08:28:28 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Der Mittelpunkt der Woche + Begrüßungsgeschenk + Ein Attentat + Antitridentinischer Kardinal + Worte
Der Mittelpunkt der WocheVatikan. Papst Benedikt XVI. hob die Bedeutung des Sonntags hervor. Das berichtete
‘Radio Vatikan’. Das Volk Gottes, das „aus dem österlichen Geschehen geboren“ ist, müsse zu diesem Geschehen
wie zu einer unerschöpflichen Quelle zurückkehren, um die Züge der eigenen Identität und den Sinn
des Lebens immer besser kennen zu lernen – so der Papst in einem Brief an Kardinal Francis Arinze von
der Gottesdienstkongregation. Anlaß des Schreibens ist ein Studientag der Kongregation zur Sonntagsmesse.
BegrüßungsgeschenkVatikan. Der orthodoxe Erzbischof von Athen und Griechenland, Christodoulos, wird
vom 13. bis zum 16. Dezember im Vatikan sein. Das teilte das vatikanische Presseamt am gestrigen Montag
mit. In einer Zeremonie in der Patriarchalbasilika St. Paul vor den Mauern, wo der Heilige Apostel Paulus
begraben liegt, wird dem orthodoxen Erzbischof ein Stück der Eisenfessel überreicht, mit welcher der
Heilige während seiner Gefangenschaft in Rom festgebunden war. Die Reliquie wird in der Basilika aufbewahrt.
Ein AttentatDänemark. Der umstrittene dänische Künstler und Aktivist Jens Galschioet (52) hat einen
Skandal provoziert. Das berichtete die österreichische Tageszeitung ‘DerStandard’. Der Kämpfer für
die Vernichtung ungeborener Menschen stellte am Freitag vor der lutherischen Kathedrale in Kopenhagen
die Skulptur einer gekreuzigten schwangeren Mutter auf. Die Mutter solle ein Zeichen „gegen Fundamentalismus
und für das Recht auf Verhütung und sexuelle Aufklärung“ sein. Ähnliche Verspottungen der ungeborenen
Kindern, der Mütter und der Religion sollen in Kenia, Texas und Rom aufgestellt werden.
Antitridentinischer
KardinalSchottland. Der Erzbischof von Saint Andrews und Edinburgh, Keith Michael Kardinal O’Brien,
hat die Britische Regierung aufgefordert, das sogenannte Trident Raketensystem auf britischem Boden nicht
zu erneuern. Es handelt sich um nukleare Raketen, die von Unterseeboten aus abgeschossen werden. Am 1.
Dezember reichte eine Petitionsgruppe dem britischen Kriegsministerium 20.000 Unterschriften gegen diese
Atomwaffen ein. Zu den Unterzeichnern gehört auch Kardinal O’Brien.
Worte„So, wie zu viel Salz tötet
und zu viel Licht Verbrennungen verursacht, sind auch die Menschen und ihre Institutionen und Werke niemals
Selbstzweck, kleine Götter gar, die sich selbst und die Welt erlösen können. Vielmehr: Wir sind kostbar
in Gottes Augen, dürfen seine Liebe annehmen und weitergeben, dem Leben eine besondere Melodie und Farbe
verleihen. Wir dürfen die dunklen Räume der Einsamkeit, der Sprachlosigkeit und Beziehungslosigkeit
bei uns und in unseren Gemeinden durch das Licht der Hoffnung und der tätigen Nächstenliebe hell machen.“
Der Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen im „Aktuellen Bischofswort“ zum Sonntag, 12. November
2006
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#8
golfi 23:33:53 | Dienstag, 5. Dezember 2006
#7
wolfgang e. 10:52:27 | Dienstag, 5. Dezember 2006
#6
Tacitus 10:48:02 | Dienstag, 5. Dezember 2006
#5
Sirilo 09:32:03 | Dienstag, 5. Dezember 2006
#4
stimme der vernunft † 09:31:11 | Dienstag, 5. Dezember 2006
#3
thaumaturgos 09:05:11 | Dienstag, 5. Dezember 2006
#2
Tridentinus 08:46:42 | Dienstag, 5. Dezember 2006
#1
Betroffene 08:44:00 | Dienstag, 5. Dezember 2006