Auf dem
Bundestreffen 2006 wurde vereinbart, daß das ‘Netzwerk’ künftig auch gezielt Mitbrüdern mit Hilfestellungen
zur Seite stehe, die wegen ihrer katholischen Amtsführung in Schwierigkeiten geraten sind.
Die Problemfelder
sind vielfältig. Sie reichen vom Mobbing in den Pfarreien und Kooperationsverbänden bis hin zu ungerechtfertigten
Sanktionierungen durch Ordinariate oder einzelne Vorgesetzte.
Der Name der neuen Initiative beschreibt
den nicht seltenen Fall, daß ein Priester – obwohl oder gerade weil er in Übereinstimmung mit Lehre,
Recht und Ordnung der Kirche handelt – in einen Konflikt gerät.
Das ‘Netzwerk katholischer Priester’
will mit der Notwehrgemeinschaft keine Konflikte heraufbeschwören:
„Im Gegenteil, sie will vielmehr
Konflikte zugunsten unschuldiger oder wehrloser Priester lösen helfen.“
Um die rechtliche Stellung des
Priesters zu sichern und konkrete Hilfen anzubieten, steht das Priesternetzwerk mit Rat und Tat zur Seite.
Hauptsäulen des Engagements sind dabei: Informations- und Erfahrungsaustausch, kirchenrechtliche Beratung
und Vermittlung juristischer Hilfe, Akte der Solidarisierung verschiedener Mitbrüder.
Die Selbsthilfegruppe
kann keine gewerkschaftlichen Funktionen ausüben.
„Allein die Hilfe zur Selbsthilfe ist der Schwerpunkt
des Engagements.“
Absolute Diskretion ist auf Wunsch eine Selbstverständlichkeit.
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19 Lesermeinungen
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#19 Wolfgang K. 11:42:42 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Protestant Wenn man sich einmal die Äußerungen eines Bischof Müller in Regensburg zu Gemüte führt,
dann hat über Kardinal Meissner eine ganz andere (positivere) Meinung. Möchte nicht wissen wie es in
Regensburg zur Zeit um das ökumenische Klima bestellt ist…
Die Notwehrgemeinschaft steht schon seit dem 30. Juni 1988. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist weltweit
organisiert und ermöglicht das Überleben der katholischen Tardition und des katholischen Glaubens. Die
Priester des Netzwerkes mögen einige Symptome kurieren und in Einzelfällen etwas erreichen (wahrscheinlicher,
siehe Fulda, aber nichts!), das Überl muss an der Wurzel gefasst werden. Zur Zeit erlebt man in Regensburg
und Köln, wie eine „konservative“ und lehramtskonforme Kirchenleitung total unmöglich geworden ist.
Es gibt einen Drahtzieher, der lacht sich ins Fäustchen.
#16 Protestant 21:42:27 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Kölner Diktatur Ich kann bestätigen, wie dumm es ist, selbst in einem-von einem diktatorisch regierenden
Erzbischof-für dumm verkauft zu werden! Hier werden Priester abgemahnt, die Weihnachten einen gemeinsamen
Gottesdienst mit den Evangelischen feiern wollen, hier werden Andersdenkende ausgeschlossen, hier werden
Kommunionkinder, die kritische Fragen stellen, weggemobbt in Nachbarbistümer, hier werden Informationsveranstaltungen
verboten, die Herrn Meissner nicht in den Kram passen, hier sollen die Gläubigen mit Vorschriften und
Verboten traktiert werden, hier versucht sich ein selbstherrlicher Kardinal selbst zu verwirklichen!!!
Und was das Gute an allem ist-die rheinischen Gläubigen brauchen keine Notgemeinschaft, die machen eh,
was sie swollen-egal,wer unter ihnen Erzbischof ist!Und datt is ooch jood esu…!
#15 Sirilo 08:39:43 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Klerusverband? Es gibt doch – zumindest in Bayern – den Klerusverband. Ist die Vertretung bzw. Unterstützung
von Priestern in Problemsituationen nicht dessen Aufgabe?
#14 Stephanus 02:40:59 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
der helle, der höllische (?) wahnsinn????? kommt es nicht dem absoluten wahnsinn gleich, wenn man solche
artikel lesen muß???? da fühlen sich katholische priester genötigt eine notwehrgemeinschaft zu gründen,
weil sie von ihrer eigenen kirche gemobbt werden und noch einiges mehr????? einem verein, der sich die
nächstenliebe auf die fahnen geschrieben hat. der tag ein, tag aus predigt, daß man tolerant sein muß
und das man verständnis haben muß für seine mitmenschen, für jeden schwulen, für jeden nichtchristen,jeder
kinderschänder hat seine umgebung, ist auch opfer usw. diese toleranz, diese offenheit so ziemlich allem
und jedem gegenüber führte ja schon vor jahren zu folgendem spontispruch: wer nach allen seiten hin
offen ist, der kann nicht ganz dicht sein!!! und diese wasserprediger, trinken selber wein, will sagen,
mobben ihre mitbrüder, weil diese nach recht und gesetz und aus ihrem christlichen glaubensverständnis
heraus gute priester, gute seelsorger sein wollen. das verstehe wer will, ich verstehe das nicht. das
wäre nun noch nicht das schlimmste, wenn da nicht die nichtchristen wären, die uns sorgenvoll beobachten
und denen man so den heiligen willen des dreifaltigen gottes nur sehr sehr mühevoll vermitteln kann.
wer kann es den suchenden mitmenschen verübeln, wenn diese aus dem erlebten ganz falsche schlüsse hinsichtlich
der katholischen religion ziehen und nicht bleiben sondern weiterziehen, den sekten direkt in die arme.
was für eine schuld laden wir uns hier auf?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?
nicht vorzeitig … … urteilen: dagegen wird sich dieses Netzwerk wohl kaum einsetzen vielleicht schon?
vielleicht auch nicht, die Zeit wird’s uns zeigen.
Gräben Die Gräben ziehen sich ganz tief durch die Kirche. Solange rechtgläubige Priester von recht
ungläubigen Bischöfen verfolgt werden, ist eine Notgemeinschaft der durch die Kirche und innerhalb der
Kirche verfolgten Priester nicht nur gerechtfertigt, sondern auch geboten. Es geht ja in vielen Fällen,
auch wenn so schlichte obrigkeitshörige Menschen wie der Nutzer „Landorganist“ dies schlichtweg abstreiten
um das Überleben der katholischen Kirche und das Überleben der Gläubigen (im Wortsinn) in der Kirche.
#11 Gotthard 21:56:20 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Entlassungen kreuz.net hat hier ausführlich über priester-Entlassungen ohne Begründung berichtet. in
fulda ist ein Gestellungsvertrag vorzeitig gekündigt worden … dagegen wird sich dieses Netzwerk wohl
kaum einsetzen. Welche anderen Priester wurden entlassen – zumal ohne Begründung? In Gegenteil – hier
wird dauernd zur Entlassung von Priestern und Bischöfen aufgerufen … es müsste also ein Netzwerk geben
zur Stärkung bei Verleumdungen durch x.net.
Diktatur der pseudokatholischen Verbände Viele rechtgläubige müssen gegen die Obstruktion und Verleumdung
der Altachtundsechziger der Kirche ankämpfen, die immer noch die Verbände beherrschen, die den Glauben
zersetzt haben und das Geld hinausschmeißen für kirchenfeindlichen Stumpfsinn und Priester als unchristlich
bezeichnen, wenn sie katholisch sind. Dabei sind diese Priester Heilige unserer Zeit.
#7 Athanasius 18:51:39 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@Gotthard Priester wie Sie werden nicht gemobbt. Und wenn sie hoeflich kritisiert werden beim hl. Stuhl,
schreien direkt Lehmann und Algermissen auf um „orthodoxe“ Kreise in den Medien und beim Papst zu verklagen
wegen „Verleumdung“ der „treuen deutschen Kirche“. Die „treu dem II. Vatikanum ergeben ist“. Rechtglaeubige
roemisch-katholische Priester dagegen werden isoliert, alleine gelassen und eingesperrt.
Behauptung ohne Beweis Katholische Priester im deutschsprachigen Raum sind häufig mit Mobbing und Schikanierungen
konfrontiert. sollte diese Behauptung stimmen, hätten wir bestimmt über Fälle hier gelesen …
#5 Athanasius 17:33:58 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@G… Was hat die Garantie von Vertraulichkeit mit Denunziation zu tun, wenn ich mich in meiner Not an
die segensreiche Einrichtung des Priesternetzwerkes wende? Da muss man schon ganz schön schief denken,
liebe Rebekka! 1. Die Deutsche Rebekka sucht ja überall Denunzianten. Ein Relikt aus der Vergangenheit
der Stasi und Todeskopfagenten. 2. Die Deutsche Rebekka ist wahrscheinlich eine „Gläubige“ radikalrevolutionärer
Ausrichtung, vielleicht um die 60 Jahre alt, und vielleicht Angehöriger der Kirche-von-Unten-Bewegung.
Natürlich ist es schon ein Skandal, daß Priester solch eine Notwehrgemeinschaft und private Juristisiche
Hilfe starten müssen in angeblich römisch-katholischen Deutschen Diözesen. Sie ist bezeichnend für
den Zustand. Leute die die römisch-katholische Identität haben, verteidigen und verbreiten (z.B. diese
Priester), müssen sich wehren gegen „Innerkirchliche“ Gruppierungen und Individuen die eine geistige
und sowjetische (räterische) Terrorherrschaft ausüben. Und kein Bischof hilft ihnen, weil man sich mit
der Revolution abgefunden hat.
@Rebekka Das „Priesternetzwerk“ bedient sich also der anonymen Denunziation. Was hat die Garantie von
Vertraulichkeit mit Denunziation zu tun, wenn ich mich in meiner Not an die segensreiche Einrichtung des
Priesternetzwerkes wende? Da muss man schon ganz schön schief denken, liebe Rebekka!
Verdrehung der Tatsachen @Rebekka Erst denken, dann schreiben! Oder wenn Ihnen die Seite eh nicht paßt:
Einfach Klappe halten! Nicht diese Priester denunzieren, sondern diese werden denunziert!
#2 Salomonius 16:03:34 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
„Kirche von oben“… … ist das mal, die sich gegen die „Kirche von unten“ wehren muß, die aber oft
in der Hierarchie weiter oben sitzt… Eine komplizierte Zeit! Gut, wenn die Hw. Herrn Priester nicht
tatenlos den Kirchenzerstöreren von unten und (weiter) oben das Feld überlassen.
Interessantes Prinzip Absolute Diskretion ist auf Wunsch eine Selbstverständlichkeit. Das „Priesternetzwerk“
bedient sich also der anonymen Denunziation. Wahrhaft ein tapferes Zeugnis priesterlicher Identität –
und genau auf der Linie von hetz.net.