Abschied der SJM-Patres
Die Rhön ist schön, doch leider muß ich gehen
„Schwert, wach auf wider meinen Hirten, über den Mann, der mir der nächste ist! – spricht der Herr der Heere: Schlage den Hirten, daß sich die Herde zerstreue. Ich will meine Hand wenden gegen die Kleinen.“ (Sacharja 13,7)
Die 'Fuldaer Zeitung' zeigt den Abschied von den Kommunionkindern: Rosen für Pater Lorenz Pfaffenhuber
Die ‘Fuldaer Zeitung’ zeigt den Abschied von den Kommunionkindern: Rosen für Pater Lorenz Pfaffenhuber
(kreuz.net) Am Fest Christkönig – dem letzten Sonntag im Kirchenjahr – mußten sich die vom Bischof vertriebenen drei Patres der Diener Jesu und Mariens aus ihren Pfarrgemeinden verabschieden.

„Hochwürdigster Bischof Algermissen – überdenken Sie Ihr christliches Handeln als guter Hirte“ – hatten die Gläubigen dem Fuldaer Oberhirten noch am Samstag vor seinem Amtssitz zugerufen. Vergebens.

In den Pfarreien von Schwarzbach, Eckweisbach und Simmershausen herrscht Trauer und Ratlosigkeit. Die Gemeinden befinden sich etwa dreißig Kilometer östlich von Fulda.

Ab nächsten Freitag werden die drei Patres Lorenz Pfaffenhuber, Franz Krenzel und Hans-Peter Reiner endgültig an die Luft gesetzt.

Der Bischof von Fulda ist so darauf versessen, die beliebten Patres und eifrigen Seelsorger so schnell wie möglich loszuwerden, daß er sie auf die Straße stellt, obwohl er ihnen vertraglich noch bis zum Juni 2007 den Lohn bezahlen muß.

„Es ist ein wehmütiger und trauriger Anlaß, für den wir heute zusammengekommen sind“, sagte der Sprecher des Pfarrgemeinderates des Ortes Schwarzbach nach Angaben der ‘Fuldaer Zeitung’ von heute.

Schwarzbach gehört zur Großgemeinde Hofbieber.

Dort wirkte Pater Lorenz Pfaffenhuber. Im Ort herrscht Unverständnis über die Entscheidung aus Fulda: „Unser Pfarrer hat sich nichts zu Schulden kommen lassen“.

Besonders die Verleumdungen des Fuldaer Sektenpfarrers Ferdinand Rauch haben die Gläubigen empört:

Wenn in Schwarzbach eine „Angst machende Theologie“ verbreitet worden wäre, dann wäre der Pfarrer bei der Verabschiedung alleine und nicht in einem vollen Dorfgemeinschaftshaus gestanden.

Der Ortsvorsteher von Schwarzbach ist ebenfalls ratlos: „Es ist mir unverständlich, daß ein solch junger und guter Pfarrer einfach weggejagt wird.“

Pater Pfaffenhuber verabschiedete sich mit den Worten: „Die Rhön ist schön, doch leider muß ich gehen.“

„Spätestens im Himmel sehen wir uns alle wieder, aber gerne auch früher – so Gott will.“

Traurig war auch die letzte Sonntagsmesse in Eckweisbach:

„Alles, was ich Ihnen versprechen kann, ist, daß ich Sie niemals vergessen werde – auch nicht im Gebet“, sagte dort der entlassene Seelsorger Pater Franz Krenzel.

Der dritte SJM-Priester, Pater Hans-Peter Reiner, verabschiedete sich während der Sonntagsmesse in der Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer in Simmershausen.

Der Ort gehört zur Gemeinde Hilders.

Vorgestern hatte in Fulda noch eine zweite Mahnwache für
die entlassenen Priester stattgefunden.
      
22 Lesermeinungen
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#22   Betroffene   21:08:36 | Montag, 4. Dezember 2006
Pater Lorenz Pfaffenhuber
Pater Lorenz Pfaffenhuber SJM, WAR , ISTund BLEIBT
der beste Pfarrer,den man sich nur wünschen kann!!!
Wir werden immer an Sie denken!
Wir werden für Sie beten!
Wir werden für Sie und Ihr Recht kämpfen!!!
Lassen Sie sich nicht von irgentwelchen „ERBSENHIRNTRÄGERN“
fertig machen!
Bleiben Sie, wie Sie sind!!!Der Bischof und seine merkwürdigen Anhänger, werden irgendwann und irgendwie,für das, was sie Ihnen und Ihren Mitbrüdern angetan haben,zur Rechenschaft gezogen werden!!!
DANKE! Für alles,was Sie für uns getan haben!
:(3 :(3 :(3
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#21   möchtegern-kathole   08:10:45 | Dienstag, 28. November 2006
Selten, dass …
… die Diözesan-Funktionäre soviel Werbung für die Bruderschaft machen.
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#20   golfi   00:09:17 | Dienstag, 28. November 2006
Dydimus, bitte aufwachen !
Lesen Sie was u.a. Pünktchen schreibt und wachen Sie endlich auf! Um in Fulda noch eine kath. Hl. Messe besuchen zu können muß man gezwungener Maßen zur Bruderschaft fahren oder nach Zimmersrode.
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#19   möchtegern-kathole   23:57:41 | Montag, 27. November 2006
Dandymus hat nicht kapiert …
… was ich gesagt habe:
In 12km Diözesan-Radius erhält:
* Übersetzungsfehler :-D (Sammeln wir mal für ein Lateinbuch)
* Texte aus den 70ern
* Messtexte, die von dicken Prälaten im letzten Jahrhundert ausgedacht wurden (i.e. Bugnini)
* Grosspfarreiverbände
* Häresieunterricht für Kinder
* Diözesen-Priester, deren Glauben man wohl erst analysieren muss
Sicher mag es auch noch „saubere“ Priester geben, aber die werden gerade in der Diözese Fulda Mangelware.
Nichts wie weg. (vorallem wenn sich Diözesane über die Gläubigen lustig machen, denen sie den Priester wegnehmen)
Betroffene: www.fsspx.info/zentren/show.php?id=27
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#18   Gotthard   23:54:44 | Montag, 27. November 2006
@betroffene
ihr hattet doch bisher eine echte Kusche-Pastoral… in diesen euren Minipfarreien konnte doch noch auf jeden Wunsch vom Pfarrer eingegangen werden…
„Wann ist die Oma da, das ich den Enkel taufen kann?“
Natürlich komme ich zum Kaffee nach der Beerdiung (5 im Jahr) und nach der Taufe (3 im Jahr) … und zu jedem Erstkommunion-Kaffee (4 im Jahr).
4 Kommunionkinder unterrichte ich auch selbst … ob ich es besser kann als eine erfahrene Mutter spielt keine Rolle.
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#17   Betroffene   23:23:03 | Montag, 27. November 2006
@Diddi-Zwilli
Wenn Sie nur solche dummen Aüßerungen, wie in allen von ihnen geschriebenen Postings von sich geben können, dann wäre ich an ihrer Stelle lieber ganz ganz ruhig! Auf solche, bereits in der Formulierung daneben benehmenden Aüßerungen kann hier wohl jeder verzichten!!!
Um mit I H R E N Worten zu sprechen:
Das ist zum kotzen!!!
:-! :-! :-!
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#16   Bonjour   22:46:16 | Montag, 27. November 2006
Foto…
„… aha, der daily Homo-Artikel“, dachte ich zunächst.
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#15   Didymus-Zwilling   22:44:18 | Montag, 27. November 2006
30 km !?!
Soll ich mal vorrechnen, wann die Damen und Herren Gemeindemitglieder aus Schwarzbach, Eckweisbach und Simmershausen Gottesdienste am Wochenende in einem Radius von maximal 12 km Gottesdienste besuchen könnten? Ich tus mal ansatzweise.
Hilders: Sa und So
Hilders-Wickers: So
Hilders Batten: Sa und So
Hilders-Unterbernhards: So
Tann-Lahrbach: Sa und So
Tann: So
Ehrenberg-Thaiden (Seiferts): So
Ehrenberg-Wüstensachsen: Sa und So
Hofbieber: Sa und So
Elters: So

Hoffentlich treibt es einigen Kritikern mal richtig die Schamesröte ins Gesicht! Anderswo müssen Menschen kilometerweit laufen oder der nächste Priester sitzt 30 km weit weg! Diese Anzahl von Messen kann man ja als inflationär bezeichnen!
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#14   möchtegern-kathole   21:58:49 | Montag, 27. November 2006
nur 30km?
da kann man auch nach Fulda fahren und bekommt dort:
* keine Übersetzungsfehler (pro multis)
* Keinen 1970 runtergetippten Messtext
* Alte Messe, die auch die Apostolische Zeit zurückgeht
* Intakte Gemeinde
* Kommunionunterricht für die Kinder
* Katholischen (das wird inzwischen extra betont ;-)) Priester
Nichts wie hin.
Info: www.fsspx.info/
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#13   Udalricus   17:13:39 | Montag, 27. November 2006
Echter Gehorsam
Zum echten und vollständigen Gehorsam gehört, dass ich auch dann den Anordnungen des Oberen gehorche, wenn ich sie selbst nicht verstehe oder die Anordnung ungerecht finde. Das darf ich auch zum Ausdruck bringen.
Im Gegensatz zum seinerzeitigen Pater Udo Fischer oder dem Schweizer Pfarrer Sabo, die sich trotz Absetzung hartnäckig in ihren Pfarrhöfen verkrochen, geben die 3 Patres damit ein vorbildhaftes Beispiel für echten Gehorsam in der Kirche, dem sich viele Pfarrer und auch Bischöfe anschließen sollten.
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#12   Lauschi   12:59:16 | Montag, 27. November 2006
@ gelasius
Alles klar. Vorermittlungen gegen die Quäker eingestellt.
^-^ Werde bis später erst mal verdeckt weiterermitteln und habe mich selbst in Vol.II eingetragen. Habe ja als erster von V… o je!
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#11   gelasius   12:47:17 | Montag, 27. November 2006
@lauschi
Gut daß wird das jetzt wissen. Hatte schon gedacht, er wäre Quäker.
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#10   Nólimon   12:41:55 | Montag, 27. November 2006
Wo es lang geht … und wo es enden wird.
„ …Er zeigt wenigstens, wo es lang geht …“
Eben! Aber die Richtung, die er zeigt, ist es gerade, die einem mit großer Sorge erfüllen kann …
„In vier Tagen hat sich alles erledigt!“
Glaube ich kaum: In vier Tagen kann man keine ganze Diözese ruinieren …
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#9   Lauschi   12:37:05 | Montag, 27. November 2006
@ Hacki
Aaaach…
o^/ die! Hätte ich selber wissen müssen. Danke schön!
P/S gehören die SJM nicht auch dazu? Fragen wir Agent PRHL…!
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#8   Pünktchen   12:29:17 | Montag, 27. November 2006
Didymus
Bischof ist konsequent geblieben
… im Festhalten an einer eklatanten Fehlentscheidung!
Er zeigt, wo es lang geht
nämlich: in den Abgrund! >:)
In vier Tagen hat sich alles erledigt!
hofft der Aparatschik aus dem Generalvikariat ^-^
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#7   Hacki   12:28:11 | Montag, 27. November 2006
@Lauschi
V2 – Sekte. Gegründet 1962. Alles vorkonziliare zu verbieten, um einer versöhnten Welteinheitreligion den Weg zu bahenen. Synonym: „Geist des Konzils“.
Die Texte des 2. Vaticanischen Konzils zählen in der V2-Sekte nicht (Höchstens einige wenige Passagen).
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#6   Lauschi   12:18:46 | Montag, 27. November 2006
…nur eine Frage
:-@ bei welcher Sekte ist denn Pfr.Rauch?
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#5   Hacki   11:44:32 | Montag, 27. November 2006
@Pünktchen – Warum?
Wer in den Freimaurerkindergarten geht (=Rotary Club) muß so handeln. Sonst kriegt er Ärger.
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#4   Didymus-Zwilling   11:32:57 | Montag, 27. November 2006
Korrekt und konsequent
Unser Hochwürdigster Herr Bischof ist konsequent geblieben und dafür bin ich ihm sehr dankbar! Er zeigt wenigstens, wo es lang geht und dass er sich nicht an der Nase herumführen lässt! Auch in Zeiten des Priestermangels muss man nicht alles über sich ergehen lassen! :-@
In vier Tagen hat sich alles erledigt! :-D
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#3   Pünktchen   11:03:20 | Montag, 27. November 2006
Das sind die Fragen, die gestern eine Betroffene gestellt hat:
.
Warum ist Bischof Algermissen nicht im Bistum Fulda?
Warum verkriecht er sich?
Warum ist er so feige?
Warum redet er nicht mit den Gläubigen?
Warum schickt er immer andere vor?
Warum nimmt er ein versönliches Gesprächsangebot von Pater Hönisch nicht an?
Warum müssen so viele Gläubige wegen seiner Sturheit weinen?
Warum versteckt er sich?
Was hat er zu verbergen?
Was ist das denn für ein Bischof?
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#2   Marius   10:57:00 | Montag, 27. November 2006
Entlassene Priester
Bravo,in dieser Sache bin ich ganz Ihrer Meinung.
Heute sind solche Priester bei vielen Bischhöfen nicht
mehr erwünscht, die sich noch öffentlich als Priester zu erkennen geben.
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#1   mathild   09:56:29 | Montag, 27. November 2006
Erkennbare Priester scheinen dem Bischof ein Dorn im Auge zu sein!
Erfreulich, dass es auch noch erkennbare Priester gibt, die den römischen Kragen tragen und sich nicht ihres Standes schämen. Die meisten anderen „Veranstaltungsleiter“ haben sich seicht ein-/untergeordnet in die sie erdrückende Herde!
Warum diese Priester, die jetzt gehen müssen, dem Bischof Algermissen ein Dorn im Aufe sind, ist doch sonnenklar. Sie treiben nicht wie Treibholz in Richtung Untergang mit!
Die Christen sollten sich endlich überlegen, ob sie eine Kirche weiterhin mitfanzieren wollen, die anstatt Glaubensarbeit nur noch Sozialarbeit leistet!
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