Der erste türkische Papst
Während seiner Exerzitien schrieb der zukünftige Papst in sein Tagebuch: „Ich liebe die Türken.“

Schon ein Jahr später sagte er: „Ich fühle eine tiefe Zuneigung für dieses Volk, zu dem mich der Herr gesandt hat.“
Während seiner Exerzitien 1939 schrieb er: „Ich liebe die Türken.“
Während des Zweiten Weltkrieges rettete Mons. Roncalli im direkten Auftrag von Papst Pius XII. zahllose Juden, die sich in die Türkei geflüchtet hatten.

Im Januar 1953 ernannte ihn Papst Pius XII. zum Kardinal und Patriarchen von Venedig. Fünf Jahre später, im Oktober 1958, wurde er zum Papst gewählt und nahm den Namen Johannes XXIII. an.
Er blieb weiterhin ein Freund der Türkei.
Ein päpstliches Schreiben an das Apostolische Vikariat in Istanbul endete mit guten Wünschen für das türkische Volk.
Der türkische Präsident Celal Bayar besuchte den Papst am 11. Juni 1959.
Im Jahre 1960 plante man zum Gedenken an den 25. Jahrestag der Ankunft des Apostolischen Delegaten Roncalli in der Türkei verschiedene Gedenkveranstaltungen.
In Istanbul herrschte gerade der Ausnahmezustand.
Dennoch erlaubte der Gouverneur von Istanbul die Feiern und beendete seine Grußadresse mit den Worten: „Papst Roncalli ist der erste türkische Papst in der Geschichte.“
Bei einer weiteren Roncalli-Woche 1986 würdigte ihn auch die Jüdische Gemeinde in Istanbul wegen seiner Verdienste in der Zeit der Nationalsozialisten.
„Er war ein wahrer Freund der Türken, die er liebte und schätzte“ – erklärte ein halbes Jahrhundert später der türkische Außenminister Ihsan Sabri Caglayangil.
Der Minister sprach anläßlich einer Roncalli-Woche, die fünfzig Jahre nach der Ankunft von Nuntius Roncalli in der Türkei veranstaltet wurde.
Nach der Seligsprechung von Johannes XXIII. im September 2000 veranstalteten die türkischen Behörden eine Reihe von Feiern zu Ehren des neuen Seligen.
Sie fanden ihren Höhepunkt mit der Namensänderung für die Ölcek-Straße in Ankara, die fortan Papa-Roncalli-Straße heißt.
Man widmete ihm auch eine Broschüre in türkischer, englischer und französischer Sprache mit dem Titel „Ein Freund der Türken.“
Kultusminister Istemihan Talay schreibt darin:
„Das türkische Volk, das einen Sinn für Freundschaft hat, wird Roncalli niemals vergessen.“
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Mittwoch, 29. November 2006 21:39
Hypatia: @ Richard
Das fehlen Ihnen die Worte, nicht wahr, angesichts so würdevoller Herren. Entspannen Sie sich, alles geschieht zu Ihrem besten.
Mittwoch, 29. November 2006 20:30
Fest_im_Glauben: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 29. November 2006 20:18
Knecht Dummspecht †: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 29. November 2006 19:12
–=Richard=-: ich glaube nicht
das koennte alles ein trick sein. es ist bekannt das die muselmaenner insgeheim an einer europaeischen islamisierung arbeiten. das wiedererwachen eines starken christentums ist die beste waffe gegen islamofaschismus. Es ist am besten wennh wir die hier lebenden moslems zum christentum konvertieren oder zurueck nach Terroristan schicken.
Mittwoch, 29. November 2006 19:00
Pünktchen: „Fundamentalismus“ Robert Spaemann:
Mittwoch, 29. November 2006 18:55
Hypatia: @ Tochter
Ist das ein Krampfleiden oder weshalb posten Sie en masse? Sie scheinen außerdem bisher mit Scheuklappen durch die Gegend gelaufen zu sein, wenn Sie uns Fundamentalismus neu verkaufen wollen. Den gibt es, wie jeder wissen sollte, in Israel, vornehmlich dem Mittleren Westen der USA und streckenwiese im Islam. Also, nichts Neues unter der Sonne, meine Große.
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