11:09:44 | Montag, 27. November 2006
Zwischen 1816 und 1824 sah eine deutsche Klosterfrau in Visionen, wo sich das Sterbehaus Mariens befindet.

Anna Katharina Emmerich sah in Visionen, daß Maria in Ephesus gelebt habe und hier gestorben sei.
(kreuz.net) Bei seinem Türkeibesuch wird Papst Benedikt XVI. auch nach Ephesus zum Haus Mariens pilgern.
Wo verbrachte die Gottesmutter ihre Lebenstage nach dem Kreuzestode ihres Sohnes?
Der Heilige Bischof
Ephiphanios († 403) – der Bischof auf Zypern war und lange Jahre in Palästina verbrachte – fand keine
Antwort:
„Ist sie gestorben? Wir wissen es nicht. Niemand kennt ihr Ende.“
In Jerusalem gibt es sogar
zwei Orte, an denen der Himmelfahrt der Muttergottes gedacht wird.

Die Selige Anna Katharina Emmerich
Doch im 12. Jahrhundert wird im Westen
zum ersten Mal die Stadt Ephesus – heute in der Westtürkei – als Sterbeort Mariens bekannt.
Diese Meinung
vertrat zum Beispiel der syrisch-orthodoxe Patriarch Michael der Syrer († 1199).
Im 19. Jahrhundert sah
die deutsche Augustinerin und Seherin Anna Katharina Emmerich († 1824) in ihren Visionen, daß Maria in
Ephesus gelebt habe und hier gestorben sei.
Aufgrund ihrer Angaben suchten französische Lazaristenpatres
nach dem Tode der Seherin an Ort und Stelle.
1891 gruben sie auf dem 420 hohen Ala Dagh – einem Hügel
in der Nähe von Ephesus – ein Haus und ein Kirchlein aus, dessen Fundamente auf das erste Jahrhundert
nach Christus zurückgehen.
Dort wurde die bescheidene Wallfahrtskirche Meryemana eingerichtet. Das Wort
bedeutet auf Türkisch „Mutter Maria“.
Eine gute Autostraße windet sich in Serpentinen den Hügel empor.

Das einfache Haus Mariens in Ephesus
Ein schmuckloses einfaches Gebäude unter Bäumen ist alles, was zu sehen ist. Schmucklos und einfach
ist auch das Innere.
Hier steht das restaurierte Haus, das die Lazaristen vor über hundert Jahren auf
Grund der Angaben der stigmatisierten Anna Katharina Emmerich fanden.
Eine Marienstatue auf dem Altar
erinnert an die Gottesmutter, die hier ihre letzten irdischen Tage verbrachte, ehe sie zum Himmel auffuhr.
Französische Schwestern betreuen das kleine Heiligtum. Zu ihm kommen auch moslemische Frauen aus der
Umgebung, um „Meryemana“ um Hilfe in verschiedenen Nöten zu bitten.
Der Koran spricht voll Ehrfurcht
von Maria.
Auch für den Muslim ist sie begnadet und ohne Sünde von Anfang an: „Sie glaubte an die Worte
ihres Herrn und an seine Schriften und sie war eine von den Demütigen, die sich Gott ganz ergeben“ –
heißt es im Koran.
Wirklich ärgerlich ist nur die Mautgebühr, die man für die Auffahrt auf den Berg
an die türkischen Ordnungshüter bezahlen muß.
Darauf wies die deutsche Zeitung ‘Tagespost’ schon im
November 2003 hin.
Ansonsten ist Maut auf türkischen Straßen ein Fremdwort.
Von den Staatsdienern
erfährt man, daß die Schwestern, die das Haus Mariens betreuen, dank der Straßengebühren angeblich
ungeheure Reichtümer ansammeln.
Doch die Klosterfrauen haben, um sich gegen diese Anschuldigungen zu
wehren, ein Schild aufgestellt.
Dort ist zu lesen, daß die Straßengebühr an den türkischen Staat
abgeführt wird.
Sie selber bitten um eine freiwillige Spende für den Unterhalt des Heiligtums.
Der
Papstbesuch wäre eine passende Gelegenheit, um dieser Straßengebühr ein Ende zu bereiten.
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#6
verecundus 08:39:01 | Dienstag, 28. November 2006
#5
Udalricus 16:42:30 | Montag, 27. November 2006
#4
FioreGraz 13:26:39 | Montag, 27. November 2006
#3
PetrusII 12:45:40 | Montag, 27. November 2006
#2
Gotthard 12:43:41 | Montag, 27. November 2006
#1
Sirilo 12:25:58 | Montag, 27. November 2006