11:05:01 | Montag, 4. Dezember 2006
Bei einer Veranstaltung in Deutschland wurde „Beitrag zum Welt-Aids-Tag“ so verstanden, daß man Kinder und Jugendliche ermutigte, sich mit HIV anzustecken.

Plakatwerbung der umstrittenen deutschen ‘Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung’
(kreuz.net) Aufklärung die „Spaß“ macht – war das Motto einer Veranstaltung im „Haus der Jugend“ in
der Stadt Hattingen im südlichen Ruhrgebiet.
Die Veranstaltung nennt sich ‘Herzflimmern’ und leistet
seit 1996 jährlich anläßlich des Weltaidstages „ihren Beitrag“ zur sexuellen Aufklärung.
Das erklärte
die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’ am 3. Dezember.
Angelockt wurden die Jugendlichen mit einem „Sexpertenquiz“
und roten Lutschern.
Andere Attraktionen waren: eine Kondomeria, ein Lonely-Hearts-Club und ein Liebesorakel.
„An den Ständen von ‘Donum vitae’ und ‘pro familia’ stellen sich die Kinder und Jugendlichen Fragen
rund um Verhütung, Schwangerschaft und HIV“ – so die ‘Westdeutsche Allgemeine’.
‘Pro familia’ ist eine
berüchtigte Verhütungs- und Abtreibungsorganisation, die sich in den USA ‘Planned Parenthood’ nennt.
„Die wissen wirklich viel“, zitiert die ‘Westdeutsche Allgemeine’ Frau Monika Höft von ‘Donum vitae’.
Frau Höft belohnte die Kondom-kompetenten Kinder und Jugendlichen mit Herzlutschern sowie mit Weingummi-
und echten Kondomen.
Die sogenannte „Kondomeria“ war ein Ort, wo die Kinder und Jugendlichen das Überziehen
von Kondomen blind üben konnten: „Beim Sex ist es schließlich auch meist dunkel.“
Die meisten meisterten
die Aufgabe erst beim zweiten Versuch: „Hauptsächlich Mädels trauen sich an die Herausforderung heran.“
Praktische Hinweise bekamen die Teilnehmer vorher bei ‘pro familia’, wo „nach Herzenslust“ mit allen
Größen, Formen und Materialien von Kondomen geübt wurde.
Ein anwesender Berater klärte auf: „Kondome
am besten schon zu Beginn eines romantischen Abends auspacken und richtig herum hinlegen – denn kurz vorher
wird’s meist hektisch.“
Beim ersten Rendezvous sei diese Vorgangsweise allerdings weniger ratsam.
Auch
eine Disco mit Single-Vermittlung wurde veranstaltet, „damit überhaupt erst einmal der richtige Sexualpartner
gefunden wird.“
Jeder trug dabei eine Nummer, über die er anonym angeschrieben werden konnte.
Alkohol
gab es nicht – dafür „leckere Soft-Cocktails mit Namen wie »Orgasmus« oder »Sweet Kiss«“.
Gemixt
wurden sie von Stefan Back vom Caritas-Suchthilfezentrum.
Sogar mit Prognosen über den Beginn der „großen
Liebe“ wurden die Kinder beliefert.
Frau Martina Schulz wirkt als Liebesorakel. Sie fingerte mit angeblichen
„Liebessteinen“ herum und fand für jede Frage eine Antwort.
„Mir hat sie gesagt, daß jemand in mich
verknallt ist“, erzählte ein 12jähriges Mädchen, die der Wahrsagerin glaubte.
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#17
methusalix † 23:50:42 | Montag, 4. Dezember 2006
#16
warwohlnix 20:01:14 | Montag, 4. Dezember 2006
#15
Beobachterin 19:56:22 | Montag, 4. Dezember 2006
#14
Gallowglas 19:10:34 | Montag, 4. Dezember 2006
#13
durchfuxt 17:45:04 | Montag, 4. Dezember 2006
#12
kreuzi 17:39:48 | Montag, 4. Dezember 2006
#11
taunuß 15:08:11 | Montag, 4. Dezember 2006
#10
Navon 14:58:08 | Montag, 4. Dezember 2006
#9
Ydefix 14:54:04 | Montag, 4. Dezember 2006
#8
Navon 13:53:43 | Montag, 4. Dezember 2006
#7
nachtlaterne71 13:44:37 | Montag, 4. Dezember 2006
#6
derfux 13:27:59 | Montag, 4. Dezember 2006
#5
laikos 13:27:12 | Montag, 4. Dezember 2006
#3
derfux 13:20:54 | Montag, 4. Dezember 2006
#2
Hoffnung 11:56:19 | Montag, 4. Dezember 2006
#1
Thea 11:52:46 | Montag, 4. Dezember 2006