Einleitend kritisiert Pater Recktenwald den Fuldaer Sektenbeauftragten
und Pfarrer der Fuldaer Pfarrei St. Joseph, Hw. Ferdinand Rauch. Dieser hatte dem Orden der ‘Diener Jesu
und Mariens’ ein angeblich „vorkonziliares Gottesbild“ vorgeworfen:
„Leider verrät uns Pfarrer Rauch
nicht, ob er mit dem »vorkonziliaren Gottesbild« das biblische Gottesbild meint oder das des Heiligen
Thomas von Aquin († 1274), dessen theologische Grundprinzipien vom Zweiten Vatikanischen Konzil für die
Theologenausbildung vorgeschrieben wurden, oder vielleicht das Gottesbild des Heiligen Don Bosco – des
erfolgreichsten Jugendpädagogen der katholischen Kirche“ – kommentiert Pater Recktenwald.
Möglicherweise
lebe der Sektenbeauftragte der Diözese nicht nur in einem gespannten Verhältnis zur „vorkonziliaren“
Tradition, sondern auch zum „nachkonziliaren“ Lehramt.
Pater Recktenwald unterstreicht diese Vermutung
mit der Tatsache, daß Pfarrer Rauch in einem guten Einvernehmen mit dem kirchenfeindlichen „Fuldaer Kreis
für eine offene Kirche“ ist.
Diese Gruppierung bot in der Vergangenheit Häretikern wie dem suspendierten
Priester Gotthold Hasenhüttl eine Plattform.
„Nun hat Bischof Heinz Josef Algermissen reagiert und die
Entpflichtung ausgesprochen – allerdings nicht gegenüber den Verantwortlichen solcher Veranstaltungen,
sondern gegenüber den drei SJM-Patres“ – so Pater Recktenwald.
Als Grund für die Entlassung der unbescholtenen
Patres nannte die Fuldaer Bistumsleitung einen mangelnden Gehorsam gegenüber den pastoralen Vorgaben
des Bischofs.
Pater Recktenwald hält dieser angeblichen Begründung Aussagen des Generaloberen der Diener
Jesu und Mariens, Pater Andreas Hönisch, entgegen.
Dieser hatte in einer Stellungnahme erklärt, daß
nicht berichtet werde, „daß ich dem hochwürdigen Herrn Bischof mehrfach Loyalität zugesichert habe,
auch wenn ich nicht glücklich bin über den ‘Pastoralen Prozeß’.“
Pater Recktenwald erklärt, daß
ein Bischof das Recht habe, sich kritischer Geister zu entledigen, auch wenn sie sich loyal verhalten:
„Aber ob das von Größe zeugt? Und von richtigen Prioritäten?“
Damit stelle sich die Frage, ob eine
kritische Haltung dem Fuldaer ‘Pastoralen Prozeß’ gegenüber schwerer wiege als das Verhalten des Sektenbeauftragten:
„Ist Linientreue wichtiger als Glaubenstreue?“
Morgen: Der Generalobere der Diener Jesu und Mariens
irrt
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38 Lesermeinungen
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#38 Salomonius 17:13:19 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Lustig lustig trallallallalla, heut ist Nikolausabend da, heute ist… Maledica sagte @Toby „Gandalf ist
ein Fake.“ Ganz kath.net ist ein Fake Wie Medjugorje, etc. Gut gesagt. :)3 Der hl. Nikoloaus ist dagegen
echt und trat echt auf. Ich wünsche allen einen gesegneten Nikolaustag.
#35 Maledica 13:12:50 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
kath.net Sollte der Gandalf hier mit dem Sekten-Guru übereinstimmen, so scheinen die Gelder aus Fulda
für kath.net zu fließen, damit diese wird Algermissenhörige kirchenfeindliche Propaganda verbreiten
können. Mal schauen, welche Lügen die Medjugorje-Propaganda wieder schreibt. Kath.net ist nun mal eine
Satire-Seite und wird immer Lächerlicher!
#32 Pünktchen 12:14:05 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
„prawda“ Ihre Vorgehensweise ist nach wie vor auf Unterstellung und Diffamierung gegründet! Es gibt eine
ganze Latte von Gründen, einen Priester aus dem Verkehr zu ziehen. Ich möchte die ganze Litanei von
sittlichen Vergehen, Unbotmäßigkeiten und dogmatischen Abirrungen hier nicht aufzählen. Sie sind Ihnen
und mir bekannt. Gegen die SJM-Priester lag nichts von alledem vor und alles, was vorgetragen wurde, entpuppte
sich als haltlos! Wenn sich Ihre ganzen nachträglichen Rechtfertigungsversuche für das Nicht-zu-Rechtfertigende
jetzt auf die -psychologisch verständlichen- Überspitzungen einer einzigen „Betroffenen“ gründen, dann
beweist auch das wieder: Sie haben NICHTS von einiger Substanz gegen die Priester in der Hand! JEDEN möglichen
Rechtfertigungsgrund für die Entlassung ergreifen Sie dagegen wie den sprichwörtlichen rettenden Strohhalm!
„Ob das von Größe zeugt“? fragt der Artikel in der Überschrift! „Ob das von Wahrhaftigkeit und Lauterkeit
und christlicher Charkterbildung zeugt“, was Sie hier machen,… das weiß nur das Zentralorgan „prawda“.
@pünktchen Untadelig ist niemand außer Jesusu Christus! Es ist nur ein Versuch meinerseits – und dies
ist in diesem Forum zweifellos schwierig – die Augen zu öffnen für das, was die Priester eben doch nicht
richtig gemacht haben. Und jetzt ganz zum Schluss ihres Wirkens kommt genau das zum Tragen, was von einigen
Getreuen in übelster Art und Weise nach außen getragen wird. Lesen sie doch mal die Beiträge von „Betroffene“.
Sie ist wirklich betroffen – aber nicht vom Fortgang der Priester, sondern von der Verbreitung der verheerenden
Theologie der SJM Kongregation. Es wird in ihren Beiträgen deutlich, dass sie eine engste Vertraute des
ehemaligen Pfarrers ist.
#30 Pünktchen 11:25:38 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
„prawda“ versucht sich in einem Ablenkungsmanöver Sie tun so, als ginge es in erster Linie um die Behandlung
und die Zukunftsperspektiven der drei Patres!Es geht aber in Wahrheit um die Rhön-Gemeinden, die ihre
untadeligen Priester behalten wollen!
@pünktchen Ganz und gar kein Eingeständnis. Damit ist nur gemeint, dass sehr viele Arbeitnehmer nichts
für ihre Entlassung können. Es gibt aber auch Arbeitnehmer, die in der Wirtschaft ganz berechtigt entlassen
werden. (differnzierte Betrachtung – ist ihnen fremd?) Doch es gibt noch einen ganz gravierenden Unterschied
in der Konsequenz der Entlassungen: Die SJM – Priester sind weiter bestens versorgt und können sich an
den reichen Gabentisch des Ordens setzen. Das sei ihnen auch herzlich gegönnt, denn hierfür haben sie
sich ja ganz persönlich und hoffentlich autonom entschieden. Wie vielfach von kreuz.net als besonders
positiv hervorgehoben, sind die Patres noch sehr jung. Sie haben also noch viele Möglichkeiten und Chancen
in ihrem priesterlichen Dienst. Geben sie ihnen die Chance für einen Neuanfang! Diese Chance haben viele
Arbeitnehmer nicht. Aber bei ihnen leuten auch keine Glocken und am Werkstor ist auch keine Flagge auf
Halbmast zu sehen.
#28 Pünktchen 10:56:43 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
„prawda“ Ein Pater der sich nicht an die Vorgaben seines Bischofs hält wird entlassen. Falsch!Es waren
derer drei! Sie haben sich im übrigen streng an Vorgaben gehalten! Strenger als andere, die sogar den
Glauben der katholischen Kirche verleugnen, bzw. Kirchenfeinden ihre Türen öffnen! Er kennt die Gründe
ganz genau. Falsch!Von ihnen (drei Patres!) selbst zu verantwortende Gründe gibt es keine Er weiß auch,
dass er ihm den Gehorsam gegenüber Gott in der Kirche versprochen hat. Ja! Er weiß auch, daß er diesen
Gehorsam bis zuletzt geübt hat! Es hätte ihm gut gestanden sich vielleicht in etwa so zu verhalten,
wie tausende von Arbeitnehmern es tun müssen. Falsch! Es „hätte“ ihm nicht gut angestanden, sondern
es hat! Die Patres beteiligen sich nicht an den Protesten, die betroffenen Gläubigen organisieren! Sie
halten sich in allem zurück. (Vergleich: Pfarrer Sabo schreibt ganze Bücher „Ich wehre mich“ und dergl.
Er liest noch immer die Messe in Röschenz und predigt reinen Modernismus) Sie sind fast immer unschuldig!
Ist das ein erstes Eingeständnis?
@ sjm problematik Die Kirche/Parrgemeinde kann nicht mit einem Wirtschaftsunternehmen verglichen werden,
das weiß ich. Trotzdem – hier ein kurzer Gedanke: Im Wirtschaftsunternehmen x wird der allseits beliebte
und geschätzte Mitarbeiter y entlassen. ER hat sich Jahre lang nichts zu schulden kommen lassen. Ggf.
haben betriebliche Umstrukturierungen, Verlagerungen ins Ausland oder konjunkturelle Probleme zur Entlassung
geführt. Y bittet den Chef höflich darum die Kündigung zurück zu nehmen damit er selbst kündigen
kann und auf dem Arbeitsmarkt weiter eine Chance erhält. Nachts liegt er nun schlaflos in seinem Bett.
Er macht sich Gedanken um sein bescheidenes Zuhause, um die Bezahlung der Krankenkasse, des Autos, die
Finanzierung der Klassenfahrt seines Sohnes, pp. Den Familienurlaub hat er bereits storniert. Deshalb
waren seine vier Kinder sehr traurig. Als Y das Werkstor zum letzten mal passierte, liefen ihm die Tränen
die Wangen herunter. Bei seinen Kindern hat er sich dies aber nicht anmerken lassen. Gedanken über seine
Zukunft macht er sich in der Nacht, wenn seine Kinder ruhig schlafen. Das ist für ihn im Moment das Wichtigste.
Schwarzbach im Advent 2006: Ein Pater der sich nicht an die Vorgaben seines Bischofs hält wird entlassen.
Er kennt die Gründe ganz genau. Er weiß auch, dass er ihm den Gehorsam gegenüber Gott in der Kirche
versprochen hat. Es hätte ihm gut gestanden sich vielleicht in etwa so zu verhalten, wie tausende von
Arbeitnehmern es tun müssen. Sie sind fast immer unschuldig!
#26 Pünktchen 10:35:43 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Fall Algermissen. Vielen Dank an kreuz.net! Berichten und kommentieren Sie weiter im Fall Algermissen!
Bieten Sie weiter einen Kontrapunkt gegen das organisierte Totschweigen durch die verbandelte Ortspresse
und den Zynismus der Episkopal-Camorra! Prangern Sie weiterhin die Intoleranz und die Gesprächsverweigerung
der selbsternannten „Reformer“ an!
#25 Gunsenum 10:10:57 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Haben sie nix anderes? 1. Ich finde ihre Fuldaberichterstattung einseitig. 2. Ich finde es erstaunlich,
wie sehr sich doch diverse NIchtfuldaer hier in eine Schlacht begeben. 3. hahahaha-ihr alberner Protest,
ihr wütendes und empörtes Geschmier auf den Hetznetseiten hat rein gar nichts in der Sache gebracht.
Sie sollten mal reflektieren, wie sinnvoll es ist, im Internet solche Szenarien aufzubauen. 4. Ihre Bercihterstattung
ist unsachlich, wenn sie behaupten, ein Polizeiauto habe das Bischofshaus bewacht. Der Domplatz und der
Treppenbereich sind im Besitz der Stadt Fulda. Zu angemeldeten Demos und Großveranstaltungen auf dem
Domplatz fährt grundsätzlich entweder das Ordnungsamt oder eine Polizeistreife auf, um Sicherheit und
ordnungsgemäßen ablauf zu garantieren. und geparkt wird auf Grund der beschränkten Parksituation direkt
auf der Pauluspromenade am Bischofshaus oder vorm SChloßgarteneingang. tadaaaaa. SIe schaffens wieder,
Pseudonachrichten zu veröffentlichen. 4. Was haben die läutenden Glocken in Schwarzbach gebracht- nix!
#24 Maledica 10:06:53 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Sektenbeauftragter Beim Sektenbeauftragten steht Fulda in Mainz in Nix nach. Das hat sogar die Medjugorje-Propaganda-Seite
berichtet! www.kath.net/detail.php?id=15259
#23 Maximilian 09:59:50 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Menschenunwürdig! Wer mitbekommt, wie die Priester der SJM herausgeworfen wurden, empfindet Abscheu gegen
den Bischof von Fulda! Meine Meinung: Hier wird die Menschenwürde mit Füßen getreten! EIN SKANDAL SONDERGLEICHEN!
#21 Pünktchen 08:49:51 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
zwobbel – super! „Jetzt hab ich endlich verstanden, warum die „Sektenbeauftragten“ so heißen: sie sollen
in der Kirche die Fundamente für die Ausbreitung antichristlicher Sekten legen! Damit wird auch klar,
warum sie meist fundamentalistisch-aggressiv auftreten! Sektenbeauftragte tragen ihren Titel um die Kirche
mit der Irrlehre irgendwelcher Sekten zu zerstören. Diese Zerstörung nennt man „pastoralen Prozeß“.
Dann wird kurzer Prozeß gemacht mit allen die Gott mehr gehorchen als den Sektenbeauftragten. Es gab
sogar mal ein pastorales Konzil.“
#20 Schüttel 08:35:33 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Solche Typen wie den von Toby geschilderten Pfr. Rauch gibt es hunderte, tausende im nachkonziliaren Klerus.
Sie sind der lebendige Beweis, dass das Konzil nicht zur Reform und zu mehr Heiligkeit beitrug, sondern
die Leute frech und aufsässig machte, eitel und arrogant, Laien genau wie Kleriker, inzwischen anscheinend
auch schon Mitglieder des Episkopates.
Jetzt hab ich das mit den „Sektenbeauftragten“ kapiert! Jetzt hab ich endlich verstanden, warum die „Sektenbeauftragten“
so heißen: sie sollen in der Kirche die Fundamente für die Ausbreitung antichristlicher Sekten legen!
Damit wird auch klar, warum sie meist fundamentalistisch-aggressiv auftreten! Sektenbeauftragte tragen
ihren Titel um die Kirche mit der Irrlehre irgendwelcher Sekten zu zerstören. Diese Zerstörung nennt
man „pastoralen Prozeß“. Dann wird kurzer Prozeß gemacht mit allen die Gott mehr gehorchen als den Sektenbeauftragten.
Es gab sogar mal ein pastorales Konzil.
Die wahren Spalter werden nicht entpflichtet fulda schrieb: Zu Pfr. Rauch kann ich nur sagen, dass er
ein großer Verwirrer ist. Das kann ich bestätigen. Ich kenne Familien aus der Pfarrei St. Joseph, die
dort jahrzehntelang verwurzelt waren, die dort ihre geistliche Heimat hatten, von Kindesbeinen an, als
Ministranten früher unter Pfarrer Kümpel usw. Diese Leute haben mir traurig berichtet, dass die Pfarrei
gespalten ist, seit Pfarrer Rauch dort ist. Innerhalb eines Jahres nach seinem Dienstantritt dort hätte
sich die Zahl der Gottesdienstbesucher mehr als halbiert. Viele alteingesessene Gläubige weichen seither
auf Nachbarpfarreien, z. B. Stadtpfarrkirche, aus. Natürlich hat Pfarrer Rauch in Fulda auch seine „Fangemeinde“.
Das ist nicht verwunderlich. Er ist wie ein Guru für bestimmte Menschen. Aber das ist nicht gut. Die
normalen Gläubigen sind gespalten. Die Menschen stimen mit den Füßen ab. Aber solche Priester wie Pfarrer
Rauch haben in Fulda das große Sagen. Sie sind die Lieblinge des Bischofs. Es ist sehr, sehr traurig.
Brüderliche Nächstenliebe des Bischofs Wo ist Ihre brüderliche Nächstenliebe ? Ja, Sie treten diese
mit Füssen in dem Sie die Ihnen nächstsehenden, anvertrauten Priestern davon jagen und sich dem allgemeinen
Trennt anpassen. Ihre Nächstenliebe hat zuerst Ihren anvertrauten Mitbrüdern zu gelten. Solange Sie
solche Worte der Nächstenliebe predigen und Ihre Taten das widerspiegeln, solange verbreiten Sie Lügen
und dienen dem Bösen. Verschließen Sie nicht länger die Augen, wachen Sie auf und wechseln Sie Ihre
Berater.
Rauch Ja ich bin aus dem Raum Fulda u die Vorgänge sind sehr schlimm hier. Zu Pfr. Rauch kann ich nur
sagen, dass er ein großer Verwirrer ist. Bei der diesjährigen Gräbersegnung im November sagte er,so
wurde mir von vielen Seiten berichtet: „Liebe Schwestern und Brüder, machen sie sich keine Sorgen, sie
brauchen NICHT für die Verstorbenen zu beten. Die Verstorbenen gelangen sofort nach ihrem Tod in den
Himmel. Somit ist das Gebet für die Verstorbenen NICHT notwendig“ Klar das solch einem Sektenbeauftragten
die katholische Leere welche die SJM Patres verkünden ein Dorn im Auge ist.
#14 Graf von Galen 21:48:20 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Wider VII Bricht nun in der Diözese Fulda das neue Pfingsten an ? Wenn Rom nicht den Mumm oder die Möglichkeiten
hat, eine totale Fehlbesetzung wie Bischof Algermissen in die Wüste zu schicken, sollte es bei denen
eigentlich so langsam dämmern, daß 62-65 einiges schief gelaufen ist.
lang und freundlich Bischof Algermissen betonte ja dass ich der Papst mit ihm besonders freundlich und
lange unterhalten hat. So ist er der Papst Benedikt XVI.
#11 tertius ridens 19:39:38 | Dienstag, 5. Dezember 2006
idolatria fuldensis In illo tempore dixit Henricus canonicis suis: „Cum venerit religiosus ad sedem maiestatis
meae primum dicite: Amice, quare venisti? Et ille si perseveraverit pulsare ad portam , nihil date ei,
minime iustitiam, sed eicite eum foras cum talpas et vespertillones, socios suos.“ Et sacerdote veniente
ita factum est, quia indignati sunt canonici valde et dixerunt: „Amice, noli turbare circulos nostros;
paupertas tua tecum sit in perditione. Vade retro satanas, quia Henrici litterae mere privatae divulgasti
neque pastoralis consociationis erectionem recte petisti. Non intrabis in gaudium episcopi nostri.“ Et
eiecerunt eum, qui neminem in adiutorium inveniens, nam cardinales solent esse di carnales. Ille autem
flevit deficiensque consolatorem praeter Dominum Deum suum. Inde gavisi sunt distribueruntque inter se
latrones canonicati dioecesim, eamque expedite dividens in pastorales consociationes. Sacerdotibus inimicis
expulsis a fide defecerunt novumque cultum mammonis inthronizati sunt, quem sedens in vitello aureo bacchanalia
celebraverunt circumsalueruntque. Tum autem Filius Hominis revenit, rationem reddens de animabus eorum.
Filius hominis autem ad ianuam pulsans minime virgines sedulas lampas suas custodiens invenit, neque vilicos
sedulos, sed incrassati, impinguati, dilatati, dei contemptores, veneratores simulacri, superstitii veterae
haruspices cruore respersos, fautoresque summi sacerdotis perditi. Omnes inde mortum dolent. Explicit
Evangelium Henrici magnifici. amDg.
#10 No Comment 19:04:52 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Naja… Wenn der Papst nicht mehr genug Angriffsfläche bietet, dann muss in den Medien halt jede kleine
Personalentscheidung zu immensen Proportionen aufgepumpt werden.
#9 ottaviani 18:41:29 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Naja „Monitor“ das sind also ihre gesinnungsfreunde Gotthard das sagt doch alles von diesem magazin kam
noch nie ein objektiver beitrag zu kirchlichen themen
#7 Betroffene 18:22:01 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Pünktchen In Schwarzbach leuten gerade alle Glocken. Warum? Weil unser Pfarrer gerade rausgeworfen wird!
Unter Androhung der Polizei.(von Algermissen) Ich nenne IHN einen
#4 Pünktchen 17:57:33 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Betroffene Statt „Teufel in Person“ würde ich von Algermissen eher als einem „armen Teufel“ sprechen,
der sich von schlechten Beratern zu Fehlentscheidungen hat hinreißen lassen und sich in falschem Stolz
auf sein formale Rechtsvollmacht zurückzieht. Besonders peinlich wirkt dabei die Art und Weise, wie er
sich nunmehr aus der Öffenlichkeit zurückzieht, in seinem bischöflichen Palais verbarrikadiert und
jedes Gespräch mit den Betroffenen meidet! „Armer Teufel“ Algermissen! Beten wir auch für ihn!
Etikettenschwindel ist der „Pastorale Prozess“ in Fulda, ich schriebs schonmal: weder „Pastoral“ noch
„Prozess“! Aus ca. 300 Pfarreien sollen etwa 90 „Pastoralverbünde“ werden, in denen man noch einen „Pfarrer“
als Gemeindeleiter braucht (und bezahlen muss!), während die anderen Priester, die es noch gibt, dann
als 3., 4., …, x. Hilfskapläne (Verzeihung: als „Mitarbeiter im Pastoralverbund“) einsetzt (und natürlich
auch so bezahlt). Dann hat der Bischof (wider besseres Wissen) behauptet, er würde keine Pfarreien aufheben
oder mit anderen fusionieren. Alles natürlich (offiziell) nur, um den überlasteten priesterlichen Gemeindeleitern
wieder die Möglichkeit zur Seelsorge zu geben. Tatsächlich werden aber die Gremien vermehrfacht (jetzt
gibts in Fulda sogar einen „Pfarrverbundsrat“ neben den Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräten). Daher haben
diese Priester nicht weniger, sondern mehr Sitzungen und nicht mehr, sondern weniger Zeit für die Seelsorge,
weil die „sitzende Kirche“ sich nicht bewegt. Das perfide an diesem Scheinprozess ist aber, dass der Bischof
verlangt, die Gemeinden sollen selbst darum bitten, diese bischöfliche Intellektualflatulenz verwirklichen
zu dürfen. Versagen sich Priester dieser „Einladung“ des Bischofs, werden sie abgestraft. Und noch etwas:
Die Idee des Bischofs, dass sich die Pfarrverbundsleiter dann generell in der Wahrnehmung der Verwaltungsangelegenheiten
(Geld!) vertreten lassen sollen, verstösst gegen das in Fulda geltende preußische Vermögensverwaltungsgesetz.
uiogD.