„Strukturen verändern“ ist eine Lieblingsbeschäftigung des Referats Weltkirche im Limburger Ordinariat. Von Hubert Hecker.
Bischof Franz Kamphaus von Limburg
(kreuz.net, Limburg) Der Caritas-Bezirk des Bistums Limburg hält die deutsche Arbeitsmarktreform Hartz
IV für ein „System des offenen Strafvollzugs“.
Mit solchen Parolen begleiten die Limburger Caritas-Oberen
die „Unterschicht“-Debatte in Deutschland.
Die Erkenntnis, daß erst der wohltätige Verteilerstaat eine
passive und antriebslose Unterschicht gefördert oder gar geschaffen hat, weisen sie zurück.
Stattdessen
fordert man sogar einen Ausbau des freigiebigen Sozialstaates: mehr Steuergeld zum Umverteilen, Erweiterung
der Anspruchsberechtigten, weniger Kontrolle der Empfänger.
Ihre Ansichten teilen die Limburger Caritas-Strategen
mit linken Ideologen, mit denen sie im Verlag VSA publizieren, deren Zeitschrift ‘Sozialismus’ heißt.
Der Bischof von Limburg, Mons. Franz Kamphaus, steht Seit’ an Seit’ mit seinen linkslastigen Caritas-Direktoren.
Gemeinsam betrachten sie das ‘Sozialwort der Kirchen’ von 1997 als Grundlage für die Forderung nach
einer Ausweitung des Staates.
Zugunsten dieses ökumenischen Kompromißwerkes hat man im Bistum Limburg
die katholische Soziallehre zurückgedrängt.
Der Kern der katholischen Soziallehre besteht in einem
subsidiären Gesellschaftskonzept:
Die Verantwortlichkeit soll dabei möglichst bei den unteren Einheiten
von Einzelmensch, Familie, Verein, Ortschaft belassen werden. Der Staat soll wenige und nur die unumgänglichen
Aufgaben übernehmen.
Unter Bundeskanzler Konrad Adenauer († 1967) war dieses Konzept in Deutschland
in etwa verwirklicht. Damals lag die deutsche Staatsquote bei etwas mehr als 20% – heute ist sie mehr
als doppelt so hoch.
Die Staatsquote bezeichnet den Anteil der staatlichen und staatlich bedingten wirtschaftlichen
Aktivität an der wirtschaftlichen Gesamtleistung einer Volkswirtschaft.
Dagegen verlangt das ‘Sozialwort’
einen „starken Staat“ – der einfordert, umverteilt, reguliert, Ansprüche vergibt, Berechtigung kontrolliert.
Der Bischof von Limburg lehnt eine Rückbildung des überregulierenden Staates mit dem Ruf ab: „Gott
ist kein Neoliberaler.“
In einer Rede für Misereor prägte der Bischof den wirtschaftslyrischen Satz:
„Wir dürfen unsere Seele doch nicht an den Markt verkaufen.“
Offenbar ist Mons. Kamphaus auch von der
südamerikanischen Befreiungstheologie beeindruckt.
Im Jahre 1986 verteidigte er in einem Gespräch mit
dem Befreiungstheologen Gustavo Gutierrez den umstrittenen Linkstheoretiker vor dem Marxismus-Vorwurf.
Bei dem Disput äußerte sich Gutierrez abfällig über Mutter Teresa von Kalkutta, weil sie den Schwerpunkt
auf die Nächstenliebe und nicht auf eine strukturelle Armutsbekämpfung setzte.
„Strukturen verändern“
ist auch eine Lieblingsbeschäftigung des Referats Weltkirche im Limburger Ordinariat.
Der Abteilungsleiter
Winfried Monz spricht von „Strukturen der Räuberei“ und „struktureller Arroganz“, wenn er die Wirtschaftsbeziehungen
zwischen den Industrieländern und Afrika darstellt.
Mit viel Getöse werden immer neue Schuldenerlasse
für bestimmte Drittweltländer gefordert, ohne die notwendigen Basisreformen von Wirtschaft und Politik
angemessen zu unterstützen.
Ein Beispiel dafür ist das an Bodenschätzen reiche Land Sambia im südlichen
Afrika. Es ist durch ein Partnerbistum mit der Diözese Limburg verbunden.
Zwanzig Jahre lang steckte
dort eine sozialistische Verschwendungswirtschaft die Kredite aus den Industriestaaten in den Konsum der
Bevölkerung und die Aufblähung des Staatsapparates.
Daß eine solche Politik zu einer auswegslosen
Überschuldung führt, weiß jeder Oberstufenschüler – aber offenbar nicht das Limburger Weltkirchenreferat.
Jetzt haben die Kreditgeber und der ‘Internationale Währungsfond’ dem Land einen Teil der Schulden erlassen
und ihm zugleich einen strikten Spar- und Reformkurs auferlegt.
Dadurch ist es mit der sozialen Gefälligkeitspolitik
vorbei, die das Land an den Rand des Kollaps geführt hat.
Doch in der Limburger Weltkirchen-Abteilung
wird dieser Prozeß der Sanierung und deren Folgen beklagt.
Sie fordert, daß der sambische Staat und
die internationalen Gläubiger der einheimischen Bevölkerung – unabhängig von Arbeit und Leistung –
ein Grundeinkommen oder den Zugriff auf entsprechende Konsumgüter gewährleisten sollten.
Offenbar will
man den in Deutschland in die Krise geratenen Wohlfahrtsstaat auch in Sambia einführen.
Dagegen finden
Modelle einer subsidiären Entwicklungspolitik – wie sie in der Dritten Welt vom diesjährigen Nobelpreisträger
für Wirtschaft umgesetzt werden – im Limburger Ordinariat weniger Unterstützung.
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Neoliberalismus ist anti-christlich Neoliberalismus ist anti-christlich… Freihandel: Warum Ricardo widerlegt
ist… www.neo-liberalismus.de Siehe auch Franz Grolls Buch „Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert.
Der Weg zu einer ökologisch-sozialen Gesellschaft“ (One Earth Spirit) von Franz Groll (Gebundene Ausgabe –
September 2004). Der unaufhaltsame Niedergang des Westens Ulrich Berger und Christoph Stein 12.08.2005
Von den Folgen oder Ursachen des asiatischen Wirtschaftswunders www.heise.de/…r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/art… www.heise.de/…r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/art… Exportorientierung statt Binnenmarkt – Entwicklung
Ulrich Berger und Christoph Stein 11.04.2005 Das zweite Scheitern des Liberalismus – Teil 2 www.heise.de/tp/r4/html/such.html?T=Ricardo+Frei…
Operettenimperialismus der USA www.heise.de/…ikel/14/14587/1.html
#48 Benedikt 12:40:31 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@ gastus sowie auch ich verantwortlich bin, für alles was mit meinem Akzept geschieht. Vollkommen richtig.
Nur liegt hier eben kein Akzept der Bischöfe vor. Dann rettet die Kirche jetzt keine Kinder mehr in letzter
Minute? Wer abtreiben will kommt doch jetzt gar nicht mehr.
@Regina Das nenne ich wahre katholische Haltung. Wissen Sie Regina, einer verdorbenen Gesellschaft, die
in ihren Einrichtungen und über ihre Medien bewusst verdorben erzieht, hilft man nicht mit einer Haltung,
die sich dieser Verdorbenheit anpasst und im Ergebnis auf rücksichtslose Vernichtung von Leben abziehlt.
Und wenn Sie diese Frauen nicht im Gespräch erreichen können, dann ist es allerbeste katholische Haltung
für diese Frauen und ihre Kinder zu beten. Ihre und Benedikts Redensweise erinnert mich an den Selbstmörder,
der auf einer Brücke steht, springen will und dem ich nach eingehendem Gespräch einen Fallschirm gebe,
damit er es sich auf dem Weg nach unten noch einmal überlegen kann, anstatt ihn mit aller Macht zurückzureissen.
Die Macht steht hier für das Gebet der Kirche und ein absolut glaubwürdiges und übereinstimmendes Zeugnis
in der Welt, die Beihilfe zum Mord als das verurteilt, was es eben ist. Kamphaus und die anderen Bischöfe
waren und sind verantwortlich für alles, was in ihrem Zuständigkeitsbereich geschieht und geschehen
ist, sowie auch ich verantwortlich bin, für alles was mit meinem Akzept geschieht. Ich bin nicht davon
überzeugt, dass auf der damaligen Verfahrensweise GOTTES Segen ruhte. Das war mein letzter Beitrag in
diesem Thread zum Thema.
#46 Regina 1961 08:45:16 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@gastus &co Mit den ganzen vorangegangenen Kommentaren zeigz ihr doch nur eins: Die Frauen, die noch am
schwanken sind und die durch die Beratung eventuell noch dazu bewogen werden könnten, ihr Kind auszutragen,
sind euch schlicht und ergreifend EGAL!!! Das nenne ich wahre katholische Haltung. @ maledica: Seine Dummheit
im Forum so vor sich her zu tragen wie Du es tust, zeugt schon von einer Umnebelung, die ihresgleichen
sucht. Eine Frau, die abtreiben WILL geht mit Sicherheit nicht in eine Beratungsstelle der katholischen
Kirche. Diese Kinder können nur noch durch Eingreifen Gottes gerettet werden. Glaubst Du, Bischof Kamphaus
ist so blöd und weiß das nicht?
@Benedikt Mit welcher Begründung? Es wurde versucht, in letzter Minute Kinder zu retten. Das halte ich
für ein ehrbares Anliegen. Dann rettet die Kirche jetzt keine Kinder mehr in letzter Minute? Dann ist
es jetzt ein wenig ehrbares Verhalten welches Kirche da an den Tag legt. Sie sind offenbar nicht in der
Lage, sich mit diesem Thema sachlich zu beschäftigen. Liegt wohl daran, dass bei mir Kinder keine Sachen
sind.
#44 Benedikt 19:31:08 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@ gastus Kirche gibt das Instrument. Ob die Frau es benutzt, liegt dann in ihrer Verantwortung. Von diesem
Geben ist die Frau aber nicht abhängig, da es den Schein eben auch anderswo gibt. Die Beratung ist daher
lediglich als (letzter) Versuch anzusehen, doch noch etwas zu retten. Eine Mitschuld der Kirche kann sich
daraus nicht ergeben. So ein Blödsinn. Doch, das behaupten Sie. Widerlegen Sie doch mal! Er ist verantwortlich.
Sowie auch alle anderen Bischöfe verantwortlich waren. Mit welcher Begründung? Es wurde versucht, in
letzter Minute Kinder zu retten. Das halte ich für ein ehrbares Anliegen. Wenn Frauen dennoch abtreiben,
dann liegt das außerhalb dessen, was die Kirche verantworten kann und wäre so oder so geschehen. Verantwortung?
Fehlanzeige. Den Beitrag den Kirche geleistet hat, hat Kard. Meisner treffend mit „danebentreten“ bezeichnet.
Über das Konzept lässt sich streiten. Programmatik trifft Pragmatik. Es scheint mehr eher, dass Sie
nicht ganz unbelastet sind und mit Ihrem Teil der Verantwortung nicht klarkommen. Ihre Interpretationsgabe
geht mit ihnen durch. Ich bin niemals werdender Vater gewesen und auch kein Mediziner. Sie sind offenbar
nicht in der Lage, sich mit diesem Thema sachlich zu beschäftigen. @ Alexandra Zayadeh SchwangerenKONFLIKTberatung
Das ist der gebräuchliche Terminus. Da es bei solchen Beratungen mitnichten nur um die Frage Abtreibung
ja/nein geht fällt mir persönlich auch kein besserer ein.
@Benedikt Er ist also keine Aufforderung der Abtreibung, ermöglicht sie allerdings, was jedoch in der
Letztverantwortung der Mutter liegt. Kirche gibt das Instrument. Ob die Frau es benutzt, liegt dann in
ihrer Verantwortung.
#42 Hypatia 19:01:00 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@ Benedikt Sie haben anscheinend das Wissen, wo ich nur Emotionen zu bieten habe. Allein schon das Wort
SchwangerenKONFLIKTberatung, wie grausam kann ein Mensch eigentlich sein? Lassen Sie es bitte mir zu antworten,
es war nur rhetorisch formuliert!
#41 Benedikt 18:54:24 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@ Alexandra Zayahdeh Es darf keine „legitimen“ Abtreibungen geben. Die Kirche muß sich davon distanzieren,
mit allen Mitteln! Es gibt auch keine legitimen Abtreibungen (mit Ausnahme des Sonderfalls der medizinischen
Indikation: Leben der Mutter gegen Leben des Kindes). Es ist auch völlig klar, dass die Kirche sich davon
distanzieren muss. Darum geht es aber bei der Schwangerschaftskonfliktberatung nicht. Auf dem Schein steht
nicht die Adresse des nächsten Abtreibungsarztes, sondern nur, dass man sich hat beraten lassen. Er ist
also keine Aufforderung der Abtreibung, ermöglicht sie allerdings, was jedoch in der Letztverantwortung
der Mutter liegt. Wie die Todestrafe keinen abschreckt, so schreckt auch keine Frau vor einer Abtreibung
zurück, die sich dafür entschieden hat. Eine Umentscheidung ist jederzeit möglich. Nur wenn sie wirklich
will, dann tut sie es auch. Ob die Kirche einen Schein ausstellt oder nicht, ist dabei vollkommen egal.
Deshalb geht es in dieser Frage auch nicht um Abtreibungsopfer, sondern vor allem darum, wie die Kirche
ihre Auffassung von der Abtreibung klar und deutlich vertreten kann.
@Benedikt Sie behaupten nichts geringeres, …Abtreibung mehr hätte. So ein Blödsinn. Das alles hat
auch Johannes Paul II. niemals bestritten, es ging ihm lediglich um das Zeugnis, das die Kirche auf diese
Weise gibt. Und da die Auffassung der Kirche zur Abtreibung auf diese Weise zu verdunkeln drohte, verfügte
er den Ausstieg – und nicht wegen der Untauglichkeit des Systems. Es drohte nicht zu verdunkeln, es wurde
verdunkelt. Es ist also Blödsinn, wenn man behauptet, der Bischof habe Kinder mit der Scheinberatung
ins jenseits befördert. Er ist verantwortlich. Sowie auch alle anderen Bischöfe verantwortlich waren.
Die Aktion war nichts weiter als der durchaus legitime Versuch, zu retten, was noch zu retten ist. Denn
wer kann schon sagen, wieviel Frauen es sich noch anders überlegt haben und welchen Beitrag die Kirche
dazu geleistet hat? Den Beitrag den Kirche geleistet hat, hat Kard. Meisner treffend mit „danebentreten“
bezeichnet. Hoffentlich war das jetzt nicht zu kompliziert. Sie überfordern mich nicht. Es scheint mehr
eher, dass Sie nicht ganz unbelastet sind und mit Ihrem Teil der Verantwortung nicht klarkommen. Nichts
weiter als ein billiger Rechtfertigungsversuch Ihr Beitrag.
#39 Hypatia 18:42:01 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@ Benedikt Ihre Schelte geht ins Leere! Es darf keine „legitimen“ Abtreibungen geben. Die Kirche muß
sich davon distanzieren, mit allen Mitteln! Wie die Todestrafe keinen abschreckt, so schreckt auch keine
Frau vor einer Abtreibung zurück, die sich dafür entschieden hat. Da gibt es keinen Schrecken vor einer
„Engelmacherin“, da half auch die Androhung der Todestrafe nichts, die im Mittelarlter auf Abtreibung
stand. Die Kirche darf auf gar keinen Fall ihre Gottesfurcht und Menschlichkeit verlieren.
#38 Benedikt 18:34:40 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@ gastus „Vereinfacht“ ist gut. Sie behaupten nichts geringeres, als das eine Frau nach dem Ausstieg der
Bischöfe aus der Beratung mit Schein keine Möglichkeit zur Abtreibung mehr hätte. Anders ausgedrückt:
Hätten die abtreibungswilligen Frauen ihren Schein nicht in einer Beratungsstelle des Bistums Limburg
bekommen, dann eben woanders. Die Schwangerschaftskonfliktberatung mit Schein hat kein einziges Menschenleben
mehr gekostet, als es so oder so gegeben hätte. Denn wer wirklich abtreiben will, der findet seinen Weg
zu Pro Familia & Co. auf jeden Fall. Das alles hat auch Johannes Paul II. niemals bestritten, es ging
ihm lediglich um das Zeugnis, das die Kirche auf diese Weise gibt. Und da die Auffassung der Kirche zur
Abtreibung auf diese Weise zu verdunkeln drohte, verfügte er den Ausstieg – und nicht wegen der Untauglichkeit
des Systems. Es ist also Blödsinn, wenn man behauptet, der Bischof habe Kinder mit der Scheinberatung
ins jenseits befördert. Die Aktion war nichts weiter als der durchaus legitime Versuch, zu retten, was
noch zu retten ist. Denn wer kann schon sagen, wieviel Frauen es sich noch anders überlegt haben und
welchen Beitrag die Kirche dazu geleistet hat? Hoffentlich war das jetzt nicht zu kompliziert.
@Benedikt Geradezu lachhafte Vereinfachung des Sachverhalts. In seiner Einfalt geradezu herausragender
Kommentar auf meinen vereinfacht dargestellten Sachverhalt.
#36 Benedikt 17:21:58 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@ gastus Ja, die ungeborenen Kinder, die er in seinen Beratungstellen mittels Scheinberatung frühzeitig
ins Jenseits befördert hat, warten schon sehnsüchtig darauf diesen Albtraum mit Palmwedeln begrüssen
zu dürfen. Geradezu lachhafte Vereinfachung des Sachverhalts.
@Regina Papst Benedikt XVI. hat in einer Friedensbotschaft Krieg und Terrorismus sowie Abtreibung und
Euthanasie verurteilt. „Abtreibung Angriff auf den Frieden“ www.focus.de/…papst_nid_40907.html
#34 Maledica 13:31:06 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Kein Atreibungsschein ist NICHT gleich keine Beratung Seinerzeit hat das Bistum Fulda eine herausragende
Rolle gehabt- bis Algermissen kam Unter EB Dyba wurden keine Scheine ausgestellt! Es wurde aber beraten.
Zahlreich Erfolgreich Es ist eine riesen Dummheit zu behaupten: Das ohne Schein nicht beraten würde.
Der Schein dient einzig und allein der straffreien Hinschlachtung!
#33 Regina 1961 20:56:33 | Montag, 11. Dezember 2006
@Gastus Nicht ich oder Bischof Kamphaus, sondern Leute die Deine Meinung vertreten sind die Schuldigen,
die Frauen in die Abtreibungskliniken treiben. Es obliegt allein Ihrer Hartherzigkeit. Hatten Frauen bis
vor kurzem noch eine Alternative zu den staatlichen Beratungsstellen, so fällt nun auch diese Möglichkeit
weg. Echt toll!!! Aber es ist mal wieder so weit: Du siehst nur die Dornen in den Augen der anderen. Den
Jägerzaun vor dem eigenen Blickfeld nimmst Du leider nicht wahr. Und noch etwas: Es ist mir eine große
Ehre von Dir mit Bischof Kamphaus in einen Topf geschmissen zu werden. Daß ich das noch erleben darf…
@Regina Dann hätten Sie und der Bischof auch Kinder von den Frauen eigenhändig abtreiben müssen, die
mit dem Schein einer katholischen Beratungsstelle versehen eine entsprechende „Klinik“ aufgesucht haben.
Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Mord den ich zustimmend billige und den ich von Anderen aufgrund
meiner Zustimmung ausführen lasse, nur weil ich im Augenblick nicht über das nötige Knowhow verfüge
selbst Hand anzulegen. Was Sie und der Herr Bischof sind, wenn Sie zustimmen, wissen Sie nun.
#30 Regina 1961 16:01:57 | Montag, 11. Dezember 2006
@Gastus Lieber Gastus, eigentlich bin ich krank. Eigentlich. Aber wenn es um diese Themen geht, ist sogar
ein Antibiotikum ein Lutschbonbon… Mit sind die vielen Pro und Contras zu diesem Thema mehr als geläufig,
komme ich doch aus derNähe des Bistums Limburg. Hälst Du den Bischof denn wirklich für so naiv, daß
er nicht selber um die Schwachstellen im System weiß? Oder besser gesagt: wußte? Es ging doch im Wesentlichen
darum, Frauen, die noch in irgendeiner Form Beratung gesucht haben, zu helfen. Die, die nur den Schein
haben wollten, um abzutreiben, haben sich warscheinlich gar nicht mehr die Mühe gemacht, eine echte Beratung
aufzusuchen. Und wenn sie es doch getan haben und mit dem Vorsatz in die Beratung kamen: „Ich lasse das
ungeborene Kind eh abtreiben“, so bestand zumindest die theoretische Möglichkeit, ihnen noch andere Wege
auf zu zeigen. Mach Dir doch mal die Mühe, und lies das Buch vom Bischof durch: „Leben-Um Gottes Willen“
Dort findest Du zu dem hier oben gesagten mindestens 2 eindrucksvolle Interviews von Frauen, die aufgrund
der Beratung sich eines Besseren haben beraten lassen. Nichts gegen Dich und Deine Meinung, aber was das
angeht stehe ich voll und ganz hinter Bischof Kamphaus.
#29 landorganist 15:32:23 | Montag, 11. Dezember 2006
Wen hat Hetz-net und das Forumstribunal jetzt alles abgeurteilt? Johannes XXIII. (Urteil: Schismatiker,
Usurpator) Paul VI. (Urteil w. o.) JoPa I. (obwohl er keine Zeit hatte irgendwas zu tun, ist für Hetznet
aber egal). JoPa II. (Urteil: Schismatiker, Modernist) Benedikt XVI. (der Prozess läuft noch) Card. Lehmann
(Urteil: Verbreiter von Häresien, Freimaurer) Bisch. Algermissen (Urteil: Unfähigkeit, Rotarier) Bisch.
Kamphaus (der Prozess ist eröffnet) EB Thissen (Prozess vertagt) Bisch. Lettmann (Prozess vertagt) Bisch.
Gnenn (Prozess läuft) Bisch. Mussinghoff (Prozess vertagt) Wahrscheinlich liegen weitere „Anklageschriften“
schon in irgendeiner Schublade… Gleichzeitig, so hört man, sollen die Anführer der Pius-Sekte schon
zu Lebzeiten in den Stand der Heiligkeit versetzt werden. Was man mit dem verblichenen Levebrve macht,
ist noch nicht geklärt, so hört man…
@Regina Die Kinder, die Dank der Beratung leben können, danken es ihm schon hier auf Erden! Wofür, dass
mein Bruder mit dem Akzept des Bischofs getötet wurde. Lesen Sie auch hier. Das ist spät, doch es ist
Einsicht. Auch Bischöfe könnten ganz schön danebentreten, erklärte der Kardinal zur langjährigen
Unterstützung der deutschen Oberhirten für ein kirchliches System, das Scheine ausstellte, die in Deutschland
den Zugang zur legalen Tötung ungeborener Menschen ermöglichten. Kardinal Meisner www.kreuz.net/article.3254.html
#26 Pater Lingen 11:09:56 | Montag, 11. Dezember 2006
„Christen glauben (…) nicht an die Ewigkeit des Geistes und die Unsterblichkeit der Seele.“ Soweit die
Lehre der V2-Funktionäre, hier: Franz Kamphaus in der FAZ (s.u.). Zur katholischen Lehre: www.kirchenlehre.com/seele.htm
@Regina Einen Bischof, von dem andere Bistümer nur träumen können. Ja, die ungeborenen Kinder, die
er in seinen Beratungstellen mittels Scheinberatung frühzeitig ins Jenseits befördert hat, warten schon
sehnsüchtig darauf diesen Albtraum mit Palmwedeln begrüssen zu dürfen.
#24 Regina 1961 09:40:11 | Montag, 11. Dezember 2006
Bischof Kamphaus Ich bete darum, daß der Heilige Vater unseren Bischof im Februar 2007 nicht aus seinem
Amt entläßt, auch wenn es dem Bischof gesundheitlich sicher „gut tun“ würde. Und jeder, der auch nur
einen Funken Verstand hat, weiß, daß Bischof Kamphaus ein Katholik allererster Güteklasse ist. Einen
Bischof, von dem andere Bistümer nur träumen können. Wenn man mit ihm spricht, hat man wenigstens das
Gefühl einem Menschen gegenüber zu stehen, der zuhört und einen versteht. Wo gibt es so etwas denn
noch? Ebenso bei seinen Predigten. Davon nimmt man immer etwas mit in den Alltag. Gott sei Dank, daß
wir so einen Hirten hatten, haben und hoffentlich noch einige Jahre haben werden!!!
nicht sauber es ist nicht ok, wenn ein Forumsteilnehmer hier andere herabsetzt, z.B.: aus „Graf von Galen“
ein „Gräflein Galen“ macht oder dem anderen ‘bescheinigt’: „Sie sind ja ein cleveres Bürschchen!“ Auf
die Gefahr hin, jetzt selbst so belangt zu werden: bitte nicht. Und auch wenn das jeder mal macht (von
mir mag es auch die eine oder andere ironische Bemerkung geben) , als „Standard“ hier sollte das nicht
einreißen – wer sowas als „Normalfall“ anwendet disqualifiziert sich nur selbst.
Gräflein Galen Und damit haben Sie sich aus der Affäre gezogen -glauben Sie? Artikel in der FAZ und
der Bischof behauptet, es kommt nichts danach? Sie sagen das? Ich frage bei der Chefredaktion der FAZ
nach. Einverstanden? Dieser Artikel würde dann dem widersprecheen, was Herr Bischof Kampfhaus bis jetzt
gepredigt und geschrieben hat. Das behaputen Sie also?
#17 Graf von Galen 22:41:09 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Wider VII, Sr Maria Andrea Bischof Kamphaus äüßerte sich so in einem Aufsatz für die FAZ. Leider kann
ich Ihnen nicht das Erscheinungsdatum angeben. Wenn ich mich recht entsinne, war es in diesem Jahr.
#15 Gotthard 22:27:54 | Sonntag, 10. Dezember 2006
überzeugend Bischof Kamphaus ist doch einer der überzeugensten und untadeligsten Bischöfe in Deutschland.
Sein JA ist wirklich ein JA, und sein NEIN wirklich ein NEIN. Sein Lebensstil ist schon eine Predigt…
einfach überzeugend!
#14 Graf von Galen 22:12:15 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Wider VII Da Bischof Kamphaus der Meinung ist, daß nach diesem Leben nichts mehr kommt, „beglückt“ er
halt die Fernsten mit seinem ätzenden Gutmenschentum. Ich hoffe, daß der Hl. Vater seinen Rücktritt
zum 75. annimmt. Er könnte dann ja Bischof Algermissen nach Limburg versetzen, da kann er wahrscheinlich
nichts mehr kaputt machen und Fulda wieder eine katholischen Oberhirten schenken.
DANKE Danke Herr Benedikt! Es ist doch einfach toll: Nach Lehmann, Algermissen kommt jetzt Kamphaus dran!
Ja Bischof Kamphaus hat Jesus sehr gut verstanden, denn ER stand auf jeden Fall auf der Seite der ARMEN
und er hat verstanden, dass die Option Jesu eindeutig für die Armen ist. Für sie vor allem ist Gott
„schwach“ geworden, für sie hat ER eine besondere Schwäche!
#12 Benedikt 18:49:45 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Gutierrez Offenbar ist Mons. Kamphaus auch von der südamerikanischen Befreiungstheologie beeindruckt.
Im Jahre 1986 verteidigte er in einem Gespräch mit dem Befreiungstheologen Gustavo Gutierrez den umstrittenen
Linkstheoretiker vor dem Marxismus-Vorwurf. Ui toll, was für ein Beweis. Ein gewisser Gerhard Ludwig
Müller, wohnhaft in Regensburg, schreibt zusammen mit Gutierrez Bücher. Über einen Abfall Müllers
an die Befreiungstheologie war auf kreuz.net seltsamerweise noch nichts zu lesen.
#11 methusalix † 18:41:19 | Sonntag, 10. Dezember 2006
als wäre „gut“ an „katholisch“ und „schlecht“ an „alles ausser katholisch“ gebunden aber einige scheinen
das zu glauben. Es sei ihnen gegönnt. Die Überraschung wird dann nur um so grösser.
#6 methusalix † 16:20:57 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Ist Gott katholisch? Der Bischof von Limburg lehnt eine Rückbildung des überregulierenden Staates mit
dem Ruf ab: „Gott ist kein Neoliberaler.“ Vielleicht ist Gott sogar römisch-katholisch und Mitglied bei
Opus Dei, der sancta mafia? Wenn man den Artikel liest, könnte man dies glauben. Allerdings glaube ich,
dass Gott deutlich wohlgefälliger auf Hengsbach, als auf die Ackermänner, Essers, Schrempps und Kleinfelds
schaut. Aber das ist ja kein Dogma. Und nur Dogmen muss man glauben, wie uns C. Hüller in einem anderen
Thread deutlich machte.
#5 Mens Sana 15:30:10 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Alte Seilschaften, neu geknüpft? Endlich wieder ein Kathole alter Schule, damit wir wieder wissen, warum
wir Ihnen nicht über den Weg trauen. Merkwürdigerweise zetern gerade diejenigen am lautesten gegen Abtreibung,
die gar keine Problem damit haben, dieselben Menschen im späteren Verlauf ihres Lebens verhungern oder
erfrieren zu lassen. Irgendwie muss das wohl die gottgefällligere Engelmacherei sein. Warum sonst möchter
dieser Hubert Becker, den arbeiten-müssenden Menschen seinen Raubtierrudel-Genossen der arbeiten-lassenden
Fraktion zum Fraße vorwerfen. Oder heißt zurück zur guten alten Zeit auch zurück zu alten Allianzen –
die Kirche als willfähriger Büttel und Erfüllungsgehilfe der Mächtigen. MS
nur Afrika? man stelle sich vor, mehrere Staaten belügen die Welt über die angebliche Bedrohung durch
einen anderen Staat – fahren mit zigtausenden Soldaten hin – töten hunderttausende Menschen – treiben
dieses Land in den Bürgerkrieg – setzen eine Marionettenregierung ein – pumpen die Bodenschätze (Öl)
ab, um sich einen Teil der Kosten zu ersetzen – und nennen sich „zivilisiert“, „demokratisch“, „friedliebend“,
„human“. Aber logischerweise ist alles ok, denn der Diktator dort war ja ebenfalls ein Quälgeist und
hat ebenfalls das Irakische Volk drangsaliert – da ist dann alles voll ok. Voll ok … total voll …
Damit hat er keinesfalls Recht, denn die Armen und Arbeitenden Europens und Afrikas werden von den kriminellen
Eliten, denen Gotthard auf Gedeih und Verderb verbunden ist, ausgenuckelt!!!
Strukturen Der Abteilungsleiter Winfried Monz spricht von „Strukturen der Räuberei“ und „struktureller
Arroganz“, wenn er die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Industrieländern und Afrika darstellt. damit
hat er völlig Recht!!!!!!!!!!!!!!!