Heute gaben der Bischof von St. Pölten und sein neu ernannter Weihbischof eine Pressekonferenz. Die Journalisten lenkten das Gespräch auch auf den ehelichen Akt hinter Latexbarrieren – und einer der zwei tat ihnen den Gefallen.
(kreuz.net, St. Pölten) Der designierte St. Pöltner Weihbischof, Mons. Anton Leichtfried (39), hielt
heute seine erste Pressekonferenz.
Darüber berichtete der ‘Österreichische Rundfunk’.
Der ‘ORF’ nannte
die in kirchlichen Kreisen als „skandalös“ bezeichnete Ernennung eine „Bilderbuchkarriere“.
Der zum
progressistischen Lager gehörende Mons. Leichtfried erklärte selber, daß in den letzten Tagen viel
auf ihn eingeströmt sei: „Ich werde wie bisher auf die Führung und Hilfe Gottes vertrauen.“
Der designierte
Weihbischof will seinen Schwerpunkt in der Aus- und Fortbildung des Priesternachwuchses setzen.
Gleich
nach seiner Ernennung erklärte er, weiterhin Regens für die zwei Seminaristen der Diözese zu bleiben.
Der neue Weihbischof wünscht sich Priester mit einem starken Glauben: „Ich brauche nicht Funktionäre,
sondern Zeugen des Glaubens.“
Alles, was zur Stärkung eines ehrlichen Glaubens und des Idealismus beitrage,
diene auch der Priesterberufung.
„Ich will meinen Beitrag leisten für ein gutes Miteinander, damit wir
als Kirche die Sendung für die Menschen hier bei uns gut erfüllen“
Der St. Pöltener Bischof Klaus
Küng ist überzeugt, daß mit der Ernennung von Mons. Leichtfried ein weiterer Schritt zur Konsolidierung
der Diözese getan sei. Er freue sich sehr, einen „so guten“ Mitarbeiter im Bischofsamt zu bekommen.
Ferner kündigte Bischof Küng bei der Pressekonferenz an, das Bistum umstrukturieren zu wollen:
An erster
Stelle stehe die Erneuerung von Verkündigung und Katechese. Daraus würden dann „mit Augenmaß und Dialog“
strukturelle Veränderungen zu überlegen sein:
„Gerade St. Pölten ist eine sehr josephinistisch geprägte
Diözese mit teilweise extrem kleinen Pfarren, die nicht mehr mit den politischen Gemeinden übereinstimmen.“
Auf die Frage nach der ehelichen Vereinigung von HIV-Infizierten hinter Latexbarrieren leugnete Mons.
Küng die katholische Morallehre:
Die Lösung sei nicht, überall Kondome zu verteilten. Es gebe aber
Situationen, wo das notwendig sei – aber nicht als Grundprinzip.
Ein genauer Termin für die Bischofsweihe
von Mons. Leichtfried steht noch nicht fest. Bei der Pressekonferenz wurde der Jahresbeginn 2007 genannt.
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42 Lesermeinungen
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@LordWerther Sie berufen sich gerade wirklich auf die Meinungsfreiheit? Sie lügen, wo Sie den Mund auf
machen. Lieber Lord Werther, Sie sind im Begriff die Fassung vollends zu verlieren. Ich gestand Ihnen
das Recht auf Meinungsfreiheit zu, mich einen „Judaspriester“ nennen zu dürfen. Sie missbrauchen eine
Religion als Schutzschild für Ihre perfiden Meinungen… Diese Religion ist eine Religion der Barmherzigkeit
die sich ganz dem reuigen, einsichtigen Sünder zuwendet. Wenn Ihnen das nicht gefallen sollte, versuchen
Sie im Islam. Vielleicht werden Sie da fündig. Den Rest Ihrer fassungslosen Zeilen kann man getrost durch
den Fäkalshredder jagen. Ansonsten, für den Fall das Sie katholisch sein sollten, empfehle ich Ihnen,
um geistig wieder nüchtern zu werden, die Einzelbeichte.
#40 Lord Werther 17:07:01 | Sonntag, 26. November 2006
Meinungsfreiheit? Sie berufen sich gerade wirklich auf die Meinungsfreiheit? Sie lügen, wo Sie den Mund
auf machen. Sie missbrauchen eine Religion als Schutzschild für Ihre perfiden Meinungen… Wenn Sie bei
einer Aussage geblieben wären, hätte man Sie als harmlosen Spinner abtun können. So muss man einfach
nur von bösartiger Idiologie ausgehen. Ideologisten, die einfach nur andere Menschen denunzieren wollen
und sich über diesen stellen wollen, haben sollten sich wahrlich nicht auf Meinungsfreiheit berufen.
Ferner denke ich nicht, dass Sie jeder Gruppierung, die Sie auf kreuz.net angreifen, die gleichen Rechte
zugestehen. Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Das ist ein Grundrecht, dass genauso hoch steht
wie unsere Meinungsfreiheit. Halten Sie sich daran und dann denken Sie erst einmal nach, bevor Sie uns
hier etwas von Grundrechte erzählen wollen.
@LordWerther Sie sind das, was man gemeinhin als „Judaspriester“ bezeichnet… Wie Sie meinen, im Land
der Meinungsfreiheit. Sie werden nun sicherlich verstehen, warum nicht weiter frage, denn ich will gar
nicht wissen, wie viel bei der nächsten Antwort noch rausspringt… Natürlich verstehe ich Sie. Es ist
mir ein Leichtes zu verstehen, daß Ihnen Antworten, die Ihrem begrenzten weltlichem Horizont nicht schmeicheln,
Schmerzen bereiten. Dafür habe ich übergrosses Verständnis.
#38 Lord Werther 13:47:09 | Sonntag, 26. November 2006
Lieber Gastus Sie sind das, was man gemeinhin als „Judaspriester“ bezeichnet… Ich kann nicht wirklich
glauben, dass ein vermutlich erwachsener Mensch mir hier einen Bären nach dem anderen aufbinden will.
Erst wird der kranke in der Beichte geheilt, dann wird er nur geheilt, wenn er auchinsbrünstig daran
glaubt und nun ist „nur“ noch das Seelenheil drin. Sie werden nun sicherlich verstehen, warum nicht weiter
frage, denn ich will gar nicht wissen, wie viel bei der nächsten Antwort noch rausspringt…
@LordWerther Wenn man diese also hat, wenn man am Beichten ist, wird man also von Aids geheilt. Lieber
Lord Werther, derjenige, der in der von Ihnen vorausgesetzten und beschriebenen wahrhaften Gesinnung den
Beichtstuhl betritt, wird auf eine Art und Weise an seiner Seele geheilt und somit seelisch gesunden,
daß er bereitwillig das körperlich vergängliche Aidsleiden auf sich nimmt und alles damit verbundene
körperliche Leid gerne im Sinne der Wiedergutmachung aufopfert. Die Freude über seine seelische Genesung
wird ihn, den so Geheilten, solange es seine körperlichen Kräfte noch zulassen zu einem Leuchtturm der
Hoffnung für die Menschen werden lassen, die ebenfalls durch eigene Schuld an Aids leiden. Er wird ihnen
Hoffnung sein und von der barmherzigen Liebe GOTTES berichten, die ihm im Beichtstuhl widerfahren ist
und die alles übersteigt. Obwohl körperlich krank ist er doch gesünder als so manch armselige Kreatur,
die mit einer kranken Seele in einem gesunden Körper herumläuft.
#36 Lord Werther 13:10:05 | Sonntag, 26. November 2006
@Gastus Ich habe es einfach mal als gegeben gesehen, dass jemand, der schon zum Beistuhl rennt, eine gewisse
Grundhaltung hat. Wenn man diese also hat, wenn man am Beichten ist, wird man also von Aids geheilt. Haben
Sie noch eine weitere Bedingung? Ich würde das gerne an unsere hiesige AIDS-Hilfe weitertragen.
@LordWerther Demnach brauchen ja die AIDS-Kranken nur noch zum Beistuhl gehen und Ihnen sei vergeben…
Wie kommen Sie denn nun darauf? Ich denke nicht, dass jemand wirklich an so etwas glaubt… Allein der
Gang zum Beichtstuhl reicht natürlich nicht. Die innere Haltung ist entscheidend. Mal schauen, wie sie
es nun wieder umdrehen… Ich habe es Ihnen schon geschrieben, daß ich Ihre Gedanken in der Lage bin
nachzuvollziehen, da mir Ihr Weltbild nicht gänzlich unbekannt ist. Eigentlich ist man bei den Edelkatholiken
eh um keine Ausrede verlegen… Nein, wir denken nur ein wenig anders als die guten, geradliniegen Weltmenschen.
Daß die Weltmenschen unsere Antworten nicht verstehen ist bedauerlich, freuen uns jedoch, daß sich die
Weltmenschen an unseren Antworten reiben. Das lässt hoffen.
#34 Lord Werther 02:05:37 | Sonntag, 26. November 2006
@Gastus Demnach brauchen ja die AIDS-Kranken nur noch zum Beistuhl gehen und Ihnen sei vergeben… Ich
denke nicht, dass jemand wirklich an so etwas glaubt… Mal schauen, wie sie es nun wieder umdrehen…
Eigentlich ist man bei den Edelkatholiken eh um keine Ausrede verlegen…
#33 methusalix † 22:49:08 | Samstag, 25. November 2006
Hallo Heinrich! HeinrichvonOfterdingen: Mal abgesehen von allem anderen, von Moral, Anstand und so weiter,wenn
die Kirche Kondome empfielt oder auch nur zuläßt für Ehen in denen ein Partner infiziert ist und einer
nicht, dann riskiert sie meines erachtens eine Klagewelle. Dass aus welchen Gründen auch immer (Versagen
durch falsche Anwendung, Versagen durch Porosität der Latexmembrane usf.) dieser Infektionsschutz nicht
100-prozentig funktioniert, ist mittlerweile bekannt. Also da kann ich Sie vollkommen beruhigen, Heinrich!
Da müssen Sie überhaupt keine Angst vor haben, das wird es vielleicht in Amerika, mit dem verlotterten
Rechtssystem geben, das die dort „Gerechtigkeit“ nennen, aber sicher nicht bei uns. Wir hätten nämlich
schon immer eine Klageflut haben müssen, wenn Ihr Szenario wahr wäre. Die Enthaltsamkeit, die die römisch-katholische
Kirche seit Menschengedenken einzig als Schutz vor STDs zulässt, ist noch bedeutend unwirksamer als Kondome.
Die WHO hat die „True Love Waits“-Programme in den USA mal unter die Lupe genommen. Ergebnis: Versagerquote
von über FÜNFUNDSIEBZIG PROZENT. Also machen Sie sich da mal keine Sorgen. Wenn es bisher bei der Empfehlung
von Enthaltsamkeit als Infektionsschutz keine Klagen gab, kommen die bei einer Empfehlung (Die es NIE
geben wird! Man wird Kondome höchstenfalls nicht weiter verdammen. Ein kleiner Unterschied!) erst recht
nicht zustande.
@LordWerther Die Krankheit ist eine „normale“ Krankheit und man kann sie wissenschaftlich erklären, nachweisen,
ihren Ausbruch hinauszögern und das Leben nach dem Ausbruch grundlegend verlängern… Ja, GOTT lässt
es zu, daß wir Zusammenhänge erkennen dürfen und Seine Barmherzigkeit lässt uns auch Mittel der Linderung
finden, die die Zeit der von IHM geschenkten Besinnung verlängern kann. Wenn Gott diese Krankheit als
Strafe einsetzen wollte, ist er nachlässiger als in der Vergangenheit. Ich kenne viele Menschen denen
eine Krankheit zur Gnade der Besinnung verhalf. Den Besonnenen erinnert sie an die eigene Vergänglichkeit
und bietet ihm die Möglichkeit dieses Leiden aufzuopfern und wenn er genesen ist, GOTT zu danken. Ferner
bleibe ich bei meinem Standpunkt, dass Jesus für mich auch Vergebung bedeutet. Er sucht keine Rache und
alles andere ist tatsächlich für Häretiker … Selbstverständlich bedeutet Jesus für den Vergebung,
der sich demütig und reuig SEINER Barmherzigkeit anvertraut. Ein Katholik findet diese Barmherzigkeit
einzig und allein im Beichtstuhl und nicht beim sonntäglichen Spaziergang im Wald. Da findet er allenfalls
den Förster, der aber keine Lossprechung erteilen kann.
#31 Lord Werther 18:08:21 | Samstag, 25. November 2006
@AIDS-Fan Ja, so manch kleine strafende Krankheit, im irdischen Leben zeitlich bedingt, einzig und allein
dem Zwecke der Bekehrung dienend, um der ewigen Strafe nicht anheim zu fallen, kann man ursprünglich
nur durchs Mikroscop erblicken. Naja, man kann die Wirklichkeit auch wirklich so biegen, wie man diese
gerade braucht… Die Krankheit ist eine „normale“ Krankheit und man kann sie wissenschaftlich erklären,
nachweisen, ihren Ausbruch hinauszögern und das Leben nach dem Ausbruch grundlegend verlängern… Wenn
Gott diese Krankheit als Strafe einsetzen wollte, ist er nachlässiger als in der Vergangenheit. Ferner
bleibe ich bei meinem Standpunkt, dass Jesus für mich auch Vergebung bedeutet. Er sucht keine Rache und
alles andere ist tatsächlich für Häretiker… Insgesamt ist auch sehr bezeichnend, dass keiner der
Aidsfreunde die kindlichen Aidskranken benennt, obschon es hier von den AIDS-Gegnern schon mehrmals angesprochen
wurde. Dies bestärkt nur meine Ansicht, dass die AIDS-Freunde nur hören und verstehen wollen, was sie
auch wollen.
@LordWerther Ich nehme allerdings an, dass Sie in einem öffentlichen Forschungsinstitut gerne einmal
durch ein Mikroskop schauen dürfen, wenn Sie lieb fragen. Ja, so manch kleine strafende Krankheit, im
irdischen Leben zeitlich bedingt, einzig und allein dem Zwecke der Bekehrung dienend, um der ewigen Strafe
nicht anheim zu fallen, kann man ursprünglich nur durchs Mikroscop erblicken. Daß sich Ihnen, werter
Werther, ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Erbschuld und dem daraus resultierenden organischen Chaos
im Hier und Jetzt nicht erschließt, ist weniger auf Ihre rudimentäre Bildung zurückzuführen, als auf
Ihre ungläubige Verstocktheit.
#29 Lord Werther 16:02:59 | Samstag, 25. November 2006
@gelasius Sie haben ja nicht einmal bemerkt, dass Sie in dieser Passage das Gleiche tun, was Sie bemängeln…
Leider ist er nicht der Hellste, aber dafür kann er wohl nichts. Deshalb wollen wir nicht zuviel von
ihm erwarten, Nachsicht mit ihm üben und ihn nicht mehr zu neuen aggressiven, verbalen Attacken provozieren,
indem wir seine Meinungen kritisieren oder eine andere Meinung vertreten. Das verträgt er nämlich nicht.
Ob das nun so helle ist… Nun, da Sie auch ein Befürworter der ausgesprochen schwachsinnigen Schnapsidee
sind, dass AIDS eine Strafe und keine Krankheit ist, bedarf es wohl kaum noch einen Kommentar über Ihre
‘gelinde gesagt’ rudimentäre Bildung… Ich nehme allerdings an, dass Sie in einem öffentlichen Forschungsinstitut
gerne einmal durch ein Mikroskop schauen dürfen, wenn Sie lieb fragen. Sollten Sie nicht wissen, was
ein Mikroskop ist, möchte ich Ihnen einige Schulbücher ans Herz legen.
Mal abgesehen von allem anderen, von Moral, Anstand und so weiter, wenn die Kirche Kondome empfielt oder
auch nur zuläßt für Ehen in denen ein Partner infiziert ist und einer nicht, dann riskiert sie meines
erachtens eine Klagewelle. Dass aus welchen Gründen auch immer (Versagen durch falsche Anwendung, Versagen
durch Porosität der Latexmembrane usf.) dieser Infektionsschutz nicht 100-prozentig funktioniert, ist
mittlerweile bekannt. Eine solche Regelung übt aber erheblichen moralischen Druck auf die nicht infizierten
Partner aus, den Verkehr unter Zuhilfenahme des unsicheren Hilfsmittels nicht zu verweigern. Die Situation
ist damit in mancher Hinsicht schlechter, als die Situation vorher. Ungeschützter Verkehr oder Verkehr
mit dem unerlaubten Hilfsmittel ist da viel leichter verweigerbar. Und final kann ja jeder auch zum unerlaubten
Hilfsmittel greifen, wenn er meint. Mal abgesehen von der moralischen Frage, ob Kondome als Mittel der
Familienplanung erlaubt sein können, stellt sich hier die Frage nach der Verantwortung für den nicht-infizierten
Ehepartner, bzw. auch für das Kind, das aus einer solchen Vereinigung eventuell hervorgeht. Dass der
Verkehr mit diesem Hilfsmittel sicherer ist als ungeschützter Verkehr ist bekannt, die Frage ist allerdings,
ob das verbleibende Restrisiko moralisch vertretbar ist. Und diese Frage ist strikt zu verneinen. Zumal
eine Laxheit in dieser Frage natürlich auch weitere Implikationen mit sich bringt, die ich jetzt allerdings
nicht aufschreiben kann, weil ich am Ende bin mit meinen zugestandenen Zeichen …
#26 methusalix † 11:20:37 | Samstag, 25. November 2006
In diesem ganzen Aufruhr stören eigentlich nur ganz wenige Dinge: Laun: Dennoch ist der Kondom als Aids-Schutz
oder gar die entsprechende Propaganda abzulehnen, und zwar aus zwei Gründen: Kondome bieten keineswegs
einen absoluten Schutz, … Diese Aussage ist eines davon. Absoluten Schutz vor Infektion bietet eigentlich
nur Abstand; i. e. Sinn würde das Auflösung der Ehe und weite räumliche Trennung von Mann und Frau
bedeuten. Das was von den Sexualtheortikern der römisch-katholischen Kirche als „hundertprozentiger Schutz“
angepriesen wird wie sauer Bier, nämlich die „Enthaltsamkeit“, hat eine Versagerquote von ca. 76 Prozent.
Will heissen von hundert Menschen, die sich ganz fest vornehmen Enthaltsamkeit zu praktizieren, schaffen
das in einer Partnerschaft gerade mal vierundzwanzig. Man sollte also die eine Methode nicht als „nicht
hundert Prozent wirksam“ ablehen, wenn die von einem selbst angepriesene Methode noch viel weniger Schutz
bietet. Ehrlicher wäre dann, die Auflösung der Partnerschaft zu verlangen und die Eheleute getrennte
Wege gehen zu lassen. PS: was noch stört, ist die Bezeichnung von kreuz.net als xnet. Bei xnet handelt
es sich um einen Teil des www zur Verbreitung „privater Pronografie“; und das kann ja wohl nicht gewollt
sein. Pornografie kann ja ganz lustig sein, aber nur, wenn sie sich auf feste Ehepartner in der Zweisamkeit
beschränkt. Alles andere stinkt.
Kann mich Tridentinus … … nur anschließen und will es etwas deutlicher sagen: wenn in einer Ehe einer
Aids hat und der andere nicht, dann ist der Ratschlag, Kondome zu verwenden, vollkommener Schwachsinn
und grenzt an Mord. Die ehelichen Rechte und Pflichten stehen in dem Fall vor dem Erhalt des Lebens (des
nicht infizierten) zurück – dann geht es halt nicht mehr. Hier greift die Sexualmoral nicht mehr, sondern
es ist das Gebot: Du sollst nicht töten – auch nicht mit 0.5% Wahrscheinlichkeit (pro Inanspruchnahme
der Eherechte)
@ Navon Bin Priester und Sanitäter (ehrenamtlich) und weiß mich trotzdem von Gott geliebt . Na ja,
und wenn keiner widerspricht liegt es ja nicht daran, dass man sich mit dem auf x-net Gebotenen identifiziert,
sondern viel mehr daran, dass hier schlicht und ergreifend dass billigste Kabarettprogramm geboten wird
und nciht wenige Leser/innen sich hier nur amüsieren. Ich find x-net einfach amüsant – einfach köstlich
und unterhaltend (und zugegebenermaßen manchmal auch haarsträubend und erschreckend). Ebenso interessant
ist es zu beobachten, wie sich die Lesermeinungen anhand eines Artikels entwickeln – glatte Themenverfehlung
und vielfach geben die Postenden einen relativ tiefen Einblick in ihre gestörte Persönlcihkeit (es sei
denn, sie treiben mit ihren Postings die Realsatire ins nahezu unermessliche) – also – gute Unterhaltung
weiterhin lg sani
#23 wolfgang e. 00:15:02 | Samstag, 25. November 2006
Lieber Gotthard „wer sollen denn diese ominösen „kirchlichen Kreise“ sein ?“ kreuz.net leidet inzwischen
an Größenwahn und hält sich selbst für die Kirche.
Aids als Strafe für Umgang mit Blut? Na dann scheint Euer Gott ja Ärzte, Sanitäter und Krankenschwestern
besonders zu hassen, weil dies nunmal wegen dem Kontakt zu Blut die bezüglich AIDS-Infektion gefährdetste
Berufsgruppe ist. Warum Euer Gott gerade die Menschen, die sich die Hilfe und Heilung Kranker/Verletzter
zum Lebensinhalt gemacht haben, so sehr hassen soll, dass er sie (angeblich) mit AIDS straft, wird von
Euch wohl nicht erklärt werden (können). Will von den Katholiken hier niemand laikos widersprechen?
Navon
#20 Gotthard 19:46:04 | Freitag, 24. November 2006
Weihbischof Der ‘ORF’ nannte die in kirchlichen Kreisen als „skandalös“ bezeichnete Ernennung eine „Bilderbuchkarriere“
wer sollen denn diese ominösen „kirchlichen Kreise“ sein? Was soll skandalös sein?
#19 gelasius 19:18:32 | Freitag, 24. November 2006
@maurice :die Leiden des jungen Werther Hallo Maurice, unser kleiner Lord scheint gerade wieder einen
pubertären Schub zu haben und gefällt sich in rüder Schnöselrhetorik. Leider ist er nicht der Hellste,
aber dafür kann er wohl nichts. Deshalb wollen wir nicht zuviel von ihm erwarten, Nachsicht mit ihm üben
und ihn nicht mehr zu neuen aggressiven, verbalen Attacken provozieren, indem wir seine Meinungen kritisieren
oder eine andere Meinung vertreten. Das verträgt er nämlich nicht. Und nun : kein weiteres Wort mehr
über diesen oder zu diesem dem jungen Werther so unähnlichen Burschen
GENAUE AUSSAGEN NÖTIG Es wäre verdienstlich, könnte kreuz.net beim regierenden St. Pöltner Bischof
nachfragen, in welchem Kontext er das oben Stehende gemeint hat. Es könnte sich nämlich um den „Kontext“
der Aussagen Weihbischof Launs handeln, der sagt: „Rein technisch betrachtet stellen Kondome einen gewissen
Schutz gegen Aids dar. Dennoch ist der Kondom als Aids-Schutz oder gar die entsprechende Propaganda abzulehnen,
und zwar aus zwei Gründen: Kondome bieten keineswegs einen absoluten Schutz, sondern weisen eine angesichts
der Gefährlichkeit von Aids verhängnisvoll hohe Fehlerquote auf. Den Ehepartner auf diese Weise tödlich
zu gefährden, kann unmöglich ein Akt der Liebe sein. Der Verzicht auf Geschlechtsverkehr ist in diesem
Fall ‘eine Folge der Achtung vor dem Leben und der Rücksicht auf den Partner’ (Klaus Küng). Erst recht
abzulehnen ist die Propaganda für Kondom-Gebrauch (etwa: ‘Schutz aus Liebe’), weil sie die Betroffenen
in Sicherheit wiegt und zu einem sorglos-liberalen Sexualverhalten geradezu einlädt. Eine indirekte Steigerung
der Ansteckungsquote ist die Folge (…) Für nicht-verheiratete … Partner könnte ein Kondom nur als
kleineres Übel gesehen werden.“ Zur weiteren Orientierung: Aufklärung über oft nicht bedachte Folgen
der Verhütung. www.internetpfarre.de/…erhuetungsmittel.htm Direkte Verhütung in der Ehe ist ausnahmslos
verwerflich.www.internetpfarre.de/verhuetung.htm
Für die Journaille… und einige Zeitgenossen in diesem Portal ist es natürlich ein prickelndes Thema,
wenn sich um Kirche und Präservative geht. Und ganz nebenbei kann man dann noch seine tiefsitzenden Aversionen
gegen die von Kirche verteidigte Sexualmoral loswerden. Ein Blick auf die Länder, die am meisten von
AIDS betroffen sind, zeigt, daß der überwiegende Teil der Bevölkerung dort nicht katholisch ist. Der
Einfluß der Kirche ist also sehr begrenzt. Selbst wenn die Kirche den Gebrauch dieses Verhütungsmittels
„freigeben“ würde, hätte das praktisch keinen Einfluß auf die Entwicklung der Infektionsrate. Andrerseits
frage ich mich, wie es in unseren aufgeklärten und in weiten Teilen bereits entkirchlichten bei der Daueraufklärung
von der Schule bis zur Bahre immer häufiger zu sog. „ungewollten“ Schwangerschaften kommt. Aber auch
zu weiter steigenden HIV-Infektionen, wie das Robert-Koch-Institut kürzlich meldete!
#15 methusalix † 18:10:23 | Freitag, 24. November 2006
fünf Zeichen als Titel Elendester Sünder: Schlimmer es gibt kein HI- und Hepaptitis-Virus. Das ist eine
Wissenschaftslüge. Genau! Und für den Nachweis gibts den Nobelpreis in Physiologie! Aber ich glaube,
das Institut Pasteur hat den schon 1965 bekommen, irgendwie in vorauseilendem Lob für Montagnier. Es
sei denn, die würden bei Arbeitsunfällen erst einmal keine Hilfe leisten, bis sie sich sicher sind,
ob er Aids hat oder nicht… (aber wer kann mit ruhigen Gewissenso lange warten, ich nicht.) Also da hilft
oft ein Virenfilter vor der Beatmungsmaske. Meine im Auto ist von Laerdal und hat so was. laikos: AIDS
und Unschuld Liebe Möchtegernchristen welche keine Sind. Aids ist Strafe Gottes für Unzucht und Fährläßigkeit
im Kontakt mit Blut. Schon einmal darüber nachgedacht welche Gruppen am meisten Aids haben? Genau. Unzuchttreibende
und Menschen welche zu viel mit Blut in irgend einer Form in Kontakt kommen. Ein entzückender Beitrag
laikos! So ehrlich! Und wahr!
laikos Liebe Möchtegernchristen welche keine Sind. Aids ist Strafe Gottes für Unzucht und Fährläßigkeit
im Kontakt mit Blut. Laikos! Keine Angst – das Denken tut nicht weh. Sie dürfen Denken, auch wenn Sie
Angst vor schmerzen haben. Schon einmal darüber nachgedacht wieso es neugeborene Kinder gibt, die an
AIDS infiziert sind? Wenn Aids Strafe Gottes für Unzucht und Fährläßigkeit sei – wieso werden diese
Kinder bestraft? Keine Bange – das Denken tut nicht so weh wie hier: ?:) ?:) ?:)
#13 Tridentinus 17:54:57 | Freitag, 24. November 2006
Latexbarrieren Etwas mehr Realitätssinn! „Latexbarrieren“; mit soetwas gibt man die klassische Morallehre
der Lächerlichkeit preis. Die Rede ist von Kondomen oder Präservativen. Die Kirche verbietet derlei
Verhütungsmittel. Aber wie heuchlerisch handeln solche ansonsten Kirchenfernen, die zu deren Verwendung
den Apostoischen Segen einholen wollen. So sicher kann kein Kondom sein, dass ich wissentlich mit einer
HIV-infizierten Frau schlafen würde, auch nicht mit Kondom. Also in verschiedener Hinsicht: wer braucht
ein solches (!) päpstliches Indult?
AIDS und Unschuld Liebe Möchtegernchristen welche keine Sind. Aids ist Strafe Gottes für Unzucht und
Fährläßigkeit im Kontakt mit Blut. Schon einmal darüber nachgedacht welche Gruppen am meisten Aids
haben? Genau. Unzuchttreibende und Menschen welche zu viel mit Blut in irgend einer Form in Kontakt kommen.
Morallehre Auf die Frage nach der ehelichen Vereinigung von HIV-Infizierten hinter Latexbarrieren leugnete
Mons. Küng die katholische Morallehre: Sollte wohl stehen, die bisherige katholische Morallehre. Denn
nach der bevorstehenden Klärung der Meinung der Kirche zur Kondomfrage, von kreuz.net so genannten Dammbruch
der Sexualmoral, wird die Frage nach der ehelichen Vereinigung von HIV-Infizierten hinter Latexbarrieren
so beantwortet wie das der amtierende Bischof von St. Pölten tat.
#10 Lord Werther 17:39:13 | Freitag, 24. November 2006
AIDS-Transfusion Hiermit beantrage ich die Bluttransfusion für jeden, der behauptet, dass es keine Krankheit
gibt, sondern nur eine Strafe Gottes. Wenn sie sich nichts zu schulden kommen lassen, müssten sie nichts
befürchten… Gute Idee *G*
@ Sünder Möchtest Du Deine These unter Beweis stellen, indem Du Dich mal eben selbst einer HIV-positiven
(ansonsten aber vollkommen harmlosen) Bluttransfusion unterziehst? Navon
#7 Lord Werther 16:57:23 | Freitag, 24. November 2006
@Maumief Was ich sehen kann, brauche ich nicht nur zu glauben, dass kann ich sogar Wissen nennen. Zu schade,
dass es bei Ihnen ganz vorbeigegangen scheint.
Der Verblödung sind offenbar keine grenzen gesetzt. da gibt es Leute, die sind so blöde, daß sie behaupten,
AIDS gäbe es gar nicht. Bekommt man vom Besuch von Piusmessen Gehirnerweichung oder hat das andere Ursachen?
#4 Lord Werther 16:36:35 | Freitag, 24. November 2006
Italiener… Naja, vielleicht ist es noch nicht zu Euch ins Dorf gezogen, aber AIDS verbreitet sich nicht
nur über das Sperma von Schwulen zu Schwulen… Transfusionen sind eine Methode, Unfallhilfe (was ja
jeder gute Mensch leisten sollte), Verbrechen (es gibt Leute, die andere Menschen mit verseuchten Spritzen
stechen.)… Also können wir uns Deine Wortkreation sparen… Es sei denn, die würden bei Arbeitsunfällen
erst einmal keine Hilfe leisten, bis sie sich sicher sind, ob er Aids hat oder nicht… (aber wer kann
mit ruhigen Gewissenso lange warten, ich nicht.) AIDS-Handschuhe? Tut mir leid, aber manchmal muss man
schneller zur Unfallstelle, um schlimmes zu verhindern, als das man Zeit für die hätte. (Wer schon einmal
einen Kollegen in der Kreissäge hatte, weis was ich meine)
Schlimmer es gibt kein HI- und Hepaptitis-Virus. Das ist eine Wissenschaftslüge. Es gibt nur Bestrebungen
die durch die falsche Aufklärung ausgelöste Bevölkerungsexplosion in den sogenannten Entwicklungsländern
zu stoppen.
Klaus Küng und Kondome: Sehr delikat! Aus dem Artikel: Auf die Frage nach der ehelichen Vereinigung von
HIV-Infizierten hinter Latexbarrieren leugnete Mons. Küng die katholische Morallehre: Die Lösung sei
nicht, überall Kondome zu verteilten. Es gebe aber Situationen, wo das notwendig sei – aber nicht als
Grundprinzip. Welche Situationen meint Bischof Küng? Bei AIDS (zutreffender: GRID – Gay-Related Immunodeficiency
Disease)? Gilt auch für Küng nun: „Kondome schützen vor AIDS“? Die Kondomschutz-Behauptung bleibt ein
Betrug/Irrtum, auch wenn es einige Bischöfe mittlerweile anders sehen.
auch hier wird der sedisvakantistische Charakter von kreuz.net wieder sichtbar. die sedisvakantistischen
Kreise, die die ernennung des Weihbischofs von St. Pölten missbilligen, werden vom Sedisvakantistenorgan
kreuz.net als „kirchliche Kreise“ bezeichnet. Man will so tun als seien die Sedisvakantisten die wirkliche
Kirche und die Bischöfe stünden außerhalb. Typisch sedisvakantistische Propaganda.