Muselmanen
Der erste türkische Papst
Während seiner Exerzitien schrieb der zukünftige Papst in sein Tagebuch: „Ich liebe die Türken.“
Benedikt XVI. traf gestern den Präsidenten der türkischen Religionsbehörde, Ali Bardakoglu.
Benedikt XVI. traf gestern den Präsidenten der türkischen Religionsbehörde, Ali Bardakoglu.
(kreuz.net/ Kirche in Not) Mons. Angelo Roncalli kam im Januar 1935 in die Türkei, um dort als Apostolischer Delegat zu wirken.

Schon ein Jahr später sagte er: „Ich fühle eine tiefe Zuneigung für dieses Volk, zu dem mich der Herr gesandt hat.“

Während seiner Exerzitien 1939 schrieb er: „Ich liebe die Türken.“

Während des Zweiten Weltkrieges rettete Mons. Roncalli im direkten Auftrag von Papst Pius XII. zahllose Juden, die sich in die Türkei geflüchtet hatten.

Papst Johannes XXIII.
Papst Johannes XXIII.
Der deutsche Reichskanzler Franz von Papen sagte beim Nürnberger Prozeß aus, daß Mons. Roncalli 24.000 Juden gerettet habe.

Im Januar 1953 ernannte ihn Papst Pius XII. zum Kardinal und Patriarchen von Venedig. Fünf Jahre später, im Oktober 1958, wurde er zum Papst gewählt und nahm den Namen Johannes XXIII. an.

Er blieb weiterhin ein Freund der Türkei.

Ein päpstliches Schreiben an das Apostolische Vikariat in Istanbul endete mit guten Wünschen für das türkische Volk.

Der türkische Präsident Celal Bayar besuchte den Papst am 11. Juni 1959.

Im Jahre 1960 plante man zum Gedenken an den 25. Jahrestag der Ankunft des Apostolischen Delegaten Roncalli in der Türkei verschiedene Gedenkveranstaltungen.

In Istanbul herrschte gerade der Ausnahmezustand.

Dennoch erlaubte der Gouverneur von Istanbul die Feiern und beendete seine Grußadresse mit den Worten: „Papst Roncalli ist der erste türkische Papst in der Geschichte.“

Bei einer weiteren Roncalli-Woche 1986 würdigte ihn auch die Jüdische Gemeinde in Istanbul wegen seiner Verdienste in der Zeit der Nationalsozialisten.

„Er war ein wahrer Freund der Türken, die er liebte und schätzte“ – erklärte ein halbes Jahrhundert später der türkische Außenminister Ihsan Sabri Caglayangil.

Der Minister sprach anläßlich einer Roncalli-Woche, die fünfzig Jahre nach der Ankunft von Nuntius Roncalli in der Türkei veranstaltet wurde.

Nach der Seligsprechung von Johannes XXIII. im September 2000 veranstalteten die türkischen Behörden eine Reihe von Feiern zu Ehren des neuen Seligen.

Sie fanden ihren Höhepunkt mit der Namensänderung für die Ölcek-Straße in Ankara, die fortan Papa-Roncalli-Straße heißt.

Man widmete ihm auch eine Broschüre in türkischer, englischer und französischer Sprache mit dem Titel „Ein Freund der Türken.“

Kultusminister Istemihan Talay schreibt darin:

„Das türkische Volk, das einen Sinn für Freundschaft hat, wird Roncalli niemals vergessen.“
      
14 Lesermeinungen
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#16   Hypatia   21:39:02 | Mittwoch, 29. November 2006
@ Richard
Das fehlen Ihnen die Worte, nicht wahr, angesichts so würdevoller Herren. Entspannen Sie sich, alles geschieht zu Ihrem besten.
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#13   -=Richard=-   19:12:05 | Mittwoch, 29. November 2006
ich glaube nicht
das koennte alles ein trick sein. es ist bekannt das die muselmaenner insgeheim an einer europaeischen islamisierung arbeiten. das wiedererwachen eines starken christentums ist die beste waffe gegen islamofaschismus. Es ist am besten wennh wir die hier lebenden moslems zum christentum konvertieren oder zurueck nach Terroristan schicken.
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#12   Pünktchen   19:00:28 | Mittwoch, 29. November 2006
„Fundamentalismus“ Robert Spaemann:
Der letzte Mensch Nietzsches: das ist die Verkörperung des banalen Nihilismus. Er nennt sich heute selbst „Liberalismus“ und hat für alles, was sich ihm nicht fügt, die Einschüchtervokabel „Fundamentalismus“ bereit. Ein Fundamentalist ist in diesem Sinne jeder, dem es mit irgend etwas ernst ist, das für ihn nicht zur Disposition steht. Für den banalen Liberalismus ist Freiheit: Vermehrung von Optionschancen. Er läßt aber keine Option gelten, für die es sich lohnte, auf alle übrigen zu verzichten. Von einer solchen Option aber spricht das Evangelium: von dem Schatz im Acker und der kostbaren Perle, für die der, der sie findet, alles verkauft. www.kath-info.de/kultur.html
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#11   Hypatia   18:55:48 | Mittwoch, 29. November 2006
@ Tochter
Ist das ein Krampfleiden oder weshalb posten Sie en masse? Sie scheinen außerdem bisher mit Scheuklappen durch die Gegend gelaufen zu sein, wenn Sie uns Fundamentalismus neu verkaufen wollen. Den gibt es, wie jeder wissen sollte, in Israel, vornehmlich dem Mittleren Westen der USA und streckenwiese im Islam. Also, nichts Neues unter der Sonne, meine Große.
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#10   La_Fille_d'Isis †   18:48:05 | Mittwoch, 29. November 2006
TV-Tipp!
Auf 3Sat am 6. Januar 2007
„Mit Gott gegen alle“, Dokumentation im
Rahmen des 3sat-Thementags „Im Namen Gottes – Kampf und Toleranz der Kulturen“
„weltweit sind religiöse Fundamentalisten auf dem Vormarsch, verbreiten im Namen Gottes Furcht und Schrecken. Sie kämpfen, wie die Dokumentation von
Dirk Laabs zeigt, „Mit Gott gegen alle“. Der Filmemacher trifft religiöse Fundamentalisten christlicher und islamischer Couleur in Deutschland, Belgien, Kanada und den USA. Im Rahmen des 24-stündigen 3sat-Thementags „Im Namen Gottes – Kampf und Toleranz der Kulturen“ zeigt er, wie massiv der Einfluss religiöser Eiferer bereits ist und wie sehr er allgemein unterschätzt wird.“
Es freut mich UNSAGBAR, dass die Presse – sogar in den öffentlich-rechtlichen Kultursendern nicht mehr bei christlichem Fundamentalismus wegschaut, sondern diesen ganz klar benennt und in gleichem Atemzug mit islamischem Fundamentalismus nennt. Einen Unterschied gibt es da wirklich nicht mehr.
Jeder, der kreuz.net lang genug verfolgt, weiß wovon ich rede. Ich hoffe, dass entsprechende Sender bald erste Konzepte vorschlagen, wie man Minderjährige in Deutschland vor christlichem Terror und Gehirnwäsche besser schützen kann.
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#9   Elendester Sünder   18:40:19 | Mittwoch, 29. November 2006
Sympathien oder Apathien – Qualität oder Quantität
Um der wachsenden Apathie der Katholiken vorzubeugen, ist eine Frage der Notwendigkeit, daß kreuz.net verstärkt von seinem Recht Gebrauch macht, Leserbriefschreiber zu sperren. Besonders diejenigen Schreiber, die starke Antipathien gegen Kreuz.net und die Kirche haben. Katholische Beiträge gehen verschütt unter dem ganzen Müll, der hier von Lesern, wie Brezel, Tau, Gotthard und Konsorten abgeladen wird. Man hat wirklich manchmal keinen Bock mehr, sich die Leserbriefe durchzulesen.
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#8   Udalricus   16:51:40 | Mittwoch, 29. November 2006
Liebet alle Völker
Analog zum Liebesgebot Jesu sind wir doch wohl eingeladen, alle Völker zu lieben.
Freilich ist es wie bei den Einzel-Menschen: Bei manchen ist es leichter, bei manchen schwerer, aber das ist eine Frage der Sympathie.
Die Frage ist, inwieweit man mit seinen Sympathien oder Apathien für bestimmte Völker an die Öffentlichkeit gehen soll.
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#7   Breze   16:27:32 | Mittwoch, 29. November 2006
Leute…
…was habt Ihr denn?
Dieser Artikel passt doch perfekt zu Xnet, polemisch und tendenziös wie gewohnt…
Warum plötzlich so aufgeregt??????
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#6   ExBochumer †   16:26:55 | Mittwoch, 29. November 2006
Frage:
Hat die r.-k. Kirche nun einen türkischen Papst?
Wenn er die Türken liebt, dann liebt er doch offensichtlich die „ANDEREN“ weniger? Oder????
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#5   Sulpicius   16:14:01 | Mittwoch, 29. November 2006
Na ja,…
… zunächst würde ich lieber ein anderes Volk lieben. Kann man überhaupt „ein Volk“ lieben. Das sind wieder so inhaltsleere Platitüden…
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#4   gelasius   15:51:32 | Mittwoch, 29. November 2006
@exbochumer @turk
exbochumer : Ja, so ist es.
Turk: und wir wollen mit ihm beten !
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#3   ExBochumer †   15:41:36 | Mittwoch, 29. November 2006
WAS SOLL DAS ???????????????????????????????????????????????????????????????
???????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????? kreuz.net immer mehr im Abseits?
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#2   turk   14:54:32 | Mittwoch, 29. November 2006
SELIGER JOHANNES XXIII., BITTE
FÜR SEINE HEILIGKEIT PAPST BENEDIKT XVI. UND DIE TÜRKISCHEN VÖLKER!
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#1   Maledica   14:16:45 | Mittwoch, 29. November 2006
Dr. Makkaroni…
…jetzt können Sie loslegen und Ihre Haßtiraden auf den Seligen loslassen und Ihr Inneres bloslegen!
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