Heiliges Land
„Wir haben Jesus getötet, wir werden auch euch umbringen“
In der von Israel besetzten Westbank haben gewaltbereite jüdische Fanatiker die Oberhand. Die Besatzungsarmee schaut auf die andere Seite.
Tove Johansson wurde angegriffen, als sie Schulkinder nach Hause begleitete.
Tove Johansson wurde angegriffen, als sie Schulkinder nach Hause begleitete.
© International Solidarity Movement
(kreuz.net) Letzten Samstag wurde einer 19jährigen Menschenrechtlerin aus Schweden in Hebron eine Glasflasche ins Gesicht geschleudert.

Die Stadt Hebron befindet sich 30 Kilometer südlich von Jerusalem und ist von israelischen Truppen besetzt.

Die Täter waren jüdische Extremisten.

Die Gewalttat wurde vom ‘International Solidarity Movement’ bekannt gemacht. Diese palästinensische Bewegung hat sich dem gewaltfreien Widerstand gegen die israelischen Besetzer verschrieben.

Durch den Angriff wurde der linke Backenknochen der Schwedin zerschmettert.

Die israelische Armee, die sich mit einem großen Aufgebot in der Gegend befand, schritt nicht ein.
Die israelische Armee, die sich mit einem großen Aufgebot in der Gegend befand, schritt nicht ein.
© International Solidarity Movement
Die israelische Armee, die sich mit einem großen Aufgebot in der Gegend befand, schritt nicht ein.

Der Angriff ereignete sich im Hebroner Stadtteil Tel Rumeida, in dem die israelische Regierung rechtsradikale Besetzer angesiedelt hat.

Das Opfer, Frau Tove Johansson aus Stockholm, begleitete zusammen mit weiteren Menschenrechtlern Schulkinder nach Hause.

Der Gruppe traten etwa hundert jüdische Extremisten, die sich in kleinen Gruppen zusammengerottet hatten, entgegen.

Sie begannen auf hebräisch zu singen: „Wir haben Jesus getötet, wir werden auch euch umbringen.“

Diese Haßparole hatten die Fanatiker bereits im Laufe des ganzen Tages vor den Menschenrechtlern gebrüllt.

Die Menschenrechtler wurden schließlich von einer kleinen Gruppe sehr aggressiver männlicher Extremisten umzingelt.

Diese begannen die Gruppe zu bespucken – nach Augenzeugenberichten hagelte es auf die Gruppe ein „wie bei einem Regen“.

Die Gewalttätigen begannen anschließend, Fußtritte auszuteilen.

Soldaten der israelischen Armee, die sich wenige Meter entfernt befanden, schauten teilnahmslos zu.

Plötzlich schleuderte ein radikaler Siedler der jungen Frau eine leere Glasflasche ins Gesicht.

Das 19jährige Mädchen brach blutüberströmt zusammen.

Die randalierenden Fanatiker klatschten, jubelten und sangen Lieder.

Erst jetzt näherten sich die beistehenden Soldaten auf eine Weise, welche die Menschenrechtlern als „Schon gut, es reicht, Leute“ bezeichneten.

Die Extremisten gafften und klatschten Beifall, als Menschenrechtler versuchten der Schwerverletzten beizustehen.
Die Extremisten gafften und klatschten Beifall, als Menschenrechtler versuchten der Schwerverletzten beizustehen.
© International Solidarity Movement
Die Extremisten wurden nicht weggewiesen. Sie gafften und klatschten Beifall, als Menschenrechtler versuchten der Schwerverletzten beizustehen.

Einige der Radikalen versuchten sogar, sich selber mit dem zusammengeschlagenen Mädchen zu photographieren und streckten dabei den Daumen in die Höhe.

Schließlich wurde ein Menschenrechtler von der angerückten Polizei gebeten, die Angreifer zu identifizieren.

Drei Extremisten wurden daraufhin in die Streifenwagen davongefahren und einige Straßen weiter wieder freigelassen.

Als einer von ihnen loskam, jubelte die Rotte derer, die noch immer den blutigen Angriff auf die junge Frau feierte.

Ein Arzt, der zur rechtsextremen Siedlerbewegung in Hebron gehört, erschien nach etwa 15 Minuten.

Er befragte die Menschenrechtler, warum sie sich in Hebron befänden und weigerte sich, die am Boden liegende, blutüberströmte junge Frau zu behandeln.

Weitere fünf Minuten später erschien ein Militärarzt und nahm sich der jungen Frau an.

Als sie auf eine Bahre gelegt und ins Spital gefahren wurde, klatschten und jubelten die Angreifer erneut.

Polizisten drohten den überfallenen Menschenrechtlern mit Verhaftung, sofern sie den Ort nicht sofort verlassen würden.

Die Polizei erklärte später dem ‘International Solidarity Movement’, daß sie nicht einmal die Namen der Angreifer festgehalten habe.

Einer der Verbrecher hatte der Polizei erklärt, daß er in zwei Stunden auf dem Flughafen sein müsse, um nach Frankreich zurückzufliegen.

Die kleine aber radikale Gruppe importierter jüdischer Siedler in Tel Rumeida greift die Einheimischen regelmäßig an.

Die Siedler ermutigen auch rechtsradikale jüdische Touristen, sie zu besuchen und zu unterstützen.

Am Tag des Angriffes waren viele Ausländer aus Frankreich, England und den Vereinigten Staaten angereist.

Am gleichen Tag wurden vorher mindestens fünf Palästinenser – unter ihnen ein dreijähriges Kind – verwundet, nachdem von den Siedlern unterstützte Rechtsradikale in Tel Rumeida randaliert und Steine und Flaschen auf die Ortsbewohner geworfen hatten.
      
54 Lesermeinungen
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#55   Bokrug †   03:27:27 | Sonntag, 2. September 2007
Der sogenannte „spanische Bürgerkrieg“. Vittorio Messori berichtet in der italienischen katholischen
…Tageszeitung Avvenire vom 1. Mai 1990: „Es ist sicher, dass das Massaker an Katholiken und an diesen allein – protestantische Pastoren und Kirchen wurden davon nicht berührt – im republikanischen Spanien nicht besondere Menschen oder ihre vorgeblichen ‘Vergehen’ bestrafen wollte. Es war ein Versuch, die Kirche als solche auszulöschen. So schreibt Hugh Thomas, ein Historiker der Linken: ‘Nie in der Geschichte Europas und vielleicht in der Geschichte der Welt hat man einen so glühenden Hass auf die Religion und ihre Menschen gesehen.’ Ein anderer unverdächtiger Historiker, ein überzeugter Gegner Francos, der selbst direkter Augenzeuge war, sich der republikanischen Regierung angeschlossen hatte und nach der Niederlage ins Exil ging, Salvador de Madariaga, schrieb: ‘Niemand, der ebenso guten Glaubens wie gut informiert ist, kann die schrecklichen Verbrechen jener Verfolgung leugnen. Jahrelang genügte die blosse Tatsache, katholisch zu sein, um die Todesstrafe zu verdienen, die oft in der grausamsten Weise vollzogen wurde.’ (…) Von Juli 1936 an wurden in der grauenhaften und allgemeinen Metzelei auf die grausamste Weise 4184 Diözesanpriester einschliesslich der Seminaristen, 2365 Ordensleute, 283 Ordensschwestern und 11 Bischöfe, zusammen 6832 klerikale Opfer, dahingemordet. Zehntausende Laien wurden sodann ermordet, nur weil man sie in Besitz einer kleinen religiösen Medaille oder eines Heiligenbildchens fand. (…) Das Haus der Selesianerinnen von Madrid wurde gestürmt, in Brand
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#54   Dr. Christoph Heger   20:32:02 | Donnerstag, 23. November 2006
@Tacitus
Ich weiß nicht warum Sie mit Emphase betonen
daß Aussagen wie:
Nach traditioneller (islamischer) Historiographie ist Syrien (mitsamt Palästina) in der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts von den Heeren des Islams erobert worden und seither islamisch geblieben.
nicht haltbar sind.
Das hatte ich ja schon gesagt. Ich wiederhole:
Tatsächlich lief die Geschichte wohl etwas anders, und das byzantinische Reich hat unter Heraklius Syrien, Ägypten usw. aufgegeben bzw. erst nur eine lockere Oberherrschaft noch beansprucht, um den Krieg gegen das sassanidische Reich führen zu können.
Wie ich heute erst erfahre, ist der Saarbrückener Kirchengeschichtler Karl Heinz-Ohlig, Leiter der Arbeitsstelle Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt „Frühe Geschichte des Islam“ in seinem Aufsatz „Wir müssen uns wehren. Appell für eine neue Islamwissenschaft“ in der FAZ vom 21.11.2006, S. 41 und 43, näher auf diese Geschichte eingegangen.
Daß ein später wieder zu Kräften gekommenes byzantinisches Reich zeitweise wieder Antiochia im Norden Syriens beherrschen konnte, ändert an dem Gesamtbild nichts: Kaiser Heraklius hat im Zuge seiner Reichsreform die byzantinische Herrschaft über den Vorderen Orient endgültig aufgegeben.
Die islamische Historiographie, die diesen Umschwung als kriegerische Eroberung durch ein islamisches Heer aus den Wüsten Arabiens erzählt, ist spätere Fiktion.
MfG
Christoph Heger
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#53   Tacitus   18:38:11 | Donnerstag, 23. November 2006
Die Levante und das Byzantinische Reich
Vielleicht sollte man doch ein wenig Sachkunde walten lassen – ich bin nun beileibe kein Byzantinist, aber selbst ich sehe, daß Aussagen wie:
Nach traditioneller (islamischer) Historiographie ist Syrien (mitsamt Palästina) in der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts von den Heeren des Islams erobert worden und seither islamisch geblieben.
nicht haltbar sind. Syrien wird unter Nicephorus Phocas zurückgewonnen (Antiochia geht erst 1085 wieder verloren), und der Anspruch auf Palästina wird auch in der Folgezeit nie aufgegeben, sondern läßt sich bis zum ersten Kreuzzug weiterverfolgen.
@MilesChristi
Mal zwei Dinge – einmal greift die IDF nicht gezielt Zivilisten an, das ist schlicht und ergreifend falsch. „Targetted Killings“ richten sich gegen Mitglieder der Kommandokette einer Organisation, die sich nach eigener Aussage im Krieg mit Israel befindet. Sie kriegen also genau das, wonach sie schreien.
Sodann sind Opfer unter der Zivilbevölkerung sind natürlich beklagenswert, da gibt es gar keinen Zweifel, und nach Möglichkeit auch zu vermeiden. Allerdings sind es eben im Falle Israels genau das, zu vermeidende Opfer unter der Zivilbevölkerung, und nicht, wie im Falle der Hezbollah, die eigentlichen Ziele der militärischen Aktion.
Hier besteht und grundlegender, qualitativer Unterschied, den man in Europa anscheinend entweder nicht begreifen will, oder nicht begreifen kann.
Danke übrigens für den Hinweis auf „offizielle Propaganda“ – den gebe ich gerne zurück.
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#52   MilesChristi   10:17:34 | Donnerstag, 23. November 2006
Tacitus
a) Palästina und die angrenzenden Gebiete wurden ab dem 7. Jahrhundert von den Muslimen erobert; die einheimische Bevölkerung wurde nach und nach islamisiert und wohl auch arabisiert – deren Nachkommen haben in Palästina gelebt, bis die zionistische Besiedlung ab ca. 1870 anfing. Juden haben immer (nach der muslimischen Eroberung) in Palästina gelebt, in Jerusalem und in einigen anderen wenigen Städten (zB Tsfat), aber sie waren niemals die Bevölkerungsmehrheit, und haben NIE das Land für sich reklamiert. Beschäftige dich doch etwas mit der religiös motivierten, orthodoxen Bekämpfung des Zionismus, Stichpunkte Agudat Israel, Neturei Karta, Satmarer Chasidim und andere Gruppen.
b) Natürlich (!) sind gezielte Angriffe gegen Zivilisten zu verurteilen, aber egal von welcher Seite sie kommen, also auch von israelischer Seite (Einsatz von Streubomben in den letzten 2 Tagen des letzten Libanon-Krieges, das neueste Massaker in Gaza mit 18 Toten, die gezielte Zerstörung von Kraftwerken etc, und vor allem die Tatsache daß mindestens 400 Palästinenser, die meisten davon Zivilisten, seit Juni in Gaza in Folge der israelischen Angriffe ermordet wurden, etc etc).
Linkempfehlung: der britische Journalist Jonathan Cook (zB Guardian) lebt in Nazareth und berichtet regelmäßig über das Geschehene dort, www.jkcook.net/index.html.
Ansonsten lies mal etwas von Uri Avnery, um eine andere Sicht der Dinge zu bekommen, als die der offiziellen israelischen Propaganda.
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#51   rudolfsohn   09:46:29 | Donnerstag, 23. November 2006
@Antonius: Republikaner bitte nicht mit NPD und DVU in einen Topf schmeissen!
Mittwoch, 22. November 2006 17:33
Antonius:
in der NPD, der DVU oder bei den Reps beheimatet?
Bitte trennen Sie Parteien, die nichts miteinander gemeinsam haben. Nennen Sie ruhig NPD und DVU in einem Atemzug, aber bitte würdigen Sie die konsequente Weigerung der Republikaner (Reps), sich von der NPD/DVU mit ins Boot nehmen zu lassen. Neulich haben letztere wieder bei den Rep. angeklopft wegen Mitinsbootnahme in Sachen Deutschlandpakt.
Die Republikaner sagen Nein zur Kooperation mit nationalsozialistisch geprägten Parteien und braunen Gruppierungen.
Die Republikaner sind eine demokratische Partei, die auf dem Boden der Verfassung steht. Sie ist christlich-abendländisch-patriotisch- und von mir aus auch national-konservativ.
Aber sie haben nichts mit NPD/DVU gemein, jedenfalls nichts von dem, was die NPD/DVU braun und verabscheuungswürdig macht.
Bitte würdigen Sie das endlich alle, und nennen Sie die Republikaner, die dem „rechten“ Flügel der CSU wietaus näher steht als der NPD, nicht mehr in einem Atemzug mit NPD und DVU!
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#50   Dr. Christoph Heger   08:57:30 | Donnerstag, 23. November 2006
@Tacitus: Im Jahrhundert vertan?
… im 9. Jahrhundert, und da gehörten große Teile[gemeint: von Palästina; Ch.H.] noch zum byzantinischen Reich.
Tacitus, haben Sie sich im Jahrhundert vertan?
Nach traditioneller (islamischer) Historiographie ist Syrien (mitsamt Palästina) in der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts von den Heeren des Islams erobert worden und seither islamisch geblieben.
Tatsächlich lief die Geschichte wohl etwas anders, und das byzantinische Reich hat unter Heraklius Syrien, Ägypten usw. aufgegeben bzw. erst nur eine lockere Oberherrschaft noch beansprucht, um den Krieg gegen das sassanidische Reich führen zu können.
Jedenfalls sind Syrien und Palästina spätestens seit der Mitte des 7. Jahrhunderts nicht mehr byzantinisch, sondern unter einheimischen Herrschern, die in der Folge „arabisch“ genannt wurden. Die Rolle, die die – ja immer noch auch als Machtfaktor noch vorhandenen – Juden in diesem Umwandlungsprozeß gespielt haben, ist noch ganz ungenügend erforscht.
MfG
Christoph Heger
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#49   Tacitus   23:12:52 | Mittwoch, 22. November 2006
@MilesChristi
a) Peel-Report: hast du da einen LInk für mich ? – Die Masche mit den „späten Einwanderungsbewegungen“ ist eine alte zionistische Masche, ich kenne sie seit mindestens Mitte der 70er Jahre – gehört auch zu den Gründungsmythen Israels.
Ob der Peel-Report online verfügbar ist, weiß ich nicht – könnte allerdings gut sein; einfach mal in der Harvard-Datenbank nachschauen.
Mir geht es nicht um dieses radikalorthodoxe Argument, es hätte schon vor 1880 mehr Juden als Nichtjuden im Land gegeben, das ist natürlich Unsinn.
Tatsache ist aber erstens, daß das Land vor 1880 spärlich besiedelt war, zweitens die Bevölkerung keineswegs seit „mindestens 1000 Jahren“ bereits dort lebte (das ist schlicht Unsinn) und drittens der transjordanische Teil des Mandatsgebietes faktisch in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre eine Bevölkerungsexplosion erlebte.
Hamas und Fatah kämpfen für einen unabhängigen Staat in Palästina, und das ist doch ihr Recht !
Ah ja. Und deswegen ist es natürlich legitim, gezielt gegen Zivilisten vorzugehen.
Nochmal. Für die Hezbollah sind Zivilisten legitime Ziele, besonders der Altersgruppe 16-20. Das wäre – wie im übrigen auch immer wieder von AI festgestellt – im zwischenstaatlichen Kontext eines regelrechten Krieges ein Kriegverbrechen reinsten Wassers.
warum hat die REgierung sich jahrelang geweigert, ernsthaft zu verhandeln und – wenn es geschah – dies umzusetzen ?
???? Camp David II ????
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#48   MilesChristi   22:55:17 | Mittwoch, 22. November 2006
Tacitus
a) Peel-Report: hast du da einen LInk für mich ? – Die Masche mit den „späten Einwanderungsbewegungen“ ist eine alte zionistische Masche, ich kenne sie seit mindestens Mitte der 70er Jahre – gehört auch zu den Gründungsmythen Israels. Zu dem Thema – Gründungsmythen – gibt’s ein Buch von einem israelischen Autor, ich weiß jetzt leider nicht, wie er heißt. – Übrigens hat die damalige Apartheid-Regime in Südafrika eine ähnliche Geschichte benutzt (daß die ersten Weißen gleichzeitig nach Südafrika gekommen sind mit den ersten Schwarzen…), um sein Unrechtssystem zu verteidigen.
b) Ich sage doch nicht, daß „modern“ denkende Menschen sich nach der Halacha ausrichten, aber es ist Tatsache, daß eine Ehe in Israel zwischen einem Cohen und einer Konvertitin (oder Nicht-Jüdin) nicht möglich ist. Du weißt auch, daß die Frage „wer ist Jude“, der für die Staatsangehörigkeit relevant ist, in Israel nach der Halacha beantwortet wird – und nicht nach „laizistischen“ REgeln, ius sanguinis oder gar ius solis.
c) Hamas und Fatah kämpfen für einen unabhängigen Staat in Palästina, und das ist doch ihr Recht ! Wenn Israel WIRKLICH Frieden will: warum hat die REgierung sich jahrelang geweigert, ernsthaft zu verhandeln und – wenn es geschah – dies umzusetzen ? Interessanterweise passierte immer „etwas“, als sie an der Reihe war (zu Konzessionen…) Besetzte GEbiete: alle, d.h. Westjordanland (ohne die völkerrechtswidrige Siedlungen), Ostjerusalem, Gaza, Golan-Höhe (die zu Syrien gehören).
Lies Zweig!
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#47   Tacitus   22:46:07 | Mittwoch, 22. November 2006
@MilesChristi
Nein, nicht seit 1 Mio. Jahren, aber sicherlich seit mindestens 1000 Jahren.
Sachlich in geradezu absurder Weise falsch. Mit einer solchen Zeitspanne landeten wir im 9. Jahrhundert, und da gehörten große Teile noch zum byzantinischen Reich. Tatsächlich geht ein sehr großer Teil derjenigen, die sich heute Palästinenser nennen, auf Einwanderungsbewegungen der frühen 20er Jahre zurück.
Wie gesagt, Peel-Report lesen und das demographische Material studieren.
oder gelten für dich arabische Passanten automatisch als Feinde, d.h. auch Frauen und Kinder, die vielleicht zur Schule gingen, als die Rakete einschlug?
Nicht für mich und nicht für die IDF. Aber sehr wohl für Hamas und Hezbollah, für die es sich bei jungen Menschen im gebärfähigen Alter um legitime Anschlagsziele handelt.
Nur mal so am Rande: seit Jahren schreien Hamas und Hezbollah in die Welt hinaus, sie befänden sich mit Israel im Krieg – you get what you asked for…
Es ist einem Cohen nicht erlaubt, eine geschiedene Frau oder eine Konvertitin zu heiraten – und das im „laizistischen“ Israel.
Ich bestreite gar nicht, daß orthodoxe Juden das so handhaben. Allerdings stammt ein Freund von mir aus einer Kohanim-Familie und ist mit einer Spanierin verheiratet; das hat zwar zu einem Zerwürfnis mit seiner Familie geführt, die waren aber aufgrund seiner Militärkarriere ohnehin nicht gut auf ihn zu sprechen. Merke: moderne Gesellschaft, alles ist möglich.
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#46   MilesChristi   22:17:02 | Mittwoch, 22. November 2006
Tacitus
a) Nein, nicht seit 1 Mio. Jahren, aber sicherlich seit mindestens 1000 Jahren. Beantworte mir die Frage: wie kannst du als Christ (?) die Ungerechtigkeit rechtfertigen, daß Juden das Siedlungsrecht in Israel automatisch erhalten (und die Staatsangehörigkeit), egal wo sie sich befinden, und ein Kind palästinensischer Araber nicht ?
b) Kibbutzim: das Land wurde i.d.R. mit Geldern aus dem Großkapital gekauft. Die arabischen Großgrundbesitzer sind auch an der Misere ihres Volkes schuld – keine Frage. Du vergißt, daß RELIGIÖSE Juden jahrhundertelang in Palästina gelebt haben – damit hatten die Araber kein Problem.
c) interessanter „Krieg“, wo verdächtige Personen inmitten einer Stadt getötet werden, und sterben unbeteiligte Zivilisten (oder gelten für dich arabische Passanten automatisch als Feinde, d.h. auch Frauen und Kinder, die vielleicht zur Schule gingen, als die Rakete einschlug?) dabei, gelten sie als Kollateralschäden…
d) Du kennst dich aus – keine Frage es ist gut mit einem der sich auskennt zu diskutieren;-) ; allerdings weißt du nicht so viel über Halacha. Es ist einem Mamzer NICHT erlaut, einen nicht-Mamzer zu heiraten. Es ist einem Cohen nicht erlaubt, eine geschiedene Frau oder eine Konvertitin zu heiraten – und das im „laizistischen“ Israel.
Buchempfehlung: Arnold Zweig, „De Vriendt kehrt heim“. Dieser De Vriendt basiert auf einem niederländischen Juden, orthodox und Anti-Zionist (Agudat Israel). Die Handlung passiert in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts.
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#45   Tacitus   22:02:00 | Mittwoch, 22. November 2006
@MilesChristi
Ursache und Wirkung: die Ursache ist, daß ab Ende des 19. Jh. eine große Masse jüdische Einwanderer, die nicht sonderlich religiös war, angefangen hat, nach Palästina zu gehen, und scheinbar vergessen hat, daß dort andere Menschen seit GEnerationen gelebt haben.
Hm. Vor der Benutzung solcher Argumente wie „die und die lebten schon seit einer Million Jahren dort“ empfehle ich dringend die Lektüre des Peel-Reports und der verschiedenen, von der englischen Mandatsbehörde erhobenen demographischen Daten.
Außerdem, wie kamen denn die Kibbutzim nach Israel? Wo siedelten sie denn? Wie kamen sie denn zu dem Land?
wenn Menschen ohne Gerichtsverfahren, ohne Möglichkeit sich zu verteidigen, getötet werden, das ist Staatsterrorismus.
Ach so, im Krieg muß ich den Gegner erst verurteilen, oder wie? Seit wann das denn? „Targetted Killings“ sind kriegerische Akte, nichts weniger und nichts mehr.
Daß für gewisse Juden nicht erlaubt ist, einen Cohen zu heiraten?
Geht’s noch? Natürlich legen Kohanim oft darauf wert, aber wenn ein Sohn einer solchen Familie jemanden anders heiraten will, wer wollte das verbieten (außer der Familie)? Bitte Realitätsbezug wahren!
Erkennt Israel das REcht der palästinensischen Bevölkerung in allen (!) besetzten Gebieten an, sich als souveränen Staat zu etablieren ?
Was sollen denn „alle“ besetze Gebiete sein? Ist Latrun wirklich so wichtig für das Selbstverständnis der Palästinenser? Nahezu alles andere hatte Barak Arafat in Camp David angeboten.
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#44   verecundus   21:54:27 | Mittwoch, 22. November 2006
gewisse Siedler
Womit einmal bewiesen wäre, daß es auch unter Juden Doofe und Dumpfbacken gibt; dieses Volk mit anderen Worten weder besser noch schlechter ist als andere – ganz gleichgültig, was Anti- und Philosemiten immer behaupten mögen.
@Tacitus
Sie machen ihren illustren Namensvetter aber nicht viel Ehre … seit wann ist denn die Demokratie etwas prinzipiell gutes?
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#43   MilesChristi   21:41:57 | Mittwoch, 22. November 2006
Tacitus
a) Ursache und Wirkung: die Ursache ist, daß ab Ende des 19. Jh. eine große Masse jüdische Einwanderer, die nicht sonderlich religiös war, angefangen hat, nach Palästina zu gehen, und scheinbar vergessen hat, daß dort andere Menschen seit GEnerationen gelebt haben. Th. Herzl übrigens hatte auch an Patagonien als möglichen Ort seines Staates gedacht.
b) Staatsterrorismus: wenn Menschen ohne Gerichtsverfahren, ohne Möglichkeit sich zu verteidigen, getötet werden, das ist Staatsterrorismus. Daß Israel dies praktizierst wirst du nicht leugnen können, das wird von der Regierung ja zugegeben und gelobt.
c) Christliche Mehrheit: und ? Ich verabscheue Nationalismus und Faschismus unabhängig von der herrschenden Religion in jedem beliebigen Land.
d) Frag mal ein Kind von palästinensischen Vertriebenen, ob es sich wohl im Staat Israel fühlen kann (falls es „reingelassen“ wird). Frag mal die Bevölkerung in Gaza, wie es sich fühlt, von deinen ach-so-netten Israelis besetzt zu werden.
e) Laizismus in Israel: ich muß fast lachen… Die Staatsbürgerschaft in Israel basiert auf der Halacha. Die Ehegesetze auch, wußtest du daß es keine standesamtliche Ehemöglichkeit in diesem ach-so-laizistischen Staat besteht ? Daß für gewisse Juden (halachisch gesehen „Bastarde“, zB) nicht erlaubt ist, einen Cohen (Nachfahre der Priesterkaste) zu heiraten? Laizistisch ??
f) Erkennt Israel das REcht der palästinensischen Bevölkerung in allen (!) besetzten Gebieten an, sich als souveränen Staat zu etablieren ?
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#42   Tacitus   21:29:37 | Mittwoch, 22. November 2006
@MilesChristi
a) einige hunderttausende Menschen (Palästinenser) aus ihrer angestammten Heimat vertrieben wurden/werden
Vielleicht sollte man da doch über Ursache und Wirkung nachdenken, meinen Sie nicht?
b) ich Nationalismus, egal welchen – deutschen, jüdischen, englischen etc. – mit dem christlichen Glauben für unvereinbar halte
Ehm, das mag ja sein, nur – vielleicht ist Ihnen das ja entgangen – existiert im Moment wenigstens keine signifikante Bevölkerungsmehrheit katholischen Glaubens in Israel.
c) aufgrund dieser Tatsache nicht-jüdische Menschen zahlreiche Diskriminierungen zu ertragen haben.
Komisch. Ich bin dort noch nie diskriminiert worden. Im Gegenteil – Sie glauben ja nicht, wie nett Menschen, die in einem Bunker eingepfercht sind, zueinander sein können.
Bitte informiere dich etwas besser, wenn du über Israel als einen demokratischen Staat sprichst.
Den Vorschlag gebe ich gerne zurück.
Israel hat sich zu einem Staat entwickelt, der Staatsterrorismus aktiv betreibt.
Ach Gottchen – da haben wir aber mal richtig tief in die Klamottenkiste antiisraelischen Sentiments gegriffen.
Definieren Sie doch mal „Staatsterrorismus“ – was soll das eigentlich sein? Und dann sollten Sie sich vielleicht mal mit den Ursachen für etwaige israelische Reaktionen auseinandersetzen. Wer das Existenzrecht Israels nicht anerkennt, muß mit den Konsequenzen leben.
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#41   MilesChristi   21:15:46 | Mittwoch, 22. November 2006
Tacitus
Das ist böse, weil:
a) einige hunderttausende Menschen (Palästinenser) aus ihrer angestammten Heimat vertrieben wurden/werden (siehe die Folger der Trennungsmauer), um Platz für Einwanderer zu machen, die einfach da rein dürfen, nur weil sie jüdischen Glaubens sind.
b) ich Nationalismus, egal welchen – deutschen, jüdischen, englischen etc. – mit dem christlichen Glauben für unvereinbar halte
c) aufgrund dieser Tatsache nicht-jüdische Menschen zahlreiche Diskriminierungen zu ertragen haben. Hast du schon gehört, daß es einem israelischen Araber (also Araber mit israelischem Paß) nicht erlaubt ist, jemand aus den besetzten Gebieten zu heiraten ?
Bitte informiere dich etwas besser, wenn du über Israel als einen demokratischen Staat sprichst. Israel hat sich zu einem Staat entwickelt, der Staatsterrorismus aktiv betreibt. Das sagen nicht nur nicht-jüdische Anti-Zionisten, sondern viele Juden selber, in und außerhalb Israels.
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#40   Tacitus   20:47:17 | Mittwoch, 22. November 2006
@MilesChristi
DAs ist doch die zentrale Idee vom Staat Israel: ein jüdischer Staat d.h. ein Staat für Juden.
Und das ist böse, weil?
Nebenbei, Israel dürfte der laizistischste Staat im Nahen Osten sein – wie ja die hier wie üblich lustvoll geführte Schwachsinnsdiskussion über Homosexuellenparaden in Jerusalem zeigt. Fahren Sie mal nach Tel Aviv und schauen sich da um.
Daneben handelt es sich bei Israel um die einzige echte, funktionierende Demokratie zwischen Europa und Indien.
Aber das bedeutet Ihnen wahrscheinlich ohnehin nicht viel, oder liege ich da falsch?
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#39   MilesChristi   20:33:08 | Mittwoch, 22. November 2006
Antonius
DAs ist doch die zentrale Idee vom Staat Israel: ein jüdischer Staat d.h. ein Staat für Juden.
Das kannst du überall nachlesen, auch in den Dokumenten der zionistischen Bewegung.
Ein neues Mitglied der israelischen Regierung, Avigdor Lieberman, hat unzählige rassistische (anti-arabische) Tirade von sich gegeben.
Und die moderne jüdische (orthodoxe) Religion ist nichts anders als rassistisch, was Nicht-Juden betrifft. Quellen kann ich dir gerne geben.
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#38   Antonius   18:32:12 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Petrus II
Lesen Sie doch einmal nicht verdrehtes und nicht gefälschtes.
Ich wäre auf einen Hinweis Ihrer „Quellen“ mal gespannt.
Die Regierung von Israel hat sich zum Ziel gesetzt, alle Nichtjuden aus Israel zu bringen.
Das glauben Sie doch wohl selbst nicht, wo haben Sie denn diese Info her?
Wir sind Christen und haben die Aufgabe die Nichtchristen zu bekehren. Unsere Waffen sind der Rosenkranz und die Liebe
Rosenkranz und Liebe setzen Sie als Waffen ein? Dann befinden Sie sich offenbar im Kriegszustand? Wenn es Ihr Ziel ist, alle Nichtchristen zu bekehren, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Sie hier imperialistischen Fantasien nachhängen und nicht die Israelis. :-(
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#37   PetrusII   17:51:26 | Mittwoch, 22. November 2006
@Antonius
Ich gehöre keiner politischen Partei an. Sagen wir mal ich bin rk, finde aber ein RÖMISCHES REICH DEUTSCHER NATION nicht schlecht. Der grösste Fremdenhass den es derzeit gibt, ist nun einmal Israel ob sie es wollen oder nicht. Lesen Sie doch einmal nicht verdrehtes und nicht gefälschtes. Die Regierung von Israel hat sich zum Ziel gesetzt, alle Nichtjuden aus Israel zu bringen. Unter Israel muss man verstehen, was die Regierung von Israel an Gebiet sieht bzw. sehen will. Das heisst, wenn Israel irgendwo Land braucht, kann es sich das auch nehmen. Jeder Hass, Mord und Feindschaft egal zwischen Christen und Nichtchristen ist zu verurteilen. Wir sind Christen und haben die Aufgabe die Nichtchristen zu bekehren. Unsere Waffen sind der Rosenkranz und die Liebe :(3
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#36   Antonius   17:33:16 | Mittwoch, 22. November 2006
@Petrus II
Wenn ich ihre Postings so lese, wundere ich mich nicht, dass die antisemitische Hetze der Nationalsozialisten bei so vielen Deutschen auf fruchtbaren Boden fiel. Juden seien selbst Schuld, wenn man sie millionenfach hinmordet… Wie soll man ihr Statement interpretieren? Sie hätten also durchaus Verständnis für einen neuen kleinen Holocaust?
Deshalb meine Frage: Sind Sie in der NPD, der DVU oder bei den Reps beheimatet? Oder warum bedeutet ein kritisches Bild auf das eigene Heimatland gleich, dass man es hasst? Was bedeutet dann umgekehrt für Sie ‘Patriotismus’? Das unter-den-Teppich-kehren bzw. auf-andere-schieben von historischen verbrecherischen Tatsachen? In so einem Fall verzichte ich gerne auf so eine Kategorie.
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#35   PetrusII   17:20:58 | Mittwoch, 22. November 2006
Antisemit
Irrtum :-@
Wenn ihr die Zeichen der Zeit nicht bald erkennt, wird es ein böses erwachen geben. :'( Warum sind so viele blind?
@ einige LeserSie sollten nicht in Christenhass und Deutschenhass verfallen.
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#34   Antonius   17:18:54 | Mittwoch, 22. November 2006
@rudolphsohn
Sie haben mit Ihrem Posting klar herübergebracht, was die eigentliche Triebkraft dieses Artikels ist: gekränkter Nationalstolz, der sich die Juden zu Tätern mit NS-Methoden zurechtzubastelt, um sich dadurch einer unangenehmen Erinnerung zu entledigen
Den Grund für ihre Unbeliebtheit und Vernichtung bei den Opfern zu suchen, anstatt bei den Tätern, ist eine beliebte, aber moralisch inakzeptable Masche von Rechtsextremen und Antisemiten. Sie entlastet so schön von Schuld und Verantwortung, weil man sich ja in diesem Fall nur gewehrt hat.
Im Übrigen ist es totaler Quatsch, zu meinen, man dürfe an der Politik Israels nichts kritisieren. Nur zeigt sich eben immer wieder, dass ein großer Teil der vorgebrachten Israel-Kritik tatsächlich einen von antisemitischen Stereotypen geprägten Hintergrund hat – Ihr Posting ist leider ein allzu typisches Dokument dafür („Die Juden sind selbst schuld, wenn man sie nicht mag“). Ich kann Ihnen ein lesenswertes Buch vom Berliner Antisemitismusforscher Wolfgang Benz („Was ist Antisemitismus“) ans Herz legen. Sie werden dort Ihre Position aus dem vorletzten Jahrhundert schnell wiederfinden. Aber was rede ich? Das dürfte für Sie ohnehin nur staatlich aufgedrückte Meinungshüterei mit impliziten Denkverbot darstellen, gell?
Noch was: Können Sie mir event. erklären, warum immer dort Antisemitismus/Fremdenfeindlichkeit am stärksten sind, wo es keine oder nur sehr wenige Juden/Ausländer gibt? Vielleicht geht das ja doch nicht so von den Juden aus?
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#33   gelasius   17:11:39 | Mittwoch, 22. November 2006
@tacitus- Entwaffnung
Eine sehr gute Idee !
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#32   Tacitus   17:09:28 | Mittwoch, 22. November 2006
@Breze
Verschwenden Sie keine Nerven an dümmliche Äußerungen wie die von PetrusII.
Er kann ja gerne versuchen, Israel zu „entwaffnen“, das wäre dann ein Antisemit weniger, nicht wirklich ein Verlust für die Menschheit.
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#31   PetrusII   17:06:26 | Mittwoch, 22. November 2006
@Breze
Bei so was ka a Weiswuuuscht und a Halbe weiterhelfen. Oh. nadürlich mit ner Brezen. Broscht und einen guten :-D
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#30   Breze   16:56:37 | Mittwoch, 22. November 2006
@ PetrusII, mit Verlaub…
…ich muss kotzen
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#29   PetrusII   16:50:16 | Mittwoch, 22. November 2006
@Breze
Ja Ja jetzt wird wieder die anti rechts Keule geschwungen werdenWarum können die meisten Leser es nicht ertragen, wenn kreuz.net über Israel berichtet?
Es ist leider so, wenn Israel nicht zur Vernuft kommt, wird es wenn es so weitergeht wirklich einen Völkermord geben. Israel zieht den ganzen Hass der Welt auf sich. Entschuldigung-nicht den der ganzen Welt. Es gibt in der USA z.B. viele Judenfreunde, und nicht nur in den USA sondern wie bereits in einem anderen Beitrag erwähnt, in allen wichtigen Wirtschaftsunternehmen dieser Welt. Es wird zeit, endlich aufzuwachen. Die Juden haben sich nun mal verflucht. Ob die Leser es wollen oder nicht. Nicht Libyen, Iran und Palestina muss entwaffnet werden sondern Israel. An die Träumer von kreuz.netSchaut euch doch die vielen Zwischenfälle allein in der vergangenen Woche die von Israel gegen die UNO stattgefunden haben, an. Wenn Israel weiter so mordet wird bald das Ende kommen. :-!
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#28   Breze   16:17:35 | Mittwoch, 22. November 2006
So ganz allgemein…
…kreuz net rückt in der Art seiner Berichterstattung, seiner unterschwelligen antijüdischen Propaganda, seiner faschistoiden Hetze vor allem gegen missliebige Gruppen in bedenklicher Weise immer näher in die Nähe des Rechtsextremismus.
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#27   Antonius   16:09:59 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Bonifatius
Ach ja, es sind ja Semiten, die sich hier einen kleinen Scherz erlaubten, und da dürfen wir um Gottes willen nicht antisemitisch werden, sonst werden wir strafrechtlich verfolgt und eingesperrt. Denken sie einmal nach 1933 zurück: Die Täter waren nationalistische Extremisten…Durch den Angriff wurde der linke Backenknochen der Schwedin zerstört. Die SA, die sich mit einem großen Aufgebot in der Gegend befand, schritt nicht ein. Alles schon einmal da gewesen. Auch die „Herrenmenschen“, aber diesmal mit anderem Vorzeichen.
Haben Sie damals bei Martin Hohmann im Auditorium gesessen? Was bringt Sie dazu, den Spieß umzudrehen, Juden zu selbsternannten Herrenmenschen zu machen, den Flaschenwurf einer winzigen Spinner-Gruppe mit dem großangelegten Straßenterror der SA zu parallelisieren, kurz: sie auf eine Stufe mit Nationalsozialisten zu stellen? Worum geht es Ihnen? Wollen Sie durch so eine Strategie antisemitische Ressentiments legalisieren oder fühlen Sie sich in Ihrer deutschen Ehre einfach nur gekränkt und wollen diese durch so eine Parallelisierung mit den NS-Verbrechen wiederherstellen? So nach dem Motto: Was gehen wir Deutschen doch die ganze Zeit in Sack und Asche, dabei sind doch die anderen genauso schlimm.
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#26   rudolfsohn   16:08:47 | Mittwoch, 22. November 2006
Zurück zum Thema: Der Judenstaat USrael
Jedem, der Juden kritisiert, wird geradezu reflexartig unterstellt, er sei ein Antisemit. Gleichzeitig wollen selbsternannte moralische Instanzen wie Michel Friedman der Öffentlichkeit weismachen, der Antisemitismus sei eine vollkommen unerklärliche u. irrationale Erscheinung. Die Juden stießen angeblich seit jeher nur deshalb auf Ablehnung, weil sie eben Juden seien. Die naheliegende Frage, ob der Antisemitismus evtl. auch auf das Verhalten der Juden selbst zurückzuführen sein könnte, wird von den Meinungswächtern der „political correctness“ zurückgewiesen, als handle es sich um eine moderne Form der Gotteslästerung. Der Zionist Bernard Lazare ging in seinem 1894 erschienenen Buch „Der Antisemitismus, seine Geschichte u. seine Ursachen“ dieser Frage genauer nach u. kam zu folgender Einsicht: „Falls es die Abneigung gegen Juden nur in einem Land oder nur zu einer bestimmten Zeit gegeben hätte, wäre es leicht, die Ursache hierfür zu ergründen. Aber die Juden waren seit jeher das Ziel des Hasses aller Völker gewesen, wo immer sie sich in nennenswerter Anzahl niederließen. Die Juden stießen bei den unterschiedlichsten Völkern, mit den unterschiedlichsten Sitten und Gebräuchen, in weit voneinander entfernten Gebieten, auf Ablehnung. Daher müssen die Gründe für den Antisemitismus immer bei den Juden selbst bestanden haben u. nicht bei denen, die ihnen ablehnend gegenüberstehen.“
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#25   Bruder Theophil   15:40:37 | Mittwoch, 22. November 2006
Gefahr durch den Kapitalismus
Ich denke, dass uns in nächster Zeit weder Sozialismus noch Nationalismus wirkliches Kopfzerbrechen bereiten werden. Für viel wahrscheinlicher halte ich es, dass sich der Kapitalismus grade seinen eigenen Strick dreht. Und dass wir trotz rückgängiger Arbeitslosenzahlen aufgrund gnädiger demografischer Entwicklungen uns darauf gefasst machen müssen, dass bei einer weiteren Ausweitung der Schere zwischen arm und reich ein Pulverfass explodieren kann. Mit anderen Folgen als das laue Revolutiönchen am Hambacher Schloss.
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#24   bonifatius   15:14:23 | Mittwoch, 22. November 2006
An alle linken Protestierer
Warum nehmen sie diese grausame Brutalität so quasi als Kavaliersdelikt hin? Kein Aufschrei und heftiger Protest? – Ach ja, es sind ja Semiten, die sich hier einen kleinen Scherz erlaubten, und da dürfen wir um Gottes willen nicht antisemitisch werden, sonst werden wir strafrechtlich verfolgt und eingesperrt. Wo bleiben denn da der lauschi, der Protesti , der navon, ddl etc?
Denken sie einmal nach 1933 zurück: Die Täter waren nationalistische Extremisten…Durch den Angriff wurde der linke Backenknochen der Schwedin zerstört. Die SA, die sich mit einem großen Aufgebot in der Gegend befand, schritt nicht ein.
Alles schon einmal da gewesen. Auch die „Herrenmenschen“, aber diesmal mit anderem Vorzeichen.
Ach ja, schlägt dir einer auf die rechte Seite, so halte danach die linke hin. Das gehört sich so für Christen. Und die Plebejer jaulen viehisch und jubeln vor Freude. Welch’ tierisch-diabolische Grausamkeit!
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#23   Maledica   15:03:57 | Mittwoch, 22. November 2006
Schreiben will gelernt sein!
@Stimme der Dummheit
du hast dich Kölnisch Wasser deiner Großmutter vergriffen
Eh Alder voll krass, weisdu kommsdu auch von Kreuzberg, ich schwör. Brontal fett
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#22   stimme der vernunft †   14:39:57 | Mittwoch, 22. November 2006
Rupprecht
ich habe den Eindruck dir ist mal wieder der Fusel ausgegangen und du hast dich Kölnisch Wasser deiner Großmutter vergriffen.
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#21   kreuzi   13:54:18 | Mittwoch, 22. November 2006
nationalismus
ist im gegensatz zum liberalismus und zum in europa vorherrschenden sozialismus, schauen sie sich mal die politische mehrheit im eu parlament an, keine gefahr für den menschen und damit das christentum. sozialistische regierungen wie hitler in deutschland und stalin in russland, haben den menschen vernichtet. der nationalismus dagegen, wie dieser des ehrenwerten franco in spanien, haben den menschen vor liberaler und sozialistischer päderastie bewahrt. leider haben sich die spanier francos erbe nicht bewahrt und haben sich von ihren sozailisten genauso in die päderastie führen lassen wie ein großteil westeuropas.
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#20   rebekka   13:32:04 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Giuseppe
„Mein Bischofsfreund“?
Selbstverständlich war die Strafe der Exkommunikation für die genannten Weihen richtig. Genauso wie die Exkommunikation der Pius-Sekten-Bischöfe und auch die Suspendierung aller ihr angehörigen Priester, ebenso wie die Exkommunikation aller, die die Rechtgläubigkeit des 2. Vatikanischen Konzils leugnen.
Was denn sonst?
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#19   Guiseppe   13:27:16 | Mittwoch, 22. November 2006
@rebekka
rebekka: „Die Kirche entscheidet es. Wer sich von der Kirche spaltet, ist ein Schismatiker. So einfach ist das.“
Ja genau, da fällt mir so nebenbei ein, dass es Frauen gibt, die sich auf einem Rheinschiff zur „Priesterin“ bzw. „Diakonin“ haben weihen lassen. (In Fulda haben sie seit einigen Jahren Rückenwind. Dank ihrem Bischofsfreund, der gerade in seinem Bistum den verbliebenen noch katholisch denkenden Priestern die Kante zeigt. ^-^ ) Diese „geweihten“ Frauen wurden dann von der Kirche exkommuniziert. So einfach war das. Auch für Sie?
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#18   rebekka   13:16:11 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Herr Heger
Wieso ich? Die Kirche entscheidet es. Wer sich von der Kirche spaltet, ist ein Schismatiker. So einfach ist das.
Und wenn jemand sagt „Ich habe mich gar nicht abgespalten“, der Papst aber sagt „doch“ – dann vertraue ich lieber dem Papst als diesem jemand. Echt! So läuft das in der katholischen Kirche. (Nicht aber in der Piussekte, die dem Papst sagt, was er ihrer Meinung zu sagen hätte, und dann behauptet, sie sei damit wahrhaft papsttreu :-D :-D )
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#17   Dr. Christoph Heger   13:10:31 | Mittwoch, 22. November 2006
Jet för ze laache!
Rebekka über Ewald Stadler:
Zugleich Anhänger einer schismatischen Sekte und rechtgläubig?
Köstlich! Rebekka als oberster Glaubenswächter entscheidet über den schismatischen Charakter von „Sekten“!
MfG
Christoph Heger
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#16   rebekka   13:06:12 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Herr Heger
Ihre Invektive gegen ein Mitglied des österreichischen Parlaments, weil er bekanntermaßen ein streitbarer, rechtgläubiger Katholik ist,
Zugleich Anhänger einer schismatischen Sekte und rechtgläubig? Interessante Definition, die Sie da haben! :-D
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#15   Maledica   13:05:03 | Mittwoch, 22. November 2006
Dummheit der Protestanten
Na, wer weder des Lesens und noch weniger des Denkens mächtig ist, der vergleicht auch Äpfel mit Birnen.
es ist wohl etwas anderes, wenn ich schriftlich meinen Unmut über das abartig perverse Verhalten von Geistesgestörten bezeuge, als wenn ich körperliche Gewalt ausübe.
Doch die Linken sind nun mal blind und haben weder was vom Leben, noch von der christlichen Botschaft begriffen.
Diese handelt nicht vom ALLES ERLAUBTSEIN.
Das Evangelium ist nun mal auch eine Drohbotschaft und dadurch frohmachend, weil es aufzeigt, was passieren kann
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#14   Protestant   13:01:10 | Mittwoch, 22. November 2006
@dr.heger
Eine gewisse Rebekka ist mir bisher nur aufgefallen durch die Anzahl ihrer von der Redaktion gelöschten Beiträge. Die Unsachlichkeit ihrer nicht gelöschten Beiträge gibt eine Ahnung von dem Grunde der Löschungen.
Wissen Sie, ich habe rebekka gebeten, mir die gestrichene Artikel mal zuzumailen! Ich habe mir vor Lachen den Bauch gehalten und mal bei der Reaktion angefragt, was das denn solle!
Diese Beiträge sind gegen das, was viele andere hier schreiben (ich ab und zu auch) ja geradezu an Harmlosigkeit nicht zu überbieten!
Insofern sollten gerade Sie sich auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen!Mal sehen, was hier noch alles passiert…!!!???
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#13   Dr. Christoph Heger   12:57:49 | Mittwoch, 22. November 2006
Rebekka, Stadler
Eine gewisse Rebekka ist mir bisher nur aufgefallen durch die Anzahl ihrer von der Redaktion gelöschten Beiträge. Die Unsachlichkeit ihrer nicht gelöschten Beiträge gibt eine Ahnung von dem Grunde der Löschungen. So auch diesmal:
Ein Typ wie Ewald Stadler hat sogar bei selbsternannten Katholiken ein öffentliches Forum, es heißt kreuz.net.
Aus ihren bisherigen Beiträgen ist ersichtlich, daß es sich bei Rebekka weder um eine selbsternannte noch um eine fremdernannte, sondern um überhaupt keine Katholikin handelt.
Ihre Invektive gegen ein Mitglied des österreichischen Parlaments, weil er bekanntermaßen ein streitbarer, rechtgläubiger Katholik ist, hat insofern einen besonderen Hautgout.
MfG
Christoph Heger
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#12   Protestant   12:55:16 | Mittwoch, 22. November 2006
@giuseppe
Richtig!Sie haben es erfasst!
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#11   Guiseppe   12:54:04 | Mittwoch, 22. November 2006
@Protestant
Sie schließen wohl von wenigen auf alle und sehen nur bei einer Seite den Mangel an Respekt.
Protestant: „Da vermisse ich aber jedwede Sachlichkeit und jedweden Respekt!“
Was sagten Sie kurz zuvor?
Protestant: „Also, wer im Glashaus sitzt, sollte nicht selbst mit Steinen werfen.“
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#10   Protestant   12:41:37 | Mittwoch, 22. November 2006
@giuseppe
Ach, wissen Sie…unlängst haben zwei Schreiber in diesem Forum den Wunsch geäußert, sich Urlaub zu nehmen, um an der Anti-Homo-Aktion in Jerusalem teilzunehmen, um radiklaen Juden und Moslems beim Randalieren zu helfen!
Außerdem ist in den meisten Beiträgen die sich mit dem Thema beschäftigen, von Respekt vor den Menschen für mich nicht allzuviel ersichtlich! Da wird von abartigen Sodomiten gesprochen in Verbindung mit Freimaurern, Lehmenschen und Troll-Provokateuren! Da vermisse ich aber jedwede Sachlichkeit und jedweden Respekt! Aber es bleibt Ihnen natürlich völlig überlassen, dies anders zu sehen!
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#9   Guiseppe   12:40:45 | Mittwoch, 22. November 2006
@Knecht Dummspecht:
Wann und wo war das denn?
Und waren Forumsteilnehmer von hier mit dabei???
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#8   Dani California   12:40:18 | Mittwoch, 22. November 2006
Man würde ja deren religiösen Gefühle verletzen
…und auf diese sollte man Rücksicht nehmen…
Warum gilt denn jetzt hier nicht dasselbe?
Tja, das gilt scheinbar für alle Religionen ausser dem Christentum. Da kann man munter drauflosklopfen, passiert ja eh’ nix :'(
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#7   Knecht Dummspecht †   12:38:07 | Mittwoch, 22. November 2006
WIESO?
Protestant hat es exakt auf den Punkt gebracht!
Neulich wurde diesen Fanatikern für DENSELBEN Hass auch noch Verständnis entgegengebracht und applaudiert! :-! :-!
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#6   Guiseppe   12:35:51 | Mittwoch, 22. November 2006
@Protestant, der allgegenwärtige Provokateur und sein Wunschdenken
Protestant: „Wenn ich diesen Artikel lese und mit den Beiträgen der üblichen Homohasser hiervergleiche, dann könnte ich mir eben genau diese Homohasser als jüdische Extremisten vorstellen, die ähnliches mit demonstrierenden Homosexuellen anstellen!“ (Hervorhebungen durch mich)
Das hätten Sie wohl gern. Aber Ihre Wunschvorstellungen entsprechen (zum Glück) nicht der Wahrheit.
Ab wann ist man bei Ihnen ein „Homohasser“? Schon dann, wenn man den Menschen voll bejaht, nicht aber seine homosexuelle Praktiken?
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#5   rebekka   12:34:32 | Mittwoch, 22. November 2006
Gefahr
Liberalismus und Sozialismus? Ersteres ja, zweiteres schon lange nicht mehr. Aber in Deutschland und Österreich gibt es eine neue Gefahr: Nationalismus und Rassismus. Ein Typ wie Ewald Stadler hat sogar bei selbsternannten Katholiken ein öffentliches Forum, es heißt kreuz.net.
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#3   Antonius   12:33:30 | Mittwoch, 22. November 2006
Oh, mein Gott!
Ich frage mich, was dieser Artikel nur aussagen will. Soll er insinuieren, dass die Juden durch ein paar Radikalinskis in Wirklichkeit doch ein aggressives Tätervolk sind, das unmoralisch handelt, indem es Spaß daran findet, andere (hier: Demonstranten oder wehrlose Paläsinenser) zu drangsalieren? Und wie ist das angebliche Christusmord-Geständnis mit der beigefügten Drohung zu verstehen? Soll das der von einigen rechtskatholischen Kreisen so herbeigesehnte Beweis für eine jüdische Kriegserklärung gegen die christliche Welt sein? Mann, mann, mann, wer das glaubt, ist arm dran!
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#2   kreuzi   12:31:03 | Mittwoch, 22. November 2006
libanon
also im libanon wurde gestern ein christlicher politiker getötet, ich bezweifle dass der isrealische staat dahintersteckt, sondern eher syrien oder das palästinensergebiet, oder alle beide. die gefahr für das christentum sehe ich in dieser region im islam und nicht im judentum. in europa heißt die gefahr liberalismus und sozialismus.
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#1   Protestant   12:20:30 | Mittwoch, 22. November 2006
Spiegel…
Wenn ich diesen Artikel lese und mit den Beiträgen der üblichen Homohasser hier vergleiche, dann könnte ich mir eben genau diese Homohasser als jüdische Extremisten vorstellen, die ähnliches mit demonstrierenden Homosexuellen anstellen!
Also, wer im Glashaus sitzt, nicht selbst mit Steinen werfen (im wahrsten Sinne des Wortes)!
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