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Mittwoch, 29. November 2006 16:36
Die Erzdiözese Genua wartete kürzlich mit einer hochinteressanten Erklärung zur Alten Messe auf. Darin ist auch von Pater Pio und seinen liturgischen Präferenzen die Rede.
Zurück zum Artikel 33 Lesermeinungen:
Montag, 18. Dezember 2006 18:48
Arwen: Wer schreibt hier von wem ab???
Dieser Text aus Genua ist heute doch noch auf kath.net erschienen. Kleines Detail: Das angegebene Erscheinungsdatum der Erklärung ist das Veröffentlichungsdatum auf kreuz.net und nicht das zwei Tage ältere auf der Webseite der Erzdiözese Genua.

Im Übrigen wundert mich bei der einseitigen und unsachlichen Berichterstattung von kath.net nichts mehr
Sonntag, 3. Dezember 2006 16:31
nightlight20022001 †: Um was streitet ihr eigentlich?
Hier wird gestritten ob das Wort Opfer in der Messe erwähnt wird oder nicht.Ob man die Messe in der Landessprache hält oder auf Latein.

Was steht eigentlich in der heiligen Schrift in Hebräer?Was lehrte denn der Apostel Paulus?

Hebräer Kapitel 9 Absatz 24

Denn Christus ist nicht eingegangen in das Heiligtum, das mit Händen gemacht(Tempel in Jerusalem) und nur ein Abbild des wahren Heiligtums ist,sondern in den Himmel selbst,um jetzt für uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen;auch nicht,um sich oftmals zu opfern,(wie in der Eucharestie) wie der Hohepriester alle Jahre mit fremdem Blut in das Heiligtum geht;sonst hätte er oft leiden müssen vom Anfang der Welt an.Nun aber, am Ende der Welt, ist er ein für alle Mal erschienen, durch sein eigenes Opfer die Sünde aufzuheben.(die aus dem Fleisch begangen werden und wofür die gefallenen Engel verantwortlich sind)Und wie den Menschen bestimmt ist, „einmal“ zu sterben, danach aber das Gericht:so ist auch Christus „einmal“ geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen;zum zweiten Mal wird er nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil.

Richtet nicht dass ihr nicht gerichtet werdet,Satan war der Ankläger der verworfen ist.
Freitag, 1. Dezember 2006 19:43
im lateinischen Text ist es noch erwähnt. Im deutschen? nicht mehr.

@Ottaviani: wenn ein Priester das Opfer in der Messe nicht erwähnt, und sonst aber auch nicht, dann leugnet er es. Das ist die Häresie durch Weglassen – keine Erfindung durch mich.
Freitag, 1. Dezember 2006 13:16
Romano: 2. Hochgebet
Ottaviani schrieb:

Nein, nicht häretisch, aber auf jeden Fall defizitär!

Möglicherweise defizitär, aber: das Opfer mit dem Verb „offerimus“ durchaus erwähnt.
Freitag, 1. Dezember 2006 13:08
Alfredo Ottaviani: @Möchtegern-Kathole
„Und die Vorgabe des 2. Canon ist schon fast häretisch, weil eben das Opfer darin nicht erwähnt wird.“

Nein, nicht häretisch, aber auf jeden Fall defizitär!

Alfredo Card Ottaviani
Donnerstag, 30. November 2006 20:28
der am häufigsten gelesene und in manchen Pfarren fast ausschließliche Canon des NOM ist der zweite. Und darin wird das „Opfer“ faktisch geleugnet.

Das es ad libitum Canones gibt, die das Opfer erwähnen, aber selten verwendet werden (manche Priester machen eine löbliche Ausnahme) ändert nichts an der Aussage. Dass Sie schon das 4. Hochgebet bemühen müssen zeigt, dass sie kein Beispiel im 2. gefunden haben.

Deshalb rede ich keinen „Stuss“, und kenne den NOM sehr gut. Und die Vorgabe des 2. Canon ist schon fast häretisch, weil eben das Opfer darin nicht erwähnt wird.

Was würden sie beispielsweise von einer Laudatio auf einen neuen Ehernbürger halten, in der der Ehrenbürger nicht erwähnt wird? Deshalb ist das 2. Hochgebet „Stuss“.
Donnerstag, 30. November 2006 10:05
Maledica: Versus Deum
@Ruhrpotti
bei aller Toleranz, aber wenn’s ‘ne V-II Veranstaltung ist, kann sie nicht würdig gefeiert werden. Das liegt schon alleine daran, daß der Priester zum Volke und zu GOTT HIN (und schon gar nicht!) zelebriert, sondern „feiert“.
pax tecum

Ihre Intelligenz scheint die der Modernisten nicht gerade zu übersteigen!
Wenn Sie schon das letzte Konzil mit der Abkürzung einer Vergeltungswaffe der Nationals-Sozialisten terminieren, sollten Sie schon belegen, wo dieses den die Zelebration zum Volke hin eingeführt hat.
Oder schweigen Sie lieber!
Donnerstag, 30. November 2006 09:01
Jean: @ möchtegern
Reden Sie doch bitte keinen Stuss: wenn sie den Neuen Ordo nicht kennen, heißt das noch lange nicht, dass deswegen dort nicht von „Opfer“ gesprochen wird. Und wenn Sie sich mal das neue 4. Hochgebet ansehen, ist dort von fast nichts anderem die Rede.
Also wenn Sie über den neuen Ordo reden, dann unterscheiden Sie zuerst die Vorgabe des Messbuches von dem, was vielerorts ungedeckt daraus gemacht wird. So schwer kann das doch nicht sein. Dann erst wird eine Diskussion substantiell.
Donnerstag, 30. November 2006 08:26
landorganist: Blablabla
Immer die gleichen Gerüchte!!!!! Träumt weiter, Kreuznattern.
Donnerstag, 30. November 2006 07:50
zwobbel: Voll daneben ruhrgebietler!
aber wenn’s ‘ne V-II Veranstaltung ist, kann sie nicht würdig gefeiert werden. Das liegt schon alleine daran, daß der Priester zum Volke und zu GOTT HIN (und schon gar nicht!) zelebriert, sondern „feiert“.

Abgesehen davon das Sie wohl ein „nicht“ vor dem „zu Gott“ vergessen haben – auch sonst voll daneben!

1. Ein sprachlich unsinniger Gegensatz zwischen zelebrieren und feiern, der gar keiner ist.

2. Der neue Ritus ist eigentlich auch zum Hernn hin zu „zelebeiern“ oder „feierbrieren“

Es ist lediglich auch erlaubt ihn zum Volk hin zu zelebrieren. Aus dieser „Auch-Erlaubnis“ wurde mit Hilfe des Räteterrors gemacht: „Wer zum Herrn hin feiert ist ein Rechtsextremist.“ (von Sinn her mit verschiedenen Abstufungen)

Daher ist ihre Behauptung und Formulierung, welche das hl. Meßopfer herabsetzt, „ne V-II Veranstaltung“ könne „nicht würdig gefeiert werden“ nicht zu halten. Es geht sehr gut und ich habe es schon oft erlebt. Das Problem: es hängt weit mehr vom Priester ab als beim alten Ritus.

Was die Kritik an der modernen Zelebrationsrichtung nicht schmälert: Wer den Altar umdreht, der dreht die hl. Messe um!
Mittwoch, 29. November 2006 23:57
möchtegern-kathole: geht es um …
… Versöhnung der Riten?
Zwei Riten können unterschiedlich sein, aber doch gleichberechtigt. Aber kann ein Ritus bestehen, der inhaltlich unzureichend ist? Nach der Änderung des „alle“ in „viele“ sollte B16 das 2. „Hochgebet“ des NOM als unzureichend abschaffen.
Mittwoch, 29. November 2006 23:45
Benedikt: Hört, hört
„Zwei gültige Formen des gleichen katholischen Glaubens – jene des Heiligen Pius V. und jene von Paul VI. – dürfen nicht als »Ausdruck verschiedener Ausrichtungen« und folglich als miteinander unversöhnlich hingestellt werden.“

Ein wahres Wort.
Mittwoch, 29. November 2006 23:20
möchtegern-kathole: na ja, wenn …
… die Übersetzung multis-alle intelligent ist *g?

Der Begriff „Opfer“ ist übrigens auch an fast allen Stellen des lateinischen NOM rausgeflogen, insofern: der Hinweis ist kein gutes Argument.

Im Gegenteil: er beweist, dass es noch andere Übersetzungsfehler gibt (dort, wo im lat. Text ‘Opfer’ steht, im deutschen irgendwas anderes steht)
Mittwoch, 29. November 2006 22:53
Sr. Maria Andrea †: Möchtegerne –
DUMM – DREIST – DAEMLICH
Mittwoch, 29. November 2006 22:51
Gotthard: @möchtegern-kathole
ist immer noch der dumm-dreist-dämliche Text.

mach dich bitte mal am lateinischen Messbuch kundig…
Mittwoch, 29. November 2006 22:39
möchtegern-kathole: das Hauptproblem des NOM …
… ist immer noch der dumm-dreist-dämliche Text. 2 Beispiele:

* „multis“ wird mit „alle“ übersetzt (auch wenn B16 das ändern will)
* der Begriff „Opfer“ wurde aus dem Canon getilgt.

Wenn die Gläubigen den Textvergleich haben (und den häufigen Schwindel vom „nur die Sprache hat sich geändert“ auf breiter Linie kapieren), dann wird vielleicht von dem NOM in paar Jahren nicht mehr viel übrig sein.

Was erhält man, wenn man alle Fehler des NOM behebt? die alte Messe
Mittwoch, 29. November 2006 22:21
Breze: @ ruhrgebietler
Nur so eine Frage, was heisste denn zelebrieren auf deutsch?
Mittwoch, 29. November 2006 22:19
r.ruhrgebietler: @agmen – da stimmt was nicht
bei aller Toleranz, aber wenn’s ‘ne V-II Veranstaltung ist, kann sie nicht würdig gefeiert werden. Das liegt schon alleine daran, daß der Priester zum Volke und zu GOTT HIN (und schon gar nicht!) zelebriert, sondern „feiert“.
pax tecum
Mittwoch, 29. November 2006 21:26
agmen: @Gotthard
Richtig, in meiner Pfarrei würde sich nichts ändern, ich erwarte es auch gar nicht. Hier wird nämlich die hl. Messe nach dem neuen Ritus würdig gefeiert.
Allerdings wird durch eine Erlaubnis der Priesterbruderschaft vieles erleichtert (z.B. können dann auch alte Messen ohne Behinderung im Bistum Mainz gefeiert werden).
Mittwoch, 29. November 2006 21:05
Gotthard: @agmen
bis die „alte“-Messe wieder komplett erlaubt wird???
…und was wird dann in Deiner Pfarrei passieren?…

Nix!!!!!
Mittwoch, 29. November 2006 20:47
agmen: @Wie lange müssen
wir uns noch gedulden bis die „alte“-Messe wieder komplett erlaubt wird???
Mittwoch, 29. November 2006 20:29
Fest_im_Glauben: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 29. November 2006 19:01
Pünktchen: „Fundamentalismus“. Robert Spaemann:
Mittwoch, 29. November 2006 18:47
Auf 3Sat am 6. Januar 2007
„Mit Gott gegen alle“, Dokumentation im
Rahmen des 3sat-Thementags „Im Namen Gottes – Kampf und Toleranz der Kulturen“

„weltweit sind religiöse Fundamentalisten auf dem Vormarsch, verbreiten im Namen Gottes Furcht und Schrecken. Sie kämpfen, wie die Dokumentation von
Dirk Laabs zeigt, „Mit Gott gegen alle“. Der Filmemacher trifft religiöse Fundamentalisten christlicher und islamischer Couleur in Deutschland, Belgien, Kanada und den USA. Im Rahmen des 24-stündigen 3sat-Thementags „Im Namen Gottes – Kampf und Toleranz der Kulturen“ zeigt er, wie massiv der Einfluss religiöser Eiferer bereits ist und wie sehr er allgemein unterschätzt wird.“

Es freut mich UNSAGBAR, dass die Presse – sogar in den öffentlich-rechtlichen Kultursendern nicht mehr bei christlichem Fundamentalismus wegschaut, sondern diesen ganz klar benennt und in gleichem Atemzug mit islamischem Fundamentalismus nennt. Einen Unterschied gibt es da wirklich nicht mehr.

Jeder, der kreuz.net lang genug verfolgt, weiß wovon ich rede. Ich hoffe, dass entsprechende Sender bald erste Konzepte vorschlagen, wie man Minderjährige in Deutschland vor christlichem Terror und Gehirnwäsche besser schützen kann.
Mittwoch, 29. November 2006 18:02
Jean: @ Maledica
War mir klar, dass gleich jemand dieses Herrenwort zitieren würde.
Aber haltet doch mal das Wort Jesu neben das von „laikos“, dann fällt euch gewiss schnell etwas auf. Die Version von „laikos“ hat etwas ungesund maßloses und ist, gewollt oder nicht, zynisch.
Keines von beidem lässt sich vom Wort aus der Hl. Schrift behaupten.
Mittwoch, 29. November 2006 17:54
Maledica: Verderben der Seele
@Jean & Gelasius

Mt 10,28
Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.
Mittwoch, 29. November 2006 17:37
Jean: laikos – wahrlich stümperlich
Verraten Sie mir doch bitte eines: Haben Sie beim Tippen Ihres wundersamen Beitrags eben nicht vielleicht einen Krampf in den Fingern erlitten?
Mittwoch, 29. November 2006 17:34
gelasius: @laikos
Genau, der Oekumenismus hat viel mehr Todesopfer gefordert als die Abermillionen, die auf das Konto der von Ihnen genannten Herren gehen.
Mittwoch, 29. November 2006 17:31
laikos: Messe-Ökumene
Jetzt will man den teuflischen Ökumenismus auch in die Messe hineinschleußen. Man kann nicht die alte mit der neuen Messe vereinigen, genau sowenig wie man eine Eineit zwischen Protestanten, Katholiken und Muslimen finden kann. Unmöglich.
Der Ökumenismus ist das allerschlimmste was jemals auf Erden passiert ist. MaoTseTung, Stalin, Hitler waren unendlich mal weniger schlimm als der Ökumenismus
Mittwoch, 29. November 2006 17:15
Pünktchen: Der Bischof von Genua
scheint eher eine Lanze brechen zu wollen für die breitere Zulassung der alten Messe. Wir erinnern uns, daß zahlreiche franz. Bischöfe im Vorfeld der erwarteten Entscheidung aus Rom das Argument eines angeblich bedrohlichen „Biritualismus“ vortrugen. Die Stellungnahme aus Genua liest sich wie eine Entkräftung dieses Arguments.
Mittwoch, 29. November 2006 17:03
Daniel Stöhr: ist halt so…
„Zwei gültige Formen des gleichen katholischen Glaubens – jene des Heiligen Pius V. und jene von Paul VI. – dürfen nicht als »Ausdruck verschiedener Ausrichtungen« und folglich als miteinander unversöhnlich hingestellt werden.“

Naja, es ist nur einfach so, dass genau das der Fall ist. Deshalb muss auch gar nichts „hinstellen“.
Mittwoch, 29. November 2006 17:03
Gotthard: Verständnis
Frau schon eher?
Mittwoch, 29. November 2006 16:53
Hyazinth: Dieser
Mann hat den Ritus einfach nicht verstanden!
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