Was halten Sie von einer Rückkehr der Alte Messe?
Die nachkonziliare Gretchen-Frage wurde kürzlich auch dem umstrittenen Schweizer Theologen Hw. Hans Küng gestellt.
(kreuz.net) Er möchte ein evangelischer Katholik oder ein katholischer Evangelischer sein.Das erklärte der heterodoxe Schweizer Theologe, Hw. Hans Küng (78), kürzlich in einem Gespräch mit der linkskatholischen französischen Wochenzeitung ‘Témoignage Chrétien’.
Anlaß dazu war das Erscheinen des ersten Bandes der Memoiren des Theologen in französischer Sprache.
Zur Alten Messe meint er im Interview, daß er schon damals gegen jede Art rigoristischer Politik in der Auseinandersetzung mit Erzbischof Marcel Lefebvre gewesen sei:
„Man hätte ihm erlauben sollen, seine Messen auf die alte Art zu zelebrieren.“
Es besteht nach Küngs Ansicht keine Gefahr, daß sich die katholische Bevölkerung auf die Seite des Alten Ritus und der lateinischen Sprache schlagen wird.
„Ich glaube, daß man die Bedeutung dieser Frage etwas übertrieben hat, auch wenn ich weiß, daß die Situation in Frankreich eine besondere ist, da die Traditionalisten dort zahlreicher als anderswo und häufig mit der extremen Rechten verbunden sind.“
Aber es gebe andere Probleme in der Katholischen Kirche, die viel wichtiger seien:
„Die Frage zum Beispiel, wie die Bischöfe ernannt werden“.
© Bild: www.latin-mass-society.org
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Sonntag, 26. November 2006 23:59
Benedikt: Alte Messe
Sonntag, 26. November 2006 16:58
Michael60: Alte Messe
Da ich vor dem II. V.K. schon Ministrant war, erinnere ich mich noch gut an die alte Messe. Ich erkenne heute immer mehr, dass ich sie vermisse. Mit zunehmendem Alter stellen sich Gott sei Dank auch neue Perspektiven ein, und wenn ich die heutige Liturgie mit der vor dem II.V.K. vergleiche, dann denke ich mit Wehmut an die alte Messe zurück. Die Liturgie soll ja bewirken, dass der mystische Gott durch Zeichen und Handlungen vergegenwärtigt wird. Sie hilft dem Menschen bei der Hinwendung zu Gott in seiner Verinnerlichung und versucht, IHM die größtmögliche Ehre zu erweisen. Ich weiß, dass ich mich auf die alte Hinwendung zu unserem Herrn freue, weil dies früher gegeben war. Auch die Hinwendung des Priesters zum Altar und dem darauf stehenden Tabernakel sagt mehr aus und deutet mehr an, als die Dezentralisierung unseres Meisters heute. Wir durften nicht einmal den Kelch anfassen, der vom Priester bei der Eröffnung der Messe in die Kirche getragen wurde, weil er etwas Heiliges war. Heute bin ich traurig, wenn mit diesem kostbaren Gut so achtlos umgegangen wird.Es gibt in anderen Religionen ebenfalls wunderschöne Bräuche, Gott zu ehren, z.B. betreten die Kopten den Altarraum ohne Schuhe. Wo ist des Menschen Bereitschaft geblieben, Gott über sich zu stellen?
Samstag, 25. November 2006 22:11
Maurice Corvisier: Danke, Pünktchen,
für den schönen link nach Flavigny – und: schade, daß die email-Adresse, die ich von Dir habe, nicht mehr funktioniert.
Samstag, 25. November 2006 21:27
Pünktchen: Knecht Ruprecht
Auf www.youtube.com können Sie die alte lateinische Messe mitverfolgen, wie sie 1999 in einem Priesterseminar der Pius-Bruderschaft zelebriert wurde. (der Film dauert knapp über eine Stunde!)
Samstag, 25. November 2006 21:16
kreuzi: alte messe
ich kenne die alte messe nicht, da ich zu jung bin, um die alte messe gesehen zu haben. aber da die kirche die ewige wahrheit ist, freue ich mich schon vorsorglich auf die alte messe, wenn sie mir begegnen sollte. :D
Freitag, 24. November 2006 20:47
möchtegern-kathole: eine bischofswahl durch …
… das volk ist aus mehreren gründen unsinn:
1) wahlkampfmedien wären zeitungen, die alles andere als katholische redakteure haben – auch antichristliche und atheistische menschen
2) nur die praktizierenden christen könnte man zulassen, aber wer prüft nach, wer regelmässig beichtet?
3) die wahl darf nicht durch emotionale dinge beeinflusst werden, wie das z.B. bei Adolfs Wahl der Fall war. Einige wenige, die sich durch ihr redliches leben ausgezeichnet haben, können das besser als die masse
1) wahlkampfmedien wären zeitungen, die alles andere als katholische redakteure haben – auch antichristliche und atheistische menschen
2) nur die praktizierenden christen könnte man zulassen, aber wer prüft nach, wer regelmässig beichtet?
3) die wahl darf nicht durch emotionale dinge beeinflusst werden, wie das z.B. bei Adolfs Wahl der Fall war. Einige wenige, die sich durch ihr redliches leben ausgezeichnet haben, können das besser als die masse
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