08:25:00 | Dienstag, 28. November 2006
Papst in kugelsicherer Weste? + Erwartungen + Ein nicht erhörtes Gebet + Der Zölibat erklärt + Nicht mehr auf der Höhe der Entscheidungskraft
Papst in kugelsicherer Weste?Türkei. Die Türkei ist für den heute beginnenden Besuch des Papstes
gerüstet. Sprengstoffexperten, Bereitschaftspolizisten und Anti-Terror-Einheiten sichern jede Station
von Land, Wasser und Luft aus. Scharfschützen wachen auf den Dächern. Das Papamobil ist durch eine gepanzerte
Limousine ersetzt, die von gleich aussehenden Fahrzeugen begleitet wird. Es ist jeweils nicht bekannt,
in welcher sich der Papst befindet. Laut der Londoner Tageszeitung ‘Times Online’ soll der Heilige Vater
auch eine kugelsichere Weste tragen.
ErwartungenVatikan. Die Neuseeländerin Keisha Castle-Hughes (16),
die im
Weihnachtsfilm ‘Es begab sich aber zu der Zeit…’ die Muttergottes spielt, nahm am Sonntag nicht
an der vatikanischen Premiere des Films teil. Grund ist offenbar eine uneheliche Schwangerschaft. Ein
Mitglied des Päpstlichen Kulturrates redet sich vor dem ‘Britischen Rundfunk’ heraus: Von der Schauspielerin
sei erwartet worden, ihre Rolle gut zu spielen – nicht, eine Heilige zu sein.
Ein nicht erhörtes Gebet
„Am 18. September 1949 schreibt er in sein geistliches Tagebuch: »Herr, gewähre mir, in allen Dingen
immer auf der Seite des Papstes zu stehen«.“
Die linkskatholische französische Wochenzeitung ‘Témoignage
Chrétien’ in einem Artikel über den Schweizer Theologen Hans Küng (78).Der Zölibat erklärtDeutschland.
Der evangelische Münchener Landesbischof Johann Friedrich nannte die zu große Arbeitsbelastung als eine
Ursache für die vielen Ehescheidungen unter protestantischen Pfarrern. 60 Arbeitsstunden und mehr pro
Woche seien bei vielen die Regel. Friedrich äußerte sich nach einem Bericht der evangelischen Nachrichtenagentur
‘idea’ am Montag vor seiner Landessynode.
Nicht mehr auf der Höhe der EntscheidungskraftDeutschland.
Ein Vorstandsmitglied der ‘Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde’
warnte vor der „demnächst auch bei uns institutionalisierten“ Euthanasie. Der Psychiater äußerte sich
im Interview mit der in Weinheim bei Mannheim erscheinenden Zeitschrift ‘Psychologie Heute’: „Wenn das
Leben zu Ende geht, ob nun im Alter oder in jungen Jahren, stehen wir nicht mehr auf der Höhe der Entscheidungskraft.“
Eine unheilbare Erkrankung gehe mit Ängsten Depressionen und psychischen Störungen einher.
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#7
Udalricus 22:06:17 | Mittwoch, 29. November 2006
#5
Udalricus 15:52:16 | Dienstag, 28. November 2006
#4
Theotimus 11:44:44 | Dienstag, 28. November 2006
#3
Matthias_DD 09:44:31 | Dienstag, 28. November 2006
#2
Athanasius 09:41:00 | Dienstag, 28. November 2006
#1
duc in altum 09:28:33 | Dienstag, 28. November 2006