Der bürgerliche Antisemitismus sah in den Juden seit Voltaire ein Volk, das seit dem Völkermord an den Amalekitern alle anderen Völker haßte und hinterging. Von Leo G. Schüchter.
Der zweite Weltkrieg forderte rund 50 Millionen Menschenleben – davon rund 6 Millionen von den Nazionalsozialisten verfolgte europäische Juden.
(kreuz.net) Die jüdischen Großorganisationen in Amerika haben diesen Spies umgedreht und einen neuen
reziproken Mythos entwickelt:
Kult und Kultwort vom Holocaust besagen, daß seit Jahrtausenden alle umgebenden
Völker die Juden mehr oder weniger gehaßt und verfolgt hätten.
Diese Verfolgung sei in der Vernichtung
von ungefähr 6 Millionen europäischen Juden durch die Nationalsozialisten kumuliert, bei der die anderen
Völker – und natürlich die Kirche – tatenlos zugesehen hätten.
Der Haß auf das jüdische Volk habe
grundsätzlich nichts mit dem tatsächlichen und historischen Verhalten der Juden zu tun, der Antisemitismus
sei eine grundlose Mißgunst gegen alles Jüdische.
Aus dem unschuldigen Leiden des jüdischen Volkes
in der Geschichte ergebe sich die Einzigartigkeit des sogenannten Holocaust.
Das Leiden der ewig verfolgten
Juden sei aber auch deshalb einzigartig unverwechselbar, weil das jüdische Volk selber unverwechselbar
einzigartig sei.
„Alles an uns ist anders, außergewöhnlich“, glaubt Elie Wiesel – der authentische
Interpret des Holocaust-Mysteriums.
In dieser Form ist der Holocaust als zivilreligiöser Mythos gewissermaßen
die jüdisch-nationalistische Version der Lehre vom auserwählten Volk der Juden, durch das alle Völker
einmal gesegnet sein würden.
Daraus ergeben sich mehrere epochale Ansprüche:
Nachdem die Juden seit
ewigen Zeiten gehaßt und verfolgt worden seien, habe der aus dem Holocaust erwachsene Staat Israel das
Recht, wirklich jedes beliebige Mittel für seine Existenz einzusetzen.
Der Holocaust wird gewissermaßen
als moralisches Schutzschild hochgehalten, mit der jede Menschenrechtsanklage gegen Israel abgewehrt wird.
Das unvergleichlich Einzigartige des Judenhasses und Judenmordes mache andererseits den Holocaust zu
einem Inbegriff des Bösen allgemein sowie des Leidens von Menschen überhaupt.
In Elie Wiesels Worten:
„Aus der Einzigartigkeit ergibt sich die Allgemeingültigkeit des Holocaust.“
„Der Haß gegen die Juden
hat die Welt für mehr als 2.000 Jahre gequält“, so das Holocaust Memorial Museum mit dem Anspruch, die
Welt zukünftig davon zu befreien.
Im Gedenken an das einzigartig Böse von Judenhaß und Judenmord wäre
somit alles weitere Böse der Weltgeschichte eingeschlossen und aufgehoben.
Mit der Zelebration des Holocaust
auf Zukunft hin werden die Juden als das messianische Volk gefeiert, das einer humanitär befriedeten
Menschheit vorangehe.
Diese Holocaust-Interpretation paßt sich wunderbar in die US-amerikanische Eigen-
und Menschheitsvision ein:
Bei jedem Gedenken an die Judenmorde im fernen Europa sind die eigenen amerikanischen
Zivilisationsverbrechen an Indianer- und Afro-Völkern in weite moralische Ferne gerückt und relativiert.
Mit dem Gedenken an die Befreiung von Konzentrationslagern und Nationalsozialismus durch den damaligen
rassistischen Apartheid-Staat USA wird den Juden/Amerikaner zugleich die Befreiung der Menschheit vom
Bösen allgemein suggeriert.
Der Holocaust stellt sich als eine Art säkularer Erlösungsmythos dar,
der zu der christlichen Erlösungslehre in Konkurrenz und Widerspruch steht:
Christus hat sich am Kreuz
geopfert für die Erlösung der Welt. Als schuldlos Leidender hat er die Sünden der Welt getragen, durch
seine Leiden sind wir geheilt (Jes 53).
Auf diesem Hintergrund wird verständlich, warum die jüdischen
Großorganisationen in den USA mit solcher Energie und Abwehr den Gibson-Film „Die Passion“ bekämpft
haben.
Einem Christen ist es freilich nicht möglich, der Holocaust-Zivilreligion Glauben zu schenken
oder ihr gar zu opfern.
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283 Lesermeinungen
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#284 Christussucher 01:51:04 | Freitag, 30. Dezember 2011
Antisemitismus bei kreuz.net Unter dem Schutz der Anonymität agitiert seit geraumer Zeit eine Gruppe
katholischer Fundamentalisten im Internet. Sie betreibt auf einem Server in den USA die Homepage kreuz.net,
die nur so strotzt von Angriffen auf Jüdinnen und Juden, Feministinnen und Abweichler von der reinen
Lehre. Am 27. November 2006 wurde dort der Text „Der so genannte Holocaust als neue Religion“ von Leo
G. Schüchter veröffentlicht. Dieser war derart nach dem Geschmack von Neonazis, dass sie ihn prompt
übernahmen: Nur einen Tag später wurde er auch auf stoertebeker veröffentlicht, wobei man aus Angst
vor behördlicher Verfolgung auf die Nennung „jüdischer Kreise in den USA“ verzichtete. Diese hätten
laut Schüchter die „nationalsozialistische[n] Judenvernichtung zu einer modernen Zivilreligion gemacht“.
Elie Wiesel sei ihr „als salbungsvoller Hohepriester“ erwachsen. Die neonazistischen Holocaustleugner
werden auf kreuz.net als „Ketzer und Kritiker“, die „durch die Medienzensur aus der Gemeinschaft der heilspolitisch
Korrekten ausgeschlossen und in den Abgrund des gesellschaftlichen Nichts gestoßen“ werden, verharmlost.
Bereits am 10. November polemisierte Schüchter auf kreuz.net gegen die Singularität der Shoah. Offen
stellte er diese etwa mit dem „alliierte[n] Bombenkrieg gegen deutsche Zivilisten“ auf eine Stufe. In
einer am 4. Dezember veröffentlichten Fortsetzung macht Schüchter dann deutlich, … …gegendenantisemitismus.at/06122006.php
Nizkor… waren das nicht die mit dem „Bündnis gegen Realität“? www.nadir.org/…bgr/pages/index2.htm
Na gut, nadir, der deutsche Ableger halt. Aber schon interessant wer hinter diesen Gruppen steht: www.jungle-world.com/…ten/2005/51/6886.php
Leute wie Ralf Schröder alias Leo Ginster, welche auf das angebliche Wort ihres Gottes Amalek auslöschen
wollen.
#282 Malachias † 18:11:46 | Freitag, 8. Dezember 2006
@Benedikt: § 130 StGB (Fortsetzung) „Bertram wendet ein, hier könne nichts anderes gelten als sonst
in der Wissenschaft: ‘Die Grenzen der Erkenntnis liegen nie fest, auch nicht bezüglich der Opferzahlen
in Auschwitz.’ Bertram, der als Strafrichter sowohl in NS-Verfahren als auch in Prozessen gegen Neonazis
tätig war, hatte schon 2002 in einem Beitrag für die NJW die Kritik am wuchernden Gesinnungs-strafrecht
auf den Punkt gebracht. 1995 hieß es in der NJW (Beisel, Die Strafbarkeit der Auschwitzlüge), die Schaffung
von § 130 Abs. 3 StGB sei bedenklich: ‘Wird das Leugnen des NS-Völkermords unter Strafe gestellt, darf
eine solche Behauptung nicht mehr erfolgen. Damit kommt die Regelung faktisch einem staatlich verordneten
‘Denkverbot’ sehr nahe, sie stellt insofern einen Anschlag auf die geistige Freiheit Andersdenkender dar.’
Die Vorschrift sei das bisher letzte Glied in einer Kette von Gesetzen, in der der Gesetzgeber seiner
Neigung zu Gesinnungsin-kriminierung Ausdruck verliehen habe. In einer freiheitlichen Demokratie müsse
es aber möglich sein, nachweislich falsche Meinungen zu äußern. In der Welt von Merkel und Genossen
ist die deutsche Geschichte auf den Holocaust geschrumpft. In Merkels Gedenkrede am Volkstrauertag im
Reichstag … spielte deshalb der Heldenmut der deutschen Soldaten beim Kampf gegen eine gigantische Übermacht
im 2. Weltkrieg überhaupt keine Rolle. Stattdessen beschwor sie in ihrer bekannten Monotonie unsere ‘besondere,
immerwährende historische Verantwortung’“ (National-Zeitung, 8.12.2006)
#281 durchfuxt 16:03:21 | Freitag, 8. Dezember 2006
@ Seefeldt Kleiner Hinweis: die englische Mehrzahl von Wörtern auf -y lautet -ies, und da „Baby“ aus
dem Englischen kommt, ist die Mehrzahl „Babies“ richtig. Im Englischen ja, im Deutschen jedoch nicht.
Das Wort Baby wurde zwar eingedeutscht, es folgt in der Mehrzahlbildung aber dann den Regeln der deutschen
Sprache, daher im Deutschen: Babys. siehe Duden: Ba|by [be:bi, engl.: beb], das; Plural: -s
#280 Seefeldt 15:47:25 | Freitag, 8. Dezember 2006
englische Mehrzahl Kleiner Hinweis: die englische Mehrzahl von Wörtern auf -y lautet -ies, und da „Baby“
aus dem Englischen kommt, ist die Mehrzahl „Babies“ richtig.
@ durchfuxt, die 2. Was er gleichfalls übersieht, ist die Tatsache, daß seine Postings nicht nur beim
diskreten kreuz.net-Server in den USA, sondern auch bei seinem eigenen im Inland rückverfolgbare Spuren
hinterlassen. Lassen wir ihn also ruhig weiterschreiben! Da nützt selbst ein Anonymizer nichts. Immerhin
haben die meisten Holocaustleugner ihre Beiträge hier schon eingestellt… es sei dahingestellt, ob wegen
der Kraft der Fakten (gegen die sie meist immun sind) oder weil sie überlegt haben, warum so viele im
Netz tätige Neonazis (und/oder Pädophilos) plötzlich höchst unerwarteten uniformierten Besuch erhalten
haben. Aber pssssst!
#278 Malachias † 13:59:18 | Freitag, 8. Dezember 2006
@Benedikt: § 130 StGB Rot-Grün hat am § 130 III nichts substantielles geändert Die rot-grüne Regierung
hat den § 130 StGB aber um den Absatz 4 erweitert! Diese Erweiterung ist am 1.4.2005 in Kraft getreten
und hat folgenden Wortlaut: Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft,
wer öffentlich oder in einer Versammlung den öffentlichen Frieden in einer die Würde der Opfer verletzenden
Weise dadurch stört, dass er die national-sozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft billigt, verherrlicht
oder rechtfertigt. Der ehemalige Vorsitzende Richter am Landgericht Hamburg, Günter Bertram, kommentierte
in der Neuen Juristischen Wochenschrift, Heft 21/2005, diese Entscheidung des Gesetzgebers: „Der Bundestag
hat § 130 StGB, der Volksverhetzung unter Strafe stellt, im Eilverfahren verschärft, um vermeintlichen
Tages-bedürfnissen Rechnung zu tragen… § 130 StGB enthält irreguläres Ausnahmestrafrecht und steht
damit und insoweit zu Verfassungs-recht und Meinungsfreiheit im Widerspruch. Der Gesetzgeber muss sich
hier zu einer Richtungsänderung durchringen und – über 60 Jahre nach dem Ende des ‘Dritten Reiches’ –
einen weit vorange-triebenen deutschen Sonderweg verlassen, um zu den normalen Maßstäben eines liberalen
Rechtsstaats zurückzufinden.“ :)3 Erneut verwies Bertram auch auf „gewichtige Zweifel schon daran, ob
sich für den Abs. 3 des § 130 StGB ein legitimierbares Schutzgut finden lässt.“ Bertram wendet ein,
hier könne nichts anderes gelten, als sonst in der Wissenschaft… :)3
@ durchfuxt :)3 Das stimmt… Er kapiert nicht einmal, daß „knapp über“ oberhalb ist. Das muß nicht
unbedingt an PISA bzw.an der Schulbildung liegen, auch die von Hiasl verlinkten Neonazi-Seiten können
da einen Beitrag geleistet haben. Wer einen guten Magen hat, kann sie ja mal ansehen… allerdings werde
ich einen tun und sie nochmals verlinken! Wer sich über den NS-Völkermord informieren will, ohne akute
Hirnerweichung zu riskieren, kann es bei Nizkor www.nizkor.org/ versuchen – wo auch über die nichtjüdischen
Opfer berichtet wird. Dann wird nebenbei verständlich, weshalb Holocaustleugner bei dieser Seite nicht
nur Tobsuchtsanfälle erleiden, sondern sie auch noch posten!
#276 durchfuxt 12:43:35 | Freitag, 8. Dezember 2006
@ Malachias PISA läßt grüßen: Unsere Antifababies können offensichtlich weder richtig lesen, geschweige
denn denken. Pisa grüßt auch Malachias! „Antifababies“ muss natürlich mit Y geschrieben werden.
#275 Malachias † 10:38:15 | Freitag, 8. Dezember 2006
@Lauschi: Ein „Maximum knapp über sechs Millionen“… bedeutet eben gerade nicht „nach oben offen“! Die
Grenze ist durch das „knapp über“ klar vorgegeben! Aber Lauschi würde wahrscheinlich auch noch 12 Mio.
als „knapp über 6 Mio.“ ansehen…! PISA läßt grüßen: Unsere Antifababies können offensichtlich
weder richtig lesen, geschweige denn denken. Genau das sollte man aber können, wenn man bei diesem Thema
mitreden will…! …auch was die verlinkte Seite betrifft. Die bezieht sich auf das eine Vernichtungslager
in Auschwitz und nicht auf alle. Das Thema war „Wie kommt es zu der von Nizkor genannten Zahl von ‘12
Mio. Shoa-Opfern’?“. Zur Beantwortung dieser Frage hat Ihr Link jedoch 0,Nichts beigetragen. Sie werden
aber wohl auch sonst nirgends auf dieser Pobelseite einen Nachweis für die angeblichen 6 Mio. jüdischen
oder 6 Mio. nichtjüdischen „Holocaust-Opfer“ finden, ganz einfach, weil die 12 Mio. ebenso fiktiv-imaginär
sind wie die 6 Mio…! Zur Literatur: Würden Sie die Werke von Gerald Reitlinger, Raul Hilberg und Wolfgang
Benz, die mir alle vorliegen, auch als Neonazi-Literatur bezeichnen…? Fazit: a) Selbst die in den genannten
„Standardwerken“ erwähnten Zahlen lassen noch eine enorme Spannbreite (bei Benz immerhin 800.000, also
fast eine Million) zu. b) Die Mittelwerte liegen alle – z.T. weit – unterhalb der imaginären 6 Mio. c)
Die Ergebnisse widersprechen sich untereinander, was den Bereich betrifft, in dem die genaue Zahl zu vermuten
ist: Mehr bei 4 (Reitlinger), 5 (Hilberg) oder bei 6 Mio. (Benz)…
#274 Lauschi 21:46:27 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@ Hiasl… Maximum knapp über X… bedeutet eben „nach oben offen“, von X aus gesehen. Da kannst du noch
so toben und leugnen! !:) bildet eben… auch was die verlinkte Seite betrifft. Die bezieht sich auf das
eine Vernichtungslager in Auschwitz und nicht auf alle. Sie belegt lediglich, daß Nizkor eben auch nichtjüdische
Opfer des Völkermordes, darunter „Zigeuner“ und Homosexuelle, erfaßt – womit die auf der Titelseite
genannte Zahl erst plausibel wird – denn 12 Millionen liegen a) weit über der Zahl der jüdischen Opfer
und b) weit unter der Zahl der Kriegstoten, wie du bei Frau Zayadehs Beitrag nachschlagen kannst. Aber
du hast ja selbst schon zugegeben, daß du bei Nizkor nicht liest (und dich ausweislich der gesetzten
Links lieber auf Neonazi-Seiten informierst) – wofür der letzte Beitrag nur ein Beweis war. Sogar Dozzi
hat kapiert, wann man besser aussteigt…
#273 Malachias † 21:06:51 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@Lauschi Mag ja sein, daß nach der Mathematik von Holocaustleugnern 6 Millionen + x (oder „knapp über…“)
nicht nach oben offen ist… Sagen Sie mal: Können Sie nicht lesen?? Bei Benz ist ganz klar von einem
Maximum, falls Sie wissen was das ist, die Rede! Da können Sie sich drehen und winden wie Sie wollen…!
Nizkor dokumentiert auch nichtjüdische Opfer des NS-Völkermordes, wie bei Klick hier ersichtlich. In
dem über Ihrer „Klick“ verlinkten Text kommen Nichtjuden in der Größenordnung von max. 150.000 vor,
es müsste aber von einer Größenordnung um die 6 Mio. (sowohl bei Juden als auch bei Nicht-Juden) die
Rede sein, was mitnichten der Fall ist…! Es bleibt somit nach wie vor vollkommen unklar, wer mit den
angeblichen „12 Mio. Holocaust-Opfern“ gemeint sein soll…! ?:)
#270 Lauschi 19:56:01 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@ Hiasl Mag ja sein, daß nach der Mathematik von Holocaustleugnern 6 Millionen + x (oder „knapp über…“)
nicht nach oben offen ist… Nizkor dokumentiert auch nichtjüdische Opfer des NS-Völkermordes, wie bei
Klick hier www.nizkor.org/…mps/auschwitz/ftp.py?camps/auschwit… ersichtlich. Daß nicht die Gesamtzahl
der Kriegstoten gemeint ist, sollte klar sein, denn dafür wären auch 12 Millionen zu niedrig gegriffen!
#269 Malachias † 19:44:11 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@Lauschi Meine Quelle? Posting eines gewissen Malachias, gestern 22:50 Uhr… In dem von Ihnen genannten
Eintrag hatte ich die Angabe bei Benz „Maximum von knapp über sechs Mio.“ tatsächlich als „6 Mio. +
x“ abgekürzt. In meinem, an „Lauschi“ gerichteten Posting von gestern, 20:18 Uhr, habe ich das aber genau
so zitiert, wie es bei Benz steht. Sie hatten das natürlich, wenn überhaupt gelesen, schon längst wieder
vergessen bzw. es gleich wieder zu Ihren Gunsten uminterpretiert…! Nizkor erwähnt übrigens 12 Millionen
Tote, nicht 12 Millionen Juden! Nizkor spricht von 12 Mio. Holocaust-Opfern. Sie wollen doch nicht etwa
behaupten, daß damit auch nicht-jüdische Opfer gemeint sind…?
#267 Malachias † 15:49:22 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@Märchenerzähler „Lauschi“ Je weiter die Forschung fortgeschritten ist, desto näher kommen seriöse
Forscher an die Zahl von 6 Millionen Sie sehen die Arbeiten von Reitlinger und Hilberg somit als wertlos
an? …im letzten Fall (Benz) sogar nach oben offen! Bitte belegen Sie Ihre Behauptung mit Angabe der
Quelle und Seite! Wobei noch nicht einmal gesagt wurde, ob die außerhalb der Konzentrations- und Vernichtungslager
ermordeten Juden eingeschlossen sind… Sie haben anscheinend noch kein einziges der von mir genannten
„Standardwerke“ in der Hand gehabt?! Denn in allen beziehen sich die Zahlen auf die Gesamtzahl der (jüdischen)
Opfer! Nizkor: Dort ist von 12 Millionen (!) Shoa-Opfern die Rede. Haben Sie vielleicht eine Erklärung
dafür?? (Ich will mir nun wirklich nicht die Mühe machen, mir diese Seiten anzusehen…!) Wenn es sich
nicht um toternste Dinge handeln würde, müsste man sagen: Das ist ja nur noch zum Lachen…!
#266 Lauschi 14:39:27 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@ Breze Wie sich zeigt, erwähnt Hiasl den eigenen Beitrag zu Wolfgang Benz nicht einmal mehr! Wahr wohl
ein böses Eigentor… Wer sich mit Neonazi-Seiten wie „Global Fire“ (unabsichtlich ein sehr passender
Titel für geistige Brandstifter!) nicht zufrieden gibt, kann es auch mal bei seriösen Seiten versuchen.
Gerade bei Nizkor www.nizkor.org/ werden Holocaust-Leugner wie Leuchter bis auf die Knochen blamiert…
Lesenswerte Sache für Leute, die Details wollen!
#265 Malachias † 13:53:48 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@Daniel Stöhr, Lauschi-Truppe @Daniel Stöhr Trotz meiner zahlreichen Versuche, die Einzigartigkeit des
NS-Judengenozids zu widerlegen, hält Breze offensichtlich an dieser fest. Kein Wunder, da uns ja von
V2- und OMF-BRD-Ideologen tagtäglich die mit der angeblich noch bestehenden, nach katholischer Lehre
aber mit der Stiftung des Neuen Bundes in Christus erloschenen, „Auserwähltheit“ des jüdischen Volkes
durch Gott (welchen denn?) begründete angebliche Sonderstellung desselben eingebläut wird… Daß die
traditionell-katholische Einschätzung auch von Papst Pius XI. noch geteilt wurde, geht aus der Tatsache
hervor, daß er zum einen 1928 eine judaistischen Bewegung innerhalb der Katholischen Kirche, die „Amici
Israel“, verbot, andererseits die Machtergreifung durch Hitler, in dem er einen Kampfgefährten „gegen
die schwere Bedrohung der christlichen Zivilisation durch die umstürzlerischen Kräfte und Bestrebungen“
(Depesche des Vatikanbotschafters Bergen vom 13. März 1933; PAAA, Vat. IIa, Pol. 19, Bd. 1) sah, ausdrücklich
begrüßte. „Fünf Tage vorher, am 8. März, hatte der Papst dem französischen Botschafter Charles-Roux
erklärt, Hitler sei der ‘einzige Regierungschef, der seine [des Papstes] Meinung über den Bolschewismus
nicht nur teile, sondern ihm mit großem Mut und unmißverständlich den Kampf ansage’. (Jaroslaw Jurkiewicz,
Watykan a stosunki polsko-niemiecke w latach 1918 bis 1939. Wybór materialow, Warschau 1960, 57)“ (Hansjakob
Stehle, Die Ostpolitik des Vatikan 1917-1975, München – Zürich 1975, 176-177)
#264 Lauschi 13:17:37 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@ Hiasl wenn ich zusammenfassen darf: Je weiter die Forschung fortgeschritten ist, desto näher kommen
seriöse Forscher an die Zahl von 6 Millionen, im letzten Fall (Benz) sogar nach oben offen! Wobei noch
nicht einmal gesagt wurde, ob die außerhalb der Konzentrations- und Vernichtungslager ermordeten Juden
eingeschlossen sind…
#263 Ydefix 01:16:57 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
„Glauben“ „Sie glauben sicher, dass der Holocaust eine unwiederholbare Sache bleiben soll?“ Wer schreibt
denn diesen „Glaubenssatz“ vor ? Jedenfalls von der Opferzahl her übersteigt der (in die Nachkriegszeit
fallende) Abtreibungsmord den „Holocaust“ um ein Vielfaches.
#262 Malachias † 00:18:04 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@Breze Sie glauben sicher, dass der Holocaust eine unwiederholbare Sache bleiben soll? Ja, sicher! Das
gilt aber auch für alle Formen von gegen unser deutsches Volk (und alle anderen Völker) gerichteten,
von einem falschen Menschenbild geprägten Vernichtungsbestrebungen…! Wollen wir es hoffen, diese Site
hier lässt mich stark daran zweifeln… Wieso? Hat hier schon jemand zu Rassismus, Antisemitismus oder
dgl. aufgerufen? Die Ablehnung und Feindschaft allen materialisitsch-atheistischen geprägten Imperialismen
und Atheismen gegenüber ist m.E. allerdings Pflicht eines jeden wahren Katholiken! Finden Sie nicht auch…?
@ danke Tau Man kann diese Enzyklika nicht oft genug lesen. Nicht oft genug posten, besonders auf dieser
Website, die nichts anderes ist als eine katholisch getarnte Hetzpostille…
53. Mit diesem Flehgebet im Herzen und auf den Lippen erteilen Wir als Unterpfand göttlicher Hilfe, als
Beistand in Euren schweren und verantwortungsvollen Entschließungen, als Stärkung im Kampf, als Trost
im Leid Euch, den bischöflichen Hirten Eures treuen Volkes, den Priestern und Ordensleuten, den Laienaposteln
der Katholischen Aktion und allen, allen Euren Diözesanen, nicht zuletzt den Kranken und Gefangenen,
in väterlicher Liebe den Apostolischen Segen. Gegeben im Vatikan, am Passionssonntag, den 14. März 1937.
Pius PP. XI.
@ Danke Hiasl Das wollte ich hören… Ich hoffe, Ihre Antwort war ehrlich, nicht zu dem Zweck mich zufrieden
zu stellen… Fast scheint mir Ihre Antwort wie eine Fata Morgana zu sein… Sie glauben sicher, dass
der Holocaust eine unwiederholbare Sache bleiben soll? Wollen wir es hoffen, diese Site hier lässt mich
stark daran zweifeln…
sein Knie wieder beugt vor dem König der Zeit und Ewigkeit Jesus Christus, und daß es sich anschickt,
im Kampf gegen die Verneiner und Vernichter des christlichen Abendlandes, in Harmonie mit allen Gutgesinnten
anderer Völker, den Beruf zu erfüllen, den die Pläne des Ewigen ihm zuweisen. 52. Er, der Herz und
Nieren durchforscht[39], ist Unser Zeuge, daß Wir keinen innigeren Wunsch haben als die Wiederherstellung
eines wahren Friedens zwischen Kirche und Staat in Deutschland. Wenn aber – ohne unsere Schuld – der Friede
nicht sein soll, dann wird die Kirche Gottes ihre Rechte und Freiheiten verteidigen im Namen des Allmächtigen,
dessen Arm auch heute nicht verkürzt ist. Im Vertrauen auf Ihn „hören wir nicht auf zu beten und zu
rufen“[40] für euch, die Kinder der Kirche, daß die Tage der Trübsal abgekürzt und ihr treu erfunden
werdet am Tage der Prüfung; und auch für die Verfolger und Bedränger: der Vater alles Lichtes und aller
Erbarmung möge ihnen eine Damaskusstunde der Erkenntnis schenken, für sich und alle die vielen, die
mit ihnen geirrt haben und irren.
#255 Malachias † 23:08:19 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@Breze Was ist der Zweck der seriösen „Forschung“ der angeblichen „Geschichtsklitterer von Hitler’s Gnaden“?
Erster Zweck ist es, die (ganze) historische Wahrheit herauszufinden. Rechtfertigung? Verteidigung? Legitimation?
Verteidigung der Ehre des deutschen Volkes und der Soldaten der Wehrmacht, die sich für Deutschland geopfert
haben: Ja. Rechtfertigung des Nazi-Unrechts: Nein. Und was ist die Konsequenz der angeblichen Nichtexistenz
des Holocausts? Wiederholbarkeit? Für Christen kann die Antwort nur lauten: Nein, sicher nicht! Diese
Antwort versuche ich auch denen nahezubringen, die es möglicherweise (z.B. aufgrund eines falschen Menschenbildes)
anders sehen… Zufrieden?
51. So wie andere Zeiten der Kirche wird auch diese der Vorbote neuen Aufstiegs und innerer Läuterung
sein, wenn der Bekennerwille und die Leidensbereitschaft der Getreuen Christi groß genug sind, um der
physischen Gewalt der Kirchenbedränger die Unbedingtheit eines innigen Glaubens, die Unverwüstlichkeit
einer ewigkeitssicheren Hoffnung, die bezwingende Allgewalt einer tatstarken Liebe entgegenzustellen.
Die heilige Fasten- und Osterzeit, die Verinnerlichung durch Buße predigt und des Christen Blick mehr
noch als sonst auf das Kreuz, zugleich aber auch auf die Herrlichkeit des Auferstandenen richtet, sei
für alle und jeden von euch freudig begrüßter und eifrig genutzter Anlaß, Sinn und Seele mit dem Helden-,
dem Dulder-, dem Siegergeist zu erfüllen, der vom Kreuze Christi ausstrahlt. Dann, das sind Wir gewiß,
werden die Feinde der Kirche, die ihre Stunde gekommen wähnen, bald erkennen, daß sie zu früh gejubelt
und zu voreilig nach der Grabschaufel gegriffen haben. Dann wird der Tag kommen, wo an Stelle verfrühter
Siegeslieder der Christusfeinde aus dem Herzen und von den Lippen der Christustreuen das Te Deum der Befreiung
zum Himmel steigen darf; ein Te Deum des Dankes an den Allerhöchsten; ein Te Deum der Freude darüber,
daß das deutsche Volk auch in seinen heute irrenden Gliedern den Weg religiöser Heimkehr beschritten
hat, daß es in leidgeläutertem Glauben sein Knie wieder beugt vor dem König der Zeit und Ewigkeit Jesus
Christus, und daß es sich anschickt, im Kampf gegen die Verneiner und Vernichter des ch…
@ tau Nur weiter so… Unsere ultrarechten Elitekatholiken scheinen sich zwar durch „mit brennender Sorge“
nicht so sehr angesprochen zu fühlen, aber damit war zu rechnen…
Hallo Breze, nur das hier … 50. Jedes Wort dieses Sendschreibens haben Wir abgewogen auf der Waage der
Wahrheit und zugleich der Liebe. Weder wollten Wir durch unzeitgemäßes Schweigen mitschuldig werden
an der mangelnden Aufklärung, noch durch unnötige Strenge an der Herzensverhärtung irgend eines von
denen, die Unserer Hirtenverantwortung unterstehen und denen Unsere Hirtenliebe deshalb nicht weniger
gilt, weil sie zurzeit Wege des Irrtums und des Fremdseins wandeln. Mögen manche von ihnen, sich den
Gepflogenheiten ihrer neuen Umgebung anpassend, für das verlassene Vaterhaus und den Vater selbst nur
Worte der Untreue, des Undanks oder gar der Unbill haben, mögen sie vergessen, was sie hinter sich geworfen
haben – der Tag wird kommen, wo das Grauen der Gottesferne und der seelischen Verwahrlosung über diesen
heute verlorenen Söhnen zusammenschlagen, wo das Heimweh sie zurücktreiben wird zu dem „Gott, der ihre
Jugend erfreute“[38], und zu der Kirche, deren Mutterhand sie den Weg zum himmlischen Vater gelehrt hat.
Diese Stunde zu beschleunigen, ist der Gegenstand Unserer unaufhörlichen Gebete.
@ Hiasl Ich habe zuerst gefragt…Das sagt ich schon: Was ist der Zweck der angeblich seriösen „Forschung“
der Geschichtsklitterer von Hitler’s Gnaden? Rechtfertigung? Verteidigung? Legitimation? Und was ist die
Konsequenz der angeblichen Nichtexistenz des Holocausts? Wiederholbarkeit? Im übrigen, meine Frage enthält,
wenn Sie sie genau lesen, bereits die von Ihnen gewünschte Antwort. Also los! Ich warte immer noch! Also
los!
#250 Malachias † 22:50:26 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@Lauschi: Zahl der Holocaust-Opfer Sie machen es sich es ein bißchen zu einfach…! Hier nocheinmal
die in den „Standardwerken“ genannten Zahlen: Gerald Reitlinger (1953) ____ 4.194.200 – 4.581.200 Raul
Hilberg (1961) ________ 5.100.000 Wolfgang Benz (1991) ______ 5.290.000 – 6.000.000 + x Man sieht: 1.
Jedes Standardwerk kommt zu einem anderen Ergebnis. 2. Die Zahl wird im Lauf der Zeit immer größer und
nähert sich den immaginären 6 Millionen an. 3. Zwischen kleinstem Minimum (4,2 Mio.) und größten Maximux
(6 Mio. + x) liegen mind. 1,8 Mio… Dies bedeutet eine Abweichung von bis zu 30% Abweichung von den immaginären
6 Millionen. 4. Der Mittelwert aller Standardwerke liegt eher bei 5 als bei 6 Millionen. Zur Ergänzung:
Die „verlogene politische Korrektheit“ der Sieger-Demokratie globalfire.tv/…olitik/demoluege.htm Amtliche
Holocaust-Opferzahlen von Auschwitz globalfire.tv/…hte/awitz_zahlen.htm Holympiade anstatt „Olympiade
des Leidens“ globalfire.tv/…ichte/holympiade.htm Spiegel-Redakteur Fritjof Meyer: „Die Millionenopfer
von Auschwitz: eine Propagandalüge“ globalfire.tv/…schichte/fmeyer1.htm Jürgen Graf: Mensch Meyer!
Ein Abgesang auf die Holocaust-„Offenkundigkeit“ globalfire.tv/…schichte/fmeyer2.htm
Möge jeder von euch antworten können: „Keinen von denen, die Du mir gegeben hast, habe ich verloren“[37].
49. Ehrwürdige Brüder! Wir sind gewiß, daß die Worte, die Wir in entscheidungsvoller Stunde an Euch
und durch Euch an die Katholiken des Deutschen Reiches richten, in den Herzen und in den Taten Unserer
treuen Kinder das Echo finden werden, daß der liebenden Sorge des gemeinsamen Vaters entspricht. Wenn
Wir etwas mit besonderer Inbrunst vom Herrn erflehen, dann ist es dies: daß Unsere Worte auch das Ohr
und das Herz solcher erreichen und zum Nachdenken stimmen, die bereits begonnen haben, sich von den Lockungen
und Drohungen derer einfangen zu lassen, die gegen Christus und Sein heiliges Evangelium stehen.
#246 Malachias † 20:55:25 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Literaturtip für den H.H. Joseph Ratzinger Papst Pius XI. (s.u.): „30. Erbsünde ist die erbliche, wenn
auch nicht persönliche Schuld der Nachkommen Adams, die in ihm gesündigt haben…“ Ja, das waren noch
Zeiten, als die Päpste noch gläubig und wirkliche Päpste waren…!
Und je mehr die Gegner sich bemühen, ihre dunklen Absichten abzustreiten und zu beschönigen, um so mehr
ist wachsames Mißtrauen am Platze und mißtrauische, durch bittere Erfahrung aufgerüttelte Wachsamkeit.
Die formelle Aufrechthaltung eines, zudem von Unberufenen kontrollierten und gefesselten Religionsunterrichts
im Rahmen einer Schule, die in andern Gesinnungsfächern planmäßig und gehässig derselben Religion
entgegenarbeitet, kann niemals einen Rechtfertigungsgrund abgeben, um einer solchen, religiös zersetzenden
Schulart die freiwillige Billigung eines gläubigen Christen einzutragen. Wir wissen, geliebte katholische
Christen, daß von einer solchen Freiwilligkeit bei euch nicht die Rede sein kann. Wir wissen, daß eine
freie und geheime Abstimmung unter euch gleichbedeutend wäre mit einem überwältigenden Plebiszit für
die Bekenntnisschule. Und deshalb werden Wir auch in Zukunft nicht müde werden, den verantwortlichen
Stellen die Rechtswidrigkeit der bisherigen Zwangsmaßnahmen, die Pflichtmäßigkeit der Zulassung einer
freien Willensbildung freimütig vorzuhalten. Inzwischen vergeßt es nicht: Von dem gottgewollten Band
der Verantwortung, das euch mit euren Kindern verknüpft, kann keine irdische Gewalt euch lösen. Niemand
von denen, die euch heute in euren Erzieherrechten bedrängen und euch von euren Erzieherpflichten abzulösen
vorgeben, wird an eurer Statt dem Ewigen Richter antworten können, wenn Er an euch die Frage richtet:
Wo sind die, die ich dir gegeben? – Möge jeder von euch antworten können: „Keinen von d
#244 Malachias † 20:18:43 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@Lauschi Es gibt unterschiedliche Definitionen von „Jude“ und entsprechend auch unterschiedliche Ergebnisse
sogar zwischen seriösen Historikern! Ach ja? Und welche Definition liegt dann den angeblichen 6 Mio.
zugrunde? Sicher die weitest denkbare (ein jüdischer Vorfahre innerhalb der letzten 10 Generationen)…?!
Nebenbei bemerkt hat Wolfgang Benz eine Gesamtzahl von etwa sechs Millionen Mordopfern (was der damals
herrschenden Definition entspricht) nie bestritten. Diese Aussage verdeutlicht erneut Ihre Unkenntnis!
Bereits am 15.6.06 hatte ich im Strang Heil den deutschen Meinungswächtern www.kreuz.net/article.3343.html
folgendes geschrieben: „Im Sammelband von Wolfgang Benz (Hrsg.) „Dimension des Völkermords“ (München
1991) ist Folgendes zu lesen: G. Reitlinger … setzte die Morde in Auschwitz mit der sehr niedrigen Zahl
von 750 000 an … (und) kam zu einer minimalen (4 194 200) und maximalen Gesamtzahl (4 581 200)…[G.R.,
Die Endlösung, Berlin ³1960, 557]“ (S. 10) Raul Hilberg, dessen „Zahlenangaben … richtungweisend für
die neuere Forschung (sind)“, kam in seiner „erstmals 1961 auf englisch vorgelegten Gesamtgeschichte des
Holocaust“ (S. 11) auf eine Gesamtzahl von 5,1 Millionen (vgl. R.H., Die Vernichtung der europäischen
Juden, Neuausgabe FfM 1990, 1299-1300), W. Benz schließlich auf „ein Minimum von 5,29 Mio. und ein Maximum
von knapp über sechs Mio.“. (S. 17) Also auch bei Benz ein Spielraum von +/- 800.000, die Möglichkeit,
daß der Wert näher bei 5 Mio. als bei 6 Mio. liegt, nicht ausgeschlossen…!
dann wird es für jeden bekennenden Christen Pflicht, seine Verantwortung von der der Gegenseite klar
zu scheiden, sein Gewissen von jeder schuldhaften Mitwirkung an solchem Verhängnis und Verderbnis freizuhalten.
Und je mehr die Gegner sich bemühen, ihre dunklen Absichten abzustreiten und zu beschönigen, um so mehr
ist wachsames Mißtrauen am Platze und mißtrauische, durch bittere Erfahrung aufgerüttelte Wachsamkeit.
an ihre Statt das Irrlicht eines Ersatzglaubens gesetzt werden soll, der mit dem Glauben des Kreuzes nichts
mehr zu tun hat, dann ist die geistige Tempelschändung nahe, dann wird es für jeden bekennenden Christen
Pflicht, seine Verantwortung von der der Gegenseite klar zu scheiden, sein Gewissen von jeder schuldhaften
Mitwirkung an solchem Verhängnis und Verderbnis freizuhalten. Und je mehr die Gegner sich bemühen, ihre
dunklen Absichten abzustreiten und zu beschönigen, um so mehr ist wachsames Mißtrauen am Platze und
mißtrauische, durch bittere Erfahrung aufgerüttelte Wachsamkeit.
48. Ein besonders inniger Gruß ergeht an die katholischen Eltern. Ihre gottgegebenen Erzieherrechte und
Erzieherpflichten stehen gerade im gegenwärtigen Augenblick im Mittelpunkt eines Kampfes, wie er schicksalsvoller
kaum gedacht werden kann. Die Kirche Christi kann nicht erst anfangen zu trauern und zu klagen, wenn die
Altäre verwüstet werden, wenn sakrilegische Hände die Gotteshäuser in Rauch und Flammen aufgehen lassen.
Wenn man versucht, den Tabernakel der durch die Taufe geweihten Kinderseele durch eine christusfeindliche
Erziehung zu entweihen, wenn aus diesem lebendigen Tempel Gottes die ewige Lampe des Christusglaubens
herausgerissen und an ihre Statt das Irrlicht eines Ersatzglaubens gesetzt werden soll, der mit dem Glauben
des Kreuzes nichts mehr zu tun hat, dann ist die geistige Tempelschändung nahe, dann wird es für jeden
bekennenden Christen Pflicht, seine Verantwortung von der der Gegenseite klar zu scheiden, sein Gewissen
von jeder schuldhaften Mitwirkung an solchem Verhängnis und Verderbnis freizuhalten. Und je mehr die
Gegner sich bemühen, ihre dunklen Absichten abzustreiten und zu beschönigen, um so mehr ist wachsames
Mißtrauen am Platze und mißtrauische, durch bittere Erfahrung aufgerüttelte Wachsamkeit.
47. Allen voran den Mitgliedern der kirchlichen Verbände, die tapfer und um den Preis vielfach schmerzlicher
Opfer Christus die Treue hielten und sich nicht bereit fanden die Rechte preiszugeben, die ein feierliches
Abkommen der Kirche ihnen nach Treu und Glauben gewährleistet hatte.
#236 Lauschi 18:57:34 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@ Athanasius – Horst Mahler sitzt gerade wegen Volksverhetzung im Knast und kann DARUM nicht posten …wer
zweifelt, ist herzlich zum Klick hier www.tagesspiegel.de/…xtremismus/80875.asp eingeladen… und eine
antichristliche Einstellung, wie Mahler sie vertritt, war doch noch nie ein Grund, sich des Postens vor
Ort zu enthalten!
An die Getreuen aus dem Laienstande 46. Vor Unserem Auge steht die unübersehbare große Schar treuer
Söhne und Töchter, denen das Leid der Kirche in Deutschland und ihr eigenes Leid nichts geraubt hat
von ihrer Hingabe an die Sache Gottes, nichts von ihrer zärtlichen Liebe gegen den Vater der Christenheit,
nichts von ihrem Gehorsam gegen Bischöfe und Priester, nichts von ihrer freudigen Bereitschaft, auch
in Zukunft, komme, was da wolle, dem treu zu bleiben, was sie geglaubt und von ihren Voreltern als heiliges
Erbe erworben haben. Ihnen allen senden wir aus gerührtem Herzen Unsern Vatergruß.
#234 Athanasius 18:31:09 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@taumensch Horst Mahler postet hier nicht mit, weil der Judentum und Christentum (und eigentlich auch
den Islam) als „traditionelle judaistische Religionen“ betrachtet. Ausser einer inner-sozialistischen
Wandlung (vom Internationalen zum Nationalen Sozialismus), hat sich bei ihm nur wenig geändert. Der Hass
gegen „Plutokraten“ (damals die „Kapitalisten“, also die deutschen Unternehmer die nichts rechtswidriges
taten, nur das Westdeutsche Vaterland wiederaufbauten) und Nichtindoeuropäisches ist geblieben. Aber
eine Infragestellung zionistischer Propaganda und gewisser dogmatisierten Zahlen, ist nur im Denken von
Israelischen Politikern, Liberalsozialisten und Deutschen, mit einer Adhesion zum Nationalsozialismus
gleichzusetzen. Alles soll man ja gegenwärtig in Frage stellen. Warum darf man das bei dieser Schoah-Frage
nicht tun, rein zahlenmässig? Es wird hier ja Judenliebe (und eine „judaisierte“ Religion des Gottmenschen
und Torah-Rabbi Jesus) gepredigt, kein Hass. Kritische Liebe darf aber doch sein, oder?
45. Den katholischen Ordensleuten beiderlei Geschlechts gilt ebenfalls Unser väterlicher Dank, verbunden
mit inniger Anteilnahme an dem Geschick, das infolge ordensfeindlicher Maßnahmen viele von ihnen aus
segensreicher und liebgewordener Berufsarbeit herausgerissen hat. Wenn einzelne gefehlt und sich ihres
Berufes unwürdig erwiesen haben, so mindern ihre auch von der Kirche geahndeten Vergehen nicht die Verdienste
der gewaltigen Überzahl, die in Uneigennützigkeit und freiwilliger Armut bemüht waren, ihrem Gott und
ihrem Volk mit Hingabe zu dienen. Der Eifer, die Treue, das Tugendstreben, die tätige Nächstenliebe
und Hilfsbereitschaft der in Seelsorge, Krankendienst und Schule wirkenden Orden sind und bleiben ein
ruhmwürdiger Beitrag zur privaten und öffentlichen Wohlfahrt, denen zweifellos eine spätere, ruhigere
Zeit mehr Gerechtigkeit wird widerfahren lassen als die aufgewühlte Gegenwart. Wir haben das Vertrauen
zu den Leitern der Ordensgenossenschaften, daß sie die Schwierigkeiten und Prüfungen zum Anlaß nehmen,
um durch verdoppelten Eifer, vertieftes Gebetsleben, heiligen Berufsernst und echt klösterliche Zucht
von dem Allmächtigen neuen Segen und neue Fruchtbarkeit auf ihre schwere Arbeit herabzurufen.
@ Lauschi: Guten Appetit! Die apostolische Liebe wird Euch viele unverdiente Bitterkeiten, wenn nicht
vergessen, so doch verzeihen lassen, die auf euren Priester- und Seelsorgspfaden heute zahlreicher sind
als je zuvor. Diese verstehende und erbarmende Liebe zu den Irrenden, ja selbst zu den Schmähenden bedeutet
allerdings nicht und kann nicht bedeuten irgendwelchen Verzicht auf die Verkündigung, die Geltendmachung,
die mutige Verteidigung der Wahrheit und ihre freimütige Anwendung auf die euch umgebende Wirklichkeit.
Die erste, die selbstverständlichste Liebesgabe des Priesters an seine Umwelt ist der Dienst an der Wahrheit,
und zwar der ganzen Wahrheit, die Entlarvung und Widerlegung des Irrtums, gleich in welcher Form, in welcher
Verkleidung, in welcher Schminke er einherschreiten mag. Der Verzicht hierauf wäre nicht nur ein Verrat
an Gott und eurem heiligen Beruf; er wäre auch eine Sünde an der Wohlfahrt Eures Volkes und Vaterlandes.
All denen, die ihren Bischöfen die bei der Weihe versprochene Treue gehalten, all denen, die wegen Ausübung
ihrer Hirtenpflicht Leid und Verfolgung tragen mußten und müssen, folgt – für manche bis in die Kerkerzelle
und das Konzentrationslager hinein – der Dank und die Anerkennung des Vaters der Christenheit.
An die Priester und Ordensleute 44. Ein besonderes Wort der Anerkennung, der Aufmunterung, der Mahnung
richten Wir an die Priester Deutschlands, denen in Unterordnung unter ihre Bischöfe in schwerer Zeit
und unter harten Umständen die Aufgabe obliegt, der Herde Christi die rechten Wege zu weisen in Lehre
und Beispiel, in täglicher Hingabe, in apostolischer Geduld. Werdet nicht müde, geliebte Söhne und
Mitteilhaber an den heiligen Geheimnissen, dem ewigen Hohenpriester Jesus Christus zu folgen in Seiner
Samariterliebe und Samaritersorge. Bewährt euch Tag für Tag in makellosem Wandel vor Gott, in unablässiger
Selbstzucht und Selbstvervollkommnung, in erbarmender Liebe zu allen euch Anvertrauten, insbesondere zu
den Gefährdeten, den Schwachen und Schwankenden. Seid die Führer der Treuen, die Stütze der Strauchelnden,
die Lehrer der Zweifelnden, die Tröster der Trauernden, die uneigennützigen Helfer und Berater aller.
Die Prüfungen und Leiden, durch die euer Volk in der Nachkriegszeit hindurchgeschritten ist, sind nicht
spurlos an seiner Seele vorübergegangen. Sie haben Spannungen und Bitterkeiten hinterlassen, die erst
langsam ausheilen können, deren echte Überwindung nur möglich sein wird im Geiste uneigennütziger
und tätiger Liebe. Diese Liebe, die das unentbehrliche Rüstzeug des Apostels ist, zumal in der aufgewühlten
und haßverzehrten Welt der Gegenwart, wünschen und erflehen Wir euch vom Herrn in überreichem Maße.
Die apostolische Liebe wird Euch viele unverdiente Bitterkeiten, wenn nicht vergessen, so d…
#228 Lauschi 17:58:46 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
was die Quellen einiger Holocaustleugner angeht hier ein bißchen Quellenkritik 209.85.135.104/search?q=cache:_NBK6y…,
verfaßt von Dr.Josef Spindelböck, der des „Modernismus“ sicherlich unverdächtig ist…
Man redet euch viel vor von menschlichen Schwächen in der Geschichte der Kirche. Warum verschweigt man
euch die Großtaten, die ihren Weg durch die Jahrhunderte begleiten, die Heiligen, die sie hervorbrachte,
den Segen, der aus der lebendigen Verbindung zwischen dieser Kirche und eurem Volke für die abendländische
Kulturwelt floß? Man redet zu euch viel von sportlichen Übungen. Mit Maß und Ziel betrieben, bedeutet
die körperliche Ertüchtigung eine Wohltat für die Jugend. Ihrem Betätigungsraum wird jetzt aber vielfach
ein Umfang gegeben, der weder der harmonischen Gesamtausbildung von Körper und Geist, noch der gebührenden
Pflege des Familienlebens, noch dem Gebot der Sonntagsheiligung Rechnung trägt. Mit einer an Nichtachtung
grenzenden Gleichgültigkeit werden dem Tag des Herrn so seine Weihe und Sammlung genommen, wie sie bester
deutscher Überlieferung entsprechen. Wir erwarten vertrauensvoll von der gläubigen katholischen Jugend,
daß sie in der schwierigen Umwelt der staatlichen Pflichtorganisationen ihr Recht auf christliche Sonntagsheiligung
nachdrücklich geltend macht, daß sie über der Ertüchtigung des Leibes ihre unsterbliche Seele nicht
vergißt, daß sie sich nicht vom Bösen überwinden läßt, vielmehr durch das Gute das Böse zu überwinden
trachtet[35]; daß ihr höchster und heiligster Ehrgeiz der bleibt, in der Rennbahn des ewigen Lebens
den Siegeskranz zu erringen.[36]
43. Niemand denkt daran, der Jugend Deutschlands Steine in den Weg zu legen, der sie zur Verwirklichung
wahrer Volksgemeinschaft führen soll, zur Pflege edler Freiheitsliebe, zu unverbrüchlicher Treue gegen
das Vaterland. Wogegen Wir uns wenden und Uns wenden müssen, ist der gewollte und planmäßig geschürte
Gegensatz, den man zwischen diesen Erziehungszielen und den religiösen aufreißt. Und darum rufen Wir
dieser Jugend zu: Singt Eure Freiheitslieder, aber vergeßt über ihnen nicht die Freiheit der Kinder
Gottes! Laßt den Adel dieser unersetzbaren Freiheit nicht hinschwinden in den Sklavenketten der Sünde
und Sinnenlust! Wer das Lied der Treue zum irdischen Vaterland singt, darf nicht in Untreue an seinem
Gott, an seiner Kirche, an seinem ewigen Vaterland zum Überläufer und Verräter werden. Man redet zu
euch viel von heldischer Größe, in bewußtem und unwahrem Gegensatz zur Demut und Geduld des Evangeliums.
Warum verschweigt man euch, daß es auch ein Heldentum gibt im sittlichen Kampf? Daß die Bewahrung der
Reinheit des Tauftages eine heldische Tat darstellt, die im religiösen und im natürlichen Bereich der
verdienten Wertung sicher sein sollte? Man redet euch viel vor von menschlichen Schwächen in der Geschichte
der Kirche. Warum verschweigt man euch die Großtaten, die ihren Weg durch die Jahrhunderte begleiten,
die Heiligen, die sie hervorbrachte, den Segen, der aus der lebendigen Verbindung zwischen dieser Kirche
und eurem Volke für die abendländische Kulturwelt floß? Man redet zu euch viel von spor
#224 Lauschi 17:37:04 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@ Hiasl Bitte die Postings weiter unten beachten! Es gibt unterschiedliche Definitionen von „Jude“ und
entsprechend auch unterschiedliche Ergebnisse sogar zwischen seriösen Historikern! Nebenbei bemerkt hat
Wolfgang Benz eine Gesamtzahl von etwa sechs Millionen Mordopfern (was der damals herrschenden Definition
entspricht) nie bestritten. Und nicht zuletzt war der Gesetzgeber lange vor mir da…
#223 Malachias † 17:29:13 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@Breze, Lauschi @Breze Sie haben als erstes den Vorwurf der Geschichtsklitterung in den Raum gestellt,
ohne diesen zu begründen. Es ist daher nur legitim und sinnvoll, wenn Sie erst einmal Ihre Begründung
liefern, bevor wir hier weiterdiskutieren…! @Lauschi Fakt ist nur eben, daß keine seriöse Forschung
größenordnungsmäßig weit von 6 Millionen abgewichen ist Haben Sie noch mehr derartige Witze auf Lager?
Ihre Behauptung zeugt nicht gerade von großer Sachkenntnis…! Würden Sie den Gerald Reitlinger als
serösen Forscher betrachten? Der Holopapst Wolfgang Benz schreibt über ihn: „In der ersten großen Gesamtdarstellung
des Genozids untersuchte Gerald Reitlinger das Schicksal der Judenheit in allen europäischen Ländern
und bot auch eine statistische Zusammenfassung der ‘Endlösung’. Reitlinger … setzte die Morde in Auschwitz
mit der sehr niedrigen Zahl von 750 000 an … (und) kam zu einer minimalen (4 194 200) und maximalen
Gesamtzahl (4 581 200)…[G.R., Die Endlösung, Berlin ³1960, 557]“ (S. 10) Jetzt sind Sie an der Reihe!
42. Heute, wo neue Gefahren drohen und neue Spannungen, sagen Wir dieser Jugend: „Wenn jemand euch ein
anderes Evangelium verkünden wollte als jenes, das ihr empfangen habt“ auf den Knien einer frommen Mutter,
von den Lippen eines gläubigen Vaters, aus dem Unterricht eines seinem Gotte und seiner Kirche treuen
Erziehers – „der sei ausgeschlossen.“[34] Wenn der Staat eine Staatsjugend gründet, die Pflichtorganisation
für alle sein soll, dann ist es, unbeschadet der Rechte der kirchlichen Vereinigungen, selbstverständlicher
und unveräußerlicher Rechtsanspruch der Jungmannen selbst und ihrer für sie vor Gott verantwortlichen
Eltern, zu fordern, daß diese Pflichtorganisation von all den Betätigungen christentums- und kirchenfeindlichen
Geistes gesäubert werde, die bis in die jüngste Vergangenheit, ja bis in die Gegenwart herein die gläubigen
Eltern in unlösbare Gewissenskonflikte zwingen, da sie dem Staat nicht geben können, was im Namen des
Staates verlangt wird, ohne Gott zu rauben, was Gottes ist.
#221 Lauschi 17:23:18 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@ Pünktchen – keine Sorge vieles davon ist (wie unten schon erwähnt) aus dem Unterschied zwischen der
jüdischen und der -viel weiteren- braunen Definition von „Jude“ abzuleiten. Da hat es oft genügt, daß
die Oma des Betreffenden Jüdin war! Natürlich würde kein (gerade orthodoxer) Jude so definieren. Zahlenspiele
sind von mir eh nicht zu befürchten, da die zahlenmäßige Größenordnung der -präzise gesagt- als
„Juden“ ermordeten Menschen sowieso feststeht.
41. Wir wissen, daß viele, viele von euch um der Treue zu Glauben und Kirche, um der Zugehörigkeit zu
kirchlichen, im Konkordat geschützten Vereinigungen willen düstere Zeiten der Verkennung, der Beargwöhnung,
der Schmähung, der Verneinung eurer vaterländischen Treue, vielfacher Schädigung im beruflichen und
gesellschaftlichen Leben ertragen mußten und müssen. Es ist uns nicht unbekannt, wie mancher ungenannte
Soldat Christi in euren Reihen steht, der trauernden Herzens, aber erhobenen Hauptes sein Schicksal trägt
und Trost findet allein in dem Gedanken, für den Namen Jesu Schmach zu leiden.[33]
#219 Pünktchen 17:19:03 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Lauschi die ganze Revisionismusdebatte interessiert mich nicht, da ich am verbrecherischen Charkter des
III. Reiches keinen Zweifel habe und meine historischen Interessen in ganz andere Richtungen gehen. Ich
erinnere mich allerdings, daß ich in der FAZ in den neunziger Jahren mehrere Rezensionen über fachhistorische
Publikationen zur Kenntnis nehmen mußte, in denen die Quantifizierungen für einzelne Konzentrationslager
(bes. Auschwitz) und für die nationalsozialistischen Verbrechen insgesamt eine deutliche Korrekturtendenz
nach unten zeigten! Bitte ersparen Sie mir nähere Recherchen, das Ganze wäre HIER in diesem thread irgendwie
frivol und es modifiziert meine Grundeinschätzung des Nationalsozialismus in keiner Weise.
#218 Lauschi 17:19:01 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@ Pünktchen Darüber, warum „2x2=5“ nicht strafbar ist, habe ich mir natürlich Gedanken gemacht! Die
Gründe sind denkbar einfach: a) die Behauptung beleidigt (anders als die Holocaustleugnung) niemanden
ernsthaft und b) ist „2x2=4“ so offenkundig, daß das Gegenteil mühelos als Lüge zu erkennen wäre!
Anders als bei geschichtsklitternder Pseudowissenschaft, die gerade aufgrund wechselseitiger Referenzierungen
in diesen Kreisen nicht auf den ersten Blick zu durchschauen ist.
#217 Benedikt 17:18:18 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@ Malachias diesen – in den letzten beiden Jahrzehnten (auch und gerade unter Rot Grün ) verschärten
Rot-Grün hat am § 130 III nichts substantielles geändert. dahingehend auszulegen, daß bereits die
öffentliche Infragestellung der fiktiven 6 Millionen und der – m.E. ebenfalls fiktiven Vergasungen –
zu bestrafen, Wieso auslegen? Der § 130 III sollte genau das verbieten. Eine größere Auslegung war
dazu nicht mehr notwendig. Es ergibt sich ja aus dem Wortlaut. Bei einer Opferzahl während einem, selbst
für Fachleute nur schwer zu überschauenden geschichtlichen Großereignis wie dem 2. Weltkrieg ist das
etwas ganz anderes. Die Zahl muß sich hier zwischen 1000 und 10 Mio. bewegen können dürften…! Es
ist auch ganz und gar offenkundig, dass dem Holocaust nicht „nur“ 1000 Menschen zum Opfer gefallen sind.
@ : Hallo Benedikt! Gesegneter 1. Advents- Mittwoch! 40. Von tausend Zungen wird heute vor euren Ohren
ein Evangelium verkündet, das nicht vom Vater im Himmel geoffenbart ist. Tausend Federn schreiben im
Dienst eines Scheinchristentums, das nicht das Christentum Christi ist. Druckerpresse und Radio überschütten
euch Tag für Tag mit Erzeugnissen glaubens- und kirchenfeindlichen Inhalts und greifen rücksichtslos
und ehrfurchtslos an, was euch hehr und heilig sein muß.
#215 Lauschi 17:09:12 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@ Benedikt Ja, sicher ist Forschung immer ergebnisoffen und in der Demokratie auch legal! Fakt ist nur
eben, daß keine seriöse Forschung größenordnungsmäßig weit von 6 Millionen abgewichen ist. Zur Frage
der Definition eines Juden, die „unterschiedliche“ Ergebnisse auch bei seriösen Forschern bedingen kann,
siehe meine Antwort an Pünktchen.
@ Breze, Lauschi, Pünktchen, Malachias und alle anderen: Gesegneten 1. Advents- Mittwoch! An die Jugend
39. Als Stellvertreter dessen, der im Evangelium zu einem Jungmann gesprochen hat: „Willst du zum Leben
eingehen, so halte die Gebote“[32], richten Wir ein besonders väterliches Wort an die Jugend.
#213 Pünktchen 17:06:14 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Lauschi auf diesen Lehrer wäre ich auch gespannt, mehr aber darauf, wie er seine Behauptung darlegt und
plausibilisiert. Haben Sie sich schon einmal darüber Gedanken gemacht, warum niemand die Äußerung des
Satzes „2x2=5“ (Ihr Beispiel!) unter Strafandrohung stellt!? Freilich funktioniert historische Wissenschaft
etwas anders und die Wahrheitsfindung gestaltet sich hier schwieriger. Ansonsten gäbe es hier auch einfache
Gleichungen: Z.B. „Hitler + Himmler = 6 Millionen ermordete Juden“.
#212 Benedikt 17:05:30 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@ Lauschi Sie irren sich, wenn sie meinen, dass eine Forschung nur innerhalb gewisser Grenzen gestattet
wäre, so von 5,5 – 6,5 oder so. Eine Forschung kann immer ergebnisoffen geführt werden. Natürlich ist
es per se problematisch (vor dem Hintergrund der Revisionsmusdebatte), wenn jemand nun behaupten würde,
es seinen „nur“ 3,7 Mio oä gewesen (auch das wäre, wie die Revisionisten bisweilen übersehen, keine
moralische Verbesserung). Er würde sich vielerlei Vorwürfen und auch Anzeigen aussetzen. Falls es sich
aber wirklich um eine historische Forschung handelt und der Autor des Revisionismus unverdächtig ist,
dann wird es nicht zu einer Verurteilung wegen § 130 kommen. Das alles ist allerdings mehr oder weniger
hypothetisch, weil die Forschung insichtlich des Ausmaßes des Holocaust nach 60 Jahren als einigermaßen
abgeschlossen gelten dürfte. Gravierend neues wird da nicht mehr zu Tage treten. Schließlich war das
ganze nicht gerade ein Randthema der historischen Forschung, sondern vielmehr ihr Fokus.
#211 Malachias † 17:05:21 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@Lauschi, Benedikt @Lauschi Benedikt hat es schon angedeutet: In der Rechtsprechung zählt nicht nur der
reine Gesetzestext, sondern auch die Interpretation desselben durch die Gerichte. Und nachdem irgendwann
einmal ein Gericht damit angefangen hat, diesen – in den letzten beiden Jahrzehnten (auch und gerade unter
Rot Grün ) verschärten Paragraphen dahingehend auszulegen, daß bereits die öffentliche Infragestellung
der fiktiven 6 Millionen und der – m.E. ebenfalls fiktiven Vergasungen – zu bestrafen, war damit – vergleichbar
Verlautbarungen des kirchlichen Lehramts, die nicht bereits ausdrücklicher Bestandteil des Kanonischen
Rechts sind – eben auch Recht, besser gesagt Unrecht geschaffen, auf das sich von da an Tausende von anderen
Gerichten berufen konnten. Zur Meinungsfreiheit: Diese deckt natürlich falsche Tatsachenbehauptungen
wie „2+2=5“ oder „es wurden zwei Millionen Juden ermordet“ nicht ab. Insofern hätte eine solche Klage,
weil meilenweit am Thema Meinungsfreiheit vorbei, tatsächlich keine Chance! Da liegen m.E. aber doch
noch Welten dazwischen…! Die mathematische Wahrheit 2+2 = 4 ist schon für kleine Kinder als solche
einsichtig, d.h. „offenkundig“. Bei einer Opferzahl während einem, selbst für Fachleute nur schwer zu
überschauenden geschichtlichen Großereignis wie dem 2. Weltkrieg ist das etwas ganz anderes. Die Zahl
muß sich hier zwischen 1000 und 10 Mio. bewegen können dürften…! @Benedikt Worin erblicken Sie bei
Germar Rudolf eine „Störung des öffentlichen Friedens“?
@ Hiasl Breze: Haben Sie meinen Eintrag von gestern, 10:24 Uhr, denn nicht gelesen? Bevor ich Ihre Fragen
beantworte, müssen Sie mir/uns – anhand von „Fakten und Belegen“ – nachweisen, daß wir die von Ihnen
behauptete „Geschichtsklitterung von Hitler’s Gnaden“ – was immer das sein mag – betreiben…!! Ätschibätschi,
ich habe meine Frage zuerst gestellt. Also so sind Sie erst einmal dran. Bitteschön, ich höre:
#209 Lauschi 17:03:12 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@ Pünktchen in Sachen Moral gebe ich Ihnen recht. Schon ein einziger Mord wäre ein nicht hinnehmbares
Verbrechen! Fakt und Ergebnis seriöser Forschungen ist allerdings, daß es um etwa sechs Millionen Morde
geht. Gegen weitere Forschungen, die die Zahl präzisieren sollen, hat ja kein vernünftiger Mensch etwas
einzuwenden – und an der Zahl ändert auch der Diskurs nichts. Schwankungen können sich z.B.aus dem Unterschied
zwischen der braunen und der jüdischen Definition von „Jude“ ergeben, womit so manches Zahlenspiel schon
vom Tisch ist…
38. Die Kirche, die berufene Hüterin und Auslegerin des göttlichen Naturrechts, kann daher gar nicht
anders, als die im Zustand notorischer Unfreiheit erfolgten Schuleinschreibungen der jüngsten Vergangenheit
als ein Zwangsprodukt zu erklären, dem jeglicher Rechtscharakter abgeht.
#207 Lauschi 16:56:37 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@ Pünktchen …da bin ich gespannt auf den ersten Lehrer, der seinen Schülern beibringt, der Mond sei
dreieckig… was Holocaustleugner sinngemäß tun, nur daß der Mond nicht beleidigungsfähig ist!
#206 Pünktchen 16:53:11 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
„Meinungsfreiheit“ wird eben nicht von einem Wahrheitsvorbehalt eingeschränkt! Meinungsfreiheit ist vor
allem erst einmal Meinungsäußerungsfreiheit, unabhängig vom Wahrheitsgehalt der Meinungen, der sich
im Diskurs bewährt oder nicht.
37. Gewissenhafte, ihrer erzieherischen Pflicht bewußte Eltern haben ein erstes und ursprüngliches Recht,
die Erziehung der ihnen von Gott geschenkten Kinder im Geiste des wahren Glaubens und in Übereinstimmung
mit seinen Grundsätzen und Vorschriften zu bestimmen. Gesetze oder andere Maßnahmen, die diesen naturrechtlich
gegebenen Elternwillen in Schulfragen ausschalten oder durch Drohung und Zwang unwirksam machen, stehen
im Widerspruch zum Naturrecht und sind im tiefsten und letzten Kern unsittlich.
#203 Lauschi 16:49:28 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@ Pünktchen …ich warte immer noch auf die richtigen Zahlen. Mir wäre sogar eine halbwegs begründete
Schätzung recht! (Ganz nebenbei hat nicht der alte Schlapphut die Gesetze gemacht)
36. Der gläubige Mensch hat ein unverlierbares Recht, seinen Glauben zu bekennen und in den ihm gemäßen
Formen zu betätigen. Gesetze, die das Bekenntnis und die Betätigung dieses Glaubens unterdrücken oder
erschweren, stehen im Widerspruch mit einem Naturgesetz.
#201 Lauschi 16:43:36 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@ Benedikt hoppla, gekreuzt! …deshalb hatte ich auch von circa sechs Millionen geschrieben. Natürlich
kann ein seriöser Forscher z.B.auch bei 5,8 oder 6,1 Millionen Mordopfern herauskommen, was nie strafbar
war. Zur Meinungsfreiheit: Diese deckt natürlich falsche Tatsachenbehauptungen wie „2+2=5“ oder „es wurden
zwei Millionen Juden ermordet“ nicht ab. Insofern hätte eine solche Klage, weil meilenweit am Thema Meinungsfreiheit
vorbei, tatsächlich keine Chance! Genau auf diesen Punkt wollte ich ja mit meiner -zugegebenerweise rhetorischen-
Frage hinaus.
[31] Von dieser Sittenregel losgelöst, würde jener Grundsatz im zwischenstaatlichen Leben den ewigen
Kriegszustand zwischen den verschiedenen Nationen bedeuten. Im innerstaatlichen Leben verkennt er, Nützlichkeits-
und Rechtserwägungen miteinander verquickend, die grundlegende Tatsache, daß der Mensch als Persönlichkeit
gottgegebene Rechte besitzt, die jedem auf ihre Leugnung, Aufhebung oder Brachlegung abzielenden Eingriff
vonseiten der Gemeinschaft entzogen bleiben müssen. Die Mißachtung dieser Wahrheit übersieht, daß
das wahre Gemeinwohl letztlich bestimmt und erkannt wird aus der Natur des Menschen mit ihrem harmonischen
Ausgleich zwischen persönlichem Recht und sozialer Bindung, sowie aus dem durch die gleiche Menschennatur
bestimmten Zweck der Gemeinschaft. Die Gemeinschaft ist vom Schöpfer gewollt als Mittel zur vollen Entfaltung
der individuellen und sozialen Anlagen, die der Einzelmensch, gebend und nehmend, zu seinem und aller
anderen Wohl auszuwerten hat. Auch jene umfassenderen und höheren Werte, die nicht vom Einzelnen, sondern
nur von der Gemeinschaft verwirklicht werden können, sind vom Schöpfer letzten Endes des Menschen halber
gewollt, zu seiner natürlichen und übernatürlichen Entfaltung und Vollendung. Ein Abweichen von dieser
Ordnung rüttelt an den Tragpfeilern, auf denen die Gemeinschaft ruht, und gefährdet damit Ruhe, Sicherheit,
ja Bestand der Gemeinschaft selbst.
#199 Pünktchen 16:38:59 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Lauschi Ich kann und will Ihnen keine Zahlen anbieten! Das wäre im Zusammenhang dieser hochemotionalisierten
Diskussionen auch etwas frivol. Für mein Selbstbild und Geschichtsverständnis macht es übrigens auch
keinen so großen Unterschied, ob es 3,4,5 oder 6 Millionen Juden waren, die die Machthaber des III. Reiches
und all die vielen „willigen Vollstrecker“ und Mitläufer (mehr oder weniger) auf dem Gewissen haben.
Es bleibt – in meinen Augen – eine untilgbare Schande! Im übrigen schließe ich mich Benedikt an: der
historischen Forschung muß es erlaubt bleiben, die konkreten Umstände und das wahre Ausmaß deutscher
Massenverbrechen zu untersuchen, ohne daß der Staatsanwalt dazwischenfunkt. Die Wissenschaft hat ihre
eigenen diskursiven und methodischen Mittel, um das Wahre vom Falschen zu unterscheiden. Das Strafgesetzbuch
gehört nicht zu diesen Mitteln.
Anerkennung des Naturrechts 35. Im verhängnisvollen Zug der Zeit liegt es, wie die Sittenlehre, so auch
die Grundlagen des Rechtslebens und der Rechtspflege vom wahren Gottesglauben und von den geoffenbarten
Gottesgeboten mehr und mehr abzulösen. Wir denken hier besonders an das sogenannte Naturrecht, das vom
Finger des Schöpfers selbst in die Tafeln des Menschenherzens geschrieben wurde[30] und von der gesunden,
durch Sünde und Leidenschaft nicht verblendeten Vernunft von diesen Tafeln abgelesen werden kann. An
den Geboten dieses Naturrechts kann jedes positive Recht, von welchem Gesetzgeber es auch kommen mag,
auf seinen sittlichen Gehalt, damit auf seine sittliche Befehlsmacht und Gewissensverpflichtung nachgeprüft
werden. Menschliche Gesetze, die mit dem Naturrecht in unlösbarem Widerspruch stehen, kranken an einem
Geburtsfehler, den kein Zwangsmittel, keine äußere Machtentfaltung sanieren kann. Mit diesem Maßstab
muß auch der Grundsatz: „Recht ist, was dem Volke nützt“, gemessen werden, wenn man unterstellt, daß
sittlich Unerlaubtes nie dem wahren Wohle des Volkes zu dienen vermag. Indes hat schon das alte Heidentum
erkannt, daß der Satz, um völlig richtig zu sein, eigentlich umgekehrt werden und lauten muß: „Nie
ist etwas nützlich, wenn es nicht gleichzeitig sittlich gut ist. Und nicht weil nützlich, ist es sittlich
gut, sondern weil sittlich gut, ist es auch nützlich.“[31] Von dieser Sittenregel losgelöst, würde
jener Grundsatz im zwischenstaatlichen Leben den ewigen Kriegszustand zwischen den v…
#196 Benedikt 16:23:28 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@ Lauschi Unter o.g.Handlung ist unter anderem der Völkermord an etwa 6 Millionen Juden, auch als Shoa
oder Holocaust bekannt, zu verstehen. Auch wenn ich Ihnen ansonsten zustimme, so ist das nicht ganz korrekt.
Natürlich kann ein Historiker eine Rechnung anstellen, bei der nicht 6 Millionen als Ergebnis herauskommen.
§ 130 will nicht die Forschung unterbinden, weswegen dem Tatbestand auch eine Klausel begefügt worden
ist, dass die Bemerkung geeignet sein muss, den öffentlichen Frieden zu stören, was bei Germar Rudolf
unzweifelhaft der Fall war. Ein Verfassungsbeschwerde Rudolfs hätte wenig Aussicht auf Erfolg. Ein Privatperson
kann keinen Normenkontrollantrag stellen, Rudolf bliebe also nur die Möglichkeit, wegen Verletzung der
Meinungsfreiheit zu klagen. Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes ist aber der
Schutzbereich des Art 5 Abs 1 GG bei Verstößen gegen § 130 erst gar nicht eröffnet, weswegen das Vorliegen
eines Eingriffs durch den Staat von vorneherein nicht in Betracht kommt.
#195 Pünktchen 16:18:35 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
An dem Beitrag von Lauschi läßt sich wieder einmal die „zivilreligiöse“ Seite des Holocaust-Gedenkens
studieren. Wie bei den antimodernistischen Päpsten ein „Syllabus errorum“ eine ganze Liste verurteilter
„Irrtümer“ präsentierte und ihre zustimmende Verwendung mit (innerkirchlichen) Strafandrohungen verband,
kommt Lauschi mit staatlichen Gesetzen und höchstrichterlichen Urteilen daher, die allen Ernstes fehlbare
Fakten- und Zahlenangaben zu ewigen, in Granit gemeißelten Wahrheiten erheben. Und ganz wie der antimodernistische
Priester von anno dunnemals fragt Hochwürden Lauschi: „Und wagst Du es noch, zu widersprechen, Du Sünder
…!??“
#194 Lauschi 16:01:04 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@ Hiasl Hier der exakte Wortlaut aus §130 StGB: „(3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit
Geldstrafe wird bestraft, wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung der
in § 6 Abs. 1 des Völkerstrafgesetzbuches bezeichneten Art in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen
Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost.“ Unter o.g.Handlung
ist unter anderem der Völkermord an etwa 6 Millionen Juden, auch als Shoa oder Holocaust bekannt, zu
verstehen. Siehe auch die Verurteilung von Germar Rudolf de.wikipedia.org/wiki/Germar_Rudolf, der besagte
Zahl geleugnet hatte… Warum hat er nicht beim Bundesverfassungsgericht beantragt, eine Präzisierung
beim Gesetzgeber einzufordern? In seinem Fall ging es ganz exakt um die Größenordnung, denn den Tatbestand
der Judenverfolgung und -Ermordung leugnet ja nicht einmal er! Jetzt bin ich gespannt…
#193 Malachias † 15:46:35 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@Lauschi, Tacitus @Lauschi Zu Ihrem Link: Ein hervorragendes Beispiel für die Verdummung unserer Schüler!
(PISA läßt grüßen! Von nichts kommt nichts!) Volksverhetzern wie Frau Hartwig, die sich einseitig
auf linke Seiten wie die „Holocaust-Referenz“ des Übersetzers von Ufo-Büchern und allenfalls Hobby-,
ansonsten aber wohl Möchtegern-Historikers Jürgen Langowski, der u.a. Dinge behauptet wie, daß die
Freimaurer nicht als Geheimgesellschaften anzusehen seien, gehört sofort die Lehrbefugnis entzogen!
…könnte ja jeder, der die -reale- Zahl von ca.sechs Millionen ermordeten Juden wirklich widerlegen
und nicht nur leugnen kann, erfolgreich Verfassungsbeschwerde gegen den §130 StGB einlegen Könnte er
eben nicht: Im § 130 StGB ist weder von einer „Shoa“, noch von 6 Millionen die Rede. Sollten Sie eigentlich
wissen…! @Tacitus: Erinnern Sie sich noch an den Müll, den Sie über die Protokolle verbreitet haben?
Wenn jemand Müll verbreitet hat, waren das einzig und allein Sie! Von wegen 1902 als mögliche Entstehungszeit,
nachdem die erste Butmi-Ausgabe bereits 1901 erschienen ist…! Oder Ihre abstrusen Thesen zum Kriegsausbruch
Meine Thesen lassen sich in jedem guten Buch zum Thema nachlesen! Außer bei Helmut Schröcke z.B. in
David L. Hoogan, Der unnötige Krieg 1939-1945 Peter H. Nicoll, Englands Krieg gegen Deutschland Gerd
Schultze-Rhonhof, 1939. Der Krieg der viele Väter hatte Walter Post, Die Ursachen des Zweiten Weltkriegs
und ders., Die verleumdete Armee! :)3
#192 Lauschi 15:42:58 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@ Breze Sieht aus, als käme keine Antwort mehr! Das kann sich aber noch ändern. Hintergrund: In diesem
Moment, da wir vergeblich auf Kalis & Hiasls Erleuchtung waren, hält eine auch als „Engelwerk“ bekannte
antisemitische Sekte Exerzitien im Kloster Plankstetten …werk.homepage.t-online.de/…dia/plankstetten.gif
ab. Das kann sich ab 2007, da der Abt nicht mehr Gregor Maria Hanke heißt, natürlich ändern. Diesmal
gilt allerdings, daß die Exerzitienteilnehmer erst am 8.Dezember wieder online gehen können! Das gegenwärtig
nur sehr vereinzelte Auftreten der Spezies trollus silvestris gabrielae amarae, die nach neueren Forschungsergebnissen
identisch mit dem unterirdisch wühlenden trollus vandalicus paginarum wikipediae sein soll, deutet also
keineswegs auf ein Aussterben der Art hin! Bleiben wir wachsam.
#190 Lauschi 14:08:33 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@ Breze :)3 tja, da können wir lange warten! Konfuzius verbietet kali nämlich, die Namen zu nennen.
Ich habe ihm zwei Seligsprechungen (die faktisch -weil nur auf antisemitischen Horrorstories basierend-
zurückgenommen wurden) angeboten, aber die meint er wohl nicht und sucht jetzt krampfhaft nach katholischen
Ex-Heiligen… oder hofft auf Leute, die blöd genug sind, auf den Bluff hereinzufallen. Zumindest letzteres
könnte bei einigen t.s.c.b. sogar gelingen!
#189 Tacitus 13:52:28 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@Malachias, dem Dummschwätzer Geschichtsklitterung? Eigentlich alles, was Sie so absondern. Erinnern
Sie sich noch an den Müll, den Sie über die Protokolle verbreitet haben? Oder Ihre abstrusen Thesen
zum Kriegsausbrich?
#187 Lauschi 13:32:56 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@ Hiasl OK. Nur um einen Anfang www.lehrer-online.de/…jektbeschreibung.pdf zu machen! Nebenbei bemerkt
könnte ja jeder, der die -reale- Zahl von ca.sechs Millionen ermordeten Juden wirklich widerlegen und
nicht nur leugnen kann, erfolgreich Verfassungsbeschwerde gegen den §130 StGB einlegen. Was nicht passiert
ist, weil es die Leugner sind, denen jeglicher Beweis fehlt! Und jetzt bin ich auf die Widerlegung gespannt…
#186 Malachias † 11:54:50 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@Breze, tau, Lauschi @Breze: Haben Sie meinen Eintrag von gestern, 10:24 Uhr, denn nicht gelesen? Bevor
ich Ihre Fragen beantworte, müssen Sie mir/uns – anhand von „Fakten und Belegen“ – nachweisen, daß
wir die von Ihnen behauptete „Geschichtsklitterung von Hitler’s Gnaden“ – was immer das sein mag – betreiben…!!
Zum Verhältnis Alter Bund (Judentum) – Neuer Bund (Christentum): Von Ihrer Sekte wird ja inzwischen
nicht nur behauptet, der Neue Bund sei die Fortsetzung des Alten Bundes, sondern gar, daß der Alte Bund
als jüdische Religion auch nach Jesu Tod und Auferstehung legitimerweise fortbestanden habe und eine
neben dem Christentum gleichberechtigte und gleich seligmachende Religion darstelle…! Und das soll kein
Widerspruch zu dem betreffenden Satz (siehe mein Eintrag von gestern, 23:26 Uhr!) in der von Ihnen so
penetrant zitierten Enzyklika sein…? Weiterhin: Wenn Sie den Text der Enzyklika „Mit brennender Sorge“
beim Thema „Holocaust-Religion“ vollumfänglich einstellen, sollten Sie auch so freundlich sein und uns
Leserinnen und Leser darüber aufklären, warum Sie dies tun. Die Enzyklika geht weder auf den NS-Judengenozid,
noch auf eine diesbezügliche Zivilreligion ein. Wie auch, da es zur Zeit der Veröffentlichung der Enzyklika
(14.3.1937) beides ja noch garnicht gab…?! ?:)
#185 warwohlnix 07:01:13 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Auf Breze scheint der Besuch von V2-Veranstaltungen ähnlich benebelnde Wirkung zu haben wie derjenige
von Holo-Gedenkstätten (manche nutzen beides ja auch wie eine Droge). Natürlich ist, erstens, der Alte
Bund durch den Neuen Bund abgelöst, nicht fortgeführt. Die Beendigung des Alten Bundes wird deutlich
gezeigt durch das Zerreissen des Vorhanges im Tempel. Die andere und unbelegbare Aussage dient lediglich
dazu, die für die Endzeit vorausgesagte Bekehrung der Juden zu verhindern. Wird aber nicht klappen: Oremus
pro perfidis iudaeis. Und: „Geschichtsklitterer von Hitler’s Gnaden“ – man beachte wiederum das Deppenapostroph –
ist nun doppelt lustig. Der Besuch von Holo-Gedenkstätten ersetzt also ein Geschichtsstudium, gar eine
evtl. Promotion? Nun gut. In der BRD wohl doch. Von Hitler’s Gnaden – man beachte wiederum das Deppenapostroph –
würde bedeuten, dass das Breze Hitler noch lebend weiss, sonst könne er ja keine Geschichtsklitterer
autorisieren. Der letzte, der mir das erzählen wollte, war 1986 ein Fremdenführer in Prag, nach etlichen
Becherovka. Der war (das gab es auch!!) nationaler Sozialist. Mitten im damals dort herrschenden internationalen
Sozialismus. Eigentlich ist das alles, was man über diesen überalterten Kindergarten insgesamt sagen
kann. Armes Deutschland. So traumatisiert, so gehirngespült durch die Generationen hin.