Mons. Algermissen
„Man will eine andere Kirche“
Seit heute sind die katholischen Pfarrgemeinden Schwarzbach und Eckweisbach in der hessischen Rhön auf unbestimmte Zeit verwaist. Von Daniel Schneider.
Mehr als 240 Menschen demonstrierten am 25. November vor dem Fuldaer Dom gegen die Entlassung der drei Patres der Diener Jesu und Mariens.
Mehr als 240 Menschen demonstrierten am 25. November vor dem Fuldaer Dom gegen die Entlassung der drei Patres der Diener Jesu und Mariens.
(kreuz.net) Nach dem Rauswurf dreier bewährter Ordenspriester der Diener Jesu und Mariens macht sich im Bistum Fulda Ernüchterung breit.

Wie soll es mit der Seelsorge weitergehen? Viele intakte Pfarreien stehen vor einer ungewissen Zukunft.

Die Diözesanleitung hat offenbar kein Interesse mehr an einer flächendeckenden Versorgung der Pfarreien durch Priester, die für diese Aufgabe zur Verfügung stehen.

Im Gegenteil: Der Priestermangel scheint in Fulda nicht nur erwünscht zu sein – er soll auch da, wo er nicht vorhanden ist, mit Druck von oben künstlich herbeigeführt werden.

Ein Beispiel dafür ist die Entpflichtung von Pfarrer Josef Schlitt aus der Rhöngemeinde Eiterfeld. Eiterfeld befindet sich 25 Kilometer nördlich von Fulda.

Offiziell hieß es, daß der Geistliche am 1. August 2006 „auf eigenen Antrag“ in den Ruhestand versetzt wurde.

Der 74-jährige Pfarrer Schlitt, der sich bester Gesundheit erfreut, wurde schon seit einigen Jahren „bedrängt“, in den Ruhestand zu treten. Nach Recht und Gesetz der Kirche müssen Pfarrer aber noch nicht einmal mit 75 Jahren pensioniert werden.

Daß die Entpflichtung von Pfarrer Schlitt nicht freiwillig vonstatten ging, geht aus dem Pfarrbrief der katholischen Pfarrgemeinden St. Antonius in Großenbach und St. Mauritius in Haselstein vom 24. September hervor.

Dort ist der pensionierte Pfarrer Schlitt jetzt als Aushilfsseelsorger tätig.

Die beiden Ortsteile gehören zur Stadt Hünfeld und werden seelsorgerisch von „Administrator“ Pfarrer Peter Borta betreut. Hw. Borta ist ein einflußreiches Gründungsmitglied der kirchenfeindlichen Splittergruppe ‘Fuldaer Kreis für eine offene Kirche’.

Resignat Schlitt teilte den Gläubigen dieser Gemeinden im September folgendes mit:

„Liebe Pfarrangehörige der Pfarrgemeinden von Großenbach und Haselstein,

unser Bischof Heinz Josef Algermissen hat mich zum 1. August dieses Jahres gegen meinen Willen in den Ruhestand versetzt. Ich möchte aber weiterhin in der Seelsorge tätig sein und hätte dies gern in Eiterfeld getan, aber auch das wurde nicht zugelassen. Der Wunsch des Personalreferenten Prof. Dr. Stanke war, dass ich nach Großenbach gehe, und ich habe mich für Großenbach entschieden.“


Mit dieser Vorgehensweise setzt sich Bischof Algermissen weiterhin über geltendes Kirchenrecht hinweg.

Welche Motive den Fuldaer Oberhirten leiten, bewährte Pfarrer vorzeitig zu „entsorgen“, ist vielen Menschen in der Region unverständlich.

„Man will gar nicht, daß genügend Priester da sind“ – erklärte eine betroffene Katholikin vor ‘kreuz.net’: „Man will eine andere Kirche. Das ist nicht mehr unsere Kirche.“

Im Hinblick auf die Proteste der Gläubigen von Schwarzbach und Eckweisbach erklärte der Fuldaer Bistumssprecher Christof Ohnesorge am letzten Sonntag nicht ohne Zynismus, die Diözese habe sehr viel Verständnis, „daß die Gläubigen so engagiert für eine gute Seelsorge in ihren Pfarreien eintreten“:

„Deshalb wollen wir gemeinsam mit ihnen den Blick in die Zukunft richten.“

Eine intensive Seelsorge werde auch künftig gesichert sein, „denn die beiden Dechanten Michael Freiherr von Lüninck und Günter Wondrak werden jeweils die Administration in diesen Pfarreien übernehmen, und weitere Priester wirken mit“.

Mit solchen Äußerungen sollen die Gläubigen offensichtlich über den tatsächlichen Sachverhalt getäuscht werden. Man nimmt den Menschen ihre Priester und hinterläßt „verbrannte Erde“.

Die bewährte Seelsorge soll durch völlig neue, ideologisch motivierte Strukturen ersetzt werden – koste es, was es wolle.

Die Folgen für diese Pastoral nach Gutsherrenart sind noch gar nicht abzusehen – auch und gerade im Hinblick auf künftige Priesterberufungen.

Die Rhön wird wegen der weiten Fernsicht im Volksmund oft liebevoll „Land der offenen Fernen“ genannt.

Im Hinblick auf die künftigen Seelsorgsstrukturen der Region bekommt dieses Wort einen bitteren, doppeldeutigen Beigeschmack.
      
73 Lesermeinungen
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#73   Betroffene   21:13:51 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Zwilli
Da schau her,der Zwilli hat sich wieder mal gemeldet!
Schade,dass ich Sie erst jetzt entdeckt habe.
Wo ich Sie doch so in mein Herz geschlossen habe.
Ich habe Ihre dummen Kommentare soooo vermisst.
Na!Haben Sie ein Freudenfest gefeiert?
Gehen Sie denn jetzt auch immer fleissig in die Kirche?
Die dürfte ja jetzt voll zu Ihrer Zufriedenheit gehalten
werden.Oder?
Ich glaube natürlich,dass es nicht lange dauern wird
und sämtliche Nörgler,haben daran auch wieder etwas
auszusetzen!
Das haben Menschen wie SIE ja so an sich.
;-)
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#72   möchtegern-kathole   14:35:56 | Sonntag, 3. Dezember 2006
@Toby und Elke
Nur wie soll der Schlusstrich aussehen? Wenn drei neue rechtgläubige Priester in die Pfarreien kommen, könnte man das. Aber das ist ja nicht zu erwarten! Dass auf der Vorankündigung (siehe Bilderstrecke) von einem Pfarradministrator und nicht von einem Pfarrer die Rede ist, zeigt das.
Es ist zu befürchten, dass nach einer Übergangsphase die Priester durch Laien und die Messen durch Andachten ersetzt werden und so die Menschen ohne Seelsorger, Sakrament und Segen leben und niemand ihre Seelen rettet.
Der Schlussstrich wird dann am jüngsten Tag gezogen :'(
Also sollten sich die Menschen dort tatkräftigst selbst Ersatz suchen – vom Bischof wird der nicht kommen.
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#71   Toby   09:27:17 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Schwert des Geistes
@ Elke:
„Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert“ (Mt 10, 34)
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#70   warwohlnix   07:23:18 | Sonntag, 3. Dezember 2006
„Sie sollten sich mal auf Ihren Geisteszustand untersuchen lassen!!!“
Unnötig, Paulchen. Der ist für alle, die deren postings lesen, ganz offenbar!
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#69   Paulchen   00:45:41 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Zwilling,prawda und Konsorten!
Sie sollten sich mal auf Ihren Geisteszustand
untersuchen lassen!!!
:-P :-S :-!
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#68   Elke   00:17:18 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Heiliger Geist
Soll man nicht auch mal einen Schlussstrich unter die ganze Sache setzten? Es ist entschieden worden und man sollte dies auch annehmen.
Es wird wieder ein Seelsorger in die Gemeinde kommen und er wird im Namen JESU versuchen, alle Wunden zu heilen und alle wieder zusammen an den Tisch des HERRN zu bringen.
JESUS wollte Einheit und nicht Zwietracht. Also lassen wir doch den HEILIGEN GEIST wirken.
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#67   prawda   21:50:55 | Samstag, 2. Dezember 2006
Kurios: Sie stellen alle Anhänger der SJM ins völlige ABSEITS
Sofern dies überhaupt noch mehr möglich ist, wird durch ihre Agitation jegliche Grundlage für ein friedliches Miteinander in der Pfarrgemeinde zerschlagen. Was wollen sie sich denn eigentlich noch einfallen lassen? Welchen Grund haben sie für persönliche Anfeindungen von Personen, deren Integrität seit Jahrzehnten völlig außer Frage steht?
Der Gottesdienst war in keiner Weise gehetzt. Die Predigt war von großer Weitsicht, von Einfühlungsvermögen und Intelligenz geprägt. Dies war in Schwarzbach lange nicht mehr zu hören. Was haben die Nachfolger der SJM Priester denn mit deren Fehlverhalten zu tun? Sie katapultieren sich und die gesamte SJM Kongregation ins völlige Abseits. Selbst in Schwarzbach wird der „Protest“ mittlerweile von weiten Teilen der Einwohnerschaft mit großem Argwohn betrachtet. Gehen sie behutsamer mit ihrem Wort um. Ich befürchte es wird sich sonst kein Priester mehr in den Rhöndom wagen. Lassen sie mich noch anfügen, dass Pfarrer Meissner knapp 30 Jahre in der Gemeinde gewirkt hatte, bevor P.Pfaffenhuber nach seinem Tode kam. Niemals wurde er in vergleichbarer Art und Weise angegriffen. Seine Gottesdienste bestachen durch eine Kürze und Schnelligkeit, die den Schwarzbachern sehr willkommen war, stimmts?
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#66   Hoffnung   20:47:09 | Samstag, 2. Dezember 2006
@möchtegern-kathole
„Aber der Modernismus wird wie jede andere Irrlehre besiegt werden.
lol, ich hoffe Sie meinen es nicht ernst, sorry, aber in diesen Spähren muß man nachfragen, lol
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#65   möchtegern-kathole   20:28:09 | Samstag, 2. Dezember 2006
Vorkonziliar
Aber Scherz beiseite, wenn die vorkonziliarische Kirche um soviel besser war und den Ritus der Tradition stellt, warum sind wir dann kirchlich da wo wir heute sind???
Natürlich war auch die vorkonziliare Kirche hohl wie ein alter Baum – sonst hätte es dieses Konzil, den Raubbau am Katholischen und den Novus Ordo Missae nie gegeben. Sehr schön zeigt dies auch der Kampf der – sagen wir mal so ungefähr – letzten 150 Jahre gegen den Modernismus. Der Antimodernisteneid ist schon viel älter als das Konzil. Der „Sylabus Errorum“ prangt den Modernismus schon im 19ten Jahrhundert an.
Aber der Modernismus wird wie jede andere Irrlehre besiegt werden.
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#64   Karl-Peter   20:21:22 | Samstag, 2. Dezember 2006
Strategie „Ablenkung“ – bitte zurück zum Thema! Das Problem lautet „bewußte Pfarrer-Reduktion“
Manche führen hier bewußt nebensächliche Diskussionen. Sie lenken ab vom Grundproblem.
In Fulda wird bewußt eine Pfarrer-Reduktion betrieben. Das wird an den SJM-Patres, aber auch an alten Pfarrern, wie Herrn Pfarrer Schlitt deutlich.
Zitat Herr Pfarrer Schlitt:
„unser Bischof Heinz Josef Algermissen hat mich zum 1. August dieses Jahres gegen meinen Willen in den Ruhestand versetzt.“
Offiziell heißt es,
daß der Geistliche am 1. August 2006 „auf eigenen Antrag“ in den Ruhestand versetzt wurde.
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#63   kurios   19:55:36 | Samstag, 2. Dezember 2006
@zwilling
Bei der Mahnwache waren auf jeden Fall bedeutend mehr Menschen als eben in der Messe.
Traurig den Rhöndom so leer zu sehen…
Übrigens: Obwohl ich noch 4 km Fahrt habe, bin ich schon zu Hause. Kirche im Akkord… wenn es das jetzt sein soll…
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#62   Hoffnung   19:04:30 | Samstag, 2. Dezember 2006
Wer will denn keine andere Kirche?
Natürlich wollen alle eine andere Kirche, alle die hier angeprangert werden, aber auch die Piusbruderschaft und andere, die die vorkonziliare Kirche wiederhergestellt haben möchten. Auch ich möchte die vorkonziliarische Kirche, allerdings die vor Ephesus oder zumindest vor Trient.
Aber Scherz beiseite, wenn die vorkonziliarische Kirche um soviel besser war und den Ritus der Tradition stellt, warum sind wir dann kirchlich da wo wir heute sind???
Wenn das alte Messopfer um soviel reiner und wahrhaftiger, heilsbringend war, warum ist dann die Frucht davon dieser (wie man hier so sagen würde) Homoideologisch verseuchter Abtreibungpfuhl, und nicht ein Abbild des Reiches Gottes auf Erden?
Ganz einfach, weil dies nicht die Kirche ist die Sie vorgibt zu sein. Diese Kirche ist Teil des „breiten Tores“.
Advent lädt ein zum besinnen, nachsinnen und rückbesinnen. Herzlich Einladung dazu von mir!
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#61   warwohlnix   18:40:04 | Samstag, 2. Dezember 2006
Diese Arroganz der Macht
ist genauso abstossend wie die, die momentan noch die Macht haben – aber offensichtlich merken, dass ihnen die Felle davonschwimmen.
Deshalb diese Reaktionen …
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#60   tau †   18:35:03 | Samstag, 2. Dezember 2006
@ Didymus-Zwilling: Was heißt hier
10.000 Schwarzbacher demonstrieren …
Zwei Millionen Besucher werden erwartet
Hier die ersten Bilder:
www.christkindlesmarkt.de/index.php?navi=1&rid=82
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#59   prawda   18:26:09 | Samstag, 2. Dezember 2006
Mahnwache
Ein Flächenbrand entsteht: Am 1. Advent werden im ganzen Bistum Mahnwachen für den Verbleib der bereits Gegangenen SJM’ler gehalten.
Blindenmarkt ist überall. Ich lach mich kringelig!
P. Andreas Hönisch wird Sektenbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof Marx ist am Sonntagabend bei Christiansen in der ARD zu sehen. Das Thema: Zurück zum Alten Ritus.
Leute … das ist hier der größte Dreck den man sich antun kann. Aber es ist lustig, wenn’s nicht zum weinen wär.
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#58   Didymus-Zwilling   18:12:04 | Samstag, 2. Dezember 2006
Was mich wundert …
ist, dass hier noch immer kein Bericht über die heutige „Mahnwache“ verfasst und auf diese Homepage gestellt wurde.
Ich sehe schon die Überschrift: Fuldaer bestrafen ihren Bischof – 10.000 Schwarzbacher demonstrieren.
Wahrscheinlich warens um die 100 und da addiert man schnell mal weitere 9.900 dazu… und alle hier glauben das! :-S
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#57   möchtegern-kathole   17:09:59 | Samstag, 2. Dezember 2006
einer schrieb:
Blasphemie und Hetze stehen in diesem Forum vor Tatsachen und objektiver Anschauung.
Also … tue ich es der Redaktion und den meisten Diskussionsteilnehmern gleich
Schade. Wen einem etwas nicht passt, sollte er es ändern. Ausser es passt in Wirklichkeit.
Immer noch sind die Fuldaer Diözesane aufgefordert, die Umstrukturierung der 3+1 Priester zu erklären. Tun sie es weiterhin nicht, was ist dann davon zu halten?
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#56   Carina   16:55:13 | Samstag, 2. Dezember 2006
Al Germi: Rumpelstilzchen auf allen Ebenen
Was sich hier manche an Beiträgen leisten, geht vielfach an der Sache vorbei. Manchen wünschte man allen Ernstes, daß sie noch einmal die Schulbank drücken müssen, um sachliche von persönlichen Beiträgen unterscheiden zu können wie Didymus-Zwilling.
Fakt ist, daß es in Fulda aufgrund kirchenamtlicher Zahlen genügend Priester gibt, daß man aber durch den „Rauswurf“ der SJM-Priester und durch Zwangspensionierungen Mangel schafft. Ebenso Fakt ist, daß es bis heute niemand geschafft hat, diese Zusammenhänge dem Bischof „an den Verstand zu bringen“. Daraus folgt: Entweder ist der Priester-Mangel erklärtes Ziel, oder aber Bischof A. hat einen Auftrag zu erfüllen. Dann allerdings fragt sich durch wen. Ob da der Hinweis auf den „Räder-Orden“ reicht?
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#55   Karl-Peter   15:52:18 | Samstag, 2. Dezember 2006
In Eiterfeld weiß jeder,
Herr Pfarrer Schlitt wollte gerne weitermachen. Er litt und leidet sehr unter der Zwangspensionierung. Demnach ist sein Ruhestandsgesuch nicht wirklich „auf eigenen Antrag“ zustande gekommen.
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#54   Didymus-Zwilling   15:40:01 | Samstag, 2. Dezember 2006
@ Karl-Peter
Ich fühle mich dazu schon in der Lage.
Aber Sie wollen es ja wohl nicht hören: einer von beiden lügt!
Es stellt sich die Frage: wer!
Sagen Sie es mir!
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#53   Karl-Peter   15:35:16 | Samstag, 2. Dezember 2006
Didymus-Zwilling
Sie fühlen sich demnach nicht in der Lage, den aufgezeigten Widerspruch zu erklären. Vielleicht packen’s Ihre Freunde?
Zitat Herr Pfarrer Schlitt:
„unser Bischof Heinz Josef Algermissen hat mich zum 1. August dieses Jahres gegen meinen Willen in den Ruhestand versetzt.“
Offiziell heißt es,
daß der Geistliche am 1. August 2006 „auf eigenen Antrag“ in den Ruhestand versetzt wurde.
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#52   Didymus-Zwilling   15:08:28 | Samstag, 2. Dezember 2006
@ Karl-Peter
Sachdiskussionen gibt es in diesem Forum ebenso wenig wie Sachartikel! Blasphemie und Hetze stehen in diesem Forum vor Tatsachen und objektiver Anschauung. :-!
Also … tue ich es der Redaktion und den meisten Diskussionsteilnehmern gleich! O:)
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#51   Agiafortuni   13:41:47 | Samstag, 2. Dezember 2006
eine neue Kirche
Reformkonzil oder Konstituante einer neuen Kirche lautete der Titel des bahnbrechenden Werkes von Oberstudienrat Anton Holzer. Ich würde jedem, der eine Versöhnung der V 2 Sekte mit der katholischen Tradition für möglich hält, die Lektüre dieser Schrift empfehlen. Natürlich wollten die Anführer der V 2 Sekte eine neues Kirchenverständnis, anders lassen sich die Worte des Erzbischofs dass er keine andere Wahbl habe als sich entweder für die vorkonziliaren oder die konziliaren Päpste zu entscheiden, nicht verdeutlichen. Wie lange wird es noch dauern bis auch der letzte dem katholischen Glauben verpflichtete Gläubige einsieht, dass wir keine andere Wahl haben
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#50   Karl-Peter   13:01:49 | Samstag, 2. Dezember 2006
Didymus-Zwilling/ Das Thema ist gegessen?
Längst nicht! Das Thema weitet sich aus! Beweisen Sie, daß Sie zu einer Sachdiskussion fähig sind. Ich habe Sie und Ihre Freunde um eine Stellungnahme gebeten! Und bitte nicht ablenken!
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#49   Lioba   12:56:30 | Samstag, 2. Dezember 2006
Unglaublich!
Nicht nur junge, sondern auch alte Priester werden in unserem Bistum abserviert. Ich schäme mich für den Bischof und unser Bistum.
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#48   Karl-Peter   12:41:21 | Samstag, 2. Dezember 2006
Didymus-Zwilling!
Beweisen Sie, daß Sie zu einer Sachdiskussion fähig sind. Ich habe Sie und Ihre Freunde um eine Stellungnahme gebeten!
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#47   Didymus-Zwilling   12:28:09 | Samstag, 2. Dezember 2006
Tag 2 …
nach der offiziellen Entlassung der SJMler und keinen interessiert es, ob die Patres noch da sind. Das Thema ist gegessen, Leute! Die Mahnwache ist lächerlich! :-D
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#46   Karl-Peter   12:14:30 | Samstag, 2. Dezember 2006
Die Verfechter fuldischer Reformen werden um Stellungnahme gebeten!
Gotthard, Gunsenum, Didymus-Zwilling, fürstabtvonfulda und Freunde! Erklären Sie den Lesern von kreuz.net bitte, was hier abgeht!
Herr Pfarrer Schlitt macht bekannt:
„unser Bischof Heinz Josef Algermissen hat mich zum 1. August dieses Jahres gegen meinen Willen in den Ruhestand versetzt.“
Offiziell hieß es,
daß der Geistliche am 1. August 2006 „auf eigenen Antrag“ in den Ruhestand versetzt wurde.
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#45   iustus   12:04:20 | Samstag, 2. Dezember 2006
Schön ist es, ein Spalter auf der Welt zu sein
Hallo Schöner,
von Ihren unsubstantiierten diffamierenden Äußerungen kann ich mich nur angewidert abwenden. Und schon sind sie ein Spalter. Genau wie die SJM-Priester und unser Herr Jesus Christus (Joh 6, 60-71).
Der Spaltungsvorwurf begegnet mir übrigens komischerweise immer nur aus der „linken“ Richtung. Dass sich von dieser aber ebenfalls Gläubige abwenden, das stört überhaupt nicht. „Spalten“ tun immer nur die „Rechten“. Die Rede vom „Spalten“ ist gequirlte …
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#44   Heggi   11:17:35 | Samstag, 2. Dezember 2006
Bei der wohlmöglich…
letzten hl. Messe im alten Ritus im Fuldaer Dom am Grab des hl. Bonifatius inder Krypta habe ich ministriert. Das war auf der letztenTagung von „Theologisches“, die von Prälat Bökmann geleitet wurde. Nach meiner Erinnerung 1997.
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#43   möchtegern-kathole   09:56:56 | Samstag, 2. Dezember 2006
Was würde der heilige Pius X davon halten,
dass der von ihm selbst jeden Tag zelebrierte Hl. Messritus im Fuldaer Dom faktisch abgeschafft ist?
Hl. Pius X, bringe den Menschen die Hl. Riten und Gebräuche, die Du selbst feiertest und die heute abgeschafft werden.
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#42   Toby   09:51:27 | Samstag, 2. Dezember 2006
Fulda muss umdenken
kümmert Euch um neue Priester, die Eure Seelen retten
Ja, darum wollen wir alle beten.
Gleichwohl ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass die pastoralen Planungen der Fuldaer Diözesanleitung in eine falsche Richtung laufen.
Dagegen müssen sich die Gläubigen wehren.
In Fulda steht ein notwendiger Klärungsprozess an.
Eine Scheidung der Geister tut dringend not.
Nur so wird ein vernünftiger Neuanfang mit seeleneifrigen Priestern möglich sein.
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#41   Agiafortuni   09:41:35 | Samstag, 2. Dezember 2006
Was würde der heilige Pis X halten
Was würde der heilige Pius X von einem Würdenträger halten, der Rechtgläubigen den Zugang zu seiner Kirche verweigert aber Häretikern gestattet darin zu zelebrieren. Dies geschah doch in Fulda als man Anglikanern eine Kapelle im Dom zur Verügung stellte aber der FSSPX den Zugang vesperrte. Ob Algermissen bereits damals wütete ist belanglos
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#40   möchtegern-kathole   09:38:43 | Samstag, 2. Dezember 2006
@Toby
kümmert Euch um neue Priester, die Eure Seelen retten
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#39   Toby   09:23:56 | Samstag, 2. Dezember 2006
Heute 3. Mahnwache vor dem Dom
Paulchen schrieb:
3. Mahnwache ?
Super, ich bin dabei!!
Heute um 15 Uhr auf der Treppe vor dem Dom!
Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen!
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#38   Rodolfo Panetta   09:19:49 | Samstag, 2. Dezember 2006
Gescheiterter Modernismus
Je mehr das Scheitern des heutigen Modernismus in der Kirche sichtbar wird, um so mehr schlagen Bischöfe wie Kardinal Lehmann und Bischof Algermissen um sich. Die Lebenslügen der Moderne müssen um jeden Preis verteidigt werden.
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#37   Schüttel   08:11:55 | Samstag, 2. Dezember 2006
Die SJM wird in Fulda entsorgt
und als Sekte diffamiert. Dasselbe geschah 2002 den Auerbacher Schulschwestern im Erzbistum Bamberg während der Vakanz des bischöflichen Stuhls.
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#36   Paulchen   07:19:06 | Samstag, 2. Dezember 2006
Schön ist es…
Ihre Aussagen sind mehr als dumm, unmoralisch und
unanständig!!!!
Von wegen Sekte! Ich glaube Sie haben Fieber.
Sie sollten mal zum Arzt gehen!
Ich habe selten so etwas blödes gehört.
Wollen Sie etwa behaupten,die Gläubigen sind alle in einer Sekte?Sie scheinen in einer Sekte für Hohlbirnen
zu sein!
:-! :-! –]
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#35   Sturmius   07:06:20 | Samstag, 2. Dezember 2006
Keine sachlich begründeten Argumente
Hallo „schön ist es auf der Welt zu sein“!
Sie werfen den Gläubigen in der Rhön verleumderische Aussagen, Lügen und unchristliches Verhalten vor, können diese massiven Vorwürfe aber nicht belegen.
Sie selbst bezeichnen jedoch die drei unbescholtenen SJM-Patres als „Sektenangehörige“, die neue „Sektenmitglieder“ an sich gebunden hätten. Die SJM ist keine Sekte, sondern eine von Rom anerkannte kanonisch errichtete Ordensgemeinschaft.
Die überwältigende Mehrheit der betroffenen Rhöngemeinden stand und steht hinter den Ordenspriestern.
Der Vorwurf der verleumderischen Aussagen, Lügen und unchristlichen Verhaltens fällt somit auf Sie selbst zurück!
Auch ist es unzutreffend, dass die Patres „mächtig gewirbelt“ hätten. Sie haben sich persönlich aus dem ganzen Streit herausgehalten.
Nicht die Patres haben gespalten, sondern die Fuldaer Diözesanleitung, die sich auf verleumderische Aussagen von ein paar wenigen Denunzianten stützt und ohne sachliche Begründung zwei intakten und gut funktionierenden Christengemeinden ihre Pfarrer wegnimmt.
Wenn Sie im übrigen kreuz.net vorwerfen, die Berichterstattungen seien unsachlich, sollten Sie das ebenfalls nachweisen. Was konkret ist an der Berichterstattung unsachlich?
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#34   schön ist es auf der Welt zu sein   02:09:31 | Samstag, 2. Dezember 2006
Von welcher Kirche ist hier eigentlich die Rede?
Diese ganzen Aktionen sind von einpaar wenigen „Christen“ aus dieser Region fanatisch initiiert! Dieses Verhalten und die Äußerungen zeugen mir nicht von echter Glaubensauffassung. Es wiedersprechen sich hier die Aufschriften auf den Transparenten mit den dazu gemachten agressiven und verleumderischen Aussagen. Unter dem Deckmäntelchen „Christlich katholische Kirchengemeinde“ wird hier absolut Unchristliches getan, Kinder werden instrumentalisiert, es wird gelogen, verleumdet, etc…
Die 3 „Sektenangehörigen“ haben mächtig gewirbelt, in ihrem Sinne die Arbeit gut gemacht – neue Sektenmitglieder fest an sich gebunden zu haben!
Hier haben sie wiederholt in vielen Orten die funktionierende Christengemeinde gespalten. ( siehe andere Bistümer Deutschlands). Und sie schauen jetzt zu, tun nichts und sind wohl noch erfreut über ihre geleistete Arbeit!
Die Entscheidung von Bischof Algermissen war schon lange fällig – viel zu lange hat er gewartet.
Gratulation für ihre Entscheidung, Herr Bischof, wir wollen eine große, einige Christengemeinde und kein zersplittertes, verunsichertes Christentum!
PS. Einige Äußerungen von Lesern sind dumm, unanständig und unmoralisch. Die Berichterstattungen ebenfalls wenig sachlich!!!
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#33   Paulchen   23:55:37 | Freitag, 1. Dezember 2006
Zwilling
Was sind Sie denn für einer?
Geht es Ihnen gut?
o.O
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#32   Karl-Peter   23:30:18 | Freitag, 1. Dezember 2006
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#31   bonifatius   23:29:36 | Freitag, 1. Dezember 2006
@Didimus: Welch schlechter Scherz,
warum müssen sie wieder die Nazikeule schwingen? Menschen, die nichts anderes wollen als Jesus, dem Christkönig die Verehrung zu erweisen und das mit wirklich gläubigen Priestern!
Ach ja, das „königliche Priestertum“ klingt nach Monarchie und das muß ihnen ein Dorn im Auge sein!
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#30   möchtegern-kathole   23:22:23 | Freitag, 1. Dezember 2006
@Peterchen
gute Frage: kennt jemand den Kommentar von B16 (mit quellenangabe), in dem er sinngemäss gesagt hat, man könnte Kathole sein, und trotzdem formal austreten?
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#29   Karl-Peter   23:22:12 | Freitag, 1. Dezember 2006
Peterchen/ Antwort gab „clarissa colonia“
1) Kirchenaustritt vor dem Standesamt/Amtsgericht erklären.
2) Nach etwa einem Vierteljahr in der Taufpfarrei einen Auszug aus dem Taufbuch anfordern.
3) Enthält dieser einen Eintrag über den staatlichen Kirchenaustritt, beim Generalvikar der Taufdiözese unter Berufung auf die Entscheidung der PCI eine Löschung beantragen (am besten unter Einschaltung eines kirchenrechtlichen Anwalts). Dann gibt es zwei Möglichkeiten (4a u. 4b):
4a) Die Diözese folgt der gesetzlichen Entscheidung der PCI und löscht den Eintrag. Dann erübrigen sich weitere Schritte.
4b) Die Diözese bleibt bei der „Linie“ der Deutschen Bischofskonferenz und verweigert die Löschung. Dann (am besten mit einem kanonischen Anwalt) nochmals die Löschung beantragen. Erfolgt binnen dreißig Tagen keine Reaktion ist der Weg eines hierarchischen Rekurses zur Apostolischen Signatur (der kirchliche Verwaltungsgerichtshof in Rom) frei.
5) Hierarchischen Rekurs gegen die verweigerte Löschung einlegen und die Argumente darlegen. Die Signatur wird dann nach Gesetz (zweifelsfrei) im Sinne der Beschwerde entscheiden.
6) Spätestens nach positiver Entscheidung muß die Diözese den Eintrag im Taufbuch löschen.
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#28   Peterchen   23:15:09 | Freitag, 1. Dezember 2006
Kirchenaustritt: Nägel mit Köpfen
Kann mir denn hier jemand erklären, wie man efektiv aus der Kirche, ja von der Kirchensteuerpflicht, austreten kann, ohne dabei seine Zugehörigkeit zur (Welt-)Kirche zu verlieren?
Diesen Schritt möchte ich unbedingt wagen.
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#27   möchtegern-kathole   23:09:52 | Freitag, 1. Dezember 2006
also im Ernst, ihr …
… Leute aus Schwarzbach, Eckweisbach und Simmershausen, laut didymus seit ihr so schlimm wie die Nazi ‘45 :-D
Bessert euch :-!
Grandisoser Beitrag@didymus, alle Achtung, Respekt!
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#26   Didymus-Zwilling   22:50:43 | Freitag, 1. Dezember 2006
Jaja …
… allein die Tatsache, dass ich mich wieder mal zu Wort melde, gefällt vielen hier nicht und lässt diese schon per se zur Kritik schreiten! Aber egal! :-D
Wir schreiben Mai 1945: Deutschland ist endgültig von den Aliierten befreit! Befreit? So fragten sich manche? Ja, befreit!!! Da mussten Auswärtige kommen und das machen bzw. sagen! Keine Diskussion – die Sachverhalte sind klar! ?:)
Wir schreiben Dezember 2006: Schwarzbach, Eckweisbach und Simmershausen bekommen ihre Pfarrer entzogen. Keiner wehrt sich, außer den Menschen dort selber! :-@
Verdächtig! Dabei haben sich die Deutschen 1945 auch noch gegen die Aliierten gewehrt, mussten aber im Nachhinein bitter einsehen, wer die tatsächlich Guten waren! :-$
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#25   möchtegern-kathole   22:44:58 | Freitag, 1. Dezember 2006
@Karl-Peter
es ist ja schon sicher denkwürdig für die deutschen Bischöfe, wenn der Papst extra betont, die Pastoralen Reformen müssten mit dem Kirchenrecht konform gehen.
Das nicht äussere, aber innere Schisma ist nicht das zwischen Rom und FSSPX, sondern das zwischen Rom/FSSPX und den deutschen Bischöfen – deshalb sind Gotthart, Benedikt usw. so gegen die FSSPX. o^/
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#24   Karl-Peter   22:35:08 | Freitag, 1. Dezember 2006
Ist die Reform in Fulda tatsächlich mit Rom abgestimmt?
Der 74-jährige Pfarrer Schlitt, der sich bester Gesundheit erfreut, wurde schon seit einigen Jahren „bedrängt“, in den Ruhestand zu treten. Nach Recht und Gesetz der Kirche müssen Pfarrer aber noch nicht einmal mit 75 Jahren pensioniert werden.
Und dabei hat der Papst beim Ad-Limina-Besuch der deutschen Bischofe betont, die Pastoralen Reformen müssen mit dem Kirchenrecht konform gehen.
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#23   Paulchen   21:58:55 | Freitag, 1. Dezember 2006
Romulus
Der Träumer sind doch Sie!
:-S
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#22   Aragorn   21:51:36 | Freitag, 1. Dezember 2006
einen schlechten gefallen
Mit dem Rauswurf der drei Padres hat sich Bischof Algermissen einen schlechten Gefallen getan. Jetzt hat er, wie man so schön sagt „die Kacke am dampfen“.
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#21   Paulchen   21:51:30 | Freitag, 1. Dezember 2006
Toby!
Vors Bischofshaus stellen:
Dann muss sich Algermissen ja wieder Polizeischutz holen.
Ist das nicht peinlich?
:-$ :-D
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#20   Burgorus   21:47:17 | Freitag, 1. Dezember 2006
Rumpelstilzchen
Papst Joh. Paul II. hat einmal gesagt: „Der größte Trumpf des Teufels besteht darin, dass man glaubt, dass es ihn nicht gibt.“
Dasselbe gilt für den Räder-Orden (Rotarier-Orden). Solange die Leute nichts davon wussten oder allenfalls Informationen darüber als „Verschwörungstheorie“ abtaten, konnte der Räder-Orden im Geheimen wirken und sein Unwesen treiben.
Wenn jetzt auf den Demonstrationsplakaten so etwas wie „Rotarier-Brüder“ steht, ist damit der Untergang des Räder-Ordens schon vorgezeichnet.
Das ist wie bei Rumpelstilzche: „Gott sei Dank, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.“ Sobald aber Rumpelstilzchen beim Namen genannt wurde, war es vernichtet.
Im Todeskampf wird aber der Räder-Orden noch seine ganze Fratze zeigen.
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#19   Hacki   21:41:12 | Freitag, 1. Dezember 2006
@rebekka
Kirchensteueraustritt (ohne Glaubensabfall) würde Algermissen, Lehmann u. co. am ehesten zur Vernunft bringen. Eine materiell arme Kirche ist diesen Rotariern das größte Schreckgespenst.
Der Papst hätte nichts dagegen.
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#18   möchtegern-kathole   21:32:20 | Freitag, 1. Dezember 2006
manche verhungern …
… das ist wahr, in der Seele.
Aber manche suchen sich gute Seelsorger. Das ist keine Revolution, sondern intelligentes Verhalten ;- )
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#17   Burgorus   21:31:44 | Freitag, 1. Dezember 2006
@Romulus
Das ist keine Revolution. Das ist alles ganz legal.
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#16   Romulus   21:25:21 | Freitag, 1. Dezember 2006
@Burgorus @möchtegern
Träumt bitte schön weiter. :-)
Leute, wir leben in Deutschland. Da verhungert man lieber als Revolution zu machen. :-!
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#15   Toby   21:24:44 | Freitag, 1. Dezember 2006
Dritte Mahnwache gegen den Priesterrauswurf
Mein Vorschlag: nicht nur an der Domtreppe demonstrieren, sondern direkt vor das Bischofshaus ziehen!
Die Proteste sollten bistumsweit ausgedehnt werden.
Das Problem gibt es längst nicht mehr nur in Schwarzbach und Eckweisbach, die jetzt auf Befehl des Bischofs keine Pfarrer mehr haben dürfen.
Fulda darf nicht länger pastorale Sonderwege gehen, die von kirchenfeindlichen Splittergruppen wie dem „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ gefördert werden.
Fulda ist und bleibt Teil der katholischen Weltkirche.
Dafür müssen die Gläubiegn öffentlich eintreten.
Nicht austreten, sondern auftreten!
Für Wahrheit und Gerechtigkeit!
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#14   möchtegern-kathole   21:21:47 | Freitag, 1. Dezember 2006
@Burgorus
zustimme O:O
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#13   Burgorus   21:17:49 | Freitag, 1. Dezember 2006
Ich verstehe das Problem nicht.
Es brauchen doch nur alle Mitglieder der drei Rhöner Pfarrgemeinden aus der Kirchensteuer-Gemeinschaft auszutreten und das gesparte Geld den SJM-Priestern zu geben. Als Gäste könnten sie in bürgerlichen Häusern untergebracht werden. Und die Seelsorge kann weitergehen. Der Religionsunterricht kann auch privat gegeben werden. Wenn das in der Schule nicht anerkannt wird, sollten die Kinder auf Ethik umsteigen, bevor ihnen eine veralgermisste Religion eingetrichtert wird.
Als entpflichtete Priester können die SJM-Priester die heilige Messe zu anderen Zeiten in den Kirchen halten; das dürfte doch kein Problem sein. Wir hatten auch mal einen Ruhestand-Pfarrer. Der durfte jeden Tag die Messe in der Kirche halten. Unser Pfarrer war darüber sehr froh.
Schon zu Zeiten eines Erzbischofs Dyba spielte die Kirche von Fulda eine Vorreiter-Rolle beim Ausstieg aus dem kirchlichen Kindermord-Planungs-System. So muss auch die neue Glaubensverkündung durch privat organisierte kath. Kirchen in Fulda den Anfang nehmen.
Wenn die drei Rhöner Pfarrgemeinden dafür ein gutes Beispiel geben, kann das in allen deutschsprachigen Diözesen Schule machen. Und in absehbarer Zeit muss das auch überall, wo die Lehmann-Kirche regiert, so sein.
Der Papst hat doch nicht umsonst darauf aufmerksam gemacht, dass der Kirchenaustritt im Standesamt nicht mit dem Austritt aus der katholischen Kirche identisch ist.
Der kennt doch die Situation in Deutschland, Österreich und Schweiz. Er hat sich doch was dabei gedacht.
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#12   kurios   21:10:43 | Freitag, 1. Dezember 2006
@paulchen
Genau!
15 Uhr wie immer auf der Treppe vor dem Dom.
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#11   möchtegern-kathole   21:04:19 | Freitag, 1. Dezember 2006
katholisch?
der Papst scheint die FSSPX auch für katholisch zu halten, jedenfalls hat er kein Schisma ausgerufen und hegt offene Sympathie. Von der deutschen Kirche sagte er mal, man könne da schon von einer Notlage oder Krise (das können Sie gerne selber nachsehen) sprechen. Wohl wenig Sympathie für die Algermissens.
Intakte Gemeinde: die Kinder gehen freiwillig in die Kirche ud knien sich freiwillig hin. Statt Amtskirche: Kinder gehen immer weniger in die Kirche, und Erwachsene auch immer weniger.
Von Algermissen unabhängig sind viele – auch die Orden :-)
das Jahr 1970 – 70 war natürlich ein Wortspiel, wie Sie sicher äußerst schnell erkannt haben. Trotzdem gehört – und das ist die Aussage – der Alte Canon zu den ältesten Messtexten überhaupt. Und die Hochgebete von 1970 zu dem neuesten überhaupt. Latein? Aramäisch? Griechisch? Solange die Übersetzung Ihnen kein „alle“ für ein „viele“ vormacht, ist gegen Latein nichts einzuwenden.
*wird nicht auf bisch. Anw. geschlossen:
Unabhängigkeit von einem Destruktiven Bischof ist was sehr gutes :-)
Das können Ihnen die Seelen, denen der Bischof ihren Seelsorger entfernt hat, sicher bestätigen.
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#10   Paulchen   20:52:49 | Freitag, 1. Dezember 2006
Mahnwache!
3.Mahnwache ?
Super, ich bin dabei!!
Algermissen und Konsorten denken die Rhöner geben
auf. Da haben sie sich aber geschnitten!!!
Wir lassen uns nicht belügen und verarschen!!!
:)3 :-@
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#9   rebekka   20:39:02 | Freitag, 1. Dezember 2006
@möchtegern-kathole
* katholisch
Das entscheidet immer noch der Papst und nicht die FSSPX.
* inakte Gemeinde
Nach welchen Kriterien? Kinder, die nicht ordentlich knien, kriegen Schläge?
* von Algermissen unabhängig
Ja, das ist wahrer Katholizismus: Unabhängig vom Ortsbischof! :-D
* Hochgebt nicht aus dem Jahr 1970, sondern aus dem Jahr 70
Echt? Auf Aramäisch? Oder Griechisch? Nennen Sie bitte eine Quelle aus dem Jahr 70, in der schon der Canon Romanus mit den ganzen heiligen römischen Bischöfen und den Märtyrern vorkommt! :-D
* wird nicht auf bischöfliche Anweisung geschlossen
Huch, schon wieder? Unabhängigkeit vom Ortsbischof ist Kriterium für Katholizität? :-D Netter Versuch, aber noch weiter weg von der Tradition kann man kaum sein.
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#8   Agiafortuni   20:37:23 | Freitag, 1. Dezember 2006
es gibt nur eine Kirche
Natürlich gibt es nur eine Kirche aber diese findet man bestimmt nicht bei den V 2 Anhängern insbesondere nicht bei solchen die ihre Priester vertreiben. Warum wird der Bischof von Fulda nicht Anglikaner?
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#7   Romulus   20:34:51 | Freitag, 1. Dezember 2006
Die Rhön
„Land der offenen Fernen“ wird die Rhön wegen der weiten Fernsicht im Volksmund oft liebevoll genannt.
Dieser Spruch ist nicht Volksmund, sondern ein Werbegag bzw. eine Marketingmaßnahme. Trotzdem klingt er gut. Sorry, ich aber ich muss es wissen, denn die Rhön ist meine Heimat.
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#6   möchtegern-kathole   20:33:46 | Freitag, 1. Dezember 2006
@rebekka
Was machen Sie, wenn Ihr chef sagt: „Ich wünsche, dass Sie morgen 5 min eher in die Arbeit kommen“ ?
Das ist so eine Sache mit den Wünschen …
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#5   ExBochumer †   20:31:56 | Freitag, 1. Dezember 2006
Lefebvre-Priester?
Gibt es die überhaupt?
Bevor hier irgendwelche Kräfte hier etwas in die Welt setzen, so sollten sie sich doch selbst in Frage stellen.
Es gibt nur eine Kirche.
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#4   rebekka   20:31:28 | Freitag, 1. Dezember 2006
Entpflichtung
Also wenn der Pfarrer wirklich Folgendes geschrieben hat, dann gehört er schon aus brüderlicher Sorge um mögliche Senilität in den Ruhestand versetzt:
„Ich möchte aber weiterhin in der Seelsorge tätig sein und hätte dies gern in Eiterfeld getan, aber auch das wurde nicht zugelassen. Der Wunsch des Personalreferenten Prof. Dr. Stanke war, dass ich nach Großenbach gehe“
ENTWEDER der Pfarrer wurde abberufen, dann kann es aber kein „Wunsch“ gewesen sein, sondern muss etwas wie eine „Dienstanweisung“ gewesen sein.
ODER es war nur der „Wunsch“ des Personalreferenten, dann hätte der Pfarrer durchaus „Nein“ sagen können – man kann dann also nicht sagen, es sei „nicht zugelassen“ worden.
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#3   möchtegern-kathole   20:30:51 | Freitag, 1. Dezember 2006
„Unsere Kirche“ …
… gewußt wo … steht in der Von-Schildeckstr in Fulda (ok, es ist nur eine Kapelle):
www.fsspx.info/zentren/show.php?id=27
Die 25 km sollten kein Hinderniss sein.
* katholisch
* inakte Gemeinde
* von Algermissen unabhängig
* Hochgebt nicht aus dem Jahr 1970, sondern aus dem Jahr 70
* wird nicht auf bischöfliche Anweisung geschlossen
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#2   Hacki   20:27:24 | Freitag, 1. Dezember 2006
Warum rufen sich diese Leute nicht einen Lefebvre-Priester?
Man sieht doch, wie katastrophal die Entwicklungen aufgrund des 2.vatikanischen Konzils laufen.
Der Weg wäre ganz einfach: „Metanoia!“ – Umkehr!
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#1   kurios   20:24:40 | Freitag, 1. Dezember 2006
Der Kampf geht weiter
Es freut mich zu hören, dass die Schwarzbacher sich nicht unterkriegen lassen und morgen die 3. Mahnwache stattfinden wird!
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