Benedikt XVI.
Ein halbherziger Willkommensgruß für einen polemischen Papst
Auf diese Weise begrüßte die Tageszeitung ‘Turkish Daily News’ Papst Benedikt XVI., der heute zu seiner Reise nach Konstantinopel aufgebrochen ist.
© Ben Pohl, flickr, Creative Commons Licence
(kreuz.net) Die Türken seien – außer es gebe eine Provokation in die andere Richtung – bekannt für ihre Gastfreundschaft.

Man glaube dort, daß jeder Überraschungsgast von Gott gesendet sei, um das Wohlwollen des Gastgebers zu prüfen.

Das schrieb Yüksel Söylemez am Sonntag in der englischsprachigen Tageszeitung ‘Turkish Daily News’.

Anders als die Besuche seiner Vorgänger, Paul VI. und Johannes Paul II., sei die Reise des jetzigen Papstes von Anfang an kontrovers gewesen.

Die erste Provokation habe darin bestanden, daß der Papst eine private Einladung des griechisch-orthodoxen Patriarchen Bartholomäos angenommen habe.

Doch als Staatsoberhaupt wäre der Präsident der türkischen Republik nach den üblichen Regeln des Protokolls der einzige gewesen, der eine solche Einladung hätte aussprechen können.

Das habe die türkischen Gefühle provoziert.

Um negative Auswirkungen zu verhindern, sei nachträglich noch eine Einladung des Präsidenten an den Papst ergangen.

Dennoch werde der Besuch des Papstes – im Gegensatz zu den vorausgehenden Papstreisen in die Türkei – ein religiöser Anlaß bleiben.

Entsprechend erhalte der Papst in Ankara auch eine geringere Begrüßung. Er habe es auch vorgezogen, in der Nuntiatur in Ankara und nicht im Gästehaus des Präsidenten zu wohnen.

Weil der Papst keine Staatsvisite gewünscht habe, werde es keine Nationalhymnen, keine Gewehrsalven und kein offizielles Essen zu Ehren des Papstes geben.

Benedikt XVI. habe auch ein Essen mit dem Außenminister nicht angenommen.

Das könne nicht verwundern, denn schließlich handle es sich bei Benedikt XVI. um einen intellektuellen Papst und Theologen, der glaube, daß das vernünftige Christentum dem unvernünftigen Islam gegenüberstehe.

Dabei werde die Tatsache ausgeblendet, daß die christliche Geschichte über weite Strecken eine Geschichte der Gewalt, Folter, Inquisition und Schlächterei von protestantischen Christen durch die Katholiken gewesen sei.

Überall in Europa habe es Religionskrieg gegeben – nicht nur gegen den Islam, sondern auch gegen die christlichen Orthodoxen:

„Der Papst wird Istanbul besuchen, das als christliche Stadt von den katholischen Kreuzfahrern geplündert wurde, bevor diese das moslemische Jerusalem eroberten.“

Es scheine ihm – so Söylemez – daß der Papst jeden zweiten Moslem als potentiellen Terroristen betrachte und offenbar unfähig sei, zwischen der großen Mehrheit der friedlichen islamischen Welt und der kleinen aber lauten Minderheit eines radikalen Islam zu unterscheiden.

Die Regensburger Rede des Papstes habe es vor allem darauf abgesehen, mehr spirituelle und materielle Unterstützung für den Vatikan zu finden und mehr Konvertiten zum Katholizismus zu machen.

Die Erwähnung von Manuel Palaiologus sei nicht die erste Gelegenheit gewesen, bei der das antiislamische und antitürkische Denken von Kardinal Joseph Ratzinger zutage getreten seien.

Der Papst habe sich für seine „ausfälligen und unglücklichen“ Bemerkungen nicht entschuldigt.

Hier habe es sich nicht um die Redefreiheit gehandelt: „Die Redefreiheit gibt nicht das Recht zu beleidigen oder ausfällig zu werden – ob man nun ein Papst oder ein dänischer Karikaturist ist.“

Benedikt XVI. sei in Deutschland geboren, das zu dieser Zeit „antisemitisch war und das arische Christentum als ein Ideal betrachtete“.

Die Unterstützung der einheimischen Massen für Hitler sei dafür ein Zeuge gewesen.

Der Papst werde dem Christentum nur Schaden hinzufügen, wenn er glaube, die Speerspitze gegen den internationalen Terrorismus – alias Islam – zu sein.

Aber trotz allem sei der Papstbesuch in der Türkei eine diplomatische Errungenschaft von großer Bedeutung für den Vatikan und für die Türkei, die beim Heiligen Stuhl seit Jahrzehnten einen Botschafter habe.

Der türkische Staatspräsident werde Benedikt XVI. in der Türkei begrüßen, wo der Papst Spuren der Jungfrau Maria, des Heiligen Johannes, des Heiligen Paulus sowie die moslemische aber säkulare Türkei antreffen werde.

Der Staatspräsident werde ihn einladen, neben Ephesus auch die anderen sechs Kirchen des Buches der Offenbarung zu besuchen: Smyrna, Laodicea, Pergamon, Philadelphia, Sardes und Thyatira.
      
29 Lesermeinungen
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#30   Benedikt   00:05:23 | Donnerstag, 30. November 2006
@ Lord
Die Merowinger sind selbst in das Land gewandert, wenn man so will. Sie waren zahlenmäßig den Einheimischen unterlegen. Was glauben Sie wie die Leute bekehrt wurden. Als kleinen Tipp möchte ich sagen, die Christen haben das eigentlich schon immer so gemacht.
Keine Ahnung, was Sie meinen. Ich weiß nur, dass das Bistum Trier schon über 200 Jahre alt war, als die Merowinger aufkamen. Auch die Bistümer Köln und Mainz existierten vorher, wie sicher auch viele andere kleinere Gemeinden. Allerdings haben Sie in gewisser Weise Recht: Die ersten Christen kamen mit dem Schwert nach Germanien. Es waren römische Legionäre, die in den großen Lagern stationiert waren. Allerdings benutzten sie die Schwerter nicht zur Mission.
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#28   gelasius   17:27:54 | Mittwoch, 29. November 2006
@sulpi
Nicht ? Ich dachte, Sie sind das gewesen. Andererseits- Sedis haben natürlich niemanden, den sie einladen könnten.
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#27   Sulpicius   16:33:44 | Mittwoch, 29. November 2006
Selbst schuld
Diese Reise ist alles andere als ungefährlich.
Ich habe den Hl. Vater nicht gebeten, diese Reise zu unternehmen…
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#26   Breze   16:32:29 | Mittwoch, 29. November 2006
@ dani California
Ich schliesse mich selbstverständlich an !! Diese Reise ist alles andere als ungefährlich.
Danke Dani, dann sind wir ja schon zu dritt!!!
Noch jemand????
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#25   Lord Werther   15:27:44 | Mittwoch, 29. November 2006
@Benedikt
Es ist einfach absurd, wenn man behauptet, das Merowingerreich sei mit dem Schwert evangelisiert worden.
Die Merowinger sind selbst in das Land gewandert, wenn man so will. Sie waren zahlenmäßig den Einheimischen unterlegen. Was glauben Sie wie die Leute bekehrt wurden. Als kleinen Tipp möchte ich sagen, die Christen haben das eigentlich schon immer so gemacht.
Gut, ich weis, Sie brauchen ja immer einen weiteren Tipp (sind ja nicht so helle): Es hat nichts mit Nächstenliebe zu tun… (gut eigentlich gar nichts)
So, nun müssen aber sogar Sie zugeben, dass Sie etwas verstanden haben… (Sonst muss ich mir echt überlegen, ob ich noch mal in den Schuldienst wechseln will)
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#24   Stephanus   15:21:52 | Mittwoch, 29. November 2006
das gute tuet, das böse unterlasset!!!
FRIEDEN AUF ERDEN : DEN MENSCHEN GUTEN WILLENS
schon bald werden wir es wieder hören, können es auch selber nachlesen: …heute ist euch der HEILAND geboren…
welch eine freude!
welch eine hoffnung!
ich danke dir du guter GOTT, das du mich nicht vergessen hast!!!
wenn alle menschen diesen satz mindestens einmal ohne zwang, aus voller überzeugung, aus gutem herzen heraus gesagt haben, dann hat wohl mission nach dem willen des DREIEINIGEN GOTTES stattgefunden. alles andere ist mehr oder weniger geprägt vom eigenwillen der jeweils agierenden person, oft von gutem willen getragen, trotzdem oft wenig christlich, die schwachheit ist aber verzeihlich, daß verharren im bösen sicher nicht. und da haben es die katholiken eindeutig leichter als alle anderen mitbewohner auf diesem wunderbaren planeten.
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#23   Dani California   07:29:08 | Mittwoch, 29. November 2006
Breze, Agmen
Ich tue es bereits seit geraumer Zeit, vielleicht findet sich der eine oder andere der uns beide unterstützt???!!!
Ich schliesse mich selbstverständlich an !! Diese Reise ist alles andere als ungefährlich.
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#22   Breze   22:30:18 | Dienstag, 28. November 2006
@ Agmen
Sehr gute Idee!!!
Ich tue es bereits seit geraumer Zeit, vielleicht findet sich der eine oder andere der uns beide unterstützt???!!!
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#21   agmen   22:28:10 | Dienstag, 28. November 2006
Der heilige Vater
hat es extrem schwer in der Türkei, wo er von so gut wie allen Türken nicht willkommen geheißen wird.
Deshalb lasst uns für den heiligen Vater jetzt einmal ganz besonders beten!! Und auch für alle Christen, die dort ihren Glauben nicht frei leben können!
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#20   möchtegern-kathole   20:48:43 | Dienstag, 28. November 2006
für wesentliche Teile Europas und Asiens gilt tatsächlich …
… dass der christliche Glaube eher da war als die christlichen Fürsten. Für das gesamte römische Reich deshalb, weil um 300 – als der Glaube von den Fürsten übernommen wurde – bereits das gesamte Römische Reich davon „infiltriert“ war. Übringens nicht nur die Unterschicht, so mancher Märtyrer war vor seiner Konvertierung ein hohes Tierchen.
Das Christentum in Europa ist so tatsächlich von den Christen gegen die Fürsten durchgesetzt worden. Im römischen Reich war die kath. Religion sogar lange Zeit „Staatsfeind“, was die Christenverfolgungen bezeigen, die Märtyrer, die Katakomben, die Schriften gegen die Christen
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#19   Benedikt   19:34:43 | Dienstag, 28. November 2006
@ Methusalix
Erzählen Sie doch mal von den Missionaren mit dem Schwert.
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#18   methusalix †   19:31:37 | Dienstag, 28. November 2006
Hallo Benedikt!
Das Christentum war meistens vor der Obrigkeit da.
Aber sie haben nicht im Jahr der Krönung K. d. G. aufgehört mit Feuer und Schwert zu missionieren, oder etwa doch? Oder haben die „Missionare“ etwa gar niemals damit angefangen? Fragen über Fragen.
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#17   Benedikt   19:20:01 | Dienstag, 28. November 2006
@ methusalix
schon wieder richtig, Benedikt!
Was man von Ihrem Beitrag leider nicht sagen kann. Kolumbus lebte nicht vor 800, und den Jesuitenorden gab es damals auch noch nicht.
@ Lord
Vielleicht lesen Sie erstmal meinen Text genauer. Vor allem das Wort „kaum“ verdient Beachtung. Die Meorwingerkönige ab Chlodwig konnten kaum ihr Reich zusammenhalten, dass immer noch von der Völkerwanderung betroffen war. Es ist einfach absurd, wenn man behauptet, das Merowingerreich sei mit dem Schwert evangelisiert worden. Dergleichen unternahm erst Karl der Große, der damit natürlich vor allem politische Ziele verfolgte. Die Obrigkeit in Europa zog damals dauernd umher, niemand konnte garantieren, dass die eben „bekehrte“ Dorfbevölkerung nicht hinterher wieder ihrem alten Kult huldigte. „Der Klerus“ hatte zudem nicht überall die gleiche Macht. Vielleicht sagt Ihnen ja der Begriff Eigenkirchenwesen etwas.
@ Navon
Aber spätestens wenn ein Herrscher zum Christentum konvertierte wurde es für die Menschen in seinem Einflussbereich gefährlich,
Und was soll dieser Einflussbereich sein? Wie hätte Chlodwig verhindern können, dass in irgendeinem Kaff im Norden seines Reiches wieder Wotan gehuldigt wird?
Sie dürfen nicht die Methoden der Gesellschaftskontrolle heutiger totalitärer Regime auf die damalige Zeit übertragen.
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#16   methusalix †   18:36:58 | Dienstag, 28. November 2006
schon wieder richtig, Benedikt!
…Benedikt: @ NavonSein Glaube wurde genauso mit Feuer und Schwert ausgebreitet wie der Islam.
Das Christentum war meistens vor der Obrigkeit da.
Jaaaa, die Missionare sind Kolumbus im Paddelboot vorausgefahren und als er ankam, war ganz Amerika katholisch!
Und erst in Asien, vor allem in Japan. Immer waren die Missionare, hier die Jesuiten, vor den Kaufleuten da.
Der liebe Gott erhalte Ihnen Ihr schräges katholisches Weltbild.
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#15   Lord Werther   17:20:43 | Dienstag, 28. November 2006
Merowinger
Sehr geehrter Herr Benedikt,
haben Sie schon mal etwas von den Merowingern gehört?
Vielleicht sollten Sie sich im Zuge dieser Diskussion erst einmal in diesen Teilbereich der Geschichte lesen, bevor Sie sagen können, dass der Klerus vor 800 noch keinerlei Macht hatte.
Allerdings möchte ich im Kontext „Frieden“ noch einmal auf Arianer und andere Konfessionen hinweisen, die vor der großen Reformation immer wieder aufgekommen sind und immer wieder vernichtet worden sind…
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#14   Navon   17:14:52 | Dienstag, 28. November 2006
@ Benedikt
In den ersten 250 Jahren waren die Mitglieder der christlichen Sekte hauptsächlich aus der Unterschicht, da haben Sie recht. Aber spätestens wenn ein Herrscher zum Christentum konvertierte wurde es für die Menschen in seinem Einflussbereich gefährlich, nicht zum christlichen Glauben zu wechseln. Was meinen Sie denn, wo der Ausdruck „Er musste dran glauben.“ herkommt?! Entweder die Religion des Herrschers annehmen oder sterben…
N.
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#13   Benedikt   16:58:26 | Dienstag, 28. November 2006
@ Navon
Sein Glaube wurde genauso mit Feuer und Schwert ausgebreitet wie der Islam.
Das Christentum war meistens vor der Obrigkeit da. Anders gesagt: erst waren Untertanen Christen, erst später die Fürsten. Somit konnte sich das Christentum bei seiner Ausbreitung bis ins Jahr 800 hinein kaum auf irgendeine militärische Gewalt stützen. In den ersten 250 Jahren wurde es sogar blutig verfolgt und breitete sich dennoch aus.
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#12   Navon   16:46:23 | Dienstag, 28. November 2006
Was hat das Christentum gebracht?
Welche originär neuen Dinge hat denn das Christentum eingeführt? Im Prinzip ist es auch nichts anderes als ein aufgebohrter jüdischer Glaube, der um einige Ideen der damaligen Zeit (hauptsächlich Überlegungen griechischer Philosophen) erweitert wurde. Nicht einmal die vielzitierte Feindesliebe ist originär christlich, die gab es im Buddhismus schon >600 Jahre länger. Also was hat Jesus denn nun Neues gebracht? Sein Glaube wurde genauso mit Feuer und Schwert ausgebreitet wie der Islam. Eigentlich – bei weltweiter Betrachtung – ist der von Christen verursachte Schädelberg wesentlich größer als der der Moslems. Und Aufrufe zum Mord an Ungläubigen gibt es auch in der Bibel zu Hauf, im Alten wie im Neuen Testament.
Navon
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#11   Unschuld   15:40:06 | Dienstag, 28. November 2006
Konstantinopel
heißt eigentlich Byzans
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#10   Udalricus   15:39:47 | Dienstag, 28. November 2006
Islamkritik und Beleidigung
„Pünktchen“ hat es auf den Punkt gebracht: Islamkritik ist keine Beleidigung, nur tut sich die islamische Welt schwer, hier zu differenzieren.
Im Übrigen warte ich noch immer auf eine Antwort auf die Frage von Kaiser Manuel Palaiologus: Was hat Mohammed wirklich Gutes hervorgebracht?
Dass es dieses Gute gibt, sollten die Muslime darlegen, anstatt beleidigt zu sein, dann kann der Dialog weiter gehen.
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#9   timpressum †   15:05:36 | Dienstag, 28. November 2006
Konstantinopel…
…heisst übrigens Istanbul! Oder sagen Sie auch noch „Einmal Colonia Claudia Ara Agrippinensium hin und zurück“, wenn Sie nach Köln wollen?
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#8   Aloysius   14:26:38 | Dienstag, 28. November 2006
semper reformandus
Sie habe natürlich Recht. Diese antichristlichen Thesen, die grobe Unwissenheit darstellen, wurden natürlich unterstützt und gefördert durch die öffentlichen sogenannten Schuldbekenntnisse seiner Vorgänger. Hier liegt die Aufgabe unserer heiligen Mutter Kirche den Missionsbefehl des Herrn, …gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium. Wer glaubt wird gerettet, wer nicht glaubt wird verdammt werden…“ aufzugreifen. Übrigens sprach der Herr nie Wort über einen Dialog mit anderen Religionen.
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#7   Pünktchen   14:12:04 | Dienstag, 28. November 2006
Islamkritik ist keine „Beleidigung“
Es hat keine päpstliche „Verletzung“ der Muslime gegeben und schon gar keine „Beleidigung“!
Mohammed HAT zur Gewalt gegen Andersgläubige aufgerufen und zugleich Toleranz gepredigt. Die Widersprüche des Koran in dieser Beziehung kennzeichnen auch die Geschichte des Islam. Entsprechende Anfragen an den Islam sind keine „Verletzungen“, „Beleidigungen“ usw., es sei denn, daß jede Abweichung der Fremdeinschätzung des Islam von der Selbsteinschätzung desselben als „Beleidigung“ akzeptiert wird!
Die Äußerung des Kaisers Manuel drückt eine entschieden negative Bewertung des Islam aus. Wenn jemand dieselbe Aussage über das Christentum trifft, kommt niemand auf die Idee, von „Beleidigung“ zu sprechen. Vielmehr könnte von Irrtum, Einseitigkeit, Fehlinterpretation, historischen Unkenntnissen etc. die Rede sein. Mit den ständig von Anhängern des Islam heraufbeschworenen „Beleidigungs“-Tatbeständen und den daran geknüpften Gewaltdrohungen soll doch nur die freie Rede und jegliche Islamkritik unterbunden werden.
Bei der jüngsten Demo in Istanbul konnte man Plakate lesen mit der Aufschrift: „Jesus ist nicht der Sohn Gottes!“ Man stelle sich vor, jemand würde wiederholt in Wien mit dem Plakat angetroffen: „Mohammed ist nicht Gottes Prophet!“
Es kann hier nicht zwei Maßstäbe geben! Die staatlich garantierte freie Rede muß auch eine fundamentale Kritk am Islam, ja, auch seine begründete Ablehnung einschließen können. Ein „Dialog“ unter ständiger Gewaltandrohung von einer Seite ist undenkbar
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#6   Dani California   13:32:58 | Dienstag, 28. November 2006
Hier habe es sich nicht um
die Redefreiheit gehandelt: „Die Redefreiheit gibt nicht das Recht zu beleidigen oder ausfällig zu werden – ob man nun ein Papst oder ein dänischer Karikaturist ist.“
Mir scheint, als gelte das für alle Religionen (besonders für den Islam) das Christentum scheint davon jedoch ausgenommen. Man erinnere sich an die Ausbrüche nach dem Zitat in Regensburg.
Beim Lesen dieses Artikels muss man sich wirklich ernsthaft fragen, auf welcher Seite man hier gelandet ist. ?:)
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#5   r.ruhrgebietler   12:02:21 | Dienstag, 28. November 2006
es ist an der Zeit
dass der Heilige Vater ganz klar Stellung gg. den Irrglauben bezieht! Gg. jeden Irrglauben. Einen guten anfang macht er also in der Türkei. Bleibt zu hoffen, daß die liebende Gottesmutter ihn begleitet und ihre schützende Hand über ihn hält.
Gelobt sei Jesus Christus!
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#4   stimme aus dem lutherland   11:43:40 | Dienstag, 28. November 2006
halbmond.net
na ja der artikel kommt wohl von der türkischen schwesterseite von kreuz.net :-]
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#3   Adamah   10:42:28 | Dienstag, 28. November 2006
Proti Lüge!!!!!!!!!!
Dabei werde die Tatsache ausgeblendet, daß die christliche Geschichte über weite Strecken eine Geschichte der Gewalt, Folter, Inquisition und Schlächterei von protestantischen Christen durch die Katholiken gewesen sei.
So etwas dummes :-[
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#2   semper reformandus   10:35:36 | Dienstag, 28. November 2006
@aloysius
Wieso unterstellen Sie dem Verfasser Unwissenheit? Er liegt doch ganz auf einer Linie mit den gloriosen Vorgängern des heiligen Vaters, insbesondere des letzten, die sich für jene angeblichen Verfehlungen der Kirche gegenüber wem auch immer oftmals und zerknirscht entschuldigt haben … das setzt ja das Anerkenntnis, dass der Vorwurf, dessentwegen man sich entschuldigt, in tatsächlicher Hinsicht zutrifft, logisch voraus.
Ich muss gestehen, dass die Antireflexe, die B 16 bei Ungläubigen auslöst, meine Wertschätzung für den Mann steigern … Dieser Papst hat was, das wir lange vermissen mussten.
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#1   Aloysius   10:24:50 | Dienstag, 28. November 2006
Unglaublich unwissend
Was hier der Herr Yüksel von sich gibt strotzt nur so von Unwissenheit über die katholische Kirche und über die Kirchengeschichte im Allgemeinen. Hierauf einzugehen würden den Rahmen diese Forums sprengen. Ich empfehle ihm sich an kompetenter Stelle der katholischen Kirche zu wenden . Vielleicht ist ja hier hilfreich ein Aufruf mit Anfrage in seiner Zeitung an Seine Heiligkeit Past Benedikt VXI.
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