Kurz vor seiner Wahl zum Papst erwähnte der damalige Kardinal Ratzinger vor einem Amtsbruder zwei Dinge, die er in seinem Leben aufrichtig bedaure.
Am 21. November weihte Mons. Williamson sieben Diakone und zwei Priester der byzantinischen Priesterbruderschaft St. Josaphat.
(kreuz.net, Warschau) Anfang letzter Woche reiste Bischof Richard Williamson von der Piusbruderschaft
in die polnische Hauptstadt Warschau, um Weihen zu spenden.
Dabei hielt er am Sonntag, dem 19. November,
einen Vortrag über die Kirche, den Papst und dessen „hegelianisch geprägtes Denken“.
Der Bischof kam
auch auf die Freigabe der Alten Messe zu sprechen:
„Vor zwei Tagen hörte ich in Paris, daß das päpstliche
Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe bald erscheinen soll. Dieselbe Quelle teilte mir auch mit, daß
die Exkommunikation gegen die vier Bischöfe der Bruderschaft bald aufgehoben werde.“
Damit wären die
beiden von der Piusbruderschaft im Jahr 2001 gestellten Vorbedingungen für beginnende Verhandlungen mit
dem Vatikan erfüllt.
Doch Bischof Williamson befürchtet, daß sich der Papst gegen den Widerstand der
französischen Bischöfe nicht durchsetzen werde können.
Falls doch, werde die Piusbruderschaft blöd
dastehen. Denn es sei „unwahrscheinlich“, daß es zu einer Aussöhnung kommen werde.
Damit wäre die
mediale Botschaft unvermeidlich: „Schaut wie gut der Papst ist. Er hat das getan, was die Traditionalisten
seit sechs Jahren fordern. Trotzdem verweigern sich die Traditionalisten immer noch.“
Die Erfüllung
dieser Bedingungen sei dennoch wichtig. Dadurch werde die Piusbruderschaft erkennen, daß der Vatikan
guten Willens ist.
Dann könne man über die wesentlichen Probleme der Wahrheit und der Lehre verhandeln:
„Das eigentliche Problem ist die Änderung der Lehre, die hinter der Änderung der Messe steckt.“
Zwei
Dinge, die der Papst bedauert
In seinem Vortrag erwähnte Bischof Williamson auch eine angebliche Äußerung
Benedikt XVI. kurz vor seiner Papstwahl: „Wir wissen das von einem österreichischen Bischof, einem Kollegen
von Kardinal Ratzinger.“
Zu diesem Bischof soll Kardinal Ratzinger gesagt haben: „Ich bedaure zwei Dinge.
Eines ist Fatima.“
Nach Bischof Williamson meinte Kardinal Ratzinger damit seinen Beitrag bei der Veröffentlichung
des dritten Geheimnisses von Fatima im Jahr 2000:
„Er bedauerte, was er zu tun hatte“ – erklärte Mons.
Williamson etwas rätselhaft.
Bischof Williamson ist überzeugt, daß Kardinal Ratzinger mitgeholfen
hat, das Geheimnis von Fatima zu vergraben. Doch Mons. Willliamson ist zuversichtlich: „Fatima wird von
den Toten auferstehen.“
Der zweite Punkt, den der nunmehrige Papst bedauert habe, seien die gescheiterten
Verhandlungen mit der Piusbruderschaft im Jahr 1988.
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82 Lesermeinungen
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#84 Benedikt 18:41:13 | Dienstag, 5. Dezember 2006
@ Gatte Weil der „Laden“ von Gott gegründet wurde und heilsnotwendig ist. Nur das Personal ist zum Schmeißen.
Och, so wie ich das sehe unterscheidet Mgr Williamson nicht sonderlich zwischen Personal und Institution.
Er wird wohl auch bestreiten, dass die sog. Konzilskirche, die er von der katholischen Kirche unterschieden
haben will, von Gott gegründet wurde. Finden Sie das etwa normal: die Mekka-Verbeugung des Papstes ?
Soll das eine elegante Wiederholung des Korankusses sein? Ich wiederhole gerne, was ich zu der Story bereits
unter den betreffenden Artikel schrieb: „Was für eine lächerliche Überbetonung einer hauptsächlich
von inkompetenten Medien kolportierten Story. Was von denen zu halten war, konnte man während des Besuches
mal wieder gut erkennen: Es wurde als Zeichen gedeutet, dass der Papst bei seiner Ankunft kein Brustkreuz
trug – dabei ist es nur normal, dass man es unter dem Mantel nicht sieht. Verschiedene Medien (ua Phoenix)
behaupteten steif und fest, der Papst zelebriere(!) die Göttliche Liturgie in der St. Georgs-Kathedrale.
Der Sender SAT.1 nannte die Göttliche Liturgie (Hl. Messe) eine „Andacht“. Die Süddeutsche Zeitung meldet
auch heute noch, dass der Vatikan die Beitrittsgeschichte am Besuchsbeginn nicht dementiert habe, obwohl
sich der Vatikan diesbezüglich äußerst reserviert zeigt, wie etwa Spiegel-online gestern berichtete.
Solchen Deppen würde ich lieber nicht die Interpretationshoheit überlassen. Die sehen doch nur, was
sie sehen wollen.“
#82 warwohlnix 11:54:48 | Montag, 4. Dezember 2006
Ich meinte das „Liedgut“. Ansonsten hier nochmals der Versuch, das Original zu verlinken – wenn’s nicht
klappt, oben in der Adressleiste einfach das „www.kreuz.net“ wegkillen und genießen! www.youtube.com/watch?v=enWiFcsBqIE
Oder direkt: www.youtube.com/watch?v=enWiFcsBqIE
#81 landorganist 11:48:47 | Montag, 4. Dezember 2006
?????? Siebziger-Jahre-Holland-Importe??? Sorry, ich kann nicht folgen. Ich spiele auf einer Orgel der
Fa. Furthwängler und Hammer, Ihnen sicher ein Begriff…
#80 warwohlnix 11:41:58 | Montag, 4. Dezember 2006
Man fragt sich, ob der Landorganist heute deshalb so frustgeladen aggressiv ist, weil keiner seine Siebziger-Jahre-Holland-Importe
mehr hören will und immer mehr Leute zum Original wie hier www.youtube.com/watch?v=enWiFcsBqIE (zurück)finden?
Wenn er nicht so verbissen uneinsichtig wäre, könnte man rein menschlich durchaus Mitleid haben. Aber
so?
Dr. Carlo Regazzoni „Wir verlangen nichts anderes, als dass man uns ex communione, d.h. als nicht in Gemeinschaft
mit ehebrecherischen Geist erklärt, der seit 25 Jahren in der Kirche weht, und als ausgeschlossen aus
der gottlosen Gemeinschaft der Ungläubigen.“ Diesem Wunsch kam die Exkommunikation vom Hl. Vater JPII
entgegen. Wieso sind dies Burschen damit unzufrieden? Wieso wolloen sie unbedingt die Aufhebung der Exkommunikation??
@ Benedikt Warum die bloß mit so einem Laden Gemeinschaft wollen? Weil der „Laden“ von Gott gegründet
wurde und heilsnotwendig ist. Nur das Personal ist zum Schmeißen. Finden Sie das etwa normal: die Mekka-Verbeugung
des Papstes ? Soll das eine elegante Wiederholung des Korankusses sein? Der Gatte der Evelin
@Benedikt Solange es etwa in Deutschland alle paar Kilometer einen Priester mit ordentlicher Beichtvollmacht
gibt, ist ein Notstand objektiv nicht existent, weil es in jeden Fall einfacher wäre, den Ortspriester
aufzusuchen, als 50 km zur nächsten FSSPX Kapelle zu fahren. Wenn aber ein Priester in der Beichte eine
schwere Sünde als „nicht so schlimm“ ansieht und weiter nicht auf die Sache eingeht (die der betreffenden
Person – nicht mir – ein riesen Problem war), dann ist sehr wohl ein Notstand gegeben. Dann suchen sich
die Leute halt was anderes. Das ist der Notstand, und er ist sehr real.
@ Dr. Regazzoni stört mich in keiner Weise Oh je… hartnäckiges Verbleiben in der Sünde? Auch möchte
ich Sie auf die diesbezügliche Erklärung der Oberen der Piusbruderschaft hinweisen: Jo, ein doller Text
für die Allgemeinheit. In Wirklichkeit halten die Oberen den Papst für einen Häretiker, die Sakramente
für ungültig und den Glauben der Kirche für verloren. Geht aus ihren Äußerungen ja ziemlich klar
hervor. Warum die bloß mit so einem Laden Gemeinschaft wollen?
#74 Agiafortuni 18:12:05 | Freitag, 1. Dezember 2006
Benedikt: stört mich in keiner Weise es stört mich in keiner Weise, dass Sie mich schismatisch nennen,
denn es bedeutet, dass ich kein Anhänger der Konzilssekte bin. Auch möchte ich Sie auf die diesbezügliche
Erklärung der Oberen der Piusbruderschaft hinweisen: „Was uns betrifft, so sind wir in voller Gemeinschaft
mit allen Päpsten und Bischöfen, die dem Zweiten Vatikanischen Konzil vorausgegangen sind, indem wir
die heilige Messe zelebrieren, die sie kodifiziert und zelebriert haben, indem wir den Katechismus lehren,
den sie verfasst haben, indem wir uns gegen die Irrtümer erheben, die sie viele Male in ihren Rundschreiben
und ihren Hirtenbriefen verurteilt haben. Mögen Sie daher urteilen, auf welcher Seite sich der Bruch
befindet.“ Die Erklärung fährt dann fort: „Wir verlangen nichts anderes, als dass man uns ex communione,
d.h. als nicht in Gemeinschaft mit ehebrecherischen Geist erklärt, der seit 25 Jahren in der Kirche weht,
und als ausgeschlossen aus der gottlosen Gemeinschaft der Ungläubigen.“
@ Dr. Regazzoni Vielen Dank, aber weitere Beweise für Ihr schismatisches Verhalten sind nicht mehr notwendig.
Mit dem Diakon kann ich Ihnen leider nicht dienen, wünschen Ihnen aber dennoch die baldige Umkehr.
#72 Agiafortuni 16:51:34 | Freitag, 1. Dezember 2006
Benedikt: nur für die Konzilssekte Der Konzilssekte die Rechtgläubigkeit absprechen ist nur im Verständnis
dieser Sekte eine Häresie nicht in jenem der katholischen Kirche, selbst wenn die Konzilssekte so tut
als wäre sie die katholische Kirche. Möchte gerne wisssen wie alt Benedikt und ob er vielleicht ein
Diakon der Konzilssekte ist
@ möchtegern kathole … so absurd sein an der Notlage? Die FSSPX hat diese ja nicht „einfach behauptet“,
sondern sauber begründet. Sauber begründet? Die FSSPX behauptet, die fehlende Beichtjurisdiktion ihrer
Priester würde durch Notstandsfall ersetzt. Die Begründung jedoch ist rein subjektiv und hält juristischen
Maßstäben nicht stand. Solange es etwa in Deutschland alle paar Kilometer einen Priester mit ordentlicher
Beichtvollmacht gibt, ist ein Notstand objektiv nicht existent, weil es in jeden Fall einfacher wäre,
den Ortspriester aufzusuchen, als 50 km zur nächsten FSSPX Kapelle zu fahren. Das weiß auch die FSSPX,
also behauptet sie, die Beichte bei einem Diözesanpriester sei in der Regel dem Heil der Seelen abträglich
oder könnte den Beichtenden womöglich vom Pfad der Tradition abbringen. Außerdem müsse man befürchten,
dass die Absolution von einem Diözesanpriester womöglich ungültig sei. Die ersten beiden Punkte mögen
dem Empfinden der FSSPX nach vielleicht zutreffend sein, objektiv gesehen ist es aber nicht haltbar, warum
die Beichte mit Absolution auf einmal dem Heil der Seelen abträglich sein soll. Auch die Befürchtung
einer Abweichung vom Pfad der Tradition ist keine juristisch relevante Begründung, da sie nichts daran
ändert, dass eine Beichtgelegenheit außerhalb der FSSPX besteht und somit kein Notstand vorliegt. Die
letzte Befürchtung ist nichts weiter als das Eingeständnis der FSSPX, dass sie glaubt, die Kirche sei
nicht mehr im Besitz aller Gnadenmittel. Das aber ist Häresie.
#70 Michael60 16:11:36 | Freitag, 1. Dezember 2006
Gotthart Herr und Knecht – Oben und Unten – dass war seine Welt! Das ist aber die Welt, wie sie ist. Im
Moment wird aus der Vertikalen die Horizontale gmacht, denn Gott steht seit dem Apfelessen nicht über
sondern neben dem Menschen. Der Mensch leugnet die vertikale Ausrichtung des Verhältnisses zu seinem
Schöpfer und drückt dies in der heutigen Liturgie aus.
@Stimme aus dem Tradiland: Du hast ja so Recht. Marcel hat die Liturgie nur vorgeschoben … und viele
sind – bis heute – drauf reingefallen. Marcel lehnte letztlich alle Dekrete des Vatikanums II ab – obwohl
er sie unterzeichnet hatte. Er lehnte diese Welt, in der und für die das Vatikanum II stattfand, ab.
Es war nicht seine Welt. Herr und Knecht – Oben und Unten – dass war seine Welt! Ein Denken, was wir in
Deutschland uns nicht vorstellen können, war seine Heimat: eine königliche – vor revolutionäre Gesellschaft.
Wenn hier immer wieder „Wahrheit“ und „Lüge“ herangezogen werden: ein typisches Denken in dieser Kategorie.
was soll denn … … so absurd sein an der Notlage? Die FSSPX hat diese ja nicht „einfach behauptet“,
sondern sauber begründet. Dabei muss man die Begründung genau lesen und ggf. widerlegen. Natürlich
kann man auch viele unsinngie Notlagen und unkatholische Notlagen behaupten. Deshalb muss man schon die
inhaltliche Begründung durchlesen – und da haben Gaillot, Hasenhüttel und co sicher keine guten Argumente,
Lefebvre und FSSPX schon.
#66 Benedikt 16:56:27 | Donnerstag, 30. November 2006
@ Tradiland Benedikt, der Zwiedenker und Gehorsamsfetischist Die üblichen hilflosen „Argumente“. Typischer
benediktscher Denkfehler: Wahrheit und Lüge muß das gleiche Recht eingeräumt werden Sie haben nicht
Recht, nur weil Sie es behaupten. Dass die FSSPX nicht im Recht war, ist durch die Exkommunikation der
Beteiligten klar. Die Gefährdung der Sakramente in ihrer trad. Form gegen geltendes Recht (Quo Primum)
ist auf alle Fälle ein Notstand, egal was Benedikts vernachlässigbare Ansicht dazu ist. Ich habe mir
mal „Die alte und die neue Messe“ von Prof. May durchgelesen. Ich fand es sehr interessant, dass das „Quo
primum“ Argument weder von ihm noch von den von ihm zitierten reformkritischen Konzilsvätern gebracht
wurde. Das bestätigt mich darin, dass dieses Argument eine reine Erfindung der Tradis ist. Quo primum
verhindert keine Liturgiereform, die rechtmäßig approbiert wurde. Zudem ist es merkwürdig, dass Beichte,
Taufe, Eheschließung etc. in irgendeiner Weise von der Liturgiereform betroffen sein sollten. Ein weiterer
benediktscher Denkfehler: Nicht auf die Wahrheit, sondern die Zahl kommt es an. Ihr Fehler ist, dass Sie
nicht auf Zusammenhänge achten. Mein Satz bezog sich auf eine Äußerung, wonach Lefebvre wg. des Verlangens
„vieler“ Kandidaten so gehandelt habe. Das ist offensichtlich nicht der Fall. Tradition und Modernismus
stammen aus der gleichen Quelle Quatsch. Es geht um die Bewertung einer Handlung. Ihre Argumentation geht
völlig am Thema vorbei.
Benedikt, der Zwiedenker und Gehorsamsfetischist Vieles an der FSSPX-Apologie ist absurd, aber das absurdeste
ist die Notstandsargumentation. Die FSSPX behauptet(!) einfach irgendwelche Notstände, um am Kirchenrecht
und an der Gehorsampflicht vorbei ihr eigenes Süppchen kochen zu können. So aber läuft das nicht in
der Kirche. Da könnte ja jeder kommen. Gaillot weiht Küng und Hasenhüttl zu Bischöfen, wegen Notstands,
irgendein Grund fällt ihm schon ein. Typischer benediktscher Denkfehler: Wahrheit und Lüge muß das
gleiche Recht eingeräumt werden. So wie in V2 vorgezeigt: Wahrheit und Lüge im gleichen Dokument. Inhaltlich:
Die Gefährdung der Sakramente in ihrer trad. Form gegen geltendes Recht (Quo Primum) ist auf alle Fälle
ein Notstand, egal was Benedikts vernachlässigbare Ansicht dazu ist. Alles Behauptungen des Erzbischofs,
die Zahl der Seminaristen ist wohl ziemlich gering, gegenüber denen der Gesamtkirche. Ein weiterer benediktscher
Denkfehler: Nicht auf die Wahrheit, sondern die Zahl kommt es an. Das ist genauz das gleiche wie bei den
neumodernen Liturgiefälschern: Die behaupten auch, der „NOM“ sei nciht zeitgemäß und müsse durch kreative
Elemente angereichert werden. Es ist das gegenüberliegende Extrem, aber der ganz gleiche Geist, der hinter
beiden Handlungen steckt. Der dritte benediktsche Denkfehler: Tradition und Modernismus stammen aus der
gleichen Quelle. Weil Benedikt ein Anhänger des absoluten Gehorsams (der eine inhaltliche Nachprüfung
nicht zuläßt) ist, würde er auch wieder bis Stalingrad marschieren.
#64 Benedikt 14:37:01 | Donnerstag, 30. November 2006
Notstand Man kann wirklich darüber streiten, ob die Bischofsweihe von 1988 eine Notstandhandlung war.
Das Überleben der trad. Gemeinschaft Lefebvres ist mE keines, denn wenn die Kirche entschieden hätte,
ihm keine Bischöfe zur Priesterweihe mehr zu schicken, dann wäre das eben der zu respektierende Wille
der Kirche gewesen. Es war ja nicht der Bestand des Priestertums an sich gefährdet (dieser hätte Lefebvres
Handeln ohne weiteres gerechtfertigt), sondern nur der Priester nach dem Ideal Lefebvres. Und nur die
Tatsache, dass sich Lefebvre durch die Tradition im Recht sahe ändert eben nichts. Man überlege sich,
bei jeder Änderung der Kirchendisziplin hätte irgendein Bischof unerlaubt Bischöfe geweiht, die die
alte Regel aufrechterhalten. So dies geschehen ist, war stets von Schisma die Rede, nur die offizielle
Aussage der FSSPX, weiter Teil der Kirche zu sein, macht den Fall wirklich zu einem besonderen. Ansonsten
wäre das ganze ziemlich klar.
#63 zwobbel 14:12:11 | Donnerstag, 30. November 2006
Welcher Notstand? Damals-heute Der eigentliche Akt an dem sich alles entzündet ist doch die Weihe der
Weihbischöfe durch Erzb. Levebvre. Warum meinte er sie vornehmen zu müssen? Wegen einer(!) Notlage.
Und diese war, daß er seinen Tod nahen sah, aber nicht sah wer dann den Preisternachwuchs im und für
den alten Ritus weihen sollte. Der Notstand um den es hier ging bestand meines Wissens im dem absehbar
in Kürze eintretenden totalen Bischofsmangel für die Tradition. Habe ich das richtig wiedergegeben?
Lassen wir mal außen vor ob er damals recht hatte oder nicht. Es ist nun mal so geschehen wie es geschah.
Dieser(!) Notstand ist heute offensichtlich nicht mehr zu befürchten. Es gibt mehrere regierende Diozösanbischöfe,
noch mehr emeritierte (Weih)Bischöfe und auch Kurienbischöfe/kardinäle die Priester im und für den
alten Ritus weihen. Der Notstand der eine HAndlung rechtfertigen sollte die zum Vorwurf des Schismas und
zur Exkommunikation aus der getanen Handlung heraus führte ist heute nicht da und für die Zukunft auch
nicht zu erwarten. Eine Argumentation mit dem Vehikel „Notstand“ ist also heute unsinnig. Die Kirche erwartet
daher die Rückkehr der ganzen FSSPX in die volle Einheit der Kirche. Dann müßten deren Priester auch
nicht mehr das Opfer des Gehorsams im Ungehorsam darbringen.
#62 Benedikt 13:34:28 | Donnerstag, 30. November 2006
@ Heggi Es ist ja gerade Ausdruck der Kirchenkrise, daß es nicht nur Lefebvre gibt (gegeben hat), sondern
auch die von Ihnen genannten Küngs und Hasenhüttels und Gaillots. Ein Blick in die Kirchengeschichte
zeigt, dass es immer Lehrabweichungen gab. Die Existenz eines Küng oder Gaillot (beide wurden von der –
offensichtlich funktionierenden Autorität! – abgestraft, wo ist da der Notstand?) rechtfertigt den Schritt
Lefebvres nicht. Ist die Krise der Kirche nicht groß genug, wenn man sich die massiv geschrumpfte Bindung
der Menschen an die Kirche vor Augen hält? „Großkirche“ mit Gläubigen, von denen 90 % kaum noch oder
nicht mehr praktizieren! Ist das durch die Existenz der FSSPX etwa besser geworden? Kann die FSSPX das
überhaupt? Zur FSSPX zu gehen ist doch nichts weiter als die Kapitulation vor der Krise. Priester von
den 80 % (…) sich nicht an die liturgischen Vorgaben halten. Na, zu diesen 80% gehören auch die Patres
der FSSPX. Ich frage mich, frage Sie, wann beginnt eine Notlage? Da die Strukturen der Kirche intakt sind,
kann von einer Notlage nicht die Rede sein. dann bräuchten ihre sog. Gegner in diesem Portal eigentlich
nicht so verbissen argumentieren. Na glauben Sie mir, ich habe mich mit dem Thema auseinandergesetzt.
Da es hier vor allem um die Traidtion geht, ist eine Auseinandersetzung unvermeidlich. Und was kann für
eine solche unbedeutende Truppe schon eine Freigabe der alten Liturgie für Auswirkungen haben? Ich bin
ja auch dafür.
#61 Heggi 10:44:50 | Donnerstag, 30. November 2006
Benedikt So schlicht haben Sie bisher noch nicht argumentiert. Es ist wirklich zu einfach zu sagen „Da
könnte ja jeder kommen…“. Es ist ja gerade Ausdruck der Kirchenkrise, daß es nicht nur Lefebvre gibt
(gegeben hat), sondern auch die von Ihnen genannten Küngs und Hasenhüttels und Gaillots. Ich bin mir
sicher, daß Papst B XVI den Unterschied zwischen Lefebvre und den anderen von ihnen genannten Herren
kennt. Andrerseits: Ist die Krise der Kirche nicht groß genug, wenn man sich die massiv geschrumpfte
Bindung der Menschen an die Kirche vor Augen hält? „Großkirche“ mit Gläubigen, von denen 90 % kaum
noch oder nicht mehr praktizieren! Fast leere Priesterseminare! Priester von den 80 % und mehr ihre eigenen
Begründungen haben, warum Sie sich nicht an die liturgischen Vorgaben halten. Ich frage mich, frage Sie,
wann beginnt eine Notlage? Vielleicht erst dann, wenn die Kirchensteuer wegfällt? Zur Zeit der Bischofsweihen
durch L. 1988 war diese Notlage, wenn sie eine solche war, jedenfalls noch nicht so dramatisch wie jetzt.
Es kann ja sein, daß sich die Tradition zahlenmäßig überschätzt, aber dann bräuchten ihre sog. Gegner
in diesem Portal eigentlich nicht so verbissen argumentieren. Und was kann für eine solche unbedeutende
Truppe schon eine Freigabe der alten Liturgie für Auswirkungen haben? So etwas verläuft sich erfahrungsgemäß
im Sande. Darum müssen sich in D und F die Bischöfe wirklich keine Sorgen machen.
#60 Benedikt 00:17:26 | Donnerstag, 30. November 2006
@ möchtegern kathole Vieles an der FSSPX-Apologie ist absurd, aber das absurdeste ist die Notstandsargumentation.
Die FSSPX behauptet(!) einfach irgendwelche Notstände, um am Kirchenrecht und an der Gehorsampflicht
vorbei ihr eigenes Süppchen kochen zu können. So aber läuft das nicht in der Kirche. Da könnte ja
jeder kommen. Gaillot weiht Küng und Hasenhüttl zu Bischöfen, wegen Notstands, irgendein Grund fällt
ihm schon ein. All das ist nicht minder absurd als die Behauptungen der FSSPX. Auf die Notlage, dass der
NOM schwere inhaltliche Fehler aufweist und dass deshalb dem Verlangen vieler Priester-Kandidaten, die
Alte Messe zu studieren und nach ihrer Weihe zu zelebrieren, eine passende Antwort gefunden werden muss.
Alles Behauptungen des Erzbischofs, die Zahl der Seminaristen ist wohl ziemlich gering, gegenüber denen
der Gesamtkirche. Das ist genauz das gleiche wie bei den neumodernen Liturgiefälschern: Die behaupten
auch, der „NOM“ sei nciht zeitgemäß und müsse durch kreative Elemente angereichert werden. Es ist das
gegenüberliegende Extrem, aber der ganz gleiche Geist, der hinter beiden Handlungen steckt. Auf die Notlage,
dass viele (nicht alle ;- ) Gläubigen diese Messe einfordern. Ein weiterer Fehler der Tradis ist ihre
dauernde Überschätzung der eigenen Größe. Die Zahl derer, die ernsthaft den alten Ritus als Dauereinrichtung
einfordern dürfte 5 Promill nicht überschreiten. Auf die Notlage, dass an deutschen Seminarien… Was
wusste Lefebvre denn von dt. Seminarien?
Auf welche Notlage hat sich M. Lefebvre berufen? Auf die Notlage, dass der NOM schwere inhaltliche Fehler
aufweist und dass deshalb dem Verlangen vieler Priester-Kandidaten, die Alte Messe zu studieren und nach
ihrer Weihe zu zelebrieren, eine passende Antwort gefunden werden muss. Auf die Notlage, dass viele (nicht
alle ;- ) Gläubigen diese Messe einfordern. Auf die Notlage, dass an deutschen Seminarien das grosse
Häretikum erlangt werden kann.
Bischöfe,… die in der Sukzession stehen sind Bischöfe ohne „Tüttelchen“. Und das ist bei den FSSPX-Bischöfen
ohne Zweifel. Und darauf kommt es allein an. Wieviel Weihbischöfe der sog. Patriotischen Kirche in China
werden von Rom heute anerkannt und haben meines Wissens auch keine Zuordnung eines untergegangenen Bischofssitzes.
Und wie war das einst mit Bischof Rangel in Campos? Nein, Gotthard, diese Argumentation ist zu durchsichtig,
als das sie ernst genommen werden kann.
#57 Gotthard 21:14:44 | Mittwoch, 29. November 2006
Weihbischöfe Das System der Weihbischöfe ist in der Tat überlegenswert. Es stammt aus der Zeit der
Vertreibung von Bischöfen aus Nordafrika durch die islamisch-arabische Eroberung UND aus dem System der
Fürstbischöfe im Deutschen Reich, die oftmals keine Priester, aber Fürsten und Staatschefs waren. Für
die bischöflichen Funktionen und Weihen brauchten sie halt „Weih“-bischöfe. Die Größe unserer deutschen
Bistümer läßt allerdings keine andere Struktur des bischöflichen Dienstes zu … oder es müssen echte
kanonische Änderungen eintreten: fünfjährliche Visitation … Firmung primär durch den Bischof …
ich kennen eine deutschen Priester, der in Afrika massenhaft Jugendliche gefirmt hat, aber eine Firmerlaubnis
in seiner eigenen Pfarrei nie bekommen hat … dabei ist der „Mitra-Effekt“ heute nicht mehr gegeben.
aber all diese richtigen Überlegungen machen die Frage nach dem Bischofssitz der Pius-„Bischöfe“ nicht
obsolet.
Heggi Ob das „Weihbischofs-System“ wirklich so nützlich ist, oder nicht überholt ist, habe ich mich
oft gefragt. Ich auch. Diese Fragen könnten aber auch von Loisy kommen, der bekanntlich ein ganz schlimmer
„Modernist“ war. Die Bischofssitze der Weihbischöfe ist geschichtlich sehr leicht zu erklären, aber
in den Reihen der „Tradition“ hat Geschichte nur als eine Chronik in den Archiven der Kirche Platz und
sont nicht. Deswegen ist es verwunderlich, dass die Weihbischöfe dieser „Tradition“ keine „Sitze“ haben.
Stimme aus Wien Ob es sich lohnt, auf Ihren Einwand einzugehen, ist zumindest fraglich. Aber lassen Sie
mich stattdessen eine grundsätzliche Anmerkung machen. Ob das „Weihbischofs-System“ wirklich so nützlich
ist, oder nicht überholt ist, habe ich mich oft gefragt. Ich habe es immer für ziemlich „albern“ gehalten,
den Weihbischöfen einen untergegangenen Bischofssitz zuzuordnen. Ich erinnere mich noch an einen Spruch
eines Münsteraner und inzwischen längst verstorbenen Weihbischofs, der sich über seinen „virtuellen“
Bischofssitz mit einem Spruch lustig gemacht hat. Also beim System der Weihbischörfe scheint mir eine
Reform mindestens ebenso wichtig. Wo liegen denn die Aufgaben eines Weihbischofs, die nicht ebenso so
gut von einem Priester oder einem Mitglied des Domkapitels übernommen werden können? Mit Blick auf die
z.B. die Orthodoxie möge man nicht mit dem Argument der Firmung kommen. Ich finde es schlicht komisch,
daß so ein Bistum wie z.B. Münster fünf Weihbischöfe braucht. Inklusive den emeritierten gibt es dort
bald mehr Bischöfe als Priester.
#54 Gotthard 20:44:34 | Mittwoch, 29. November 2006
Notstände Viele der im Notstand in Sibirien und der Tschechoslowakei… DAS waren wirkliche Notstände …
alles andere psychologische, für die die Kirche aber nicht einstehen kann.
#51 Athanasius 20:05:24 | Mittwoch, 29. November 2006
Viele der im Notstand in Sibirien und der Tschechoslowakei… …geweihten Bischöfe erhielten auch erst
1990 einen Titularsitz. Bischöfe waren sie trotzdem – aber geheim. Hier Bilder der Hl. Priesterweihe,
die im Römischen Ritus stattfand, aber Slavo-Byzantinische Priester in das Priestertum aufsteigen liess: galerie.piusx.org.pl/v/ordinations06/
Heggi Also kann ich nach dem Bischofssitz dieses „Bischofs“ fragen … in der r-k Kirche gibt es keinen
Bischof ohne Bischofssitz … Also die betreffende Herrschaften sind Bischöfe von … ??? Oder ist es
bei den Tradis seit 1989 auf einmal nicht mehr üblich, dass auch „Weihbischöfe“ Bischöfe einer untergangene
Diözese sind? (Wer weiß, vielleicht wegen des „Notstands“ = die Diözesen sind ausgegangen )
Gotthard Es geht Ihnen wirklich nur um Amtsbezeichnungen und nicht um Inhalte? Mir geht es um Inhalte
und nicht um Etikettenschwindel! Wollen Sie die von Lefebvre geweihten Bischöfe gleichbehandeln mit Frau
Jepsen und Co.?
#48 Gotthard 16:43:36 | Mittwoch, 29. November 2006
@heggi ich habe nicht die Amtsbezeichnungen kirchlicher Amtsträger in anderen christlichen Kirchen zu
akzeptieren oder zu kritisieren – ich nehme sie einfach zur Kenntnis. DEr Pius-Verein betrachtet sich
aber doch als Teil der r-k Kirche. Also kann ich nach dem Bischofssitz dieses „Bischofs“ fragen … in
der r-k Kirche gibt es keinen Bischof ohne Bischofssitz …
@ Sulpi Ich habe nicht die beiden Perrsonen Milingo und Lefebvre miteinander verglichen, sondern den Sachverhalt
der Notlage erwähnt auf den sich beide beriefen.
@landorganist Sie meinten wahrscheinlich das Verordnungsblatt (Mai 2006) der Erzdiözese Salzburg. Darin
findet sich die Mitteilung, dass „gemäß einer Auskunft der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ (…)
rechtlich gesehen hinsichtlich der Priesterbruderschaft St. Pius X.“ die von Ihnen genannten Aspekte feststehen.
In diesem Artikel des Verordnungsblatts finden sich dann in der Tat Ausführungen zu Taufe und Eheschließung.
Diese scheinen mir aber die Schlussfolgerungen des Erzbistums zu sein, die aus den Feststellungen der
Kommission gezogen werden.
#44 Stephanus 15:09:19 | Mittwoch, 29. November 2006
an alle: bei all dem frage dich: was hätte JESUS CHRISTUS in dieser oder jener situation getan. er hat
natürlich auch gedacht und etwas gesagt. und: JESUS war nie der blondgelockte pummelige knabe, der softie,
er war aber auch kein rechthaberer, kein draufgänger usw. er war GOTT und zwar in der zweiten person!
und als solches war er auch: die wahrheit und zwar immer: kam sie gelegen oder ungelegen! so kann man
verstehen , daß er sich gerne im „verborgenen“ aufgehalten hat, das er sanft und freundlich mit den menschen
umging, aber auch die peitsche schwang gegen die wucherer und betrügerischen händler die nicht einmal
davor zurückschreckten den tempel zu entweihen, mitleidvoll mit dem sünder, voller rücksicht auf seinen
guten ruf bedacht, aber voller gerechtem zorn gegen die sünde selber und den der in ihr verharrte. und
es wird noch weitergehen mit dieser barmherzigen bis unbarmherzigen art bis dereinst die guten von den
bösen getrennt werden, die dannauf der seite des lammes oder der böcke zum stehen kommen und über allem
wird die frage aufgeworfen: wo warst du bzw. was hast du getan als… wir müssen uns entscheiden! für
das gute , für die wahrheit, wir müssen uns schlau machen, schauen! lernen die guten von den schlechten
früchten zu unterscheiden. böses wollen und verlangen zu trennen von menschlich schwachem akzeptieren,
so nach dem motto, na meinetwegen, hauptsache ich habe meine ruhe. letzters ist nicht gut, aber auch nicht
verdammenswert!!!
Gotthard Akzeptieren Sie die Anführungszeichen auch bei „Bischöfin“ Maria Jepsen oder „Bischof“ Huber
oder „Erzbischof“ Rowan Williams? Wenn ja, können Sie mir bitte die „Bischofssitze“ mitteilen?
#38 Maledica 13:06:09 | Mittwoch, 29. November 2006
Unsachlich @Dr. Makkaroni vier Jahrzehnte V 2 Ideologie haben einen Zustand allgemeiner Verblödung bei
den Gläubigen geschaffen. 2 Jahrzehnte Indoktrination durch Piusbrüder und Sedisvakantisten haben diese
wohl völlig welt- und noch mehr kirchenfremd werden lassen! Erkennbar ist er an deren Unfähigkeit den
Thesen S.E. Bischof Williamson mit juristisch einwandfreien Argumenten entgegenzutreten. Wen kümmert
ein exkommunizierter Bischof. Genausogut könnte ich Milingo um Rat fragen… Anstatt dessen wird mit
Begriffen wie schismatisch und exkommuniziert wild herumgeschlagen. Er hat sich selbst exkommuniziert!
Ihre Beschreibung der Gesinnung der Oberen der Konzilssekte ist zutreffend. Der Verblödung sind anscheinend
Sie anheimgefallen Ich glaube an Angelo Roncalli, dem gerissensten und aller Intrigen mächtigen Ersitzer
des Stuhles Petri, Unsachliche Beleidigungen gegenüber Seligen. Eine Beichte würde Ihre Seele reinigen…
landorganist Die entscheidene Frage ist die nach dem Schisma. Befindet sich FSSPX aus Sicht Roms nicht
im Schisma, ist nicht nur Ihre Darstellung korrekt, sondern auch die gesetzten kirchenrechtlichen Akte
Roms sind in sich zwingend und nachvollziehbar. Liegt allerdings ein Schisma vor, sind all diese Akte
Makulatur, weil sie die Bruderschaft kirchenrechtlich nicht mehr treffen. Im Schisma sind alle von der
schismatischen Gruppe gesetzten Akte kirchenrechtlich eigene gleichsam souveräne Akte. Schwierig ist
es, wenn wenn nur ein „schismatischer Akt“ (wie im Motu Proprio von 1988 formuliert) vorliegt, also kein
formelles Schisma, und wie die Bruderschaft selbst sagt, sie befinde sich nicht im Schisma. Hier gibt
es leider kein schlüssiges Handeln Roms. Und im Zeitalter der Ökumene hat das alles einen besonderen
Beigeschmack.
#34 zwobbel 09:37:47 | Mittwoch, 29. November 2006
Veni Domine et noli tardare Ich finde es ganz gut wenn sich so mache Sprücheklopfer hier selbst entlarven:
Sie haben keine Ahnung, also sind sie auch nicht ernstzunehmen. Wer nicht zwischen Erzbischof und Kardinal
zu unterscheiden, weiß, wer nicht zwischen Exkommunikation und Schisma zu unterscheiden weiß, der darf
zwar Einsen und Nullen ins digitale Nirwana schicken, aber braucht nicht mehr zur Kenntnisgenommen zu
werden. Hier wimmelt es von Trollen die nur verwirren und stören wollen. Aber mal zu Ex. W. Ist ja richtig
drollig! Erst stellt die FSSPX Bedingungen (obwohl sie keine Bedingungen zu stellen hat, sondern nur Bitten
aussprechen kann) und nun merken sie das es peinlich für sie werden könnte. Ihre größte Niederlage
könnte in ihrem Sieg bestehen. Ex. W. hat Angst der Papst könnte drohen: „Ich erfülle eure Bitten.“
Ja, dann bestünde endgültig keine Notlage mehr!!! Und ein Dialog über die Wahrheit und die Aussagen
des Vat.II. im Lichte der überlieferten Lehre der Kirche müßte dann endgültig aussschließlich in
der VOLLEN Gemeinschaft mit dem Papst geführt werden. Und auch heimkehrende Anglikaner werden dabei mitreden
(hoffentlich).
#32 landorganist 08:32:19 | Mittwoch, 29. November 2006
Es gibt nichts zu diskutieren! Gemäß einer Auskunft der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ steht
rechtlich gesehen hinsichtlich der Priesterbruderschaft St. Pius X. folgendes fest: Die vier von Erzbischof
Marcel Lefebvre 1988 geweihten Bischöfe (Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson
und Alfonso de Galarreta) sind exkommuniziert. Die innerhalb der Bruderschaft geweihten Priester sind
wegen des Mangels einer gültigen Inkardination suspendiert. Bezüglich der Gläubigen, die mit der Priesterbruderschaft
St. Pius X. sympathisieren, wird festgehalten: Es handelt sich um katholische Gläubige, die – wenn sie
keine ausdrücklichen Akte gesetzt haben – die römisch-katholische Kirche keineswegs verlassen wollen.
Die Mitfeier von Gottesdiensten der Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. stellt in sich kein
Delikt dar und bewirkt nicht eine Exkommunikation. Nur Gläubige, die in der Priesterbruderschaft St.
Pius X. die einzig wahre Kirche sehen und dies im äußeren Bereich sichtbar machen, ziehen sich die Exkommunikation
zu. Es folgen noch weitere Instruktionen zur Taufe und Eheschließung. Noch Fragen?
@ möchtegern Auf welche Notlage hat sich M. Lefebvre berufen? Auch Milingo tat das kürzlich… Notlagen
sind dazu da, als Rechtfertigung missbraucht zu werden scheint mir… Wenn es so wäre, und M. Lefebvre
konnte sich tatsächlich auf eine solche berufen, was wäre die Konsequenz?
#28 Agiafortuni 00:04:08 | Mittwoch, 29. November 2006
ein Zustand allgemeiner Verblödung vier Jahrzehnte V 2 Ideologie haben einen Zustand allgemeiner Verblödung
bei den Gläubigen geschaffen. Erkennbar ist er an deren Unfähigkeit den Thesen S.E. Bischof Williamson
mit juristisch einwandfreien Argumenten entgegenzutreten. Anstatt dessen wird mit Begriffen wie schismatisch
und exkommuniziert wild herumgeschlagen. Dabei verdienen die vom Bischof vertretenen Thesen durchaus eine
gewisse Aufmerksamkeit, denn sie rücken die ganze Problematik der Verhandlungen mit Rom ins richtige
Licht. Sollte Rom – was unwahrscheinlich ist – tatsächlich die katholische Messe freigeben und die Exkommunikation
aufheben, wären die die Oberen der FSSPX tatsächlich in einer unbequemen Lage, denn seitens der Gläubigen
würde bestimmt der Vorwurf gegen sie erhoben, sich zum Richter über den Papst zu erheben. Der Bischof
sagt also nicht: „es wird so sein“, sondern „was würde sein, wenn“. Eine solche Frage kann sich auch
ein Angehöriger der Konzilssekte stellen ohne befürchten zu müssen, sich damit verdächtig zu machen.
Die französischen Bischöfe haben es bestimmt getan, sonst hätten sie es nicht für notwendig erachtet
in Rom vorzusprechen. Ich selber bin der Ansicht, dass Benedikt XVI es deswegen nicht tun wird, weil ein
solcher Schritt als illoyal gegenüber seinen beiden Vorgängern Paul VI und Johannes Paul II angesehen
würde.
#25 rebekka 22:31:36 | Dienstag, 28. November 2006
@möchtegern-kathole Es hat hier kein Laie ein Schisma „ausgerufen“. Das ist auch gar nicht nötig. can
1382 CIC genügt schon. Unerlaubte Bischofsweihe = Exkommunikation. Und ein Exkommunizierter hat dem Papst
keine Bedingungen für Verhandlungen zu stellen.
„Faktum ist … … , dass er sich mit dem Akt der Bischofsweihe von der Kirche losgelöst hat“ Nicht
mal Rom hat ein Schisma ausgerufen oder bestätigt. Deshalb ist es nicht akzeptabel, wenn ein Laie das
tut. Dieses beständige Proklamieren der Loslösung hat nur den einen Sinn, die Loslösung an sich zu
forcieren. Deshalb sprachen auch schon Bischöfe davon. Nicht weil es eine solche Loslösung gibt, sondern
weil diese von vielen angestrebt wird. Und dieses den meisten „Loslös“-Rufen zu Grunde liegende Ziel
ist ebenfalls nicht akzeptabel.
@ Carlo Regazzoni Die Intentiones des Kardinal Lefebvre mögen gut gemeint gewesen sein, Faktum ist, dass
er sich mit dem Akt der Bischofsweihe von der Kirche losgelöst hat.
#20 Agiafortuni 20:32:26 | Dienstag, 28. November 2006
enttäuschend der Mangel an Sachlichkeit, mit welchem eine Stellungnahme S.E. Bischof Williamson angegangen
wird. In seiner Stellungnahme wird die Situation der Bruderschaft gegenüber Rom analysiert. Jeder sachlich
denkende Kopf wird er einsehen, dass der Bischof die Situation richtig erkannt hat. Der Bischof sagt nämlich
nicht wer recht hat, sondern fragt lediglich, ob unter den jetzigen Bedingungen eine Einigung mit Rom
möglich ist. Breeze: sie fragen, ob die Piusbruderschaft sich von selbst exkommunizert hat. Im juristischen
Sprachgebrauch nennt man dies „latae sententiae“. Darüber ist viel Tinte geflossen und die Erklärungen
Kardinal Hoyos in dreissig Tagen zeigen, dass Rom seiner Sache alles andere als sicher ist. Mein persönlicher
Standpunkt ist folgender: Man kann beide Standpunkte vertreten. Für den Erzbischof lag eine Notlage vor,
die eine ungehorsame Handlung gegenüber Johannes Paul II erforderlich machte. Für Kardinal Hoyos darf
hingegen die Notlage gegenüber dem Papst nicht geltend gemacht werden. In der Tat hat der Erzbischof
mit seinem Beschluss mit aller Deutlichkeit erklärt, dass zwischen ihm und Johannes Paul II kein Vertrauensverhältnis
mehr besteht.
#19 rebekka 19:11:50 | Dienstag, 28. November 2006
Entzückend Entzückend, wer hier meint, dem Papst Bedingungen stellen zu dürfen. Das sollte mal ein
Hw. Franz Sabo, S.E. Milingo, S.E. Lehmann, der Lutherische Weltbund oder die Utrechter Union machen.
Dann wär hier auf kreuz.net aber was los!
@petrus Aha, und wie sieht das praktisch aus? Und warum ist der Himmel so versessen darauf, daß er anscheinend
wie ein kleines Kind bockt „ich will aber nicht die ganze Welt, nein, Russland haben will *aufstampf*“
Mir kommt das alles ziemlich suspekt vor.
#16 PetrusII 16:46:17 | Dienstag, 28. November 2006
@stimme der Vernunft Die Weihe muss von der ganzen rk Kirche vorgenommen werden. Der hl. Vater mit allen
Bischöfen müssen diese Weihe öfftl. vollziehen. Diese Weihe Russlands an das unbeflekte Herz Mariens
muss geschehen. Es ist der Wille des Himmels. Es reicht nicht eine Weihe der Welt. ES GEHT UM RUSSLAND
Caro dottore ehm, war es nicht so, dass damals an jenem schicksalhaften Tag im Jahre 1988 M. Lefebvre
mit dem Akt der unerlaubten Bischofsweihe sich selbst exkommuniziert hat? Wie jetzt vor kurzem auch Bischof
Milingo? Na????
was soll das sein? Unser hl. Vater muss Russland dem unbeflekten Herzen Mariens weihen. Was soll das denn
eigentlich sein? Sich in seinem Schlafgemach hinstellen und feierlich sprechen „ich weihe Russland dem
unbefleckten Herzen Mariens“ sollte doch kein Problem darstellen, oder hat die Erscheinung in Fatima auch
gefordert, daß das öffentlich vor laufenden Kameras im Kreml geschehen muss? Oder was soll die komischen
„weihe and das Herz“ sonst sein?
#12 Agiafortuni 16:14:50 | Dienstag, 28. November 2006
Bischof Williamson Wer den Text genau liest, wird feststellen, dass er nicht im Indikativ sondern im Konditional
steht. Es ist deshalb ein Mangel an Redlichkeit, wenn man Bischof Williamson unterstellt, er halte sich
für den Papst oder gar den heiligen Geist, wo er einzig der Frage nachgeht, was geschehen würde, wenn
Rom den beiden Forderungen der FSSPX Folge leisten würde. Bis jetzt haben weder Benedikt XVI bezw. Kardinal
Ratzinger noch Bischof Fellay irgendeine diesbezügliche Erklärung abgegeben aus welcher herauszulesen
wäre, dass Benedikt XVI diese Absicht hat. Im Gegenteil die Äusserungen Benedikt XVI laufen in eine
völlig andere Richtung. Zwar ist Benedikt XVI zu einer grosszügigeren Handhabung des Indultes bereit
ohne deswegen die katholische Messe für jeden Priester freizugeben. Mit der Gründung des Instituts vom
guten Hirten in Bordeaux dürfte er sein Versprechen erfüllt haben. Weiter dürfte er kaum gehen wollen
und können, denn damit würde er Verrat üben an seinen beiden Vorgängern Paul VI und Johannes Paul
II. Beide haben nämlich ein Präjudiz geschaffen, Paul VI mit der „suspensio a divinis“ und Johannes
Paul II mit der gegen den Erzbischof und die vier von ihm geweihten Bischöfe ausgesprochenen Exkommunikation.
Würde Benedikt XVI den Forderung der FSSPX ohne entsprechende Gegenleistung Folge leisen, so würde er
damit stillschweigend die Haltung des Erzbischofs gegenüber dem modernistischen Rom gutheissen.
#11 PetrusII 16:02:55 | Dienstag, 28. November 2006
Hatte unser hl. Vater eine Vorahnung Bischof Williamson ist überzeugt, daß Kardinal Ratzinger mitgeholfen
hat, das Geheimnis von Fatima zu vergraben. Doch Mons. Willliamson ist zuversichtlich: „Fatima wird von
den Toten auferstehen.„Unser hl. Vater muss Russland dem unbeflekten Herzen Mariens weihen. Ja es wird
dem Papst schwehrfallen, jetzt als Papst anderst zu handeln als zu Kardinalszeiten. Er fügte sich damals
unter Gehorsam dem Willen Papst Joh.Paul’s II. Nun ist er selber Papst. Wahrscheinlich hatte er schon
damals als er diese Aussage tat eine Vorahnung von der Zukunft. Beten wir für unseren hl. Vater. Er wird
unsere Hilfe brauchen.
#10 gelasius 15:29:17 | Dienstag, 28. November 2006
@no comment Mit wievielen Geheimnissen müssen wir denn überschlagsweise noch rechnen- nur , daß man
sich schon mal drauf einstellen kann. Mister Williamson scheint ja eine multiple Persönlichkeit zu sein.
Warum ist er eigentlich nicht heute in die Türkei geflogen ? Wäre doch seine Aufgabe gewesen.
Alle hier versammelten „Gutchristen“ … die Ihr dem kreuznet so gerne Bösartigkeit und unsachlichkeit
vorwerft – hier eröffnet Ihr der Allgemeinheit ein Sittenbild Eurer Seele – daß es Einen graust…
#7 gelasius 15:03:15 | Dienstag, 28. November 2006
@stimme Gut , daß ich jetzt endlich erfahre, daß Bischof Williamson der wahre Papst ist. Sowas muß
einem doch gesagt werden. Eine Verschwörung des Schweigens…
#6 Maledica 15:02:07 | Dienstag, 28. November 2006
Wie oft denn noch… …wird die Freigabe der Messe aller Zeiten angekündigt? Oder sind das Gerüchte,
welche gestreut werden, um wieder Haß auf Rom zu schüren, damit der exkommunizierte Williamson weiterhin
gegen Rom plärren kann und die Piusbruderschaft sich wieder selbstrechtfertigen kann Vor zwei Tagen hörte
ich in Paris, daß das päpstliche Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe bald erscheinen soll. Bald
ist relativ Welches Orakel hat denn gesprochen? Dieselbe Quelle teilte mir auch mit, daß die Exkommunikation
gegen die vier Bischöfe der Bruderschaft bald aufgehoben werde.“ Hahahaha Damit wären die beiden von
der Piusbruderschaft im Jahr 2001 gestellten Vorbedingungen für beginnende Verhandlungen mit dem Vatikan
erfüllt. Böcke werden Gärtner Die Piusbrüder erheben sich nun mal stets gegen Rom und den Hl. Geist,
denn die Schlüssel des Himmelreiches wurden nicht an Petrus übertragen, sondern an so einen Erzbischof…
nein. …ob hier nicht der Schwanz versucht mit dem Hund zu wackeln… tut er nicht, das ist das 5. Geheimnis
von Fatima, das eine liberalistische Modernistenverschwörung aus rotarischen Freimaureren, die mit radikalen
Homo-Aktivisten unter einer Decke stecken, im Auftrag von V2-Sekten Kardinal Ratzinger zu verbergen versucht.
Darum wurde geoffenbart, daß Bischof Williamson der wahre Papst der wahren Kirche ist.
#3 No Comment 14:58:00 | Dienstag, 28. November 2006
@Theophil Nein, nein, hier bellt ein Schweineschwänzchen, das sich im Niemandsland ringelt, der römischen
Wölfin zu: „Hierher, hier ist Deine Tradition, im Nirgendwo.“ Eine Spezialität der Wildsäue von Econe
ist ja das Kolportieren von kryptischen Halbzitaten. „Fatima wird auferstehen“, frohlockt Williamson??
Soll das heißen: Hurra, endlich Weltuntergang??
Bleibt abzuwarten… Die Erfüllung dieser Bedingungen sei dennoch wichtig. Dadurch werde die Piusbruderschaft
erkennen, daß der Vatikan guten Willens ist. …ob hier nicht der Schwanz versucht mit dem Hund zu wackeln…