Altrituelle Personalpfarrei
Unverhofft kommt selten
Der aus Krankheitsgründen scheidende ultraliberale Erzbischof von Straßburg, Mons. Joseph Doré, hat den traditionalistischen Katholiken seines Erzbistums ein unverhofftes Geschenk gemacht. Von Dr. med. Stephan Puls.
(kreuz.net) Seit 1988 gibt es in den Elsässer Städten Straßburg und Colmar zwei Ecclesia-Dei-Gemeinden.

Die beiden Personalpfarreien sind unter dem Namen ‘Communauté St. Arbogast’ bekannt.

Die erste ist in der Pfarrkirche Sankt Joseph in Straßburg, die zweite in der Pfarrkirche von Logelbach bei Colmar beheimatet.

Hw. Alexander Leonhardt aus Deutschland und der Franzose Hw. Christian Gouyaud betreuen die zwei Gemeinden von Straßburg aus.

Beide Geistliche verließen in den 80er Jahren die Piusbruderschaft und waren als Priester beziehungsweise Seminarist Gründungsmitglieder der Petrusbruderschaft.

Von dieser Gemeinschaft traten sie schließlich in die Diözese Straßburg über.

Die zwei Geistlichen stehen dem liberalen Flügel der Petrusbruderschaft um den früheren Generaloberen Pater Arnaud Devillers nahe.

Sie haben in Straßburg lange in einem schwierigen äußeren Rahmen gearbeitet.

Die altrituelle Personalpfarrei St. Arbogast
Seit 1988 gibt es in den Elsässer Städten Straßburg und Colmar zwei Indultmessen.

Die beiden Personalpfarreien sind unter dem Namen 'Communauté St. Arbogast' bekannt.Die Heiligen Messen fanden zunächst in der häßlichen Betonkirche St. Bernard statt.

Im Bild: Firmung in St. BernardAlte Messe in der Betonkirche St. Bernard

Die Heiligen Messen fanden zunächst in der häßlichen Betonkirche St. Bernard statt. Dort war die Gemeinschaft St. Arbogast gerade mal geduldet.

In St. Bernard bestand keine Möglichkeit, einen Schriftenstand zu haben oder gar die Gemeinderäumlichkeiten zu nutzen.

Die Pfarrgemeinde war den Priestern des Alten Ritus feindlich gesinnt.

Das Gemeindeleben fand in der großen, mit Privatkappelle, Versammlungs- und Büroräumen ausgestatteten Wohnung der Priester statt. Diese befand sich aber etwa zwei Kilometer von St. Bernard entfernt.

Die Räumlichkeiten mußten von Gläubigen für viel Geld angemietet werden – obwohl es in Straßburg zahlreiche lehrstehende kirchliche Gebäude gibt.

An die Gründung einer eigenen Schule war nicht zu denken.

Der inzwischen zurückgetretene Erzbischof von Straßburg, Mons. Joseph Pierre Doré, ist nicht für seinen Traditionalismus bekannt.

Seine bischöfliche Tätigkeit in Straßburg begann er 1998 mit einem Fastenhirtenbrief, in dem er Bußgottesdienste mit sogenannter Generalabsolution lobte.

Die „fruchtbare“ lokale Tradition der Kollektivabsolution müsse unbedingt weitergehen – erklärte der Mons. Doré damals.

Als die altrituelle Benediktinerabtei Le Barroux im Jahr 1998 auf einem geschenkten Grundstück im Oberelsaß ein Tochterkloster gründen wollte, wurde dieses Ansinnen von Erzbischof Doré und seinem Priesterrat sofort verhindert.

In der derselben Woche sprach sich derselbe Priesterrat dagegen für den Bau einer großen Moschee in Straßburg aus, die mit Mitteln der Stadt gefördert wurde.

Noch in diesem Frühjahr verweigerte Erzbischof Doré dem Mitglied der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Jean-Marc Ledermann aus dem Oberelsaß, eine Aufnahme in die Erzdiözese.

Der Pater kehrte daraufhin wieder zur Piusbruderschaft zurück.

Doch nun ist Mons. Doré über seinen Schatten gesprungen.

Schon vor einigen Jahren verlieh er der Communauté St. Arbogast einen kanonischen Status. Dieser wurde jetzt noch verbessert.

Ab sofort ist die Gemeinschaft eine Personalpfarrei.

Hw. Gouyaud ist der Pfarrer, Abbé Leonhardt – der vor allem Colmar betreut – der Kaplan. Die Gläubigen sind ganz normale Pfarreimitglieder.

Am 12. November 2006 zog die Personalpfarrei in die Kirche St. Joseph in Straßburg-Königshoffen um.

In der neuen Kirche sind die Gläubigen keine geduldeten Gäste mehr, sondern – zusammen mit der sterbenden Territorialpfarrei – reguläre Insassen.

Sie besitzen im Pfarrhaus ein Gemeindebüro und dürfen die Gemeinderäume nutzen. An Ostern müssen sie nicht mehr in eine andere Kapelle ausweichen.

Die beiden Priester hätten sogar mit dem neumodisch eingestellten Pfarrer im Pfarrhaus wohnen können. Doch sie haben es vorgezogen, in einem direkt gegenüber der Kirche gelegenen angemieteten Haus zu leben.

Am Sonntagabend dürfen sie eine zweite Sonntagsmesse halten.

Bisher war es der Gemeinschaft ausdrücklich verboten, in ihrem Stadtteil zu evangelisieren.

Auch das ist ihnen jetzt in Straßburg-Königshoffen erlaubt. Die Priester hegen entsprechende Pläne.

Pfarrer Gouyaud bemerkt dabei treffend, daß das Ziel der christlichen Mission darin bestehe, Menschen für Christus – nicht für einen bestimmten Ritus – zu gewinnen.

Die neue Personalpfarrei in Straßburg wird mit Sicherheit noch oft als Beispiel für ein erfolgreiches Gemeindewachstum von sich reden machen.
      
27 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#27   möchtegern-kathole   23:30:56 | Samstag, 9. Dezember 2006
@Protestant
Aha,und wer bestimmt, was das richtige ist…?Meissner, Lehmann, Mixa, Lefevbre,der Papst,Frau Schmitz aus Kiel…?
Bestimmen muss das derjenige Kathole, der gegebenenfalls ungehorsam ist. Aber nach welcher Richtschnur? Da kommen in Frage:
* die Lehre der Kirche in ihren Glaubenssätzen und der Katechismen – in der Forma wie es immer und überall gelehrt wurde
* die kath. Moral
* die Vernunft – sie muss die Lehre und Moral auf bestimmte Situationen anwenden
* das Gewissen
Das Gewissen? Sicher auch, ja – aber nur das Gewissen, das katholisch geformt ist, das die kath. Lehre angenommen hat, das demütig ist, und duldsam.
Redaktion benachrichtigen
#26   Maledica   14:22:21 | Freitag, 8. Dezember 2006
Wahrheit
@Gerhard
Es freut mich für Sie, liebe Maledica, dass Sie einer Kirche angehören, die für sich den Anspruch erhebt, als einzige die „Wahrheit“ gepachtet zu haben! Genau dies ist das Kennzeichen einer Sekte.
Tja, wir Katholiken haben die Wahrheit nicht nur gepachtet, sondern sind gerne bereit, diese zu teilen…
Bevor man e-mails schreibt, sollte man denken!
Eine Sekte ist ist stets eine Abspaltung!
Von wem hat sich denn die Kirche abgespalten???
Die Protestanten z.B. sind eine Sekte, da diese die Wahrheit verlassen haben.
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch mich!
Redaktion benachrichtigen
#25   Pünktchen   11:49:11 | Freitag, 8. Dezember 2006
Jesus hat nirgends
„Toleranz“ in intransitivischer Form verwendet. Etwa: >>Ich bin gekommen, um Euch die Toleranz zu bringen<<! Das wäre auch sehr seltsam, war er doch selber „intolerant“ gegen: Pharisäer und Schriftgelehrte, gegen Heuchler und gegen die Händler im Tempel, die er gewaltsam (mit einer „Geißel aus Stricken“ Joh.2) hinaustrieb. Auch solche dicta wie: „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich“ lassen sich schwerlich mit der intellektuell unterbelichteten Redeweise von einer angeblichen „Botschaft der Toleranz“ ! :-! ! vereinbaren.
Redaktion benachrichtigen
#24   AthanasiusII   11:48:09 | Freitag, 8. Dezember 2006
@Beitrag unten
Ich meinte, daß man „andere [falschen] Religionen“ nicht umarmt. Andere Menschen soll man umarmen, klar.
Redaktion benachrichtigen
#23   Athanasius   11:39:04 | Freitag, 8. Dezember 2006
@unserem Protestante
ich bete für diejenigen, die Kirche als Botschaft Jesu Christi für Toleranz und Offenheit-also den wahren Glauben- verkünden!
Jeder „Lefebvrianer“, auf dem Sie so kotzen, ist für Toleranz. Denn im Worte Toleranz ist auch enthalten, daß es einen rechtgläubigen Weg gibt, und daß man andere nicht umarmt, sondern wegen der anderen Menschen Würde erträgt. Ich habe mich immer um religiöse Toleranz bemüht, auch um Offenheit (die Wahrheit fürchtet das Tageslicht nicht), wobei ich aber immer den Indifferentismus verworfen habe. Sie aber, das hatte ich zuvor schon bemerkt, sind von den liberalsozialistischen Medien von heute und vom deutschen „fortschrittlichen“ Schulsystem völlig einer Gehirnwäsche unterzogen. (Wie so viele die glauben sie dächten unabhängig als „freie Menschen“ von heute.)
Und das sind ganz bestimmt nicht jene engstirnigen Meissneristen, die zu allem und jedem ihren Senf dazugeben, dass sind auch nicht irgendwelche „Dei Opusse“ oder Abweich-Piusse!
Noch ein Beweis. Gestern wurde im ZDF Kardinal Meisner als konservative Haßperson dargestellt (typisch die liberal-linken BRD Medien übrigens). Dabei wurden „Opus Dei“ und jeder Widerstand gegen den heutigen indifferenten Ökumenismus als „falsch“ und „hasserfüllt“ dargestellt. Sie wiederholen einfach wieder was Sie in den Propagandasendungen der heute wie damals plutokratisch-politisch beherrschten Medien mal gesehen oder gehört haben. Unabhängig denkender Mensch sind Sie absolut nícht. Einfach ein typischer 1970 Deutsc
Redaktion benachrichtigen
#22   Maledica   11:37:42 | Freitag, 8. Dezember 2006
Protestantismus
@Johann Gerhard
Die unzähligen protestantischen Sekten haben stets ihre Privatmeinung als Maxime.
Und immer wieder steht ein rhetorisch begabter Propagandist vor, der eine Anzahl an Jünger um sich schart und diese mit seiner Privatmeinung zuzutexten.
So wars mit Luther, Calvin, Zwingli und den unzähligen anderen auch, die so zahlreich sind, wie der Sand am Meer.
Die Kirche Christi allein hat die Wahrheit bis heute inne.
Diese Kirche aber ist einig, heilig, katholisch und apostolisch
Redaktion benachrichtigen
#21   Johann Gerhard   11:33:56 | Freitag, 8. Dezember 2006
@ Maledica
Die Aussagen des Nutzers „Protestant“ sind keine Selbstdarstellung dessen was Sie „Protestantismus“ nennen, sondern eine Privatmeinung.
Andere haben andere Auffassungen: So ist die von Ihnen angegebene Stelle Joh. 14,6 der Taufspruch unseres ersten Sohnes. Sie sind ja auch nicht für jeden Satz, der von einem Glied der römischen Kirche abgegeben wird, verantwortlich.
Redaktion benachrichtigen
#20   Dr. Christoph Heger   11:13:23 | Freitag, 8. Dezember 2006
Protestant meinte:
Botschaft Jesu Christi für Toleranz und Offenheit-also den wahren Glauben
Wer zu „Toleranz“ oder „Offenheit“ aufruft, ohne ein Kriterium anzugeben, was „geduldet“ werden soll und was nicht oder für was man „offen“ sein soll und für was nicht, sagt eben nur Blabla.
So gelang es mal einem Politiker, wenn ich mich recht erinnere, war es der seinerzeitige Bundespräsident Herzog, in einem einzigen Satz zu „mehr Toleranz“ und zu „keiner Toleranz“, nämlich gegen die bösen Rechten, aufzurufen.
Die Botschaft Jesu Christi, der wahre Glaube ist allerdings nicht mit solchen Leerbegriffen und solchem Blabla gleichzusetzen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#19   Maledica   11:12:01 | Freitag, 8. Dezember 2006
Wahrer Glauben
@Protestant
Und zu welchem Gott wollen Sie dann beten?
Ihren selbstgebastelten esoterisch-protestantischen?
Also, ich bete für diejenigen, die Kirche als Botschaft Jesu Christi für Toleranz und Offenheit-also den wahren Glauben- verkünden!
Zu unserem Gott sicher nicht, denn der ist soooooooooo intolerant.
Denn niemand kommt zum Vater außer durch mich- das hat der böse böse und intolerante Christus selbst gesagt
Redaktion benachrichtigen
#18   Pünktchen   10:47:58 | Freitag, 8. Dezember 2006
Protestant
Sie sprechen von einer
„Botschaft Jesu Christi für Toleranz und Offenheit-also den wahren Glauben“
Könnten Sie das erläutern?
Im Evangelium wird Jesus als der Verkünder der „basileia thou theou“ vorgestellt, nicht als der Apostel eines „anything goes“! Toleranz und Offenheit sind wichtige Grundhaltungen im sozialen und geistigen Raum, nicht aber der positive Inhalt eines „Evangeliums“! Toleranz und Offenheit haben auch Grenzen: oder wollen Sie auch tolerant sein gegenüber Neonazis, Kinderschändern, Klitorisbeschneidern, Terroristen, Schwerverbrechern, Mördern … Ach ja, ich vergaß, sie lehren ja auch die Toleranz gegenüber dem Abtreibungsmord und wollen die Mörder straflos lassen! Das ist freilich eine Toleranz, die mit Jesus und der basileia tou theou sicher nichts zu tun hat!
Mißbrauchen Sie nicht den Namen Jesu Christi für Ihre Zwecke und verfälschen Sie nicht seine Botschaft für Ihre horizontalistischen und zeitgeistkonformen Plattituden?! Ihre leichtfertige und fahrlässige Beschwörung des gelobten Namens Jesu und die Instumentalisierung seiner Botschaft für eigene schmutzige Zwecke (z.B. strafloser Abtreibungsmord…) könnte verhängnisvoll sein:
„…sie sagen: Herr, Herr, öffne uns! Der aber antwortete, er sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht.“(Matth. 25)
Redaktion benachrichtigen
#17   CampoSanto   10:35:07 | Freitag, 8. Dezember 2006
@wiener
da kann ich dir nur zustimmen, die Sache mit dem „Nicht-Gemeinsam-Wohnen“ ist mir beim Lesen auch seltsam vorgekommen. Gerade hier wäre die Möglichkeit gewesen, sich einzubringen, für Verständnis und für die katholische Sache beim Klerus zu werben. Aber man schottet sich lieber ab. SCHADE.
Redaktion benachrichtigen
#16   Bernd Stromberg   09:02:25 | Freitag, 8. Dezember 2006
@Lieber Protestant,
ich habe mit Interesse Ihre Beiträge gelesen und bin zu dem Schluss gekommen, dass Sie sich in Ihrer Art zu argumentieren durch nichts von Ihren Gegnern unterscheiden. Wer einmal vor dem jüngsten Gericht große Schwierigkeiten bekommen wird, sollten Sie dem himmlischen Richter überlassen und nicht vorschnell über andere urteilen und diese abqualifizieren. Ich weiß, dass ist in diesem Forum gang und gäbe. Allerdings sind Sie für mich in Ihrer Art zu argumentieren keineswegs sympathischer oder authentischer als etwa „Malachias“, um ein zugegeben extremes Beispiel zu nennen. Ja, das ist harte Kritik, aber ich denke, SIE können es verstehen und beherzigen… Hoffe ich zumindest.
Redaktion benachrichtigen
#15   wiener   07:43:02 | Freitag, 8. Dezember 2006
nur ein kleiner satz:
Die beiden Priester hätten sogar mit dem neumodisch eingestellten Pfarrer im Pfarrhaus wohnen können. Doch sie haben es vorgezogen, in einem direkt gegenüber der Kirche gelegenen angemieteten Haus zu leben.
so viel zur fähigkeit/bereitschaft dieser beiden zu einer mitbrüderlichen gemeinschaft (schließlich sind sie alle mitglied des diözesanklerus!?) – in „eurer“ kirche wollen wir hausrecht, aber sonst so wenig wie möglich mit euch zu tun haben. ob man so andere von der richtigkeit des eigenen weges überzeugen kann?
Redaktion benachrichtigen
#14   Protestant   23:05:19 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@möchtegernkathole
Aha,und wer bestimmt, was das richtige ist…?Meissner, Lehmann, Mixa, Lefevbre,der Papst,Frau Schmitz aus Kiel…?
Redaktion benachrichtigen
#13   möchtegern-kathole   23:03:03 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
genau so …
… ist es, wie hier als Anklage zu lesen war:
man soll eben nur dann gehorsam sein, wenn der jeweilige Obere die „richtige“ Lehre vertritt.Andersfalls muss man sich auflehnen!
Wie anders sollte es sein? Lieber gegen den Gehorsam das richtige tun als mit Gehorsam das falsche. Und warum kann sich dann nicht jeder darauf berufen? Weil dies nur der darf, der die Lehre vertritt, die die kath. Kirche immer und überall gelehrt hat.
Redaktion benachrichtigen
#12   CampoSanto   23:02:15 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@athanasius
Danke für die private Mail in der Sache. Ehrt Dich !!!!
Redaktion benachrichtigen
#11   Rodolfo Panetta   22:54:23 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Erfreuliche Nachricht
Wir waren auch schon mal in Straßburg in der heiligen Messe. Die Entscheidung kommt uns sehr entgegen.
Redaktion benachrichtigen
#10   Protestant   22:20:16 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
modern…?
Naja,für manche ist es modern, vom Gehorsam abzufallen, obwohl diese den Gehorsam immer als Tugend fordern! Aber man soll eben nur dann gehorsam sein, wenn der jeweilige Obere die „richtige“ Lehre vertritt.Andersfalls muss man sich auflehnen!
Also, ich bete für diejenigen, die Kirche als Botschaft Jesu Christi für Toleranz und Offenheit-also den wahren Glauben- verkünden! Und das sind ganz bestimmt nicht jene engstirnigen Meissneristen, die zu allem und jedem ihren Senf dazugeben, dass sind auch nicht irgendwelche „Dei Opusse“ oder Abweich-Piusse!
Obwohl man ja für diese armen Seelen besonders beten sollte, denn deren Not ist wahrscheinlich am größten…und zwar einst vor Gottes Thron beim Jüngsten Gericht!
Redaktion benachrichtigen
#9   HeinrichvonOfterdingen   22:11:13 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Ich sage es immer wieder, lasst uns für die modernen Bischöfe beten,
dass sie vom Heiligen Geist heimgesucht werden oder dass sie wenigestens Fehler machen zugunsten des Glaubens und zuungunsten des modernen Unglaubens der in der Kirche herrscht. Und für Papst Ratzinger I.
Redaktion benachrichtigen
#8   möchtegern-kathole   21:01:04 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
bis jetzt hat man mit dem NOM …
… vorallem Seelen verloren – zumindest in Europa.
Gesammelt wurde die Katholische Kirche mit den Alten Riten.
Natürlich reiner Zufall ?
Redaktion benachrichtigen
#7   AthanasiusII   16:25:40 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Stimmt
Pfarrer Gouyaud bemerkt dabei treffend, daß das Ziel der christlichen Mission darin bestehe, Menschen für Christus – nicht für einen bestimmten Ritus – zu gewinnen.
Das stimmt. Es ist egal ob man zum Römischen, Pariser, Ambrosianischen, Byzantinischen, Armenischen, Koptischen, Chaldäischen, Syro-Malabarischen, oder zum Äthiopischen Ritus gehört und diese apostolische Liturgien feiert. Aber ob man mit einem Antropozentrischen Ritus – dit de pape Paul VI – leicht Seelen für Christus gewinnt, bezweifle ich. Natürlich ist aber jede Konversion nicht vom Ritus abhänging, sondern von der göttlichen Gnade. Sola gratia ex voluntate libera.
Redaktion benachrichtigen
#6   Athanasius   16:20:09 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Erratum
Die Pfarrgemeinde war den Priestern des Alten Ritus feindlich gesinnt.
Wahrscheinlich war in Wirklichkeit nur der Pfarrsowjet feindlich gesonnen.
Redaktion benachrichtigen
#5   haher   15:49:33 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Vielen in den fünfzigern bis in die siebziger Jahre gebauten Kirchen fehlt aber genau jene heimelige
… vielleicht kam es zu dieser Entwicklung, weil es besonders seit dem 19 Jhd. immer mehr zu einem Wust und Überfrachten nicht nur des Rituellen, sondern auch der (Sakral)Architektur kam, dass man vor lauter äußerlichem Brimborium und 1000 kleinerer Seitenaltären keine klare Sicht mehr aufs Wesentliche, aufs Zentrum des Ganzen hatte … Der Glanz der Liturgie hängt nicht so sehr von einer (sch)wülstigen Aussattung der Gebetsstätte, sondern eher von der feiernden Gemeinde, deren Gebetesverhalten und Singen ausgehen ab. Weniger ist auch hier eher mehr!
Redaktion benachrichtigen
#4   CampoSanto   15:10:25 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@athanasius
Ronchamp von Courvoisier ist auch Beton aber ein Traum von einer Arche.
Also wenn Du die Kirche so traumhaft findest (sie ist interessant und schön, aber traumhaft????) , dann solltest Du auch wissen dass sie von Le Corbusier, und nicht von „Courvoisier“ geschaffen wurde.
:-)
Redaktion benachrichtigen
#3   athanasius1957   15:00:00 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@ vocem rationis
Pseudobarock.
Bei den Tradis ist selten etwas echt und authentisch, sie leben davon, die „glorreiche“ Vergangenheit nachzuspielen, so wie es Vereine gibt, die alte Schlachten in nachgemachten Kostümen nachspielen.
Und damit das klar ist, diese meine Aussage bezieht sich nicht auf die alte Messe, denn die kann man auch im modernen Rahmen einer zeitgenössischen Kirche feiern.
Wer dazu unbedingt Blattgold und feiste Putten benötigt, hat nicht begriffen, worum es dabei geht.
Der von Dir angesprochene wichtigste Punkt ist: den Ritus traditionalis kann man auch im modernen Rahmen feiern.
Ich glaube aber, daß Dir die Bemerkung „häßliche Betonkirche“ sauer hochgekommen ist. Hier gehts aber um die Frage der Ästhetik.
Ronchamp von Courvoisier ist auch Beton aber ein Traum von einer Arche.
Vielen in den fünfzigern bis in die siebziger Jahre gebauten Kirchen fehlt aber genau jene heimelige, heilige Ausstrahlung, weil alles nüchtern, entrümpelt oder sonst wie clean erscheinen mußte, bzw. genau jene Wohlfühlathmosphäre, welche von den Esoteren dzt für sich eingenommen wird.
That’s the point it is. Walter Cronkike
Redaktion benachrichtigen
#2   stimme der vernunft †   14:44:33 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Schön ist nur
Pseudobarock.
Bei den Tradis ist selten etwas echt und authentisch, sie leben davon, die „glorreiche“ Vergangenheit nachzuspielen, so wie es Vereine gibt, die alte Schlachten in nachgemachten Kostümen nachspielen.
Und damit das klar ist, diese meine Aussage bezieht sich nicht auf die alte Messe, denn die kann man auch im modernen Rahmen einer zeitgenössischen Kirche feiern.
Wer dazu unbedingt Blattgold und feiste Putten benötigt, hat nicht begriffen, worum es dabei geht.
Redaktion benachrichtigen
#1   haher   13:54:57 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
„Die Heiligen Messen fanden zunächst in der häßlichen Betonkirche St. Bernard statt“
… und wie immer hier bei Hetz.net, ist jedes Wort und jeder Kommentar nicht mehr als reiner Ausdruck absoluter Sachlichkeit, Objektivität und sich jeder persönlichen Meinung oder Geschmacksäußerung fernhaltenden Information.
Als ob die Er-Katholiken den guten Geschmack gepachtet hätten!!?
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
Biritualismus in Le BarrouxEntwarnung Ecclesia-Dei GemeinschaftLe Barroux auf dem Weg in den Biritualismus? Ecclesia-Dei GemeinschaftDie Petrusbruderschaft macht weiter Ecclesia-Dei GemeinschaftEs ist nicht leicht, eine altrituelle Gemeinschaft in die Diözese aufzunehmen Ecclesia-Dei GemeinschaftDie Petrusbruderschaft verliert ihr wichtigstes Apostolat
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net