Hw. Hans Küng
Was halten Sie von einer Rückkehr der Alte Messe?
Die nachkonziliare Gretchen-Frage wurde kürzlich auch dem umstrittenen Schweizer Theologen Hw. Hans Küng gestellt.
© www.latin-mass-society.org
(kreuz.net) Er möchte ein evangelischer Katholik oder ein katholischer Evangelischer sein.

Das erklärte der heterodoxe Schweizer Theologe, Hw. Hans Küng (78), kürzlich in einem Gespräch mit der linkskatholischen französischen Wochenzeitung ‘Témoignage Chrétien’.

Anlaß dazu war das Erscheinen des ersten Bandes der Memoiren des Theologen in französischer Sprache.

Zur Alten Messe meint er im Interview, daß er schon damals gegen jede Art rigoristischer Politik in der Auseinandersetzung mit Erzbischof Marcel Lefebvre gewesen sei:

„Man hätte ihm erlauben sollen, seine Messen auf die alte Art zu zelebrieren.“

Es besteht nach Küngs Ansicht keine Gefahr, daß sich die katholische Bevölkerung auf die Seite des Alten Ritus und der lateinischen Sprache schlagen wird.

„Ich glaube, daß man die Bedeutung dieser Frage etwas übertrieben hat, auch wenn ich weiß, daß die Situation in Frankreich eine besondere ist, da die Traditionalisten dort zahlreicher als anderswo und häufig mit der extremen Rechten verbunden sind.“

Aber es gebe andere Probleme in der Katholischen Kirche, die viel wichtiger seien:

„Die Frage zum Beispiel, wie die Bischöfe ernannt werden“.
      
22 Lesermeinungen
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#22   Benedikt   23:59:48 | Sonntag, 26. November 2006
Alte Messe
Ein Original aus dem Jahr 1941:
www.youtube.com/watch?v=R6AOvStZS64
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#21   Michael60   16:58:52 | Sonntag, 26. November 2006
Alte Messe
Da ich vor dem II. V.K. schon Ministrant war, erinnere ich mich noch gut an die alte Messe. Ich erkenne heute immer mehr, dass ich sie vermisse. Mit zunehmendem Alter stellen sich Gott sei Dank auch neue Perspektiven ein, und wenn ich die heutige Liturgie mit der vor dem II.V.K. vergleiche, dann denke ich mit Wehmut an die alte Messe zurück. Die Liturgie soll ja bewirken, dass der mystische Gott durch Zeichen und Handlungen vergegenwärtigt wird. Sie hilft dem Menschen bei der Hinwendung zu Gott in seiner Verinnerlichung und versucht, IHM die größtmögliche Ehre zu erweisen. Ich weiß, dass ich mich auf die alte Hinwendung zu unserem Herrn freue, weil dies früher gegeben war. Auch die Hinwendung des Priesters zum Altar und dem darauf stehenden Tabernakel sagt mehr aus und deutet mehr an, als die Dezentralisierung unseres Meisters heute. Wir durften nicht einmal den Kelch anfassen, der vom Priester bei der Eröffnung der Messe in die Kirche getragen wurde, weil er etwas Heiliges war. Heute bin ich traurig, wenn mit diesem kostbaren Gut so achtlos umgegangen wird.Es gibt in anderen Religionen ebenfalls wunderschöne Bräuche, Gott zu ehren, z.B. betreten die Kopten den Altarraum ohne Schuhe. Wo ist des Menschen Bereitschaft geblieben, Gott über sich zu stellen?
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#20   Maurice Corvisier   22:11:11 | Samstag, 25. November 2006
Danke, Pünktchen,
für den schönen link nach Flavigny – und: schade, daß die email-Adresse, die ich von Dir habe, nicht mehr funktioniert.
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#19   Pünktchen   21:27:02 | Samstag, 25. November 2006
Knecht Ruprecht
Auf www.youtube.com können Sie die alte lateinische Messe mitverfolgen, wie sie 1999 in einem Priesterseminar der Pius-Bruderschaft zelebriert wurde. www.youtube.com/watch?v=enWiFcsBqIE (der Film dauert knapp über eine Stunde!)
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#18   kreuzi   21:16:55 | Samstag, 25. November 2006
alte messe
ich kenne die alte messe nicht, da ich zu jung bin, um die alte messe gesehen zu haben. aber da die kirche die ewige wahrheit ist, freue ich mich schon vorsorglich auf die alte messe, wenn sie mir begegnen sollte. :D
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#17   möchtegern-kathole   20:47:52 | Freitag, 24. November 2006
eine bischofswahl durch …
… das volk ist aus mehreren gründen unsinn:
1) wahlkampfmedien wären zeitungen, die alles andere als katholische redakteure haben – auch antichristliche und atheistische menschen
2) nur die praktizierenden christen könnte man zulassen, aber wer prüft nach, wer regelmässig beichtet?
3) die wahl darf nicht durch emotionale dinge beeinflusst werden, wie das z.B. bei Adolfs Wahl der Fall war. Einige wenige, die sich durch ihr redliches leben ausgezeichnet haben, können das besser als die masse
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#16   Maledica   15:20:45 | Freitag, 24. November 2006
Abstand
Warum halten Sie dann keinen Abstand von diesem Forum?
Dann wären uns wenigstens Ihre dümmlichen Kommentare erspart!
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#15   ExBochumer †   14:59:47 | Freitag, 24. November 2006
Was Küng dahinfurzt …
interessiert mich nicht mehr.
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#14   gelasius   14:41:47 | Freitag, 24. November 2006
Hw.H.Küng
Was mich wundert,ist daß es außer der Diskussion um den modus der Bischofswahl- hier keine weiteren Kommentare zu „Hans im Glück“ gibt. Er hat sich doch eigentlich komplett von der KK, wenn nicht gar aus dem Christentum entfernt und hängt nur noch seiner Idee des Weltethos nach.Warum sollte man seine Meinung zur trid. Messe oder zu Bischofswahlen relevant finden ?
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#13   Tridentinus   14:34:25 | Freitag, 24. November 2006
@Gunsenum
Na und, wenn interessiert das?
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#12   Gunsenum   14:31:21 | Freitag, 24. November 2006
GESUNDEN ABSTAND…
halte ich von der Rückkehr der alten Messe.
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#11   Benedikt   14:29:39 | Freitag, 24. November 2006
@ Stimme der Vernunft
Der Ruf nach einer Bischofswahl durch das Volk ist doch reine Romantik.
Glauben Sie im Ernst, dass Lehmann oder Kamphaus dann Bischof geworden wären? Sobald eine öffentliche Wahl stattfindet, wird es genauso sein wie bei anderen Wahlen: Die Profilneurotiker haben die besten Chancen, denn bekannt zu sein wird dann oberstes Gebot sein. Dazu muss ja mit irgendetwas Wahlkampf geführt werden ggfs mit ein paar Intrigen wider den Konkurrenten. Womit soll ein Bischof Wahlkampf führen? Warum sollte man sich dieser Maschinerie ausliefern? Was ist denn am jetzigen Politbetrieb mit all seiner parteipolitisch begründete Fundamentalopposition, seinem merkwürdigen Balzverhalten um die besten Posten und seiner Polemik wider den Gegner so erstrebenswert, als das man das in die Kirche übertragen sollte?
Und: Warum sollten Leute, die nie in die Kirche gehen, die ihre Bindung zur Kirche längst abgebrochen haben den Bischof wählen dürfen? Regelmäßig wären die praktizierenden Katholiken bei einer solchen Wahl in der Minderheit – was wäre daran gerecht?
Fazit: Für das Bischofsamt geeignete Kandidaten ließen sich kaum finden, dafür profilneurotische Karrierekleriker. Gewinnen tut der, der seinen Mund am weitesten aufmacht, gewählt von Katholiken, die die Kirche von innen nicht mehr kennen.
Mit früher ist das einfach nicht zu vergleichen. Da wählten ein paar Stadtbürger den Bischof mit, das wars. Ganz andere Voraussetzungen.
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#10   stimme der vernunft †   14:20:04 | Freitag, 24. November 2006
auf Rom kannst du gerne mal
vertrauen, wenn selbst der Herr einen Judas ausgewählt hat, wir aus rom auch nichts besseres kommen als wenn die Bischöfe vom Volk gewählt würden.
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#9   Maledica   14:15:57 | Freitag, 24. November 2006
Bischofs-Wahl
@Stimme der Dummheit
Bevor so eine Person wie der demokratisch gewählte Hitler, welcher dank seiner Propaganda auf seinen Posten kam, auch noch Bischofsstühle besteigt, vertraue ich doch lieber auf Rom
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#8   stimme der vernunft †   13:59:59 | Freitag, 24. November 2006
@Malle
danke, sehr schönes beispiel.
Das zeigt nämlich, daß man die Bischöfe genausogut vom Volk wählen lassen könnte. Die Qualität hat ja offensichtlich nichts mit demjenigen zu tu, der sie auswählt! :-D
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#7   Maledica   13:36:21 | Freitag, 24. November 2006
Lehmann
@Imperator
Wen hatte Christus selbst Apostel eingesetzt, der sich später selbst erhängt hat? Wie war noch gleich dessen Name?
Karl?
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#6   Imperator   13:33:44 | Freitag, 24. November 2006
@Maledica
Ach deshalb ist Lehmann im Amt! o^/
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#5   Maledica   13:32:13 | Freitag, 24. November 2006
Wahlkampf
Dank der Stimmen der Dummheit des Mobs wird dann eine Bischofswahl zur Wahlkampforgie und wer sich am besten produzieren kann, der gewinnt.
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#4   stimme der vernunft †   13:24:28 | Freitag, 24. November 2006
@rebekka
Das Vok ist doch bei der Bischofsauswahl beteiligt, ja es wählt doch die Bischöfe sogar selbst aus!
Das gesamte Volk Gottes, das natürlich insgesamt völlig unmündig und unfähig ist und deshalb durch den einzigen mündigen Vormund, den Papst, vertreten wird. :-]
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#3   Benedikt   12:34:46 | Freitag, 24. November 2006
@ rebekka
Was glauben Sie wohl, wer da mit Volk gemeint war? Die Patrizier! Der Adel! Sonst keiner. Was halten Sie daon, dass der neue Bischof von Regensburg von einer gloriosen Fürstin mitbestimmt wird? :-D
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#2   rebekka   11:32:26 | Freitag, 24. November 2006
Bischöfe
Immerhin widerspricht die gegenwärtige Praxis der Weisung des Hl. Papstes Leo, welcher sagte:
Niemand ist als Bischof anzusehen, der nicht vom Klerus gewählt, vom Volke gefordert, nach dem Urteil des Metropoliten geweiht ist.
Jaja, der Heilige Leo, dieses Modernistenschwein :-D :-D
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#1   catharina   11:27:24 | Freitag, 24. November 2006
Küng ein „heterodoxer Theologe“?
Wer die göttliche Dreifaltigkeit und die wahre Gottheit Jesu Christi verneint, ist nicht ein heterodoxer Theologe – eine Bezeichnung, die man vielleicht einem ansonsten gläubigen Theologen, der z.B. eine merkwürdige Auffassung über die Engel vertritt, zulegen könnte – sondern ein Apostat. Als unverdächtiger Zeuge zum Fall Küng sei Hans Urs von Balthasar angeführt, der feststellte, sein Landsmann sei kein Christ…
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