Der für seine liturgisch progressistische Haltung bekannte päpstliche Zeremonienmeister hat in einer jüngsten Publikation neue Töne angeschlagen.
Donnerstag, 14. Dezember 2006 23:33
möchtegern-kathole: wenn eine triviale …
… Falschübersetzung als „Entfernung eines Defizits“ durchgeht …
Das Defiziz liegt dann wohl in der Richtigübersetzung
Das Defiziz liegt dann wohl in der Richtigübersetzung
Dienstag, 28. November 2006 22:36
rebekka: Interessant
Das Buch hieß vor einiger Zeit noch „Conversi ad dominum“ und stammte von „Uwe Michael Lang“.
Jetzt auf einmal heißt es also „Zum Herrn hin“ und stammt von „Michael U. Lang“.
[v.d.Red.zens.]
Jetzt auf einmal heißt es also „Zum Herrn hin“ und stammt von „Michael U. Lang“.
[v.d.Red.zens.]
Dienstag, 28. November 2006 17:07
Benedikt: @ Petrus II
Wie sieht es mit den Wandlungsworten aus?
Sind diese mit den römischen identisch? Wenn nein, sollte für die Christen nur noch der trad. römische Ritus gelten.
Gemäß „Allatae sunt“ ist es verboten, den konvertierenden Orthodoxen einen anderen Ritus aufzuzwingen.
Sind diese mit den römischen identisch? Wenn nein, sollte für die Christen nur noch der trad. römische Ritus gelten.
Gemäß „Allatae sunt“ ist es verboten, den konvertierenden Orthodoxen einen anderen Ritus aufzuzwingen.
Dienstag, 28. November 2006 08:22
Freinsberg: @ frasim
Montag, 27. November 2006 21:21
Frasim: @Freinsberg
Was erhält man, wenn man alle Defizite aus dem alten Ritus entfernt? Den Ordo Missae 1970.
Montag, 27. November 2006 17:33
tertius ridens: Einsetzungsbericht/Wandlungsworte
Während nach byzantinischer Tradition die Wandlung, wie zutreffend festgestellt, durch die Epiklese stattfindet, verlangt das auf scholastischer Tradition der lateinischen Kirche beruhende Verständnis die Aussprache der Wandlungsworte / des Einsetzungsberichts durch den Priester in repraesentatione Christi capitis. Erst der „flatus vocis“ der Wandlungsworte bewirkt die Transsubstantiation der eucharistischen Materie in Fleich und Blut Jesu.
Montag, 27. November 2006 13:56
stimme der vernunft: @freinsberg
Die Byzantiner haben das Problem nicht, weil die Epiklese (nach den Einsetzungsworten wie schon in der
Traditio Apostolica) als die Vollendung der Konsekration gilt.
Aha, und trotzdem haben sie eine „gültige“ Eucharistie.
Woraus folgt, daß die exakten Wandlungsworte für die „Gültigkeit“ absolut ohne Bedeutung sind.
Aha, und trotzdem haben sie eine „gültige“ Eucharistie.
Woraus folgt, daß die exakten Wandlungsworte für die „Gültigkeit“ absolut ohne Bedeutung sind.
Montag, 27. November 2006 12:44
Freinsberg: PetrusII
Die Byzantiner haben das Problem nicht, weil die Epiklese (nach den Einsetzungsworten wie schon in der Traditio Apostolica) als die Vollendung der Konsekration gilt.
Montag, 27. November 2006 12:16
PetrusII: eine Heilige Messe im Byzantinischen Ritus
Wie sieht es mit den Wandlungsworten aus?
Sind diese mit den römischen identisch? Wenn nein, sollte für die Christen nur noch der trad. römische Ritus gelten.
Sind diese mit den römischen identisch? Wenn nein, sollte für die Christen nur noch der trad. römische Ritus gelten.
Montag, 27. November 2006 11:23
Tridentinus: @Freinsberg
Das behauptet ja kaum ein universitärer Liturgiewissenschaftler noch ernsthaft.
Montag, 27. November 2006 08:56
Freinsberg: @ möchtegern-kathole
Was erhält man, wenn man alle Defizite aus dem alten Ritus entfernt? Den Ordo Missae 1970.
Sonntag, 26. November 2006 23:58
möchtegern-kathole: nach dem „für viele“ …
… könnte B16 ja mal die Zelebrationsrichtung festlegen. „Versus Deum“ geht auch am Volksaltar, wenn
man sich an das andere Ende stellt
Was erhält man, wenn man alle Defizite aus dem NOM entfernt?
Den Alten Ritus
Was erhält man, wenn man alle Defizite aus dem NOM entfernt?
Den Alten Ritus
Sonntag, 26. November 2006 23:52
Benedikt: Werden hier…
…die paar Worte zur byzantinischen Liturgie nicht etwas überbewertet?
Sonntag, 26. November 2006 22:31
Frasim: @)ichty’s
Da haben Sie Recht.
Nun wäre doch noch schön, wenn sich S.E. Marini im zweiten Schritt daran erinnert, dass alle Liturgien, egal ob ost- oder westkirchlich, diesselbe Aussage (gemeinsam nach Osten hin, der Priester den Gläubigen voran, usw.) beinhalten sollten, und das ja auch bis zur Liturgiedeform so war…
Nun wäre doch noch schön, wenn sich S.E. Marini im zweiten Schritt daran erinnert, dass alle Liturgien, egal ob ost- oder westkirchlich, diesselbe Aussage (gemeinsam nach Osten hin, der Priester den Gläubigen voran, usw.) beinhalten sollten, und das ja auch bis zur Liturgiedeform so war…
Sonntag, 26. November 2006 22:04
)ichthy’s: Was soll das?
Die erwähnte Liturgie ist doch eine ostkirchliche, da gelten sowieso andere Regeln als für die Liturgie
im erneuerten lateinischen Ritus.
Dass Marini den Sinn der Ausrichtung nach Osten für die ostkirchliche Liturgie erklärt, heißt mE gar nichts für seine Einstellung in dieser Frage im westlichen Ritus.
(NB. die neuesten Entwicklungen in Österreich sind da aussagekräftiger).
Dass Marini den Sinn der Ausrichtung nach Osten für die ostkirchliche Liturgie erklärt, heißt mE gar nichts für seine Einstellung in dieser Frage im westlichen Ritus.
(NB. die neuesten Entwicklungen in Österreich sind da aussagekräftiger).
Sonntag, 26. November 2006 21:10
Sixtus: Ex oriente lux
Es zeigt sich erneut, dass eine liturgische Erneuerung (im Sinne einer Rückkehr zu den Quellen und eines Exodus aus den freud- und fruchtlosen Einöden der 1970er „Reform“) in der Westkirche wesentlichen Anstoß aus den östlichen Riten erhalten könnte. Leider werden bei uns derzeit vielerorts architekonisch Fakten geschaffen (nicht nur in Freiburg), die eine Rückkehr zu den altkirchlichen Formen schwer oder unmöglich machen. Das ist das Testament der 68er in der Kirche.
Sonntag, 26. November 2006 20:11
Freinsberg: Altar
dazu ein Diskussionsanstoß im heutigen „Sonntag“ (Erzdiözese Wien)
Sonntag, 26. November 2006 19:45
Sr. Maria Andrea †: schade
ja schade herr marini, das hätten sie nicht tun dürfen!
Sonntag, 26. November 2006 18:01
Gastus: @…
Danke für das schöne Bild aus „St.Peter“ in München
Sonntag, 26. November 2006 17:29
Pünktchen: Man kann es gar nicht häufig genug erwähnen:
es geht auch >>>>so<<<< !
Sonntag, 26. November 2006 16:29
ottaviani: In Sachen altar tut sich positives zur zeit in wien
kann man dazu nur sagen
Sonntag, 26. November 2006 14:50
Credo: „Volksaltar“
In Österreich gibt es eigene Altarkommissionen.
Dort wird entschieden wo ein „Volksaltar“ reinkommt und wo nicht.
In Kleinmariazell war zuerst ein „Volksaltar“ geplant.
Kardinal Schönborn weigerte sich den Altar zu konsekrieren, da dieser aus Plexiglas bestand, er wurde dann in die Reliquien-Grotte gestellt. Und seine Eminenz entschied selbst soweit ich weiß, dass es besser ist in dieser wunderschönen neu restaurierten Kirche am Hochaltar zu zelebrieren.
Ist doch auch mal was positives über den Erzbischof.
Dort wird entschieden wo ein „Volksaltar“ reinkommt und wo nicht.
In Kleinmariazell war zuerst ein „Volksaltar“ geplant.
Kardinal Schönborn weigerte sich den Altar zu konsekrieren, da dieser aus Plexiglas bestand, er wurde dann in die Reliquien-Grotte gestellt. Und seine Eminenz entschied selbst soweit ich weiß, dass es besser ist in dieser wunderschönen neu restaurierten Kirche am Hochaltar zu zelebrieren.
Ist doch auch mal was positives über den Erzbischof.
Sonntag, 26. November 2006 12:58
ottaviani: Volksaltäre und Österreich
In der Erzdiözese Wien geht man seit neuestem euinen neuen weg in der Altar frage :
man möchte wenn feststehende volksaltäre wo solche nicht vorhanden sind überläßt es der Erzbischof der Pfr bzw den zuständigen Kirchenrektor ob ein Volksaltar fix istaliert wird oder darauf verzichtet und der bisherige provisorische entfernt wird auch Kirchen die bisher keinen hatten werden erneut vor die frage gestellt
man möchte wenn feststehende volksaltäre wo solche nicht vorhanden sind überläßt es der Erzbischof der Pfr bzw den zuständigen Kirchenrektor ob ein Volksaltar fix istaliert wird oder darauf verzichtet und der bisherige provisorische entfernt wird auch Kirchen die bisher keinen hatten werden erneut vor die frage gestellt
Sonntag, 26. November 2006 12:26
ExBochumer: Erzbischof …
Marini scheint ein „Wendehals“ zu sein.
Mehr sage ich nicht dazu.
Mehr sage ich nicht dazu.
Sonntag, 26. November 2006 12:19
Sirilo: Versus apsidem
Heute wurde im ZDF eine katholische Sonntagsmesse übertragen, die in der Wallfahrtskirche Klein-Mariazell (Altenmarkt, südl. Wienerwald) am Hochaltar versus apsidem zelebriert wurde. Ein „Volksaltar“ war nicht zu sehen. Ist das ein Omen?
Sonntag, 26. November 2006 10:49
Pünktchen: Kard. Ratzinger
hatte zum Büchlein von Pater Lang ein zustimmendes Vorwort verfaßt. Darin trifft der heutige Papst die Aussage, daß in der Zelebration „versus apsidem“ die Öffnung der Liturgie „nach vorne und nach oben“(eschatologischer u. transzendenter Aspekt) BESSER zum Ausdruck komme als in der Zelebration zum Volke hin!
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