Wer seine Kinder in die ‘Katholische Jungschar’ schickt, kann unter Umständen damit rechnen, daß die Kleinen mit interessanten Dingen konfrontiert werden.
Ausschnitt aus der Broschüre „Sinn mal 5 – Mein eigenes Abenteuer“ der „Katholischen Jungschar “
(kreuz.net) Die ‘Katholische Jungschar’ ist die größte Kinderorganisation in Österreich.
140.000 Kinder
im Alter von 8-15 Jahren – 13.000 davon aus Südtirol – gehören zu dieser Organisation.
Neben der Arbeit
in Kindergruppen ist die Jungschar auch in der Lobby für Kinder tätig.
Auf der Webseite der Vereinigung
gibt es zahlreiche Tipps für die Jungschar-Leiter zur Gestaltung von Gruppenstunden.
Interessant ist
Tipp 61: „Wie funktioniert ein Schwangerschaftstest?“
Wenn Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt
bei den Kindern Thema sind, können Antworten darauf „spannend“ sein – werden die Gruppenleiter informiert.
Mit Broschüren und Büchern und eventuell einem Internetzugang ausgerüstet, könne man „ganz konkreten
Fragen“ auf den Grund gehen:
Diese sollten offen gesammelt oder auf kleine Zettel geschrieben und anonym
in eine Box geworfen werden.
Die Fragen könnten dann der Reihe nach vorgelesen werden:
„Entweder jemand
weiß nun eine seriöse Antwort darauf, oder ihr schlagt in euren Informationsquellen nach.“
Doch was
tun, wenn einmal keine befriedigende Antwort einfällt?
Dann könne man sich entweder bei Leuten erkundigen,
die das schon einmal erlebt hätten oder darüber Bescheid wüßten.
Welche Leute sind das? Antwort:
Bekannte oder zum Beispiel Beratungsstellen wie ‘First Love’.
Die dort erhaltenen Antworten könne man
in der nächsten Gruppenstunde vortragen.
Leider animieren die empfohlenen sogenannten Beratungsstellen
von ‘First Love’ Kinder und Jugendliche zur frühzeitigen und beständigen Verwendung verschiedener Verhütungsmittel.
Zwar informiert ‘First Love’ verschleiernd über die frühabtreibende Wirkung der ‘Tötungspille danach’.
Empfohlen wird sie trotzdem:
„Die Schleimhaut der Gebärmutter wird so verändert, daß sich ein, vielleicht
befruchtetes, Ei nicht einnisten kann.“
Junge Mütter werden durch die Organisation daran erinnert, daß
„Du bis zum dritten Schwangerschaftsmonat einen Schwangerschaftsabbruch – Abtreibung, Fristenlösung –
vornehmen lassen kannst.“
Von der Masturbation glaubt ‘First Love’, daß sie „lustvoll erlebt werden“
könne.
Die Links auf den Webseiten von ‘First Love’ führen zu verschiedenen Verhütungsunternehmen –
zum Beispiel zur berüchtigten Firma Schering.
Ferner verweist die Homepage auf die ‘Österreichische
Gesellschaft für Familienplanung’.
Auf der Webseite dieser kinderfeindlichen Organisation finden sich
genaue Daten – Anschrift, Telefonnummer, Preis – für vorgeburtliche Menschentötungen in allen österreichischen
Bundesländern.
Email-Adressen der Empfänger
32 Lesermeinungen
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Kinderfeindlich? Eher nicht! Hierbei kann es sich kaum um eine „kinderfeindliche Organisation“ handeln.
Sie stehen den Jugendlichen dort mit Rat zur Seite, wo sie die Kirche wegschicken würde. Sie helfen dort,
wo man von Kirchenvertretern nur Ewiggestriges zu hören bekommt. SIE KÜMMERN SICH UM DIE PROBLEME DER
JUGENDLICHEN, WAS DIE KIRCHE NICHT TUT. Ganz im Gegenteil, Anstelle von Hilfe und Trost gäbe es dort
nur eine Moralpredigt über Unzucht und schändliches Benehmen. Das hilft keinem Menschen in dieser Situation
und ist schlichtweg unmoralisch und bösartig! Gaudeamus igitur, iuvenes dum sumus!
#31 Hoffnung 23:34:22 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Stimmt wohl… Stimme den Vorschreibern in gewissen Sinne zu. Mastrubation ist, egal wie man Ihr gegenübersteht,
lustvoll. Wäre Sie es nicht, dann wäre Sie auch hier kein Thema da sich niemand dafür interessiert.
Fremdgehn ist für den der es tut ebenfalls lustvoll, er geht ja nicht fremd um sich zu deprimieren, sondern
die Lust treibt Ihn dazu. Wer das bestreitet ist in der Tat weltfremd. Selbst bei anderen Sünden werden
Sie nur wenige finden die Sie absichtlich tun um eine Sünde zu begehen, sondern empfinden Lust, Verlangen
oder sehen etwas als begehrenswert. Ein Satanist tut es wohl um in die Hölle zu kommen, aber ansonsten
dürfte Wohl das Argument der Verführung der Wegbereiter sein. Im Falle der Mastrubation eben Lust.
hihihihi… Von der Masturbation glaubt ‘First Love’, daß sie „lustvoll erlebt werden“ könne. Möchte
das etwa wirklich jemand von Euch Knalltüten hier abstreiten? Habt Ihr eigentlich auch Schreiberlinge
an Bord, die nicht asexuell orientert sind?
#29 Lord Werther 16:06:17 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Gaude Idee… Ich denke, dass jemand, der behauptet, dass eine Masturbation keine lustvolle Erfahrung
ist, ist für mich einfach jemand, der nicht weis, was Masturbation eigentlich ist, denn in der Masturbation
geht es zum Großteil um Lust. Masturbation heißt auf deutsch „Selbstbefriedigung“… Vielleicht ist
es nun sogar für die Erzkatholen unter Euch ersichtlich, was das mit Lust zu tun hat… Ferner muss ich
sagen, dass eine rein wissenschaftliche Aufklärung durchaus sinnvoll ist. Wenn jemand aus gesundheitlichen
Gründen die Pille nimmt, wäre es für die Person doch sicherlich sehr schön, wenn sie wüsste, was
das eigentlich für ein Krams ist, den sie sich da einwirft…
um woody allen zu zitieren „Selbstbefriedigung ist Sex mit einer Person, die mich wirklich versteht“
Wenn es schon um mich geht, dann muss ich mich auch wieder mal melden
@Obelix hat nix kapiert ! Onanie macht blind! Nicht blöd! Ach so, er ist blind und nicht blöd. Für
eine Blinden schreibt er ziemlich blöde Texte. Verstanden Obelix?
Sie haben es auch noch nicht begriffen, Gastus! Gastus: @ObelixSeien Sie nicht so streng zu Timpressum.
Wahrscheinlich verdient er sein Geld als langsam verblödender Samenspender. Onanie macht blind! Nicht
blöd!
#24 Reflektor 12:28:44 | Montag, 11. Dezember 2006
‘Ist doch schön, wenn eine Jugendorganisation nicht im ewigen Gestern agiert Man kann sein ethisches
und moralisches Empfinden natürlich an den gesellschaftlichen Zuständen und dem Wissensstand des Mittelalters
festmachen. Man kann aber auch seinen Vertand einsetzen.
Sie verwechseln da etwas, timpressum! timpressum: Lasst uns beten…Lieber Gott der Katholiken, bitte
lass es bei Masturbation wieder zu Rückenmarksschwund kommen. Onanie hat noch nie Rückenmarksschwund
verursacht, sondern immer blind gemacht!
#21 timpressum † 00:30:39 | Montag, 11. Dezember 2006
Lasst uns beten… Lieber Gott der Katholiken, bitte lass es bei Masturbation wieder zu Rückenmarksschwund
kommen. Und bitte lass Sex keinen Spass mehr machen, so wie es vor 50 Jahren noch war. Und sorge in Deiner
unendlichen Güte dafür, daß die Latexbarrieren immer schön platzen, damit sich Geschlechtskrankheiten
und ungewollte Schwangerschaften sich übers Land verteilen. Und vergiss um Himmels willen nicht, eine
Ausnahme für die Protestanten zu machen, weil sie diesen Schmarrn nicht glauben! Amen
#20 methusalix † 00:13:07 | Montag, 11. Dezember 2006
Also immer noch besser als die HJ oder die Jungen Pioniere C. Hüller: Bei solch’schlechten(?) Jugendorganisationen
muss man ja echte Sorgen um die Jugend haben. Verderbnis und Abgründe – einfach überall!!!!!?????
@ H Hüller Weder Verderbnis noch Abgründe, solange Sie sie nicht sehen bzw. in sich tragen. Sollten
Sie irgendwann einmal eine Familie haben – das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen – dann werden Sie
sehen: all you need is love. Einen schönen Advent!
@ Alexandra Z. >>wer immer in Ihrer Familie das „Alphatier“ ist…<< Zu Zeit bin ich noch *mein eigener
Herr*. Hat gewisse Vorteile, der Nachteil liegt in mangelhafter Rückmeldung. Aber Rückkehr zum Thema:
Bei solch’schlechten(?) Jugendorganisationen muss man ja echte Sorgen um die Jugend haben. Verderbnis
und Abgründe – einfach überall!!!!!?????
@Athanasius Wenn man das Wort katholisch nur dafür verwenden würde wenn es sich wirklich um katholische
Werte und Wahrheiten handeln würde, dann würde das Wort nirgendwo mehr stehen. Nicht einmal bei der
FSSPX. Die dürfen sich ja rechtlich nicht mehr katholisch nennen obwohl sie eine der wenigen Gemeinschaften
sind welche überhaupt noch katholisch sind. Katholisch ist nur der, welcher kein einziges Dogma des Unfehlbahren
Lehramtes glaubt. Bedingungslos und Totalitär. Sobald man nur ein einziges Dogma anzweifelt ist man nicht
mehr katholisch. Das haben die Vorkonziliären Päpste und viele Heilige immer wieder bestätigt. Natürlich
kann man nach so einem Häretischen Abfall immer wieder zurückkommen zur Kirche. Die Kirche ist eben
wirklich für jeden offen, welcher das Katholische anerkennt.
#15 Athanasius 20:11:55 | Sonntag, 10. Dezember 2006
@Hüller Wie Sie hier schreiben, müssen Sie keine seriösen Antworten erwarten. Ich kenne viele Jugendorganisationen
die noch rechtgläubig sind. Diese Organisation soll mal vom Titel „Katholisch“ ‘befreit’ werden. Sie
ist nichts anderes als eine Lügenbrei.
@ H Hüller Warum wollen Sie Ihre Kinder irgendwo hinschicken? Die Kinder werden Ihr Verhalten kopieren,
resp. das Ihrer Frau, wer immer in Ihrer Familie das „Alphatier“ ist.
Anfrage Ist das jetzt die „katholische Jungschar“… OnanIV, PhilemonaWolkenstein und wie sie alle heißen?
Oder wollen die noch eintreten? Jungburschen und Jungfrauen in spe?
Wie immer, vor der Diskussion zu den Quellen Der beanstandete Tipp ist hier www.jungschar.at/…1-14/tipp57-63.htmzu
finden, wobei nicht einmal ein direkter Link auf die Seite von „First Love“ angeben ist. Interessanter,
wenn auch älter ist ein Artikel aus der Jungschar-Zeitschrift Boje von vor fünf Jahren, vgl. S. 17 www.jungschar.at/…BOJE%202_2001_02.pdf).
Dort ist zu lesen: NUR MUT ! Ein Bericht über den Besuch bei einer Frauenärztin. Der erste Besuch bei
dem/der Frauenarzt/ärztin bedeutet für viele Mädchen eine gewisse Überwindung. Meist wird dieser erste
Besuch spruchreich, wenn die Mädchen über Verhütung nachdenken. Obwohl wir in einer scheinbar aufgeklärten
Gesellschaft leben, wirft dieses persönliche Thema viele Fragen auf, die für Mädchen sehr wichtig sind
und beantwortet gehören: „Bereitet mir die Behandlung Schmerzen? Wie alt muss ich sein bzw. wann sollte
ich mich untersuchen lassen? Werden meine Bedenken und Ängste ernst genommen? Kann ich meinem/r Arzt/Ärztin
vertrauen?“ … um diesen Fragen nachzugehen organisierte ich letztes Schuljahr einen Besuch im EKZ Wels
(= Elternkindzentrum) zum Thema „Erster Besuch beim Gynäkologen, Verhütung & Schwangerschaft“ […]
Alles in allem ein gelungener Nachmittag mit interessanten Fragen von Seiten meiner (auch männlichen)
Mitschüler, genauen und leicht verständlichen Antworten. Zum Abschluss erhielt noch jeder von uns eine
„Lovely BOX“ (= kleine Blechschachtel mit nettem Aufdruck!) mit Tampons, Kondomen und einer Info – Broschüre).
[…] www.first-love.at www.ekz.khwels.at www.sextra.de www.sexundso.de www.loveline.de