Zur Flutkatastrophe in Südostasien: Wie kann die Menschheit das zulassen?
Als Jahwe sah, daß die Bosheit der Menschen auf Erden groß war und alles Gedankengebilde ihres Herzens
allezeit nur auf das Böse gerichtet war, da reute es Jahwe, daß er die Menschen auf Erden gemacht hatte,
und er grämte sich in seinem Herzen. Und Jahwe sprach: „Ich will die Menschen, die ich auf Erden geschaffen
habe, vom Erdboden vertilgen, die Menschen samt dem Vieh, dem Gewürm und den Vögeln des Himmels. Denn
es reut mich, daß ich sie gemacht habe“.
Das Erdbeben und die Flutwelle in den Ländern Asiens und Afrikas – mit derzeit etwa 150.000 Toten – ist
eine unfaßbare Katastrophe.
Viele Menschen fragen: Wie konnte Gott dies zulassen?
Jeden Tag werden
weltweit etwa 220.000 Kinder durch Abtreibung getötet.
Im Mutterleib verätzt, zerfetzt und mit einer
Sonde abgesogen.
Jährlich sind das circa 80 Millionen ungeborene, unschuldige, wehrlose Kinder. Sie
landen in den Abfallkübeln der Kinderabtreibungsanstalten.
Ob sich Gott nicht fragt: Wie kann die Menschheit
dies zulassen?
„Zur selben Zeit kamen einige und berichteten ihm von den Galiläern, deren Blut Pilatus
mit dem ihrer Opfer vermischt hatte. Da nahm er das Wort und sprach zu ihnen: ‘Meint ihr, diese Galiläer
seien mehr als alle Galiläer Sünder gewesen, weil sie solches erlitten haben? Nein, sage ich euch, doch
wenn ihr nicht umkehrt, werdet ihr alle auf gleiche Weise umkommen. Oder meint ihr, jene achtzehn, auf
die der Turm am Siloach stürzte und sie erschlug, seien schuldiger gewesen als alle Bewohner Jerusalems?
Nein, sage ich euch. Doch wenn ihr nicht umkehrt, werdet ihr alle auf dieselbe Weise umkommen.“
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5 Lesermeinungen
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dilettatus: JHWH ist nicht der Gottesname. Diese Bezeichnung ist ganz im Gegenteil eben die Umschreibung
für Gott und heißt übersetzt in etwa „der, der da ist“ bzw „der da seiende“. Der Gottesname selbst
kommt im „Ersten Testament“ zweimal vor und wird (mW) einmal von Jesus gerufen – such ihn selbst aus der
Bibel!
JHWH wer? Die Aussprache des Gottesnamens, die übrigens auch vom hebräischen Vokalismus her so nicht
möglich, gilt seit alters her Juden wie Christen als Gotteslästerung. Weder erscheint der Gottesname
im NT noch hat der Hl. Hieronymus oder ein anderer ernstzunehmender AT-Übersetzer ihn benutzt. Das das
deutsche Lektionar ihn (ausgerechnet in der Osternacht und am Fest der allerheiligsten Dreifaltigkeit)
benutzt, ist ein Skandal. Als Christen sollten wir ihn, den sogenannten Zeugen J… überlassen
Die Party ist noch nicht zu Ende Ich bin sicher, daß unzählige gläubige Christen weltweit diesen einen
Gedanken hatten, man könnte vom „sensus fidelium“ sprechen. Der platte Slogan – vom Kirchenvolksbegehren
gefordert – „Frohbotschaft statt Drohbotschaft“ ist falsch. Ebenso das heute so oft gebrauchte Wort vom
„menschenfreundlichen Gott“ (es fiel mir erst heute wieder von neuem in der Abendmesse auf, aus der ich
gerade komme) – was soll es eigentlich aussagen? Der Mensch ist seit der Ursünde Feind Gottes, so bezeugt
es die Hl. Schrift – erst die hl. Taufe stellt die ursprünglich vorgesehene Freundschaft zwischen Gott
und dem einzelnen Menschen wieder her – ein begnadeter bibelkundiger junger Priester machte mich vergangenes
Jahr in Theologievorlesungen auf diesen in der Hl. Bibel dargelegten Umstand aufmerksam! Gab es eigentlich,
so frage ich, jemals eine gotteslästerlichere und gottesfeindlichere Generation – alleine diese Worte
sind verpönt, genauso wie „Jungfrau“, „Mutter“, „Gehorsam“, „Vaterlandsliebe“ – wie die heutige Generation?
„Wenn der Menschensohn wiederkommt, wird Er dann noch Glauben vorfinden?“ Diese Frage hinterließ uns
Jesus Christus während seines irdischen Wirkens. Einen meiner zahlreichen Religionslehrer, einen durchaus
frommen Pfarrer, gegenüber erwähnte ich einmal marianische Offenbarungen, die Strafgerichte ankündigen,
ich wollte seine Meinung wissen. Seine Reaktion war sofort: „Furchtbar! Drohbotschaft statt Frohbotschaft!
Vorkonziliar!“ Darüber hinaus gab es keine Diskussion. Abbruch. Fast kommt einen dieser künstliche Konzilsgeist
wie der widergöttliche Turmbau zu Babel vor, als habe sich Gott einem Menschendiktat zu beugen. Unser
Mitleid gilt den Menschen in Südostasien, denn vielleicht ahnen wir, daß wir vielleicht noch furchtbarere
Strafen verdienen würden. Der einzig legitime Richter ist der Gottmensch. Mariens wichtigste Botschaften
der Neuzeiten – LaSalette, Fátima – sind jedenfalls „Drohbotschaften“ schlechthin, unzähligen Beispielen
der Hl. Schrift folgend. Die Überlebenden in Südostasien mögen ihre Toten beneiden, genau in diesem
Moment – uns Christen im Pilgerstande sei es uns Warnung! „Die Party bei uns in Europa ist noch nicht
zu Ende!“ meinte mir gegenüber vor Jahresschluß ein alter, verdienter Weltkriegsteilnehmer, angesprochen
über die Möglichkeit eines fremden Angriffes des sich sicher wähnenden West-Europas.
Uaah, es ist noch so früh, (gähn,streck) Frei nach Hosea Als ich Europa sah, war es herrlich gepflanzt
wie Tyrus; aber nun gibt es seine Kinder heraus dem Totschläger. HERR, gib ihnen – was willst du ihnen
geben? Sie machen ihre Leiber unfruchtbar und versiegeln ihre Brüste mit Silikon! All ihre Bosheit geschieht
zu Gilgal; dort werde ich ihnen feind. So will ich sie um ihres bösen Tuns willen aus meinem Hause stoßen
und ihnen keine Liebe mehr erweisen; denn alle ihre Oberen schlafen, sind abtrünnig oder im Urlaub.