Die zweite, standesamtliche Ehe des emeritierten Neutestamentlers Klaus Berger veranlaßte ‘kreuz.net’ zur Meldung, daß er im Konkubinat lebe. Die Gegendarstellung des Betroffenen.
(kreuz.net, Heidelberg) Am 24. November berichtete ‘kreuz.net’ vom Übertritt des emeritierten Heidelberger
Neutestamentler Klaus Berger (66) von der evangelischen Gemeinschaft zur Katholischen Kirche.
Die in
dem Artikel getroffene Aussage, Berger lebe mit der Übersetzungswissenschaftlerin Christiane Nord „im
Konkubinat“, ist falsch.
Berger gab dazu folgende Stellungnahme ab:
„Prof. Dr. Klaus Berger lebt nicht
im Konkubinat. Seit dem 13. September 1993 ist er standesamtlich mit Frau Prof. Dr. Christiane Nord verheiratet.
Die Ehe konnte nicht kirchlich geschlossen werden, weil Prof. Berger aufgrund schwerer Krebserkrankung
eheunfähig ist.
Der Tatbestand der Josephsehe wurde auch im Verfahren der Rekonziliation mit der kath.
Kirche berücksichtigt und anerkannt.
Gez. K. Berger, Heidelberg“
Die Rückkehr in den Schoß der Kirche
bestätigte das Bistum Hildesheim unter dem Titel „Heimkehr“ am Samstag.
Berger ist katholisch getauft
und wurde 1968 – wie er selber erklärte – aus beruflichen Gründen evangelisch.
Vor einem Jahr hatte
er über die Medien verkünden lassen, kein Mitglied der Evangelischen Kirche zu sein.
Am 7. November
trat der Exeget offiziell aus der protestantischen Gemeinschaft aus.
Email-Adressen der Empfänger
48 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@ Ruhrgebietler >>Wie konnte es passieren, daß so ein aalglatter Typ „Neutestamentler“ wurde… dazu
noch ein Professur erhielt? Ein Skandal, der wohl nur in einem gottlosen Staat passieren kann. „…aus
beruflichen Gründen…“ evangelisch (d.h. protestantisch!) geworden. Was muss es Jesus Christus vor solchen
Seelen (Menschen) ekeln, wo Jesus Christus selbst gesagt hat, daß nicht unreines in den Himmel gelangen
kann!!<< Sie sind mir vielleicht ein selbstgerechter Verleumder. Mann! Der Skandal liegt vielmehr darin,
dass die Theologen in München Berger die Promotion verweigert haben, nur weil dieser Thesen vertrat,
die heutzutage durchaus vertreten werden. Jesus war ganz bestimmt kein Judenhasser und wollte auch ganz
bestimmt keine eigene Religion gründen. Priester durfte Berger auch nicht werden, obwohl er sich das
gewünscht hätte. Hätte er vielleicht Müllmann oder Straßenkehrer werden sollen? Überlegen Sie sich
halt, was Sie sagen, bevor Sie jetzt auch noch Jesus bemühen, um Berger abzuwatschen. Unglaublich ist
das!
Konkubinat Diese Diskussion um Klaus Berger sollte endlich ein Ende haben. „Wer ohne Schuld ist, der werfe
den ersten Stein…“. Ich darf mich selbst zum viel beschimpften sog. konservativen Lager zählen. Berger
hat in den letzten Jahren (und das kann ich aus eigenem Erleben sagen), mehr für die Kirche getan, als
mancher sog. konservativer Bischof in diesem Land. Natürlich muß man nicht jedes Wort, jede seiner Meinungen
mit ihm teilen. Meinen Kritik entzündet sich insbesondere an seinem letzten Buch „Glaubensspaltung ist
Gottesverrat“. Für mich viel theologisch Ungereimtes und nicht konsequent! Hier aber mit einer Moral
herum zu fuchteln, die selbst im sog. konservativen Lager mehr als bigott ist, ist nicht mehr erträglich.
Wieviel mehr oder minder prominente Namen könnte ich an dieser Stelle aufzählen, wieviel „Fässer“ ließen
sich hier damit aufmachen… Dafür gibt es aber die Beichte, und damit muß es auch gut sein.
#44 Konrad 08:53:39 | Donnerstag, 30. November 2006
S. g. HvO! Falsch! Wie käme er dazu? Gott richtet aber, wie Sie richtig sagen, durch unser Gewissen,
das aber an Seiner Wahrheitsstimme auszurichten ist (und nicht an Lehmann oder Rothkranz)! Rothkranz ist
nicht nur „Richter“, der sich – was Sie fälschlich K vorwerfen – an die Stelle Gottes setzt, sondern
sogar ein „Scharfrichter“ mit teilweise pathologischen Zügen. Seine Druckerzeugnisse sind K teilweise
bekannt. Da werden dem Hl. Vater BXVI „freimaurerische Geheim-Gesten“ und der Piusbruderschaft Verrat
vorgeworfen. Natürlich gibt es teilweise die von Rothkranz polemisch aufhgezeigten Tendenzen. Aber ihnen
ist nur durch Personalität und Würde, durch Heiligkeit und Liebe zu begegnen. Das versucht BXVI. Und
wer wirklich liebt, braucht kein Gericht zu fürchten. Die Fanatiker (wie zwischen uns der seltsame Malachias
und die Perpetua) werden durch ihren lieblosen Unsinn selbst gerichtet. Sicut dixi.
#43 Malachias † 00:06:28 | Donnerstag, 30. November 2006
„Sr. Maria Anna“ ist doch nie im Leben eine Ordensschwester!! KATHOLIKEN dieser Art (!) sind dumm, dreist,
dämlich, und einfach primitiv! Von diesen Scheinheiligen sprach DER, DER AM KREUZ GEHANGEN – aber ohne
NET. Die Groß- und Kleinschreibung variiert nun zwar nicht mehr ganz so wild, wie dies schon der Fall
war… Nicht nur derlei Kindereien, sondern auch der Inhalte der Postings von „Sr. Maria Anna“ (ich vermute
sogar ein männliches Wesen dahinter!) widersprechen massiv dem vorgegebenen geistlichen Stand und seinen
Tugenden. Wer sich auf diese Weise zur Tarnung oder allgemeinen Belustigung ein geistliches Gewand umhängt,
macht sich nicht nur nach strafrechtlichen Gesichtspunkten des „Mißbrauchs öffentlicher Würden“ (nach
§ 132a StGB kann das in der OMF-BRD mit Freiheitsentzug bis zu einem Jahr bestraft werden) schuldig,
sondern letztlich auch der Blasphemie, d.h. der Mißachtung und Entehrung des Ordensstandes und der heiligen
Kirche Gottes! Dafür hat unsere jahrzehntelang von sich christlich nennenden Parteien regierte dämokratische
Republik zwar keinen Strafrechtsparagraphen vorgesehen (!), es entspricht aber nach katholischer Morallehre
einer schweren Sünde und hat möglicherweise die Höllenstrafe zur Folge, sollte die Tat vor dem Tod
nicht aufrichtig bereut, gebeichtet und gebüßt werden (bereits erfolgte Taufe vorausgesetzt)…! Und
das ist mein Ernst! o^/
Katholiken – bitte nicht! Die meisten Beiträge zu diesem Thema zeigen: KATHOLIKEN dieser Art (!) sind
dumm, dreist, dämlich, und einfach primitiv! Von diesen Scheinheiligen sprach DER, DER AM KREUZ GEHANGEN –
aber ohne NET.
Lieber Konrad, ganz ne raffinierte Methode. Sie versetzen sich grad mal so in die Rolle Gottes und konstatieren
eine göttliche cathedra-Entscheidung: Ihr habt euch durch euer eigenes Verhalten gerichtet. Sie selber
machen sich dabei die Finger nicht schmutzig, Sie hätten ja niemanden gemäß eigener Machtvollkommenheit
gerichtet, reden Sie sich ein. Haben Sie aber trotzem. Das was Sie da treiben ist Selbstbetrug. Ich sage
Ihnen das auch nicht weil ich Ihnen etwas beweisen will, kann man so anonym im Netz vielleicht auch nicht.
Aber gehen Sie mal in sich. Und was mir noch aufgefallen ist, Sie argumentieren immer ad personam. Ein
gutes Argument ist aber auch dann ein gutes Argument, wenn es im Extremfall vom Teufel kommt. Nicht dass
ich dem Teufel trauen würde, aber ich würde den Kampf aufnehmen und die Nuss zu knacken versuchen. Argumente
nach Goumetmethode häppchenweise auszuwählen, heute Entenbrust und morgen Spagetti mit Trüffel, das
ist nicht ansatzweise intellektuell redlich. Und bitte glauben Sie mir, dass ich selbst nicht im Ansatz
so leichtgläubig bin, wie Sie glauben. Aber ich glaube einem Herrn Kardinal Lehmann nicht kraft seines
Amtes mehr als einem Herrn Mag. Rothkranz ohne Amt. Sie werden nun vielleicht aufheulen und sagen: Der
untersteht sich. Aber ich bin der Meinung, dass eine unvoreingenommene intellektuell strenge Prüfung
final eine Prüfung vor meinem Gewissen ist, die mir keiner Abnehmen kann und die ich insbesondere selbst
nicht durch eine oberflächliche Prüfung mir selbst abnehmen kann. Das Gewissen ist die Stimme Gottes
in mir.
„Det Konradle“ richtet niemand im Gegensatz zum „Athanasius des 20. Jahrhunderts“ (!)Johannes Rothkranz.
Wer ihm folgt, der ist schon gerichtet, weil er sich völlig ins sedisvakantistische Abseits begeben hat.
Heinrichle, tu dich mit Pater Lingen zusammen!
Det Konradle richtet wieder! Viel Spaß beim richten, in der Sache können Sie wohl nicht widersprechen.
Und dass einer ein Gift verspritzt sagt ja noch lange nicht, dass er nicht recht hat. Säure zersetzt
sagte der Rost.
Perpetua und Malachias: es reicht! Eure Ahnungslosigkeit, mit grossen Männern der Kirche und des Glaubens
wie Klaus Berger und Hans Urs von Balthasar umzugehen, ist himmelschreiend. Der Giftspritzer und Verleumder
Johannes Rothkranz ist euer Bezugspunkt. Damit seid ihr gerichtet!
#34 Malachias † 10:34:59 | Mittwoch, 29. November 2006
Die Konzilssekte nimmt gern Häretiker auf… Doch wen kümmert das schon? O:O Daß es sich bei dem Herrn
Prof. Klaus Berger um einen waschechten Häretiker handelt, hat der Athanasius des 21. Jahrhunderts, Herr
Mag. theol. Johannes Rothkranz, bereits 1998 in seinem Büchlein „Drei Herolde des Antichristen …ww.verlag-anton-schmid.de/…welt-ideologie_3.htm“
nachgewiesen: „Klaus Bergers verkapptes Judentum durchzieht seinen gesamten skandalösen Ansatz. Er bekennt
sich an keiner einzigen Stelle zu Jesu Christi wahrer Gottheit. Statt dessen bringt er eine ganze Reihe
von häretischen Formeln zu Papier… Zum Beispiel so: ‘Es ist daher sehr wohl möglich gewesen, als Jude[!]
in Jesus den Messias zu erblicken, wenn man, und darauf spitzt sich alles zu, in ihm Gottes Geist am Werk
sieht.’ Gottes Geist ist aber in Millionen von Menschen am Werk, ohne daß sie deshalb Gottes wesensgleicher
Sohn wären! Oder so: ‘Zwar ist es der Schöpfergeist, der Jesus im Leib Mariens werden läßt [sic! –
statt katholisch: ‘Mensch werden läßt’!!], aber darüberhinaus ist Jesus Gottes Sohn durch Teilhabe
an Gottes Geist – oder, jüdisch gesprochen [!!]: Weil Gottes Geist in ihm wie in einem Tempel wohnt.’
Nein, Jesus Christus ist wahrer Gott durch den vollständigen Besitz der ungeteilten göttlichen Wesenheit,
die er ebenso restlos besitzt, wie die Person des Vaters und die Person des Heiligen Geistes sie besitzen!
Oder so: ‘Noch viel unfaßbarer als Gottes Größe ist seine Liebe, mit der er Abraham oder Jesus [!!!]
erwählt [!!!] hat.’“ (Johannes Rothkranz, Drei Herolde des Antichristen …ww.verlag-anton-schmid.de/…welt-ideologie_3.htm,
Durach 1998, 39-40)
#33 Perpetua 08:28:02 | Mittwoch, 29. November 2006
No Comment, 28.11.06, 13.09 Uhr: Die Kardinalfehler des Hans Urs von Balthasar War H. U. von Balthasar
ein Irrlehrer? Eine provokante Frage. Denn schließlich hat Johannes Paul II. den weltbekannten und „hochverdienten“
Theologen 1984 mit dem vielbeachteten „internat. Preis Paul VI.“ ausgezeichnet. Am 28. Juni 1988 sollte
v. Balthasar sogar zum Kardinal kreiert werden. Wem der Papst aber diesen Ehrentitel der kath. Kirche
verleiht, der kann doch unmöglich ein Irrlehrer sein, sollte man meinen. H. U. v. Balthasar war anderer
Auffassung: Im Jahre 1986 gab er einmal offen zu, man könne in seinen Büchern „Hunderte von Hölzern“
für seinen „Scheiterhaufen“ finden! Rothkranz ist diesem wichtigen Hinweis nachgegangen und sehr rasch
fündig geworden. Sein Buch deckt einen Skandal auf, ein Ärgernis von erschreckender Tragweite: Der Papst
hat wirklich einen vielfachen Irrlehrer zum Kardinal erheben wollen. Mit gründlicher Sorgfalt werden
im vorliegenden Werk von Balthasars Thesen über das Glaubensfundament, das Wesen und die Dreifaltigkeit
Gottes, die Erlösung durch Christus, die Kirche, das Papsttum und schließlich die Letzten Dinge (Endgericht,
Hölle, Fegfeuer, Himmel) untersucht und dabei fast durchgehend schwerste Widersprüche zur definierten
Glaubenslehre konstatiert. Zugleich wird jeweils die philosophische und theologische Haltlosigkeit dieser
Irrlehren aufgezeigt. Wer dieses Buch unvoreingen. liest fragt sich: Wie konnte Joh. Paul II. einen Irrlehrer
mit der Kardinalswürde auszeichnen? Kennt er die Irrtümer H.U.v. Balthasars nicht oder billigt er diese
gar?
Nun ist also die Stunde der Pharisäer gekommen, die den anderen Pharisäern übers Maul fahren. die den
anderen Pharisäern übers Maul fahren. Dabei stimme ich zu, dass es nicht christlich ist im Dreck oder
im vermeintlichen Dreck rumzurühren, nach dem Motto „wie sind wir doch viel besser“. Mit dem sensus catholicus
ist es aber auch nicht vereinbar zu sagen, der ist ein berühmter Professor, der darf alles, oder noch
besser, der Vatikan hat ja seinen Segen dazu gegeben, dann ist schon alles o.k. Vielmehr finde ich sowohl
das, was ursprünglich gemeldet wurde, alsauch die Gegendarstellung ziemlich befremdlich. Aus beruflichen
Gründen zum Protestantismus übergetreten! Dann die sonderbare Ehe, die „nicht kirchlich geschlossen
werden (konnte), weil Prof. Berger aufgrund schwerer Krebserkrankung eheunfähig ist. Keine Aussage darüber,
ob die erste Ehe annulliert wurde, der Text sagt ganz klar, die Ehe konnte nicht kirchlich geschlossen
werden, weil Prof.Klaus Berger eheunfähig sei, und dies offenbar schon seit 13 Jahren. Diese Gegendarstellung
verwirrt mehr als sie aufklärt. Und sie ist mit Sicherheit nicht dazu geeignet Katholiken zu stützen,
die vielleicht etwas schwankend in Fragen der Moral sind (wer ist da nicht gefährdet?) Der ganze Vorgang
gibt Ärgernis in der Form in der er sich nun darstellt. Und es ist sicher genauso falsch und urchristlich
nun alles unter der Teppich zu kehren (seid lieb zueinander), wie die Sache aufzubauschen, oder gar zu
richten, wie Bernd Stromberg so wortgewaltig ausführt. Aber immer die Augen zu schließen ist eben auch
nicht christlich.
Richtet nicht… Die Art und Weise, wie hier manche sich über Prof. Berger äußern, ist absolut unchristlich.
Hört auf, Euch das Maul zu zerreißen, ohne die Hintergründe im einzelnen zu kennen. Prof. Berger ist
neben seiner neutestamentlichen Forschung übrigens auch jemand, der einen großen Sensus für die Liturgie
der Kirche besitzt und hier viele interessante und bedenkenswerte Sachen gesagt hat. Nur so mal zu Information.
Und im übrigen: Richtet nicht, damit nicht ihr gerichtet werdet. An dem Maß, dass wir zugrundelegen,
werden wir einmal gemessen werden. Prof. Berger ist auf die Barmherzigkeit Gottes angewiesen – nicht mehr
und nicht weniger als z.B. jeder einzelne von uns, der hier schreibt. Also, ich bitte Euch, mäßigt Euren
beschämenden und unglaublich selbstgerechten und überheblichen Tonfall. Denn auch das ist alles andere
als gottgefällig und – um ein hier bemühtes Bild aufzugreifen – kann starke Ekelgefühle hervorrufen –
bei wem, lasse ich jetzt mal offen!! Danke!!!! Ich hoffe auf Euer aller Einsicht!!!!
#29 No Comment 13:09:53 | Dienstag, 28. November 2006
@Hans Urs Ja, sowas kommt von sowas: Beim Abschreiben der Eilmeldung von kath.net musste der Obersturmchefredakteur
eben schnell noch ein paar „Delikte“ in die Biografie des Professors aus Heidelberg einschleusen; nur
bloß nicht das Wort „Kirche“ erwähnen, wenn von Evangelischen die Rede ist; und jede „zweite Ehe“ =
„Konkubinat“. Weit gefehlt! Sogar die Gegendarstellung des Professors wird noch gegen seine Ehre eingesetzt.
Hans Urs von Balthasar hat in seinem Buch über Georges Bernanos (1954, 3. Aufl. 1988) alles Notwendige
zur Unterscheidung zwischen kath. Gehorsamsprinzip und totalitärer Kommandostruktur zu Protokoll gegeben.
Hier redigieren „selbsternannte“ Inquisitoren, denen jede Legitimation fehlt. Sogar das Hl. Offizium hätte
derart übereifrige „Konsultoren“ zurückgepfiffen; diese „freien Radikalen“ imitieren eine Weltanschauung,
die selbst in den Wonnejahren des rigorosen Antimodernismus (1907-1914) niemand jemals derart selbstgerecht,
lieblos und ohne Rücksicht auf Erbe und Auftrag der Kirche verbreiten durfte. Das Scherbengericht über
Klaus Berger, das hier veranstaltet wird, übertrifft an Lasterhaftigkeit wohl alle bisherigen „Beiträge“.
Als wolle man ihm zeigen, wie unumgänglich es zu früherer Zeit gewesen war, der Hierarchie zu entrinnen.
Allerdings, wir wissen es, die hier behauptete Kontinuität mit der „Kirche aller Zeiten“ (KaZ?) ist dieselbe
frontale Lüge, die Lefebvre am 15. September 1976 dem Papst ins Gesicht spie.
#27 silesius 09:00:09 | Dienstag, 28. November 2006
An @r.ruhrgebietler Bevor Sie andere schlecht reden, ziehen Sie zuerst den Balken aus Ihrem Auge… Und
berufen Sie sich nicht auf Jesus. Mit dem haben Sie das geingste zu tun.
Es ist völlig egal wer es mit wem treibt, Hauptsache er tut es auf lateinisch und versus orientem. Dann
geht das in Ordnung. Alles andere ist „Konkubinat“.
#25 landorganist 08:16:29 | Dienstag, 28. November 2006
Ruhrgebietler passen Sie auf, dass Sie nicht zum Ekel und Ärgernis werden. Sicher haben Sie noch nie
etwas von Berger gelesen, bzw. von ihm gehört, bevor das Thema hier auf den Seziertisch kam. Aber immer
fein die Klappe aufreißen…Das erinnert mich an die islamistischen Kreise, die B XVI nach seiner regensburger
Vorlesung zerrissen haben, ohne zu wissen, worüber er überhaupt gesprochen hat. Also, Klappe, zu und
beten. Beten Sie für Ihr eigenes Seelenheil, damit haben Sie sicher genug zu tun.
Die Schlange Berger windet sich um mal wieder durch eine Lücke zu entschlüpfen. Wie konnte es passieren,
daß so ein aalglatter Typ „Neutestamentler“ wurde… dazu noch ein Professur erhielt? Ein Skandal, der
wohl nur in einem gottlosen Staat passieren kann. „…aus beruflichen Gründen…“ evangelisch (d.h. protestantisch!)
geworden. Was muss es Jesus Christus vor solchen Seelen (Menschen) ekeln, wo Jesus Christus selbst gesagt
hat, daß nicht unreines in den Himmel gelangen kann!!
@hans urs Besser kann man es nicht sagen! Aber das was Prof.Berger hier angetan wird- man kann nur hoffen,
daß er es nie erfährt- geschieht ja in voller Absicht von Leuten, die sich Christen nennen.
Man kann gar nicht … so viel fressen, wie man kotzen möchte, wenn man sieht, wie auf dieser Website
manchmal mit Menschen umgegangen wird. Wer Klaus Berger persönlich kennt, kann in etwa ermessen, was
ihm da angetan wird. Pfui Teufel!
Drei Herolde des Antichristen Wie nicht anders zu erwarten, wurden pünktlich zum rasch herannahenden
Jahr 2000 bereits erste Stimmen laut, die der Menschheit den „kommenden“ „Christus“ verhießen. Auch im
kirchlichen Raum haben schon mehrere derartige „Versuchballons“ ihren „Testflug“ absolviert – höchst
erfolgreich, wie man bestürzt konstatieren muß! Die Kleinschrift „Drei Herolde des Antichristen“ greift
drei besonders markante Beispiele heraus und zeigt im einzelnen auf, mit welch teuflischer Schläue die
„Herolde“ des falschen, des Anti-Christus zu Werke gehen, um die biblisch prophezeite Wiederkunft Christi
am Jüngsten Tag unter der Hand in eine „Ankunft“ „Christi“ zu verkehren. 1. Benjamin Creme Der Maitreya-Christus;
Maitreya – der Antichrist?; Die „Maitreya“-Kampagne; „Maitreya“ und die „Neue Weltordnung“; „Maitreya“
in Startpositur. 2. Klaus Berger Der „kommende“ Messias Jesus Christus bloßer Mensch? Steht Jesu Wirken
noch aus? – a) Luk 13, 35 b) Apg 3, 21 c) Rom 11, 26f 2. Ivan Pojavnik Der Stern des Neuen Zeitalters;
Der große Prophet der „zeiten Antkunft Christi“; Der „zweite Advent“ des Jahres 2000; Maitreya-Christus“
und „Heiliger Vater“ www.verlag-anton-schmid.de www.kreuz.net/
@landorganist man könnte auch eine Abordnung schicken, die sich aus den am meisten am ehelichen Leben
Bergers Interessierten zusammensetzt. Die Betteninquisition.
#16 landorganist 20:18:10 | Montag, 27. November 2006
Ich schlage vor, dass Kreuznet mal seinen fähigsten Reporter zu Herrn Prof. Berger schickt um ihn zu
fragen, wann er mit wem wie oft und in welcher Absicht schläft. Gleichzeitig könnte dieser Kreuznetglaubenswächter
dann den Herrn Professor über die kirchenrechtlichen Konsequenzen aufklären, die der CiC (natürlich
nur der von 1917, der neue ist ja V2-häretisch ) vorsieht. Die Ergebnisse werden von den üblichen Knallchargen
dieses Forums sicher mit dankbarem Sabbern zur Kenntnis genommen.
@gotthard Man kann sagen die Bigotterie schlägt Purzelbäume und die erregte und heuchlerische Diskussion
über den status der Berger-Ehe kann man nur als Groteske betrachten. Da sind ja ein Haufen erste Steine
geworfen worden !
Alles halb so wild… Ich weiß gar nicht, was das alles hier soll? Offensichtlich sind doch höchstens
die Begriffe in der Gegendarstellung schlecht gewählt. Aus kirchlicher Sicht ist Prof. Berger noch gültig
verheiratet. Die Scheidung ändert daran nichts. Theologisch betrachtet, kann diese Scheidung auch als
dauerhafte Trennung von Tisch und Bett betrachtet werden, die lediglich die bürgerlichen Wirkungen der
Ehe aufheben will. Dies kann unter Umständen auch sittlich zul. sein. Wenn Prof. Berger im Anschluß
daran mit einer anderen Frau eine bürgerl. Ehe schließt, dann ist von entscheidender Bedeutung, ob es
zwischen beiden Ehepartnern auch eine Geschlechtsgemeinschaft besteht. Wäre dies der Fall, dann wäre
auch die Behauptung, daß Prof. Berger im Konkubinat lebt, richtig. Lebt er mit dieser Frau jedoch nur
wie Bruder und Schwester zusammen, dann bricht er auch nicht seine weiterhin gültig bestehende (sakramentale)
Ehe und lebt auch nicht im Konkubinat*. Genau dies scheint im Fall von Prof. Berger auch der Fall zu sein
und sollte in der Gegendarstellung durch den (unglücklichen) Begriff „Josefsehe“ zum Ausdruck gebracht
werden. Solange nicht das Gegenteil erwiesen ist, sollten wir dies auch glauben! Freut Euch lieber über
den Neueintritt! *Als Konkubinat wird eine dauerhafte und nicht verheimlichte Form der geschlechtlichen
Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau, mehreren Männern oder mehreren Frauen bezeichnet, die in
der Regel rechtlich nicht abgesichert ist (wie z. B. durch eine Eh
Bravo udalricus! Und jetzt ran an die Lektüre Klaus Bergers: „Glaubensspaltung ist Gottesverrat“; „Jesus“;
„Sind die Berichte des Neuen Testaments wahr“; „Die Schönheit der Ethik“ usw. Hoffentlich besinnen sich
auch die Hobbyinquisitoren bei „Theologisches“ nun endlich eines Besseren.
Kein Konkubinat Dem was Turk über Josephsehe und „Josephsehe“ sagt, ist voll zuzustimmen. Was das Konkubinat
betrifft, muss daran erinnert werden, dass laut Kirchenrecht standesamtlich Verheiratete dann zu den Sakramenten
zugelassen werden, wenn sie die ehelichen Akte unterlassen. Daher kann im Falle Klaus Berger nicht von
Konkubinat gesprochen werden, höchstens im Sinne des Dudens, aber nicht im Sinne von Kirchenrecht und
Moraltheologie. Im Übrigen meine ich, dass die Freude über die Konversion des verdienten Professors
größer sein sollte als diese im Vergleich dazu doch eher haarspalterischen Diskussionen. :)3
„das Ausüben des Rechts auf zeugungsoffene Akte“ Ein herrlicher Begriff! Den muß ich mir merken. Und
in einen Liebesroman einbauen: „Wollen wir heute nacht unser Recht auf zeugungsoffene Akte ausüben?“
flüsterte er ihr ins Ohr. Sie errötete züchtig und hauchte: „Ja!“
„eheunfähig“ und „Josephsehe“ schließen sich aus In der Tat ist die Eingehen einer gültigen Ehe bei
echter gesicherter „Eheunfähigkeit“ nicht möglich. Eine echte Josephsehe wäre jedoch eine gültige
Ehe zweier ehefähiger Brautleute, die jedoch vorläufig auf das Ausüben des Rechtes auf zeugungsoffene
Akte verzichten. Möglicherweise wurde in der Erklärung des Professors vergessen, den Begriff Josephsehe
in Anführungszeichen zu setzen, um die Uneigentlichkeit seiner Anwendung zu kennzeichnen. Möglicherweise
wurde nämlich einfach das keusche nicht-eheliche, sondern geschwisterliche Zusammenleben der beiden genannten
Personen damit angegeben. Von einer „Wiederverheiratung“ ist im Text des Professores keine Rede. Könnte
die Sache bitte endlich präzsie aufgeklärt werden – wie viele Mutmaßungen werden jetzt noch erfolgen?
Konkubinat… das Zusammenleben zweier Personen verschiedenen Geschlechts über längere Zeit hinweg ohne
förmliche Eheschließung. cfr. Duden 5. Auflg. Worin besteht die „Falschmeldung“???
ja aber Eine Ehe-Sakramenten-Simulation ist das doch trotzdem, was der herr berger da treibt. Schliesslich
ist er ja standesamtlich „verheiratet“. Den qualitativen Unterschied zu einer eingetragenen Partnerschaft
von Homosexuellen sehe ich immer noch nicht.
Und was vermisst der aufmerksame Leser? Und was vermisst der aufmerksame Leser? Den einfachen Satz „Wir
bitten den Betroffenen und unsere Leserschaft um Entschuldigung für diese Falschmeldung“. Aber das wäre
ja von einer christlichen Redaktion zu viel verlangt!
#3 Horst Metzker 15:30:38 | Montag, 27. November 2006
„Denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Bei Arktikel wie diesen, und den ersten Kommentaren dazu, würde
ich mich nicht wundern, wenn selbst Gott einmal fluchen würde. „Herr ich verzeihe Dir, das Du in Deiner
Barmherzigkeit, die Menschen so geschaffen hast.“
@ andere Stimme Ob Schwule eheunfähig sind, ist die Frage. Jedenfalls sind sie nicht ehewillig und insoferne
auch nicht fähig. Zum Konkubinat muß man überdies nicht ehefähig sein. Deswegen gibt es ja heutzutage
mehr Konkubinate als Ehen.
Das versteh ich nun nicht Schwule sind ja laut xnet auch nicht zur Ehe fähig, trotzdem behauptet xnet
immer wieder, Schwule lebten im Konkubinat. Wenn die Eheunfähigkeit aber dazu führt, daß man nicht
im Konkubinat lebt, dann müsste das ja auch für Schwule gelten. Was ist der Unterschied zwischen der
zweiten standesamtlichen „Ehe“ des Herrn Berger und einer standesamtlichen Ehe zweier Schwuler?