Seele, bist du der Heiligen Jungfrau schon als der Mittlerin aller Gnaden begegnet? Der Hl. Papst Pius X. zeigt dir in seiner Enzyklika „Ad diem illum“ die herausragende Stellung der Muttergottes im Heilsplan Gottes. Sie ist die erste Dienerin beim Austeilen der Gnade.
Samstag, 29. Januar 2005 08:39
Bruno-Maria Schulz: Maria soll keine Gnade bewirken können???
Dieser Satz:
>>>Es ist klar, dass wir nicht im Entferntesten daran denken, der Gottesgebärerin die Kraft zuzuschreiben, übernatürliche Gnaden zu bewirken<<<
ist geeignet viele Missverständnisse zu schaffen.
Denn zu leicht wird „übernatürliche Gnaden“ mit übernatürlichen Werken missverstanden, die fürwahr Maria tun kann; die aber Viele bewirken können, gemäss dem Jesuwort
Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen, und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater.
Dieser Satz aus dem Evangelium nach Johannes ist schwer zu verstehen und auch nicht Gegenstand dieser Erklärung – es sei denn, man sieht ihn im Zusammenhang mit „Glaube kann Berge versetzen“ und erkennt daraus, dass Keiner von uns vollkommenen Glauben hat – außer den Heiligen die Jesus erlebten.
Dass aber Maria, die von Christus gekrönte Himmelskönigin, übernatürliche Gnaden bewirken kann – durch Fürbitte bei Jesus Christus, sollte uns, ganz im Gegensatz zur Eingangserklärung, klar sein.
Gegenteilige Begründungen sind wünschenswert.
Stünde oben „Gnaden ZU GEBEN bzw zu schenken“ fände ich es akzeptabel. Aber „BEWIRKEN“ scheint inakzeptabel falsch.
Bruno-Maria Schulz
>>>Es ist klar, dass wir nicht im Entferntesten daran denken, der Gottesgebärerin die Kraft zuzuschreiben, übernatürliche Gnaden zu bewirken<<<
ist geeignet viele Missverständnisse zu schaffen.
Denn zu leicht wird „übernatürliche Gnaden“ mit übernatürlichen Werken missverstanden, die fürwahr Maria tun kann; die aber Viele bewirken können, gemäss dem Jesuwort
Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen, und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater.
Dieser Satz aus dem Evangelium nach Johannes ist schwer zu verstehen und auch nicht Gegenstand dieser Erklärung – es sei denn, man sieht ihn im Zusammenhang mit „Glaube kann Berge versetzen“ und erkennt daraus, dass Keiner von uns vollkommenen Glauben hat – außer den Heiligen die Jesus erlebten.
Dass aber Maria, die von Christus gekrönte Himmelskönigin, übernatürliche Gnaden bewirken kann – durch Fürbitte bei Jesus Christus, sollte uns, ganz im Gegensatz zur Eingangserklärung, klar sein.
Gegenteilige Begründungen sind wünschenswert.
Stünde oben „Gnaden ZU GEBEN bzw zu schenken“ fände ich es akzeptabel. Aber „BEWIRKEN“ scheint inakzeptabel falsch.
Bruno-Maria Schulz
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