Heute demonstrierten weit mehr als 200 Gläubige vor dem Fuldaer Dom gegen die Entlassung der drei Patres der SJM. Sie sind von ihrem Bischof tief enttäuscht. Das Vertrauen ist zerstört. Die Stimmung? Wie bei einem Todesfall.
(kreuz.net, Fulda) Heute Samstag versammelten sich Fuldaer Gläubige zum zweitenmal zu einer Gebetswache
auf den Treppen des Fuldaer Domplatzes.
Da das radikale Vorgehen der Bistumsleitung weite Kreise gezogen
hat, demonstrierten auch Gläubige aus anderen Pfarreien.
Ein Teilnehmer erklärte vor ‘kreuz.net’, daß
jetzt auch bei anderen geistlichen Gruppierungen „Angst vor dem Bischof herrscht“.
Die Gebetswache selber
war von einer geistlichen Atmosphäre geprägt.
Die Demonstranten beteten den Rosenkranz und mehrere
Litaneien. Sie sangen Lieder zum Heiligen Geist, zur Muttergottes und zum im Fuldaer Dom ruhenden Heiligen
Bonifatius.
Zwischen den Gebeten riefen die mit tiefer Trauer erfüllten Gläubigen minutenlang: „Warum,
Herr Bischof, warum?“
Viele Anwesende verglichen die Atmosphäre mit einem plötzlichen Todesfall. So
abrupt würden die Patres aus ihren Gemeinden gerissen.
Die Slogans auf den Plakaten sprachen eine deutliche
Sprache:
„Dieser Bischof macht Angst“
„Herr Bischof, handelt so ein guter Hirte? Wir sind maßlos enttäuscht!“
„Hochwürdigster Bischof Algermissen: Überdenken Sie Ihr christliches Handeln als guter Hirte. Überdenken
Sie Ihr brüderliches Handeln als Rotarierbruder. Wo bleibt die Gerechtigkeit?“
Ein kleines Mädchen
erklärte: „Wir kämpfen weiter.“ Ein anderes: „Mein Weihnachtswunsch: Laßt uns unseren Pfarrer.“
Morgen
Sonntag findet die offizielle Verabschiedung statt.
Bis 30. November müssen die Patres ihre Pfarrhäuser
geräumt haben.
Bei der Mahnwache bedauerten zahlreiche Eltern, daß die Pfarrer als Bezugpunkt für
ihre Kinder und Jugendlichen – von denen ein großer Teil regelmäßig zur Sonntagsmesse kommt – fehlen
würden.
Andere Teilnehmer erklärten, daß man blühende Pfarreien nicht zerstören dürfe. In Gemeinden,
in denen die Gläubigen noch zum großen Teil in die Kirche gehen und ihren Priestern vertrauten, müsse
man diese zu erhalten suchen.
Es dürfe im Bistum kein pastoraler Kahlschlag vorgenommen werden: „Der
Priesternachwuchs kommt auch wieder aus aktiven gläubigen Pfarreien.“
Ein anderer Vorwurf lautete, daß
die Bistumsleitung und ihre Sprecher in der Öffentlichkeit mit offenbar gezielten Falschmeldungen operieren
würden.
Als Beispiel fiel die Aussage von Dompfarrer Peter Hauser. Dieser hatte behauptet, daß der
Bischof mit den entlassenen Patres Gespräche geführt hätte: „Diese haben nie stattgefunden.“
Eine
andere Kritik betraf die Gesprächsverweigerung des Bischofs gegenüber den Pfarrgemeinderäten. Bislang
sind die Bitten um ein Gespräch von Seiten des Bischofs ohne jede Reaktion geblieben.
Der Tenor unter
den Gläubigen: „Der Bischof braucht sich in der Rhön nicht mehr blicken zu lassen.“
Das Vertrauen,
das einem geistlichen Hirten entgegengebracht werden sollte, sei vollends zerstört.
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Jetzt geht’s erst richtig los Es scheint auf Seiten des Generalvikariats üblich zu sein, es mit der Wahrheit
nicht ganz so genau zu nehmen! Warum hat man dort eigentlich so eine schlechte Meinung von den Menschen?
Die Hintergründe, die zur Entlassung der Ordensgeistlichen in der Rhön geführt haben, sind noch lange
nicht aufgearbeitet. Auch wird der Bischof die Folgen seines kaum mehr nachvollziehbaren Verhaltens persönlich
verantworten müssen. Die Folgen werden verheerend sein. Das Vertrauen der Menschen in der Rhön in die
Kirche ist erschüttert. Und der Bischof schweigt noch immer. Anscheinend kann er gut damit leben. Verhält
sich so ein guter Hirte?
Es ist bald vorbei Es scheint auf dieser Seite üblich zu sein, es mit der Wahrheit nicht ganz so genau
zu nehmen! Da ist von mehr als 200 Menschen die Rede, die sich in der Nähe des Doms versammelt haben.
Es waren aber allenfalls 130! Nachzulesen u.a. auf der Internetseite von Osthessennews. Damit mir hier
nicht wieder einer unterstellt, ich würde böswillig die Zahlen falsch wieder geben. Das macht Ihr hier
schon selbst… Nun ja, nächsten Samstag müssen sich die Gläubigen und die vielen, die gar nicht aus
den Gemeinden gekommen waren, sondern aus ganz anderen Motiven, nicht mehr nach Fulda bemühen.
#103 Gotthard 21:54:59 | Sonntag, 26. November 2006
warum … x.net …warum? Hundertfach werden in Deutschland Priester versetzt … sehr oft gegen die Vorstellungen
einer Gemeinde… die meisten hinterlassen eine Lücke … dazu gab es noch nie einen Kommentar hier …
doch Bischof Algermissen war schon vorher im Visier dieses Forums – da kommen diese SJM-Leute gerade recht …
x.net ist nicht an den Gemeinden gelegen – nur am Aufstand gegen einen hier mal wieder unliebsamen Bischof.
#102 Betroffene 20:10:51 | Sonntag, 26. November 2006
Warum? Warum ist Bischof Algermissen nicht im Bistum Fulda? Warum verkriecht er sich? Warum ist er so
feige? Warum redet er nicht mit den Gläubigen? Warum schickt er immer andere vor? Warumnimmt er ein versönliches
Gesprächsangebot von Pater Hönisch nicht an? Warum müssen so viele Gläubige wegen seiner Sturheit
weinen? Warum versteckt er sich? Was hat er zu verbergen? Was ist das denn für ein Bischof?
Nicht überbewerten – aber realistisch sein @ Zur Kentnisnahme Natürlich sollte man das nicht überbewerten,
und selbstverständlich steckt nicht hinter jedem lancierten Artikel eine Verschwörung. Aber auffällig
ist die Berichterstattung bzw. Nicht-Berichterstattung von kath.net über die Vorfälle in Fulda [in ihrer
Tendenz[kursiv] schon. Und es hat nichts mit Schlechtmachen, Anschwärzen, Denunzieren etc. zu tun, wenn
das Verhalten eines Bischofs in einer wichtigen Angelegenheit sachlich kritisiert und auf eine Klärung
gedrängt wird. Offenbar darf auf kath.net aber keine sachliche Kritik an Bischof Algermissen geübt werden.
Das ist schon auffällig. Und wieso berichtet kath.net exklusiv über eine Gefälligkeitserklärung, die
vorher mit dem Bischof abgesprochen war? Die „Osthessen-news“, ein Nachrichtenportal unabhängiger Journalisten
aus Fulda, die im übrigen nicht viel mit der Kirche am Hut haben, berichten da offenbar wesentlich objektiver.
Nicht überbewerten – Maß halten @ Toby Nicht hinter jeder redaktionellen Entscheidung steht eine gezielte
Informationspolitik, eine Verschwörung oder eine unlautere Beeinflussung. Ist kreuz.net gegen den Papst,
weil es noch nichts vom heutigen Angelus geschrieben hat, oder gegen den derzeitigen liturgischen Kalender,
weil das Christkönigsfest keine Erwähnung findet? Zu bedenken ist auch, dass kath.net als ein nach konventionellen
Kritieren arbeitendes Medium eben zahlreiche Pressemitteilungen erhält und bei vielen Stellen offiziell
journalistisch anfragen kann. Kreuz.net hat in dieser Hinsicht wohl weniger Möglichkeiten, und lebt daher
vor allem vom reichl. Zitieren und von anonymen Informanten. @ alle Persönliche Vorzüge für diese oder
jene Person (Algermissen oder SJM-Priester) oder in dieser oder jener nicht wesentlichen kirchlichen Frage
sollten nicht zu hoch bewertet werden. (Vgl. Paulus zu den Spaltungen in den Gemeinden, zum Thema Beschneidung,
Opferfleisch…). Gibt es nicht viel zu viele unnötige „Zerreißproben“. Oft wird man zerrissen, bevor
man überhaupt zu den wirklich wesentlichen Fragen des Glaubens kommt. Weiterhin werden konstruktive Vorschläge
für die Situation in Fulda gesucht. Noch ein Beitrag von mir: Die Diözese könnte gegenüber der SJM
ein Wort des Dankes zum Ausdruck bringen und so das Gute oder wenigstens das Bemühen anerkennen, das
es ja selbst aus ihrer Sicht in den vergangen Jahren auch gegeben haben muss. Wenn schon nicht öffentlich,
dann wenigstens persönlich, ganz ohne Lärm
#98 Gotthard 16:49:36 | Sonntag, 26. November 2006
Spukgeschichten Interesse, was Burgorus sonst noch so von sich gibt? ein bemerkenswerter Artikel in einem
kuriosen Verlag … Geheimverlage sind doch immer wunderschön … wie Geister in einem alten Schloß …
spuken sie durch die Welt …
@ Toby Da bin ich auch gespannt. Das dürfte eine ähnliche Zerreißprobe geben wie beim „Forum deutscher
Katholiken“, zwischen SJM und Bischof Algermissen. Ist man klug, entscheidet man sich hier wie dort für
Warum liefert kath.net nach wie vor keinen Eigenbericht? Gandal schrieb: Darf ich mal darauf hinweisen,
dass wir diese Proteste – die sich übrigens von dem, was in diesem Forum abgeht deutlich unterscheiden –
keineswegs verschweigen, sondern unter der Rubrik „Anderswo“ deutlich auf die Osthessen-News-Artikel verweisen?
Also auch hier bitte mehr Sachlichkeit! Die Frage bleibt: Warum bringt kath.net keine Eigenberichte über
die friedlichen Mahnwachen vor dem Fuldaer Dom? Warum wird lediglich unter der Rubrik „Anderswo“ auf die
Osthessen-News-Artikel verwiesen? Die einseitige Erklärung des Dekanats Eschwege, die mit dem Bischof
vorher abgesprochen war, hat kath.net schließlich am 16. November auch als Eigenbericht gebracht, und
das sogar exklusiv. Irgendetwas ist da doch faul!? Im übrigen muss auch zwischen der Berichterstattung
auf kreuz.net und den hier geäußerten Lesermeinungen unterschieden werden. Die Lesermeinungen sind ja
wohl kaum gleichzusetzen mit der Meinung der kreuz.net-Redaktion. Hier darf halt jeder frei posten. Was
die Berichterstattung auf kreuz.net über die Vogänge in Fulda betrifft, waren die Artikel auch stets
sachlich und gut recherchiert. Auch die Zahlenangaben stimmen.
Deutschland im Jahr 2006 „Ubi episcopus, ibi haeresia.“ Kann jemand Glaubens-Klempner ernst nehmen, die
* noch nicht mal das lateinische „pro multis“ richtig ins Deutsche bringen * über beide Ohren ihre Diözesen
verschulden? * Priester ohne Begründung absetzen (vermutlich weil die wahre Begründung ihr Fiasko wäre)
* Donum Vitae indirekt fördern * Saustall an ihren leeren Seminarien haben, bis der Staat die schließt
* die Alte Messe torpedieren ???
@ Sr.Maria Andrea Grüß Gott! Interesse, was Burgorus sonst noch so von sich gibt? Dann klicken Sie doch
mal hier drauf www.kreuz.net/bookentry.887.html! Spannende Diskussion garantiert… Bin schon auf Ihre
Meinung gespannt. Sehen wir uns drüben? Allen, die weder auf Kopf noch Mund gefallen sind, eine weitere
:(3
#93 gelasius 13:55:42 | Sonntag, 26. November 2006
@arwen/ Kath.net Gandalf wird einfach nicht gewußt haben, daß er Sie erst fragen muß, wie er seine
Nachrichten gestalten und was er wo wie zitieren muß. Sicher ahnt er auch nicht, daß Petitessen wie
die Papstreise in die Türkei , Predigten zum heutigen Sonnatg u.ä. bei kreuz.net nicht von den weltbewegenden
Diskussionen ablenken können, ob Bischof Algermissen ein Verbrecher ist oder nur kein Rückgrat hat.
@Arwen Eine sprachliche Anmerkung: „zensurieren“ ist nicht gleich „zensieren“. „Zensurieren“ heißt prüfen,
benoten, Zensuren vergeben. Und „zensieren“ ist die Tätigkeit einer Behörde, die Druckerzeugnisse überwacht.
Wenn ein Presseorgan über etwas nicht berichtet, dann verschweigt es das Ereignis; das kann man nicht
„zensieren“ nennen. Zensur wäre, wenn eine Behörde das Presseorgan veranlaßt, den Bericht zu unterdrücken.
Also, kath.net zensiert nicht und zensuriert nicht, es verschweigt höchstens.
Gerüchte Und warum nennt der Bischof den betroffenen Gläubigen diese angeblichen Gründe nicht??? Antwort:
Ich vermutete, dass sie nicht existieren. Der Fall ist zu weit fortgeschritten, um sich hinter wagen Andeutungen
zu verstecken. Im übrigen frage ich mich, welche Informationspolitik kath.net betreibt, wenn die gestrigen
mehr als 200 Demonstranten vor dem Dom bislang zensuriert werden.
#90 roflcopter 13:17:48 | Sonntag, 26. November 2006
überschrift Diese lächerlichen Gründe für den Rauswurf ist nicht was ich glaube. Es ist, was der Bischof
und seine Sprecher/Vertrauten/Untergebenen gesagt haben. „[…] und weitere nicht mitteilbare Gründe“
Quelle: FZ
Glauben? Glauben Sie wirklich, dass diese zwei Sachen die Hauptgründe für die Entbindung von den Ämtern
ist? ;) Na? Diese lächerlichen Gründe für den Rauswurf ist nicht was ich glaube. Es ist, was der Bischof
und seine Sprecher/Vertrauten/Untergebenen gesagt haben. @ Zur Kenntnisnahme Warum hat kath.net dann die
BlackMails nicht bei „Anderswo“ verlinkt. Er hätte den Osthessen Bericht aufarbeiten = zitieren können.
Im übrigen frage ich mich, welche Informationspolitik kath.net betreibt, wenn die gestrigen mehr als
200 Demonstranten vor dem Dom bislang zensuriert werden.
Keineswegs beleidigt Darf ich mal darauf hinweisen, dass wir diese Proteste – die sich übrigens von dem,
was in diesem Forum abgeht deutlich unterscheiden – keineswegs verschweigen, sondern unter der Rubrik
„Anderswo“ deutlich auf die Osthessen-News-Artikel verweisen? Also auch hier bitte mehr Sachlichkeit!
Übrigens bin ich keineswegs beleidigt, lediglich sachlich. Ansonsten gilt für einen Katholiken: „Ubi
episcopus, ibi ecclesia.“
Informationspolitik von kath.net – Vermutungen 1) In „Anderswo…“ ist ein Artikel verlinkt (wurde unten
bereits erwähnt) und etwas Besseres als diesen Direktbericht konnte die kath.net-Redaktion an diesem
Wochenende nicht liefern; 2) die Prioritäten liegen heute beim Christkönigssonntag und ein paar anderen
lesenswerten Artikeln, vorwiegend zum Lebensschutz; 3) die Redaktion ist unterwegs zur Direktberichterstattung
von der Papstreise in die Türkei vor (vgl. Ankündigung auf kath.net); 4) wer etwas zu SJM-Fulda lesen
möchte, weiß ja ohnehin längst, daß das seit Wochen DAS kreuz.net-Thema ist; 5) so haben Arwen & Co.
weiter etwas zum Nörgeln.
#86 roflcopter 12:59:51 | Sonntag, 26. November 2006
be water my friend Ich habe meinen Rootserver im Link 11 Rechenzentrum in Frankfurt stehen. Trotzdem sind
die Administratoren/Mitarbeiter dort nicht verantwortlich für den Inhalt meines Servers. Glauben Sie
wirklich, dass diese zwei Sachen die Hauptgründe für die Entbindung von den Ämtern ist? ;) Na? Denken
Sie, dass ein Bischof einfach aus Lust und Laune Leute entlässt?
@roflcopter Im Volksmund nennt man sowas Briefkastenfirma. Dies stellt sehr die Seriösität und Integritität
von Kreuz.net in Frage. Wer will nicht gesehen werden? Der Server steht in Dallas / Dickason Ave. Wenn
man um die Ecke wohnt kann man die Jungs besuchen, die die Stecker putzen.
Gelobte Anonymität Was glauben Sie würden die Bischöfe aus den Redakteuren machen, wenn sie bekannt
wären??? Drei Priester wurden gerade rausgeschmissen wegen: * einem kritischen Leserbrief * der früheren
(und eingestellten) Verwendung eines katholischen Erstkommunionbuches Im übrigen frage ich mich, welche
Informationspolitik kath.net betreibt, wenn die gestrigen mehr als 200 Demonstranten vor dem Dom bislang
zensuriert werden.
#83 roflcopter 12:30:54 | Sonntag, 26. November 2006
kreuz.net? Also ich habe mal ein whois gestartet von kreuz.net und da wird als Eigentümer DomainsByProxy.com
angegeben. Dieses Unternehmen registriert Websites, damit die wahren Eigentümer (die, die DomainsByProxy.com
beauftragt haben die URL zu registrieren) verschleiert. Private, Registration Domains by Proxy, Inc. DomainsByProxy.com
15111 N. Hayden Rd., Ste 160, PMB 353 Scottsdale, Arizona 85260 United States (480) 624-2599 Im Volksmund
nennt man sowas Briefkastenfirma. Dies stellt sehr die Seriösität und Integritität von Kreuz.net in
Frage. Wer will nicht gesehen werden? Sehr ominös oO
Falsche Zahlen Wie schon beim letzten Bericht über die Demos in Fulda sind auch dieses Mal wieder falsche
Zahlen im Umlauf: nicht 200 Personen waren da, sondern etwa 130!!!!
#81 Gunsenum 12:20:12 | Sonntag, 26. November 2006
Soso…heute ist also Schluß mit lustig :) Wie jemand schrieb, sei heute die offizielle verabschiedung…dann
scheint das ganze ja seinen geplanten Verlauf zu nehmen…und wiedermal sehen wir: Kreuznethetzer können
noch so beleidigen, vor Wut jaulen oder rumpöbeln – ihr Protest hilft nichts!
#80 Benedicta 11:58:50 | Sonntag, 26. November 2006
Requiem aeternam Ich habe kath.net soeben aus meiner Link-Toolbar gestrichen. Mein Vertrauen ist zerstört.
Und mein Interesse an den Ausbrüchen einer beleidigten Leberwurst in Linz begrenzt.
@Toby Man kann kath.net offenbar kaum mehr als unabhängiges Medium bezeichnen. Richtig, 1. – ist „Kath.net“
medjugorjeabhängig 2. – abhängig vom Spendenfluss, um den es regelmässig buhlt 3. – gehört Pater Hönisch
zu den Kritikern von Medjugorje, was bei Biermeier/Noè automatisch die Freund – Feindkennung aktiviert,
da er Hönisch nicht vorwerfen kann noch nicht in Medjugorje gewesen zu sein, um sich ein fachmännisches
Urteil zu bilden. Auch kommt bei Hönisch Prof. Laurentin ( Medjugorjeschreiberling ) nicht gut weg, der
nunmehr seit Jahrzehnten mit dem Parvis-Verlag und einigen Pseudosehern und Seherinnen ( Vassula ) sein
täglich Brot verdient. usw…
@ Gotthard >>ich denke, die Beichte war nicht gültig… << Sofern die Gläubigen Gott und den Pfarrer
nicht bewusst zum Narren halten wollten, ist die Beichte m. E. gültig, sofern damit aufrichtige Reue
einherging. Das Urteil darüber kann ein Mensch vorliegend aber nur SCHWER fällen. Den Wunsch, seine
Sünden nur einem tauben Priester anvertrauen zu wollen, kann man jedenfalls durchaus als Zeichen echter
Scham und Reue werten, so dass man die Gültigkeit der Beichte nicht voreilig in Frage stellen sollte.
Jedenfalls meine ich: Gott erteilt unabhängig vom körperlichen Zustand des Pfarrers die Absolution.
Das wäre ja noch schöner, wenn sich Gott an den körperlichen Zustand eines Pfarres binden und davon
abhängig machen würde. Im Übrigen halte ich es für durchaus sinnvoll, bei der Beichte auch auf die
Sünden einzugehen, die man vielleicht schon vergessen hat. Ich wundere mich schon ein bisschen, wie Sie
sich als Pfarrer darüber lustig machen können.
#76 roflcopter 10:00:01 | Sonntag, 26. November 2006
moment – ah ein glashaus Hinter Proxys zu verstecken ist auch nicht viel besser hi@kreuz.net Dieser Propaganda
Artikel ist absolut Bild-Style verdächtig – Glaubwürdigkeit gleich null Ich jedenfalls habe mich sehr
über die Schreibweise amüsiert.
#75 doublemax 09:30:30 | Sonntag, 26. November 2006
kath.net = zensur.net ? Aber sicher ! Gute Überlegung, Arwen. Was kath.net hier macht, wird immer abstruser
(ich kenne Roland Noe und die SJM persönlich). Warum wird nicht berichtet? Etwas wissentlich und willentlich
zu unterschlagen heißt Zensur (Informationskontrolle). Gezielte Manipulation nennt man auch Propaganda.
kath.net liefert selber den Beweis, wie ideologisch dort die Artikel auswählt werden.
Ein abgekartetes Spiel? Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es gewisse Absprachen und/oder
Abhängigkeiten zwischen der kath.net-Redaktion und der Fuldaer Diözesanleitung bzw. Pressestelle der
Diözese gibt. So erschien die (übrigens zuvor mit dem Bischof abgesprochene) „Ergebenheitserklärung“
des Dekanats Eschwege für den Fuldaer Oberhirten am 16. November zunächst exklusiv nur auf kath.net: www.kath.net/detail.php?id=15224 Nicht einmal in der örtlichen Tagespresse war davon zu erfahren. Welche
Verbindungen gibt es da zwischen Fulda und Linz? Man kann kath.net offenbar kaum mehr als unabhängiges
Medium bezeichnen.
Lieber WolfgangE Warum auf kath.net nicht mehr kommt? Ich vermute einmal, „Gandalf“ ist beleidigt und
möchte daher zum jetzigen Hauptthema von kreuz.net nichts eigenes bringen. Kann ich ihm irgendwie auch
nicht verübeln… Wenn kath.net in diesem Fall so einseitig berichtet, kann das Organ in keinem Bereich
mehr Ernst genommen werden. Wenn Herr Noé seine Gefühle nicht unter Kontrolle bringt, soll (ja, muss!)
er den Beruf wechseln. Er täuscht viele Gläubige (falls es immer noch welche gibt, die nur kath.net
lesen). Stellen Sie sich vor, der ‘FAZ’-Herausgeber „ist beleidigt“. Im übrigen frage ich mich, welche
Informationspolitik kath.net betreibt, wenn die gestrigen mehr als 200 Demonstranten vor dem Dom bislang
zensuriert werden.
Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen Morgen Sonntag findet die offizielle Verabschiedung statt. Das
sollte man filmen und nach Rom schicken! Die Bilder werden für sich sprechen. Was hier geschieht, ist
ein absolut einmaliger Vorgang, der in der Geschichte seinesgleichen sucht: Ein Bischof wirft ohne Begründung
tadellose Priester raus, und die Gläubigen wehren sich tapfer dagegen. Macht weiter, Ihr tapferen Schwarzbacher,
Eckweisbacher und Simmershausener!!! Euer Mut und Eure Treue werden belohnt werden! Es gibt noch eine
andere Gerechtigkeit!
#69 wolfgang e. 01:56:40 | Sonntag, 26. November 2006
liebe Arwen, ihr ceterum censeo (Im übrigen frage ich mich, welche Informationspolitik kath.net betreibt,
wenn ie heutigen mehr als 200 Demonstranten vor dem Dom bislang zensuriert werden.) können Sie wieder
einstellen: Wie auch schon bei der 1. Demonstration wird auch jetzt bei der 2. Demonstration in Fulda
bei kath.net links unter der Rubrik „anderswo“ auf den Demonstrationsbericht in Osthessen-News verlinkt.
Ich hätte mir auf kath.net auch etwas mehr gewünscht, aber verschwiegen wird es nicht. Warum auf kath.net
nicht mehr kommt? Ich vermute einmal, „Gandalf“ ist beleidigt und möchte daher zum jetzigen Hauptthema
von kreuz.net nichts eigenes bringen. Kann ich ihm irgendwie auch nicht verübeln…
#68 Gotthard 00:51:44 | Sonntag, 26. November 2006
Beichte . Trotzdem war die Beichte gültig. ich denke, die Beichte war nicht gültig… wenn der Gläubige
seine Sünden vollständig bekennen soll, muss der Beichtvater körperlich in der Lage sein, das Bekenntnis
zu hören und zu verstehen … DAS ist aber nicht mein Interesse … die Menschen haben gebeichtet…
die Intention der Kirche bei diesem Sakrament wurde allerdings von den Menschen heilvoll unterlaufen …
etwas zum Nachdenken … aus Vor-VII-Zeiten…!! unter diesem Aspekt mögen @alle noch mal dieses Büchlein
der SJM zur Kommunionvorbereitung lesen… „ich schließe alle Sünden ein, die ich vergessen habe…“
DAS erst ist eine richtige Beichte …solch ein Schmarnn!!!!!!!!!!!!
@ Gotthard >>Ich kenne eine Gemeinde, die in den 50ern einen fast tauben Pfarrer hatte – eine Gemeinde
von etwa 400 Katholiken. aus allen umliegenden Gemeinden kamen die Menschen zu ihm zum Beichten …teilweise
mit Bussen …<< Interessant. Trotzdem war die Beichte gültig. Der Priester ist ja auch nicht da, um
sich möglichst interessante Geschichten anzuhören, sondern um die Absolution zu erteilen. Wenn hier
allerdings jemand glaubte, Gott zum Narren halten zu können und sich die Absolution gleichsam erschleichen
zu können, so dürfte er oder sie im Jenseits ein böses Wunder Erwachen erleben. Ohne echte Reue keine
Absolution. Da sind wir uns doch einig – oder?
#66 Burgorus 23:59:14 | Samstag, 25. November 2006
Seelen ins Verderben reißen Das Seelenheil hängt durchaus auch von den Priestern ab. Ich denke dan an
eine prophetische Marienbotschaft (vielleicht La Salette oder Fatima), in der es heißt: „Viele Bischöfe
und Priester gehen den Weg des Verderbens und reißen viele Seelen mit.
#65 Gotthard 23:50:13 | Samstag, 25. November 2006
Persönlichkeiten Seelenheil hängt zumindest von den Ansichten und Handlungen der jeweiligen Priestern.
ich kenne eine Gemeinde, die in den 50ern einen fast tauben Pfarrer hatte – eine Gemeinde von etwa 400
Katholiken. aus allen umliegenden Gemeinden kamen die Menschen zu ihm zum Beichten …teilweise mit Bussen
…
#64 Karl-Peter 23:38:37 | Samstag, 25. November 2006
@Gunsenum Die Sache mit dem Psychiater ist keine Beleidigung, sondern ein guter Rat! „Relationen…laß
es 10000 sein…“ Es wird Zeit fürs Bett, dann können Sie Schäfchen zählen! Kommste aus Fulda? Haste
Ortskenntnis? Nö :) Hätte ich keine Sachkenntnis, würde ich mich hier nicht äußern!
#63 Burgorus 23:35:13 | Samstag, 25. November 2006
@Sr. Maria Andrea: Anscheinend kann agmen besser zählen als Sie Im vorausgegangenen Artikel über Fulda
schrieb agmen: 1,2,3,4,…,128 allein auf einem Bild zähle ich mind. 128 Menschen und das Bild zeigt
nicht alle Anwesenden!! Darauf haben Sie, Sr. Maria Andrea, in Ihrer Art der Auslegung klösterlicher
Redensweise geantwortet: agmen… woher willste denn dat wissen? warste dabei? warum haste dann nicht
gleich gezählt? Kannste zählen? Jetzt, wo wir wissen, dass es weit mehr als 200 Personen sind, stelle
ich fest, dass sich Ihr Vorwurf, agmen könne nicht zählen, nicht erhärtet hat, während Ihre Antwort,
mit Verlaub gesagt, nicht ziemlich intelligent rüber kommt. Ich muss aber hier die Ehre der Klosterschwestern
in Schutz nehmen, all diejenigen, die ich kenne, sind viel netter und freundlicher. Keine von ihnen beleidigt
andere.
@ Gelasius Fürchte, Sie hatten recht. Wird alles an 135 und 136 hängenbleiben… Werde trotzdem die
Ermittlungen nicht voreilig einstellen! Neues dann wieder unter „Schmutzige Tricks“…
#60 Karl-Peter 23:25:43 | Samstag, 25. November 2006
@Peterchen/ Gunsenum lenkt nur ab! Gunsenum: „die Stadtpfarrei zu Fulda mit etwa 12000 Gläubigen …
Oder die Gemeinde Großenlüder mit etwa 7000 Gläubigen …“ Er postet hier ein paar lapidare Sentenzen.
Seine Sachkenntnis läßt sehr zu wünschen übrig! Seit wann hat die Stadtpfarrei 12000 Gläubige? Und
Großenlüder 7000 Gläubige? Das ist übrigens grundsätzlich die Strategie mancher Leser in diesem Forum.
Sie sind nicht fähig zu einer sachlichen Auseinandersetzung. Deshalb provozieren sie und lenken ab. Auf
überaus vernünftige Beiträge wie z.B. von Toby gehen so Leute wie Gunsenum überhaupt nicht ein!
@ Gotthard >>diese Jünger des P: Hönisch wurden halt schon von Dyba in den hinteren Winkel abgeschoben
…<< Wenn dies stimmen SOLLTE, scheint es dort ja eine Deckung von Angebot und Nachfrage gegeben zu haben.
Also warum sträuben Sie sich so gegen die Patres? Ist doch nicht ihr Winkel, oder?
Schmankerl aus dem Forum „Das Problem heißt einzig und allein: Algermissen!“ „Die Sache droht Algermissen
zu entgleiten“ „Seine Haut ist dick wie ein Schildkrötenpanzer.“ „… das ersetzt … das fehlende Rückgrat.“
„Liebe Freunde aus den 3 Gemeinden, ihr seid nicht alleine!“ „… so völlig zu versagen: eigentlich müßte
ihn das ganz enorm quälen.“ „Wenn er ein reines Gewissen hätte, dann wäre er auch in der Lage den Leuten
in die Augen zu schauen.“ Im übrigen frage ich mich, welche Informationspolitik kath.net betreibt, wenn
ie heutigen mehr als 200 Demonstranten vor dem Dom bislang zensuriert werden.
#55 Gotthard 23:20:44 | Samstag, 25. November 2006
hallo Peterchen Von den Hier amtierenden Geistlichen kann man 95% glatt vergessen! ach Peterchen, warum
schnitzt du dir keinen Priester nach deinem Bilde? dann hättest du doch mal was konkretes zu tun …
#54 Peterchen 23:20:26 | Samstag, 25. November 2006
Genau Kinder ! jetzt alle: ab ins Bett. Und morgen früh geht es zur Kirche, solange zumindest wie es
dort noch einen Prieser und keine Pastoraltante gibt, die die Messe leitet…
Ach, der Herr Gunsenum: Hat er sich doch gemeldet, so will ich auch den versprochenen Rosenkranz für
ihn beten. Hoffentlich sehen wir uns auch morgen in der Kirche.
#52 Karl-Peter 23:17:49 | Samstag, 25. November 2006
@Toby „Wie kann es sein, dass in der heutigen Zeit eine Führungsperson seit Wochen jedes persönliche
Gespräch mit den betroffenen Menschen verweigert?“ Weil ihm die Argumente fehlen. Für die Rhöner ist
das inakzeptabel: Machtgehabe kombiniert mit fehlenden Argumenten. Der Bischof hat Angst, er müßte umdenken!
#51 Peterchen 23:16:36 | Samstag, 25. November 2006
Kasseler Diaspora In der s.g. Kasseler Diaspora gibt es nicht nur rechnerisch, aber vor allem qualitativ
einen Priestermangel. Von den Hier amtierenden Geistlichen kann man 95% glatt vergessen!
#50 Gotthard 23:16:17 | Samstag, 25. November 2006
Ähnlichkeiten Das ist Egoismus oder Verschließen vor der Realität! diese Jünger des P: Hönisch wurden
halt schon von Dyba in den hinteren Winkel abgeschoben … schon erstaunlich, dass sie in Deutschland
sonst nirgendwo sind – und in Austria wohl auch nur an einem Ort … und in der kasachischen Steppe. Hönisch
und der Gründer der Legionäre sind wohl aus ähnlichem Holz geschnitzt …
#49 Gunsenum 23:12:51 | Samstag, 25. November 2006
@kalle ich nehme an, du amchst Dich jetzt über die Verwendung des Wortes „Gläubige“ lustig…nenns von
mir aus „rechnerische Gemeindemitglieder“… sorry, aber mir ist nicht ebgreiflich, warum eien Minigemeinde
darauf beharrt, einen „Privatgeistlichen“ zu bekommen, wenn in der Kassler Diaspora Anfahrten bis zu 25
KIlometern sonntags morgens zu kath. Gottesdiensten keine Seltenheit sind… Das ist Egoismus oder Verschließen
vor der Realität!
Kommunikationsproblem des Bischofs Ein Bischof muss doch so etwas wie ein Kommunikator sein, gerdae in
unserer medial geprägten Gesellschaft. Wie kann es sein, dass in der heutigen Zeit eine Führungsperson
seit Wochen jedes persönliche Gespräch mit den betroffenen Menschen verweigert? Selbst wenn der Bischof
in der Sache Recht hätte, ein solches Verhalten ist in jeder Hinsicht untragbar. Das schmerzt und verletzt
die Menschen am meisten.
#46 Karl-Peter 23:06:24 | Samstag, 25. November 2006
@Gunsenum „die Stadtpfarrei zu Fulda mit etwa 12000 Gläubigen … Oder die Gemeinde Großenlüder mit
etwa 7000 Gläubigen …“ Ihre Sachkenntnis ist bewundernswert!
#44 Gunsenum 23:02:13 | Samstag, 25. November 2006
@kalle Horschema, Bub! Es geht hier um einen PErsonalvertrag zwischen Bistum und der SJm. und der „Vertreter
der SJM“ hat Personalangelegenheiten öffentlich gemacht. Darum geht es. das hat mit Kirche erstmal nix
zu tun. @schwester Also der Vergleich war wirklich „bildhaft“ auf das Personalverhältnis bezogen…Nix
mit Kirche, das ist alber, das weiß ich :)
#43 bonifatius 23:00:12 | Samstag, 25. November 2006
@Gotthart Liabs Gotthardle, das Seelenheil hängt wohl von Priestern ab, die konkret katholisch lehren,
was Sünde, Buse, Gnade, Himmel, Hölle und Erlösung ist und die dazu notwendigen Sakramente erteilen.
Ach ja, sie haben ein anderes katholisches Amtsverständnis, das in Zukunft den Unglauben solange noch
verwaltet wie es Kirchensteuer gibt. Wird aber hoffentlich nicht mehr lange dauern, bis der Sumpf trockengelegt
wird.
Die ach so jovialen Modernisten: Als Beispiel fiel die Aussage von Dompfarrer Peter Hauser. Dieser hatte
behauptet, daß der Bischof mit den entlassenen Patres Gespräche geführt hätte: „Diese haben nie stattgefunden.“
Eine andere Kritik betraf die Gesprächsverweigerung des Bischofs gegenüber den Pfarrgemeinderäten.
Bislang sind die Bitten um ein Gespräch von Seiten des Bischofs ohne jede Reaktion geblieben. Da hat
wohl jemand Angst. Angst ist keine christliche Tugend. Wenn er ein reines Gewissen hätte, dann wäre
er auch in der Lage den Leuten in die Augen zu schauen.
gUNSENUM DACHTE ICH MIR DOCH…NICHT ALLES WIRD VON ALLEN VERSTANDEN! sCHADE! aLLE, DIE IMMER WIEDER DEN
VERGLEICH MIT DER FIRMA BRINGEN, DIE HABEN NICHTS VERSTANDEN. SO SIND AUCH SIE MISSVERstanden worden!
#39 Gunsenum 22:53:28 | Samstag, 25. November 2006
Vergleich mit Firma Das bezog sich nciht auf die Kirche, sondern auf Personalführungsangelenheiten. Kalles
erster guter Beitrag-der stellt nämlich raus, dass es ein bildhafter Vergleich war!Erst denken, dann
schreiben, wie mein alter Leutnant immer sagte!
Ist es wirklich so, daß der Bischof schweigt und weiter verfolgt, was er tun soll? Dann ist er zu bedauern:
dort angekommen, wo Mama ihn haben wollte, wohin seine Rotarierbrüder ihn gepuscht haben – – – und dann
so völlig zu versagen: eigentlich müßte ihn das ganz enorm quälen. Bleibt die Hoffnung, daß solches
Scheitern auch Umkehr und, letztlich auch: Heil bewirken kann. Mancher muß eben durch sein ganz persönliches
Fegefeuer gehen. Feuer läutert. Hoffentlich auch hier. Oremus! M.C.
Aufgeschlossene Priester müssen weichen zugunsten einer menschenabgewandten Pastoral Gunsenum, Sie vertreten
ein rein funktionalistisches Verständis von Pastoral, das an den Realitäten und Bedürfnissen der Menschen
vor Ort total vorbeigeht. Es gibt keinen Priestermangel, es gibt einen Gläubigenmangel. Die Menschen
werden weiter mit den Füßen abstimmen und sich von einer funktionalistischen Kirche abwenden. Von Ihrer
Pastoral wird nichts übrigbleiben, außer, dass sich die „kühlen Planer“ (Papst Benedikt XVI.) im Generalvikariat
nur noch selbst verwalten werden, bis eines Tages kein Geld mehr da sein wird. Könnten diese Tage doch
abgekürzt werden und die wahre Erneuerung schon jetzt beginnen!
#33 Gunsenum 22:49:19 | Samstag, 25. November 2006
Hääh? Rot werden? Ich? hmmm…politisch? keine angst! Vor scham? nöö, da müßten Schmierfinken, die
beleidigen, à la Kalle eher rot werden! Wie fänden sie es, wenn ein Vertragspartner von ihnen, Firmeninternas
ausplaudern würde? Bestimmt ganz toll. Weiterhin finde ich diesen Personenkult verdächtig, der um die
drei Priester gemacht wird!! Des Weiteren erinnere ich an AUGSBURG und die dortige Vertreibung der SJM
Priester unter dem emeritierten Bischof Stimpfle… die SJM’Ler scheinen nicht so ganz die Unschuld vom
Lande zu sein…gell?!
#32 gelasius 22:48:56 | Samstag, 25. November 2006
gotthard Nein, nicht jede Versetzung. Da muß schon die „richtige“ Glaubensrichtungs-zugehörigkeit vorliegen.
Interessant ist ja auch, wie sich die Spirale der Beschuldigungen immer schneller dreht.Inzwischen ist
der Bischof schon ein Verbrecher. Wer weiß , wo das noch endet? Man ist ja schließlich nicht zimperlich,
und „VII-Sektenanhänger“, die überdies auch noch Rotarier sind, sind zumindest zum verbalen Abschuß
freigegeben
jA kARLI PETERli DIE KIRCHGE JESU CHRISTI MIT EINER FIRMA ZU VERGLEICHEN, DAS IST SCHON SEHR INTERESSANT!
DIE KIRCHER IST ABER KEINE FIRMA – IN WELCHER FIRMA GIBT ES FÜR DIE ANGESTELLTEN DIE vERPFLICHTUNGEN
GEHORSAM UND EHELOSIGKEIT???
#29 Augustinus 22:48:15 | Samstag, 25. November 2006
Wir sind Kirche! – Wir sind Teil des mystischen Leibes Christi Mit der Kraft meiner paar Buchstabentasten
möchte ich mich leidenschaftlich zu den trauernden und demonstrierenden Gläubigen stellen. Wenn man
über die Vorgangsweise der Bistumsleitung liest, ist man absolut sauer auf den Bischof. Zukünftige Demonstrationen
sollen vorher größer angekündigt und beworben werden, damit noch mehr Leute kommen können. Die Durchhaltekraft
der Gläubigen ist wirklich ergreifend und ich bete dafür, dass sie stärker wird. Liebe Freunde aus
den 3 Gemeinden, ihr seid nicht alleine! Viele Gläubige, die das Geschehen aus der Ferne verfolgen, stehen
auf Eurer Seite! LG Augustinus
#26 Pünktchen 22:45:49 | Samstag, 25. November 2006
Gotthard Wenn das Seelenheil Ihrer Meinung nach nicht an konkreten Priestern hängt, dann lassen Sie doch
den katholischen Gläubigen in der Rhön ihre Priester und wechseln selber in priesterlose Organisationen
wie die EKD … Die Wahrheit ist immer konkret und die Pastoral auch!
#25 Gotthard 22:45:45 | Samstag, 25. November 2006
Kuschelecken Warum soll eine kleine Gemeinde mit noch nicht mal 3000 Gläubigen Pfarrer und Kaplan haben,
wenn bspw. die Stadtpfarrei zu Fulda mit etwa 12000 Gläubigen nicht mal mehr nen Kaplan zusätzlich bekommt.
3000 Gläubige? Das wären ja noch gute Relationen … wenige Hundert bis etwa 1.000 … 3 Mini-Gemeinden
haben 3 Priester …
#24 Karl-Peter 22:44:46 | Samstag, 25. November 2006
In der modernen Wirtschaft wäre jeder Abteilungsleiter (hier der Bischof) vom Firmenvorstand (hier der
Papst und seine Dikasterien) schon längst vor die Tür gesetzt. Wer der Firma derartig schadet, kann
nicht länger bleiben!
An Gunsenum Sie haben doch einiges zu hören bekommen, ich denke da geht Ihnen die Luft aus, oder können
Sie hierauf noch Antworten ohne „rot“ zu werden?
Seelenheil Oder daran, dass Priester da sind und nicht Pastoraltanten. In der Rhön gibt es in 10 Jahren
bestimmt nicht mehr ausreichen Priester. Im übrigen frage ich mich, welche Informationspolitik kath.net
betreibt, wenn ie heutigen mehr als 200 Demonstranten vor dem Dom bislang zensuriert werden.
#19 Gunsenum 22:40:43 | Samstag, 25. November 2006
Wer beleidigt, hat noch lange nicht recht… Ich danke um Ihre Sorge – ich erfreue mich bester Gesundheit,
hüpfe und springe wie ein junger Laubfrosch… @kalle Sie drehen mir das Wort im Mund rum! Im Bistum
Fulda fehlt es, wie in jedem anderen deutschen Bistum an Priestern (ich will ihre „ja aber bei uns gibt
es Berufungen“-Litanei jetzt gar nicht hören!). Warum soll eine kleine Gemeinde mit noch nicht mal 3000
Gläubigen Pfarrer und Kaplan haben, wenn bspw. die Stadtpfarrei zu Fulda mit etwa 12000 Gläubigen nicht
mal mehr nen Kaplan zusätzlich bekommt. Oder die Gemeinde Großenlüder mit etwa 7000 Gläubigen keinen
Dikaon mehr bekommen kann? Da stimmen die Relationen nicht. und: Wer in einer „Firma“ -ihren geifernden
Protest erahne nich jetzt schon, jaja!- nicht die PLanforderungen erfüllt, der sabotiert das Unternehmen.
und muss eben mit Konsequenzen leben. Das ist in ihrer Firma sicher nicht anders. Punkt.
#18 Gotthard 22:39:57 | Samstag, 25. November 2006
Seelenheil oder das Seelenheil der ihm anvertrauten Gläubigen? seit wann hängt das Seelenheil von Menschen
an bestimmten konkreten Priestern? Diese Denkweise ist mit dem katholischen Amtsverständnis aber nicht
mehr deckungsgleich… wenn das Schule macht … wird jede Versetzung demnächst mit Demos begleitet …
Toll
#16 Karl-Peter 22:35:52 | Samstag, 25. November 2006
@Gunsenum/ ein Fall für den Psychiater? „wenn die drei Pfarrgemeinden aus purem Egoismus nicht einsehen
wollen, dass es in Fulda wohl nicht genügend Priester gibt, um eine flächendeckende Seelsorge zu gewährleisten“
Sagen Sie mal, was schreiben Sie hier für einen Bödsinn? Nicht genügend Priester? Richtig ist: DER
BISCHOF VERTREIBT PRIESTER AUS DEM BISTUM FULDA! Lassen Sie sich mal psychiatrisch durchchecken, bevor
Sie sich öffentlich äußern!
#15 Rainer Tobak 22:35:19 | Samstag, 25. November 2006
warum lügen Sie, Gunsenum? …weil sich drei beauftragte Mitarbeiter weigern, Umstrukturierungsmaßnahmen
mitzutragen… Nach allem, was hier und anderswo zu lesen war, haben sich die Patres den Umstrukturierungswünschen
NICHT verweigert! Vielmehr hatten Sie es abgelehnt, in einem förmlichen Unterwerfungsakt höchstselbst
den Bischof um die Einführung des „pastoralen Prozesses“ zu ersuchen, von dem sie nicht zu überzeugen
waren. Der Bischof hat daraufhin (und in Reaktion auf irgendwelche Indiskretionen) primadonnahaft-beleidigt
eine Entscheidung zuungunsten seiner Herde getroffen, die nun gegen alle Vernunft und oberhirtliche Pflicht
exekutiert werden muß, damit der hochgeweihte Herr sein „Gesicht“ wahren kann… ??? Da lacht nur noch
einer: !!!
Umdenken Im neuesten Boni-Boten fordert der Bischof ein Umdenken bei den Priestern. Als Oberpriester des
Bistums müßte er mal mit dem Umdenken beginnen. Er fordert kooperiernedes Arbeiten. Wann und wo hat
er kooperiert, als er im Alleingang, nur sekundiert von seinen Claqueuren, den Pastoralen Prozeß durchgeboxt.
Die Bekehrung zu einem „tiefen Glauben“ müßte ihm klarmachen, daß er selbst dieses Glaubens bedarf,
um zu begreifen, daß man Seelsorge nicht mit modernem Management à la Pastoraler Prozeß verwechseln
darf. Wenn man resümiert, was hier schon alles geschrieben worden ist, um diesen Mann zum Nachdenken
zu bringen, dann könnte man weinen wie Jesus über Jerusalem: Ach wenn doch auch du es erkannt hättest
an diesem deinem Tage, was dir zum Heile dient“
Liebes Peterchen, gut dass der Herr Bischof eine so dicke Haut hat, das ersetzt – eine gewisse Aufgeblasenheit
darf man sicher voraussetzen – das fehlende Rückgrat.
Absurde Argumentation Gunsenum, Sie wollen oder können es einfach nicht begreifen! Den Pfarrgemeinden
vorzuwerfen, sie würden „aus purem Egoismus nicht einsehen wollen, dass es in Fulda wohl nicht genügend
Priester gibt“, ist an Absurdität kaum zu überbieten. Ja, den Priestermangel haben sie jetzt in der
Tat! Weil man ihnen die Priester ohne Grund weggenommen hat! Das, was sich der Bischof hier leistet, ist
nicht mehr zu verantworten.
#11 Peterchen 22:25:32 | Samstag, 25. November 2006
Menschenkenntnis Da müssen Sie aber Herrn Bischof erst mal am eigenen Leibe erlebt haben. Seine Haut
ist dick wie ein Schildkrötenpanzer. Da sehe ich persönlich kein echtes Bedrängnis für ihn, zumal
er stets von der Unterstützung aus Rom redet…
#10 Gunsenum 22:23:49 | Samstag, 25. November 2006
Schon seltsam… *wenn Kinder instrumentalisiert werden, zu Demonstrieren. Können die Kinder – augenscheinlich
bis max 12 Jahre alt- schon frei beurteilen, was sie da tun? *wenn ungefaähr 15 Kreuznetler sich anmaßen
dem Bischof, der auch eine Art „Personalchef“ im Bistum darstellt, den Rücktritt nahezulegen, blooohoohooß
weil sich drei beauftragte Mitarbeiter weigern, Umstrukturierungsmaßnahmen mitzutragen. *wenn die drei
Pfarrgemeinden aus purem Egoismus nicht einsehen wollen, dass es in Fulda wohl nicht genügend Priester
gibt, um eine flächendeckende Seelsorge zu gewährleisten. Und das daher Umstrukturierungen nötig werden.
Zumal ja eine seelsorgerliche Begleitung weiterhin garantiert wird.
#9 Rainer Tobak 22:22:21 | Samstag, 25. November 2006
Die Sache droht Algermissen zu entgleiten! Von dieser Schlappe wird er sich nicht erholen, da mag er pastorale
Prozesse anstoßen, welche er will! Er wird nämlich von der Herde nicht mehr als ihr Hirte wahrgenommen
…
#8 Peterchen 22:20:23 | Samstag, 25. November 2006
Zum Thema „Ansehen“ Zitat von Pünktchen: Außerdem – was ist wichtiger: das „Ansehen“ des Bischofs (das
so oder so gelitten hat!) oder das Seelenheil der ihm anvertrauten Gläubigen? Das Ansehen holt sich der
Bischof wohl woanders, z.B. im örtlichen Rotary-Club. Pfui Teufel…!
Meine Güte Wenn der Bischof nicht bald handelt, bleibt ihm nichts mehr als der Rücktritt. Der kann doch
nicht darauf warten, dass sich das von ihm konstruierte Problem (Lawine) alleine löst (ohne viele in
den [seelischen] Tod zu reißen). Zum „Aussitzen“ ist die Sache zu weit fortgeschritten. Im übrigen frage
ich mich, welche Informationspolitik kath.net betreibt, wenn die heutigen mehr als 200 Demonstranten vor
dem Dom bislang zensuriert werden.