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„Wahrhaft tragisch“ + Lieber Krötenwanderungen + Auftrag als Getaufte? + Meßdiener im Alten Ritus + Ganz dicht?
Benedikt XVI. nahm am gestrigen Fest des Hl. Apostels Andreas an einer Göttlichen Liturgie teil
Benedikt XVI. nahm am gestrigen Fest des Hl. Apostels Andreas an einer Göttlichen Liturgie teil
© N. Manginas/Vom ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel veröffentlichtes Pressefoto
„Wahrhaft tragisch“

Türkei. Bei einem Treffen mit dem armenischen Apostolischen Patriarchen von Istanbul, Mesrob II., erwähnte Papst Benedikt XVI. gestern indirekt den Armenischen Holocaust, der von der türkischen Regierung geleugnet wird: „Ich danke Gott für den Glauben und das Zeugnis des armenischen Volkes, die von einer Generation auf die nächste überliefert wurden, oft unter wahrhaft tragischen Umständen, wie jene während des letzten Jahrhunderts.“

Lieber Krötenwanderungen

Deutschland. Der Homo-Ideologe und parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Deutschen Bundestag, Volker Beck, möchte den Gottelästerungsparagraphen abschaffen. Der Paragraph gehöre auf „den Misthaufen der Rechtsgeschichte“, so Beck. Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, meinte zu Becks Forderung, es sei den Grünen anscheinend wichtiger, „Krötenwanderungen zu schützen als den Kernbereich personaler Würde und Freiheit“. Paragraph 166 im deutschen Strafgesetzbuch droht demjenigen mit bis zu drei Jahren Haft, der öffentlich oder durch Schriften religiöse oder weltanschauliche Bekenntnisse in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

Auftrag als Getaufte?

Österreich. Die Linzer Kirchenzeitung berichtete Anfang November, daß in der 1.250 Einwohner zählenden Pfarrei Arbing an einem oder zwei Sonntagen im Monat statt der Messe ein Wortgottesdienst gehalten werde. Den Andachten steht abwechselnd ein siebenköpfiges Team vor. Die sogenannte Liturgiebeauftragte der Gemeinde benützt ein „liturgisches Kleid“: „Was wir tun, ist unser Auftrag als Getaufte“.

Schleichendes Aufkommen der Frauenordination
Joke Litjens ist Pastoralreferentin des Bistums Breda im Süden der Niederlande."Joke" tritt regelmäßig im Holländischen Fernsehen auf. Sie wird auch "Medien-Pastorin" genannt.Auch Ineke van de Par ist Pastoralassistentin in den Niederlanden.

Meßdiener im Alten Ritus

Deutschland. Der Bischof von Münster, Mons. Reinhard Lettmann (73), sprach vor der Homepage seines Bistums ‘Kirchensite.de’ über seine Zeit als Ministrant. Vor dem Zweiten Vatikanum sei der Dienst am Altar natürlich schwerer gewesen: „Man mußte die lateinischen Gebete lernen. Auch der Ritus war anders. Etwa wenn man das Meßbuch tragen mußte, wurden sehr schöne Drehungen erwartet.“ Die Ministrantenstunde habe in den ersten drei Kirchenbänken stattgefunden: „Wir machten alles, was mit der heiligen Messe zu tun hatte, sehr intensiv und genau.“

Ganz dicht?

„Immer wenn ich auf dieses ‘kreuz.net’ gehe muß ich mich fragen, ob die eigentlich noch alle ganz dicht sind. Während sich ihr Kirchenoberhaupt auf eine heikle, sehr mutige und gefährliche Reise begibt, mit seinem Auftreten die türkische Presse restlos für sich einnimmt, wie man schön nachlesen kann, während ein paar Zehntausend arme unterdrückte Christen in der Türkei den glücklichsten Tag ihres Lebens erleben, während er seiner noblen Bestimmung als PONTIFEX MAXIMUS, oberster Brückenbauer, im ganzen Wortsinne nachkommt, während also Leute wie ich – elende, der Hölle anheimgefallene Konfessionslose –, sich große Sorgen um den Mann machen und fast schon das Beten anfangen, daß er gut wieder heimkommt und sich freuen, daß endlich einmal einer etwas tut, um den Dialog der Religionen in Gang zu setzen, während dessen NÖLEN die sich was zusammen, daß es der Sau graut, mit einem UNWISSEN, einer Unreflektiertheit, mangelnder Herzensbildung und Lieblosigkeit, die ohne Beispiel ist. Wenn das gute Christen sind, dann bin ich die Heilige Jungfrau.“

Aus dem Webblock ‘Elsas Nacht(b)revier’, einer in Italien wohnhaften freien Journalistin, Autorin und Lektorin.
      
22 Lesermeinungen
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#23   landorganist   18:23:33 | Samstag, 2. Dezember 2006
Lieber Heinrich von und zu…
Ihre Auswürfe scheinen das Ergebnis eines Blickes in Ihren Spiegel zu sein. Sie gehören doch zur Denunziantenfraktion hier. Also bitte, schärfen Sie Ihre Wahrnehmung, beim Verstand ist die Sache eh hoffnungslos!
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#22   Heggi   11:22:05 | Samstag, 2. Dezember 2006
vox populi,…
die rief doch einst: Kreuzige ihn! Oder?
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#21   vox populi   11:13:12 | Samstag, 2. Dezember 2006
im kirchlichen Dienst
Spinner, Hetzer und Kirchenfeinde, die auf die Stimme des Widersachers hören, gibt es überall. Aber wenn ich im Impressum lese,
‘kreuz.net’ ist die Initiative einer internationalen privaten Gruppe von Katholiken in Europa und Übersee, die hauptberuflich im kirchlichen Dienst tätig sind.,
dann finde ich das erschreckend.
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#20   tau †   23:55:17 | Freitag, 1. Dezember 2006
@ gelasius:
So etwas ähnliches habe ich bereits vor einiger Zeit geschrieben. Was sie bewegt? Ich denke, da gibt es Verführer, nützliche Idioten und unbedarfte, wirklich fromme Menschen.
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#19   gelasius   23:30:29 | Freitag, 1. Dezember 2006
@tau , vox populi
aber die Verkleidung ist löchrig, die Tarnung höchst unvollkommen, überall kann man das durchscheinen sehen, was wirklich darunter steckt.
Und das hat sogar kein charisma, erscheint nicht verlockend, überzeugt nicht. Wir können frohgemut darüber hinweg gehen. Man fragt sich nur: was bewegt diese Hetznet-jünger eigentlich zu ihrem Tun ?
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#18   tau †   23:24:48 | Freitag, 1. Dezember 2006
vox populi: hetz.net ist die Stimme des Satans in katholischer Verkleidung.
Danke für diese klare Aussage. Das sehe ich ganz genauso! Hier werden viele wirklich fromme Menschen nach unten gezogen.
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#17   vox populi   23:10:56 | Freitag, 1. Dezember 2006
Nicht dicht?
Wenn es nur das wäre! Wenn die Redaktion nur nicht ganz dicht wäre! Es ist viel schlimmer. hetz.net ist die Stimme des Satans in katholischer Verkleidung.
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#16   Aragorn   21:54:26 | Freitag, 1. Dezember 2006
messdienerstunden
Bischof Lettmanns Erinnerungen an die eigenen Messdienerstunden lassen eine gewisse nostalgische Sehnsucht an frühere Zeiten erkennen. Heute werden in Messdienerstunden Pizzen gebacken.
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#15   HeinrichvonOfterdingen   16:07:23 | Freitag, 1. Dezember 2006
Lieber Landorganist, Sie schreiben:
Denen droht dann doch keine Gefahr mehr. Sie wollen wieder anzeigen, bei der Polizei anschwärzen, wie auch immer. Sie träumen offenbar davon, dass Ihre Meinung mit dem Gummiknüppel durchgedrückt wird. Schöne Grüße in Ihre sonderbare Gedankenwelt. Die Freiheit, die Sie meinen funktioniert offenbar nur mit Blockwart und Gesinnungsjustiz. Üben Sie Orgel und lassen Sie das Denken sein. Es kommt doch nichts raus dabei.
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#14   Gastus   11:52:30 | Freitag, 1. Dezember 2006
@Uldaricus
Ich hänge mich natürlich ganz ernstzunehmenderweise zur Zeit ein wenig an dem Wort „dicht“ auf, wobei ich mich wiederum frage, warum sich die geschätzte Dame freiwillig in ein Irrenhaus voller Undichter begibt. Mir könnte das nicht passieren, ausser ich hätte beruflich dort zu tun. ;-)
Vielleicht kann das die Dame gelegentlich beantworten. Schreiben hat sie ja gelernt.
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#13   landorganist   11:46:19 | Freitag, 1. Dezember 2006
Der Artikel
„Nicht ganz dicht“ ist ja Klasse! Super formuliert, Inhalt völlig zutreffend, wo kann ich unterschreiben? Man muss kreuznet ja auch mal loben. :(3 hüstel
Der Gotteslästerungsparagraph soll abgeschafft werden?? Nun, da hat Mylord doch völlig recht. Dann kann Kreuznet endlich aus den mysteriösen Weiten des Internets auftauchen und die Verantwortlichen mal in netter Runde vorstellen. Denen droht dann doch keine Gefahr mehr. Wer war denn noch der „Medienbeauftragte“ bei den Pius-Brüdern?
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#12   Udalricus   11:42:46 | Freitag, 1. Dezember 2006
@gastus
Ich gebe Ihnen insofern recht, dass natürlich ständiges Beschwören der „Nicht-Dichthei“ der anderen auch nicht sehr konstruktiv ist. :(3
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#11   Gastus   11:40:26 | Freitag, 1. Dezember 2006
@Uldaricus
Ich glaube, daß Sie mich missverstanden haben.
Wenn die auf „kreuz.net“ stöbernde Dame sich immer Fragen stellen muss, ob hier noch alle dicht sind, dann sollte sie diesen Gang besser meiden oder gegen einen anderen Gang eintauschen.
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#10   Udalricus   11:30:07 | Freitag, 1. Dezember 2006
@Stimme der Vernunft @gastus
Nun, ich sehe das genauso wie die Stimme der Vernunft, denn was wäre, wenn wir einfach über alles hinwegsehen, was uns nicht gefällt:
Drogen, Glaubensabfall, Homosexualität, Häresie, Rassismus, Pornografie etc… ?
Hinsehen statt wegschauen heißt das Motto, sowohl was unnötige Polemiken als auch was ernsthafte Probleme betrifft, die kreuz.net zu Recht aufgreift. :)3 :(3
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#9   Gastus   09:58:13 | Freitag, 1. Dezember 2006
@ … immer hingehen und sich fragen müssen !
„Immer wenn ich auf dieses ‘kreuz.net’ gehe muß ich mich fragen, ob die eigentlich noch alle ganz dicht sind.
Muss wohl zwanghaft sein. Am besser nicht mehr hingehen, dann kommen auch keine Fragen.
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#8   stimme der vernunft †   09:52:24 | Freitag, 1. Dezember 2006
Warum denn nicht?
Noch einmal zum x-ten: wenn Ihnen die Ausrichtung dieser Netzseite mißfällt, dann lesen Sie sie doch einfach nicht!
Man will doch schliesslich auch wissen, was die Sedisvakantisten so denken. kreuz.net als Sedisvakantisten-Organ ist da immer eine gute Quelle. Hier kann man lesen, was Sedisvakantisten bewegt, kann sedivakantische Kampagnen gegen die katholische Kirche verfolgen, kann den Sedisvakantismus mit allen seinen Sumpfblüten kennenlernen.
Gefallen muss einem der Sedisvakantismus, den kreuz.net vertritt, deshalb noch lange nicht, aber man sollte sich schon über den Sedisvakantismus informiert halten als Katholik.
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#7   pati   09:50:26 | Freitag, 1. Dezember 2006
Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder meint:
Eingelegter Ostseehering
10 Heringe mittlerer Größe
Pfeffer
Salz
2 El. Mehl
4 El. Öl
2 Zwiebeln
1 Zitrone
3/4 El. Essig
1/2 Liter helles Bier
Die Heringe werden ausgenommen und bratfertig gemacht.
Mit Pfeffer und Salz würzen, im Mehl wenden. In einer Pfanne mit heißem Öl die Heringe unter öfteren Wenden durchbraten, bis sie eine schöne braune Farbe haben.
Die gebratenen Heringe in eine Schüssel schichtenl. Die Zwiebel und die Zitrone schälen wir, schneiden sie in feine Scheiben und legen sie zwischen die Heringe.
Essig und Bier darübergeben und einen Tag ziehen lassen. :-P
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#6   Hoffnung   09:39:36 | Freitag, 1. Dezember 2006
Zum Titel „Ganz dicht?“
Prima Beitrag! :)3
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#5   Lord Werther   09:26:32 | Freitag, 1. Dezember 2006
@vere
Eigentlich beschäftige ich mich besonders gerne mit den unangenehmen Teilen des Lebens, damit ich sie angenehm gestalten kann.
Es ist nur bezeichnend, dass auf dieser Seite der Wegfall eines Gesetzes bemängelt wird, das auf gerade dieser Seite immer wieder gebrochen wird.
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#4   verecundus   09:23:38 | Freitag, 1. Dezember 2006
@werther
Noch einmal zum x-ten: wenn Ihnen die Ausrichtung dieser Netzseite mißfällt, dann lesen Sie sie doch einfach nicht!
In der gewaltigen Jauchegrube des Internets gibt es soviele Pfützen – jeder findet da etwas passendes für sich.
Aber ganz offenkundig wissen in diesen vergreisten Harz IV-Zeiten etliche Leute nichts gescheites mit ihrer übermäßigen Zeit anzufangen. Da stromert man eben stundelang sinnlos in der schönen, bunten Netzwelt herum – ist ja auch viel amüsanter als sich mit der doofen Realität und ihren lästigen Bestandteilen herumzuärgern…
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#2   Lord Werther   09:11:59 | Freitag, 1. Dezember 2006
Freut Euch, Redaktion!
Paragraph 166 im deutschen Strafgesetzbuch droht demjenigen mit bis zu drei Jahren Haft, der öffentlich oder durch Schriften religiöse oder weltanschauliche Bekenntnisse in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören. Deswegen steht der Server von (haken)kreuz.net doch auch in den Staaten.
Seid doch froh, dass das Gesetz wegfällt, dann dürft Ihr vielleicht auch wieder nach Deutschland kommen.
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#1   Beobachterin   09:04:23 | Freitag, 1. Dezember 2006
Berliner Mulit-Kulti-Schwuchteln und der Misthaufen
zu Herrn Beck: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche sprach dieser Tage von „Multi-Kulti-Schwuchteln in Berlin“. Selbstverständlich blieb die pflichtschuldigste pc-Empörung nicht aus.
Wie recht Herr Nietzsche doch hatte, und jetzt weiß ich, wen er gemeint hat.
und zu Elsa: Joseph Weizenbaum sagte: „Das Internet ist wie ein riesiger Misthaufen.“
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