
Im Prinzip sollten sich die Leute, die sich solche an den Haaren herbeigezogenen Verfolgungswahnideen ausdenken, mal fragen, ob sie noch alle Tassen im Schrank haben!
Hinzugehen und zu sagen, wenn der Papst nicht in unserem Sinne entscheidet, gehört er mit zur „Algermissen-Clique“ ist absolut unerträglich und gleichzeitig hochgradig entlarvend!
Mittwoch, 22. November 2006 12:14
iustus: PetrusX
PetrusX: „Leute findet Euch endlich damit ab, dass unser Hochwürdigster Bischof Algermissen dem Treiben der SJM’ler nicht mehr länger tatenlos hat zuschauen können.“

Welches Treiben? Etwa das Nicht-Bitten um etwas, was man mit dem eigenen Gewissen vor Gott nicht vereinbaren kann?

Das ist der Kern der Sache. Ich hetze hier keineswegs. Ich bin sehr bereit die andere Seite zu hören. Aber wieder und wieder: Ausser Lügen über Höllenreden in Kommunionmappen und Nicht-Bitten gibts anscheinend nix.

Also PetrusX: Nennen Sie doch mal die Vergehen der SJM!
Mittwoch, 22. November 2006 12:14
rebekka: @ Toby
Sehr informativ.

Dann sage ich einfach:

Fakt ist: Toby lügt.



Und das können wir jetzt gerne noch ein paar Mal hin und her spielen. Ihre Behauptung gewinnen nichts an Aussagekraft und Verbindlichkeit, wenn Sie ein „Fakt ist:“ davor setzen

Fakt ist:

Sie behaupten nur. Her mit Belegen und Beweisen.

1. Wer
2. droht
3. wem
4. was an?

Fakt ist: Geantwortet haben Sie noch immer nicht. Und kreuz.net auch nicht. Ach so, die sind ja eh anonym. Bekennermut und so
Mittwoch, 22. November 2006 12:10
Toby: Willkommen in der Realität
@ rebekka

Was würden sie antworten, wenn ich jetzt sagen würde: „Ich habe nicht mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren“?



Fakt ist:

1. Vertrauliche, namentlich gekennzeichnete Beschwerdebriefe an den Bischof oder an das Generalvikariat, in denen sachliche Kritik an Missbräuchen und Fehlhaltungen von Priestern im Bistum geübt wird, werden an Dritte weitergeleitet.

2. Vertrauliche, namentlich gekennzeichnete Briefe an den Bischof oder an das Generalvikariat, in denen sachliche Kritik an Missbräuchen und Fehlhaltungen von Priestern im Bistum im Bistum geübt wird, werden entweder gar nicht oder mit Drohungen und Einschüchterungen beantwortet.
Mittwoch, 22. November 2006 12:08
rebekka: @Giuseppe
Genau. Dass drei Priester von einem Bischof aus ihren Gemeinden entfernt werden (sie üben ihr Amt ja ohnehin nur nach Weisung des Bischofs aus), kommt in der Tat einer Kreuzigung gleich
Mittwoch, 22. November 2006 12:06
Guiseppe: „PetrusX“! Haben Sie etwa Angst vor „Rom“?
PetrusX: „So so, jetzt also auch noch Rom…Na ja, solange der Gläubige (vermutlich auch ein ganz fundamentaler) das nur gegenüber kreuz.net erklärt…“

Was regen Sie sich darüber so auf? Wenn der Hochwürdigste Herr Bischof Algermissen (und Sie) doch alles richtig gemacht haben ggü. den SJM-Patres, warum müssen Sie dann Angst vor Rom haben?

PetrusX: „Bis jetzt hatten wir ja viel zu lachen hier.
Aber inzwischen artet das Ganze in eine echte Hysterie aus!!!“


Sind Sie schadenfroh ob der „Hysterie“ in den betroffenen Gemeinden?

PetrusX: „Leute findet Euch endlich damit ab, dass unser Hochwürdigster Bischof Algermissen dem Treiben der SJM’ler nicht mehr länger tatenlos hat zuschauen können.“

(Nochmal:) Welches Treiben? Etwa das Nicht-Bitten um etwas, was man mit dem eigenen Gewissen vor Gott nicht vereinbaren kann?

PetrusX: „Jetzt auch noch nach dem Hochwürdigsten Erzbischof Ender zu rufen und das Ganze als schmutzige Sache hinzustellen, ist einfach nur noch lächerlich.“

Sie müssen ja schon sehr Angst haben, nicht wahr?

PetrusX: „Schmutzig und niederträchtig ist einzig der Versuch, daraus einen Skandal zu fabrizieren, wo gar keiner ist.“

Sie sind ja aggressiv! Schon abweichende Meinungen und Kritik sind für Sie (rebekka und andere) „Hetze“ gegen den Bischof.

PetrusX: „Zum Glück ist der Spuk ja sowieso bald vorbei.“

Tja, das haben auch schon einige gedacht, nachdem unser Herr Jesus Christus ans Kreuz genagelt wurde. Bekannterweise haben sich diese Herren gewaltig geirrt.
Mittwoch, 22. November 2006 11:35
rebekka: @Toby
Dass „unbescholtenen Gläubigen“ (gegen den eigenen Bischof zu hetzen und ihm kirchenzerstörerische Absichten zu unterstellen, ist offenbar Ihre Definition von „unbescholten“ – ich werde Sie daran erinnern, wenn kreuz.net mal wieder über Krenn- oder Haas- oder Müller-Kritiker berichtet! ) „Repressionen angedroht“ würden, ist bisher nur eine Behauptung.

Sagen Sie doch konkret: Wer (namentlich!) droht wem (namentlich!) welche Repressionen (konkret!) an?

Und: SELBST WENN ES SO SEIN SOLLTE, wäre das Verschweigen des eigenen Namens immer noch ein Akt der Feigheit. Da „der Gläubige“ ja offenbar nicht einmal Mitarbeiter der Diözese ist (denn sonst würde kreuz.net das auch genussvoll dazuschreiben), ist mir schleierhaft, um welche Art von Repressionen es sich handeln sollte. Dienstrechtlich ist da nicht viel zu machen, strafrechtlich auch kaum etwas – also jetzt haben Sie die Chance, aus einer puren Behauptung eine konkrete Aussage zu machen.

Das ist ja ein ähnliches Gejammere wie beim Kollegen Lingen, der seit Jahren seine Verhaftung/Einkerkerung/Hinrichtung durch die „Völkermordrepublik Deutschland“ ankündigt, sich zum Opfer stilisiert – und was passiert? Nichts! Die ach so böse Völkermordrepublik lässt das ach so arme Opfer nach wie vor problemlos seine Internetseite publizieren, Predigten halten, Briefe und Klageschriften versenden. Hm. Und der Typ glaubt immer noch, ihm ginge es schlechter als den Häftlingen in KZs?
Mittwoch, 22. November 2006 11:23
wickerl: gleiche Decke?
Der Titel er stecke unter einer Decke ist für einen Papst nicht angemessen, aber aus den Bischofsernennungen des letzten Jahres können wird sehen und schließen dass wir unter Papst Benedikt die Besserung die einmal kommen wird, weil ja die Hölle den Felsen Petrus nicht überwältigen kann, unter Papst Benedikt noch nicht zu erwarten ist.
Papst Benedikt blinkte öfter einmal im Leben rechts, -seine Freundschaft zur bayerischen CSU wies in diese Richtung, oder auch die fulminante Absetzung von Bischof Aichern, – er fuhr und fährt dann aber regelmäßig links vorbei. Abgesehen davon dass die kleinen österr. Diözesen keinen Weihbischof bräuchten, sind solche Ernennungen sehr deprimierend. Das Propädeutikum von Horn soll nach informierter Quelle Papst Benedikt XVI sehr eindringlich den deutschen Bischöfen empfohlen haben, also wir wissen alle wohin die Reise geht.
Mittwoch, 22. November 2006 11:22
PetrusX: So so, jetzt also auch noch Rom…
Na ja, solange der Gläubige (vermutlich auch ein ganz fundamentaler) das nur gegenüber kreuz.net erklärt…

Bis jetzt hatten wir ja viel zu lachen hier.
Aber inzwischen artet das Ganze in eine echte Hysterie aus!!!

Leute findet Euch endlich damit ab, dass unser Hochwürdigster Bischof Algermissen dem Treiben der SJM’ler nicht mehr länger tatenlos hat zuschauen können.

Jetzt auch noch nach dem Hochwürdigsten Erzbischof Ender zu rufen und das Ganze als schmutzige Sache hinzustellen, ist einfach nur noch lächerlich.

Schmutzig und niederträchtig ist einzig der Versuch, daraus einen Skandal zu fabrizieren, wo gar keiner ist.

Zum Glück ist der Spuk ja sowieso bald vorbei.
Mittwoch, 22. November 2006 11:21
Toby: Repressionsmaßnahmen sind unchristlich
@ rebekka

Ich glaube, Sie verwechseln da etwas. Ist es denn christlich, unbescholtenen Gläubigen mit Repressionen zu drohen?
Mittwoch, 22. November 2006 11:19
HansUrs: @Romulus
Aber die Herren sind geblieben, dass der Kirche so richtig Schaden zugefügt wird! Einfach gesagt: Sie wollten eben stänkern, oder? Vielleicht hat dem Ordensoberen ja einfach vorgeschwebt die gute Besoldung der Patres weiter in der Ordenskasse zu wissen, die soll ja in Deutschland recht gut sein und da schluckt man so manche Kröte.

Solche Statements werden der Sache nicht gerecht. Der Fall zeigt schon eine innere Problematik, die man nicht leicht auflösen kann (deswegen muss man aber nicht mit bösartigen Unterstellungen arbeiten!)

Die Patres sind nicht ohne weiteres in ein solches Pastorales Konzept einbindbar. Das wissen sie selbst und das weiss auch der Bischof. Deswegen kann man aber auch nicht einfach vom Bischof verlangen, auf pastorale Konzepte zu verzichten, die auf die nun einmal gegebene Situation reagieren.

Hier wird einfach der „Graben“ deutlich, den es zwischen Seelsorgern unterschiedlicher Ausrichtung in Deutschland mittlerweile gibt – selbst dann, wenn z.B. die SJM-Patres auf ihre Vorliebe für die Alte Messe zugunsten ihrer seelsorgerischen Tätigkeit verzichten.
Mittwoch, 22. November 2006 11:11
Agiafortuni: Romolus: natürlich haben Sie recht
die Haltung der Patres ist deswegen inkohärent, weil mehr nur als der Gehorsam auf dem Spiele steht. Das Vertrauensverhältnis zwischen ihnen und dem Oberhirten ist erschüttert und wo dies vorliegt, ist man nicht mehr bereit die eigenen Massstäbe zurückzustellen und zu gehorchen. Der Gehorsam ist eben kein Selbstzweck sondern ein Vertrauensmerkmal
Mittwoch, 22. November 2006 11:09
HansUrs: Wahrhaftigkeit
Wirklich bedauerlich an dem ganzen Zwischenfall finde ich die Tatsache, dass auch von Seiten des Bistums und seiner Vertreter ganz offensichtlich mit groben Unwahrheiten operiert wird.
Ich habe mir die „verbotene“ Erstkommunionmappe besorgt und musste feststellen, dass alle Aussagen des Sektenbeauftragten „Pfarrer Rauch“ schlicht falsch sind. Das Wort „Hölle“ kommt in der ganzen Mappe nicht, auch keine Drohung, „aus der Liebe Gottes zu fallen“. Es wird ganz korrekt formuliert, dass die Gebote eine Hilfe Gottes sind, auf dem richtigen Weg zu bleiben und dass Gottes Liebesangebot auch dann bestehen bleibt, wenn wir sündigen.
Auch die Aussage des Bischofs, er habe „nicht mitteilbares Wissen“ ist so nicht hinnehmbar. Es kann ja sein, dass er Informationen hat, die in seine Entscheidung einfliessen, die er aber nicht öffentlich benennen will. Dann muss er aber wirklich schweigen und nicht solche Sätze verbreiten, die den Orden und die Patres in den Ruch schlimmen Fehlverhaltens bringen, ohne dass sie sich dagegen wehren könnten.
Mittwoch, 22. November 2006 10:59
rebekka: Repressionen
Der Gläubige kann seinen Namen aufgrund der im Bistum üblichen Repressionsmaßnahmen nicht nennen.

Selbst wenn es „übliche Repressionsmaßnahmen“ gäbe, wäre es doch falsch zu behaupten, der Gläubige KÖNNE seinen Namen nicht nennen. Selbstverständlich KANN er, wenn er WILL, aber er WILL nicht.

Und das ist doch wahrer christlicher Bekennermut! Die Märtyrer der Alten Kirche wären gewiss mächtig stolz auf kreuz.net!
Mittwoch, 22. November 2006 10:58
iustus: @Romulus
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:

Der Ordensobere, Pater Andreas Hönisch, hatte in einer Stellungnahme erklärt, daß in seinem Orden zwar keine Freude über die Fuldaer Umstrukturierungspläne herrsche. Er habe dem Bischof jedoch mehrmals die Loyalität der ‘Diener Jesu und Mariens’ zugesichert.

Die drei Patres hätten allerdings nicht ausdrücklich um die Umstrukturierungen „gebeten“ – wie sich das der Bischof – in einem seltsamen Verlangen – von den Priestern seines Bistums gewünscht hatte.


Wenn Sie natürlich der Ansicht sind, der Orden hätte sich freuen und nach den Umstrukturierungen bitten müssen, um bleiben zu können, dann ist Ihnen nicht mehr zu helfen.

Das Ganze sieht weiterhin nach einem Skandal aus:

Unbescholtene Priester, die dringend gebraucht werden, werden entlassen, weil sie sich nicht freuen und nicht um etwas bitten, was ohne Probleme angeordnet werden kann, wobei der Anordnung Folge geleistet würde.

Weiter gilt: Sollte es berechtigte Gründe geben, dann mögen sie genannt werden. Mit fortschreitender Zeit glaube ich (trotz der Anspielungen von adlimina) immer weniger daran.
Mittwoch, 22. November 2006 10:45
Romulus: Wahre Gründe?
„Eigentlich hätte man erwarten müssen, daß die Patres von sich aus den Dienst im Bistum Fulda beenden, wenn sie ihn nicht mittragen können.“

Genau so ist es! Aber die Herren sind geblieben, dass der Kirche so richtig Schaden zugefügt wird! Einfach gesagt: Sie wollten eben stänkern, oder? Vielleicht hat dem Ordensoberen ja einfach vorgeschwebt die gute Besoldung der Patres weiter in der Ordenskasse zu wissen, die soll ja in Deutschland recht gut sein und da schluckt man so manche Kröte.
Mittwoch, 22. November 2006 10:30
Seminarist: Staub an unseren Füssen
Die Vorgaben des Bischofs seien in „allen“ Regionen des Bistums auf „breite“ Zustimmung gestoßen.

Das ist wohl Wunschdenken!

Der Dompfarrer erinnert auch daran, daß das ‘Grundstatut zur Errichtung von Pastoralverbünden’ von Rom gutgeheißen worden sei.

War da nicht noch ein Brief in der Schublade des Hochw. Herrn Bischofs?

Abschließend erklärt Mons. Hauser, daß der Bischof die Entscheidung zur Entlassung der Priester nach „reiflicher Überlegung“ und mit „großer Langmut“ im Einvernehmen mit der gesamten Bistumsleitung gefällt habe:

Geheuchelt wäre hier noch untertrieben.
Wobei seit Amtsantritt der Bischof gewiss reiflich überlegt wurde, wie die SJM aus dem Bistum zu entfernen sei.

Ansonsten:
„Selbst den Staub aus eurer Stadt (eurem Bistum), den wir an unseren Füssen tragen, schütteln wir ab!“ Mt 10.14

Seminarist
Mittwoch, 22. November 2006 09:41
ExBochumer †: Typisch eben …
Die Rotarier sehen sich als Elite aus ihren Berufszweigen. Bezeichnend ist natürlich dann auch, dass sich ein gewisser Herr Bischof eine eigene Elite in seinem Bistum – genannt werden diese „Pastoraleinheiten“ – schaffen will.
Mittwoch, 22. November 2006 09:36
Agiafortuni: lieber leere Kirchen mit V2 und NOM Schwachsinn
Ein Artikel in der heutigen Basler Zeitung gibt Aufschluss gibt Aufschluss über durch Mangel an Priester hervorgerufene katastrophale Lage im Bistum Basel. Nichtsdestoweniger wird weiterhin fortgefahren, Priester die der katholischen Messe (Pius V) anhängen an den Rand zu drängen. Im gleichen Atemzuge lassen die französischen Bischöfe ein hysterisches Geschrei los jedesmal wenn davon die Rede ist, dass die katholische Messe für gleichberechtigt mit dem NOM erklärt würde. Wünscht Benedikt XVI, dass seine Glaubwürdigkeit nicht weiter erschüttert werde, sollte er endlich ein mutiges Wort über diese Missstände aussprechen und zwar ohne Rücksicht darauf, ob er damit bei den V 2 Bischöfen Anklang findet oder nicht
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2009 kreuz.net