Kürzlich wollte der Bischof von Fulda den Gläubigen den Mund verbieten. Doch dieser Versuch stieß auch Katholiken außerhalb seiner Bistumsgrenzen sauer auf.
Gestern demonstrierten mehr als 200 Leute gegen den Rauswurf dreier SJM-Patres aus dem Bistum Fulda
(kreuz.net, Fulda) Mitte November äußerte sich der Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen,
zu einem „besonders ernsten Thema“.
Beim Ad-Limina im November habe er „diese Problematik“ auch vor dem Papst
angesprochen. Solche Fälle von „Vertrauensbruch“ hätten in den vergangenen Jahren „dramatisch“ zugenommen.
Der Fuldaer Oberhirte klagte, daß immer mehr Beschwerden – an der Diözesanleitung vorbei – direkt nach
Rom gingen.
Bischof ad absurdum geführt
Am 22. November widerlegte Herr Wigbert Fröhlich aus Hofbieber
bei Fulda die bischöflichen Beschuldigungen in einem Leserbrief. Der Text erschien in der ‘Fuldaer Zeitung’.
Fröhlich berichtet, den Fuldaer Bischof vergeblich um einen Gesprächstermin gebeten zu haben.
Deshalb
habe er „logischerweise“ nach Rom geschrieben. Seinen Brief habe er dem Bischof zukommen lassen – aber
keine Antwort erhalten.
In der Folge hätten weitere Personen Schreiben nach Rom geschickt:
Wenn der
Bischof dieses Verhalten als Denunziation hinstelle, sei dies unseriös: „Ich sehe es als Versuch, die
Gläubigen mundtot zu machen.“
Fröhlichs Fazit: „Als Hirten der Gläubigen müßte es das Anliegen des
Bischofs und der Priester sein, in vertrauensvollem Miteinander die Kirche zu stärken und unterschiedliche
Vorstellungen nicht ohne Gesprächsbereitschaft oberhirtlich zu entscheiden.“
Das gleiche Problem sprach ein Stuttgarter in einem am
25. November in der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ veröffentlichten Leserbrief an.
Mons. Algermissen
habe mit Ausdrücken wie „Denunziation“, „Anschwärzung“, „Vertrauensbruch“ schwere Geschütze aufgefahren.
Das könne so nicht stehenbleiben.
Der Leserbriefschreiber zitiert aus der römischen Instruktion ‘Redemptionis
Sacramentum’ und weist nach, daß die Gläubigen ein Recht haben, Mißstände beim Diözesanbischof oder
beim Apostolischen Stuhl anzuklagen.
Im Leserbrief wird auch auf den Begriff „Denunziation“ eingegangen:
Gewöhnlich verwende man den Begriff im Zusammenhang mit totalitären Regimen, wo es den Denunzianten
um die Bloßstellung oder Schädigung unliebsamer Mitmenschen gehe.
Das wirft mehrere Fragen auf:
„Sieht
Bischof Algermissen in der Kurie Parallelen zu solchen Regimen? Oder will er von vornherein den Gläubigen
den Mut nehmen, sich im Falle von Mißbräuchen zu beschweren?
Ist die Ausübung eines Rechtes »Denunziation«?
Was wäre die Alternative? Einfach alles hinnehmen? – Das wäre eines mündigen Christen unwürdig.“
Wenn Beschwerdeführer mit ausweichenden zweideutigen oder hinhaltenden Antworten abgespeist würden und
wenn sich mißbräuchliche Praktiken auch nach längerer Zeit nicht änderten, „müssen sich die Bischöfe
nicht wundern, wenn frustrierte Gläubige von ihrem verbrieften Recht Gebrauch machen und sich gleich
an Rom wenden“.
Es hängt an den Bischöfen
Einen dritten Leserbrief verfaßte ein Pfarrgemeinderatsvorsitzender
aus der Stadt Saarlouis – an der Grenze zu Frankreich im Saarland.
Der Text erschien am 23. November
in der ‘Tagespost’.
Die Erfahrung zahlloser Gläubigen belege, daß selbst auf ernsthafte Beschwerden
gar nicht, unwillig oder nicht ernsthaft geantwortet werde.
Viele Katholiken würden sich darum aus Frust
direkt an den Vatikan wenden.
Der Verfasser des Leserbriefes zeigt Nachsicht mit den Oberhirten:
Diese
würden durch Tagungen, Gremien, Bürokratie und Institutionen an den Rand der körperlichen Erschöpfung
getrieben.
„Wundert es da wirklich, daß viele Gläubige der Ansicht sind, nur Rom könne noch helfen?“
Dem Leserbriefschreiber ist klar, daß nur die Bischöfe selber eine Änderung herbeiführen können:
„Wann werden sie das endlich tun?“
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73 Lesermeinungen
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Wollen Sie uns auf den Arm nehmen? „Laurentius2“, eigentümlich, eigentümlich. Sie reden von einem „in
Teilen der Homo-Szene meistgehaßten Erzbischofs“. Woher wissen Sie das eigentlich, und wenn es für Sie
so wichtig ist, warum verteidigten Sie nachweislich in bisherigen Diskussionen ausgerechnet einen in Österreich
rechtskräftig mit homosexuellen Situationen ertappten www.priesternetzwerk.net/…_wolfgang_rothe.html ?
Ihre Werbung und obermeisterhafte Bewertung der diversen Grüppchen scheint irgendwie in Verwandtschaft
zu …psttreue-vereinigungen.de/impressum.html zu stehen, welche sogar zur Boulevardzeitung „13.“ verlinken.
#72 tsinata † 19:48:33 | Montag, 27. November 2006
@Lauschi: @ gelasius: * π ==> 131.932878 Wir machten den Test um das Alter eines Artefakts herauszufinden.
Wir finden heraus, dass schätzungsweise 75% des Kohlenstoff-14 durch Elektronenemission zu Nitrogen-14
verfallen sind und schließt daraus, dass das Artefakt ungefähr 10.000 Jahre alt sein muss, da die Halbwertzeit
von Kohlenstoff-14, 5.730 Jahre beträgt. Was wir, Wissenschaftler, jedoch nicht bemerkt haben, dass jedes
Mal wenn wir eine Berechnung machen, das fliegende Gänseforellemonster die Ergebnisse mit seinem nudeligen
Anhang verändert. Wir haben zahlreiche Texte, die detailreich beschreiben, wie dies möglich ist und
warum ER dies tut. ER ist selbstverständlich unsichtbar und kann mit Leichtigkeit durch normale Materie
gleiten oder als Sodalicium Californicum.
@ gelasius OK. Wird von der Fakemailliste gestrichen und vorläufig durch tsinata ersetzt (42/2=21). Vergessen
wir den Astralzombie. Bleibt aber in Akte III, da kein Alibi für Oma und Dyba!
@lauschi und rebekka Nanana: wir wollen uns doch nicht von unseren Verdächtigen infizieren lassen ( Astralzombie).
Ich weiß aus sicherer Quelle, daß der Besagte dort oben mit etwas Wichtigerem beschäftigt ist und war =
Alibi. Im Übrigen gilt : Infektionsschutz anlegen !
Erzbischof Dyba EB Johannes Dyba hatte bereits längere Zeit Herzprobleme, ohne dass dies einer grösseren
Öffentlichkeit bekannt gewesen wäre. Er befand sich in Behandlung bei seinem Neffen, der Internist in
Fulda ist. Daher kam sein rascher Tod vorwiegend für die Öffentlichkeit überraschend, nicht aber für
ihn selbst. Dass dies eine schmerzliche Lücke riss und seinem Nachfolger die „Schuhe des Fischers“ zu
gross waren, ist unabsehbar, selbst wenn sein Nachfolger in einer seiner ersten Predigten äusserte, er
beabsichtige nicht, in die Fußtapfen seines Vorgängers treten und wolle seinen „eigenen Stil entwickeln“.
uiogD
@ rebekka & gelasius Nicht mehr realpräsent, das stimmt. Kann aber angestiftet haben! Vor der Streichung
sollten wir die Anwendung von Voodoopraktiken (Astralzombie?) ausschließen. Dann gerne.
#67 Laurentius2 16:52:25 | Montag, 27. November 2006
@Verschwörungstheorien Es gibt absolut keine Verschwörungen in der Weltgeschichte. Niemals ! Und ich
bleibe bei meiner Frage: Warum wird jede Sparbuchbesitzerin auf Fremdeinwirkung untersucht, nicht aber
der „umstrittenste“ Erz!Bischof Deutschlands ?
@rebekka Danke für die Tips. Einige Ihrer Kandidaten sind schon auf der Liste, andere kommen aus Gründen
der nicht vorhandenen Realpräsenz nicht in Frage. Deshalb muß Karol Wojtyla gestrichen werden, auch
die Homojäger kommen nicht in Frage- weil das aufzuklärende Delikt außerhalb ihrer Interessensphäre
liegt. Glauben Sie, daß die Katze des Kardinals außergalaktische Fähigkeiten hat und eine fake-e-mail
von einem gekaperten Computer aus senden konnte? Wenn Sie dieser Ansicht sind, dann rückt dieses intelligente
Tier ganz an die Spitze der Hitliste.
@ rebekka Na, da bin ich ja gespannt. Im unten verlinkten Portal stehen noch weitere Verdächtige. Das
geht von den Sedis bis zum nordkoreanischen Geheimdienst und schließt auch die Batida- und Sedativahersteller
ein. Vielleicht sehen wir uns ja drüben. :(3 darf ich’s wagen? Vernunft muß gerade hier belohnt werden!
Zur Kenntnisnahme: Endlich ein konstruktiver Vorschlag, Daher also: volle Kirche, lange Schlange vor dem
Beichtstuhl (Weihnachten kommt!), ihn als Priester schätzen und priesterliche Dienste einfordern, für
ihn beten, nicht über ihn schimpfen… Endlich ein konstruktiver Vorschlag, der aus der Blockade „des
Gegeneinander“ herausführt, der weiterführt. In einer Fernsehsendung wurde einmal gezeigt, wie manche
Eingeborenen Wasser finden. Man klemmt einen Krug irgendwo fest und legt die Lieblingsspeise einer Affenart
hinein. Wenn ein Affe hineinfasst, umschließt seine Faust die Frucht. Da er sie unbedingt haben will
und nicht mehr loslassen kann, ist er gefangen. Er bekommt dann eine Weile nichts mehr zu trinken, wird
frei gelassen und läuft vor Durst zur nächsten Wasserstelle. An praktischen Übungsbeispielen konnten
Schüler sofort nachvollziehen, dass wir Menschen oft wie dieser Affe „funktionieren“. (Wenn wir nicht
loslassen können, etwas unbedingt haben wollen, befinden wir uns immer wieder in Blockadesituationen,
sind unfrei, gefangen, haben uns selbst gefangen. Dieser Lernprozess hat wohl seinen Höhepunkt beim Loslassen
unseres irdischen Lebens.) Wenn wieder einmal lachend der Begriff „Affenfalle“ genannt wurde, oft vom
„Betroffenen“ selbst, hatten alle Spaß an der Sache, wieder etwas dazugelernt, und es ging weiter.
Ja, auf geht’s! Los, her mit den Verschwörungstheorien! Wer schlachtete Johannes Dyba ab? Zur Auswahl
stehen: – Karl Lehmann – Eugen Drewermann – Karol Wojtyla – Heinz Josef Algermissen – irgendeine x-beliebige
Kommunionhelferin – ein Jesuit, der nicht zum SJM-Orden übergelaufen ist – der neue Weihbischof in St.
Pölten – die modernistisch verpestete Hauskatze des Konzilstheologen Joseph Ratzinger Na los, her mit
den Theorien!
@ Laurentius2 & Burgorus Danke für die Aufklärung im „Mordfall Dyba“. Geht doch nicht über eine gepflegte
Kriminalgeschichte. Wer den Mörder kennt, denunziere ihn bitte im Verschwörungsportal www.kreuz.net/…ticle.4262-page.html
und gebe Aktenzeichen 221/222 an. Vielleicht enttarnen wir nebenbei noch den Absender der gefälschten
„Jesuiten-eMails“…
@Laurentius2 Es hat noch nie einen „Erzbischof von Fulda“ gegeben. Johannes Dyba war „Bischof von Fulda“,
wobei er als Person den Titel „Erzbischof“ weiterführen durfte. Er war also „Erzbischof Johannes Dyba,
Bischof von Fulda“, aber nicht „Erzbischof von Fulda“. Wollen doch mal bei der Wahrheit bleiben. @clarissa
Das mit der kritischen Loyalität merke ich mir. Ich werde sie beizeiten dran erinnern, und da werden
Sie sich sehr wundern.
@Frau Bussmann – zur Fülle ! Und nur sie kennen die Wahrheit, denn sie haben den Hl. Geist doch in Fülle.
Aber nur wenn sie im Stande der Gnade sind. Ernsthafte, tägliche Gewissenserforschung und nötigenfalls
gehorsame Befolgung der strengen Ermahnungen eines guten Beichtvaters vorausgesetzt. Dann kann es was
mit der Fülle werden.
an BB: BB: „im Prinzip schon, denn Demokratie wird leider noch mit Füßen getreten.“ Wie stellen Sie
sich Demokratie (VOLKSherrschaft, Menschenherrschaft) in der Kirche vor? Soll der Mensch an die Stelle
Gottes treten und Gott vertrieben werden, wie dies die Jesus-Gegner bzw. -Ignorierer von KvU oder WsK
fordern? BB: „In der Kirche gibt es einen Boss, das ist der Papst, in jedem Bistum gibt es auch einen
Boss und das ist der Bischof.“ Und Sie gehorchen dem jeweiligen Boss nur dann, wenn er das macht, was
Sie wollen? BB: „Und nur sie kennen die Wahrheit, denn sie haben den Hl. Geist doch in Fülle. Leider
weiß der Hl. Geist nichts davon.“ Sie (die Bischöfe) müssen der Wahrheit dienen. Diese Wahrheit ist
nicht immer Ihr (und auch einiger Bischöfe)persönliches Wunschdenken.
#58 Tridentinus 11:45:00 | Montag, 27. November 2006
Sie, liebe Frau Bussmann, sind doch bezahlter Pastoralassi, also Teil des Regimes bzw. Systems! Oder täuscht
mein Gedächtnis? Aber wahrscheinlich hat der Hl. Geist dank Ihrer Realpräsenz in den Gremial- und Pastoralstrukturen
Zugang zur katholischen Kirche!
Ist die Kirche ein totalitäres Regime im Prinzip schon, denn Demokratie wird leider noch mit Füßen
getreten. In der Kirche gibt es einen Boss, das ist der Papst, in jedem Bistum gibt es auch einen Boss
und das ist der Bischof. Und nur sie kennen die Wahrheit, denn sie haben den Hl. Geist doch in Fülle.
Leider weiß der Hl. Geist nichts davon.
#56 Pünktchen 10:59:06 | Montag, 27. November 2006
Das waren die Fragen der Betroffenen, die gestern 20:07 Uhr gestellt wurden! Ich wiederhole sie: Warum
ist Bischof Algermissen nicht im Bistum Fulda? Warum verkriecht er sich? Warum ist er so feige? Warum
redet er nicht mit den Gläubigen? Warum schickt er immer andere vor? Warum nimmt er ein versönliches
Gesprächsangebot von Pater Hönisch nicht an? Warum müssen so viele Gläubige wegen seiner Sturheit
weinen? Warum versteckt er sich? Was hat er zu verbergen? Was ist das denn für ein Bischof?“ Bischof
Algermissen, warum sind Sie Rotariern ein „Bruder“, der Ihnen anvertrauten Herde aber ein Wolf?
Danke, Laurentius2, für den Vergleich Dyba – Oma Von Anfang an war ich nahezu überzeugt, dass es beim
Tod von Erzbischof Dyba nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Dass er nicht einmal gerichtsmedizinisch
untersucht worden ist, was bei so mancher Oma mit einem Sparguthaben von über 10 000 Euro gemacht wird,
bestätigt meine Meinung.
#54 Laurentius2 10:32:15 | Montag, 27. November 2006
@mathild und „brave“ Katholiken Zu Lebzeiten des hochverehrten Alterzbischofs von Fulda proklamierte der
damalige SPIEGEL-Chef R.Augstein einen „letzten Kulturkampf“. Zielscheibe seien, das schrieb er ausdrücklich,
die letzten deutschen konservativ-katholischen Bischöfe, womit Dyba (ausdrücklich genannt !), Meisner,
Ratzinger und Mixa gemeint waren. Das ganze ist erst knappe 7 Jahre her. Dann kam der plötzliche und
niemals gerichsmedizinisch untersuchte Tod des vor allem in Teilen der Homo-Szene meistgehaßten Erzbischofs –
zum Vergleich: jede Oma mit nem Sparbuch über 10.000 € wird genauer untersucht als dieser Fall (ich
weiß das aus eigener Erfahrung). Darauf kam ganz zufällig ein Mann aus dem ganz offiziell von Freimaurern
gegründeten Rotarierorden an die Macht. Er drischt auf die letzten funktionierenden Äderchen des ehmaligen
katholischen Herzens unseres Landes ein … Es bleibt nur zu beten … und zu guten rom- und vor allem
glaubenstreuen Priestern den Kontakt zu suchen. Ich empfehle das Netzwerk katholischer Prtiester und Laien
sowei die Iks verschiedener Prägung (Richtung Graf: traditionell-katholisch und verfemt, dadurch vielleicht
auch verständlicherweise ein wenig verbittert, Richtung Gindert und Forum deutscher Katholiken: halb-konservativ
brav-katholisch aber durchaus kritisch gegenüber dem Zeitgeist). Die Lage ist furchtbar aber niemals
hoffnungslos: NON PRAEVALEBUNT !
Gehorsam Bei der Weihe versprechen die Priester dem Bischof Ehrfurcht und Gehorsam. Das ist aber keine
Einbahnstraße, weil der Bischof im Gegenzug eine Fürsorgeverpflichtung für seine Kleriker eingeht.
Gehorsam ist weder theoligisch noch kirchenrechtlich jemals als Kadavergehorsam (der Begriff ist übrigens
von Ignatius v. Loyola) verstanden worden. Vielmehr meint er die grundsätliche Haltung kritischer Loyalität,
die aber von mediokren Oberhirten gene als crimen laesae maiestatis aufgefasst wird.
Was ist WAHRHEIT ! Wenn der Begriff WAHRHEIT überhaupt nicht mehr vorkäme, könnten wir vermutlich alle
friedlich miteinander leben. (v. H. Förster) Betet auch verstärkt für diesen Bischof Algermissen !
#51 Maximilian 08:58:38 | Montag, 27. November 2006
@rebekka Für den Hl. Benedikt war die Loyalität und der Gehorsam gegenüber dem Ortsbischof niemals
in Frage gestellt. Für den Hl. Benedikt war Gehorsam nicht gleich Kadavergehorsam!
Gibt es in Deutschland überhaupt noch gute Bischöfe? Dem Verhalten der meisten Bischöfe in Deutschland
nach, sind diese keine guten Hirten mehr. Sie kümmern sich nicht um die ihnen anvertaute Herde. Auch
der Bischof von Essen, Dr. Felix Genn kümmert sich in keiner Weise um die ihm anvertraute Herde. Beschwerden
über Missbräuche werden erst gar nicht gelesen, sondern landen in der runden Ablage durch seinen persönlichen
Sekretär. Stattdessen finanziert er die Jugenkirche „Tabgha“ in Oberhausen weiter, die durch Häresien
und schwere Gotteslästerung glänzt. Die Christen werden belogen, angeblich wäre kein Geld mehr da,
obwohl es nachweislich Zahlen gibt, die das Gegenteil beweisen. ( Fußballspiel während der „sogenannten
hl. Feier“- eigener Artikel unter „Tabgha“ hier im Forum) Deshalb ist es auch wichtig, Rom in Kenntnis
zu setzen. Aber auch ROM wird nichts unternehmen, denn dann müsste man ja in Deutschland weit über 90%
des Klerus sofort seines Amtes entheben. Betet darum, dass unser Herr Gott ihnen Verzeihung schenken wolle,
selbstredend auch uns.
@clarissa colonia: Wie opfert man eucharistische Gnade auf? Genügt ein einfaches „dran denken“? Aber
wann? Während der Einsetzungsworte, beim Empfang der Kommunion? Wie sichere ich ab, dass der Gott der
himmlischen Bürokratie bei mir selbst ein Pluszeichen streicht und es anderswo hinzufügt? Woher weiß
ich, dass mein Aufopferungswunsch bei Gott angekommen ist? Gibt es eine Gnadenregistratur, in der man
das nachprüfen kann? Ab wie vielen aufgeopferten eucharistischen Gnadenportionen ist eine Wirkung sichtbar?
Gibt es hier eine Umrechnungstabelle? Übrigens: UIOGD (Ut In Omnibus Glorificetur Deus) ist das „Motto“
der Benediktiner. Für den Hl. Benedikt war die Loyalität und der Gehorsam gegenüber dem Ortsbischof
niemals in Frage gestellt. Und das ganz ohne die Aufopferung von Gnadenpaketen.
#48 Maximilian 08:48:06 | Montag, 27. November 2006
@Kenntnisnahme – Taktik „Als wär nichts gewesen“ oder „Friede, Freude, Eierkuchen“ Mein Beitrag für
diesen Morgen: Der Bischof soll den Pfarreien Schwarzbach und Eckweisbach zeigen, was für ein Hirte in
ihm steckt. So legt er zugleich ein nicht zu übersehendes Zeugnis für das Bischofsamt ab. Daher also:
Einsicht, um Verzeihung bitten, Umkehren, Buße tun, Taten folgen lassen, die Patres in ihren Pfarreien
belassen, nicht über aufrichtige Kritiker schimpfen und sie nicht als Denunzianten aburteilen… – Das
braucht viel Überwindung, aber ich traue es dem Bischof zu und werde für ihn beten.
Konstruktive Vorschläge Als solche wären vorzuschlagen: 1) Gebet für die Priester der SJM und den Ortsbischof
und Besuch der Hl. Messe mit Aufopferung der eucharistischen Gnade für diese, weil beide ein schweres
Los Tragen müssen. Die Patres der SJM durch äußere Ungerechtigkeit und der Bischof selbst, weil er
in seiner selbstfabrizierten Hölle leben muß (sagt nicht Theiresias in Sophokles’ Ödipus, die Menschen
hätten die Welt schon oft zur Hölle gemacht, weil sie sie zum Himmel machen wollten?) 2) Der bischöflichen
Mammonsdiktatur ein Ende bereiten, indem man die von Rom eröffnete Möglichkeit nutzt, staatsrechtlich
aus der Kirche auszutreten, ihr aber als Glaubensgemeinschaft weiterhin anzugehören. Das würde die bischöfliche
Machtausübung über die Kirchensteuer merklich schwächen und Dialogbereitschaft fördern. 3) Auf kreuz.net
und anderswo die Wahrheit über den pastoralen (kurzen) Prozess sagen, damit sich darüber niemand mehr
im unklaren sein kann. Weitere Informationen zu 2) auf Anfrage. u. i. o. g. D.
Es werden weiter konstruktive Vorschläge zur Situation in Fulda gesucht… Mein Beitrag für diesen Morgen:
Die Gläubigen sollen dem (unfreiwilligen) vorübergehenden Nachfolger der SJM-Priester zeigen, was für
Christen in ihnen stecken. So legen sie zugleich ein nicht zu übersehendes Zeugnis für die Seelsorge
in den vergangenen Jahren ab. Daher also: volle Kirche, lange Schlange vor dem Beichtstuhl (Weihnachten
kommt!), ihn als Priester schätzen und priesterliche Dienste einfordern, für ihn beten, nicht über
ihn schimpfen… – Das braucht viel Überwindung, aber ich traue es den Gläubigen zu und werde für sie
beten.
Natürlich ist die Kirche ein totalitäres System!! Wer anderes annimmt ist falsch informiert – ein totalitäres
Regimes in Liebe zu Jesus Christus, gottes eingeborenen Sohn. Das erste der 10 Gebote ist schon schlagkräftig:
DU SOLLST DEN HERRN DEINEN GOTT LIEBEN, IN ALLEM DENKEN UND HANDELN. Wer schafft das? Der politische Zinober
drumherum dient ausschließlich der Pfründesicherung gewisser Pfaffen, die bestimmt nur Mietlinge sind.
Und der Mietling kümmert sich nicht um die Schafe des Herrn sonder lüft weg, wenn der Dieb kommt. Schlechte
Zeiten also für die „Führungsriege“. Gott, es schön in einem totlitären Regime zu leben, in dem DU
ALLES BIST! In diesem Sinne: frisch ans Tagewerk im totalitären Regime des Herrn Jesus Christus und Seelen
für die Ewigkeit retten!
#44 timpressum † 02:59:54 | Montag, 27. November 2006
Selbst die Fundis merken es jetzt… …daß Kirche ein totalitäres Regime ist. Komischerweise gerade
am Beispiel von Menschen, die man aus dem Amt entfernt hat, weil die die Kirche noch totalitärer machen
wollten!
Redewendung? „Gewagte Redewendung“ ist gut…schon wegen solchen plakativen und herabsetzenden (man überlege
sich mal, wer da ein Gelöbnis ablegt: Wehrdienstleistende, die sicher nicht alle begeistert von 9 Monaten
Zwangsdienst sind) Parolen sind diese Leute absolut nicht ernstnehmbar. Es ist nicht mal eine gemeinsame
Basis erkennbar, auf der man mit diesen Leute diskutieren kann. Wer sich das zu eigen macht, der muss
sich Fragen gefallen lassen. Mit Verfassungsfragen hat das herzlich wenig zu tun.
verurteilungswürdig? Angeklagte, die während eines öffentlichen Gelöbnisses der Bundeswehr anläßlich
ihrer 50-Jahr-Feier in Köln auf dem Roncalli-Platz vom Kölner Dom ein Transparent hißten, auf dem zu
lesen war: „Wir geloben, zu morden, zu rauben, zu vergewaltigen“ ist das politsch-unkorrekt? Widerspricht
das der Nachkriegsverfassung unseres Staates? Eine sehr gewagte Redewendung … in der Tat … doch warum
verurteilungswürdig?
#41 Beobachterin 00:53:18 | Montag, 27. November 2006
Bischof Algermissen und Pax Christi Bischof Algermissen hat ein Amt, mit dem er sich in einer merkwürdigen
Allianz mit Linksextremisten von Rang und Namen befindet. Seit 2002 ist er Präsident der deutschen Sektion
der internationalen katholischen Friedensbewegung Pax Christi. Pax Christi Bonn gab eine gemeinsame Unterstützungserklärung
mit Attac Köln, Die Linke.PDS KV Köln, Friedensinitiative Sülz-Klettenberg, kein mensch ist illegal
Köln, Kölner Aktionsbündnis gegen Krieg und Rassismus, Kölner Friedensforum, Komitee für Grundrechte
und Demokratie, Netzwerk Friedenskooperative Bonn, PAX AN, Radikale Linke Köln, VVN-BdA Köln, Lucha
Amada ab für Angeklagte, die während eines öffentlichen Gelöbnisses der Bundeswehr anläßlich ihrer
50-Jahr-Feier in Köln auf dem Roncalli-Platz vom Kölner Dom ein Transparent hißten, auf dem zu lesen
war: „Wir geloben, zu morden, zu rauben, zu vergewaltigen“ Die Linksextremisten randalierten während
der Gelöbnis-Feier auf dem Dom-Vorplatz zusammen mit Pax-Christi-Mitgliedern. Es wäre eine nette Geste,
wenn Bischof Algermissen als Präsident der Organisation sich von diesem Benehmen der Pax-Christi-Freunde
und den Linksextremisten, von denen etliche im Verfassungsschutzbericht aufgeführt sind, distanzieren
würde. Falls jemand mehr wissen möchte, hier ein weiterführender Link: …w.bundeswehr-wegtreten.tk/
auch wenn ein Bischof … … sich nicht rechtfertigen muss, wäre es sehr intelligent, die wahren Gründe
anzugeben, vorausgesetzt die sind vorzeigbar. Auch Wirtschaftsbosse begründen durchaus einen Arbeitsplatzabbau
(Sonst wird der Betriebsrat und die Arbeitsgerichte auch gar nicht zustimmen)
#37 tertius ridens 23:59:18 | Sonntag, 26. November 2006
Bischöfliche Dialogbereitschaft Warum … wurde in einem Leserbeitrag mehrfach gefragt, aber die Fragen
blieben unbeantwortet – warum? Ganz einfach: Weil Menschen, die sich nicht rechtfertigen müssen, das
auch nicht tun. Oder hätte jemand der Diskussionsteilnehmer schon einmal gehört, dass ein „Wirtschaftskäpitän“
die Entlassung von Mitarbeitern ohne Not begründet hätte? Anders als ein Wirtschaftsunternehmen, für
das Mitarbeiter zu oft nur „Kostenfaktoren“ sind, hat die Kirche die Aufgabe, die Gläubigen (vereinsrechtlich:
ihre Mitglieder) zum individuellen, überzeitlichen Heil zu führen. Dafür, also zur Erfüllung dieser
Aufgabe, schulden die Gläubigen der Kirche auch (finanzielle) Beiträge, damit sie diesen Auftrag erfüllen
kann. Dabei wird vorausgesetzt, dass die („Amts-“) Kirche diese Aufgabe kennt und sich ihr stellt. Dass
die Kirche diesen Auftrag vergessen haben könnte, scheint nicht denkbar … oder doch? Es wäre zu fragen:
1) Warum hat die Kirche das vielleicht vergessen? 2) Was hindert die Kirche daran, sich dieses Auftrags
wieder zu erinnern? Der Hl. Augustinus schreibt, es gehe der Kirche schlecht, wenn es ihr (zu) gut gehe
und gut, wenn es ihr schlecht gehe. Vielleicht ist ja tatsächlich die finanzielle Frage das Problem (und
nicht eine Folge des Problems). Bischöfe, die mit der Kraft ihrer Persönlichkeit und ihres Galubens
überzeugen müssten, hätten es gewiss schwerer als solche, die (einsame) Verwaltungsentscheidungen durch
ihre Hand auf dem Kirchensteuersäckel einfach dekretieren und durchsetzen!
#36 Pünktchen 23:57:20 | Sonntag, 26. November 2006
Hüller / Zwilli Wenn im Generalvikariat von Fuld wirklich solche mediokrem Kreaturen sitzen wie dieser
Didymus-Zwilling, dann wundert mich gar nichts mehr …
@ Gotthard Lenken Sie nicht vom Thema ab. Sie (Franziskus und Domikus) haben Nachfolge neu definiert und
konnten sich bestehenden Orden daher nicht anschließen. Selbstverständlich ist es auch möglich, zu
einer solchen Neukonzeption oder Abgrenzung als Angehöriger eines bestehenden Ordens zu kommen.
was könnte … … passiert sein? Ich fabuliere mal: 1) Algermissen hat den Priestern gesagt, sie sollen
Vorsteher von Pfarrverbänden werden, weil ihre Pfarrgemeinden aufgelöst werden. 2) Die 3 sagen Algermissen,
dass sie „normale Pfarrer“ bleiben wollen, wie das in der Abmachung zwischen Diözese und SJM vermutlich
auch drinsteht. 3) Algermissen will Abmachung ändern und Pfarrverband durchsetzen 4) Die 3 weigern sich,
die bestehende Regelung zu ändern 5) Algermissen schmeisst sie raus Dau passt die Bemerkung von Didymus
(der bei den Protesten dabei war, d.h. jemand der in Fulda ist – womöglich ein Funktionär Algermissens?),
er hätte schlechte Erfahrungen mit den 3 gemacht, weil sie den Pfarrverband ablehnen. Damit haben wir
vermutlich den Casus Belli. Dazu passt auch, dass die Pfarrverbände auch jetzt eingeführt werden, da
die Priester entfernt werden sollen. D.h. aber auch, dass algermissen nicht nur die Pfarrverbände durchdrücken
will, sondern auch klassische Pfarren abschaffen möchte – denn neben den Pfarrverbänden könnte er ja
auch die 3 Pfarren bestehen lassen, wenn er nur wollte. Sollte das aber der tatsächliche Casus Belli
sein, ist er also ein gegner der klassischen Pfarre, dann tut er Unrecht, denn die klassische Pfarre ist
an sich gut und nicht schlecht.
#33 Gotthard 23:49:17 | Sonntag, 26. November 2006
Abfall eder neue Gemeinschaft ist in gewisser Weise aus der Distanzierung von bestehenden hervorgegangen.
Denken Sie an die Bettelorden. Die Franziskaner, die Dominkaner… aus welchen gemeinschaften sind Franziskus
und Dominikus abgefallen?
@ Didymus-Zwilling; Gotthard @ Didymus-Zwilling 1) Leute verschrecken mit angstmachenden Bildern bei Beerdigungen
(ich habs selber gehört) => Ach, Sie ham’s gehört… => Wissen Sie, was man darauf geben kann????? Gaaaaaar
nichts. 2) Frommheit, die an die Leuten vorbeigeht – an mir wie bei vielen anderen auch! => Vielleicht
sollten Sie mal darüber nachdenken, worum es bei der Hl. Messe eigentlich geht. 3) Boykott des Pastoralen
Prozesses =>Niemals ein Totalboykott. Das können Sie mir nicht weißmachen. 4.) Hier ist Ihnen wohl nicht
mehr eingefallen. Unglaublich vielsagende und überzeugende Gründe dafür, einen Priester vor die Tür
zu setzen. Kurzum: Ich bin so schlau als wie zuvor. @ Gotthard Jeder neue Gemeinschaft ist in gewisser
Weise aus der Distanzierung von bestehenden hervorgegangen. Denken Sie an die Bettelorden. Die Franziskaner,
die Dominkaner… Sie werden doch jetzt nicht behaupten wollen, dass die keinen Segen brachten.
@ Sirilo >>„Wir bestrafen den Bischof, indem wir uns den Gnaden der hl. Messe entziehen.“ Ist das die
richtige Reaktion auf das bischöfliche Handeln?<< Ich will es mal so formulieren: ein Priester ist der
Repräsentant Jesu Christi. Den Gemeinden vor Ort sollen die diesbezüglichen Repräsentanten genommen
werden. Also …???? Ist Jesus Christus beliebig ersetzbar???? Ist die Kirche eine Aktiengesellschaft????
Gilt „hire und fire“ auch gegenüber den Repräsentanten Jesu Christi????
Schlechte Erfahrungen 1) Leute verschrecken mit angstmachenden Bildern bei Beerdigungen (ich habs selber
gehört) 2) Frommheit, die an die Leuten vorbeigeht – an mir wie bei vielen anderen auch! 3) Boykott des
Pastoralen Prozesses 4) …
#28 Karl-Peter 23:05:08 | Sonntag, 26. November 2006
Kein Wunder! Wer nicht mit den Beteiligten spricht, braucht sich nicht zu wundern, wenn Beschwerdebriefe
nach Rom gehen. Von Denunziation zu sprechen ist dann deplaziert.
#27 Unschuld 22:59:25 | Sonntag, 26. November 2006
Niedergang Liebe Mitchristen, es ist schon traurig, dass die einst blühende Diözöse Fulda nach dem
Heimgang des Erzbischofs Dyba solche negativen Schlagzeilen produziert. Mir ist es unverständlich, dass
ein Bischof dem kleinen christlichen Häuflein, welches er noch in seinem „Reich“ vorfindet, so wenig
Gehör schenkt.
@ Didymus-Zwilling „Ich bin aber jemand, der keine gute Erfahrungen mit den SJMlern gemacht hat – und
diese Leute gibt es auch! Wir sollen den Mund halten? Ich denke ja gar nicht dran!“ Ja, was ist es DENN,
was Sie an schlechten Erfahrungen sammeln mussten? Werden Sie halt ein BISSCHEN konkreter – über vages
„nicht mitteilbares Wissen“ wissen nun ja alle Forumsteilnehmer bereits umfänglich Bescheid.
@ gelasius & Breze Melde mich gehorsamst zum Dienst. Wer Nr.211 enttarnt, melde sie bitte umgehend im
Verschwörungsportal www.kreuz.net/…ticle.4262-page.html! Schon mindestens 210 Unschuldige, die keine
eMails gefaked haben, hoffen auf Entlastung! P/S Noch immer nichts von Bruder Lingen gesehen. Bleibe wachsam.
@ Prof Mit der sicheren Erwartung eines erneuten persönlichen Angriffs Ihrerseits, wage ich zu behaupten,
dass Ihre Feindbildthese zwar wahr ist, aber Sie die falschen Personen beschuldigen. Legen Sie Ihre ideologsichen
Scheuklappen ab, opfern Sie ein Bisschen Ihrer wertvollen Zeit und lesen die postings zu dem Thema Fulda
und Algermissen sehr aufmerksam. Gusenum und Gelasius sind dagegen ein leuchtendes Beispiel von Neutralität.
Ihr seid schon komisch, Ihr …isten, Ihr werft uns das vor, was Ihr mit einer sagenhaften Borniertheit
und Überheblichkeit laufend selbst betreibt. Ich bin beinahe versucht, das als eine Frechheit zu empfinden,
werter Herr Professor.
Lieber Sirilo! Am vergangenen Sonntag schrieb Herr Bischof Algermissen zusammen mit seinem Erfurter Amtsbruder
in einem Hirtenbrief sinngemäß: Auch wenn man nicht mehr in die Kirche geht, könne man gottesfürchtig
sein.
@ Christian Hüller Ich bin weder ein arroganter Schnösel noch ein dümmlicher Apparatschik, vor denen
Papst Benedikt in seiner letzten Ansprache an die deutsche Bischöfe ausdrücklich gewarnt hat. Ich bin
aber jemand, der keine gute Erfahrungen mit den SJMlern gemacht hat – und diese Leute gibt es auch! Wir
sollen den Mund halten? Ich denke ja gar nicht dran! Es gibt nicht nur diejenigen, die für die SJMler
demonstrieren, sondern auch solche, die dagegen demonstrieren! Akzeptieren Sie das oder lassen Sies –
ich bleibe bei meiner Meinung!
@Christian Hüller Wen schaden die Rhöner, wenn sie der Kirche (und damit dem Meßopfer) fernbleiben?
Dem Bischof? Jesus Christus? Sich selber? „Wir bestrafen den Bischof, indem wir uns den Gnaden der hl.
Messe entziehen.“ Ist das die richtige Reaktion auf das bischöfliche Handeln?
Stichwort Denunziation Wie nennt Herr Bischof Algermissen das Verhalten einiger weniger Eltern, die sich
an Pater Pfaffenhuber vorbei direkt an den Bischof wandten, um sich über die Kommunionvorbereitung zu
beschweren??? Diese Beschwerden hat der Bischof gerne zur Kenntnis genommen. Für ihn waren sie wichtig.
Somit hatte er willkommene Gründe für die Absetzung des Paters.
@ Didymus-Zwilling Ihnen wird das Lachen noch vergehen, Sie arroganter Schnösel, spätestens dann, wenn
die Rhöner beschlossen haben, in Zukunft der Kirche FERN zu BLEIBEN, wenn sie dort nur noch servile Abgesandte
von Fuldas Gnaden anfinden werden… Wie können Sie nur so ein Schnösel sein, die berechtigten Interessen
der Basisgemeinde so mit Spott und Häme zu überziehen? Haben Sie ZU VIEL Macht, die man Ihnen dringend
wieder nehmen muss? Sie sind genauso ein fast dümmlicher Apparatschik, vor denen Papst Benedikt in seiner
letzten Ansprache an die deutsche Bischöfe ausdrücklich gewarnt hat. Ich kann Ihnen nur dringend anraten:
Überdenken Sie Ihre Position – es ist eine dümmliche Position der Macht, die allen nur geliehen ist,
auch Ihnen.
#18 gelasius 22:23:08 | Sonntag, 26. November 2006
@Christian Hüller Da mag was dran sein, das ist aber kein Grund kübelweise Beschimpfungen über den
Bischof auszugießen. Verbaler Höhepunkt : „er ist ein Verbrecher“. Man kann seine Enttäuschung auch
gemäßigter ausdrücken, was den Vorteil hat, daß man dann keine mißliebigen Reaktionen provoziert.
Im Übrigen bin ich den Linken, w.s.K. und Kirche-von-sonstwoher keineswegs zugetan, da muß ich Sie leider
enttäuschen. Mäßigen wir uns also in Zukunft.
Falsche Zahlen im falschen Forum Es waren nicht weit über 200 Personen, die demonstriert haben: es waren
nur 130!!!! Erstens war ich da und zweitens stehts auf so bei osthessen-news.de. Aber diese falsche Zahl
ist nur ein geringes Übel gegen die Lügen, die dieses Forum durchzieht!
@ Gelasius Dann lasse Sie sich mal was sagen, werter Gelasius. Was ich lesen musste, was von Verteidigern
der kalten fuldaer Bürokratismus vorgebracht wurde, um fragwürdige Maßnahmen rechtzufertigen, war ärmlich,
verlogen und servil. Die Forderungen der Rhöngemeinden erfordern in jedem Fall einen mehr persönlichen
Einsatz des Ortsbischofs. Einfach nur irgendwelche servilen Handlanger vorzuschicken und geistlose Stellungnahmen
abgeben zu lassen, das geht nicht.
Ein Bischof wie Algermissen verliert bei den Gläubigen den Respekt. Viele nehmen ihn nicht mehr ernst.
Im Gegenteil: sie empfinden Abscheu. Jemand der öffentlich die Unwahrheit sagt und den Dialog ablehnt,
wird unglaubwürdig.
#12 gelasius 22:02:04 | Sonntag, 26. November 2006
@professörle Werter Herr Professor, wer im verleumderischen Glashaus sitzt, sollte nicht von Argumenten
fabulieren. Oder möchten Sie uns weismachen – natürlich auf gebührende Dozentenart, oder was Sie dafür
halten- daß alles, was hier über Bischof Algermissen von -ja wie wollen wir sie denn mal nennen – von
den V II Sektenfeinden so überaus feinfühlig ausgesagt wurde, reiner, toleranter Argumentation entsprungen
ist ?
@ Prof. Da kann ich Ihnen nur zustimmen: Die modernistische Toleranz reicht meist nur bis zum eigenen
Nabel. Danach ist Sense. Um konservative Meinungen mundtot zu machen, rückt man deren Vertreter in die
Ecke des Faschismus. Tatsächlich aber sind die schlimmsten Faschisten die sog. Linksfaschisten, die Toleranz
und Meinungsfreiheit nur den Gleichgesinnten gönnen. Es zeigt sich wieder mal: Nichts ist schlimmer als
eine linke Meinungsdiktatur.
Mit übler Nachrede u. Feindbild Fakten vernebeln Die Fakten zum Verhalten des derzeitigen Bischofs von
Fulda lassen sich von jedem Lesefähigen u.a. in der „Fuldaer Zeitung“ nachlesen. Leser Gunsenum und Gelasius
versuchen nun, von diesen, für den Fuldaer Bischof mehr als unangenehmen Fakten durch die inzwischen
hinreichend bekannte Feindbildstrategie abzulenken. Wer Kritk an einem amtierenden Bischof übt, wird
als Mitglied der „Propriesterbruderschaftsfraktion“ als einem „totalen System“ (gemeint wohl : totalitärem),
als „hardcoretradi“ und als „Sedi“ mundtot zu machen versucht. So ist das : wenn Sachargumente fehlen,
werden Totschlagspseudoargumente gegen die Vertreter anderer Auffassung aus der modernistischen Mottenkiste
keulenartig geschwungen. Wenn Faktenverfälschungen kurze Beine hätten, würden manche bereits seit längerem
beidseitig beinamputiert vor überfüllten Kirchen, überfüllten Priesterseminaren und Klöstern begeistert
humpeln.
Totalitär Die Kirche ist von ihrer Verfassung her natürlich nicht totalitär. Die Nutzung der kirchlichen
Strukturen durch einzelne – in der Regel Amtsträger – zur totalitären Machtausübung ist Folge der sündigen
Struktur des Einzelmenschen, der natürlich auch ein Bischof verfallen ist, wenn er kein geistliches Leben
führt. Dies scheint z. Zt. bei Bischof Algermissen in extremer Weise vorzuherrschen. Je mehr der Mensch
sündigt, umso mehr verdunkelt sie seine Erkenntnis, sagt ein Heiliger. Da in den Vorgängen von Fulda
sehr viel gesündigt worden ist durch Lüge, Verleumdung usw., ist der Schritt zur Erkenntnis nicht mehr
leicht. Die einzig richtige Erkenntnis in dieser Situation ist: Etwas ist falsch gemacht worden, mein
Anteil daran ist …, also muß ich mich bekehren, bereuen, beichten und so in das Gnadenleben Gottes
zurückkehren. Statt dessen fordert der Bischof die Bekehrung seiner Priester …
Betroffene/ Warum? Ich kann Sie gut verstehen. Viele Gläubige fühlen mit Ihnen in den Rhöngemeinden.
Fragen, die nicht beantwortet werden. Das Problem mit Bischof Algermissen ist ein diözesanes Problem.
Viele sind mit seiner Amtsführung unzufrieden.
Totale Kirche Der Beitrag utnen war unvollständig, daher nochmal bis zum Ende :) wenn ich mir hier diverse
Beiträge der „ProPiusbruderschaftfraktion“ ansehe, dann frage ich mich doch, inwieweit die Gläubigen
dieser Abspaltung der katholischen Kirche, sich an ein totales System schon längst gewöhnt haben. Man
korrigiere mich, wenn mein Eindruck ein falscher ist.
Betroffene: Was ist das denn für ein Bischof? Ist das ein Bischof? Er scheint sich selbst mehr als Funktionär
der Konzilskirche zu sehen. Als Kirchenvolkskommisar für einige hessische Landstriche.
@gunsenum Ja, aber es dürfen nur sie totalitär sein ! Alle Nicht-hardcoretradis und Nicht-sedis haben
auch gegenüber den wüstesten Anpöbeleien und Beschuldigungen ganz tolerant zu bleiben und die so dialogfördernden
Beiträge dieser Gruppierungen willig zu akzeptieren.
Totalitarismus… wenn ich mir hier diverse Beiträge der „ProPiusbruderschaftfraktion“ ansehe, dann frage
ich mich doch, inwieweit die Gläubigen dieser Abspaltung der katholischen Kirche, sich an ein totales
System schon längst gewöhnt haben. Man korrigiere mich, wenn mein
#3 Betroffene 20:07:19 | Sonntag, 26. November 2006
Warum? Warum ist Bischof Algermissen nicht im Bistum Fulda? Warum verkriecht er sich? Warum ist er so
feige? Warum redet er nicht mit den Gläubigen? Warum schickt er immer andere vor? Warum nimmt er ein
versönliches Gesprächsangebot von Pater Hönisch nicht an? Warum müssen so viele Gläubige wegen seiner
Sturheit weinen? Warum versteckt er sich? Was hat er zu verbergen? Was ist das denn für ein Bischof?
Haaalt im Artikel steht: Diese würden durch Tagungen, Gremien, Bürokratie und Institutionen an den Rand
der körperlichen Erschöpfung getrieben Genau da ist ein Problem: wer seinen priesterlichen Dienst wie
eine „Managementaufgabe“ begreift, der hat ein Problem. Auch der Bischof ist in erster Linie Bischof und
Priester, oberster Seelsorger – und nicht Topmanager. Begreift er sich als Topmanager, muss sein Werk
fast scheitern. Ist das das Problem?
#1 Karl-Peter 19:32:54 | Sonntag, 26. November 2006
Ist die Kirche ein totalitäres Regime? Gewiß nicht! Doch solche Amtsträger wie Bischof Algermissen
schaden der Kirche. Machtausübung ohne Rücksicht auf Verluste und Verweigerung des Dialogs sind eines
Bischofs unwürdig. Was bedeutet ihm das Seelenheil der Menschen? Mir tun die Menschen in den Rhöngemeinden,
aber auch im ganzen Bistum leid. Was richtet er mit seiner Hartherzigkeit in den Kindern an, die auf den
hier veröffentlichten Fotos zu sehen sind?