18:04:48 | Montag, 11. Dezember 2006
Ein Kardinal hat eine Ehrung abgelehnt, die ihm die Moonsekte überreichen wollte.

Óscar Kardinal Rodríguez, Erzbischof von Tegucigalpa
(kreuz.net) Als „Botschafter des Friedens“ sollte er von der Moon-Sekte ausgezeichnet werden.
Aber der
Erzbischof von Tegucigalpa, Óscar Andrés Kardinal Rodríguez (63), wollte nicht. Das berichtete kürzlich
die Webzeitung ‘La Prensa grafica’.
Tegucigalpa ist die Hauptstadt der mittelamerikanischen Republik
Honduras.
Nach Angaben von Mons. Juan José Pineda – Weihbischof der Erzdiözese Tegucigalpa – lehnte
der Kardinal die geplante Auszeichnung ab.
Der Grund: Die Vereinigung, die hinter der beabsichtigten
Ehrung stand, sei mit der Sekte des Koreaners Sun Myung Moon (86) verhängt – so der Weihbischof.
Die
Organisatoren hatten eine große Zeremonie mit vielen Gästen in einem Hotel in Tegucigalpa geplant.
Hinter der Preisverleihung habe die „verschleierte Absicht gesteckt, in das Bewußtsein der honduranischen
Gesellschaft einzudringen“ – erklärte der Weihbischof.
Die Sekte habe das Ziel verfolgt, den Kardinal
als internationale Persönlichkeit zu benützen.
Außerdem habe die Moon-Sekte in der Vergangenheit bereits
einen katholischen Priester reingelegt, den sie bei einer Massenveranstaltung verheirateten – erklärte
der Weihbischof wohl mit Bezug auf den
inzwischen exkommunizierten Ex-Kurienerzbischof Emanuel Milingo.
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#2
Osservatore 09:07:05 | Dienstag, 12. Dezember 2006
#1
Uwe Schmidt 01:11:09 | Dienstag, 12. Dezember 2006