Zwei katholische Organisationen, die sich in Deutschland um schwangere Mütter in Not kümmern, sind sich kürzlich in die Haare geraten.
Homepage des Bistums Mainz
(kreuz.net) Die Stiftung ‘Ja zum Leben’ und der ‘Sozialdienst katholischer Frauen’ haben kürzlich die
Klingen gekreuzt.
Grund ist ein Artikel, der in der Septemberausgabe der Zeitschrift ‘Stiftungsbrief –
Informationen der Stiftung Ja zum Leben’ erschienen ist.
Dort ging es unter der Überschrift „Was uns
Kinder wert sind…“ auf Seite 1 um die Schwangerenberatung des ‘Sozialdienstes katholischer Frauen’ in
Mainz.
Wieviel kostet eine Abtreibung? Ein Menschenleben.
Eine schwangere Studentin habe wegen ihrer Mutterschaft um Beratung angesucht und sich nach finanziellen
Hilfen erkundigt.
Darauf habe die Mainzer Beraterin des ‘Sozialdienstes’ gefragt, wie die Studentin in
ihre Situation – ohne familiären Rückhalt und ohne Kindsvater – habe kommen können.
Die Beraterin
habe schließlich erklärt, der Studentin nicht helfen zu können.
In einer Gegendarstellung, die in
der Novemberausgabe des ‘Stiftungsbriefes -Informationen der Stiftung Ja zum Leben’ publiziert wurde,
dementiert der ‘Sozialdienst katholischer Frauen’:
„Keine SkF-Beraterin hat sich gegenüber einer beratungssuchenden
Studentin in dieser Weise geäußert.“
Die Erklärung ist von der Bundesvorsitzenden des ‘Sozialdienstes’
sowie von dessen Generalsekretärin unterzeichnet.
Doch die Redaktion des ‘Stiftungsbriefes’ der Stiftung
Ja zum Leben läßt sich nicht überzeugen.
Nach Rücksprache mit der betreffenden Studentin hält man
dort an der Darstellung des Beratungsgesprächs mit einer Mitarbeiterin des ‘Sozialdienstes katholischer
Frauen’ in Mainz fest.
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27 Lesermeinungen
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#29 20mancro5 † 11:36:19 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Feuer am Dach @laikos Das musst du so sehen: Wenn man alle Kirchenfürsten die Dreck am Stecken haben
in die die ewige Verdammnis schicken würde,müsste man die die Hölle binnen kürzester zeit wegen überfüllung
schliessen
#28 Benedikt 13:36:04 | Donnerstag, 30. November 2006
@ laikos Vielleicht bringen Sie auch mal Beweise für Ihre wüsten Theorien. Ansonsten sollten Sie sich
nämlich vor dem Feuer in Acht nehmen und zwar nicht vor dem Fegefeuer, sondern vor dem anderen…
#27 laikos 12:05:00 | Donnerstag, 30. November 2006
@Maledica Kardinal Lehmann ist nichts mehr heilig. Er darf jedes Katholische Dogma und Kanonische Recht
brechen ohne jemals dafür belangt zu werden. So ist es übrigens bei allen Teufelsdienern. Man kann sie
nicht auf Erden für Ihre Taten belange, weil sie von Satan geschützt werden. Dafür werden die qualen
nach dem Absterben um so schlimmer sein wo wir bei dem Thema Fegefeuer und Hölle sind.
#26 Maledica 11:20:14 | Donnerstag, 30. November 2006
Lehmann Wie gut, daß Lehmann nicht so oft in Mainz ist, denn sein Verständnis für die Frau wäre wahrscheinlich
so weit gegangen, daß er dieser einen Abtreibungsschein ausgestellt hätte. Bei der Talkshow im Staatstheater
hat er bereits mit Sterbehilfe assistenten sympathisiert- wobei er den Sohn einer schwerkranken Frau voll
verstehen konnte, der seine Mutter ins Jenseits beförderte
#25 Benedikt 23:49:47 | Mittwoch, 29. November 2006
@ Gotthard Tut mir leid, aber die mangelnde Präsenz von Kardinal Lehmann in seinem Bistum wird mitnichten
nur von Tradis oder Konservativen beklagt. Sehr viele Gläubige beklagen sie, auch solche, die mit dem
Kardinal inhaltlich völlig übereinstimmen. Das ist einfach so, das kann man nicht so ohne weiteres abbügeln.
Wirklich.
#19 gelasius 21:36:26 | Mittwoch, 29. November 2006
@breze und gunsenum Wir behalten die Vorgänge auf jeden Fall im Auge. Ob in der Rote Liste etwas gegen
Synapsenfeinverstaubung zu finden ist ? Schaun mer mal.
#17 Gotthard 21:03:02 | Mittwoch, 29. November 2006
@ExBochumer Ein Kardinal, der nur sehr wenig in seinem Bistum präsent ist. Bischof Lehmann hat halt keine
Mini-Kuschel-Aufgaben wie diese hochgelobten SJM-Männer. Wie ich diese inhalts- und ahnungslosen Postings
mit Versatzstücken einer guten Textverarbeitung liebe … sie sagen leider mehr über die Verfasser als
über die Personen aus, denen ans Bein gepinkelt werden soll.
#14 Hypatia 20:54:06 | Mittwoch, 29. November 2006
@ Gunsenum und ExBochumer Wie Sie sich am 24.11. um 15 Uhr something eingebracht haben, hat schon sehr
viel Kafkaeskes- Rothsches… meinen Sie nicht? @ ExBochumer: Sie verletzen mich!
#11 ExBochumer † 20:43:42 | Mittwoch, 29. November 2006
Aus Mainz kommt nie was Gutes … … auch nicht vom Oberhirten der Diözese Mainzm, der ein Kardinal
ist. Ein Kardinal, der nur sehr wenig in seinem Bistum präsent ist. Ein Kardinal, der sich selbst in
in seinem eigenen Heiligenschein sonnt, ein Bischof, der lieber in Karnevalsveranstaltungen auftritt,
eher in Lions-Veranstaltungen seine Präsenz kundtut … Aber in seinem eigenen Bistum ist er wenig präsent.
Er versucht vielleicht nur zu delegieren. Das mag nur zu seinem Vorteil gesagt zu sein.
Philip Roth Liebster Herr aus Gunsenum, mir deuchte doch, Sie pflegten unentwegt der Hohen Wissenschaft.
Und dann fragen Sie mich, wer denn Philip Roth sei, der als zukünftiger Nobelpreistträger der Literatur
gehalndelt wird.
Lieber Nachbar Wo nehmen Sie die Kraft her? Wie ich bei der Aufarbeitung der Postings feststelle, waren
Sie während meiner Abwesenheit wohl vollauf damit beschäftigt, den Lesern hier Philip Roth näherzubringen.
#5 Gunsenum 20:10:19 | Mittwoch, 29. November 2006
Narhallamarsch! nachdem das Thema FULDA und ALGERMISSENnun wohl endgültig durch ist (Die Hetzerschreierei
hat in der Sache nichts gebracht oder verändert!!) ist nun wohl wiedermal MAINZ mit KARDINAL LEHMANN
an der reihe abgewatscht zu werden. ich warte gespannt wann LIMBURG und KAMPHAUS diese Woche noch dran
sind! Schaffen die schwätz.net-Autoren das?
@ Mainz Und jetzt nehme man beherzt den Zauberstab in die rechte Hand und spreche die magischen Worte…
Der Mainzer Sozialdienst tut sein Möglichstes, es ist sicher schlimm, wenn die eine oder andere Frau
enttäuscht ist ob der begrenzten Möglichkeiten, Wunder dauern eben etwas länger. Wie wäre es denn
mal mit Eigenverantwortung?
#2 Pünktchen 19:03:32 | Mittwoch, 29. November 2006
„Fundamentalismus“ Robert Spaemann: Der letzte Mensch Nietzsches: das ist die Verkörperung des banalen
Nihilismus. Er nennt sich heute selbst „Liberalismus“ und hat für alles, was sich ihm nicht fügt, die
Einschüchtervokabel „Fundamentalismus“ bereit. Ein Fundamentalist ist in diesem Sinne jeder, dem es mit
irgend etwas ernst ist, das für ihn nicht zur Disposition steht. Für den banalen Liberalismus ist Freiheit:
Vermehrung von Optionschancen. Er läßt aber keine Option gelten, für die es sich lohnte, auf alle übrigen
zu verzichten. Von einer solchen Option aber spricht das Evangelium: von dem Schatz im Acker und der kostbaren
Perle, für die der, der sie findet, alles verkauft. www.kath-info.de/kultur.html
TV-Tipp! Auf 3Sat am 6. Januar 2007 „Mit Gott gegen alle“, Dokumentation im Rahmen des 3sat-Thementags
„Im Namen Gottes – Kampf und Toleranz der Kulturen“ „weltweit sind religiöse Fundamentalisten auf dem
Vormarsch, verbreiten im Namen Gottes Furcht und Schrecken. Sie kämpfen, wie die Dokumentation von Dirk
Laabs zeigt, „Mit Gott gegen alle“. Der Filmemacher trifft religiöse Fundamentalisten christlicher und
islamischer Couleur in Deutschland, Belgien, Kanada und den USA. Im Rahmen des 24-stündigen 3sat-Thementags
„Im Namen Gottes – Kampf und Toleranz der Kulturen“ zeigt er, wie massiv der Einfluss religiöser Eiferer
bereits ist und wie sehr er allgemein unterschätzt wird.“ Es freut mich UNSAGBAR, dass die Presse – sogar
in den öffentlich-rechtlichen Kultursendern nicht mehr bei christlichem Fundamentalismus wegschaut, sondern
diesen ganz klar benennt und in gleichem Atemzug mit islamischem Fundamentalismus nennt. Einen Unterschied
gibt es da wirklich nicht mehr. Jeder, der kreuz.net lang genug verfolgt, weiß wovon ich rede. Ich hoffe,
dass entsprechende Sender bald erste Konzepte vorschlagen, wie man Minderjährige in Deutschland vor christlichem
Terror und Gehirnwäsche besser schützen kann.