Vorfreude + Vatikan für EU-Beitritt der Türkei + Medienpreis für Mordpropaganda + Meßsimulation + Die Kirche entwickelt sich
Dienstag, 28. November 2006 16:55
Benedikt: Typisch
in Santa Sabina nie eine so gute Kirchenmusik
Die übliche Überheblichkeit dieser Kreise. Diese Kirche ist 1500 Jahre alt und hat sicher schon mehr Musik gehört als alle traditionalistischen Kapellen zusammen.
Die übliche Überheblichkeit dieser Kreise. Diese Kirche ist 1500 Jahre alt und hat sicher schon mehr Musik gehört als alle traditionalistischen Kapellen zusammen.
Montag, 27. November 2006 20:23
Stephanus: stime der vernunft:
wo bitte ist der unterschied zwischen lefebvrianisch und katholisch???
und:
wer hat hier wirklich ahnung und kann einmal lückenlos nachweisen, daß es sowohl in den anglikanischen wie lutherischen hochkirchen garantiert keine gültigen weihen mehr gibt.
es wird immer wieder von teilbereichen gesprochen, die sich wohl innerhalb ihrer eigenen kirche sehr zurückhalten bzw. sich fast ausgrenzen, in denen es eine lückenlose rückverfolgung gültiger weihen bis eben hin zu ihrer entstehung oder abspaltung usw. geben soll.
das wäre doch mal eine spannende geschichte,oder????
und:
wer hat hier wirklich ahnung und kann einmal lückenlos nachweisen, daß es sowohl in den anglikanischen wie lutherischen hochkirchen garantiert keine gültigen weihen mehr gibt.
es wird immer wieder von teilbereichen gesprochen, die sich wohl innerhalb ihrer eigenen kirche sehr zurückhalten bzw. sich fast ausgrenzen, in denen es eine lückenlose rückverfolgung gültiger weihen bis eben hin zu ihrer entstehung oder abspaltung usw. geben soll.
das wäre doch mal eine spannende geschichte,oder????
Montag, 27. November 2006 19:07
methusalix †: Wei heisst der diesjährige Nobelpreisträger für Literatur, Sulpi?
Sulpicius: „historisch und kulturell reichen türkischen Volk“ Soll das ein Witz sein???
Richtig! Orhan Pamuk! und wo kommt er her? Wieder richtig, Sulpi, aus Istanbul! Sehr gut Sulpi; setzen, summa cum laude!
Richtig! Orhan Pamuk! und wo kommt er her? Wieder richtig, Sulpi, aus Istanbul! Sehr gut Sulpi; setzen, summa cum laude!
Montag, 27. November 2006 17:09
gelasius: @exbochumer
War schon klar. Macht aber auch nichts.
Montag, 27. November 2006 17:07
ExBochumer †: @ Gelasius
Sie haben ÜBERHAUPT nicht erfasst, worum es mir in meinem Posting ging.
Montag, 27. November 2006 16:43
gelasius: @exbochumer
Tja – es gibt eben unterschiedliche Prioritäten. Kreuz.net wird sicher auch während des Konstantinopelbsuches
des Papstes hauptsächlich über die viel Wichtigeres zu berichten haben. z.B.-„lebt Prof.Berger im Konkubinat?
„ und „ warum hat er diese Frau geheiratet“. Letztere ist eine der intelligentesten Fragen , die hier
je gestellt wurden.naja und Fulda bleibt ja ein ewiges Thema, dann Homos und Aids und weitere Skandale
der V II Sekte.
Was brauchen wir da die Türkeireise ?
Was brauchen wir da die Türkeireise ?
Montag, 27. November 2006 16:37
ExBochumer †: Zum Papstbesuch in der Türkei
sind die beiden Noe’s in der Türkei vertreten (= „die“ aus dem kath.net).
Die wollen mit Euch chatten, am Dienstag-Abend, direkt aus der Türkei.
Vielleicht klinkt sich ja jemand ein. Ich bin bestimmt dabei.
Die wollen mit Euch chatten, am Dienstag-Abend, direkt aus der Türkei.
Vielleicht klinkt sich ja jemand ein. Ich bin bestimmt dabei.
Montag, 27. November 2006 15:58
stimme der vernunft: @Burgorus
Sie hoffen auf eine geschlossene Konversion der anglikanischen Hochkirche (ohne Feministen) zur katholischen.
Hochkirchler ohne Frauenweihebefürworter? Da bleiben dann aber nicht viele übrig, und die werden eher lefebvrianisch als katholisch.
Hochkirchler ohne Frauenweihebefürworter? Da bleiben dann aber nicht viele übrig, und die werden eher lefebvrianisch als katholisch.
Montag, 27. November 2006 14:51
Burgorus: Gültigkeit der anglikanischen Weihen (zu den Einwänden von Tridentinus und Alfredo Ottaviani)
Zu den von Tridentinus vorgebrachten eventuellen Mängeln am Weiheritus: Meiner Meinung sollte sich der
eingeladene Bischof der Ostkirche seiner Verantwortung bewusst sein, dass nämlich die Frage der Gültigkeit
der Weihe allein auf seinen Schultern liegen könnte, und so könnte er still und unbemerkt einige eventuelle
Mängel der anglikanischen Form zu ersetzen versuchen.
Zur Frage des Obex: Ein Obex gegen die katholische Kirche wird von der anglikanischen Kirche selbst gesetzt, deren erstes Gebot bei der Einladung von Ko-Konsekratoren immer noch ist: Er darf bloß nicht katholisch, d.h. papistisch sein. Ein solcher Obex dürfte aber bei der Ostkirche zumindest zur Zeit ihrer größten Feindschaft mit der lateinischen Kirche ebenso gesetzt gewesen sein.
Nach A. Ottaviani muss aber der Obex ohnehin vom Electus gesetzt sein. Dies dürfte bei den anglikanischen Priesterfreunden des Oxford-Theologen, von dem ich sprach, gewiss nicht der Fall sein. Im Herzen sind die alle tiefkatholisch. Sie halten sich für gültig geweiht. Sie wollen nur noch nicht konvertieren, da sie nicht den Rumpf der anglikanischen Kirche zurücklassen wollen. Sie wollen halt ihre Herde nicht im Stich lassen. Sie hoffen auf eine geschlossene Konversion der anglikanischen Hochkirche (ohne Feministen) zur katholischen.
Die Einführung der Weihen durch die „Hintertür“ sollte kein Grund für deren Ungültigkeit sein. Sie zeigt, dass sich die Anglikaner schämen, sich nur nicht öffentlich zu ihrem Irrtum bekennen wollen.
Zur Frage des Obex: Ein Obex gegen die katholische Kirche wird von der anglikanischen Kirche selbst gesetzt, deren erstes Gebot bei der Einladung von Ko-Konsekratoren immer noch ist: Er darf bloß nicht katholisch, d.h. papistisch sein. Ein solcher Obex dürfte aber bei der Ostkirche zumindest zur Zeit ihrer größten Feindschaft mit der lateinischen Kirche ebenso gesetzt gewesen sein.
Nach A. Ottaviani muss aber der Obex ohnehin vom Electus gesetzt sein. Dies dürfte bei den anglikanischen Priesterfreunden des Oxford-Theologen, von dem ich sprach, gewiss nicht der Fall sein. Im Herzen sind die alle tiefkatholisch. Sie halten sich für gültig geweiht. Sie wollen nur noch nicht konvertieren, da sie nicht den Rumpf der anglikanischen Kirche zurücklassen wollen. Sie wollen halt ihre Herde nicht im Stich lassen. Sie hoffen auf eine geschlossene Konversion der anglikanischen Hochkirche (ohne Feministen) zur katholischen.
Die Einführung der Weihen durch die „Hintertür“ sollte kein Grund für deren Ungültigkeit sein. Sie zeigt, dass sich die Anglikaner schämen, sich nur nicht öffentlich zu ihrem Irrtum bekennen wollen.
Montag, 27. November 2006 13:16
stimme der vernunft: @tridentinus
Mängel, die innerhalb des anglikanischen Weiheritus (!) bestehen, bezogen, welch letztere auch heute
noch gegeben sind.
Die bestanden schon zu Leos zeiten lange nicht mehr.
Die Ritusmängel auf die Leo anspielt, die seiner Meinung nach die anglikanische Sukzession unterbrochen haben, geschahen unter Edward VII, dem Sohn Heinrichs VIII und wurden schon unter Mary I (Heinrichs Tochter, der katholischen) wieder rückgängig gemacht.
@ottaviani
Mit den Intentionen ist das so eine Sache. Da das Ehesakrament auch zustandekommt, wenn ein atheistischer Standesbeamter zwei Protestanten zivilrechtlich traut, die nicht an ein Ehesakrament glauben, warum soll dann ein Weihesakrament nicht zustandekommen, nur weil ein Papst vor hundert Jahren Zweifel hatte, ob möglicherweise eventuell vieleicht die Intention des Spenders oder des Empfängers nicht ganz die richtige wäre…
Die bestanden schon zu Leos zeiten lange nicht mehr.
Die Ritusmängel auf die Leo anspielt, die seiner Meinung nach die anglikanische Sukzession unterbrochen haben, geschahen unter Edward VII, dem Sohn Heinrichs VIII und wurden schon unter Mary I (Heinrichs Tochter, der katholischen) wieder rückgängig gemacht.
@ottaviani
Mit den Intentionen ist das so eine Sache. Da das Ehesakrament auch zustandekommt, wenn ein atheistischer Standesbeamter zwei Protestanten zivilrechtlich traut, die nicht an ein Ehesakrament glauben, warum soll dann ein Weihesakrament nicht zustandekommen, nur weil ein Papst vor hundert Jahren Zweifel hatte, ob möglicherweise eventuell vieleicht die Intention des Spenders oder des Empfängers nicht ganz die richtige wäre…
Montag, 27. November 2006 12:58
Tridentinus: Anglikanische Weihen
Natürlich könnten gültige Weihelinien in die Anglikanische Gemeinschaft führen. Aber Leo XIII. hat sich ja in seiner Ungültigkeitsfestellung vor allem auf Intentionsmängel (die durch Hinzuziehung gültig geweihter Ko-Konsekratoren eventuell ausgeräumt sein könnten) und auf Mängel, die innerhalb des anglikanischen Weiheritus (!) bestehen, bezogen, welch letztere auch heute noch gegeben sind. Manche Sedisvakantisten würden jetzt übrigens argumentieren, die Gültigkeit der anglikanischen Riten müsse vom nachkonziliaren Rom konsequent zugegeben werden, wenn die eigenen, von Paul VI. reformierten Riten als gültig gelten sollen.
Montag, 27. November 2006 12:51
Alfredo Ottaviani: Das ist so eine Frage mit der Gültigkeit…
Es reicht nämlich nicht, einen gültig geweihten Bischof zur Handauflegung zuzulassen. Auch das Weihegebet
(die Form) muss deutlich aussprechen, was die Kirche tut (wenn sie Bischöfe weiht) und die Materie (Handauflegung)
näher bestimmen. Außerdem muss dann der eine gültig geweihte Bischof die Form aussprechen und die Intention
zur gültigen Weihespendung haben. Außerdem darf der Empfangende (der „Electus“) keinen Obex gegen den
Empfang des Weihesakramentes im katholischen Sinne setzen. Da aber nicht klar ist, ob die Bischofsweihe
auch die Priesterweihe vollständig ersetzt oder Sie nur ergänzt, müsste der „Electus“ vorher eine gültige
Priesterweihe empfangen haben. Ansonsten wäre selbst bei der positiven Annahme, daß alle Bedingungen
für eine gültige Bischofsweihe erfüllt seien, die Weihe wenigstens zweifelhaft, wenn nicht gar ungültig.
Außerdem… der Versuch der Wiedereinführung der Succzessio Apostolica durch die Hintertür dürfte schon sehr fragwürdig erscheinen, oder????
Außerdem… der Versuch der Wiedereinführung der Succzessio Apostolica durch die Hintertür dürfte schon sehr fragwürdig erscheinen, oder????
Montag, 27. November 2006 12:35
stimme der vernunft: @burgorus
oder gibts da noch Einwände?
Ja natürlich. Da die Anglikaner ja böse Ketzer sind, und weil der olle Leo vor hundert Jahren gesagt hat, daß sie keine gültigen Weihen haben, darum dürfen sie natürlich auch heute keine gültigen Weihen haben. Zwar behaupten liberalistische Modernisten und rotarische Freimaurer, daß sich die Welt in den letzen hundert Jahren seit Leo weiterbewegt habe, aber ein aufrechter Tradi weiss natürlich, daß sich die Welt nicht bewegt, das hat ihr schliesslich der heilige Pius IX mit seinem Syllabus verboten.
Ja natürlich. Da die Anglikaner ja böse Ketzer sind, und weil der olle Leo vor hundert Jahren gesagt hat, daß sie keine gültigen Weihen haben, darum dürfen sie natürlich auch heute keine gültigen Weihen haben. Zwar behaupten liberalistische Modernisten und rotarische Freimaurer, daß sich die Welt in den letzen hundert Jahren seit Leo weiterbewegt habe, aber ein aufrechter Tradi weiss natürlich, daß sich die Welt nicht bewegt, das hat ihr schliesslich der heilige Pius IX mit seinem Syllabus verboten.
Montag, 27. November 2006 12:21
Burgorus: Die Anglikaner besitzen schon seit Längerem gültig geweihte Bischöfe und Priester
Ich weiß von einem Katholiken, der in Oxford studiert hat, dass sich die Anglikaner die Worte Papst Leos XIII., ihre Weihen seien null und nichtig, zu Herzen genommen haben und seitdem bei ihren Weihen Ko-Konsekratoren hinzuziehen. Wenn ich mich richtig erinnere, handelt es sich dabei jeweils um einen altkatholischen und einen byzantinischen Bischof. Zumindest Letzterer müsste doch gültig geweiht sein, womit dann die Bischofs- und Priesterweihen der Anglikaner gültig wären. Oder gibt’s da andere Einwände?
Montag, 27. November 2006 11:52
Sulpicius: „historisch und kulturell reichen türkischen Volk“
Soll das ein Witz sein???
Montag, 27. November 2006 11:12
Unschuld: Türkei bleibt draußen
http://www.spiegel.de/…,1518,450852,00.html
Was die Stellungnahmen des Vaticans angeht, so kommt es mir vor, als dass es den zitierten Leuten nicht schnell genug mit der Abschaffung des Christentums in Europa geht. Aber da sind die Evangelikalen und Pfingstler vor
Was die Stellungnahmen des Vaticans angeht, so kommt es mir vor, als dass es den zitierten Leuten nicht schnell genug mit der Abschaffung des Christentums in Europa geht. Aber da sind die Evangelikalen und Pfingstler vor
Montag, 27. November 2006 10:49
Beobachterin: der Vatikan und die Türkei
Es ist schon traurig, daß der vatikanische Staatssekretär Bertone den EU-Beitritt der Türkei begrüßen würde, wobei er gleichzeitig betont, daß der Vatikan in dieser Frage neutral bleibe. Si tacuisses, Bertone …
Montag, 27. November 2006 09:37
stimme der vernunft: was machen denn
Traditionalisten in einer anglikanischen Messe?
Dafür werden sie in der Hölle schmoren!
Dafür werden sie in der Hölle schmoren!
Montag, 27. November 2006 09:01
Tridentinus: Bedauerlicher
als dieser anglikanische Gottesdienst, der ja keine katholische Messfeier sein will, ist ein Umstand in
der Diözese Innsbruck hinsichtlich der Simulationen eines suspendierten Ständigen Diakons der Diözese
St. Pölten, Herrn Dr. med. Franz Federspiels, der sich inzwischen Pater Franziskus nennt und von Dusan
Spiner, Olmütz, zum Priester geweiht worden sein will. Spiners Bischofsweihe durch Felix Maria Dawidek
wird von Rom nicht anerkannt. Dieser Einschätzung schliesst sich auch die FSSPX an. Ein Fall seltener
Einigkeit. Federspiel agiert als „traditionstreu“, seine tridentinischen (!)Simulationen, vermutlich auch
der Beichte, erfolgen wohl vorwiegend im Tauhof /Axams. Von Spiner selbst kann man eindeutig nicht annehmen,
er handele bona fide, da er nachweislich auch mit dem KirchenVolksBegehren zusammenarbeitet und sich für
Frauenordination engagiert. Auch er hat schon im Tauhof pontificaliter Mese gelesen und das tridentinisch
getan so gut er konnte. Er ist wenigstens Priester, allerdings zurecht suspendiert, denn solch diametral
entgegengesetzte Engagements des Episkopates sind zweifellos unseriös.
Ein tragischer Sieg des Bösen Feindes über das aufrichtige Wirken Hw. Herrn Pater Fridolin Aussersdorfers OFM (RIP, verstorben am Namen-Jesu-Fest 2005) unter dem trügerischen Schein der Kontinuität!
Ein tragischer Sieg des Bösen Feindes über das aufrichtige Wirken Hw. Herrn Pater Fridolin Aussersdorfers OFM (RIP, verstorben am Namen-Jesu-Fest 2005) unter dem trügerischen Schein der Kontinuität!
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