(kreuz.net) Man weiß nicht, wer zuerst begonnen hat: die Ost-West-Politiker mit den Abrüstungs- gesprächen
oder die Bischöfe mit ihren ökumenischen und anderen Dialogen.
Die Suche nach sogenannten Konsensen
lag in den 60er Jahren in der Luft.
Man veranstaltete Gipfeltreffen und benahm sich wie Politiker: besonders
die Bischöfe.
Den Politikern gleich setzten sie sich an Tische und unterzeichneten inzwischen vergessene
Dokumente.
Wenn der Unterzeichnungsort auch noch ein schönes Plätzchen war, dann um so besser.
Die
Bischöfe verliebten sich so sehr in Synoden, Kongresse und Versammlungen, daß sie vom Blitzlicht der
Kameras geblendet und geschmeichelt, nicht bemerken wollten, wie sich ihre unpolitischen Schäfchen durch
den Hinterausgang verabschiedeten.
Doch inzwischen hat es sich herumgesprochen:
Die Kirche läßt sich mit einer solchen Blitzlichtdiplomatie nicht lenken.
Denn die Diplomatie wurde
von der Politik als Kunst entwickelt, um der Wahrheit aus dem Weg zu gehen.
Die ökumenischen und interreligiösen
Verhandlungen waren nie mehr als diplomatische Verhandlungen.
Doch die Kirche kommt nie um die lästige
Wahrheitsfrage herum. War Christus ein Diplomat? Kann man sich einen diplomatischen Heiligen vorstellen?
Die Diplomatie sagt das eine und meint das andere. Sie liebt es in zweideutigen, dialektischen Formulierungen
zu reden.
Die Absicht besteht darin, daß sich beide Parteien in einer bestimmten Formulierung wiederfinden.
Oder besser gesagt: Der Diplomat stellt seine Position so dar, als ob sie auch im Interesse seines Gegners
wäre.
Je mehr sich die Kirche auf das politisch-diplomatische Parkett begibt, desto mehr muß sie sich
diesem schlüpfrigen Spiel unterwerfen.
Dialektische Zweideutigkeiten sind darum auch das tägliche Brot
der kirchlichen Diplomatie, welche die alte Theologie abgelöst hat.
Theologische Fakultäten – zumal
die konservativen – sind heute bekanntlich Diplomatenschulen. Man denke zum Beispiel an das Opus Dei.
Dabei geht es nicht darum, das Wahre zu sagen – sondern das Richtige.
Eine solche „richtige“ Formulierung
ist die von Benedikt XVI. in Konstantinopel vor den Orthodoxen aufgenommene Aussage seines Vorgängers:
Man müsse die Art und Weise bestimmen, „wie das Petrusamt heute ausgeübt werden könnte und dabei zugleich
dessen Natur und Wesen respektiert wird“.
Die ‘Neue Zürcher Zeitung’ sprach passend von einem „Angebot“.
Die Frage ist nur: an wen? An die Orthodoxen oder vielleicht an die Heterodoxen?
Es steht außer Frage,
daß sich das Papsttum mit Riesenschritten zu einer repräsentativen Monarchie entwickelt (hat).
In welcher
Hinsicht will es sich noch weiter in Luft auflösen, um den Orthodoxen – oder Heterodoxen? – nicht aufzustoßen?
Niemand weiß es.
Statt dessen wird den dummen Konservativen bereits jetzt ein Trostpreis versprochen:
das Festhalten an einem nicht näher bezeichneten „Wesen“ des Papsttums.
Seine konkrete „heutige Ausübung“
könnte darin bestehen, daß der Papst von Phototermin zu Phototermin eilt, um als kirchlich bestellter
Grußaugust eine Einheit darzustellen, die darin besteht, daß alle sich darin einig sind, daß jeder
tut, was er will.
Das einzige Problem dieser Lösung wären die Hinterausgänge.
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71 Lesermeinungen
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#70 Udalricus 18:36:45 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Absicht und Wirkung Hier muss man wohl schon streng zwischen Absicht und Wirkung unterscheiden: Dass der
Papst hier irgendeine Geste in Richtung Relativismus machen wollte, ist eine grobe Unterstellung. Freilich
ist nicht zu übersehen, dass es so wirken konnte. Das ist so ähnlich wie bei dem Zitat in seiner Regensburger
Rede.
ad Hobbytheologen und Kreuzritter Es ist wieder bezeichnend, dass man hier kein Argument lesen kann, das
den Vorwurf entkräftet, der Papst handelte mit seinem Moschee Gebet Richtung Mekka im Sinne des Relativismus.
Nur den üblichen dummdreisten Spott. Wer das pseudointellektuelle Geschwätz vieler Berufstheologen selber
kennen gelernt hat, die keine Ahnung von Philosophie haben, und die so genannten Theologiestudenten,die
sich um jede Philosophievorlesung drücken und die Theologie auf das niederste Niveau gedrückt haben,
den kann der Vorwurf, er sei ein Hobbytheologe nicht wirklich treffen. Hoffen wir, dass die Willkür des
Papstes aufhört und die tradition des Glaubens als einziges Kriterium wieder ernst genommen wird.
Statt Katholika… sollten Sie sich vielleicht besser Lehfrau nennen. Was macht man, wenn man eine Fernsehsendung
nicht mag? Abschalten! Tun Sie das doch mit kreuz.net ebenfalls! Sonst noch irgendwelche Probleme?
#67 Katholika 12:43:03 | Samstag, 2. Dezember 2006
Kleingläubige Kreuznetler! @Evelyn, wie kleingläubig sind Sie eigentlich? @Allgemeinheit Mir geht diese
antikatholische Sekten-Hetzseite hier in der Zwischenzeit tierisch aufs Gesäßteil.
Danke… für diesen Kommentar!!!!!!!!!!!!!!! Wer glaubt, es seien nur drei Hindernisse mit der Orthodoxie
zu überwinden (Psychologie, Filioque und Jurisdiktionsprimat) und dann sei alles paletti, der ist auf
dem Holzweg. Der höre sich nur Bischof Hilarion (Wien) an. Der sagt sehr elegant, was Sache ist. Machen
wir hier doch mal den Unterschieds-Katalog auf!
#65 Athanasius 02:16:00 | Samstag, 2. Dezember 2006
Eine Kirche Es gibt keine zwei existentielle Kirchen, oder eine unsichtbare Kirche Jesu Christi. Es gibt
nur EINE Kirche, und das ist die Römisch-Katholische Kirche. Diese Katholische Kirche besteht aus der
Kirche Roms, und aller mit ihr in voller Einheit stehenden Teilkirchen. Sonst nichts. Es gibt keine „geteilte“
Kirche wegen des Abfalls und des Schismas der sog. Orthodoxen. Die Kirche ist einig. Sie ist zudem heilig.
Bartholomäus I. ist eingeladen zur katholischen Einheit zurückzukehren, aber nicht in einer Scheinkirche
synkretistischer Konsensen.
Papalisten sind blind für die Wirklichkeit @ Catholicus: Das Problem des Hl. Vaters besteht darin, dass
er die Hl. Kirche beschmutzt – nicht dass seine (welche?) Ehre beschmutzt wird. Gebet in der blauen Moschee
mit Blickrichtung Mekka? Liegt auf der gleichen verheerenden Ebene wie der Korankuss JoPaII. @ turk: keine
Wahrheit preisgegeben durch den hl. Vater? In der Theorie wohl nicht (diesmal gab es ja keine Universitätsrede…),
in der Praxis der Glaubensverkündigung wohl. Bleiben werden die Bilder vom in der Moschee betenden Papst
ohne Schuhe. vom Papst mit dem verdeckten Brustkreuz im Freimaurertempel Atatürk-Mausoleum usw. Vom Papst,
der für den EU-Beitritt des Christenverfolger-Staates Türkei ist. Usw. Die Strategie seit V2 ist ja
immer die de-facto-Paralysierung von Lehre und Glauben der Kirche gewesen. So auch unter Papst Benedikt
XVI.
Diplomatie Habe ich recht gelesen? Man will die katholische Kirche jetzt als einen Verein von Diplomaten
bezeichnen? Sicher ist Diplomatie wichtig und notwendig, aber das so darzustellen wie in dem Artikel,
ist nicht richtig. Gerade der Papst scheut sich nicht, Dinge direkt anzusprechen.
@ Gelasius @ Chrysostomus Danke Ihr beiden… Wider den pseudokatholischen Kleingeist! Es lebe B16, Gott
segne und erhalte ihn seiner Kirche! P.S. Chysostomus, Dein Nickname passt irgendwie zu Deinem Post, kennst
Du die Liturgie des Hl. Chrysostomus? Wunderschön, obwohl von unseren häretischen, orthodoxen Brüdern…
#58 Chrysostomos 23:20:43 | Freitag, 1. Dezember 2006
Der Papstbesuch in Konstantinopel Das hätte der Artikelschreiber von kreuz.net wohl gerne, dass nichts
vom Papstbesuch übrig bleiben wird, als ein paar Höflichkeitsfloskeln à la „Grußaugust“! Welch despektierliche
Bezeichnung für das Oberhaupt der katholischen Kirche, deren Reinheit, Wahrheit, „Orthodoxie“ dieser
Website doch sehr am Herzen liegt. In ihrer so glorifizierten vorkonziliären Zeit wären Sie wahrscheinlich
exkommunziert worden wegen Beleidigung des Stellvertreters Christi und Nachfolger des Apostelfürsten
Petrus! Damit entlarvt sich die pharisäische Heuchelei des Artikelschreibers von selbst… Genauso war
es zur Zeit Jesu… Und Romulus scheint am Mond zu leben oder auf sonst einem der Planeten außer der
Erde, sonst hätte er wohl öfter vom ökumenischen Patriarchen gehört oder gelesen. Aber vielleicht
liest Romulus nur Asterix, da kommt der Name Bartholomäos allerdings noch nicht vor, dafür aber Troubadix,
und ähnliche Namen, die sehr gut zu Romulus, dem heidnischen Stadtgründer passen… Na ja – zum Glück
weht der Geist, wo er will, nur offenkundig nicht in kreuz.net. Da interessiert man sich mehr für Msgr.
Gänswein und nicht für den Papst – wie aufschlussreich für ein Forum, dass immer um die Reinheit des
Glaubens kämpft…
@gotthard & breze Nein Oberwasser haben die nicht, unsere Häresiespezialisten ( A-Schein Volkshochschule,Hobbytheologie).
Sie sind jetzt einfach nur enttäuscht, weil sie fest mit einem neuen Kreuzzug gerechnet hatten, schon
die Pferde gestriegelt, das Kettenhemd von e-bay übergestreift und den Gattinnen die Keuschheitsgürtel
umgeschnallt hatten. Und nun ? Alles umsonst. Sie hatten sich darauf gefreut, daß nun endlich nicht mehr
von der Liebe Gottes sondern von Heulen und Zähneklappern gepredigt werden würde- Schwert und Tod. Hatten
sich sogar mehrere Namen zugelegt, um ihre bitteren Vorwürfe bezüglich der verpaßten Gelegenheit zu
einem ordentlichen Gemetzel unter den bösen Heiden öfter unterbringen zu können. Sie können bis zum
jüngsten Tag herumjammern- sie ändern nichts an den Tatsachen und nichts an der Wirkung der Ppstreise.Muß
ziemlich frustrierend sein.
ach Du meine große Güte jetzt haben wieder die Leute Oberwasser, die bisher von einer Blauen Moschee
nichts wußten … die vom Patriarchen von Konstantinopel keine Ahnung hatten etc … deren Horizont sich
um Econe dreht … und aus.
götzendienst Warum hat der Papst das getan? Er hätte ja gleich den Koran auch küssen können? Wie kann
er von der Diktatur des Relativismus sprechen und selbst diesen Relativismus zelebrieren?Es ist ein Skandal.
Götzendienst Das Gebet in der Blauen Moschee mit Blick nach Mekka wie Zeitungen zu berichten wissen,
war zumindest äußerlich ein Götzendienst, ich bin entsetzt. Und es wird den Moslems nicht imponieren.
Armer Benedikt XVI.! Der Schreiber des Artikels schätzt die Lage realistisch ein. Von dem Besuch wird
folgendes übrig bleiben: Papst besuchte Moschee zum Gebet, schaute die Hagia Sophia als Museum an, der
Islam ist die Religion des Friedens und die Orthodoxen, ach ja die gibt es auch noch. Einen ökumenischen
Patriarchen, den kein Mensch vor diesem Besuch kannte und der noch nicht einmal in der ostkirchlichen
Welt als Oberhaupt anerkannt wird… ein Türkenführer, der dem Papst die Worte im Munde herumdreht…
türkische Gazetten voller Jubel. Sorry, bin ich im falschen Film? Fazit: Nichts. Diesen Besuch hätte
man sich schenken können. Regensburg ist schön weichgespült, aus Vatikan nichts neues. Diesmal hat
die Ökumeneclique schön aufgepaßt, dass nicht nochmal eine Regensburger Rede passiert. Armer Benedikt!
#49 Sulpicius 16:40:35 | Freitag, 1. Dezember 2006
Also, Jungs und Mädels… … macht man schön weiter die Tasten heiß, werde mal etwas Vernünftiges
tun und für die liturgische Weihnacht proben… Nix für ungut! JOPA II FOREVER!
@breze Du wirst doch wohl nicht mit sulpi Brüdeschaft getrunken haben ? Was phantasiert er denn nun wieder,
spricht vom Gehirn, einem Organ, das er nur vom Hörensagen kennt. Nein er hat es nicht für einen seiner
Mitsedis gespendet-es gab eine kleine cerebrale Entwicklungspanne. Kann ja mal vorkommen. Aber unübertroffen
sind sie ,er & seine -er würde ja „Glaubens“-brüder sagen, Kumpane in einem : dem Hass. Sie können
einem wirklich leid tun.
@warwolnix Haben Sie sich schon einmal mit der Ausländerkriminalität der Deutschen auf Mallorca, den
Kanarischen Inseln und in der Dominikanischen Republik beschäftigt?
@ Sulpi Wer sagt denn, dass ich mich aufrege? Ich bin nur etwas belustigt, sonst nichts… @ Hi Gelasius
Nun ja, diese stockbesoffenen, grölenden, brandschatzenden Glatzen in Rostock oder sonstwo scheinen eben
vom Motiv der Rettung des Abendlandes getrieben zu sein, ein Motiv, das genau so edel sein dürfte, wie
das der Revisionisten, bzw. Geschichtsverdreher (siehe mein post an Dr. Heger von heute)
@Unschuld Ich halte es eben mit Stephen Dedalus, der geschrieben hat: „Ich habe mir das Zeitunglesen abgewöhnt.
Ich gucke lieber auf kreuz.net. Da weiß ich wenigstens von vornherein, daß ich beschissen werde. “
#38 Catholicus 16:22:48 | Freitag, 1. Dezember 2006
kreuz.net wird der Größe des Wirkens des Heiligen Vaters nicht gerecht Mit diesem Kommentar, der wie
so viele andere Beiträge auf kreuz.net die Ehre des Heiligen Vaters beschmutzt, hat sich kreuz.net tatsächlich
wieder einmal als Nachrichtenseite bloß katholischen Anscheins, aber nicht von wirklich katholischem
Geist erwiesen.
#37 warwohlnix 16:21:26 | Freitag, 1. Dezember 2006
Moooment: In Rostock z.B. haben sich die hilflosen Bewohner kaum dagagen wehren können, dass ihnen die
Vorgärten zugesch… wurden, dass vor den Augen ihrer Kinder kopuliert wurde, dass der örtliche Supermarkt
brutal leergeklaut wurde – und, und, und; und weiter: warum reden anstandsaufständige Gutmenschen wie
Sie nie von dem, was von einem asozialen Pack hier und anderswo angerichtet wird? Unsere Städte werden
brennen, und das Gesinnungsgesindel wird behaupten, wir seien schuld daran. Auch daran. Oder können Sie
sich vorstellen, dass z.B. eine gut alimentierte, ihre Rechte durch kompetente Beratung gut kennende,
allerdings fiktive Kolonie skandinavischer Einwanderer im Maghreb sich ähnlich verhielte? Warum erscheint
die Broschüre „Was tun, wenn mein Kind zum ersten Mal kriminell wird“ (Titel vielleicht nur ähnlich)
in Hamburg nicht z.B. in Englisch, Dänisch, Schwedisch? Sondern nur in den bekannten Verdächtigensprachen?
Warum lügt dieser Staat die wahren Ziffern der Ausländerkriminalität mit Tricks herunter? Warum ist
es nicht nur in Nordrhein-Westfalen z.B. verboten, Täternationalitäten in die Täterbeschreibung aufzunehmen,
wodurch dann das berühmte „südländische Aussehen“ oder „ein Lüdenscheider“ entsteht? Wenn Sie selbst
schon (was an sich unwahrscheinlich ist) derartig naiv sind, dann halten Sie bitte den Rest der Welt nicht
auch für so einfach gestrickt.
@breze@benedikt Hi breze ! Schon wieder in Topform? War-wohl-nix ( wie wahr doch sein Name ist ) gerät
etwas aus der Fassung. Jeder hat seine eigene Weise, das Abendland zu retten, mancher , indem er Häuser
samt Einwohnern verbrennt. Bedauern wir seine arme Seele. Benedikt : zu Ihrem Beitrag kann man nur eines
sagen: jawohl !
@ Wohrwohlnix Ach ja… Und dem „Untergang“ abzuwehren zündet man Häuser an, in denen Ausländer leben,
und nennt das Ganze dann Notwehr… Ich muss kotzen!
So ganz generell Wenn der Horizont gewisser Leute überschritten wird, kommt eben 1. dieser Artikel dabei
raus und zweitens postings wie diese hier: Ein Papst-Besuch in dieser Art… war überflüssig wie ein
Kropf. Der Friedenskuss Benedikt XVI. mit dem Patriarchen Bartholomaios I. bei einer versus-populum gefeierten
hl. Messe in der römisch-katholischen Hl. Geist-Kathedrale in Istanbul (Konstantinopel) war wirklich
skandalös. Weitere, ähnlich geartete posts dürften folgen…
Besser orthodox als tridentinisch? Oder? Besser orthodox als tridentinisch? Oder? Ist doch viel farben-
und gesangserfüllter? Nicht so kopflastig wie das kalte Latein? Oder? Was meint ihr denn dazu?
Verbeugung nach Mekka? Was für eine lächerliche Überbetonung einer hauptsächlich von inkompetenten
Medien kolportierten Story. Was von denen zu halten war, konnte man während des Besuches mal wieder gut
erkennen: Es wurde als Zeichen gedeutet, dass der Papst bei seiner Ankunft kein Brustkreuz trug – dabei
ist es nur normal, dass man es unter dem Mantel nicht sieht. Verschiedene Medien (ua Phoenix) behaupteten
steif und fest, der Papst zelebriere(!) die Göttliche Liturgie in der St. Georgs-Kathedrale. Der Sender
SAT.1 nannte die Göttliche Liturgie (Hl. Messe) eine „Andacht“. Die Süddeutsche Zeitung meldet auch
heute noch, dass der Vatikan die Beitrittsgeschichte am Besuchsbeginn nicht dementiert habe, obwohl sich
der Vatikan diesbezüglich äußerst reserviert zeigt, wie etwa Spiegel-online gestern berichtete. Solchen
Deppen würde ich lieber nicht die Interpretationshoheit überlassen. Die sehen doch nur, was sie sehen
wollen.
@ Athanasius Wollen Sie denn nicht, daß die Orthodoxen wieder zurückkehren? Was sollte denn der Papst
sonst dafür tun, als sich auf sie zubewegen? Was ist an einer christlich-demütigen Geste gegenüber
einem Glaubenszeugen, der in Not und Bedrängnis das Evangelium verkündet, auszusetzen? Lieber Athanasius,
ich fürchte, Sie fühlen sich nur in einer Sekte wohl, die sich arrogant im trüben Schein der splendid
isolation sonnen möchte.
@ Gelalsius @ lauschi Was habe ich gesagt? Habe gerade so mit einem Ohr die Nachrichten gehört, von wegen
B16 in der blauen Moschee… Wetten, dass er das nächste Opfer ist? gestern, 22,16 Uhr Aber zu meiner
grossen Überraschung geben sich unsere Glaubenswächter heute sehr moderat. Das christliche Abendland
wird eben nicht untergehen, auch wenn sich ein Papst nach Mekka verneigt…
#25 Udalricus 14:51:12 | Freitag, 1. Dezember 2006
Schwierige Gratwanderung Ich schließe mich prinzipiell zwobbel und turk an, glaube aber auch, dass die
Verneigung nach Mekka ebenso unpassend war wie damals der Korankuss. Ich habe den Eindruck, der Papst
ist hier durch seinen Begleiter etwas überrumpelt worden. Aber wer schafft schon eine Gratwanderung,
ohne dass er gelegentlich aus dem Gleichgewicht kommt und auf eine eine Seite zu stürzen droht. Benedikt
XVI. hat sich letztlich aber gut über den schmalen Pfad hinübergewunden und so viel zur Versöhnung
zwischen Katholiken und Orthodoxen und zwischen Christen und Moslems beigetragen. Katholische Wahrheiten
hat er deswegen keineswegs preisgegeben. Weiter so, Bene! :)3 :(3
#22 Athanasius 14:41:31 | Freitag, 1. Dezember 2006
Der Friedenskuss Der Friedenskuss Benedikt XVI. mit dem Patriarchen Bartholomaios I. bei einer versus-populum
gefeierten hl. Messe in der römisch-katholischen Hl. Geist-Kathedrale in Istanbul (Konstantinopel) war
wirklich skandalös. Oder sind die Konstantinopler schon zur katholischen Einheit zurückgekehrt? Überhaupt
ist der ganze Besuch von falschem Ökumenismus gekennzeichnet – das ist Schade. Natürlich soll man freundschaftlich
mit den sog. Orthodoxen umgehen, aber doch wohl nicht so kompromittierend! Auf einmal wird der Islam wieder
zur „friedvollen Religion“ und werden die Ostschismatiker Brüder und Schwester…
@zwobbel, turk mal unterstellt, Sie hätten recht … wäre es wirklich nötig gewesen, sich gen Mekka
zu verneigen? Den Korankuss hatte ja schon der „geliebte Vorgänger“ erledigt … Klar, als Funktionsträger
hat man nicht die gleichen Narrenfreiheiten wie als Kommentator. Aber der Papst ist kein Funktionsträger
wie ein Politiker, der mal so eben z.B. Entspannung als listige Taktik einsetzen kann – er ist der Wahrheit
verpflichtet. Diese wird in der heutigen Mediengesellschaft auch durch symbolische Handlungen verkündet.
Diese dürfen nicht, jedenfalls nicht allzu leicht, mißverständich sein. Unsere Hoffnung und unser Gebetsanliegen
muss sich jetzt ganz darauf richten, dass der Herr die vielen mißverständlichen und teilweise geradzu
schändlichen Botschaften dieser Reise zu einem guten Ergebnis führt, auch im Hinblick auf den Abfall
der häretischen „Orthodoxie“ von der Kirche, die in der öffentlichen – antichristlichen – Berichterstattung
ständig als „Kirchenspaltung“ verkauft wird.
Nichtiger Kommentar, eine der unnötigsten Äußerungen des Jahres 2006. Der Papst hat keine Wahrheit
preisgegeben, alles andere ist Lüge und Schwarz-Weiß-Maler-Prophetie durchaus diabolischen Ursprungs.
Der anonyme Verfasser wird an anderer Stelle Gelegenheit bekommen, einzukehren und vor Schreck zu erstarren.
ich sehe das etwas anders Die Diplomatie und das staatlich-protokollarische Gehabe sind die Kröten die
der arme Papst schlucken muß um überhaupt mal einen Schritt machen zu können und einen Erfolg zu haben/ermöglichen.
Ich könnte mir genauso gut vorstellen, daß der Papst mal eben rüberjettet, die göttliche Liturgie
des hl. Joh.Chr. mitfeiert und dann das Dokument unterzeichnet und abends liegt er wieder im eigenen Bett
im Vatikan. Allein(!): das ist meine Vorstellung. Aber da sind doch immer so viele Randbedingungen das
man ja diesen und jenen nicht verletzt, andere nicht verprellt und und und. Und deswegen dauert alles
so lange und geht in so kleinen Schritten vor sich. Denn die Diplomatie ist -anders als hier gesagt- vor
allem die Kunst, die zwischenmenschlichen Befindlichkeiten zufrieden zu stellen. Der Kommentator ist offensichtlich
einer aus der „Nägel-mit-Köpfen-mach-und-hau-drauf“ Fraktion. Deswegen ist er auch nur Kommentator und
nicht Funktionsträger. Diese Reise war eine Zwischenstation auf dem Weg nach Moskau. Wenn dann nach der
Moskaureise am 13. die Marienweihe stattfindet, dann werder immernoch viele jammern. Seis drum, die Dauermeckerer
wird es immer geben. Vielen Dank BenediktXVI. das Ihr die Strapazen dieser Reise auf euch genommen habt –
ut unum sint!
#18 ExBochumer † 13:20:22 | Freitag, 1. Dezember 2006
Ein Bekenntnis des Machers von kath.net: quote: „Wir outen uns: Auch die kath.net-2-Mann-Mann-Frauschaft
war in der Blauen Moschee und hat dort gebetet. z. B. dass die Hagia Sophia wieder mal eine Katholische
Kirche wird. und dass die Muslime zur Kirche finden.“ /quote Was will der „kathnetter“ Gandalf uns damit
sagen? Zitat stammt aus dem „kath.net“-Forum. Dass kath.net mittlerweile immer wieder provoziert, ist
aus anderen Äusserungen in diesem Forum erkennbar.
Augustinus Die orthodoxe christliche Gemeinschaft ist mitnichten die zweitgrößte Kirche. Man schätzt
die Mitglieder der Pfingstbewegung auf über eine halbe Milliarde Menschen und das mit steigender Tendenz!
In wenigen Jahrzehnten wird die Pfingstkirche die römisch-katholische an Mitgliedern überholt haben.
Gerade in Lateinamerika und da besonders in den kleinen mittelamerikanischen Ländern ist dies besonders
deutlich (schon jetzt sind 50& der Guatemalteken Anhänger der Pfingstkirche).
#16 Sulpicius 13:15:46 | Freitag, 1. Dezember 2006
Papstbesuch in der Türkei zu Ende Papstbesuch in der Türkei zu Ende – Benedikt XVI. auf dem Rückflug
nach Rom Gott sei Dank! Wir können aufatmen… Bevor noch mehr Unsinn passiert.
Daß BXVI sehr in Richtung Ökumene mit der Orthodoxie tendiert war ja abzusehen – und die sind mir jedenfalls
lieber als alle Protestanten und protestantischen Katholiken zusammen. Da kann auch die lat. Kirche wieder
etwas in Punkto Gläubigkeit und Liturgie lernen – denn: ob es gut ist sich 1000 Jahre nicht zu verändern
sei dahingestellt – aber authentischer ist’s bei denen !!!
@aurelius, sirilius Wir können in aller Ruhe abwarten, daß die weitere Entwicklung in der Oekumene,
daß die Realität, den Text dieses Anonymus als das zeigt, was er ist : Verbalmüll. Jetzt schon verrät
sich aber die Hoffnung auf eben dieses Nichts, die der harte Fundamental-kern der kreutznetter in seinem
mißgünstigen, fanatischen Herzen hegt.
#12 Augustinus 13:04:37 | Freitag, 1. Dezember 2006
Nichts? Alleine wenn man das Verhältnis von Ost- und Westkirche betrachtet, hat sich in den letzten hundert
Jahren sogar sehr viel getan. Mißverständnisse wurden ausgeräumt, die Polemik gegeneinander immer mehr
zurückgeschraubt, das Gemeinsame gesucht, die gegenseitige Exkommunikation aufgehoben usw. Die orthodoxe
Kirche ist weltweit die zweitgrößte christliche Kirche nach der katholischen. Das gestern unterschriebene
Dokument ist ein weiterer kleiner Schritt hin zur Einigung der einen Kirche Christi nach einer langen
Phase des Auseinanderlebens. Diese historisch bedeutende Annähernung ist für beide Teile sehr fruchtbar,
nicht zuletzt auch für die größere Sensibilität gegenüber der liturgischen Tradition, der sich die
orthodoxe Kirche zutiefst verschrieben hat. Diesen Aspekt alleine betrachtet als „nichts“ zu bezeichnen,
halte ich für zu wenig. LG Augustinus
Was erwartet ihr denn? Eine Sedisvakantistenseite wie kreuz.net kann den Papst ja gar nicht loben, weil
sie den Papst nicht als Papst anerkennt. Das Wesen des Sedisvakantismus ist ja gerade, daß man davon
ausgeht, der Papst sei kein rechtmässiger Papst. Sedisvakantistische Organe, allen voran die Sedisvakantisten-Site
kreuz.net leben davon, über die katholische Kirche herzuziehen. So ist das eben mit Sedisvakantisten,
und kreuznet ist nun mal sedisvakantistisch.
#10 ExBochumer † 13:00:06 | Freitag, 1. Dezember 2006
Billig im Inhalt … Nicht nur die katholischen Bistumszeitungen sind mittlerweile „billig“ geworden.
Dort gibt es gar keine römisch-katholischen Informationen mehr. Auch die Berichterstattung aus den deutschen
Diözesen, die mitunter oft auf den Bistumsseiten veröffentlicht werden, sind äußerst schwach. Von
Radio Vatikan ganz zu schweigen. Also – wo gibt es noch römisch-katholische Informationen aus der hl.
römisch-katholischen Kirche ?????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????
#7 thaumaturgos 12:41:48 | Freitag, 1. Dezember 2006
@unschuld ich les nattern.net weil es das billigste und zugleich verückteste kabarettprogramm mit den
meisten autoren ist … über kirche und theologie lese ich natürlich besseres, aber für den stammtisch
tradi reicht die piuspostille und das hier sonst könnte man doch ernsthaft informiert werden, wäre ja
zu schade
Sirilio Warum besuchen Sie denn dann diese Seite, wenn Ihnen alles so bedeutungslos vorkommt? Manchmal
habe ich bei meinen gelegentlichen Besuchen hier auf der Seite den Eindruck, dass die Stammbesucher –
egal welcher Colour – regelrecht eine kreuz.net Abhängigkeit haben.
Null Aussage Unerträgliches Gestänkere, arrogante Besserwisserei und null Aussage. Typisch. Ein schnell
zusammengezimmertes Machwerk, anonym veröffentlicht. Ist vielleicht auch besser so. Auf jeden Fall wird
er den Beifall der hier versammelten Stammtisch-Tradis und Katholo-Faschisten finden.
Warum… enthält uns Kreuz.net den Namen des Verfassers dieses erleuchteten Kommentars vor? Weil der
Name ebenso unwichtig ist wie die bedeutungslosen Gedankenfetzen, die uns da präsentiert werden?