Ein gestern publiziertes Buch glaubt, daß bei der Publikation des dritten Geheimnisses von Fatima im Jahr 2000 Teile des Textes unterschlagen wurden.
Die Seherkinder von Fatima: Jacinta Marto (7), Lucia Santos (10), Francisco Marto (9)
(kreuz.net) Als Sr. Lucia – die letzte Seherin von Fatima – am 13. Februar 2005 starb, wurde ihre Zelle
sofort versiegelt.
Die Ordensfrau hatte während ihres langen Lebens viel geschrieben. Insbesondere gab
es ein Tagebuch, das nur ihr Beichtvater kannte.
Offenbar wollte man verhindern, daß die Texte – eventuell
mit neuen Aufschlüssen über das dritte Geheimnis von Fatima – in falsche Hände geraten würden.
Gestern
erschien zur Frage des dritten Geheimnisses von Fatima in Italien ein Buch des katholischen Journalisten
Antonio Socci.
Buchumschlag: „Das vierte Geheimnis von Fatima“
Socci arbeitete in den 80er Jahren für das Monatsmagazin ‘30Giorni’, das von Mitgliedern
der Laienbewegung ‘Comunione e Liberazione’ herausgegeben wird.
Das Werk trägt den Titel: „Il quarto
segreto di Fatima“ – Das vierte Geheimnis von Fatima.
Im Jahre 2000 – nach der Veröffentlichung des
handschriftlichen Textes dieses Geheimnisses durch den Vatikan – glaubte Socci noch, daß alles publiziert
sei, was es darüber zu sagen gäbe.
Doch inzwischen hat er seine Meinung geändert.
Seiner Ansicht
nach ist der veröffentlichte Teil des Geheimnisses – der weiß gekleidete, von Pfeilen und Kugeln getroffen
Bischof – echt, aber unvollständig.
Der vollständige Text des dritten Geheimnisses enthalte außerdem
furchtbare Worte über die Glaubenskrise, den Verrat eines Teils der Hierarchie und über Katastrophen,
die über die Kirche hereinbrechen werden.
Die Muttergottes von Fatima zeigte den Kindern die Hölle
Die Päpste Johannes XXIII. und Paul VI. hätten auf eine
Publikation der Texte verzichtet – teils weil sie skeptisch waren, teils weil man den Kritikern des Zweiten
Vatikanums keine Munition liefern wollte.
Johannes Paul II. und der damalige Präfekt der Glaubenskongregation
seien durch diese Ablehnung ihrer Vorgänger blockiert gewesen.
Darum hätte man im Jahre 2000 eine salomonische
Lösung gefunden.
Es sei damals nur ein Teil des Textes veröffentlicht und die Dinge so dargestellt
worden, als ob sich das dritte Geheimnis auf ein inzwischen vergangenes Ereignis bezogen hätte.
Die
anderen Inhalte seien dagegen nicht explizit, sondern nur implizit in Predigten, Ansprachen und Dokumente
von Johannes Paul II. eingeflossen und auf diese Weise veröffentlicht worden.
Heute bestehe die Aufgabe
darin, diese Texte auf Reste des dritten Geheimnisses von Fatima zu durchforschen.
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Nachdem Erzbischof Capovilla erklärte, das am 26. Juni 2000 veröffentlichte 3. Geheimnis entspreche
inhaltlich dem, was er im Jahre 1959 mit Papst Johannes als 3. Geheimnis gelesen hatte, das 2000 veröffentlichte
3. Geheimnis also keine Fälschung ist – im Vergleich zum Geheimnis, das im Jahre 1959 gelesen wurde –,
sollte die Handschrift der Sr. Lucia auch keine Fälschung sein. Ansonsten hätte der Betrug bereits vor
1959 stattgefunden haben müssen. Das wäre natürlich theoretisch möglich. EB Capovilla erklärte zuerst,
ein wenig vorschnell, es könne keine „vorenthaltenen Teile“ geben, kein „4. Geheimnis“, wie in diesem
Buch behauptet. Letztlich mußte er sich allerdings, bei genauer Nachfrage, geschlagen geben: Es gibt
definitiv zwei Versionen des 3. Geheimnisses. Kard. Ratzinger und die Glaubenskongregation erklärten
2000 anläßlich der Publikation des Geheimnisses, Paul VI. (1963-1978) hätte das Geheimnis an einem
Tag im März 1965 gelesen, und dies schriftlich vermerkt. EB Capovilla erklärte dagegen, dies wäre am
26. Juni 1963 geschehen, also kurz nach Pauls VI. Amtsantritt. Diese Diskrepanz in den Daten ließen schließlich
auch unserem Papst-Johannes-Privatsekretär einräumen, es gäbe zwei Versionen. Die Version, die wir
durch Papst Johannes Paul am 26. Juni 2000 erhielten, ist die kurze Version. Wir werden uns also voll
und ganz dem Buch anschließen müssen. Die jahrzehntelangen Spekulationen um das vollumfängliche 3.
Geheimnis sind somit weiterhin gültig. Inhalte der von Johannes Paul unterschlagenen Teile dürften sein:
die Apostasie der Hierarchie durch Satan, 1972.
#36 Malachias † 15:13:12 | Sonntag, 26. November 2006
@AthanasiusII 1. In dem von Ihnen angeführten Text Eugenio Pacellis, des späteren Papstes Pius XII.,
wird auf das Dritte Geheimnis von Fatima nicht ausdrücklich Bezug genommen. Worin erblicken Sie einen
solchen Bezug? 2. Haben Sie das Zitat selbst zusammengestellt und übersetzt oder haben Sie es übernommen?
Für alle, die des Französischen nicht mächtig sind, hier die Übersetzung der von AthanasiusII ausgelassenen
oder anders übersetzten Sätze/Satzteile: Erster Abschnitt (mit Bezug auf Fatima): „Dieses Beharren der
Guten Dame angesichts der Gefahren, die die Kirche bedrohen, ist eine göttliche Warnung vor dem Selbstmord
durch die Veränderung des Glaubens in ihrer Liturgie, ihrer Theologie und ihrer Seele.“ Zweiter Abschnitt
(ohne ausdrücklichen Fatimabezug): „Um mich herum höre ich Neuerer, die die Sakramentskapelle zerstören
wollen, die die weltweite Flamme der Kirche auslöschen wollen, ihre Ausschmückungen verwerfen und ihr
ein schlechtes Gewissen wegen ihrer Vergangenheit einreden wollen. Wohlan denn, lieber Freund, ich bin
davon überzeugt, daß die Kirche Petri ihre Vergangenheit akzeptieren muß, wenn sie nicht ihr eigenes
Grab schaufeln will. Ich werde diesen Kampf mit größter Energie kämpfen, selbst wenn sich die Mächte
des Bösen eines Tages meiner Person, meiner Taten und meiner Schriften bedienen sollten, wie sie schon
heute versuchen, die Kirchengeschichte zu fälschen. Alle anthropozentrischen Häresien verfälschen das
Wort Gottes um eines größeren Lichtes willen.“
#35 Artois † 14:03:31 | Sonntag, 26. November 2006
Falls irgend jemand sich tatsächlich informieren will, bevor er hier wild herumpostet, kann er das hier
www.monarchieliga.de/…tima-chronologie.htm tun! Hab’ ich persönlich recherchiert.
landorganisten usw Es ist immer wieder beeindruckend, wie die „Stimmen der Aufklärung“ und des Zeitgeistes,
die Protestanten, Landorganisten usw. unfähig sind, Argumente ernst zu nehmen, nur weil es nicht in ihren
ideologisch engen Horizont passt. Diese Vulgäraufklärung ist auch der Feind der Kirche.
#32 Malachias † 10:29:16 | Freitag, 24. November 2006
Pacelli/P12 soll V2- und JP2-verträglich gemacht werden! Die von mir vermißten Sätze sind in der genannten
Pacelli/P12-Biographie („Pie XII. devant l’Histoire“) zwar zu finden (S. 53f) und werden dort auch als
von Pacelli/P12 gesprochen dargestellt. Allerdings in einem ganz anderen Zusammenhang (er verteidigt darin
die Größe des neu erbauten vatikan. Missionsseminars)…! Von dem Zitat, in dem sich der Bezug auf
die Botschaft von Fatima findet, werden dagegen (V2- bzw. JP2-)kritische Satzteile und Sätze (von mir
durch Fettschrift hervorgehoben) – offensichtlich bewußt – ausgelassen: „‘Je suis obsédé par les confidences
de la Vierge à la petite Lucie de Fatima. Cette obstination de la Bonne Dame devant le danger qui menace
l’Eglise, c’est un avertissement divin contre le suicide que représenterait l’altération de la foi,
dans sa liturgie, sa théologie, et son âme.’ Pie XII. s’arrêta un moment. ‘J’entends autour de moi
des novateurs qui veulent démanteler la Chapelle Sacrée, détruire la flamme universelle de l’Eglise,
rejeter ses ornements, lui donner le remords de son passé historique. Eh bien, mon cher ami, j’ai la
conviction que l’Eglise de Pierre doit assumer son passé ou alors elle creusera sa tombe. Je livrerai
cette bataille avec la plus grande énergie… même si les forces du mal doivent, un jour, se servir
de ma personne, des mes actes, de mes écrits, comme elles essaient, aujourd’hui, de déformer l’histoire
de l’Eglise. Toutes les hérésies humaines qui altèrent la parole de Dieu pour qu’apparaisse une plus
grande lumière.’“
#31 Uwe Schmidt 01:00:46 | Freitag, 24. November 2006
Klerus Dass der Klerus an den Botschaften das gerne herauslässt, was ihn kritisiert, so wie ja La Salette
und möglicherweise auch Fátima höchst kleruskritisch sind, kann ich mir gut vorstellen! Mich beschleicht
das Gefühl, dass man uns nicht die ganze Wahrheit gesagt hat. Dass der Klerus (aber sicher nicht der
Papst!) sich der Welt anpassen und Christus verraten wird, habe ich aber im Gefühl und weiß es auch
von den Botschaften von Sievernich.
#30 verecundus 22:55:19 | Donnerstag, 23. November 2006
@ bernd stromberg Lieber Freund, welch gute Worte sprechen Sie da gelassen aus! Indessen ist es doch bezeichnend
und bestätigt auch jedes „Vorurteil“ über solche Leute, wenn eingeschnappte Gutmenschen und Hauptamtliche
sich in irgendeiner Weise beleidigt fühlen. Vulgarität ist da gar kein Ausdruck, es ist eher ein schäbiges
und jämmerliches Gekeife, das nur solchen „Kodderschnauzen“ (um es einmal berlinisch auszudrücken) zur
Schande gereicht und nichts und niemandem sonst. Der Volksmund meint dazu klugerweise: getroffene Hunde
bellen. Allerdings sind Dinge wie Anstand, Würde und Rücksicht sowie deren Gegenteil nicht unbedingt
die Kathegorien, die derartigen Gesellen mit ihrem Pflichtmeinungshirn geläufig sind.
#29 Malachias † 22:09:33 | Donnerstag, 23. November 2006
@Athanasius: Indizierung des „Geheimnisses“ von La Salette? Das „Geheimnis“ von La Salette zum „Glaubensabfall
Roms“ wurde mehrfach, von 1911 bis 1958 vom Hl. Offizium für unauthentisch erklärt, auf den Index gesetzt.
Es ist kein Teil der anerkannten Erscheinung von La Salette. Hierzu ist in dem Buch von Ernst Walter Roetheli
„La Salette. Geschichte einer Erscheinung“ (Olten und Freiburg i.Br. 1952) folgendes zu lesen (S. 210-211):
„Im Jahre 1879 erschien Melanies ‘Geheimnis’ im Druck, versehen mit dem Imprimatur des Bischofs von Lecce
(Italien). Auf eine Anfrage des Bischofs von Troyes hin, was davon zu halten sei, teilte Kardinal Caterini
namens des Hl. Offiziums in einem Schreiben vom 14. August 1880 mit: Diese Veröffentlichung hat dem Heiligen
Stuhl keineswegs gefallen, und er wünscht deshalb, daß die genannte Broschüre, überall dort, wo sie
in Umlauf gebracht wurde, wieder aus den Händen der Gläubigen entfernt wird. Wie dieses Schreiben zeigt,
drückt das Hl. Offizium nur sein Mißfallen aus, aber kein Urteil, und es ist zuviel gesagt, wenn man
Melanies Schrift eine ‘kirchlich verurteilte Broschüre’ nennt… Man kann immer wieder hören, das Geheimnis
von La Salette, manchmal sogar die Geschichte der Erscheinung, stehe auf dem Index der verbotenen Bücher…
Das Geheimnis als solches war nie Gegenstand einer kirchlichen Verurteilung, so wenig wie die Andacht
ULF. von La Salette. Die Indizierung … (bestimmter) Schriften erfolgte nur, weil sie einen Mißbrauch
und eine Mißachtung der kirchlichen Richtlinien bedeuten.“
#28 Athanasius 21:28:01 | Donnerstag, 23. November 2006
@Malachias Das „Geheimnis“ von La Salette zum „Glaubensabfall Roms“ wurde mehrfach, von 1911 bis 1958
vom Hl. Offizium für unauthentisch erklärt, auf den Index gesetzt. Es ist kein Teil der anerkannten
Erscheinung von La Salette. Sie, als Sedisvakantist, machen aus jener Erscheinung ein Dogma, während
viele Päpste die erbitterte Letzte Botschaft von Mélanie Calvat in dem der Glaubensabfall prophezeit
wird, nicht anerkannt! Zum Zitat weiß ich nichts näheres. Eine frühere Version des Buches von Msgr.
Roche findet man vom Dezember 1958 (bei Cerf, Paris, glaube ich)!
#27 Malachias † 21:07:38 | Donnerstag, 23. November 2006
@AthanasiusII, Marcel: Was geht hier vor? Ein Tag wird kommen wo die zivilisierte Welt ihren Gott leugnen
wird, wo die Kirche zweifeln wird, wie Petrus gezweifelt hat. Sie wird verführt werden zu glauben, daß
der Mensch Gott geworden ist. In unseren Kirchen werden die Christen ohne Erfolg das rote Licht der göttlichen
Anwesenheit suchen; wie Maria Magdalena weinte bei dem leeren Grab, so werden auch sie fragen: „Wohin
haben sie Ihn entführt? Genau diese Passage des Pacelli-Zitats, die – nachdem sie „Marcel“ aufgegriffen
hat – für Sie von großer Bedeutung zu sein scheint, fehlt an der angegebenen Stelle in der von „AthanasiusII“
angeblich verwendeten Pacelli/P12-Biographie…!! Welche Erklärung haben denn unsere beiden Herren für
diesen – doch sehr merkwürdigen – Umstand parat? Sie werden doch nicht eine andere Ausgabe dieser Biographie
vorliegen haben als ich (Éditions Robert Laffont, Paris 1972)? Oder aus einem zweifelhaften Sekundärwerk
zitiert haben…? ?:) Soll hier etwa versucht werden, auf diesem Weg eine im (gefälschten oder echten)
dritten/vierten Geheimnis enthaltene Passage zu legitimieren und/oder so die Öffentlichkeit auf eine
bevorstehende (weitere) Veröffentlichung vorbereitet werden? ?:) Oder soll Fatima als Konkurrenz zu La
Salette aufgebaut werden, wo vom Glaubensabfall in Rom ja schon ausdrücklich die Rede war…? ?:) Oder
gar auf die bevorstehende Seligsprechung von Pacelli/P12 als des letzten Papstes und großen Propheten
der Endzeit…? ?:)
die üblichen Definitionen … … der „Geschichtsschreiber“ sind auch meiner Meinung nach oft dumm. Ein
Beispiel ist das Wort „Irakkrieg“. Aus Sicht der Amerkianer ist es ein Irakkrieg, aus Sicht der Iraker
ein Amerikakrieg. Meinetwegen auch „Golfkrieg“, oder „Irak-Amerika-Krieg“. Aber auf die Idee „Irakkrieg“
kann nur ein Amerikaner kommen oder jemand, der keine neutrale Sichtweise hat. Hier sieht man, wie einseitige
Sichtweise die öffentliche Meinung durchdringt. Eine extreme Meinung, die man diskutieren kann (und die
ich nicht unbedingt unterschreiben würde): So sagten einige, es habe nur 1 WK gegeben, der von 1914 bis
1945 dauerte – thematisch dürfe das gar nicht so falsch sein. Wenn man bedenkt, dass der russische Bürgerkrieg
in den Jahren dazwischen andauerte, extrem viele Tote forderte und auch ein Krieg zwischen Antireligion
und Religion war, dann ist es sogar richtig, hier eine Kontinuität zu sehen?
#25 wickerl 19:49:28 | Donnerstag, 23. November 2006
Botschaft Ich habe da oben nur die Überschrift gelesen und schreibe schon: Also wenn das alles wäre
was es zum 3. Geheimnis zu sagen oder zu berichten gäbe, dann hätten Johannes XXIII. und sein Gefolge
den Raum nicht so bestürzt verlassen. An sich müsste man glauben dass dieses inzwischen vernichtet ist,
ich nehme aber an dass Gott es nicht zulässt dass die Botschaft der Gottesmutter wirklich vernichtet
wird. Gerade in unserer Zeit ist es wichtig die Sühnesamstage zu halten.
#24 Athanasius 18:46:57 | Donnerstag, 23. November 2006
@Hyazinth Ach ja. Manchmal geht es hier zu verbal gewaltsam drauf. Aber im Grunde vertraue ich darauf,
dass alle SChreiberlinge es hier gut meinen. Vielleicht sogar die pro-Sodomautoren. Die Natur wurde ja
gut erschaffen und ist auch noch gut. (Ich bin kein Jansenist oder gar Kalvinist.)
#23 Hyazinth 18:41:53 | Donnerstag, 23. November 2006
Athanasius Hallo Athanasius, freut mich wieder von Ihnen zu hören. Haben ja lange nichts mehr hier hören
bzw. lesen lassen! Aber jeder braucht mal ein Päuschen von all den Schwätzern hier.
#22 Athanasius 18:33:41 | Donnerstag, 23. November 2006
@Alois HUdal Ich bin kein Preussenhasser, aber sehr wohl der Gegensätze zwischen Preussentum und Habsburgertum
bewusst. Ich hätte persönlich nichts gegen ein Grossdeutsches Reich. Aber die historische Entwicklungen
lassen 1938 doch in einem anderen Licht als Ihres erscheinen. Dazu gehört sowohl die kirchliche Anerkennung
des österreichischen Kaiserreiches und der Sieg über den Bolschewismus den der österreichische separate
Bundesstaat 1956 über die Muttergottes errang. Preussen dagegen entstammt einem illegitimen Handeln eines
verräterischen polnischen Königs und eines apostatisierenden Deutschen Grossmeisters. Die übernatürliche
Vergleichung dieser beiden Ursprünge lässt dann auf etwas schliessen. Und ich bin nicht einmal Österreicher
und auch nicht immer sonderlich vom österreichischen Volkstum begeistert. Als Katholik kann man aber
wirklich dem preussischen Einheitsstreben nur schwierig zugeben. Natürlich weiss ich auch, dass es damals
Braunsberg (heute illegitimerweise Braniewo genannt) und das katholische Ermland gegeben hat. Aber dennoch.
#21 Alois Hudal 16:56:03 | Donnerstag, 23. November 2006
@AthanasiusII Ihre Polemik zeigen mir nur neuerlich, daß Sie ein Preußenhasser sind und daß sie den
Begriff des Volkstums nicht verstanden haben. Was soll an einer staatlichen Vereinigung zweier Staaten
schlecht sein, in der dasselbe Volk lebt ? Wenn Sie historische Quellen in Form von Schrift und Bildern
verwenden würden, würden Sie erkennen, daß die Menschen die Einheit begrüßten. Terror mußte da keiner
angewendet werden. Es ist eine andere Sache, was danach passierte. Wenn die Kirche Österreich als Separatstaat
anerkennt, ist dies eine politische Sache, die nicht unfehlbar ist.
#20 Athanasius 16:46:06 | Donnerstag, 23. November 2006
@Alois Hudal Für Gott war die preussisch-nationale-heidnische Invasion der prusso-nationalsozialistischen
Armeen ins österreichische Land wahrscheinlich wohl ein Kriegsakt. Krieg=Land bekommen, erwerben durch
Gewaltsakt. Dabei muss noch nicht immer Blut fliessen. Die Mehrheit der Österreicher stimmte für „Grossdeutschland“
ab. Aber nur unter gewaltigem Druck und Meinungsterror. Österreich als Separatstaat wird schon früh
von der Kirche anerkannt und gepriesen. 1956 erwarb es die Freiheit durch den Rosenkranz.
#19 Alois Hudal 16:14:22 | Donnerstag, 23. November 2006
@AthanasiusII Sie sollten nicht soviel an den Daten heruminterpretieren, sondern sich an die Fakten halten:
1. Die Mehrzahl der Österreicher wollte 1938 den Anschluß, es war keine Besetzung. 2. Die Großmächte
stimmten zu, auch noch im Fall des Sudetenlands. Dies schon mit dem Krieg in Verbindung zu bringen, ist
also sehr weit hergeholt. 3. Die Kriegserklärungen und der „heiße“ Krieg folgten erst 1939. 4. Einen
Vorlauf zum 3. Weltkrieg kann ich in der Zeit 1989/1990 beim besten Willen nicht erkennen, sondern erst
in der Zeit seit 2001. 5. Das Wort „Erscheinungsgnaden“ kenne ich nicht, es kommt meines Wissens in der
Theologie auch nicht vor.
#17 AthanasiusII 15:16:31 | Donnerstag, 23. November 2006
@Alois Hudal der Beginn des 2. Weltkriegs (1938 statt 1939 mit der Angabe eines falschen Papstes) und
der Beginn des 3. Weltkriegs (2. Hälfte des 20. Jahrhunderts) falsch vorausgesagt Es hängt davon ab,
wo man Kriegsbeginn definiert. Der Einzug der deutschen Truppen in das souveräne Österreich (nach einer
misslungenen Revolution 1934 bei der Dr. Dollfuß das Leben ließ) könnte man als Anfang ansehen, so
wie man den Irakkrieg 1991 oder den Irakkrieg 2001 (noch gerade 2. Hälfte des 20. Jh. in manchen Rechnungen)
als solche ansehen könnte. Oder 1989 mit der Wende. Mystische Daten sind zudem ‘sub conditione’ und versprechen
Versetzung oder Verspátung im Falle einer Bekehrung oder speziellen Buße! Man sollte nicht so hochmütig
diese Erscheinungsgnaden ablehnen, auch wenn es viele gefälschte „Erscheinungen“ gibt zur Zeit.
#16 Marcel 15:10:48 | Donnerstag, 23. November 2006
Lieber Athanasius, danke für das Zitat Kardinal Pacellis. Seine Befürchtung wurde real: „wo die Kirche
zweifeln wird, wie Petrus gezweifelt hat… In unseren Kirchen werden die Christen ohne Erfolg das rote
Licht der göttlichen Anwesenheit suchen“, usw. Liebe Stimme: laut Kreuznet-Rezension spricht der Buchautor
von einer unvollständigen Veröffentlichung des dritten Geheimnisses, nicht von einem vierten. Der Verlag
konstruierte einen reißerischen und irreführenden Titel daraus, wie üblich. Ihrer Verschwörungspinnerei
über die „Verschwörungsspinner“ hilft es ja nur. Liebe Landflöte, der Kreuznet-Artikel ist eine sog.
Rezension. Auf solche läßt sich beziehen, ohne ein Buch gelesen zu haben, das erst gestern auf italienisch
erschien. Sinn und Zweck einer Rezension! Lieber Gelasius: wenn Sie behaupten, daß Fatima losgelöst
vom Thema Freimaurerei sei, so basiert Ihr Fehlurteil auf Unkenntnis oder Absicht. Es ist Zu-Fall im Wortsinn,
daß die Himmelskönigin die histrorische Siegeslinie Satans – 1517, 1717, 1917 – durchtrennte durch ihr
Kommen ins Freimaurer-regierte Portugal, um es einmal mehr aus den Klauen der Freimaurer zu befreien,
diesen „Handlangern Satans“, wie die „alten“ Päpste sagten. Enzyklika »Humanum genus«: Über Wesen
und Gefahr der Freimaurerei www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=1153&pid=1… Wer den – dem hl. apostolischen
Glauben der Kirche anhangenden – Katholiken Freimaurer“verschwörungsspinnereien“ unterschiebt, soll ehrlicherweise
die alten Päpste angreifen, dann fällt die das unschöne modernistische Antlitz verdeckende Larve.
#15 gelasius 14:48:01 | Donnerstag, 23. November 2006
unschuld / Fatima aber es lädt doch so schön ein, wieder an den geliebten Verschwörungstheorien zu
basteln, mit herbeiphantasierten Unterstellungen und Beschuldigungen zu arbeiten, die man nie beweisen
muß,kurz Fatima für sich zu instrumentalisieren.
#14 Alois Hudal 14:44:43 | Donnerstag, 23. November 2006
@Unschuld: Außerhalb der Kreise der Piusbruderschaft ist die Erscheinung von Fatima durchaus umstritten.
Weshalb sollte z.B. ein Engel die Kommunion reichen dürfen, wenn dies nur ein Priester als Stellvertreter
Christi darf ? Dazu noch die Erstkommunion ? Außerdem wurden der Beginn des 2. Weltkriegs (1938 statt
1939 mit der Angabe eines falschen Papstes) und der Beginn des 3. Weltkriegs (2. Hälfte des 20. Jahrhunderts)
falsch vorausgesagt. Wie gut von unserer Mutter Kirche, daß wir uns nicht an Privatoffenbarungen halten
müssen.
#13 AthanasiusII 14:40:50 | Donnerstag, 23. November 2006
@Unschuld Das ist wahr, aber Fatima zu verwahrlosen ist nicht gerade klug. Verpflichtet ist es nicht,
wohl aber kirchlich approbiert. Die Umarmung durch viele Päpste verleiht auch eine gewisse Glaubhaftigkeit.
Die Heilige Schrift muß man übrigens auch immer im Sinne des Magisteriums und der Überlieferung lesen.
#12 Unschuld 14:37:50 | Donnerstag, 23. November 2006
Fatima Liebe Mitchristen, ich empfehle die Lektüre der Heiligen Schrift. Laßt Fatima lieber auf sich
beruhen! Es gehört in den Bereich der Privatoffenbarung und besitzt keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
#11 AthanasiusII 13:53:17 | Donnerstag, 23. November 2006
Eugenio Kardinal Pacelli (später Pius XII.) zum 3. Geheimnis von Fatima an Graf Enrico P. Galeazzi: „Aber
war, lieber Freund, der Kommunismus vielleicht nur das sichtbarste der Instrumente der Unterminierung
die gegen die Kirche und die Überlieferungen der Göttlichen Offenbarung… Ich bin besorgt wegen der
Botschaften der Heiligen Jungfrau an Lucia von Fatima. Das Anhalten von Maria zu den Gefahren die die
Kirche bedrohen ist eine göttliche Warnung gegen den Selbstmord der Glaubensänderung, der Liturgieveränderung.
Ein Tag wird kommen wo die zivilisierte Welt ihren Gott leugnen wird, wo die Kirche zweifeln wird, wie
Petrus gezweifelt hat. Sie wird verführt werden zu glauben, daß der Mensch Gott geworden ist. In unseren
Kirchen werden die Christen ohne Erfolg das rote Licht der göttlichen Anwesenheit suchen; wie Maria Magdalena
weinte bei dem leeren Grab, so werden auch sie fragen: „Wohin haben sie Ihn entführt?“ Um mich herum
höre ich Reformer die den Altarraum umgestalten wollen, die die weltweite Flamme der Kirche zerstören
wollen, ihre Verzierungen und Pracht verwerfen und sie wegen ihrer Vergangenheit erniedrigen wollen.“
(Quelle: Wiederausgabe der Roche-Biographie Pius’ XII. durch Robert Laffont und Cerf. Msgr. Georges Roche,
Pie XII, Devant L’Histoire (Paris: Editions Robert Laffont, 1972), p. 52-53.)
#10 Bernd Stromberg 13:46:29 | Donnerstag, 23. November 2006
Umgangston Wieder einmal liegen eindrucksvolle Beispiele für den schönen Umgangston in diesem Forum
vor. Und mittlerweile bin ich überzeugt, dass dies nicht nur an den „Hardcoretradis“ und „Sedis“, sondern
im gleichen Maße an der „anderen Seite“ liegt. Leute, wenn jemand Eure Kommentare liest, wird er vieles
darin finden, Ironie, Polemik, Arroganz, Zynismus, ja sogar blanken Hass, aber keine christliche Nächstenliebe,
die auch mal versucht, Verständnis für fremde Postionen aufzubringen. Und dabei ist es völlig egal,
ob die Schreiber sich Karl Murx, Malachias oder eher Landorganist und Protestant nennen, ob sie für die
Priesterbruderschaft St. Pius eintreten oder gegen diese „Piusse“. Der Tonfall ist häufig gleichermaßen
beschämend und eines Christen oftmals unwürdig. Ein wahres Trauerspiel!! Entschuldigt bitte meine wiederholt
harte Kritik, aber ich denke, das muss mal gesagt werden! Man kann sicherlich kontrovers diskutieren,
sollte aber immer noch erkennen können, dass es Christen sind, die hier diskutieren.
#9 Athanasius 13:41:29 | Donnerstag, 23. November 2006
Weitere Indizien dass es mehr dazu gibt In a personal communication to a Professor Baumgartner in Salzburg,
Cardinal Ciappi revealed that: In einem persönlichen Brief an Prof. Dr. Baumgärtner in Salzburg, enthüllte
Mario Kardinal Ciappi, Haustheologe des Johannes-Paul II.: „Im dritten Geheimnis wird unter anderem vorhergesagt,
daß der Glaubensabfall in der Kirche von der Spitze her erfolgen wird.“
#8 landorganist 13:35:09 | Donnerstag, 23. November 2006
Aha,… Marcel kennt das Buch nicht, kann es aber beurteilen. Es sieht solide aus. Dabei beruft er sich
auf Kreuznet , der allseits beliebten und für sachlich fairen Journalismus bekannten Website eines nicht
näher bekannten Vereins, der sich katholisch nennt, aber alles andere als das verkörpert. Na, bravo!!
Sagen Sie mal, Marcel, sind Sie etwa Niederrheiner? Die wissen nichts, können aber alles erklären (H.
D. Hüsch).
#6 Protestant 12:49:47 | Donnerstag, 23. November 2006
@gelasius Um Himmels Willen! Am Ende wird dann noch ein päpstliches Dogma über die leibhaftige Auffahrt
der Freimaurer in den Himmel und die Abfahrt der Abweich-Piusse nach unten verkündet! Das wäre ja ein
Skandal! Am Ende erscheint noch irgendwo der Geist Lefebvres und dann ist in der Tat ein Exorzismus notwendig!
Nein,nein, es gibt Wunder genug! Aber am schönsten sind die Wunder, die nicht irgendeine vatikanische
Organisation erklärt oder bekanntgibt, sondern die man selbst erlebt!
was würden die Verschwörungsspinner nur tun, wenn es keine Geheimnisse mehr gäbe? Richtig. Sie würden
welche erfinden. Da kommt sicher auch noch ein fünftes und sechstes Fatimageheimnis zu Tage.
#2 Karl Murx 11:56:03 | Donnerstag, 23. November 2006
Habe ich schon immer gesagt Jedes Geheimnis der Muttergottes besteht aus zwei Teilen: Die Vision in Bildern
und deren Erklärung. Wo ist die Erklärung für die Vision des III. Geheimnisses?
#1 Marcel 11:54:49 | Donnerstag, 23. November 2006
Sieht solide aus Zwar kenne ich das Buch nicht, aber was Kreuznet freundlicherweise darüber berichtet,
deckt sich mit den Aussagen anderer Fatima-Kenner, allen voran dem Werk des unermüdlichen P. Gruners
auf Fatima.org www.fatima.org/ , für das u.a. H.H. Hesse einige Übersetzungen ins deutsche verfaßte.
Auch Pater Gérard Mura hat im Januar 2001 eine gute Zusammenfassung zu dem offenbar nur halb veröffentlichten
Dritten Geheimnis von Fatima erstellt: Das dritte Geheimnis von Fatima: Ist es wahrheitsgetreu veröffentlicht
worden? www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=123&pid=25… Allerdings ist die neuerliche Rede von einem
„vierten“ Geheimnis irreführend: tatsächlich sieht alles danach aus, daß das dritte eben nur zur Hälfte
veröffentlicht wurde von Kardinal Ratzinger. Darüber soll es von ihm übrigens eine spätere Aussage
geben, laut eines Paters: „Mir waren die Hände gebunden“. Übrigens hat sogar der treu zur Räubersynode
V.II stehende Papalist und zur Allerlösung neigende P. Siegl von der (falschen) Amsterdamer Aktion „Frau
aller Völker“ öffentlich gesagt, daß im Jahre 2000 nur die Hälfte des Dritten Geheimnisses veröffentlich
worden ist. Er hielt das jedoch für einen Versehen des Vatikans… :) (Man mag diesen Hochwürden nicht
mögen, aber mit Fatima kennt er sich aus.)