Unverhofft kommt selten
Der aus Krankheitsgründen scheidende ultraliberale Erzbischof von Straßburg, Mons. Joseph Doré, hat den traditionalistischen Katholiken seines Erzbistums ein unverhofftes Geschenk gemacht. Von Dr. med. Stephan Puls.
(kreuz.net) Seit 1988 gibt es in den Elsässer Städten Straßburg und Colmar zwei Ecclesia-Dei-Gemeinden.Die beiden Personalpfarreien sind unter dem Namen ‘Communauté St. Arbogast’ bekannt.
Die erste ist in der Pfarrkirche Sankt Joseph in Straßburg, die zweite in der Pfarrkirche von Logelbach bei Colmar beheimatet.
Hw. Alexander Leonhardt aus Deutschland und der Franzose Hw. Christian Gouyaud betreuen die zwei Gemeinden von Straßburg aus.
Beide Geistliche verließen in den 80er Jahren die Piusbruderschaft und waren als Priester beziehungsweise Seminarist Gründungsmitglieder der Petrusbruderschaft.
Von dieser Gemeinschaft traten sie schließlich in die Diözese Straßburg über.
Die zwei Geistlichen stehen dem liberalen Flügel der Petrusbruderschaft um den früheren Generaloberen Pater Arnaud Devillers nahe.
Sie haben in Straßburg lange in einem schwierigen äußeren Rahmen gearbeitet.
Die Heiligen Messen fanden zunächst in der häßlichen Betonkirche St. Bernard statt. Dort war die Gemeinschaft St. Arbogast gerade mal geduldet.
In St. Bernard bestand keine Möglichkeit, einen Schriftenstand zu haben oder gar die Gemeinderäumlichkeiten zu nutzen.
Die Pfarrgemeinde war den Priestern des Alten Ritus feindlich gesinnt.
Das Gemeindeleben fand in der großen, mit Privatkappelle, Versammlungs- und Büroräumen ausgestatteten Wohnung der Priester statt. Diese befand sich aber etwa zwei Kilometer von St. Bernard entfernt.
Die Räumlichkeiten mußten von Gläubigen für viel Geld angemietet werden – obwohl es in Straßburg zahlreiche lehrstehende kirchliche Gebäude gibt.
An die Gründung einer eigenen Schule war nicht zu denken.
Der inzwischen zurückgetretene Erzbischof von Straßburg, Mons. Joseph Pierre Doré, ist nicht für seinen Traditionalismus bekannt.
Seine bischöfliche Tätigkeit in Straßburg begann er 1998 mit einem Fastenhirtenbrief, in dem er Bußgottesdienste mit sogenannter Generalabsolution lobte.
Die „fruchtbare“ lokale Tradition der Kollektivabsolution müsse unbedingt weitergehen – erklärte der Mons. Doré damals.
Als die altrituelle Benediktinerabtei Le Barroux im Jahr 1998 auf einem geschenkten Grundstück im Oberelsaß ein Tochterkloster gründen wollte, wurde dieses Ansinnen von Erzbischof Doré und seinem Priesterrat sofort verhindert.
In der derselben Woche sprach sich derselbe Priesterrat dagegen für den Bau einer großen Moschee in Straßburg aus, die mit Mitteln der Stadt gefördert wurde.
Noch in diesem Frühjahr verweigerte Erzbischof Doré dem Mitglied der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Jean-Marc Ledermann aus dem Oberelsaß, eine Aufnahme in die Erzdiözese.
Der Pater kehrte daraufhin wieder zur Piusbruderschaft zurück.
Doch nun ist Mons. Doré über seinen Schatten gesprungen.
Schon vor einigen Jahren verlieh er der Communauté St. Arbogast einen kanonischen Status. Dieser wurde jetzt noch verbessert.
Ab sofort ist die Gemeinschaft eine Personalpfarrei.
Hw. Gouyaud ist der Pfarrer, Abbé Leonhardt – der vor allem Colmar betreut – der Kaplan. Die Gläubigen sind ganz normale Pfarreimitglieder.
Am 12. November 2006 zog die Personalpfarrei in die Kirche St. Joseph in Straßburg-Königshoffen um.
In der neuen Kirche sind die Gläubigen keine geduldeten Gäste mehr, sondern – zusammen mit der sterbenden Territorialpfarrei – reguläre Insassen.
Sie besitzen im Pfarrhaus ein Gemeindebüro und dürfen die Gemeinderäume nutzen. An Ostern müssen sie nicht mehr in eine andere Kapelle ausweichen.
Die beiden Priester hätten sogar mit dem neumodisch eingestellten Pfarrer im Pfarrhaus wohnen können. Doch sie haben es vorgezogen, in einem direkt gegenüber der Kirche gelegenen angemieteten Haus zu leben.
Am Sonntagabend dürfen sie eine zweite Sonntagsmesse halten.
Bisher war es der Gemeinschaft ausdrücklich verboten, in ihrem Stadtteil zu evangelisieren.
Auch das ist ihnen jetzt in Straßburg-Königshoffen erlaubt. Die Priester hegen entsprechende Pläne.
Pfarrer Gouyaud bemerkt dabei treffend, daß das Ziel der christlichen Mission darin bestehe, Menschen für Christus – nicht für einen bestimmten Ritus – zu gewinnen.
Die neue Personalpfarrei in Straßburg wird mit Sicherheit noch oft als Beispiel für ein erfolgreiches Gemeindewachstum von sich reden machen.
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Samstag, 9. Dezember 2006 23:30
möchtegern-kathole: @Protestant
Aha,und wer bestimmt, was das richtige ist…?Meissner, Lehmann, Mixa, Lefevbre,der Papst,Frau Schmitz
aus Kiel…?
Bestimmen muss das derjenige Kathole, der gegebenenfalls ungehorsam ist. Aber nach welcher Richtschnur? Da kommen in Frage:
* die Lehre der Kirche in ihren Glaubenssätzen und der Katechismen – in der Forma wie es immer und überall gelehrt wurde
* die kath. Moral
* die Vernunft – sie muss die Lehre und Moral auf bestimmte Situationen anwenden
* das Gewissen
Das Gewissen? Sicher auch, ja – aber nur das Gewissen, das katholisch geformt ist, das die kath. Lehre angenommen hat, das demütig ist, und duldsam.
Bestimmen muss das derjenige Kathole, der gegebenenfalls ungehorsam ist. Aber nach welcher Richtschnur? Da kommen in Frage:
* die Lehre der Kirche in ihren Glaubenssätzen und der Katechismen – in der Forma wie es immer und überall gelehrt wurde
* die kath. Moral
* die Vernunft – sie muss die Lehre und Moral auf bestimmte Situationen anwenden
* das Gewissen
Das Gewissen? Sicher auch, ja – aber nur das Gewissen, das katholisch geformt ist, das die kath. Lehre angenommen hat, das demütig ist, und duldsam.
Freitag, 8. Dezember 2006 14:22
Maledica: Wahrheit
@Gerhard
Es freut mich für Sie, liebe Maledica, dass Sie einer Kirche angehören, die für sich den Anspruch erhebt, als einzige die „Wahrheit“ gepachtet zu haben! Genau dies ist das Kennzeichen einer Sekte.
Tja, wir Katholiken haben die Wahrheit nicht nur gepachtet, sondern sind gerne bereit, diese zu teilen…
Bevor man e-mails schreibt, sollte man denken!
Eine Sekte ist ist stets eine Abspaltung!
Von wem hat sich denn die Kirche abgespalten???
Die Protestanten z.B. sind eine Sekte, da diese die Wahrheit verlassen haben.
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch mich!
Es freut mich für Sie, liebe Maledica, dass Sie einer Kirche angehören, die für sich den Anspruch erhebt, als einzige die „Wahrheit“ gepachtet zu haben! Genau dies ist das Kennzeichen einer Sekte.
Tja, wir Katholiken haben die Wahrheit nicht nur gepachtet, sondern sind gerne bereit, diese zu teilen…
Bevor man e-mails schreibt, sollte man denken!
Eine Sekte ist ist stets eine Abspaltung!
Von wem hat sich denn die Kirche abgespalten???
Die Protestanten z.B. sind eine Sekte, da diese die Wahrheit verlassen haben.
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch mich!
Freitag, 8. Dezember 2006 11:49
Pünktchen: Jesus hat nirgends
„Toleranz“ in intransitivischer Form verwendet. Etwa: >>Ich bin gekommen, um Euch die Toleranz zu bringen<<! Das wäre auch sehr seltsam, war er doch selber „intolerant“ gegen: Pharisäer und Schriftgelehrte, gegen Heuchler und gegen die Händler im Tempel, die er gewaltsam (mit einer „Geißel aus Stricken“ Joh.2) hinaustrieb. Auch solche dicta wie: „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich“ lassen sich schwerlich mit der intellektuell unterbelichteten Redeweise von einer angeblichen „Botschaft der Toleranz“ !
! vereinbaren.
Freitag, 8. Dezember 2006 11:48
AthanasiusII: @Beitrag unten
Ich meinte, daß man „andere [falschen] Religionen“ nicht umarmt. Andere Menschen soll man umarmen, klar.
Freitag, 8. Dezember 2006 11:39
Athanasius: @unserem Protestante
ich bete für diejenigen, die Kirche als Botschaft Jesu Christi für Toleranz und Offenheit-also den wahren
Glauben- verkünden!
Jeder „Lefebvrianer“, auf dem Sie so kotzen, ist für Toleranz. Denn im Worte Toleranz ist auch enthalten, daß es einen rechtgläubigen Weg gibt, und daß man andere nicht umarmt, sondern wegen der anderen Menschen Würde erträgt. Ich habe mich immer um religiöse Toleranz bemüht, auch um Offenheit (die Wahrheit fürchtet das Tageslicht nicht), wobei ich aber immer den Indifferentismus verworfen habe. Sie aber, das hatte ich zuvor schon bemerkt, sind von den liberalsozialistischen Medien von heute und vom deutschen „fortschrittlichen“ Schulsystem völlig einer Gehirnwäsche unterzogen. (Wie so viele die glauben sie dächten unabhängig als „freie Menschen“ von heute.)
Und das sind ganz bestimmt nicht jene engstirnigen Meissneristen, die zu allem und jedem ihren Senf dazugeben, dass sind auch nicht irgendwelche „Dei Opusse“ oder Abweich-Piusse!
Noch ein Beweis. Gestern wurde im ZDF Kardinal Meisner als konservative Haßperson dargestellt (typisch die liberal-linken BRD Medien übrigens). Dabei wurden „Opus Dei“ und jeder Widerstand gegen den heutigen indifferenten Ökumenismus als „falsch“ und „hasserfüllt“ dargestellt. Sie wiederholen einfach wieder was Sie in den Propagandasendungen der heute wie damals plutokratisch-politisch beherrschten Medien mal gesehen oder gehört haben. Unabhängig denkender Mensch sind Sie absolut nícht. Einfach ein typischer 1970 Deutsc
Jeder „Lefebvrianer“, auf dem Sie so kotzen, ist für Toleranz. Denn im Worte Toleranz ist auch enthalten, daß es einen rechtgläubigen Weg gibt, und daß man andere nicht umarmt, sondern wegen der anderen Menschen Würde erträgt. Ich habe mich immer um religiöse Toleranz bemüht, auch um Offenheit (die Wahrheit fürchtet das Tageslicht nicht), wobei ich aber immer den Indifferentismus verworfen habe. Sie aber, das hatte ich zuvor schon bemerkt, sind von den liberalsozialistischen Medien von heute und vom deutschen „fortschrittlichen“ Schulsystem völlig einer Gehirnwäsche unterzogen. (Wie so viele die glauben sie dächten unabhängig als „freie Menschen“ von heute.)
Und das sind ganz bestimmt nicht jene engstirnigen Meissneristen, die zu allem und jedem ihren Senf dazugeben, dass sind auch nicht irgendwelche „Dei Opusse“ oder Abweich-Piusse!
Noch ein Beweis. Gestern wurde im ZDF Kardinal Meisner als konservative Haßperson dargestellt (typisch die liberal-linken BRD Medien übrigens). Dabei wurden „Opus Dei“ und jeder Widerstand gegen den heutigen indifferenten Ökumenismus als „falsch“ und „hasserfüllt“ dargestellt. Sie wiederholen einfach wieder was Sie in den Propagandasendungen der heute wie damals plutokratisch-politisch beherrschten Medien mal gesehen oder gehört haben. Unabhängig denkender Mensch sind Sie absolut nícht. Einfach ein typischer 1970 Deutsc
Freitag, 8. Dezember 2006 11:37
Maledica: Protestantismus
@Johann Gerhard
Die unzähligen protestantischen Sekten haben stets ihre Privatmeinung als Maxime.
Und immer wieder steht ein rhetorisch begabter Propagandist vor, der eine Anzahl an Jünger um sich schart und diese mit seiner Privatmeinung zuzutexten.
So wars mit Luther, Calvin, Zwingli und den unzähligen anderen auch, die so zahlreich sind, wie der Sand am Meer.
Die Kirche Christi allein hat die Wahrheit bis heute inne.
Diese Kirche aber ist einig, heilig, katholisch und apostolisch
Die unzähligen protestantischen Sekten haben stets ihre Privatmeinung als Maxime.
Und immer wieder steht ein rhetorisch begabter Propagandist vor, der eine Anzahl an Jünger um sich schart und diese mit seiner Privatmeinung zuzutexten.
So wars mit Luther, Calvin, Zwingli und den unzähligen anderen auch, die so zahlreich sind, wie der Sand am Meer.
Die Kirche Christi allein hat die Wahrheit bis heute inne.
Diese Kirche aber ist einig, heilig, katholisch und apostolisch
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