Eine neue Studie im Vatikan soll eine Empfehlung zum Gebrauch von Latexbarrieren beim ehelichen Akt beinhalten. Aber nur in Sonderfällen. Nur wenn Todesgefahr bestehe – als „letzte Lösung“.
Javier Kardinal Lozano Barragan
(kreuz.net, Vatikan) Dem Papst wird nahegelegt, den Gebrauch von Latexbarrieren während des ehelichen
Aktes in Sonderfällen abzusegnen.
Das berichtete heute die italienischen Tageszeitung ‘La Repubblica’.
Ein 200seitiges Dokument, das vom Päpstlichen Rat für die Krankenseelsorge verfaßt wurde und derzeit
von der Glaubenskongregation überprüft wird, soll eine entsprechende Empfehlung beinhalten.
In der
vom Präsidenten des Gesundheitsrates, Javier Kardinal Lozano Barragan, vorgelegten Studie heiße es,
die Benützung einer Latexbarriere sei als „geringeres Übel“ anzusehen, wenn es darum gehe, die tödliche
Ansteckungsgefahr abzuwenden.
Laut Kardinal Lozano ist die AIDS-Seuche ein Thema, das Papst Benedikt
XVI. „sehr besorgt“.
Der Papst selber habe – so der mexikanische Kurienkardinal – vor Monaten eine Diskussion
über diese Angelegenheit angeregt.
Nun sei das fertige Dokument dem Heiligen Vater vorgelegt worden.
Es beruhe auf wissenschaftlichen und theologischen Überlegungen. Doch zunächst soll die Glaubenskongregation
das Dossier prüfen.
Es wird erwartet, daß Benedikt XVI. die Ergebnisse der Studie anschließend zu
einem eigenen Dokument verarbeitet.
Kardinal Lozano beschwichtigt. Man könne nicht von einem „Wendepunkt“
in der katholischen Sexuallehre sprechen:
„Ich glaube, daß keine Antwort der Kirche so aussehen darf,
daß sie sexuelle Zügellosigkeit begünstigt.“
Latexbarrieren dürften immer nur die „letzte Lösung“
sein.
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63 Lesermeinungen
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Wahre Liebe verzichtet Wenn man einen Menschen wie z. B. seinen Ehepartner liebt, kann man ihn doch nicht
der Gefahr der Ansteckung mit einem AIDS- Virus aussetzen, diese tödliche Gefahr ist aber auch bei Benutzung
der Latexbarrieren gegeben. Menschen, die den HIV-Virus in sich tragen, müssen geschlechtlich enthaltsam
leben. Anders geht es nicht.
#63 Benedikt 22:32:41 | Donnerstag, 23. November 2006
@ ecclesia semper reformanda Benedikt: gerade ist auf faz.net ein Artikel erschienen, der Ihre Ausführungen
in einem wichtigen Punkt widerlegt: neben der Liberalisierung des Sexualverhaltens spielt auch der ungeschützte
Verkehr einen ganz erhebliche Rolle am Ausbreiten von HIV. (hier: in China) Das habe ich nirgendwo bestritten.
Ich habe lediglich gesagt, dass die Kirche für diese Praxis nicht verantwortlich gemacht werden kann.
Sie bestätigen das auch indirekt, indem sie auf China verweisen. In diesem Land gibt es bei 1,3 Mrd Einwohnern
nur ungefähr 8 Mio Katholiken im Untergrund. Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass das Regime etwas
über deren Gesundheitszustand weiß, ausgenommen die Fälle, in denen das chinesische Regime sich den
Katholiken „liebevoll“ angenommen hat.
Hauptinhalt von Humanae vitae ist unfehlbar vorgelegt Die „Unfehlbarkeit des Papstes“ ist nicht nötig,
um eine Lehre als unfehlbar vorgelegt anzusehen. Offenbar hat hier irgendjemand noch nicht die Lehre des
II. Vatikanischen Konzils in LG gelesen. Es gibt zur Unfehlbarkeit des Hauptinhaltes von „Humanae vitae“
auch übersichtliche Kurzstudien wie diese: DIREKTE VERHÜTUNG IN DER EHE IST AUSNAHMSLOS VERWERFLICH.
DIE UNFEHLBARE LEHRE DER KIRCHE. www.internetpfarre.de/verhuetung.htm
#61 Maledica 15:42:56 | Donnerstag, 23. November 2006
Schwangerschaft und Krankheit Die Abtreibungs-Faschisten sehen den schwangeren Zustand sehr wohl als Krankheit.
Diese stehen auch in der guten Tradition der Nazis und Inter-Nazis
#60 Protestant 12:17:57 | Donnerstag, 23. November 2006
Wahnsinn!!!!!! Es ist ja schon Wahnsinn, wenn man berücksichtigt, dass sich ganze Kommissionen tage-und
wochenlang über Verhütungsmittel streiten und am Ende ganze 200 Seiten Abhandlung vorlegen! Und was
am Ende rauskommt-ja,man darf, aber nur in Ausnahmefällen,z.B. bei Todesgefahr! Das sollte mir mal irgendjemand
erklären,am besten noch mit einer Zeichnung! Da ist es kein Wunder, dass sich immer mehr Leute weigern,
ihre Kirchensteuer zu zahlen- für einen solchen Unfug! Die röm.-kath. Kirche sollte einfach die Finger
davon lassen, da ihre Gläubigen dies sowieso nicht interressiert, was ältere Herren in Italien und sonstwo
über Kondome erzählen! Und hier von einem Dammbruch zu reden…da wäre ja wohl ein umgefallenes Fahrrad
in China auch ein Tsunami!
#59 Michael60 10:00:03 | Donnerstag, 23. November 2006
Also lieber Felix Austria Und wenn wir beides benutzen, kommen wir irgendwann zu dem Punkt, an dem wir
einsehen, dass der Schutz vor Krankheiten und ungewollten Schwangerschaften durchaus im Sinne Gottes ist.
Mir stockt ehrlich der Atem. Wie kann man Krankheit und Schwangerschaft in einem Atemzug erwähnen? Unser
Gott ist ein Gott des Lebens, und der Mensch hat alles zu tun, dieses göttliche Gesetz nicht zu verletzen.
Es gibt sicher immer Situationen, in denen der Mensch angepasst reagieren muss und auch darf. Aber deshalb
generell Leben und Krankheit in einen Topf zu werfen, kann nicht logisch sein. Schonmal den Heiligen Geist
um Erkenntnis gebeten? Ist ehrlich gemeint.
#58 HansUrs 01:27:22 | Donnerstag, 23. November 2006
@FelixAustria: Der Mensch ist Person … Wenn ein Arzt einem Kranken ein Medikament gibt, mischt er sich
auch in den Lauf der Natur ein – vielleicht wäre der Kranke nämlich sonst gestorben. Ist das auch schlecht,
Ihrer Meinung nach? Das hinkt: Eine Krankheit ist ein Übel, das aus der Zeugung hervorgehende Kind nie.
Der Begriff „Natur“ ist hier für heutige Ohren vielleicht etwas schwer verständlich. Es geht um die
Grundstruktur des Menschen als Person und die darin angelegte Ordnung. In dieser Ordnung sind der ganzheitliche
Liebesvollzug und die Weitergabe des Lebens miteinander verbunden. Das ist – jenseits von allem falschen
Pathos – einfach großartig! Wenn man eine Weile darüber nachdenkt, dann wird man nicht mehr leicht sagen
können, diese Verbindung sei zufällig. Sie gehört zum Wesen des Menschen als Geschöpf Gottes. Wenn
das aber so ist, dann ist auch verständlich, dass wir diese Verbindung nicht einfach ignorieren können,
sondern achtsam mit ihr umgehen müssen. Das ist der Kern der kirchlichen Lehre und auch von Humanae Vitae:
Für den Menschen, der sich seiner personalen Würde als Geschöpf bewußt ist, gibt es keinen reinen
„Sex“ mehr. Menschen, die das verstanden haben, kann man meines Erachtens die konkrete Ausgestaltung ihres
Ehelebens, ihre Kinderzahl, etc. getrost überlassen.
#57 timpressum † 22:25:43 | Mittwoch, 22. November 2006
Unfehlbarkeit Der Papst ist nur unfehlbar, wenn er etwas „ex-cathedra“ verkündigt. Das ist zuletzt in
den 50er Jahren geschehen, als das Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel verkündigt wurde.
Weder die Enzyklopädie gegen Verhütungsmittel ist aus der Unfehlbarkeit des Papstes heraus gesprochen,
noch die aktuelle Studie… Alles kann sich also ändern. Ist doch schön, oder?
#56 FelixAustria 22:02:32 | Mittwoch, 22. November 2006
@Guiseppe Aus katholischer Sicht kommt noch hinzu, dass ein Kondom / sonstige künstliche Verhütungsmittel
sich in den Lauf der Natur einmischen und damit auch Gott von seiner Mitwirkung ausschließen. Wenn ein
Arzt einem Kranken ein Medikament gibt, mischt er sich auch in den Lauf der Natur ein – vielleicht wäre
der Kranke nämlich sonst gestorben. Ist das auch schlecht, Ihrer Meinung nach? Und: Wie kann man eigentlich
so anmaßend sein zu glauben, dass die Nutzung eines Kondoms Gott von seiner Mitwirkung ausschließt?
Ist Gott derart ohnmächtig, dass er nicht gegen die dünnen Wände eines Kondoms ankommt? Muss er womöglich
beschützt und gepäppelt und unter Naturschutz gestellt werden? Ich glaube das nicht. Ich halte das Gottesbild,
das manche „strenggläubigen“ Katholiken vertreten, für geradezu gotteslästerlich! Dass Gott hat uns
ein Hirn und ein Herz gegeben hat, ist kein Unfall gewesen. Und wenn wir beides benutzen, kommen wir irgendwann
zu dem Punkt, an dem wir einsehen, dass der Schutz vor Krankheiten und ungewollten Schwangerschaften durchaus
im Sinne Gottes ist. Und bitte kommen Sie mir nun nicht mit anderslautenden Zitaten aus der Bibel – die
Bibel ist ein von Menschenhand geschaffenes Werk, beeinflusst vom Zeitgeist längst vergangener Tage (der
auch nicht besser war als der heutige, im Gegenteil), öfter viel- als eindeutig in der Aussage und verfälscht
durch unzählige Übersetzungen und Änderungen. Die Bibel ist ein Wegweiser, aber keine detaillierte
Landkarte des Lebens.
Lieber Möchtegern, zum Glück ist der Papst in Moralfragen auch dann unfehlbar, wenn er sich nicht auf
seine Unfehlbarkeit beruft. Sonst müsste man sich jetzt Sorgen machen Ihr Wort, wie es so schön heißt,
in Gottes Ohr. Das Problem scheint nur zu sein, dass seine Vorgänger in Fragen der Moral auch unfehlbar
waren. Der Grat ist also relativ schmal. Oder würden Sie zum Sedisvakantisten, wenn sich da ein Widerspruch
feststellen ließe?
zum Glück ist der Papst in Moralfragen auch dann unfehlbar, wenn er sich nicht auf seine Unfehlbarkeit
beruft. Sonst müsste man sich jetzt Sorgen machen Ehre sei dem Hl. Geist, der hier in diese Welt hineinregiert
#52 wolfgang e. 19:08:54 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Sirilo Die Antwort auf a), b), c): Nein, heißt es nicht. Nachzulesen in der Enzyklika des auf kreuz.net
vielfach geschmähten Papstes Paul VI: „Humanae Vita“ (1968) Auf Deutsch hier zu finden: www.stjosef.at
www.stjosef.at/ –> auf „Kirchliche Dokumente“ klicken –> „Weitere Päpste“ –> oder (nicht auf Deutsch)
auf der Vatikan-Hompage www.vatican.va/…clicals/index_ge.htm Eine relatv kurze und leicht lesbare Enzyklika.
@ Hans Urs Punkt 3: Genau darum wird es sich wohl handeln. Damit stellt das Ganze natürlich genau betrachtet
gar keine Sensation dar, weil genau das sowieso schon Lehre der Kirche war.
Sexualität auf die Zeugung ausgerichtet das bedeutet nach katholischer Auffassung nicht, dass eine Zeugung
möglich sein muss, sondern dass sie nicht vom Menschen durch besondere Handlungen oder Methoden ausgeschlossen
werden darf. D.h. aber auch, dass nur der normale eheliche Akt erlaubt ist, aber nicht irgendwelche Abwandlungen,
bei denen eine Zeugung ausgeschlossen ist (Latex ist nur ein Beispiel). Alles andere ist Unzucht.
@Maledica Da mir keine Schreiben aus Rom vorliegen, hätte ich gern eine kurze, knappe Antwort von Ihnen.
Schade, daß Sie sich dazu nicht in der Lage sehen. (Übrigens, die Unwissenden zu lehren ist nach christlicher
Auffassung ein Werk der geistlichen Barmherzigkeit!)
@maledica „Auch in der Ehe muß die Sexualität auf die Zeugung ausgerichtet sein“, schrieben Sie. Heißt
das: a) an den empfängnisfreien Tagen der Frau ist kein Sex erlaubt, b) einem Paar, bei dem einer der
Partner unfruchtbar bzw. zeugungsunfähig ist, ist kein Sex erlaubt, c) nach der Menopause der Frau ist
kein Sex erlaubt, da in allen drei Fällen keine Zeugung möglich ist?
#46 HansUrs 17:53:19 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Gandalf: Vielen Dank, … für den Link auf den Artikel bei believe.net. Die Debatte über AIDS und
Kondome würde sich wahrscheinlich sehr entspannen, wenn man sich einige eigentlich ganz einfache Dinge
klar macht: 1. Das kirchliche Verbot von Empfängnisverhütung steht faktisch in keinem Zusammenhang mit
der Ausbreitung von AIDS. 2. Die Frage, ob man beim Ehebruch ein Kondom benutzen soll, spielt zu einem
erheblichen Teil im moralisch luftleeren Raum. Man soll nicht ehebrechen. Punkt. Jenseits dieses Punktes
trifft die Katholische Morallehre zunächst keine Regelungen mehr. Eine etwas zugespitze Parallele: Die
Katholische Morallehre und auch die konrekte Pastoral beschäftigt sich auch nicht mit der Frage, ob man
nach einem Mord noch den Geldbeutel des Opfers mitgehen lassen darf/soll oder nicht, um mit dem Geld ein
gutes Werk zu tun. 3. Sicher relevant ist z.B. die Frage, wie infizierte Menschen die Sexualität in ihrer
Ehe leben können/sollen. Meines Erachtens verhält es sich hier mit dem Kondom genau so wie einem empfängnisverhütenden
Medikament, das aus anderen medizinischen Gründen angewandt wird: das ist erlaubt, weil die Intention
des Gebrauchs sich primär auf den Schutz der Gesundheit richtet.
Giuseppe, Liebe ist für mich das schönste Gefühl der Welt, nämlich mit einem Partner alles teilen
zu können, und immer das Gefühl zu haben, angenommen zu sein. Ausdruck dieser Liebe ist auch die körperliche
Hingabe – und diese darf eben auch einfach nur Selbstzweck sein, ohne auf Zeugung ausgerichtet zu sein.
Und deshalb ist es völlig „normal“, mit einem Kondom – Ihre Ausführungen zur Gefährlichkeit einiger
anderer Verhütugsmittel sind sicherlich richtig – eine Schwangerschaft zu verhindern. Das ist für mich
kein „Pfuschen“ an der Natur, sondern verantwortete Sexualität – wer das anders sieht: ok. Aber Kondome
deshalb zu verbieten: das kann einfach nicht richtig oder gar gott-gewollt sein. Benedikt: gerade ist
auf faz.net ein Artikel erschienen, der Ihre Ausführungen in einem wichtigen Punkt widerlegt: neben der
Liberalisierung des Sexualverhaltens spielt auch der ungeschützte Verkehr einen ganz erhebliche Rolle
am Ausbreiten von HIV. (hier: in China). zumindest könnte die Ausbreitung mit Benutzung von Kondomen –
aber natürlich auch mit Enthaltsamkeit, eine andere Möglichkeit – gestoppt werden. Kondome sind nicht
die einzige Möglichkeit, aber eine relativ sichere!
#42 Guiseppe 17:08:54 | Mittwoch, 22. November 2006
@ecclesia-semper-reformanda: Was ist für Sie Liebe? ecclesia-semper-reformanda: „das Normalste der Welt
in einer Ehe und in jeder anderen Liebes-Beziehung ist: Verhütung. Und dazu die typische kreuz.net-Vereinfachung:
wer ein Kondom gebraucht, ist gleich „sexuell zügellos“ – von Liebe ist schon gar keine Rede mehr.“ Das
Normalste? Vielleicht für Sie! Warum darf es dann für andere nicht anders sein?? Verhütung: Da gibt
es die verschiedensten Formen (Pillen, Spiralen, …). Auch solche, die abtreibend wirken können. Z.B.
eine befruchtete Eizelle (das ist bereits ein Mensch, eine Person!) kann sich nicht in die Gebärmutter
einnisten, wird nicht mehr versorgt, verhungert und stirbt! Klar, dass Katholiken mit so etwas Probleme
haben. Außerdem sind gerade Pillen ein Gesundheitsrisiko für Frauen, was von Männern gern ignoriert
wird (ist das die Liebe?). Und die Kondome? Sie sind nicht so zuverlässig, wie oft angepriesen. Je nach
Alter des Gummis ist die Reißfestigkeit recht variabel. Zudem können die Poren mit dem Alter auch größer
werden (Undichtigkeit). Des weiteren rutschen Kondome auch mal ab (nicht nur bei Nachlassen der Erektion).
Schlecht, wenn das Kondom gerade bei oder unmittelbar vor der Ejakulation abrutscht. Tolle Sicherheit!!!
Diese Unwägbarkeiten werden auch diejenigen verstehen, die nicht unbedingt der katholischen Lehre folgen.
Aus katholischer Sicht kommt noch hinzu, dass ein Kondom / sonstige künstliche Verhütungsmittel sich
in den Lauf der Natur einmischen und damit auch Gott von seiner Mitwirkung ausschließen.
#41 rebekka 17:08:38 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Gandalf Volle Zustimmung. Ich weise dabei aber darauf hin, dass „innere Verwerflichkeit“ KEINESWEGS
die Schlussfolgerung zulässt, dass jeder Mensch, der eine solche Handlung begeht, damit das tun will,
was eine SÜNDE ausmacht (KKK 1850), nämlich Gott beleidigen.
#40 Gandalf 17:08:22 | Mittwoch, 22. November 2006
kath.net Voll zustimmungsfähig sind auch die Ausführungen von Leser „Benedikt“. Im übrigen spricht
manches dafür, dass sich am Ende diese www.beliefnet.org/…3/story_18342_1.html Position durchsetzt;
ob der Hl. Vater mit einem etwaigen Dokument die anhaltende moraltheologische Diskussion zu diesem Thema
beenden wird oder einfach eine praktische Direktive gibt ohne Inanspruchnahme seiner eigentlichen Lehrautorität,
bleibt abzuwarten. Die genannte Position ist jedenfalls nicht unumstritten (vgl. hier www.google.de/search?hl=de&q=rhonhe…=).
Aber maledica, was lese ich da: Sie schreiben: Vielleich lesen die Kirchenfeinde, welche meinen sie seien
katholisch… Sie glauben doch von sich, (sehr) katholisch zu sein. Dann wären Sie ja ein, … warten
Sie mal, dann sind Sie ja nach Ihren eigenene Worten ein…, oh, ich wage es kaum auszusprechen, ein…
Kirchenfeind????? Ich finde es gut, dass Sie selbstkritisch werden, aber gleich so dolle…?? Vielleicht
gehen Sie auch einfach nur so mit sich selber um, wie Sie dies auch mit den anderen Usern hier tun: völlig
undifferenziert draufhauen. Alles, was nicht maledica ist, ist Kirchenfeind.
#37 Gandalf 16:59:37 | Mittwoch, 22. November 2006
kath.net ich bin beruhigt, dass kreuz.net mit der katholischen Kirche nichts weiter zu tun hat und sich
kath.net auch deutlich von dieser Seite distanziert hat. Ja, wir haben mit dieser Seite nichts zu tun.
Ich lege aber Wert auf die Feststellung, dass kath.net in absoluter Treue zum kirchlichen Lehramt steht,
und dies schließt die unbedingte und feste Zustimmung zur unfehlbaren Lehre der Kirche bezüglich der
inneren Verwerflichkeit jeder Art von Empfängnisverhütung ein, vgl. bloß Humanae Vitae, Familiaris
Consortio, den KKK. In dem neuen Arbeitspapier geht es in keiner Weise um irgendwelche möglichen „Ausnahmen“,
sondern um die Frage, ob die unfehlbar gültige Norm, die durch P6 in HV erneut eingeschärft wurde, auf
bestimmte Fälle anwendbar ist. Mithin wäre eine negative Antwort auf diese Frage zugleich eine Bekräftigung
der grundsätzlichen Lehre der Kirche.
#36 HansUrs 16:59:03 | Mittwoch, 22. November 2006
Und da hätten wir es mal wieder … das Kondom, resp. dessen Bekämpfung als Kern der Katholischen Glaubens-
und Sittenlehre Man sieht es richtig plastisch vor sich: wie das Abendland nach dem Dammbruch von einer
Flut zügelloser kondomistischer Triebtäter überschwemmt wird und darin zugrunde geht. Es ist halt so:
S** spielt sich im Kopf ab – und in dieser Körperregion haben unsere „Drakoniker“ und „Verwünscher“
ganz offensichtlich ein Problem …
#35 Benedikt 16:50:49 | Mittwoch, 22. November 2006
Kondome Die Hoffnung, eine Erlaubnis der Kondome durch die Kirche würde an der AIDS-Katastrophe etwas
ändern sind vollkommen irrational. Sie beruht auf einer vollständigen Ausklammerung jeder Realität
und Wahrscheinlichkeit. Die so Hoffenden sollten sich einmal fragen, in welchen Staaten das AIDS-Virus
besonders grassiert, und dann nachsehen, wie viele Katholiken dort leben. Im Falle der am schlimmsten
betroffenen Länder Südafrika und Swasiland sind es deutlich unter 10%. Zudem braucht es schon eine relativ
schwieriges logisches Manöver um zu erklären, dass sich die Katholiken in den betreffenden Gebieten
zwar knallhart an das Kondomverbot halten, dass (zur kirchlichen Lehre notwendigerweise dazugehöhrende)
Enthaltsamkeitsgebot aber ignorieren. Das liegt aben nicht an der Kirche, weil erstens die meisten Betroffenen
nicht mal katholisch sind und weil Kondome dort den Ruch des Unmännlichen haben und weil Stammesführer
sie in Misskredit bringen. Es ist einfach lächerlich, dass die Weltpresse dies alles konsequent ignoriert
und es so darstellt, als müsse die Kirche bloß Kondome erlauben und schon sei das HI-Virus unter Kontrolle.
Man wird das wieder beobachten können, wenn das Dokument tatsächlich den Kondomgebrauch in Ausnahmefällen
erlaubt: „Endlich!“, „Warum so spät?“, „Rettung für viele“ etc. wird es heißen. Alles vollkommen irrational
und an der Sache vorbei. In Wirklichkeit behandeln die Redakteure mit solchen Stories bloß Ihre eigenen
Animositäten.
#34 Lord Werther 16:43:21 | Mittwoch, 22. November 2006
@Malle im Kopp Mich würde einfach mal die Frau interessieren, die mit Dir gestraft wurde… Ich würde
Sie zu gerne einmal fragen, ob Sie mit Ihrer Beziehung in ALLEN Punkten zufrieden ist…
#33 rebekka 16:38:57 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Maledica Ihnen ist – wie nicht anders zu erwarten – entgangen, dass zur „Ehezwecklehre“ auch die Vertiefung
der Liebe der Partner gehört. AUCH DIE ist ein Ziel der gemeinsam gelebten Sexualität. Und das schon
seit Pius XI., wenn mich nicht alles täuscht. Jedenfalls schon vor dem pösen, pösen Konzil!
#32 timpressum † 16:35:37 | Mittwoch, 22. November 2006
Die letzte Lösung… Immerhin aber scheint die „Latexbarriere“ eine Lösung zu sein! Schließlich ist
eine Barriere immer etwas, was schützt. Nicht nur vor AIDS. Sondern auch vor Tripper und Hepatits B.
Letztere kann man sich übrigens ganz schnell auch ohne sexuelle „Zügellosigkeit“ holen. Ich lese x.net
übrigens nicht nur wegen der Kochrezepte im Forum so gerne, sondern auch wegen fast ausgestorbenen Worten
wie „Zügellosigkeit“ oder Neologimsen wie „Latexbarriere“. Biolek würde sagen: „Köstlich!“
#31 Lord Werther 16:31:31 | Mittwoch, 22. November 2006
@Malle im Kopp Naja, eigentlich ist ein Geistlicher schon einmal recht nah dran an der Heiligen Mutter
Kirche… Jedenfalls empfinde ich das so… Vermutlich können Geistliche mit Verlautbarugen auch besser
umgehen als Sie oder ich.
#29 Maledica 16:29:51 | Mittwoch, 22. November 2006
Auch in der Ehe dient die Sexualität nicht der Triebbefriedigung, sondern muß auf die Zeugung ausgerichtet
sein. Vielleich lesen die Kirchenfeinde, welche meinen sie seien katholisch auch mal die Verlautbarungen
unserer H. Mutter Kirche. Aber Denken ist bei diesen schon zu viel verlangt! Die Triebe haben deren Hirn
schon ausgeschaltet und diese verhalten sich den Tieren gleich. Na vielleicht hatte Darwin doch Recht.
Könnte man zumindest meinen
#28 Gotthard 16:29:32 | Mittwoch, 22. November 2006
Kondome? Kondome!! dieser Kardinal ist aber ein ganz schlimmer. Verwendet er doch den Begriff „Kondom“
und nicht das korrekte Wort „Latexbarriere“. Er sollte sich schämen…
#27 Lord Werther 16:28:31 | Mittwoch, 22. November 2006
@Draconius Vielleicht ist Ihnen einfach mal aufgefallen, dass X.net gerne schlechte Bilder von den Leuten
präsentiert, die es denunzieren möchte. Elton John ist in diesen Seiten kreidebleich abgebildet und
in seiner Sonnenbrille wird rotes Licht reflektiert. Hinzu kommt noch der gemeine Gesichtsausdruck…
Die Beschränkung der Diskussion auf das Äußere des Geistlichen lässt sicherlich Rückschlüsse darauf
zu, dass dies durchaus so gewollt ist… Diese Mensch ist kein Fernsehkoch und war es auch nie…
#26 Salomonius 16:24:39 | Mittwoch, 22. November 2006
Kardinal? Kaum läßt man den Televisor beiseite, verpaßt man, wie der rosarote Biolek zum purpurroten
Kardinal erhoben wird! Oder ist es eine gutgemachte Photomontage? Der Inhalt des Dokuments paßt ja auch:
Es muß sich um Biolek handeln. Wann wurde der Mann katholisch?
#25 Lord Werther 16:22:01 | Mittwoch, 22. November 2006
@Sünder Zum Einen sind Sünder teuflich *G* und zum anderen glaube ich kaum, dass Sie das Werk verstanden
haben. Der Selbstmord wird dort erstaunlich gut erklärt und bei dem Statement, dass Werther vor Albert
hält kommt es eigentlich recht deutlich heraus, dass es nicht einfach so abzutun ist. Ferner war dieses
Buch durch die Randnotizen für mich interessant. Der literarische Werther war ein Rebell, wenn man so
will, der sich mit dem Fortschreiten der Geschichte leicht wandelt. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
Allerdings würde das Buch nicht in jeder Klasse lesen lassen, da genau die Stelle mit dem Selbstmord
zu häufig missverstanden wird.
#23 Lord Werther 16:11:25 | Mittwoch, 22. November 2006
@wenn das noch weiter geht… Administrative Contact: Private, Registration KREUZ.NET@domainsbyproxy.com
Domains by Proxy, Inc. DomainsByProxy.com 15111 N. Hayden Rd., Ste 160, PMB 353 Scottsdale, Arizona 85260
United States (480) 624-2599
Schweinkram – gutes Stichwort! 500 g Schweineschulter (mit Schwarte) 10 Rippchen – – (koennen auch eine
paar mehr oder weniger sein) 300 g mageren Bauch (mit Schwarte) – – Salz – – Pfeffer – – Kuemmel – – Zwiebeln
– – Salz Das Fleisch waschen, trocken tupfen, die Schwarte rautenfoermig einschneiden (ca.1 cm gross)
mit Salz und Pfeffer und etwas Kuemmel wuerzen. Das Salz nicht mit einem Streuer, sondern zwischen 2 Finger
nehmen und auftragen. Das Fleisch zusammen mit einem in Scheiben (keine Ringe) geschnittenen Zwiebel in
eine Bratpfanne geben. Etwas Schweineschmalz dazu und dann in den Herd bei ca. 220 Grad. Nach ca. 30 Min.,
wenn die Zwiebeln etwas braun sind, mit einer grossen Tasse Heissen Wasser aufgiessen. Sobald das Wasser
wieder verdunstet ist (ca. 30 Min.) wieder mit der gleichen Menge aufgiessen… usw. bis zum Ende der
Garzeit. Nach ca. 3 – 3,5 Stunden sollte das Fleisch schoen weich sein. Hinweis: Ich mag die Sosse lieber
ungebunden, also natura. Falls vorhanden, kann man 30 Min. vor Ende der Garzeit einige getrocknete Steinpilze
zu dem Braten geben. Achtung: Die Rippchen evtl. ein oder zweimal wenden, da an Ihnen wenig Fleisch ist…
#19 Sulpicius 16:02:10 | Mittwoch, 22. November 2006
@Lord Werther Meinen Sie, es interessiert hier jemanden, was Sie für ein Geschwafel posten? Und Ihre
Sturm- und Drang-Pose (Werther) ist zwar für Sie bedauerlich, aber langweilt die anderen…
#17 Lord Werther 15:53:22 | Mittwoch, 22. November 2006
@Orgler Mir geht es nur auf’n Senkel, dass die Redaktion hier nicht den Mut hat, diese Seite von Deutschland
aus zu starten… Das ist ein starkes Indiz auf die Richtigkeit meiner These.
#15 rebekka 15:51:22 | Mittwoch, 22. November 2006
Mal schauen, ob das hier auch zensiert wird Zum Thema Sexualität fällt mir noch ein: Ein Myrrhenbeutelchen
ist mir mein Geliebter, das zwischen meinen Brüsten ruht. Dies ist dein Wuchs: Er gleicht der Palme und
deine Brüste den Trauben. Wir haben eine Schwester, die ist klein und hat noch keine Brüste. Was sollen
wir mit unserer Schwester tun an dem Tag, da man um sie werben wird? Wie goldene Säulen auf silbernem
Sockel / sind schlanke Beine auf wohlgeformten Füßen. Lauter Schweinkram! Woher die Texte wohl stammen…?
#14 landorganist 15:48:53 | Mittwoch, 22. November 2006
Hallo, Lordschaft das wundert Sie noch? Mich nicht, ich gehöre auch zu denen, dessen Äußerungen nach
Lust und Laune entfernt werden, währenddessen andere, wahrscheinlich der Red. genehme Individuen, ungestraft
herumpöbeln können. Das ist das kreuznet-katholische Prinzip. Mich wundert es nicht, und es regt mich
auch nicht auf.
#13 Lord Werther 15:35:47 | Mittwoch, 22. November 2006
@Redaktion Es verwurndert mich nicht, dass man in dem Beitrag von Rebekka Gründe zum Kürzen gefunden
hat (obschon er relativ harmlos war) und die antisemitischen Äußerungen anderer Leser nicht gelöscht
werden. Ich bleibe bei meiner Ansicht, dass es ich bei X.net nicht um eine katholische Seite, sondern
um eine rechtsradikale Plattform handelt, die die Kirche nur als Plattform ausnutzt.
#10 Lord Werther 15:30:32 | Mittwoch, 22. November 2006
@Sünder und all ich bin beruhigt, dass kreuz.net mit der katholischen Kirche nichts weiter zu tun hat
und sich kath.net auch deutlich von dieser Seite distanziert hat. Ferner finde ich es komisch, dass man
hier, obschon hier so viele nach Dogmen brüllen, den Papst in Frage stellt! Zu mindest die Dogmatiker
sollten den Papst folgen! Alles andere ist in meinen Augen nur Augenwäscherei. Wenn man die Worte eines
Menschen annehmen möchte, gleich was er sagt, dann tut es auch!!!
„Das Normalste der Welt“ oder „Das ist doch lebensnah“ Standard-Sätze, die jeder echte Teufelsanbeter
im Repertoire haben muß. Damit kann man jede Sünde rechtfertigen. Jede!
„Sexuelle Zügellosigkeit“ tststs, was lese ich denn da auf kreuz.net wieder für böse, böse Worte?
Und dazu schreibt doch ernsthaft jemand 200 (!) Seiten für eine Sache, die das Normalste der Welt in
einer Ehe und in jeder anderen Liebes-Beziehung ist: Verhütung. Und dazu die typische kreuz.net-Vereinfachung:
wer ein Kondom gebraucht, ist gleich „sexuell zügellos“ – von Liebe ist schon gar keine Rede mehr. Hach
ja, die kreuz.net-Welt ist so herrlich einfach!!!
AIDS-Schwindel hält Einzug in den Vatikan Kardinal Lozano beschwichtigt. Man könne nicht von einem „Wendepunkt“
in der katholischen Sexuallehre sprechen Versch***ern können wir uns alleine!