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Päpstlicher Canossa-Gang + Schismatische Bischofsweihe + Distanzierung + Homo- Priester im Parlament + Babycaust-Leugner
Päpstlicher Canossa-Gang

„Wenn dies, wie die National-Islamisten der »Glückseligkeitspartei« meinen, ein »Kreuzzug« sein soll, um in der Türkei – 99 Prozent muslimisch – ein neues Byzanz zu errichten, dann ist es der samtpfötigste in der Geschichte des Abendlands. Eher ein Bußgang à la Canossa, denn eine klerikale Landnahme.“

Aus einem Kommentar von Alexander Smoltczyk auf ‘Spiegel-Online’ zum Papstbesuch in der Türkei

Schismatische Bischofsweihe

China. Die kommunistische chinesische Gegenkirche ‘Patriotische Vereinigung’ plant eine weitere Bischofsweihe ohne die Erlaubnis des Heiligen Stuhls. Das berichtete die italienische Nachrichtenagentur ‘Asia News’. Laut „verläßlichen Quellen“ der Nachrichtenagentur wird Bischof Quian Yurong von Xuzhou in Ostchina seinen regimetreuen Generalvikar Hw. Wang Renlei am 30. November zum Bischof weihen.

Distanzierung

Österreich. Der Ordensobere, der ‘Diener Jesu und Mariens’, Pater Andreas Hönisch SJM veröffentlichte am 25. November auf der Webseite des Ordens eine Stellungnahme zu E-Mails, die mit falscher Absenderadresse an verschiedene Medien geschickt wurden. Seine Ordensgemeinschaft habe „zu keiner Zeit irgend jemand darum gebeten in der Angelegenheit der Entpflichtung der Patres unserer Ordensgemeinschaft in der Diözese Fulda für sie vorzusprechen oder gegen den Bischof Stellung zu beziehen“, so Pater Hönisch: „Die SJM distanziert sich ausdrücklich von derlei Vorkommnissen, wie sie mit den E-Mails mit falscher Absenderangabe geschehen sind.“

Homo-Priester im Parlament

Kanada. Der umstrittene Priester Hw. Raymond Gravel zieht für den ‘Bloc Quebecois’ ins kanadische Parlament ein. Der ‘Bloc’ ist eine Partei sozialdemokratischer Ausrichtung, die sich für die Unabhängigkeit des kanadischen Bundeslandes Québec einsetzt. Hw. Gravel, der sich für das Homo-Konkubinat und gegen das Lebensrecht ungeborener Menschen ausspricht, wurde von seinem Bischof, Mons. Gilles Lussier von Joliette, während der Zeit seiner politischen Aktivitäten vom priesterlichen Dienst suspendiert.

Babycaust-Leugner

Deutschland. Die Kinderabtreibung darf nach Deutschem Recht nicht mit dem nationalsozialistischen Massenmorden gleichgesetzt werden. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘dpa’ am Dienstag. Das Oberlandesgericht Nürnberg gab am Montag der Unterlassungsklage eines Abtreibers gegen deutsche Lebensrechtler statt. Diese hatten mit dem Spruch „damals: Holocaust, heute: Babycaust“ vor einer Abtreibungsanstalt auf die mörderischen Aktivitäten des Kindertöters aufmerksam gemacht.
      
8 Lesermeinungen
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#8   bonifatius   12:38:33 | Mittwoch, 29. November 2006
@Gastus: Gleichsetzung?
Blattschuss!
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#7   Lota   12:09:48 | Mittwoch, 29. November 2006
Die alte Autoren-Kenntnis
„Besonderer Zeuge dieses Ereignisses ist der Autor des vierten Evangeliums, derselbe Johannes, der einzige der Zwölf, der auf Golgota bleibt zusammen.“
Interessant: Der Papst sprengt in seiner heutigen Predigt www.kreuz.net/passage.82.html den modernen Exegese-Schwaffel von der Johannes-Schule…
Das Johannes Evangelium von Johannes verfasst.
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#6   Udalricus   11:48:48 | Mittwoch, 29. November 2006
Vorsicht mit dem Islam
Das Zitat der Regensburger Rede durch ein formal ähnliches zu ergänzen, war eine geniale Idee.
Überhaupt glaube ich, dass der Türkeibesuch die Wogen glätten wird.
Was nicht heißen soll, dass ab sofort Islamkritik in Kirche und Vatikan tabu ist. Es müssen und werden auch wieder die (vorsichtig) kritischen Worte kommen.
Vielleicht kann der Islam doch noch auf einen ehrlichen Dialog, der über gegenseitiges Lob hinausgeht, einsteigen.
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#5   Dr. Christoph Heger   11:16:23 | Mittwoch, 29. November 2006
@Gastus: Volltreffer!
MfG
Christoph Heger
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#4   Konrad   10:54:58 | Mittwoch, 29. November 2006
Das sollte man verstehen! Danke Benedetto!
Jeder fürchtet ein neues Regensburg
Dann zeigt der Papst einen Augenblick lang seinen Sinn für Humor. „Ich möchte einige Sätze von Papst Gregorius VII. aus dem Jahr 1076 zitieren, die er an einen muslimischen Prinzen aus Nordafrika richtet…“, fängt er an, und jeder fürchtet schon ein neues Regensburg, eine neue missverständliche Koran-Exegese. Benedikt XVI. scheint diesen Moment zu genießen. Er fährt fort: „Gregorius VII sprach von der speziellen Liebe („caritas“), die Christen und Muslime sich gegenseitig schuldig sind, denn wir glauben und bezeugen den einen Gott, wenn auch in verschiedener Weise, jeden Tag loben wir ihn und verehren ihn als Schöpfer der Jahrhunderte und Herrscher dieser Welt.“
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#3   Maledica   09:47:10 | Mittwoch, 29. November 2006
Darstellung
diese Aussage sollte sich x.net zu Herzen nehmen.
Eine Aussage, welche man auf kath.net vergeblich suchen wird, da ja die SJM objektiv und positiv dargestellt wird und Medjugorjekritiker nun mal schlecht gemacht werden müssen!
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#2   Gastus   09:47:10 | Mittwoch, 29. November 2006
@Verbot der Gleichsetzung
Die Kinderabtreibung darf nach Deutschem Recht nicht mit dem nationalsozialistischen Massenmorden gleichgesetzt werden.
1. – ist es auch taktisch unklug so etwas im Nachkriegsdeutschland zu behaupten!
2. – trifft eine Gleichsetzung auch nicht zu!
3. – sollte man die Exclusivansprüche einiger Kreise auf die Verbrechen in den 12 Jahren des Tausendjährigen Reiches nicht durch diesen Versuch einer Gleichsetzung mindern, was ja auch juristische Konsequenzen hat!
4. – sollte man besser die Einzigartigkeit dieser lebensverachtenden Boshaftigkeit, gestützt und gefördert durch staatliche Programme hervorheben und darauf hinweisen, daß dieses Tun bisher durch keinen bösartigeren ( die Formulierung „verbrecherisch“ ist zwar zutreffender, aber bestimmt juristisch nicht unangreifbar ) und liebloseren Akt in der Menschheitsgeschichte übertroffen wurde.
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#1   Gotthard   08:42:52 | Mittwoch, 29. November 2006
DIstanzierung
Seine Ordensgemeinschaft habe „zu keiner Zeit irgend jemand darum gebeten in der Angelegenheit der Entpflichtung der Patres unserer Ordensgemeinschaft in der Diözese Fulda für sie vorzusprechen oder gegen den Bischof Stellung zu beziehen“
diese Aussage sollte sich x.net zu Herzen nehmen.
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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