‘Priesternetzwerk’
Die Notwehrgemeinschaft steht
Katholische Priester im deutschsprachigen Raum sind häufig mit Mobbing und Schikanierungen konfrontiert. Doch jetzt naht Hilfe.
Eine Gruppe von Priestern im Vatikan
Eine Gruppe von Priestern im Vatikan
(kreuz.net) Das ‘Netzwerk katholischer Priester’ hat eine Notwehr- gemeinschaft eingerichtet.

Auf dem Bundestreffen 2006 wurde vereinbart, daß das ‘Netzwerk’ künftig auch gezielt Mitbrüdern mit Hilfestellungen zur Seite stehe, die wegen ihrer katholischen Amtsführung in Schwierigkeiten geraten sind.

Die Problemfelder sind vielfältig. Sie reichen vom Mobbing in den Pfarreien und Kooperationsverbänden bis hin zu ungerechtfertigten Sanktionierungen durch Ordinariate oder einzelne Vorgesetzte.

Der Name der neuen Initiative beschreibt den nicht seltenen Fall, daß ein Priester – obwohl oder gerade weil er in Übereinstimmung mit Lehre, Recht und Ordnung der Kirche handelt – in einen Konflikt gerät.

Das ‘Netzwerk katholischer Priester’ will mit der Notwehrgemeinschaft keine Konflikte heraufbeschwören:

„Im Gegenteil, sie will vielmehr Konflikte zugunsten unschuldiger oder wehrloser Priester lösen helfen.“

Um die rechtliche Stellung des Priesters zu sichern und konkrete Hilfen anzubieten, steht das Priesternetzwerk mit Rat und Tat zur Seite.

Hauptsäulen des Engagements sind dabei: Informations- und Erfahrungsaustausch, kirchenrechtliche Beratung und Vermittlung juristischer Hilfe, Akte der Solidarisierung verschiedener Mitbrüder.

Die Selbsthilfegruppe kann keine gewerkschaftlichen Funktionen ausüben.

„Allein die Hilfe zur Selbsthilfe ist der Schwerpunkt des Engagements.“

Absolute Diskretion ist auf Wunsch eine Selbstverständlichkeit.
      
19 Lesermeinungen
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#19   Wolfgang K.   11:42:42 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Protestant
Wenn man sich einmal die Äußerungen eines Bischof Müller in Regensburg zu Gemüte führt, dann hat über Kardinal Meissner eine ganz andere (positivere) Meinung. Möchte nicht wissen wie es in Regensburg zur Zeit um das ökumenische Klima bestellt ist…
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#18   jolie   14:37:07 | Sonntag, 10. Dezember 2006
würde den drahtzieher gerne kennenlernen
was ist, mister schüttel?
nur mut!!!!
einen schönen sonntag noch
wünscht
jolie
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#17   Schüttel   08:14:26 | Freitag, 8. Dezember 2006
Die Notwehrgemeinschaft steht schon
seit dem 30. Juni 1988.
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist weltweit organisiert und ermöglicht das Überleben der katholischen Tardition und des katholischen Glaubens.
Die Priester des Netzwerkes mögen einige Symptome kurieren und in Einzelfällen etwas erreichen (wahrscheinlicher, siehe Fulda, aber nichts!), das Überl muss an der Wurzel gefasst werden. Zur Zeit erlebt man in Regensburg und Köln, wie eine „konservative“ und lehramtskonforme Kirchenleitung total unmöglich geworden ist. Es gibt einen Drahtzieher, der lacht sich ins Fäustchen.
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#16   Protestant   21:42:27 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Kölner Diktatur
Ich kann bestätigen, wie dumm es ist, selbst in einem-von einem diktatorisch regierenden Erzbischof-für dumm verkauft zu werden!
Hier werden Priester abgemahnt, die Weihnachten einen gemeinsamen Gottesdienst mit den Evangelischen feiern wollen, hier werden Andersdenkende ausgeschlossen, hier werden Kommunionkinder, die kritische Fragen stellen, weggemobbt in Nachbarbistümer, hier werden Informationsveranstaltungen verboten, die Herrn Meissner nicht in den Kram passen, hier sollen die Gläubigen mit Vorschriften und Verboten traktiert werden, hier versucht sich ein selbstherrlicher Kardinal selbst zu verwirklichen!!! Und was das Gute an allem ist-die rheinischen Gläubigen brauchen keine Notgemeinschaft, die machen eh, was sie swollen-egal,wer unter ihnen Erzbischof ist!Und datt is ooch jood esu…!
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#15   Sirilo   08:39:43 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Klerusverband?
Es gibt doch – zumindest in Bayern – den Klerusverband. Ist die Vertretung bzw. Unterstützung von Priestern in Problemsituationen nicht dessen Aufgabe?
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#14   Stephanus   02:40:59 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
der helle, der höllische (?) wahnsinn?????
kommt es nicht dem absoluten wahnsinn gleich, wenn man solche artikel lesen muß????
da fühlen sich katholische priester genötigt eine notwehrgemeinschaft zu gründen, weil sie von ihrer eigenen kirche gemobbt werden und noch einiges mehr?????
einem verein, der sich die nächstenliebe auf die fahnen geschrieben hat. der tag ein, tag aus predigt, daß man tolerant sein muß und das man verständnis haben muß für seine mitmenschen, für jeden schwulen, für jeden nichtchristen,jeder kinderschänder hat seine umgebung, ist auch opfer usw. diese toleranz, diese offenheit so ziemlich allem und jedem gegenüber führte ja schon vor jahren zu folgendem spontispruch: wer nach allen seiten hin offen ist, der kann nicht ganz dicht sein!!!
und diese wasserprediger, trinken selber wein, will sagen, mobben ihre mitbrüder, weil diese nach recht und gesetz und aus ihrem christlichen glaubensverständnis heraus gute priester, gute seelsorger sein wollen.
das verstehe wer will, ich verstehe das nicht.
das wäre nun noch nicht das schlimmste, wenn da nicht die nichtchristen wären, die uns sorgenvoll beobachten und denen man so den heiligen willen des dreifaltigen gottes nur sehr sehr mühevoll vermitteln kann.
wer kann es den suchenden mitmenschen verübeln, wenn diese aus dem erlebten ganz falsche schlüsse hinsichtlich der katholischen religion ziehen und nicht bleiben sondern weiterziehen, den sekten direkt in die arme. was für eine schuld laden wir uns hier auf?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?
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#13   möchtegern-kathole   22:11:45 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
nicht vorzeitig …
… urteilen:
dagegen wird sich dieses Netzwerk wohl kaum einsetzen
vielleicht schon? vielleicht auch nicht, die Zeit wird’s uns zeigen.
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#12   HeinrichvonOfterdingen   21:57:52 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Gräben
Die Gräben ziehen sich ganz tief durch die Kirche. Solange rechtgläubige Priester von recht ungläubigen Bischöfen verfolgt werden, ist eine Notgemeinschaft der durch die Kirche und innerhalb der Kirche verfolgten Priester nicht nur gerechtfertigt, sondern auch geboten. Es geht ja in vielen Fällen, auch wenn so schlichte obrigkeitshörige Menschen wie der Nutzer „Landorganist“ dies schlichtweg abstreiten um das Überleben der katholischen Kirche und das Überleben der Gläubigen (im Wortsinn) in der Kirche.
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#11   Gotthard   21:56:20 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Entlassungen
kreuz.net hat hier ausführlich über priester-Entlassungen ohne Begründung berichtet.
in fulda ist ein Gestellungsvertrag vorzeitig gekündigt worden … dagegen wird sich dieses Netzwerk wohl kaum einsetzen.
Welche anderen Priester wurden entlassen – zumal ohne Begründung?
In Gegenteil – hier wird dauernd zur Entlassung von Priestern und Bischöfen aufgerufen … es müsste also ein Netzwerk geben zur Stärkung bei Verleumdungen durch x.net.
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#10   ultimo   21:09:35 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Diktatur der pseudokatholischen Verbände
Viele rechtgläubige müssen gegen die Obstruktion und Verleumdung der Altachtundsechziger der Kirche ankämpfen, die immer noch die Verbände beherrschen, die den Glauben zersetzt haben und das Geld hinausschmeißen für kirchenfeindlichen Stumpfsinn und Priester als unchristlich bezeichnen, wenn sie katholisch sind. Dabei sind diese Priester Heilige unserer Zeit.
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#9   möchtegern-kathole   20:33:06 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Behauptung mit Beweis
kreuz.net hat hier ausführlich über priester-Entlassungen ohne Begründung berichtet.
So schnell vergessen?
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#8   wickerl   19:59:41 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
sinnvoll
Eine absolut sinnvolle Einrichtung
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#7   Athanasius   18:51:39 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@Gotthard
Priester wie Sie werden nicht gemobbt. Und wenn sie hoeflich kritisiert werden beim hl. Stuhl, schreien direkt Lehmann und Algermissen auf um „orthodoxe“ Kreise in den Medien und beim Papst zu verklagen wegen „Verleumdung“ der „treuen deutschen Kirche“. Die „treu dem II. Vatikanum ergeben ist“.
Rechtglaeubige roemisch-katholische Priester dagegen werden isoliert, alleine gelassen und eingesperrt.
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#6   Gotthard   17:43:43 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Behauptung ohne Beweis
Katholische Priester im deutschsprachigen Raum sind häufig mit Mobbing und Schikanierungen konfrontiert.
sollte diese Behauptung stimmen, hätten wir bestimmt über Fälle hier gelesen …
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#5   Athanasius   17:33:58 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@G…
Was hat die Garantie von Vertraulichkeit mit Denunziation zu tun, wenn ich mich in meiner Not an die segensreiche Einrichtung des Priesternetzwerkes wende?
Da muss man schon ganz schön schief denken, liebe Rebekka!
1. Die Deutsche Rebekka sucht ja überall Denunzianten. Ein Relikt aus der Vergangenheit der Stasi und Todeskopfagenten.
2. Die Deutsche Rebekka ist wahrscheinlich eine „Gläubige“ radikalrevolutionärer Ausrichtung, vielleicht um die 60 Jahre alt, und vielleicht Angehöriger der Kirche-von-Unten-Bewegung.
Natürlich ist es schon ein Skandal, daß Priester solch eine Notwehrgemeinschaft und private Juristisiche Hilfe starten müssen in angeblich römisch-katholischen Deutschen Diözesen. Sie ist bezeichnend für den Zustand. Leute die die römisch-katholische Identität haben, verteidigen und verbreiten (z.B. diese Priester), müssen sich wehren gegen „Innerkirchliche“ Gruppierungen und Individuen die eine geistige und sowjetische (räterische) Terrorherrschaft ausüben. Und kein Bischof hilft ihnen, weil man sich mit der Revolution abgefunden hat.
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#4   Gastus   17:11:35 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
@Rebekka
Das „Priesternetzwerk“ bedient sich also der anonymen Denunziation.
Was hat die Garantie von Vertraulichkeit mit Denunziation zu tun, wenn ich mich in meiner Not an die segensreiche Einrichtung des Priesternetzwerkes wende?
Da muss man schon ganz schön schief denken, liebe Rebekka!
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#3   Maledica   16:04:22 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Verdrehung der Tatsachen
@Rebekka
Erst denken, dann schreiben!
Oder wenn Ihnen die Seite eh nicht paßt: Einfach Klappe halten!
Nicht diese Priester denunzieren, sondern diese werden denunziert!
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#2   Salomonius   16:03:34 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
„Kirche von oben“…
… ist das mal, die sich gegen die „Kirche von unten“ wehren muß, die aber oft in der Hierarchie weiter oben sitzt…
Eine komplizierte Zeit! Gut, wenn die Hw. Herrn Priester nicht tatenlos den Kirchenzerstöreren von unten und (weiter) oben das Feld überlassen.
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#1   rebekka   16:01:39 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Interessantes Prinzip
Absolute Diskretion ist auf Wunsch eine Selbstverständlichkeit.
Das „Priesternetzwerk“ bedient sich also der anonymen Denunziation. Wahrhaft ein tapferes Zeugnis priesterlicher Identität – und genau auf der Linie von hetz.net.
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