Nach einer Mahnwache vor dem Fuldaer Dom hat der dortige Bischof seinen Dompfarrer vorgeschoben, um zu begründen, warum drei beliebte Jungpriester die Diözese verlassen müssen.
Mahnwache vor dem Fuldaer Dom
(kreuz.net, Fulda) Gestern verfaßte der Fuldaer Dompfarrer, Mons. Peter Hauser, eine Stellungnahme zur
Vertreibung der drei Patres der ‘Diener Jesu und Mariens – SJM’ aus der Rhön.
Die Rhön ist ein Hügelgebirge
im Grenzgebiet der deutschen Bundesländer Bayern, Hessen und Thüringen.
Mons. Hauser ist auch Fuldaer
Regionaldechant. Seine Stellungnahme steht unter dem Titel „Erklärung zur Mahnwache“.
Darin reagierte
er auf eine Kundgebung für die jungen Priester. Diese fand am Samstag vor dem Fuldaer Dom statt.
Der
Dompfarrer versucht in seiner Stellungnahme, die Gründe für die Vertreibung der Patres darzulegen.
Es liege – so der Dompfarrer – unbestritten in der Verantwortung des Fuldaer Bischofs, Mons. Heinz Josef
Algermissen, die Richtlinien für die Pastoral in seinem Bistum zu bestimmen.
Unter dem Stichwort ‘Pastoraler
Prozeß’ sei im Bistum sehr ausführlich über die gesellschaftlichen und kirchlichen Veränderungen und
eine Antwort darauf diskutiert worden:
Die Vorgaben des Bischofs seien in „allen“ Regionen des Bistums
auf „breite“ Zustimmung gestoßen.
Der Dompfarrer erinnert auch daran, daß das ‘Grundstatut zur Errichtung
von Pastoralverbünden’ von Rom gutgeheißen worden sei.
Doch die drei Mitglieder der ‘Diener Jesu und
Mariens’ hätten sich dem ‘Pastoralen Prozeß’ gegenüber von Anfang an ablehnend verhalten.
Mons. Algermissen
habe den Ordensoberen der Diener Jesu und Mariens, Pater Andreas Hönisch, mehrmals schriftlich hingewiesen,
daß sich die drei Patres an „die Vorgaben für die Pastoral im Bistum Fulda“ zu halten hätten:
Das
sei aber nicht in ausreichendem Maß geschehen – behauptet Mons. Hauser in der Stellungnahme – ohne ein
konkretes Fehlverhalten der Patres zu nennen.
Der Bischof habe auch mit den Patres selber Gespräche
geführt.
Schließlich habe sich Mons. Algermissen „gezwungen“ gesehen, Pater Hönisch aufzufordern,
seine Patres zurückzuziehen.
„Eigentlich hätte man erwarten müssen, daß die Patres von sich aus den
Dienst im Bistum Fulda beenden, wenn sie ihn nicht mittragen können.“
Pater Hönisch hätte nach Ansicht
des Dompfarrers spätestens nach dieser Aufforderung dem Wunsch des Bischofs nachkommen und die Patres
abziehen müssen: „Das hat er ausdrücklich verweigert.“
Der Ordensobere habe den bischöflichen Wunsch,
daß die Patres verschwinden sollten, diesen mitgeteilt. Durch die Patres sei der Wille des Bischofs auch
den Gemeinden bekannt geworden:
Dies habe das Vertrauen zwischen Bischof und Pater Hönisch beziehungsweise
zwischen dem Bistum und dem Orden „endgültig“ zerstört.
Abschließend erklärt Mons. Hauser, daß der
Bischof die Entscheidung zur Entlassung der Priester nach „reiflicher Überlegung“ und mit „großer Langmut“
im Einvernehmen mit der gesamten Bistumsleitung gefällt habe:
„Sie mag für viele Gläubige schmerzlich
sein, aber sie war unumgänglich“ – so das Verdikt des Dompfarrers.
Die betroffenen Gemeinden würden
auch künftig „in guter Form“ seelsorglich betreut werden.
Der Ordensobere, Pater Andreas Hönisch, hatte
in einer Stellungnahme erklärt, daß in seinem Orden zwar keine Freude über die Fuldaer Umstrukturierungspläne
herrsche. Er habe dem Bischof jedoch mehrmals die Loyalität der ‘Diener Jesu und Mariens’ zugesichert.
Die drei Patres hätten allerdings nicht ausdrücklich um die Umstrukturierungen „gebeten“ – wie sich
das der Bischof – in einem seltsamen Verlangen – von den Priestern seines Bistums gewünscht hatte.
Noch
vor drei Wochen hatte Mons. Algermissen eine amtliche Aufforderung an die Patres, das Bistum zu verlassen,
als „persönliche, vertrauliche Briefe“ bezeichnet.
Wo steht Rom in dieser Frage?
„Jetzt muß der Nuntius
in Berlin einschreiten“ – erklärte ein Gläubiger aus dem Bistum Fulda vor ‘kreuz.net’.
Der Gläubige
kann seinen Namen aufgrund der im Bistum üblichen Repressionsmaßnahmen nicht nennen.
Es brauche jetzt
die Entscheidung einer höheren Instanz: „Wenn der Nuntius nicht einschreitet, wird auch der Ruf des Papstes
in diese schmutzige Sache hineingezogen und beschädigt.“
Der Bischof von Fulda habe nach der Rückkehr
von seinem Ad-Limina-Besuch in Rom die Sache so hingestellt, als ob Papst Benedikt XVI. mit ihm unter
einer Decke stecke.
„Der Fall Algermissen droht jetzt, die Glaubwürdigkeit des Heiligen Vaters zu erschüttern.“
Daß man in Fulda keine Priester wolle, sei klar: „Wo aber steht Rom in dieser Frage?“
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48 Lesermeinungen
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Achtung!!! Warnung vor Fakes!!! Warum sollten es ausgerechnet die Kritiker von Bischof Algermissen sein,
die gefälschte E-Mails in Umlauf bringen!? Damit würden sie sich selbst enorm schaden. Das ergibt keinen
Sinn. Daher schließe ich mich Leser „Savonarola“ in einem anderen Forum an: Das sind Fakes, um den SJM
im Ansehen zu schaden. Ich würde Strafanzeige erstatten.
#47 Lauschi 19:25:59 | Donnerstag, 23. November 2006
Jesuiten Hmmmm. Also, die Jesuiten fälschen demnach jetzt ihre eigenen Presseerklärungen. Interessanter
Ansatz, wenn da nicht die Möglichkeiten von Hackern, Proxyservern etcetera wären. Bliebe noch die Frage
nach dem Motiv. Eventuell, um Bischof Algermissen zum Hinauswurf der SJM zu bewegen? Zu dumm, daß man
damit nur eine sowieso offene Tür einrennen würde… Aber ich bin zuversichtlich, daß irgendwelche
Verschwörungsfuzzies auch dafür noch eine „Erklärung“ finden!
#45 Lauschi 17:04:37 | Donnerstag, 23. November 2006
Gefälschte Pamphlete gegen Bischof Algermissen Oh je. Es wird immer schöner! www.kath.net/detail.php?id=15288
Ob das jetzt auch die „Freimaurer“ und der Papst waren?
#44 Maledica 10:48:42 | Donnerstag, 23. November 2006
Kirche von hinten @Teufelhard Nein, die haben mit Kirche von hinten nix am Hut. Denn wir sind auch Kirche.
Wir sind Kirche bestimmen aber selbst entgegen dem Lehramt, was Kirche zu sein hat. Sollen die doch ihre
protestantische Sekte basteln, wo sie ihre ungezügelten Triebe ausleben können. Denn diese reduzieren
Kirche auf das sexte Gebot!
#43 Gotthard 00:21:25 | Donnerstag, 23. November 2006
herrlich Einige Rhön-Leute und ihre x.net Unterstüzer demonstrieren wunderbar „Kirche von unten“ und
„wir sind Kirche“. Ich hoffe, dieselben Leute werden auch – mit anderen zusammen – demonstrieren, wenn
„für alle“ in „für viele“ im Hochgebet geändert werden sollte. „Wir sind Kirche“ ist endlich mal wieder
den Kopf erhoben und gegen eine bischöfliche Einsam-Entscheidung den Kopf erhoben…
#41 adlimina 21:08:12 | Mittwoch, 22. November 2006
Sonst machen’s eher die Linken so …!?! Die eine und/oder der andere müßten sich doch der Mäßigung
befleißigen, auch wenn das Herz überfließt und der Eifer für die Sache Gottes brennt: sonst kommt
mit dem ganzen Einfordern von Gesprächen und Hörbereitschaften am Ende die nämliche kirchliche Basisdemokratie
heraus, die in anderen Zusammenhängen als vom Teufel abgelehnt wird.
#40 Karl-Peter 19:11:50 | Mittwoch, 22. November 2006
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, sehr verehrter Herr Domdechant von Fulda! Zur
Erinnerung, aus den kreuzmeldungen: „Im Fuldaer Dom ist es durchaus üblich – zuletzt am 5. November –,
daß von ‘Gottesdienstgestaltern’ ein selbstformuliertes Glaubensbekenntnis vorgetragen wird, was gegen
die päpstliche Instruktion Redemptionis Sacramentum (Nr. 69) verstößt. Und wie steht es zum Beispiel
mit den in der Dompfarrei an die Jugendlichen verteilten Firmmappen, in denen mit keinem Wort vom Heiligen
Geist oder den Gaben des Heiligen Geistes zu lesen ist?“ (Aus einem Leserbrief in der deutschen ‘Tagespost’
vom 14. November zur Vertreibung dreier SJM-Patres aus dem Bistum Fulda.)
Fragen Algermissen behauptet, er fühle sich als Bischof von Fulda „vom Heiligen Vater ganz und gar verstanden“.
Die Menschen in der Rhön fühlen sich dagegen vom Fuldaer Oberhirten ganz und gar unverstanden. Der Bischof
spricht nicht mit den Menschen. Tatsächlich kann man an seinen Führungsqualitäten zweifeln. So kann
man mit den Leuten nicht umgehen. Man weiß nicht so recht, was den Bischof umtreibt. Sind ihm die Sorgen
und Bedürfnisse der Menschen wirklich ein Anliegen? Auch wenn man anderer Meinung ist, sollte man doch
zumindest mit den Leuten reden. Ob das der Papst auch will? Dass man mit den Menschen nicht spricht? Das
kann ich mir nicht vorstellen.
#37 Lauschi 18:04:59 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Didymus-Zwilling Darf ich eine Prognose wagen? Vielleicht Nachtarock zum Thema SJM-Hinauswurf… Vergleiche
auch KPE-Zeitung zum Thema Auerbach/Oberpfalz 2001, wo es noch bis 2004 vorgehalten hat. Aber nichts für
ungut…!
Durch derartige Solidaritätsbeweise dürfte aus dem Ehrendomkapitular Hauser bald ein Domkapitular werden.
Im doppelten Sinn verliert man mit solchen Aktionen alle „Ehren“. Ein Seelsorger prüskiert in aller Öffentlichkeit
gläubige Menschen, die betend und singend zusammenkommen. Haben sie eine andere Wahl, als ihre Anliegen
öffentlich an einen Bischof zu richten, der nicht mit den Menschen reden will?
#33 bonifatius 15:38:52 | Mittwoch, 22. November 2006
Hat der Bischof Führungsqualität??? „Die drei Patres hätten allerdings nicht ausdrücklich um die Umstrukturierung
gebeten, wie sich der Bischof – in einem seltsamen Verlangen – von den Priestern seines Bistums gewünscht
hätte.“ Hat denn der Bischof vor der Wende bei der SED gelernt? Nein, Spaß beiseite. Egal, wie der Fall
wohl liegt, ob Bagatelle oder weitreichende Strategie zur „Austreibung“ der Katholizität; die pädagogische
Führungsqualität sollte bei einem Bischof wenigsten medioker sein!
#32 Lauschi 15:38:21 | Mittwoch, 22. November 2006
Noch eine Verschwörung? Ist mir sehr sympathisch, daß im Titel ein Fragezeichen aufscheint. Einige scheinen
sich ja eh schon sicher zu sein, daß so „geheime Mächte“ wie die Rotarier hinter der ganzen „Verschwörung“
steckten. Suum cuique, aber: Jetzt auch noch der Papst? Hmmmmm… Darf ich eine höfliche Bitte wiederholen
und ersuchen, wenigstens die „Weisen von Zion“ in der Mottenkiste zu belassen? Ist nur, weil sich vor
einigen Tagen schon der Deckel gehoben hatte… Besten Dank an die Besonnenen auf beiden Seiten!
Papst Benedikt steckt bestimmt nicht mit Bischof Algermissen unter einer Decke! Aber ich denke, daß Bischof
Algermissen das liebend gern hätte. Mich stört, daß er nach außen den Eindruck vermittelt, als wäre
er mit dem Papst ein Herz und eine Seele. Schade, viele lassen sich täuschen. Manche meiner Schüler
schmeicheln mir auch gelegentlich, ich bleibe da immer recht nüchtern. Bei dem ein oder anderen ist mir
aufgefallen; hinter dem Rücken sind solche „Schleimer“ (wie die meisten sie zu bezeichnen pflegen) meist
ganz anders.
#30 rebekka 13:35:44 | Mittwoch, 22. November 2006
EINLADUNG Heute als Ein-Mensch-Privatprojekt mit wenig zeitlichem Spielraum eröffnet – aber wenn sich
Freiwillige melden, kann man das vielleicht demnächst aufbauen und auf mehrere verteilen: kreuzwatch.twoday.net
#29 landorganist 13:29:29 | Mittwoch, 22. November 2006
@Stimme der Vernunft Natürlich ist es so! Erst gestern machte ich eine Bemerkung zu den Sedis, die in
kürzester Zeit von den dazu befugten Individuen entfernt wurde. Mich wundert sowas nicht. Deshalb stehen
diejenigen, die diese Seite betreiben und diejenigen, die sich positiv zu den regelmäßig veröffenlichten
Pamphleten äußern sicher nicht in Gemeinschaft mit der römisch-kath. Kirche. Deshalb lohnt sich auch
eigentlich keine Diskussion. Wie das immer ausartet zeigt dieser Tread. Im Übrigen lohnt sich kein weiterer
Kommentar zu den Vorgängen in Fulda. Die Diözesanen interessiert das Thema sicher nicht, der Bischof
muss sich vor kreuznet nicht rechtfertigen, und die etwa 70 Gläubigen, werden auch weiterhin seelsorgerisch
gut betreut. Also, am Besten lassen wir Sie zetern, die kreuznattern, Wiederstand ist zwecklos, sie sind
die Borg…es klappt nur nicht so mit der Assimilierung.
#26 Maledica 13:11:09 | Mittwoch, 22. November 2006
Dummheit der Protestanten Nun es sind wieder die geistig Armen, die wieder mitreden wollen und von nix
ne Ahnung haben. Genausogut könnte ein Geisteswissenschaftler einem Mechaniker vorschreiben wie eine
Maschine zu funktionieren hat. Aber die Protestanten sind ja so intelligent und gründen ihre 1.001te
Sekte. Wie gut das wir den Felsen Petri in Rom haben, mögen auch tausende Apostaten in Deutschland sich
über diesen erheben und die Botschaft der Ad limina Gespräche zerlügen! Naja dem verblendeten Algermissen
ist nun mal von seiner fanatischen Zerstörungsdoktrin besessen, da müssen natürlich die Katholiken
beseitigt werden!
#25 Protestant 12:58:45 | Mittwoch, 22. November 2006
@malle Die erheben ja immer ihre eigene Meinung als neue Sektenmaxime- wies halt diesen in den Kram paßt!
Damit können Sie doch wirklich nur die häretischen Abweich-Piusse gemeint haben…! Aber selbstverständlich
steht es Ihnen völlig frei, sich als erster und einziger Diener IhresGottes feiern zu lassen!
#24 Maledica 12:56:51 | Mittwoch, 22. November 2006
Diener Gottes Wir verstehen uns doch alle als Diener Gottes,oder? Protestanten wohl kaum. Die erheben
ja immer ihre eigene Meinung als neue Sektenmaxime- wies halt diesen in den Kram paßt!
#23 Bernado 12:55:29 | Mittwoch, 22. November 2006
@rebekka Sie schrieben:Der Gläubige kann seinen Namen aufgrund der im Bistum üblichen Repressionsmaßnahmen
nicht nennen. Selbst wenn es „übliche Repressionsmaßnahmen“ gäbe, wäre es doch falsch zu behaupten,
der Gläubige KÖNNE seinen Namen nicht nennen. Selbstverständlich KANN er, wenn er WILL, aber er WILL
nicht. Und das ist doch wahrer christlicher Bekennermut! Die Märtyrer der Alten Kirche wären gewiss
mächtig stolz auf kreuz.net! Das ist aber nicht nett von Ihnen, daß Sie den Bischof hier indirekt mit
den heidnischen Beamten gleichsetzen, die die Christen foltern und töten liesßen.
#20 rebekka 12:20:56 | Mittwoch, 22. November 2006
@Protestant Sie haben völlig recht! kreuz.net sieht sich selbst als die dem Papst übergeordnete Autorität.
Und schreibt sich dabei „katholisch“ auf die Fahnen!
#19 Protestant 12:18:09 | Mittwoch, 22. November 2006
Jedes Mittel recht!!! Der Beitrag grenzt ja jetzt schon an eine Erpressung des Papstes! Entweder der Papst
ist für uns oder egen uns-das wird dann an einer solchen Frage festgemacht! Im Prinzip sollten sich die
Leute, die sich solche an den Haaren herbeigezogenen Verfolgungswahnideen ausdenken, mal fragen, ob sie
noch alle Tassen im Schrank haben! Hinzugehen und zu sagen, wenn der Papst nicht in unserem Sinne entscheidet,
gehört er mit zur „Algermissen-Clique“ ist absolut unerträglich und gleichzeitig hochgradig entlarvend!
PetrusX PetrusX: „Leute findet Euch endlich damit ab, dass unser Hochwürdigster Bischof Algermissen dem
Treiben der SJM’ler nicht mehr länger tatenlos hat zuschauen können.“’ Welches Treiben? Etwa das Nicht-Bitten
um etwas, was man mit dem eigenen Gewissen vor Gott nicht vereinbaren kann? Das ist der Kern der Sache.
Ich hetze hier keineswegs. Ich bin sehr bereit die andere Seite zu hören. Aber wieder und wieder: Ausser
Lügen über Höllenreden in Kommunionmappen und Nicht-Bitten gibts anscheinend nix. Also PetrusX: Nennen
Sie doch mal die Vergehen der SJM!
#17 rebekka 12:14:05 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Toby Sehr informativ. Dann sage ich einfach: Fakt ist: Toby lügt. Und das können wir jetzt gerne
noch ein paar Mal hin und her spielen. Ihre Behauptung gewinnen nichts an Aussagekraft und Verbindlichkeit,
wenn Sie ein „Fakt ist:“ davor setzen Fakt ist: Sie behaupten nur. Her mit Belegen und Beweisen. 1. Wer
2. droht 3. wem 4. was an? Fakt ist: Geantwortet haben Sie noch immer nicht. Und kreuz.net auch nicht.
Ach so, die sind ja eh anonym. Bekennermut und so
Willkommen in der Realität @ rebekka Was würden sie antworten, wenn ich jetzt sagen würde: „Ich habe
nicht mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren“? Fakt ist: 1.
Vertrauliche, namentlich gekennzeichnete Beschwerdebriefe an den Bischof oder an das Generalvikariat,
in denen sachliche Kritik an Missbräuchen und Fehlhaltungen von Priestern im Bistum geübt wird, werden
an Dritte weitergeleitet. 2. Vertrauliche, namentlich gekennzeichnete Briefe an den Bischof oder an das
Generalvikariat, in denen sachliche Kritik an Missbräuchen und Fehlhaltungen von Priestern im Bistum
im Bistum geübt wird, werden entweder gar nicht oder mit Drohungen und Einschüchterungen beantwortet.
#15 rebekka 12:08:50 | Mittwoch, 22. November 2006
@Giuseppe Genau. Dass drei Priester von einem Bischof aus ihren Gemeinden entfernt werden (sie üben ihr
Amt ja ohnehin nur nach Weisung des Bischofs aus), kommt in der Tat einer Kreuzigung gleich
#14 Guiseppe 12:06:54 | Mittwoch, 22. November 2006
„PetrusX“! Haben Sie etwa Angst vor „Rom“? PetrusX: „So so, jetzt also auch noch Rom…Na ja, solange
der Gläubige (vermutlich auch ein ganz fundamentaler) das nur gegenüber kreuz.net erklärt…“ Was regen
Sie sich darüber so auf? Wenn der Hochwürdigste Herr Bischof Algermissen (und Sie) doch alles richtig
gemacht haben ggü. den SJM-Patres, warum müssen Sie dann Angst vor Rom haben? PetrusX: „Bis jetzt hatten
wir ja viel zu lachen hier. Aber inzwischen artet das Ganze in eine echte Hysterie aus!!!“ Sind Sie schadenfroh
ob der „Hysterie“ in den betroffenen Gemeinden? PetrusX: „Leute findet Euch endlich damit ab, dass unser
Hochwürdigster Bischof Algermissen dem Treiben der SJM’ler nicht mehr länger tatenlos hat zuschauen
können.“ (Nochmal:) Welches Treiben? Etwa das Nicht-Bitten um etwas, was man mit dem eigenen Gewissen
vor Gott nicht vereinbaren kann? PetrusX: „Jetzt auch noch nach dem Hochwürdigsten Erzbischof Ender zu
rufen und das Ganze als schmutzige Sache hinzustellen, ist einfach nur noch lächerlich.“ Sie müssen
ja schon sehr Angst haben, nicht wahr? PetrusX: „Schmutzig und niederträchtig ist einzig der Versuch,
daraus einen Skandal zu fabrizieren, wo gar keiner ist.“ Sie sind ja aggressiv! Schon abweichende Meinungen
und Kritik sind für Sie (rebekka und andere) „Hetze“ gegen den Bischof. PetrusX: „Zum Glück ist der
Spuk ja sowieso bald vorbei.“ Tja, das haben auch schon einige gedacht, nachdem unser Herr Jesus Christus
ans Kreuz genagelt wurde. Bekannterweise haben sich diese Herren gewaltig geirrt.
#13 rebekka 11:35:24 | Mittwoch, 22. November 2006
@Toby Dass „unbescholtenen Gläubigen“ (gegen den eigenen Bischof zu hetzen und ihm kirchenzerstörerische
Absichten zu unterstellen, ist offenbar Ihre Definition von „unbescholten“ – ich werde Sie daran erinnern,
wenn kreuz.net mal wieder über Krenn- oder Haas- oder Müller-Kritiker berichtet! ) „Repressionen angedroht“
würden, ist bisher nur eine Behauptung. Sagen Sie doch konkret: Wer (namentlich!) droht wem (namentlich!)
welche Repressionen (konkret!) an? Und: SELBST WENN ES SO SEIN SOLLTE, wäre das Verschweigen des eigenen
Namens immer noch ein Akt der Feigheit. Da „der Gläubige“ ja offenbar nicht einmal Mitarbeiter der Diözese
ist (denn sonst würde kreuz.net das auch genussvoll dazuschreiben), ist mir schleierhaft, um welche Art
von Repressionen es sich handeln sollte. Dienstrechtlich ist da nicht viel zu machen, strafrechtlich auch
kaum etwas – also jetzt haben Sie die Chance, aus einer puren Behauptung eine konkrete Aussage zu machen.
Das ist ja ein ähnliches Gejammere wie beim Kollegen Lingen, der seit Jahren seine Verhaftung/Einkerkerung/Hinrichtung
durch die „Völkermordrepublik Deutschland“ ankündigt, sich zum Opfer stilisiert – und was passiert?
Nichts! Die ach so böse Völkermordrepublik lässt das ach so arme Opfer nach wie vor problemlos seine
Internetseite publizieren, Predigten halten, Briefe und Klageschriften versenden. Hm. Und der Typ glaubt
immer noch, ihm ginge es schlechter als den Häftlingen in KZs?
#12 wickerl 11:23:52 | Mittwoch, 22. November 2006
gleiche Decke? Der Titel er stecke unter einer Decke ist für einen Papst nicht angemessen, aber aus den
Bischofsernennungen des letzten Jahres können wird sehen und schließen dass wir unter Papst Benedikt
die Besserung die einmal kommen wird, weil ja die Hölle den Felsen Petrus nicht überwältigen kann,
unter Papst Benedikt noch nicht zu erwarten ist. Papst Benedikt blinkte öfter einmal im Leben rechts,
-seine Freundschaft zur bayerischen CSU wies in diese Richtung, oder auch die fulminante Absetzung von
Bischof Aichern, – er fuhr und fährt dann aber regelmäßig links vorbei. Abgesehen davon dass die kleinen
österr. Diözesen keinen Weihbischof bräuchten, sind solche Ernennungen sehr deprimierend. Das Propädeutikum
von Horn soll nach informierter Quelle Papst Benedikt XVI sehr eindringlich den deutschen Bischöfen empfohlen
haben, also wir wissen alle wohin die Reise geht.
#11 PetrusX 11:22:08 | Mittwoch, 22. November 2006
So so, jetzt also auch noch Rom… Na ja, solange der Gläubige (vermutlich auch ein ganz fundamentaler)
das nur gegenüber kreuz.net erklärt… Bis jetzt hatten wir ja viel zu lachen hier. Aber inzwischen
artet das Ganze in eine echte Hysterie aus!!! Leute findet Euch endlich damit ab, dass unser Hochwürdigster
Bischof Algermissen dem Treiben der SJM’ler nicht mehr länger tatenlos hat zuschauen können. Jetzt auch
noch nach dem Hochwürdigsten Erzbischof Ender zu rufen und das Ganze als schmutzige Sache hinzustellen,
ist einfach nur noch lächerlich. Schmutzig und niederträchtig ist einzig der Versuch, daraus einen Skandal
zu fabrizieren, wo gar keiner ist. Zum Glück ist der Spuk ja sowieso bald vorbei.
Repressionsmaßnahmen sind unchristlich @ rebekka Ich glaube, Sie verwechseln da etwas. Ist es denn christlich,
unbescholtenen Gläubigen mit Repressionen zu drohen?
@Romulus Aber die Herren sind geblieben, dass der Kirche so richtig Schaden zugefügt wird! Einfach gesagt:
Sie wollten eben stänkern, oder? Vielleicht hat dem Ordensoberen ja einfach vorgeschwebt die gute Besoldung
der Patres weiter in der Ordenskasse zu wissen, die soll ja in Deutschland recht gut sein und da schluckt
man so manche Kröte. Solche Statements werden der Sache nicht gerecht. Der Fall zeigt schon eine innere
Problematik, die man nicht leicht auflösen kann (deswegen muss man aber nicht mit bösartigen Unterstellungen
arbeiten!) Die Patres sind nicht ohne weiteres in ein solches Pastorales Konzept einbindbar. Das wissen
sie selbst und das weiss auch der Bischof. Deswegen kann man aber auch nicht einfach vom Bischof verlangen,
auf pastorale Konzepte zu verzichten, die auf die nun einmal gegebene Situation reagieren. Hier wird einfach
der „Graben“ deutlich, den es zwischen Seelsorgern unterschiedlicher Ausrichtung in Deutschland mittlerweile
gibt – selbst dann, wenn z.B. die SJM-Patres auf ihre Vorliebe für die Alte Messe zugunsten ihrer seelsorgerischen
Tätigkeit verzichten.
#8 Agiafortuni 11:11:26 | Mittwoch, 22. November 2006
Romolus: natürlich haben Sie recht die Haltung der Patres ist deswegen inkohärent, weil mehr nur als
der Gehorsam auf dem Spiele steht. Das Vertrauensverhältnis zwischen ihnen und dem Oberhirten ist erschüttert
und wo dies vorliegt, ist man nicht mehr bereit die eigenen Massstäbe zurückzustellen und zu gehorchen.
Der Gehorsam ist eben kein Selbstzweck sondern ein Vertrauensmerkmal
Wahrhaftigkeit Wirklich bedauerlich an dem ganzen Zwischenfall finde ich die Tatsache, dass auch von Seiten
des Bistums und seiner Vertreter ganz offensichtlich mit groben Unwahrheiten operiert wird. Ich habe mir
die „verbotene“ Erstkommunionmappe besorgt und musste feststellen, dass alle Aussagen des Sektenbeauftragten
„Pfarrer Rauch“ schlicht falsch sind. Das Wort „Hölle“ kommt in der ganzen Mappe nicht, auch keine Drohung,
„aus der Liebe Gottes zu fallen“. Es wird ganz korrekt formuliert, dass die Gebote eine Hilfe Gottes sind,
auf dem richtigen Weg zu bleiben und dass Gottes Liebesangebot auch dann bestehen bleibt, wenn wir sündigen.
Auch die Aussage des Bischofs, er habe „nicht mitteilbares Wissen“ ist so nicht hinnehmbar. Es kann ja
sein, dass er Informationen hat, die in seine Entscheidung einfliessen, die er aber nicht öffentlich
benennen will. Dann muss er aber wirklich schweigen und nicht solche Sätze verbreiten, die den Orden
und die Patres in den Ruch schlimmen Fehlverhaltens bringen, ohne dass sie sich dagegen wehren könnten.
Repressionen Der Gläubige kann seinen Namen aufgrund der im Bistum üblichen Repressionsmaßnahmen nicht
nennen. Selbst wenn es „übliche Repressionsmaßnahmen“ gäbe, wäre es doch falsch zu behaupten, der
Gläubige KÖNNE seinen Namen nicht nennen. Selbstverständlich KANN er, wenn er WILL, aber er WILL nicht.
Und das ist doch wahrer christlicher Bekennermut! Die Märtyrer der Alten Kirche wären gewiss mächtig
stolz auf kreuz.net!
@Romulus Wer lesen kann, ist klar im Vorteil: Der Ordensobere, Pater Andreas Hönisch, hatte in einer
Stellungnahme erklärt, daß in seinem Orden zwar keine Freude über die Fuldaer Umstrukturierungspläne
herrsche. Er habe dem Bischof jedoch mehrmals die Loyalität der ‘Diener Jesu und Mariens’ zugesichert.
Die drei Patres hätten allerdings nicht ausdrücklich um die Umstrukturierungen „gebeten“ – wie sich
das der Bischof – in einem seltsamen Verlangen – von den Priestern seines Bistums gewünscht hatte. Wenn
Sie natürlich der Ansicht sind, der Orden hätte sich freuen und nach den Umstrukturierungen bitten müssen,
um bleiben zu können, dann ist Ihnen nicht mehr zu helfen. Das Ganze sieht weiterhin nach einem Skandal
aus: Unbescholtene Priester, die dringend gebraucht werden, werden entlassen, weil sie sich nicht freuen
und nicht um etwas bitten, was ohne Probleme angeordnet werden kann, wobei der Anordnung Folge geleistet
würde. Weiter gilt: Sollte es berechtigte Gründe geben, dann mögen sie genannt werden. Mit fortschreitender
Zeit glaube ich (trotz der Anspielungen von adlimina) immer weniger daran.
Wahre Gründe? „Eigentlich hätte man erwarten müssen, daß die Patres von sich aus den Dienst im Bistum
Fulda beenden, wenn sie ihn nicht mittragen können.“ Genau so ist es! Aber die Herren sind geblieben,
dass der Kirche so richtig Schaden zugefügt wird! Einfach gesagt: Sie wollten eben stänkern, oder? Vielleicht
hat dem Ordensoberen ja einfach vorgeschwebt die gute Besoldung der Patres weiter in der Ordenskasse zu
wissen, die soll ja in Deutschland recht gut sein und da schluckt man so manche Kröte.
#3 Seminarist 10:30:41 | Mittwoch, 22. November 2006
Staub an unseren Füssen Die Vorgaben des Bischofs seien in „allen“ Regionen des Bistums auf „breite“
Zustimmung gestoßen. Das ist wohl Wunschdenken! Der Dompfarrer erinnert auch daran, daß das ‘Grundstatut
zur Errichtung von Pastoralverbünden’ von Rom gutgeheißen worden sei. War da nicht noch ein Brief in
der Schublade des Hochw. Herrn Bischofs? Abschließend erklärt Mons. Hauser, daß der Bischof die Entscheidung
zur Entlassung der Priester nach „reiflicher Überlegung“ und mit „großer Langmut“ im Einvernehmen mit
der gesamten Bistumsleitung gefällt habe: Geheuchelt wäre hier noch untertrieben. Wobei seit Amtsantritt
der Bischof gewiss reiflich überlegt wurde, wie die SJM aus dem Bistum zu entfernen sei. Ansonsten: „Selbst
den Staub aus eurer Stadt (eurem Bistum), den wir an unseren Füssen tragen, schütteln wir ab!“ Mt 10.14
Seminarist
#2 ExBochumer † 09:41:42 | Mittwoch, 22. November 2006
Typisch eben … Die Rotarier sehen sich als Elite aus ihren Berufszweigen. Bezeichnend ist natürlich
dann auch, dass sich ein gewisser Herr Bischof eine eigene Elite in seinem Bistum – genannt werden diese
„Pastoraleinheiten“ – schaffen will.
#1 Agiafortuni 09:36:38 | Mittwoch, 22. November 2006
lieber leere Kirchen mit V2 und NOM Schwachsinn Ein Artikel in der heutigen Basler Zeitung gibt Aufschluss
gibt Aufschluss über durch Mangel an Priester hervorgerufene katastrophale Lage im Bistum Basel. Nichtsdestoweniger
wird weiterhin fortgefahren, Priester die der katholischen Messe (Pius V) anhängen an den Rand zu drängen.
Im gleichen Atemzuge lassen die französischen Bischöfe ein hysterisches Geschrei los jedesmal wenn davon
die Rede ist, dass die katholische Messe für gleichberechtigt mit dem NOM erklärt würde. Wünscht Benedikt
XVI, dass seine Glaubwürdigkeit nicht weiter erschüttert werde, sollte er endlich ein mutiges Wort über
diese Missstände aussprechen und zwar ohne Rücksicht darauf, ob er damit bei den V 2 Bischöfen Anklang
findet oder nicht