Seit heute sind die katholischen Pfarrgemeinden Schwarzbach und Eckweisbach in der hessischen Rhön auf unbestimmte Zeit verwaist. Von Daniel Schneider.
Mehr als 240 Menschen demonstrierten am 25. November vor dem Fuldaer Dom gegen die Entlassung der drei Patres der Diener Jesu und Mariens.
(kreuz.net) Nach dem Rauswurf dreier bewährter Ordenspriester der Diener Jesu und Mariens macht sich
im Bistum Fulda Ernüchterung breit.
Wie soll es mit der Seelsorge weitergehen? Viele intakte Pfarreien
stehen vor einer ungewissen Zukunft.
Die Diözesanleitung hat offenbar kein Interesse mehr an einer flächendeckenden
Versorgung der Pfarreien durch Priester, die für diese Aufgabe zur Verfügung stehen.
Im Gegenteil:
Der Priestermangel scheint in Fulda nicht nur erwünscht zu sein – er soll auch da, wo er nicht vorhanden
ist, mit Druck von oben künstlich herbeigeführt werden.
Ein Beispiel dafür ist die Entpflichtung von
Pfarrer Josef Schlitt aus der Rhöngemeinde Eiterfeld. Eiterfeld befindet sich 25 Kilometer nördlich
von Fulda.
Offiziell hieß es, daß der Geistliche am 1. August 2006 „auf eigenen Antrag“ in den Ruhestand
versetzt wurde.
Der 74-jährige Pfarrer Schlitt, der sich bester Gesundheit erfreut, wurde schon seit
einigen Jahren „bedrängt“, in den Ruhestand zu treten. Nach Recht und Gesetz der Kirche müssen Pfarrer
aber noch nicht einmal mit 75 Jahren pensioniert werden.
Daß die Entpflichtung von Pfarrer Schlitt nicht
freiwillig vonstatten ging, geht aus dem Pfarrbrief der katholischen Pfarrgemeinden St. Antonius in Großenbach
und St. Mauritius in Haselstein vom 24. September hervor.
Dort ist der pensionierte Pfarrer Schlitt jetzt
als Aushilfsseelsorger tätig.
Die beiden Ortsteile gehören zur Stadt Hünfeld und werden seelsorgerisch
von „Administrator“ Pfarrer Peter Borta betreut. Hw. Borta ist ein einflußreiches Gründungsmitglied
der kirchenfeindlichen Splittergruppe ‘Fuldaer Kreis für eine offene Kirche’.
Resignat Schlitt teilte
den Gläubigen dieser Gemeinden im September folgendes mit:
„Liebe Pfarrangehörige der Pfarrgemeinden
von Großenbach und Haselstein,
unser Bischof Heinz Josef Algermissen hat mich zum 1. August dieses Jahres
gegen meinen Willen in den Ruhestand versetzt. Ich möchte aber weiterhin in der Seelsorge tätig sein
und hätte dies gern in Eiterfeld getan, aber auch das wurde nicht zugelassen. Der Wunsch des Personalreferenten
Prof. Dr. Stanke war, dass ich nach Großenbach gehe, und ich habe mich für Großenbach entschieden.“
Mit dieser Vorgehensweise setzt sich Bischof Algermissen weiterhin über geltendes Kirchenrecht hinweg.
Welche Motive den Fuldaer Oberhirten leiten, bewährte Pfarrer vorzeitig zu „entsorgen“, ist vielen Menschen
in der Region unverständlich.
„Man will gar nicht, daß genügend Priester da sind“ – erklärte eine
betroffene Katholikin vor ‘kreuz.net’: „Man will eine andere Kirche. Das ist nicht mehr unsere Kirche.“
Im Hinblick auf die Proteste der Gläubigen von Schwarzbach und Eckweisbach erklärte der Fuldaer Bistumssprecher
Christof Ohnesorge am letzten Sonntag nicht ohne Zynismus, die Diözese habe sehr viel Verständnis, „daß
die Gläubigen so engagiert für eine gute Seelsorge in ihren Pfarreien eintreten“:
„Deshalb wollen wir
gemeinsam mit ihnen den Blick in die Zukunft richten.“
Eine intensive Seelsorge werde auch künftig gesichert
sein, „denn die beiden Dechanten Michael Freiherr von Lüninck und Günter Wondrak werden jeweils die
Administration in diesen Pfarreien übernehmen, und weitere Priester wirken mit“.
Mit solchen Äußerungen
sollen die Gläubigen offensichtlich über den tatsächlichen Sachverhalt getäuscht werden. Man nimmt
den Menschen ihre Priester und hinterläßt „verbrannte Erde“.
Die bewährte Seelsorge soll durch völlig
neue, ideologisch motivierte Strukturen ersetzt werden – koste es, was es wolle.
Die Folgen für diese
Pastoral nach Gutsherrenart sind noch gar nicht abzusehen – auch und gerade im Hinblick auf künftige
Priesterberufungen.
Die Rhön wird wegen der weiten Fernsicht im Volksmund oft liebevoll „Land der offenen
Fernen“ genannt.
Im Hinblick auf die künftigen Seelsorgsstrukturen der Region bekommt dieses Wort einen
bitteren, doppeldeutigen Beigeschmack.
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73 Lesermeinungen
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#73 Betroffene 21:13:51 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Zwilli Da schau her,der Zwilli hat sich wieder mal gemeldet! Schade,dass ich Sie erst jetzt entdeckt habe.
Wo ich Sie doch so in mein Herz geschlossen habe. Ich habe Ihre dummen Kommentare soooo vermisst. Na!Haben
Sie ein Freudenfest gefeiert? Gehen Sie denn jetzt auch immer fleissig in die Kirche? Die dürfte ja jetzt
voll zu Ihrer Zufriedenheit gehalten werden.Oder? Ich glaube natürlich,dass es nicht lange dauern wird
und sämtliche Nörgler,haben daran auch wieder etwas auszusetzen! Das haben Menschen wie SIE ja so an
sich.
@Toby und Elke Nur wie soll der Schlusstrich aussehen? Wenn drei neue rechtgläubige Priester in die Pfarreien
kommen, könnte man das. Aber das ist ja nicht zu erwarten! Dass auf der Vorankündigung (siehe Bilderstrecke)
von einem Pfarradministrator und nicht von einem Pfarrer die Rede ist, zeigt das. Es ist zu befürchten,
dass nach einer Übergangsphase die Priester durch Laien und die Messen durch Andachten ersetzt werden
und so die Menschen ohne Seelsorger, Sakrament und Segen leben und niemand ihre Seelen rettet. Der Schlussstrich
wird dann am jüngsten Tag gezogen Also sollten sich die Menschen dort tatkräftigst selbst Ersatz suchen –
vom Bischof wird der nicht kommen.
Schwert des Geistes @ Elke: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin
nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert“ (Mt 10, 34)
Heiliger Geist Soll man nicht auch mal einen Schlussstrich unter die ganze Sache setzten? Es ist entschieden
worden und man sollte dies auch annehmen. Es wird wieder ein Seelsorger in die Gemeinde kommen und er
wird im Namen JESU versuchen, alle Wunden zu heilen und alle wieder zusammen an den Tisch des HERRN zu
bringen. JESUS wollte Einheit und nicht Zwietracht. Also lassen wir doch den HEILIGEN GEIST wirken.
Kurios: Sie stellen alle Anhänger der SJM ins völlige ABSEITS Sofern dies überhaupt noch mehr möglich
ist, wird durch ihre Agitation jegliche Grundlage für ein friedliches Miteinander in der Pfarrgemeinde
zerschlagen. Was wollen sie sich denn eigentlich noch einfallen lassen? Welchen Grund haben sie für persönliche
Anfeindungen von Personen, deren Integrität seit Jahrzehnten völlig außer Frage steht? Der Gottesdienst
war in keiner Weise gehetzt. Die Predigt war von großer Weitsicht, von Einfühlungsvermögen und Intelligenz
geprägt. Dies war in Schwarzbach lange nicht mehr zu hören. Was haben die Nachfolger der SJM Priester
denn mit deren Fehlverhalten zu tun? Sie katapultieren sich und die gesamte SJM Kongregation ins völlige
Abseits. Selbst in Schwarzbach wird der „Protest“ mittlerweile von weiten Teilen der Einwohnerschaft mit
großem Argwohn betrachtet. Gehen sie behutsamer mit ihrem Wort um. Ich befürchte es wird sich sonst
kein Priester mehr in den Rhöndom wagen. Lassen sie mich noch anfügen, dass Pfarrer Meissner knapp 30
Jahre in der Gemeinde gewirkt hatte, bevor P.Pfaffenhuber nach seinem Tode kam. Niemals wurde er in vergleichbarer
Art und Weise angegriffen. Seine Gottesdienste bestachen durch eine Kürze und Schnelligkeit, die den
Schwarzbachern sehr willkommen war, stimmts?
@möchtegern-kathole „Aber der Modernismus wird wie jede andere Irrlehre besiegt werden. lol, ich hoffe
Sie meinen es nicht ernst, sorry, aber in diesen Spähren muß man nachfragen, lol
Vorkonziliar Aber Scherz beiseite, wenn die vorkonziliarische Kirche um soviel besser war und den Ritus
der Tradition stellt, warum sind wir dann kirchlich da wo wir heute sind??? Natürlich war auch die vorkonziliare
Kirche hohl wie ein alter Baum – sonst hätte es dieses Konzil, den Raubbau am Katholischen und den Novus
Ordo Missae nie gegeben. Sehr schön zeigt dies auch der Kampf der – sagen wir mal so ungefähr – letzten
150 Jahre gegen den Modernismus. Der Antimodernisteneid ist schon viel älter als das Konzil. Der „Sylabus
Errorum“ prangt den Modernismus schon im 19ten Jahrhundert an. Aber der Modernismus wird wie jede andere
Irrlehre besiegt werden.
#64 Karl-Peter 20:21:22 | Samstag, 2. Dezember 2006
Strategie „Ablenkung“ – bitte zurück zum Thema! Das Problem lautet „bewußte Pfarrer-Reduktion“ Manche
führen hier bewußt nebensächliche Diskussionen. Sie lenken ab vom Grundproblem. In Fulda wird bewußt
eine Pfarrer-Reduktion betrieben. Das wird an den SJM-Patres, aber auch an alten Pfarrern, wie Herrn Pfarrer
Schlitt deutlich. Zitat Herr Pfarrer Schlitt: „unser Bischof Heinz Josef Algermissen hat mich zum 1. August
dieses Jahres gegen meinen Willen in den Ruhestand versetzt.“ Offiziell heißt es, daß der Geistliche
am 1. August 2006 „auf eigenen Antrag“ in den Ruhestand versetzt wurde.
@zwilling Bei der Mahnwache waren auf jeden Fall bedeutend mehr Menschen als eben in der Messe. Traurig
den Rhöndom so leer zu sehen… Übrigens: Obwohl ich noch 4 km Fahrt habe, bin ich schon zu Hause. Kirche
im Akkord… wenn es das jetzt sein soll…
Wer will denn keine andere Kirche? Natürlich wollen alle eine andere Kirche, alle die hier angeprangert
werden, aber auch die Piusbruderschaft und andere, die die vorkonziliare Kirche wiederhergestellt haben
möchten. Auch ich möchte die vorkonziliarische Kirche, allerdings die vor Ephesus oder zumindest vor
Trient. Aber Scherz beiseite, wenn die vorkonziliarische Kirche um soviel besser war und den Ritus der
Tradition stellt, warum sind wir dann kirchlich da wo wir heute sind??? Wenn das alte Messopfer um soviel
reiner und wahrhaftiger, heilsbringend war, warum ist dann die Frucht davon dieser (wie man hier so sagen
würde) Homoideologisch verseuchter Abtreibungpfuhl, und nicht ein Abbild des Reiches Gottes auf Erden?
Ganz einfach, weil dies nicht die Kirche ist die Sie vorgibt zu sein. Diese Kirche ist Teil des „breiten
Tores“. Advent lädt ein zum besinnen, nachsinnen und rückbesinnen. Herzlich Einladung dazu von mir!
#61 warwohlnix 18:40:04 | Samstag, 2. Dezember 2006
Diese Arroganz der Macht ist genauso abstossend wie die, die momentan noch die Macht haben – aber offensichtlich
merken, dass ihnen die Felle davonschwimmen. Deshalb diese Reaktionen …
Mahnwache Ein Flächenbrand entsteht: Am 1. Advent werden im ganzen Bistum Mahnwachen für den Verbleib
der bereits Gegangenen SJM’ler gehalten. Blindenmarkt ist überall. Ich lach mich kringelig! P. Andreas
Hönisch wird Sektenbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof Marx ist am Sonntagabend
bei Christiansen in der ARD zu sehen. Das Thema: Zurück zum Alten Ritus. Leute … das ist hier der größte
Dreck den man sich antun kann. Aber es ist lustig, wenn’s nicht zum weinen wär.
Was mich wundert … ist, dass hier noch immer kein Bericht über die heutige „Mahnwache“ verfasst und
auf diese Homepage gestellt wurde. Ich sehe schon die Überschrift: Fuldaer bestrafen ihren Bischof –
10.000 Schwarzbacher demonstrieren. Wahrscheinlich warens um die 100 und da addiert man schnell mal weitere
9.900 dazu… und alle hier glauben das!
einer schrieb: Blasphemie und Hetze stehen in diesem Forum vor Tatsachen und objektiver Anschauung. Also …
tue ich es der Redaktion und den meisten Diskussionsteilnehmern gleich Schade. Wen einem etwas nicht passt,
sollte er es ändern. Ausser es passt in Wirklichkeit. Immer noch sind die Fuldaer Diözesane aufgefordert,
die Umstrukturierung der 3+1 Priester zu erklären. Tun sie es weiterhin nicht, was ist dann davon zu
halten?
Al Germi: Rumpelstilzchen auf allen Ebenen Was sich hier manche an Beiträgen leisten, geht vielfach an
der Sache vorbei. Manchen wünschte man allen Ernstes, daß sie noch einmal die Schulbank drücken müssen,
um sachliche von persönlichen Beiträgen unterscheiden zu können wie Didymus-Zwilling. Fakt ist, daß
es in Fulda aufgrund kirchenamtlicher Zahlen genügend Priester gibt, daß man aber durch den „Rauswurf“
der SJM-Priester und durch Zwangspensionierungen Mangel schafft. Ebenso Fakt ist, daß es bis heute niemand
geschafft hat, diese Zusammenhänge dem Bischof „an den Verstand zu bringen“. Daraus folgt: Entweder ist
der Priester-Mangel erklärtes Ziel, oder aber Bischof A. hat einen Auftrag zu erfüllen. Dann allerdings
fragt sich durch wen. Ob da der Hinweis auf den „Räder-Orden“ reicht?
#55 Karl-Peter 15:52:18 | Samstag, 2. Dezember 2006
In Eiterfeld weiß jeder, Herr Pfarrer Schlitt wollte gerne weitermachen. Er litt und leidet sehr unter
der Zwangspensionierung. Demnach ist sein Ruhestandsgesuch nicht wirklich „auf eigenen Antrag“ zustande
gekommen.
@ Karl-Peter Ich fühle mich dazu schon in der Lage. Aber Sie wollen es ja wohl nicht hören: einer von
beiden lügt! Es stellt sich die Frage: wer! Sagen Sie es mir!
#53 Karl-Peter 15:35:16 | Samstag, 2. Dezember 2006
Didymus-Zwilling Sie fühlen sich demnach nicht in der Lage, den aufgezeigten Widerspruch zu erklären.
Vielleicht packen’s Ihre Freunde? Zitat Herr Pfarrer Schlitt: „unser Bischof Heinz Josef Algermissen hat
mich zum 1. August dieses Jahres gegen meinen Willen in den Ruhestand versetzt.“ Offiziell heißt es,
daß der Geistliche am 1. August 2006 „auf eigenen Antrag“ in den Ruhestand versetzt wurde.
@ Karl-Peter Sachdiskussionen gibt es in diesem Forum ebenso wenig wie Sachartikel! Blasphemie und Hetze
stehen in diesem Forum vor Tatsachen und objektiver Anschauung. Also … tue ich es der Redaktion und
den meisten Diskussionsteilnehmern gleich!
#51 Agiafortuni 13:41:47 | Samstag, 2. Dezember 2006
eine neue Kirche Reformkonzil oder Konstituante einer neuen Kirche lautete der Titel des bahnbrechenden
Werkes von Oberstudienrat Anton Holzer. Ich würde jedem, der eine Versöhnung der V 2 Sekte mit der katholischen
Tradition für möglich hält, die Lektüre dieser Schrift empfehlen. Natürlich wollten die Anführer
der V 2 Sekte eine neues Kirchenverständnis, anders lassen sich die Worte des Erzbischofs dass er keine
andere Wahbl habe als sich entweder für die vorkonziliaren oder die konziliaren Päpste zu entscheiden,
nicht verdeutlichen. Wie lange wird es noch dauern bis auch der letzte dem katholischen Glauben verpflichtete
Gläubige einsieht, dass wir keine andere Wahl haben
#50 Karl-Peter 13:01:49 | Samstag, 2. Dezember 2006
Didymus-Zwilling/ Das Thema ist gegessen? Längst nicht! Das Thema weitet sich aus! Beweisen Sie, daß
Sie zu einer Sachdiskussion fähig sind. Ich habe Sie und Ihre Freunde um eine Stellungnahme gebeten!
Und bitte nicht ablenken!
Tag 2 … nach der offiziellen Entlassung der SJMler und keinen interessiert es, ob die Patres noch da
sind. Das Thema ist gegessen, Leute! Die Mahnwache ist lächerlich!
#46 Karl-Peter 12:14:30 | Samstag, 2. Dezember 2006
Die Verfechter fuldischer Reformen werden um Stellungnahme gebeten! Gotthard, Gunsenum, Didymus-Zwilling,
fürstabtvonfulda und Freunde! Erklären Sie den Lesern von kreuz.net bitte, was hier abgeht! Herr Pfarrer
Schlitt macht bekannt: „unser Bischof Heinz Josef Algermissen hat mich zum 1. August dieses Jahres gegen
meinen Willen in den Ruhestand versetzt.“ Offiziell hieß es, daß der Geistliche am 1. August 2006 „auf
eigenen Antrag“ in den Ruhestand versetzt wurde.
Schön ist es, ein Spalter auf der Welt zu sein Hallo Schöner, von Ihren unsubstantiierten diffamierenden
Äußerungen kann ich mich nur angewidert abwenden. Und schon sind sie ein Spalter. Genau wie die SJM-Priester
und unser Herr Jesus Christus (Joh 6, 60-71). Der Spaltungsvorwurf begegnet mir übrigens komischerweise
immer nur aus der „linken“ Richtung. Dass sich von dieser aber ebenfalls Gläubige abwenden, das stört
überhaupt nicht. „Spalten“ tun immer nur die „Rechten“. Die Rede vom „Spalten“ ist gequirlte …
Bei der wohlmöglich… letzten hl. Messe im alten Ritus im Fuldaer Dom am Grab des hl. Bonifatius inder
Krypta habe ich ministriert. Das war auf der letztenTagung von „Theologisches“, die von Prälat Bökmann
geleitet wurde. Nach meiner Erinnerung 1997.
Was würde der heilige Pius X davon halten, dass der von ihm selbst jeden Tag zelebrierte Hl. Messritus
im Fuldaer Dom faktisch abgeschafft ist? Hl. Pius X, bringe den Menschen die Hl. Riten und Gebräuche,
die Du selbst feiertest und die heute abgeschafft werden.
Fulda muss umdenken kümmert Euch um neue Priester, die Eure Seelen retten Ja, darum wollen wir alle beten.
Gleichwohl ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass die pastoralen Planungen der Fuldaer Diözesanleitung
in eine falsche Richtung laufen. Dagegen müssen sich die Gläubigen wehren. In Fulda steht ein notwendiger
Klärungsprozess an. Eine Scheidung der Geister tut dringend not. Nur so wird ein vernünftiger Neuanfang
mit seeleneifrigen Priestern möglich sein.
#41 Agiafortuni 09:41:35 | Samstag, 2. Dezember 2006
Was würde der heilige Pis X halten Was würde der heilige Pius X von einem Würdenträger halten, der
Rechtgläubigen den Zugang zu seiner Kirche verweigert aber Häretikern gestattet darin zu zelebrieren.
Dies geschah doch in Fulda als man Anglikanern eine Kapelle im Dom zur Verügung stellte aber der FSSPX
den Zugang vesperrte. Ob Algermissen bereits damals wütete ist belanglos
Heute 3. Mahnwache vor dem Dom Paulchen schrieb: 3. Mahnwache ? Super, ich bin dabei!! Heute um 15 Uhr
auf der Treppe vor dem Dom! Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen!
Gescheiterter Modernismus Je mehr das Scheitern des heutigen Modernismus in der Kirche sichtbar wird,
um so mehr schlagen Bischöfe wie Kardinal Lehmann und Bischof Algermissen um sich. Die Lebenslügen der
Moderne müssen um jeden Preis verteidigt werden.
Die SJM wird in Fulda entsorgt und als Sekte diffamiert. Dasselbe geschah 2002 den Auerbacher Schulschwestern
im Erzbistum Bamberg während der Vakanz des bischöflichen Stuhls.
Schön ist es… Ihre Aussagen sind mehr als dumm, unmoralisch und unanständig!!!! Von wegen Sekte! Ich
glaube Sie haben Fieber. Sie sollten mal zum Arzt gehen! Ich habe selten so etwas blödes gehört. Wollen
Sie etwa behaupten,die Gläubigen sind alle in einer Sekte?Sie scheinen in einer Sekte für Hohlbirnen
zu sein! –]
Keine sachlich begründeten Argumente Hallo „schön ist es auf der Welt zu sein“! Sie werfen den Gläubigen
in der Rhön verleumderische Aussagen, Lügen und unchristliches Verhalten vor, können diese massiven
Vorwürfe aber nicht belegen. Sie selbst bezeichnen jedoch die drei unbescholtenen SJM-Patres als „Sektenangehörige“,
die neue „Sektenmitglieder“ an sich gebunden hätten. Die SJM ist keine Sekte, sondern eine von Rom anerkannte
kanonisch errichtete Ordensgemeinschaft. Die überwältigende Mehrheit der betroffenen Rhöngemeinden
stand und steht hinter den Ordenspriestern. Der Vorwurf der verleumderischen Aussagen, Lügen und unchristlichen
Verhaltens fällt somit auf Sie selbst zurück! Auch ist es unzutreffend, dass die Patres „mächtig gewirbelt“
hätten. Sie haben sich persönlich aus dem ganzen Streit herausgehalten. Nicht die Patres haben gespalten,
sondern die Fuldaer Diözesanleitung, die sich auf verleumderische Aussagen von ein paar wenigen Denunzianten
stützt und ohne sachliche Begründung zwei intakten und gut funktionierenden Christengemeinden ihre Pfarrer
wegnimmt. Wenn Sie im übrigen kreuz.net vorwerfen, die Berichterstattungen seien unsachlich, sollten
Sie das ebenfalls nachweisen. Was konkret ist an der Berichterstattung unsachlich?
Von welcher Kirche ist hier eigentlich die Rede? Diese ganzen Aktionen sind von einpaar wenigen „Christen“
aus dieser Region fanatisch initiiert! Dieses Verhalten und die Äußerungen zeugen mir nicht von echter
Glaubensauffassung. Es wiedersprechen sich hier die Aufschriften auf den Transparenten mit den dazu gemachten
agressiven und verleumderischen Aussagen. Unter dem Deckmäntelchen „Christlich katholische Kirchengemeinde“
wird hier absolut Unchristliches getan, Kinder werden instrumentalisiert, es wird gelogen, verleumdet,
etc… Die 3 „Sektenangehörigen“ haben mächtig gewirbelt, in ihrem Sinne die Arbeit gut gemacht – neue
Sektenmitglieder fest an sich gebunden zu haben! Hier haben sie wiederholt in vielen Orten die funktionierende
Christengemeinde gespalten. ( siehe andere Bistümer Deutschlands). Und sie schauen jetzt zu, tun nichts
und sind wohl noch erfreut über ihre geleistete Arbeit! Die Entscheidung von Bischof Algermissen war
schon lange fällig – viel zu lange hat er gewartet. Gratulation für ihre Entscheidung, Herr Bischof,
wir wollen eine große, einige Christengemeinde und kein zersplittertes, verunsichertes Christentum! PS.
Einige Äußerungen von Lesern sind dumm, unanständig und unmoralisch. Die Berichterstattungen ebenfalls
wenig sachlich!!!
#31 bonifatius 23:29:36 | Freitag, 1. Dezember 2006
@Didimus: Welch schlechter Scherz, warum müssen sie wieder die Nazikeule schwingen? Menschen, die nichts
anderes wollen als Jesus, dem Christkönig die Verehrung zu erweisen und das mit wirklich gläubigen Priestern!
Ach ja, das „königliche Priestertum“ klingt nach Monarchie und das muß ihnen ein Dorn im Auge sein!
@Peterchen gute Frage: kennt jemand den Kommentar von B16 (mit quellenangabe), in dem er sinngemäss gesagt
hat, man könnte Kathole sein, und trotzdem formal austreten?
#29 Karl-Peter 23:22:12 | Freitag, 1. Dezember 2006
Peterchen/ Antwort gab „clarissa colonia“ 1) Kirchenaustritt vor dem Standesamt/Amtsgericht erklären.
2) Nach etwa einem Vierteljahr in der Taufpfarrei einen Auszug aus dem Taufbuch anfordern. 3) Enthält
dieser einen Eintrag über den staatlichen Kirchenaustritt, beim Generalvikar der Taufdiözese unter Berufung
auf die Entscheidung der PCI eine Löschung beantragen (am besten unter Einschaltung eines kirchenrechtlichen
Anwalts). Dann gibt es zwei Möglichkeiten (4a u. 4b): 4a) Die Diözese folgt der gesetzlichen Entscheidung
der PCI und löscht den Eintrag. Dann erübrigen sich weitere Schritte. 4b) Die Diözese bleibt bei der
„Linie“ der Deutschen Bischofskonferenz und verweigert die Löschung. Dann (am besten mit einem kanonischen
Anwalt) nochmals die Löschung beantragen. Erfolgt binnen dreißig Tagen keine Reaktion ist der Weg eines
hierarchischen Rekurses zur Apostolischen Signatur (der kirchliche Verwaltungsgerichtshof in Rom) frei.
5) Hierarchischen Rekurs gegen die verweigerte Löschung einlegen und die Argumente darlegen. Die Signatur
wird dann nach Gesetz (zweifelsfrei) im Sinne der Beschwerde entscheiden. 6) Spätestens nach positiver
Entscheidung muß die Diözese den Eintrag im Taufbuch löschen.
#28 Peterchen 23:15:09 | Freitag, 1. Dezember 2006
Kirchenaustritt: Nägel mit Köpfen Kann mir denn hier jemand erklären, wie man efektiv aus der Kirche,
ja von der Kirchensteuerpflicht, austreten kann, ohne dabei seine Zugehörigkeit zur (Welt-)Kirche zu
verlieren? Diesen Schritt möchte ich unbedingt wagen.
also im Ernst, ihr … … Leute aus Schwarzbach, Eckweisbach und Simmershausen, laut didymus seit ihr
so schlimm wie die Nazi ‘45 Bessert euch Grandisoser Beitrag@didymus, alle Achtung, Respekt!
Jaja … … allein die Tatsache, dass ich mich wieder mal zu Wort melde, gefällt vielen hier nicht und
lässt diese schon per se zur Kritik schreiten! Aber egal! Wir schreiben Mai 1945: Deutschland ist endgültig
von den Aliierten befreit! Befreit? So fragten sich manche? Ja, befreit!!! Da mussten Auswärtige kommen
und das machen bzw. sagen! Keine Diskussion – die Sachverhalte sind klar! ?:) Wir schreiben Dezember 2006:
Schwarzbach, Eckweisbach und Simmershausen bekommen ihre Pfarrer entzogen. Keiner wehrt sich, außer den
Menschen dort selber! Verdächtig! Dabei haben sich die Deutschen 1945 auch noch gegen die Aliierten
gewehrt, mussten aber im Nachhinein bitter einsehen, wer die tatsächlich Guten waren!
@Karl-Peter es ist ja schon sicher denkwürdig für die deutschen Bischöfe, wenn der Papst extra betont,
die Pastoralen Reformen müssten mit dem Kirchenrecht konform gehen. Das nicht äussere, aber innere Schisma
ist nicht das zwischen Rom und FSSPX, sondern das zwischen Rom/FSSPX und den deutschen Bischöfen – deshalb
sind Gotthart, Benedikt usw. so gegen die FSSPX. o^/
#24 Karl-Peter 22:35:08 | Freitag, 1. Dezember 2006
Ist die Reform in Fulda tatsächlich mit Rom abgestimmt? Der 74-jährige Pfarrer Schlitt, der sich bester
Gesundheit erfreut, wurde schon seit einigen Jahren „bedrängt“, in den Ruhestand zu treten. Nach Recht
und Gesetz der Kirche müssen Pfarrer aber noch nicht einmal mit 75 Jahren pensioniert werden. Und dabei
hat der Papst beim Ad-Limina-Besuch der deutschen Bischofe betont, die Pastoralen Reformen müssen mit
dem Kirchenrecht konform gehen.
einen schlechten gefallen Mit dem Rauswurf der drei Padres hat sich Bischof Algermissen einen schlechten
Gefallen getan. Jetzt hat er, wie man so schön sagt „die Kacke am dampfen“.
Rumpelstilzchen Papst Joh. Paul II. hat einmal gesagt: „Der größte Trumpf des Teufels besteht darin,
dass man glaubt, dass es ihn nicht gibt.“ Dasselbe gilt für den Räder-Orden (Rotarier-Orden). Solange
die Leute nichts davon wussten oder allenfalls Informationen darüber als „Verschwörungstheorie“ abtaten,
konnte der Räder-Orden im Geheimen wirken und sein Unwesen treiben. Wenn jetzt auf den Demonstrationsplakaten
so etwas wie „Rotarier-Brüder“ steht, ist damit der Untergang des Räder-Ordens schon vorgezeichnet.
Das ist wie bei Rumpelstilzche: „Gott sei Dank, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.“ Sobald
aber Rumpelstilzchen beim Namen genannt wurde, war es vernichtet. Im Todeskampf wird aber der Räder-Orden
noch seine ganze Fratze zeigen.
@rebekka Kirchensteueraustritt (ohne Glaubensabfall) würde Algermissen, Lehmann u. co. am ehesten zur
Vernunft bringen. Eine materiell arme Kirche ist diesen Rotariern das größte Schreckgespenst. Der Papst
hätte nichts dagegen.
manche verhungern … … das ist wahr, in der Seele. Aber manche suchen sich gute Seelsorger. Das ist
keine Revolution, sondern intelligentes Verhalten ;- )
Dritte Mahnwache gegen den Priesterrauswurf Mein Vorschlag: nicht nur an der Domtreppe demonstrieren,
sondern direkt vor das Bischofshaus ziehen! Die Proteste sollten bistumsweit ausgedehnt werden. Das Problem
gibt es längst nicht mehr nur in Schwarzbach und Eckweisbach, die jetzt auf Befehl des Bischofs keine
Pfarrer mehr haben dürfen. Fulda darf nicht länger pastorale Sonderwege gehen, die von kirchenfeindlichen
Splittergruppen wie dem „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ gefördert werden. Fulda ist und bleibt
Teil der katholischen Weltkirche. Dafür müssen die Gläubiegn öffentlich eintreten. Nicht austreten,
sondern auftreten! Für Wahrheit und Gerechtigkeit!
Ich verstehe das Problem nicht. Es brauchen doch nur alle Mitglieder der drei Rhöner Pfarrgemeinden aus
der Kirchensteuer-Gemeinschaft auszutreten und das gesparte Geld den SJM-Priestern zu geben. Als Gäste
könnten sie in bürgerlichen Häusern untergebracht werden. Und die Seelsorge kann weitergehen. Der Religionsunterricht
kann auch privat gegeben werden. Wenn das in der Schule nicht anerkannt wird, sollten die Kinder auf Ethik
umsteigen, bevor ihnen eine veralgermisste Religion eingetrichtert wird. Als entpflichtete Priester können
die SJM-Priester die heilige Messe zu anderen Zeiten in den Kirchen halten; das dürfte doch kein Problem
sein. Wir hatten auch mal einen Ruhestand-Pfarrer. Der durfte jeden Tag die Messe in der Kirche halten.
Unser Pfarrer war darüber sehr froh. Schon zu Zeiten eines Erzbischofs Dyba spielte die Kirche von Fulda
eine Vorreiter-Rolle beim Ausstieg aus dem kirchlichen Kindermord-Planungs-System. So muss auch die neue
Glaubensverkündung durch privat organisierte kath. Kirchen in Fulda den Anfang nehmen. Wenn die drei
Rhöner Pfarrgemeinden dafür ein gutes Beispiel geben, kann das in allen deutschsprachigen Diözesen
Schule machen. Und in absehbarer Zeit muss das auch überall, wo die Lehmann-Kirche regiert, so sein.
Der Papst hat doch nicht umsonst darauf aufmerksam gemacht, dass der Kirchenaustritt im Standesamt nicht
mit dem Austritt aus der katholischen Kirche identisch ist. Der kennt doch die Situation in Deutschland,
Österreich und Schweiz. Er hat sich doch was dabei gedacht.
katholisch? der Papst scheint die FSSPX auch für katholisch zu halten, jedenfalls hat er kein Schisma
ausgerufen und hegt offene Sympathie. Von der deutschen Kirche sagte er mal, man könne da schon von einer
Notlage oder Krise (das können Sie gerne selber nachsehen) sprechen. Wohl wenig Sympathie für die Algermissens.
Intakte Gemeinde: die Kinder gehen freiwillig in die Kirche ud knien sich freiwillig hin. Statt Amtskirche:
Kinder gehen immer weniger in die Kirche, und Erwachsene auch immer weniger. Von Algermissen unabhängig
sind viele – auch die Orden das Jahr 1970 – 70 war natürlich ein Wortspiel, wie Sie sicher äußerst
schnell erkannt haben. Trotzdem gehört – und das ist die Aussage – der Alte Canon zu den ältesten Messtexten
überhaupt. Und die Hochgebete von 1970 zu dem neuesten überhaupt. Latein? Aramäisch? Griechisch? Solange
die Übersetzung Ihnen kein „alle“ für ein „viele“ vormacht, ist gegen Latein nichts einzuwenden. *wird
nicht auf bisch. Anw. geschlossen: Unabhängigkeit von einem Destruktiven Bischof ist was sehr gutes
Das können Ihnen die Seelen, denen der Bischof ihren Seelsorger entfernt hat, sicher bestätigen.
Mahnwache! 3.Mahnwache ? Super, ich bin dabei!! Algermissen und Konsorten denken die Rhöner geben auf.
Da haben sie sich aber geschnitten!!! Wir lassen uns nicht belügen und verarschen!!! :)3
@möchtegern-kathole * katholisch Das entscheidet immer noch der Papst und nicht die FSSPX. * inakte Gemeinde
Nach welchen Kriterien? Kinder, die nicht ordentlich knien, kriegen Schläge? * von Algermissen unabhängig
Ja, das ist wahrer Katholizismus: Unabhängig vom Ortsbischof! * Hochgebt nicht aus dem Jahr 1970, sondern
aus dem Jahr 70 Echt? Auf Aramäisch? Oder Griechisch? Nennen Sie bitte eine Quelle aus dem Jahr 70, in
der schon der Canon Romanus mit den ganzen heiligen römischen Bischöfen und den Märtyrern vorkommt!
* wird nicht auf bischöfliche Anweisung geschlossen Huch, schon wieder? Unabhängigkeit vom Ortsbischof
ist Kriterium für Katholizität? Netter Versuch, aber noch weiter weg von der Tradition kann man kaum
sein.
#8 Agiafortuni 20:37:23 | Freitag, 1. Dezember 2006
es gibt nur eine Kirche Natürlich gibt es nur eine Kirche aber diese findet man bestimmt nicht bei den
V 2 Anhängern insbesondere nicht bei solchen die ihre Priester vertreiben. Warum wird der Bischof von
Fulda nicht Anglikaner?
Die Rhön „Land der offenen Fernen“ wird die Rhön wegen der weiten Fernsicht im Volksmund oft liebevoll
genannt. Dieser Spruch ist nicht Volksmund, sondern ein Werbegag bzw. eine Marketingmaßnahme. Trotzdem
klingt er gut. Sorry, ich aber ich muss es wissen, denn die Rhön ist meine Heimat.
#5 ExBochumer † 20:31:56 | Freitag, 1. Dezember 2006
Lefebvre-Priester? Gibt es die überhaupt? Bevor hier irgendwelche Kräfte hier etwas in die Welt setzen,
so sollten sie sich doch selbst in Frage stellen. Es gibt nur eine Kirche.
Entpflichtung Also wenn der Pfarrer wirklich Folgendes geschrieben hat, dann gehört er schon aus brüderlicher
Sorge um mögliche Senilität in den Ruhestand versetzt: „Ich möchte aber weiterhin in der Seelsorge
tätig sein und hätte dies gern in Eiterfeld getan, aber auch das wurde nicht zugelassen. Der Wunsch
des Personalreferenten Prof. Dr. Stanke war, dass ich nach Großenbach gehe“ ENTWEDER der Pfarrer wurde
abberufen, dann kann es aber kein „Wunsch“ gewesen sein, sondern muss etwas wie eine „Dienstanweisung“
gewesen sein. ODER es war nur der „Wunsch“ des Personalreferenten, dann hätte der Pfarrer durchaus „Nein“
sagen können – man kann dann also nicht sagen, es sei „nicht zugelassen“ worden.
„Unsere Kirche“ … … gewußt wo … steht in der Von-Schildeckstr in Fulda (ok, es ist nur eine Kapelle): www.fsspx.info/zentren/show.php?id=27 Die 25 km sollten kein Hinderniss sein. * katholisch * inakte Gemeinde
* von Algermissen unabhängig * Hochgebt nicht aus dem Jahr 1970, sondern aus dem Jahr 70 * wird nicht
auf bischöfliche Anweisung geschlossen
Warum rufen sich diese Leute nicht einen Lefebvre-Priester? Man sieht doch, wie katastrophal die Entwicklungen
aufgrund des 2.vatikanischen Konzils laufen. Der Weg wäre ganz einfach: „Metanoia!“ – Umkehr!