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Donnerstag, 23. November 2006 10:03
Halbwahrheiten und Verdrehungen
Der Fuldaer Bischof schafft es nicht, persönlich mit den Gläubigen zu sprechen. Anmerkungen zur „Erklärung“ des Fuldaer Dompfarrers. Von Daniel Schneider.
Die Fuldaer Gläubigen "wollen unseren Pfarrer"
Die Fuldaer Gläubigen „wollen unseren Pfarrer“
(kreuz.net) Der Bischof von Fulda bringt noch immer nicht den Mut auf, persönlich mit den Gläubigen zu sprechen.

Wieder einmal versteckt er sich hinter einem Gefolgsmann.

Diesmal ist es sein Dompfarrer und Rotarier-Freund, Mons. Peter Hauser, der zugleich als Regionaldechant der Region Fulda wirkt.

Mons. Hauser gehört wie Bischof Algermissen dem Rotaryclub ‘Fulda-Paulustor im Distrikt 1820’ an.

Am Dienstag hat sich Mons. Hauser mit einer kalten „Erklärung zur Mahnwache“ an die Demonstranten vor dem Fuldaer Dom gerichtet.

Am Samstag demonstrierten rund 100 Gläubige gegen die Vertreibung ihrer Pfarrer vor dem Fuldaer Dom
Am Samstag demonstrierten rund 100 Gläubige gegen die Vertreibung ihrer Pfarrer vor dem Fuldaer Dom
Nicht persönlich, sondern in distanzierter Form über die Medien – genauer gesagt – über das Nachrichtenportal ‘Osthessen-News’, das nur im Internet zu lesen ist.

„Wegen der besonderen Umstände“ brachte ‘Osthessen-News’ diesen Text sogar exklusiv im Wortlaut, was in Fulda Anlaß zu Spekulationen bietet:

Wurde hier von oben Druck aufgebaut wegen der bisherigen positiven Berichterstattung im Sinne der Gläubigen?

Die ‘Fuldaer Zeitung’ hat diese Meldung in ihrer gestrigen Ausgabe lediglich dem Inhalt nach wiedergegeben.

Mons. Hauser ist eigentlich weder für die Mahnwache noch für den Rauswurf der Diener Jesu und Mariens zuständig. Die Gläubigen haben nicht gegen die Dompfarrei oder gegen die Dekanate der Region Fulda demonstriert.

Erstaunlich sind die Detailkenntnisse des Dompfarrers über die Entlassung der drei Patres. Neue Argumente bringt Monsignore Hauser freilich nicht, dafür aber Halbwahrheiten und Verdrehungen.

So behauptet er, Bischof Algermissen habe mit dem Generaloberen der Diener Jesu und Mariens und den entlassenen Patres selber Gespräche geführt.

Entsprechende Unterredungen liegen aber lange zurück und standen in einem anderen Zusammenhang.

Aktuell haben keine Gespräche stattgefunden, wie hier aber suggeriert wird.

Auch ist es unwahr, daß sich die Patres nicht an die Vorgaben für die Pastoral im Bistum Fulda gehalten hätten.

Diese falsche Tatsachenbehauptung wird auch durch Wiederholungen nicht richtiger.

Wenn Monsignore Hauser erklärt, daß sich der Bischof „schließlich gezwungen“ sah, Pater Hönisch aufzufordern, seine Patres zurückzuziehen, setzt er mit dieser Aussage voraus, was er erst noch zu beweisen hätte.

Diese Argumentationsführung ist logisch nicht stringent.

Wenn der Dompfarrer des weiteren erklärt, daß das „Grundstatut zur Errichtung von Pastoralverbünden“ von Rom gutgeheißen wurde, verschweigt er gleichzeitig, daß sich Rom zunächst veranlaßt sah, korrigierend einzuschreiten.

Ein entsprechendes Schreiben von Dario Kardinal Castrillon – dem damaligen Präfekten der Kleruskongregation – löste bei Bischof Algermissen während einer Dechantenkonferenz am 27. März 2006 einen Gefühlsausbruch aus.

Dieses Schreiben wurde bis heute nicht veröffentlicht.

Weiterhin ist es sachlich unzutreffend, daß die Vorgaben des Bischofs bezüglich der pastoralen Umstrukturierungen „auf breite Zustimmung in allen Regionen des Bistums“, vor allem auch in der Region Fulda, gestoßen seien.

In der Region Fulda ist die Errichtung von Pastoralverbünden nicht glatt über die Bühne gegangen. Besonders in Johannesberg und am Florenberg gab es viel Unmut über die völlig seelsorgefremden Maßnahmen.

Übrigens hat der Dompfarrer selber bislang kein gesteigertes Interesse an der Errichtung von Pastoralverbünden gezeigt.

Bezeichnenderweise ist es ausgerechnet in der Fuldaer Innenstadt nicht gelungen, die Dompfarrei und die Stadtpfarrei St. Blasius in unmittelbarer Nähe zu einem Pastoralverbund zusammenzuschließen – was nicht zuletzt auf das Verhalten von Mons. Hauser zurückzuführen ist.

Umso bemerkenswerter nun seine Schützenhilfe für den unter Druck geratenen Bischof. Rotarierbrüder halten offenbar zusammen.

Wenn Mons. Hauser abschließend behauptet, der Bischof habe die Entlassung der jungen Priester erst „nach reiflicher Überlegung“ und „großer Langmut“ ausgesprochen, kann das in den Ohren der betroffenen Ordensgeistlichen und der Gläubigen in der Rhön nur zynisch klingen.

Nicht das Vertrauen zwischen dem Bischof und Pater Hönisch wurde zerstört, sondern das Vertrauen zwischen dem Bischof und den Gläubigen.

Das hat der Bischof persönlich zu verantworten – nicht nur vor seinen Gläubigen und vor Rom, sondern auch vor Gott.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 38 Lesermeinungen:
Freitag, 24. November 2006 16:47
Maledica: Kleingeist
@Gunsenum
Wenn ich spielende Kinder sehe, was soll ich da denken.
Ihre verkommenen triebhaften Assoziationen lassen tief blicken.
Der Psychiater wartet…
Freitag, 24. November 2006 15:42
Gunsenum: …?
welcher Vikar??? Was haben sie denn alsema mit ihrem Vikar?
Ach papperlapapp---wenn sie ein Rubensportrait einer Dame mit ausladender Oberweite sehen, werden sie auch nicht an mathematische Kurven denken!
Freitag, 24. November 2006 15:38
Maledica: Gunsenum
War einer der Ex-Subregenten etwa nicht Pfarrer in Gunsenum?
Gegen Tatsachen kommen von Ihnen nun Unterstellungen homoerotischer Aufnahmen.
Wahrscheinlich ist Ihr triebhaftes Leben schon so zu Kopfe gestiegen, daß Sie keine unverdorbenen Kinder bei Spiel und Spaß sehen können, ohne dies mit abartigen sexuellen Phantasien zu verknüpfen.
Ist daran etwa der Gunsenumer Vikar schuld?
Freitag, 24. November 2006 14:47
Gunsenum: Von der Redaktion entfernt
Freitag, 24. November 2006 14:32
Maledica: Gunsenum
Na hat Euer tuffiger Vikar schon die warmen Brüder nach Gunsenum gelockt!!??
Wird seit der Zeit des Ex-Subregens mit seinem ägyptischen-Henkelkreuz am Revers in Gunsenum nur noch das Heidentum gelehrt???
Freitag, 24. November 2006 14:30
Gunsenum: Bischof Dammertz-DÄMMERTS ?
Bischof Viktor Josef Dammertz OSB ,geboren 8. Juni 1929 in Schaephuysen, ist emeritierter Diözesanbischof der Diözese Augsburg.

Noch Fragen, Sulper? DÄMMERTS?
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