Kirchenschließung
Die Vorabendmesse von Christkönig war die letzte
In Deutschland werden die beschlossenen Kirchenschließungen in die Tat umgesetzt. An Christkönig traf es Christ-König.
(kreuz.net, Gelsenkirchen) Letzten Samstagabend wurde in der Christus-König Kirche in Buer – einem Stadtteil von Gelsenkirchen – der letzte katholische Gottesdienst zelebriert.

Vor dem Eingang der todgeweihten Kirche flackerte ein Feuer. Ein schwarzes und ein weißes Tuch waren ebenfalls aufgespannt worden.

Die Szenerie war von Pfadfindern des Stammes Oscar A. Romero aufgebaut worden.

Das berichtete die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’ am Montag.

Einige Pfadfinder verkauften Wein. „In Erinnerung“ stand auf den Flaschen. Daneben ein Bild der Kirche. Die vierzig Flaschen waren schnell vergriffen.

Im Pfarrbüro St. Urbanus kann man nachbestellen.

Die letzte Messe fand in einer vollbesetzten Kirche statt. Propst Wilhelm Zimmermann – der Pfarrer der Gemeinde St.-Urbanus ist – zelebrierte. Die Gemeinde Christus-König wird zukünftig in diese Pfarrei einverleibt.

Man sei gekommen, um einen ungewollten Abschied zu nehmen – erklärte der Propst nach Angaben der ‘Westdeutschen Allgemeinen’:

„Mir gehen jetzt viele Gedanken durch den Kopf, wie mag es da erst in Ihnen aussehen?“

Am Ende der Messe wurde der Tabernakel ausgeräumt. Man löschte das Ewige Licht. Die Gemeinde sang: „Ein Haus voll Glorie schauet“.

Beim Hinausgehen schauen die Gläubigen ein letztes Mal auf den Kirchenraum: „Hier bist du getauft worden“, sagt ein Vater zu seiner Tochter und zeigt auf den Taufstein.

Ein Pfadfinder – ein riesengroßer Junge – habe geweint wie ein kleines Kind.

Der Propst schaute der Wirklichkeit ins Gesicht:

„Wir kommen nicht darum herum, Kirchen zu schließen. Aber wenn man die Menschen sieht, ist man sehr betroffen.“
      
27 Lesermeinungen
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#27   No Comment   19:06:14 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Und wann gibt die SSPX das „Dauermissale“ heraus?
Ein Sonntag zu 24 Messen??
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#26   Gotthard   19:04:45 | Dienstag, 5. Dezember 2006
@athanasius
Ich kenne einen Priester, der der ach so sooooo bösen Piusbruderschaft angehört, der sonntäglich sechs hl. Messen zelebriert.
und solches hat die Kirche zurecht verboten!
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#25   Benedikt   18:49:48 | Dienstag, 5. Dezember 2006
@ Bussmann
Leider irren Sie, warum ist denn die Umstrukturierung in den deutschen Bistümern?
1. Priestermangel
Und woher kommt der? Ists ein Naturgesetz?
2. Gebundenheit der Gemeindeleitung an einen Priester
Offenbar kennen Sie can 517 CIC nicht richtig.
3. Kirchenaustritte – und damit keine Kirchensteuer.
Und woran liegt das? Etwa am Zölibat oder was? Oder hat es vielleicht etwas mit der Glaubensunterweisung zu tun? Sie dürfen sich angesprochen fühlen!
Bei den ganzen Plänen denkt niemand an die alten Menschen in den Gemeinden, die nicht kilometerweit in die nächste Kirche zur Hl. Messe mehr fahren können.
Ist Ihnen das Wort Fahrgemeinschaft ein Begriff? Auf dem Land hat jeder ein Auto! Und früher kam der Pfarrer auch nicht dauernd auf Land in die Dorfkapelle. Da musste man Sonntags in die Stadt. Zu Fuß!
Ganz zu Schweigen davon, dass gerade viele ältere Gemeindemitglieder noch gewohnt sind, jeden Tag in eine Hl. Messe zu gehen.
Wo gibts das noch? In Kathedralen und Klöstern. Oder dort, wo ein em. Professor die alte Messe liest. Aber das wird totgeschwiegen. So groß ist der Wunsch offenbar nicht.
bei den Priestern, die so lange auf die Auflösung der Zölibatsverpflichtung schon warten?
Wie kann jemand einen Eid leisten, in der Hoffnung, er werde alsbald aufgehoben?
ei den Frauen, die sich auch zum Priesteramt berufen fühlen und nicht ordiniert werden können, weil sie leider keine Männer sind. Pech für sie!
Sie sind ja doch klerikal!
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#24   Heggi   15:00:44 | Montag, 4. Dezember 2006
B. Bussmann
Nennen, Sie mir doch bitte Ihre Pfarrgemeinde. Solche Gemeinden möchte ich kennenlernen. Dafür ist mir in der Regel kein Weg zu weit und die Zeit nicht schade.
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#23   Brigitte Bussmann   12:37:09 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Romulus, Heggi
ich stimme vollständig mit Ihnen überein, Romulus.
Ja, Heggi, ich kenne auch Diasporasituationen. Wir haben heute aber eine andere Zeit, Kinder werden mit dem Schulbus zur Schule gefahren, auch wenn es nur 3 km sind. Und die Gefahren, die überall lauern, sind auch ganz andere. Jeden Tag können Sie in der Zeitung lesen, dass Frauen, alte Menschen, behinderte Menschen, zusammen geschlagen werden. Das war in den 50er Jahren auch noch anders. Wer will sich denn dann noch auf den Weg zu Fuß machen um am Sonntag morgen, oder Samstag abend einen Gottesdienst zu besuchen.
Gottesdienst hat heute auch den Stellenwert verloren. Heute in Berlin – Plakate – Verkaufsoffener Sonntag an allen 4 Adventssonntagen, einmalig! An der nahe gelegenen katholischen Kirche war ein Plakat- wir haben jeden Sonntag geöffnet. Die Leute rennen aber in die Geschäfte und an der Kirche vorbei.
Hat Kirche versagt, liegt es am Gottesdienst, am Gesang, an den immer wieder kehrenden Texten? Das ist die Normalität. Meine Gemeinde kann nicht klagen, wir hatten heute wieder eine überaus volle Kirche. Die Leute fahren 20 und 30 km um in unsere Gottesdienste zu kommen. Es liegt daran, dass es bei uns ein bisschen anders ist.
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#22   Heggi   13:41:31 | Samstag, 2. Dezember 2006
B. Bussmann
Bei den ganzen Plänen denkt niemand an die alten Menschen in den Gemeinden, die nicht kilometerweit in die nächste Kirche zur Hl. Messe mehr fahren können.
Was glauben Sie, welche Entfernungen alte und junge Menschen in den 50er und auch noch in den 60er Jahren
in Diasporagebieten wie Schleswig-Holstein oder Mecklenburg zurückzulegen hatten, um der sonntäglichen Messe mitfeiern zu können? Und das zu Fuß oder mit dem Fahrrad! Wer in der Diaspora gelebt hat, für den gibt es keinen weiten Weg! Jeder Weg ist nur so lang, wie der Wille stark ist.
Zur Frauenordination: Die evangelisch-lutherische Kirche in Lettland hat diese aus theologischen Gründen vor rund 10 Jahren wieder abgeschafft.
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#21   Romulus   13:14:02 | Samstag, 2. Dezember 2006
@Bussmann – Intuitiv spüren die Leute die Show
Hausaufgaben werden in Rom seit fast 30 Jahren keine mehr gemacht. Das Papsttum verkommt zu einer reinen Shownummer. Das ist es, was konservative und liberale Gruppen seit Jahren zurecht befürchten. Weniger Show, mehr Theologie, weniger Tamtam und die Pastoral endlich anpacken, wäre besser.
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#20   Brigitte Bussmann   12:45:39 | Samstag, 2. Dezember 2006
Vorabendmesse in Christkönig
Hallo Benedikt,
ich danke Ihnen für Ihre Frage, ja ich habe sehr gut geruht.
Leider irren Sie, warum ist denn die Umstrukturierung in den deutschen Bistümern?
1. Priestermangel
2. Gebundenheit der Gemeindeleitung an einen Priester
3. Kirchenaustritte – und damit keine Kirchensteuer.
Bei den ganzen Plänen denkt niemand an die alten Menschen in den Gemeinden, die nicht kilometerweit in die nächste Kirche zur Hl. Messe mehr fahren können. Ganz zu Schweigen davon, dass gerade viele ältere Gemeindemitglieder noch gewohnt sind, jeden Tag in eine Hl. Messe zu gehen. Das alles ist vielerorts nicht mehr möglich, da keine Priester mehr da sind. Der große Irrsinn nebenbei ist immer noch, dass im Kirchenrecht steht, dass der Bischof jeder Gemeinde einen Priester zur Verfügung stellen muss. Papst Benedikt, der als sehr einfühlsam gegenüber den Moslems auf seiner Türkeireise bezeichnet wurde, freut mich sehr für ihn, aber wann ist er und die anderen Bischöfe mal einfühlsam bei den eigenen „Schäfchen“, bei den Priestern, die so lange auf die Auflösung der Zölibatsverpflichtung schon warten? Bei den Frauen, die sich auch zum Priesteramt berufen fühlen und nicht ordiniert werden können, weil sie leider keine Männer sind. Pech für sie! Aber Deus caritas est, nur die Herren Oberhirten geben diese Liebe an die eigene „Herde“ nicht weiter. o^/
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#19   Athanasius   02:09:11 | Samstag, 2. Dezember 2006
@Unten
Ich kenne einen Priester, der der ach so sooooo bösen Piusbruderschaft angehört, der sonntäglich sechs hl. Messen zelebriert. Würden alle Priester im Bistum Essen diesen, durch und durch römisch-katholischen, Glauben haben, so würde der Priestermangel nícht existieren. Es gäbe dann nur finanzielle „Probleme“ die der Grösste Bänker aller Zeiten (über uns im Sternenzelt) ganz einfach lösen würde. Das ist meine Meinung. Aber bei uns sitzen die ehemaligen Missionare und Pfarrer auch ruhig zu Hause und zelebrieren fast keine hl. Messe mehr – teilweise weil man es ihnen nicht mehr erlaubt, teilweise weil sie schon so von der „Neuen Kirche“ absorbiert sind, dass sie die Wirksamkeit und Essentialität des hl. Messopfers leugnen.
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#18   Udalricus   17:57:44 | Freitag, 1. Dezember 2006
Pastorales Dilemma
Die Diözesen stehen angesichts des Priestermangels und der schwindenden Finanzen vor einem theologischen Dilemma:
Entweder man frachtet denn Pfarrern immer mehr Pfarren auf oder man beauftragt immer mehr Laien mit der Quasi-Leitung von Pfarren.
Beides ist theologisch fragwürdig und nagt an der Identität des Pfarrer-Seins, denn eigentlich sollte es eine Einheit von Pfarre und Pfarrer geben, es gibt ja auch keine Bischöfe mit mehreren Diözesen.
Daher mein Lösungsansatz:
1) Moderates Auflösen von Pfarren und Zusammenführen von 3-5 bisherigen Pfarren (je nach konkreter Situation) zu einer neuen Pfarre, die von einem Pfarrer geleitet wird, der keine andere Pfarre mehr betreut. Die Zusammenlegung a la Essen ist dagegen ja ein Wahnsinn!
2) Die aufgelösten Pfarren werden nun zu Pfarrsprengeln, die von einem Sprengelleiter oder einer Sprengelleiterin ehrenamtlich oder bei größeren Sprengeln auch hauptamtlich verwaltet werden, und zwar in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Pfarrer, der natürlich für die Eucharistiefeier an möglichst vielen Sonntagen zuständig bleibt. Nach Möglichkeit kann der oder die Sprengelleiter(in) auch im früheren Pfarrhof wohnen.
3) In der Pfarrkirche findet jeden Sonntag die Eucharistie statt, in den Sprengelkirchen in einem gewissen Rhythmus, so dass der Pfarrer regelmäßig in alle Sprengelkirchen kommt und die Bewohner des Sprengels immer wieder auch in die neue Pfarrkirche.
Dies Modell bindet Laien ein ohne Konkurrenz zum Pfarrer! Was meint ihr dazu?
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#17   Benedikt   15:49:51 | Freitag, 1. Dezember 2006
@ Athanasius
Aber wohl kaum sollte man die ältesten Heiligtümer schliessen und die neueren erhalten.
Ist auch meine Meinung. Und wie gesagt, ich bin nur dafür, gegebenenfalls Überstrukturen abzubauen, die in den 60ern und 70ern unter Eindruck der reich fließenden Finanzmittel geschaffen wurden. Was im Bistum Essen geschieht ist dagegen ein Konkursverfahren. Man muss weder Traditionalist noch Konservativer sein, um das einzugestehen. Ich habe noch niemanden getroffen, der mit diesem System irgendwas anfangen konnte. Pfarreien mit 40.000 Katholiken – das ist Anonymisierung, nichts weiter.
@ B. Bussmann
Ist das der Weisheit letzter Schluß, den die Bischöfe haben?
Wäre es nicht doch besser, Gemeinden bestehen zu lassen, und statt Priester, den ständigen Diakon, Gemeinde- und PastoralreferentInnen als Gemeindeleitungen einzusetzen?
Guten Morgen, Frau Bussmann, ich wünsche, wohl geruht zu haben. Fragen Sie doch mal den Ökonomen des BIstums Essen, ob er 100 neue Stellen schaffen kann :-D .
Das ist längst vorbei. Das Geld haben die Bistümer nicht mehr. Und deshalb nutzt auch keine Priesterschwemme etwas. Denn einstellen kann die keiner. Ein Priestermangel besteht in Deutschland nciht aufgrund der geringen Zahl der Priester im Verhältnis zu den Gläubigen, sondern aus einem strukturellen Problem: Die verbliebenen Christen sind weit verteilt.
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#16   gelasius   13:34:21 | Freitag, 1. Dezember 2006
@heinrich v.O
Vor einigen Tagen erging sich eine Frau Bussmann, die mit Vornamen allerdings Margarethe hieß und ebenfalls wsK angehörte,in einer Fernsehrunde und bot dort die wsK-immanente 4 Worte-Theologie feil :
Frauenordination,Kondome, Abtreibung, Zölibat.
Natürlich mit der üblichen Leidensmiene.
Nun frage ich mich, sind diese beiden Damen identisch, verwandt oder muß man Bussmann heißen , um bei wsK mitzuhelfen, diese 4-Worte-Lehre in einer Endloslitanei zu perpetuieren ? Auch ich habe mich schon oft gefragt, warum unsere Faru Bussmann nicht schon längst in eine protestantische Gemeinde gewechselt hat, wo sie ja hingehört. Meine Erklärung:sie hofft die RKK
in ihrem Sinne herunterverwandeln zu können. Daraus aber wird nichts! Die nämlich steht auf einem Felsen : Tu es Petrus.
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#15   HeinrichvonOfterdingen   12:34:29 | Freitag, 1. Dezember 2006
Sehr geehrte Frau Bussmann, Sie schreiben:
Und dann wäre doch bald mal zu überlegen, das Priesterbild zu ändern. Darauf warten betroffene Priester schon sehr lange, d.h. Fallen lassen des Pflichtzölibates und Ordination von Frauen –- siehe auch Würzburger Synode.
Wissen Sie, wir Katholiken in der römisch-katholischen Kirche (eine Minderheit ich weiß) gehen davon aus, dass die Kirche nichts neues zu erfinden hat, sondern die Lehre Christi und die von Christus gestiftete Kirche mit Hilfe des Heiligen Geistes möglichst authentisch durch die Zeiten zu bringen hat, damit sie allen Menschen durch die Jahrhunderte zum Heil gereiche. Solche Änderungen sind damit ausgeschlossen. Es gibt aber eine „Kirche“, die das alles hat, was sie sich wünschen, ich meine die protestantischen Denominationen. Vielleicht finden Sie dort was Sie suchen. Da Sie das Heil offenbar nicht suchen, wäre das für Sie vielleicht nicht einmal mit einem Verlust verbunden …
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#14   Brigitte Bussmann   09:39:42 | Freitag, 1. Dezember 2006
Vorabendmesse von Christkönig
nicht nur im Bistum Essen sind Kirchenschließungen und Gemeindezusammenlegungen an der Tagesordnung. Ist das der Weisheit letzter Schluß, den die Bischöfe haben?
Wäre es nicht doch besser, Gemeinden bestehen zu lassen, und statt Priester, den ständigen Diakon, Gemeinde- und PastoralreferentInnen als Gemeindeleitungen einzusetzen? Nur eine intakte Gemeinde auf Ortsbasis kann zu einer lebendigen Gesamtkirche führen.
Und dann wäre doch bald mal zu überlegen, das Priesterbild zu ändern. Darauf warten betroffene Priester schon sehr lange, d.h. Fallen lassen des Pflichtzölibates und Ordination von Frauen –- siehe auch Würzburger Synode.
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#13   mathild   09:12:00 | Freitag, 1. Dezember 2006
Sind Sie überhaupt SEELSORGER Herr Propst Zimmermann ?
Am Patrozinium die Kirche zu schließen und dann noch bemitleidenswerte Worte für die Gemeinde von sich zu geben. Selbstredend hätte man einen Orden auf die Übernahme dieses Gotteshauses ansprechen können. MAN WILL aber keine KONKURRENZ haben! Betet auch für diesen abgefallenen Priester – ebenfalls eine profillose Marionette von Bischof Dr. Felix Genn und seinem gottlosen Umfeld!
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#12   HeinrichvonOfterdingen   08:05:58 | Freitag, 1. Dezember 2006
Na lieber Gotthard,
warum die Aversion? Den nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehenden Orthodoxen und Muslimen schlüpft Papst Professor Doktor Ratzinger der Erste doch auch hinten hinein. Ihr Modernisten seid so verbildet. Die Umwandlung der Kirchen in Moscheen würdet ihr als göttliches Zeichen der Versöhnung und Verbrüderung sehen, die Feier der hl. Messe aller Zeiten lehnt ihr vehement ab. Ihr seid zwar in voller Gemeinschaft mit Papst Ratzi I., aber mit ihm kaum in voller Gemeinschaft mit Christus. Das wäre es worauf es ankommt.
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#11   Gotthard   22:45:42 | Donnerstag, 30. November 2006
Witze
könnte bei gutem Willen, etwas Phantasie und Kraft für fast jedes der zur Entweihung anstehenden Kirchengebäude eine interessierte Ordensgemeinschaft, geistliche Gemeinschaft oder Initiative gefunden werden,
etwa dieser nicht in voller Gemeinschaft mit der Kirche stehende Pius-Verein?
Soll doch wohl ein Witz sein…
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#10   HeinrichvonOfterdingen   22:09:09 | Donnerstag, 30. November 2006
Irgendwie scheinen die Leute zu kapieren,
dass der Unglaube keine Kirchen braucht. Der wird jeden Tag im Fernseher bis zum Abwinken zelebriert, versus populum. Die Kalkulation des zweiten Vatikanums ist insofern nicht aufgegangen, der in Kirchen zelebrierte Unglaube war eine zeitlang interessant, final stößt er aber nicht nur die Gläubigen ab, sondern sogar die Ungläubigen. Die finden praktizieren im Bordell immer noch interessanter als in der Kirche.
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#9   Athanasius   18:55:51 | Donnerstag, 30. November 2006
@Benedikt
Würde man nur die Hälfte anderen Gemeinschaften (katholischen) übergeben, so zeige die Diözese wenigstens goodwill und den Willen auf aufzubauen. Die Petrusbruderschaft z.B. sehnt sich nach Kirchen im Ruhrgebiet.
Natürlich muss man mancherorts Gas zurücknehmen und ein wenig abbauen angesichts der Apostasie und des Priestermangels. Aber wohl kaum sollte man die ältesten Heiligtümer schliessen und die neueren erhalten.
Zudem fehlt die Zukunfsperspektive. Es geht nur noch um Abbau, nicht um Erhalt. Denn das letztere kostet Geld und das hat man lieber auf dem Konto.
Was jetzt geschieht ist planmässiger Abbau der ohne Glauben geschieht, ohne Opferbereitschaft der Diözesanleitung.
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#8   No Comment   18:27:29 | Donnerstag, 30. November 2006
Benedikt: Solange
die im Verband deutscher Diözesen organisierten Bistümer sich zuerst und vor allem, in wenig reflektierter reichskirchlicher Kontinuität, als Personal- und Vermögensbestände definieren, ist mit einer Rezeption beider vatikanischer Konzilien auf deutschem Boden nicht zu rechnen, von Döllinger bis Küng: Alle wollen „los von Rom“, egal, wohin…
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#7   Benedikt   18:19:11 | Donnerstag, 30. November 2006
@ Athanasius
so würde man diese Gebäuden Ordensgemeinschaften anvertrauen, vor allem den wachsenden traditionellen Ordensgemeinschaften, Priesterinstituten usw.
Ich glaube nicht, dass es genügend Ordensinstitute für die 100 Kirchen gibt, die allein im Bistum Essen dichtgemacht werden.
Man darf sich da nichts vormachen: In den 60ern und 70ern sind viele hundert Kirchen gebaut worden, die jetzt keiner mehr braucht. Vielerorts wird der Status wiederhergestellt, wie er in den 50ern gewesen ist.
Das Problem mit den Bistümern Essen und Co ist, dass ihre Methoden sicher nicht den Verfall aufhalten werden. Zudem ist es merkwürdig, dass kunsthistorisch bedeutende Kirchen geschlossen werden, aber irgendwelche Bunker in der Nutzung drinbleiben. Der Verfall wird weitergehen.
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#6   No Comment   18:15:55 | Donnerstag, 30. November 2006
@Athanasius
LPG = Laizistische Pastoral Genossenschaft??
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#5   Athanasius   18:03:51 | Donnerstag, 30. November 2006
Wie gesagt
wäre da nicht die absolutistische Herrschaft der liberalen, sozialistischen und theologisch neomodernistischen Diözesen Deutschlands, so würde man diese Gebäuden Ordensgemeinschaften anvertrauen, vor allem den wachsenden traditionellen Ordensgemeinschaften, Priesterinstituten usw.
Aber es geht ja nur ums grosse Geld. Abreissen und Wohnungen darauf bauen. Natürlich auch um Mercedes-Benz für den Bischof zu bezahlen. Und um in den grossen Pfarragglomerationen und LPGs Pastoralreferentinnen einschalten zu können.
Dies ist gezielte Vernichtung. Es hat schon früher arme Kirchen und arme Zeiten gegeben, aber niemals riss man deswegen die Kirche ab. Eher riss man das eigene Haus oder Klostergebäude ab, als die Sakralräume.
Aber die Zeiten ändern sich und der Glaube der Katholiken wurde schon vergiftet.
Sehr traurig wenn man dies so liest. Vor allem wenn man weiss wieviele glaubenstreue römische Katholiken sich sehnen nach einem würdigen Pfarrzentrum für die überlieferte hl. Messe im alten römischen Ritus, die dafür auch Geld übrig haben.
Leider läuft der Vernichtungsplan weiter. In Essen und dem Ruhrgebiet gibt es bald nur noch eine Handvoll betonnierte Bunkerkirchen mit jeweils 50,000 Gläubigen. Für die Luftangriffe der Russischen Armee?
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#4   No Comment   17:37:45 | Donnerstag, 30. November 2006
@Meinrad
Wahrscheinlich könnte bei gutem Willen, etwas Phantasie und Kraft für fast jedes der zur Entweihung anstehenden Kirchengebäude eine interessierte Ordensgemeinschaft, geistliche Gemeinschaft oder Initiative gefunden werden, die da Gebet + Tat reinbringen könnte. Aber aus Sicht der Diözesanverwaltungen wären das bloß Risikofaktoren, weil die totale Kontrolldichte dann nicht mehr zu gewährleisten zu sein scheint. „Was ich nicht beherrschen kann, das mache ich kaputt.“
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#3   Frater Meinrad   17:33:11 | Donnerstag, 30. November 2006
Traurige Wirklichkeit
Ich finde es unverständlich von den Bischöfen in Deutschland eine Kirche nach der andern zu profanieren, wo es doch Ordensgemeinschaften gibt die gern eine größere Kirche hätten.
Beten wir um Gottes Weisheit für die Hirten der Kirche.
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#2   Benedikt   17:12:21 | Donnerstag, 30. November 2006
Ein Schelm
Die Gemeinde sang: „Ein Haus voll Glorie schauet“.
Ein Lied zum Kirchweihfest. Sehr subtile Maßnahme.
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#1   Hyazinth   17:09:25 | Donnerstag, 30. November 2006
Es gibt
wohl nichts erschüttenderes, als eine Kirche zu profanieren! :'(
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