Aufklärung
Auch ein Beitrag zum Welt-Aids-Tag
Bei einer Veranstaltung in Deutschland wurde „Beitrag zum Welt-Aids-Tag“ so verstanden, daß man Kinder und Jugendliche ermutigte, sich mit HIV anzustecken.
Plakatwerbung der umstrittenen deutschen 'Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung'
Plakatwerbung der umstrittenen deutschen ‘Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung’
(kreuz.net) Aufklärung die „Spaß“ macht – war das Motto einer Veranstaltung im „Haus der Jugend“ in der Stadt Hattingen im südlichen Ruhrgebiet.

Die Veranstaltung nennt sich ‘Herzflimmern’ und leistet seit 1996 jährlich anläßlich des Weltaidstages „ihren Beitrag“ zur sexuellen Aufklärung.

Das erklärte die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’ am 3. Dezember.

Angelockt wurden die Jugendlichen mit einem „Sexpertenquiz“ und roten Lutschern.

Andere Attraktionen waren: eine Kondomeria, ein Lonely-Hearts-Club und ein Liebesorakel.

„An den Ständen von ‘Donum vitae’ und ‘pro familia’ stellen sich die Kinder und Jugendlichen Fragen rund um Verhütung, Schwangerschaft und HIV“ – so die ‘Westdeutsche Allgemeine’.

‘Pro familia’ ist eine berüchtigte Verhütungs- und Abtreibungsorganisation, die sich in den USA ‘Planned Parenthood’ nennt.

„Die wissen wirklich viel“, zitiert die ‘Westdeutsche Allgemeine’ Frau Monika Höft von ‘Donum vitae’.

Frau Höft belohnte die Kondom-kompetenten Kinder und Jugendlichen mit Herzlutschern sowie mit Weingummi- und echten Kondomen.

Die sogenannte „Kondomeria“ war ein Ort, wo die Kinder und Jugendlichen das Überziehen von Kondomen blind üben konnten: „Beim Sex ist es schließlich auch meist dunkel.“

Die meisten meisterten die Aufgabe erst beim zweiten Versuch: „Hauptsächlich Mädels trauen sich an die Herausforderung heran.“

Praktische Hinweise bekamen die Teilnehmer vorher bei ‘pro familia’, wo „nach Herzenslust“ mit allen Größen, Formen und Materialien von Kondomen geübt wurde.

Ein anwesender Berater klärte auf: „Kondome am besten schon zu Beginn eines romantischen Abends auspacken und richtig herum hinlegen – denn kurz vorher wird’s meist hektisch.“

Beim ersten Rendezvous sei diese Vorgangsweise allerdings weniger ratsam.

Auch eine Disco mit Single-Vermittlung wurde veranstaltet, „damit überhaupt erst einmal der richtige Sexualpartner gefunden wird.“

Jeder trug dabei eine Nummer, über die er anonym angeschrieben werden konnte.

Alkohol gab es nicht – dafür „leckere Soft-Cocktails mit Namen wie »Orgasmus« oder »Sweet Kiss«“.

Gemixt wurden sie von Stefan Back vom Caritas-Suchthilfezentrum.

Sogar mit Prognosen über den Beginn der „großen Liebe“ wurden die Kinder beliefert.

Frau Martina Schulz wirkt als Liebesorakel. Sie fingerte mit angeblichen „Liebessteinen“ herum und fand für jede Frage eine Antwort.

„Mir hat sie gesagt, daß jemand in mich verknallt ist“, erzählte ein 12jähriges Mädchen, die der Wahrsagerin glaubte.
      
16 Lesermeinungen
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#17   methusalix †   23:50:42 | Montag, 4. Dezember 2006
Alles gesagt von Navon!
warwohlnix: Irgendwie warte ich noch auf den Beitrag eines Schein-Galliers,dessen Thema hier gerade angesprochen wird…
Schein-Gallier finde ich entzückend. Ich bin (leider oder Gott-sei-Dank?) kein Gallier. Auch wenn ich den Namen obelix (mit)führe. Der Grund? Manchmal bin ich eben doch eher ein Gourmand denn ein Gourmet, wie Obelix.
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#16   warwohlnix   20:01:14 | Montag, 4. Dezember 2006
Irgendwie warte ich noch auf den Beitrag eines Schein-Galliers,
dessen Thema hier gerade angesprochen wird…
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#15   Beobachterin   19:56:22 | Montag, 4. Dezember 2006
neues Subproletariat
Solche Veranstaltungen sind allerunterste Schublade. Da will sich also ein junges Mädchen ein Getränk bestellen und soll dann sagen: „Ich krieg einen Orgasmus“.
Und die Verantwortlichen finden überhaupt nichts dabei. Und – ich bin sicher – auch viele Schreiber hier bei kreuz.net nicht.
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#14   Gallowglas   19:10:34 | Montag, 4. Dezember 2006
@Knecht Ruprecht
in deutschland werden milliarden an steuergeldern für homopropaganda ausgegeben. [homo]-vereine, [homo]-organisationen und andere [homo]-strukturen
Das ist richtig, aber willst du ernsthaft die katholische Kirche in Deutschland verbieten lassen ? :-D
Das ist normalerweise MEINE Position, wenn es um die Verschwendung von Milliarden von Steuergeldern und die (vom GG vorgeschriebene) Trennung von Kirche und Staat geht …
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#13   durchfuxt   17:45:04 | Montag, 4. Dezember 2006
@ Knecht Rup
…, wo die Kinder und Jugendlichen das Überziehen von Kondomen blind üben konnten: „Beim Sex ist es schließlich auch meist dunkel.“
Die meisten meisterten die Aufgabe erst beim zweiten Versuch: „Hauptsächlich Mädels trauen sich an die Herausforderung heran.“
Warum wird bei einer Homopropagandaveranstaltung Mädchen der Umgang mit Kondomen beigebracht? Ist dir mal aufgefallen, dass es im Artikel garnicht um HS geht? Setzen >6, Knecht Ruprecht, am Thema total vorbeigeschrieben.
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#12   kreuzi   17:39:48 | Montag, 4. Dezember 2006
homopropaganda
in deutschland werden milliarden an steuergeldern für homopropaganda ausgegeben. [homo]-vereine, [homo]-organisationen und andere [homo]-strukturen, haben die deutschen medien und parlamente so weit im griff, dass es nicht mehr um die bekämpfung von aids geht, also die vbekämpfung widernatürlicher sexualität, sondern immer mehr geld in die deutsche homopropagande gepumpt wird, was zu noch mehr homosexuellen aidskranken führt. allein schon diese gewaltige diskriminierung der natursexuellen menschen, die von den homosexuellen in ihr sinkendes aidsschiff mit gewalt gezert werden, um das übel in dieser misere zu vertuschen. wenn 1% der bevölkerung 70% der aidskranken ausmacht, demzufolge jeder 1,2. schwule aids hat in deutschland und daraus ein gesamtgesellschaftliches problem zu machen, wo jeder 10 000 000. natursexuelle aids hat in deutschland, ist übelste homopropaganda.
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#11   taunuß   15:08:11 | Montag, 4. Dezember 2006
,,Nicht zweckdienlich,,
In bezug auf den Informationsgehalt macht es keinen
unterschied ob man etwas sagt oder einfach nur ausatmet.Es gibt übrigens gewisse Ähnlichkeiten
zwischen heißer Luft und Exkrementen.Während heiße
Luft ein vom jeglichem Informationsgehalt entleertes Reden darstellt,sind Exkremente Stoffe,denen jeglicher Nährstoffgehlt entzogen worden ist.Die Exkremente sind gleichsam der Kadaver der Nahrung,der übrigpleibt,wenn
die lebenswichtigen Elemente daraus extrahiert sind.
In diesem Sinne stehen die Exkremente für den Tod,
den wir selbst hervorbringen.
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#10   Navon   14:58:08 | Montag, 4. Dezember 2006
Warum?
Welche strafrechtlichen Gründe rechtfertigen denn eine Auflösung der Bundeszentrale sowie eine Bestrafung deren Mitarbeiter? Die Tatsache, dass sie sich in ihrer Arbeit nicht an die weltfremden Regeln einer Religionsgemeinschaft halten, werden da wohl nicht genügen. Ansonsten könnten ja auch die ZJ kommen und Ärzte wegen Bluttransfusionen bestrafen wollen.
Navon
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#9   Ydefix   14:54:04 | Montag, 4. Dezember 2006
Diese „Bundeszentrale“
muss natürlich sofort aufgelöst werden und die Initiatoren dieser Veranstaltung mit schwersten Strafen belegt werden!
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#8   Navon   13:53:43 | Montag, 4. Dezember 2006
@ laikos
Das es auch andere Methoden als ungeschützten Sex gibt, um sich mit HIV zu infizieren, hast Du noch nie gehört, oder? Kondome haben – je nach Fähigkeit des Anwenders – eine Versager-Quote von 0,2 – 2 %. Wie hoch ist nochmal die Versager-Quote bei Enthaltsamkeit? Einer Studie der Uni Oxford zufolge liegt die Versager-Quote der Enthaltsamkeit bei 76 % (soll heißen 76 % aller Probanten haben die Zielstellung, eine gewissen Zeitspanne enthaltsam zu leben, nicht geschafft).
Was schützt also besser vor HIV-Infektion?
Navon
P.S.: Homosexualität ist keine und war noch nie eine der 7 Todsünden!
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#7   nachtlaterne71   13:44:37 | Montag, 4. Dezember 2006
flatratepower
Ich schlage vor, den Text unter dem Foto von „Plakatwerbung der umstrittenen deutschen ‘Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung’“ zu ändern in „Plakatwerbung der SOGENANNTEN ‘Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung’“ zu ändern – da „umstritten“ und „sogenannt“ bei kreuz.net in gleicher Weise diffamierend genutzt werden. Und Diffamierung ist ja der Zweck dieses Artikels.
Das sieht man zumindest an der Einleitung. Die BZfgA hat nicht das Ziel, Jugendliche zu ermutigen, sich mit einer tödlichen Krankheit zu infizieren, sondern das Gegenteil ist der Fall.
flatratepower
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#6   derfux   13:27:59 | Montag, 4. Dezember 2006
@ Redaktion
bevor Sie meinen letzten Beitrag löschen, suchen Sie bitte erstmal den Artikel nach Belegen für Ihre These in der Überschrift.
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#5   laikos   13:27:12 | Montag, 4. Dezember 2006
Kondome retten die Welt
Laut Kondompredigern rettet man die Welt vor Aids dadurch das man der ungezügelten Sexualität freien lauf läßt und es keine Sünde ist den Sexualpartner zu wechseln, wenn man nur Kondome benützt. Die Todsünde der ausgelebten Homosexualität ist auf einmal auch keine Todsünde mehr, wenn man nur Kondome benützt. Das Enthaltsamkeit dazu führt das man sich nicht mit Aids ansteckt glaubt man natürlich nicht. Nicht Jesus und das einhalten der Gebote rettet uns Menschen sondern die Kondome tun es. So die Kondomideologie.
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#3   derfux   13:20:54 | Montag, 4. Dezember 2006

Bei einer Veranstaltung in Deutschland wurde „Beitrag zum Welt-Aids-Tag“ so verstanden, daß man Kinder und Jugendliche ermutigte, sich mit HIV anzustecken.
Wie war das noch mit „du sollst kein falsches Zeugnis geben“. Also liebe Redaktion, verfassen Sie doch mal einen selbstkritischen Beitrag. „Bekannter katholischer Nachrichtendienst schreckt auch vor polemischen Lügen nicht zurück“ könnte die Überschrift lauten.
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#2   Hoffnung   11:56:19 | Montag, 4. Dezember 2006
Kreuz.net outet sich als der SEX-Propagandist?
Das eine negative Propaganda besser ist als garkeine, das weiß auch Kreuz.net.
Mit diesem Wissen ausgerüstet, begibt sich kreuz.net auch mit diesem Artikel wiedereinmal daran, auch den Teil der Christen zu erreichen, die ansonsten höchstens beiläufig davon gehört hätten.
Weiterhin gehört es zu der allzeit ausgeübten Masche dieses Portals, erst hinterher davon zu berichten, damit auch ja keiner dazukommt sich im Vorfeld dagegen zu äußern, schließlich wäre dann der Skandalreport darüber gefährdet.
Zur vorgehensweise gehört es, dass als optischer Aufmacher für den Artikel das Plakat zum Skandal gezeigt wird. Eine Werbung, für die andere bezahlen müssen.
Kreuz.net macht sich anscheinend daran auch die letzten Seelen in die Hölle zu beförden.
Aber vielleicht, aber auch nur vielleicht nutzen Sie die Adventzeit und diesen Artikel um über Ihr treiben nachzudenken. Ein unbebilderter und sachlich, nüchterner Artikel hätte es zur reinen Information ja auch getan, anstatt reißerischer, reichlich detailiert beschriebener Artikel à la Bil…
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#1   Thea   11:52:46 | Montag, 4. Dezember 2006
Wo bitte
Könnte es sein, dass der Schreiber dieses Artikels krampfhaft nach etwas sucht, um eine gute Aktion schlecht schreiben zu können? Wo bitte konnte man die Aktion dahingehend mißverstehen, dass man sich mit HIV infizieren solle?
Ein wirklich völlig unsinniger Titel eines Artikels um eine gut durchdachte Akion für Jugendliche!
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