Spanischer Bürgerkrieg
Hat vielleicht der „Volkszorn“ 7.000 Priester und Nonnen umgebracht?
Dem Islam werden gerne Zwang und Gewalttätigkeiten vorgehalten. Es wäre aber an der Zeit, daß die europäischen Länder ihre eigene jüngste Geschichte aufarbeiten. Von Hubert Hecker.
Spanien 1936: Republikanische Schergen treiben ihren Spott mit kirchlichen Sakralgegenständen
Spanien 1936: Republikanische Schergen treiben ihren Spott mit kirchlichen Sakralgegenständen
(kreuz.net) Im Jahre 2001 sprengten und zerstörten Kulturkämpfer des islamischen Taliban-Regimes in Afghanistan zwei riesige Buddha-Statuen.

Die Bewegung der Taliban-„Koranschüler“ gilt als ein radikaler Zweig des arabisch-islamischen Wahabismus.

Der Nobelpreisträger V. S. Naipul hält diese Ausprägung eines zelotischen Islam für besonders gefährlich, da er in seinem Herrschaftsbereich keinerlei Zeugnisse von Kulturen anderer Zeiten, Religionen und Völker duldet.

Als im Sommer 2001 in Barcelona der Jahreskongreß des ‘International Council of Museums’ tagte, hat der Präsident Jaques Perrot auch diesen islamischen Fanatismus als „Feind des Weltkulturerbes“ gebrandmarkt.

Nach der Tagung wurde der Präsident von verschiedenen Seiten darauf hingewiesen, daß er die Kulturzerstörer vor der eigenen Haustür der Tagungsstadt vergessen habe.

65 Jahre vorher hatte sich in Katalonien „eine der großen kulturellen Katastrophen des zwanzigsten Jahrhunderts ereignet“ – wie die Frankfurter Allgemeine am 1. August 2001 schrieb.

Nach der Erhebung von Francos Falange gegen die republikanische Regierung, die 1931 die Monarchie beseitigt hatte, stürmten die Anhänger der Republik eine aufständische Garnison in Barcelona und erbeuteten Tausende von Gewehren.

Mit diesen Waffen drangsalierte ein wildgewordener Mob wochenlang Stadt und Provinz.

Insbesondere Kirchen und Klöster waren der fanatischen Zerstörungswut des bewaffneten Pöbels ausgesetzt, der von sozialistischen und anarchistischen Agitatoren angeheizt wurde.

In einem schier endlosen Register sind die Verwüstungen und Zerstörungen der Kirchen, Klöster und Kapellen Kataloniens aufgelistet. Etwa so:

„Bezirk Las Garrigues. Les Gorgues Blanques. Am 25. Juli 1936 wurde die Kirche Mariä Himmelfahrt in Brand gesetzt und vollständig zerstört. Das Feuer vernichtete Altäre, Beichtstühle, die Orgel und Gewänder.“

Die Bibliothek der Kathedrale von Cuenca wurde durch einen vandalistischen Akt von Brandstiftung zerstört. Das Feuer vernichtete zehntausend Bücher.

Bewaffnete Horden verwüsteten die Inneneinrichtung der Kathedrale Santa Maria del Mar – Altäre, Gemälde, Statuen – mit unvorstellbarer Gründlichkeit.

Gleichzeitig drangen bewaffnete Kriminelle in die Pfarrhäuser und Klöster ein und töteten oder verschleppten Kleriker und Kirchenleute.

Sozialistisch oder anarchistisch motivierte Gewalttäter brachten in dieser Zeit mehr als 7.000 Priester, Mönche und Nonnen in Spanien um.

Dieses pogromartige Vorgehen – Massaker an wehrlosen Kirchenleuten, Zerstörung der Kirchen und Klöster – erinnert in vielfacher Weise an die jakobinische Schreckenszeit der Französischen Revolution.

Doch die spanische Gesellschaft weigert sich bis heute, die damaligen Verbrechen gegen Kultur und Menschlichkeit in ihrer barbarischen Dimension und moralischen Tiefenwirkung wahrzunehmen oder gar aufzuarbeiten.

Kulturvandalismus und barbarische Pogrome von linksorientierter Seite werden mit einer eigenartigen sophistischen Erklärungshäkelei in der politisch-ethischen Schwebe gehalten.

In der Stadtgeschichte Barcelonas wird von „Exzessen unkontrollierbarer Elemente“ gesprochen und die Schuld an den Massakern auf das „bewaffnete Lumpenproletariat sowie rachsüchtige Volksschichten“ abgeschoben.

Der „spontane Volkszorn“ ist allerdings der billigste Propagandanebel, den die ideologischen Einheizer, intellektuellen Agitatoren und politischen Fädenzieher von links und rechts vorschieben.

Wie in der Französischen Revolution war auch hier das arbeitsteilige Zusammenspiel von Salon- und Straßenpöbel für die Massaker an Menschen, Kultur und Kirchen verantwortlich.

Der „Volkszorn“ war in diesem Fall integraler Teil der damaligen linksideologischen „Volksfrontregierung“, die deshalb die volle Verantwortung für diese Verbrechen trägt.

Es ist richtig, daß die Weltöffentlichkeit die islamisch motivierten Zerstörungen von Weltkulturerben mit aller Schärfe anprangert.

Aber die Glaubwürdigkeit dieser Anklage leidet, wenn die barbarischen Verbrechen und Kulturzerstörungen in der europäischen Gesellschaft und Geschichte unter den Teppich gekehrt werden.
      
47 Lesermeinungen
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#48   methusalix †   21:57:38 | Freitag, 12. Januar 2007
Schon wieder daneben, mahner!
mahner: Großartig – methusalix kann russisch! Aus der Zeit beim KGB ?? – oder nur so – aus Liebe zur Weltrevolution ??
Ich lese die Prawda, genau wie Sie, nämlich deutsch, nach dem Motto: audiatur et altera pars. Ich habe mir, zum Quellenstudium, sogar schon einzelne Ausgaben des „Stürmer“ von Julius Streicher angetan; ekelhaft das ganze.
Den L’Osservatore Romano lese ich selbstverständlich auch. Die deutsche Ausgabe.
Und beim KGB war ich nie. Die hätten mich wegen meiner Aufsässigkeit gegen die Obrigkeit auch nie genommen.
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#47   mahner   08:41:41 | Donnerstag, 11. Januar 2007
methusalix
mahner: Wenn man manche Meldungen liest
wird einem so richtig bewußt, welch tolle Leistung der linke mainstream seit den späten 60ern vollbracht hat. Viele postings lesen sich wie Artikel aus der Prawda…
Grossartig! Mahner hat die „Wahrheit“ abonniert. Deutsch oder im Original? …
Großartig – methusalix kann russisch! Aus der Zeit beim KGB ?? – oder nur so – aus Liebe zur Weltrevolution ??
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#46   methusalix †   22:35:53 | Mittwoch, 10. Januar 2007
12345
Dienstag, 9. Januar 2007 00:31
obelix: Von der Redaktion entfernt
Ich nehme das mal als „Ritterschlag“ der kreuz.net Redaktion.
mahner: Wenn man manche Meldungen liest
wird einem so richtig bewußt, welch tolle Leistung der linke mainstream seit den späten 60ern vollbracht hat. Viele postings lesen sich wie Artikel aus der Prawda…
Grossartig! Mahner hat die „Wahrheit“ abonniert. Deutsch oder im Original?
Athanasius: @methusalix
Für Ihre Erklärung der spanischen Geschichte, Obergruppenführer der FDJ, bedanke ich mich herzlich bei Ihnen.
Sind Sie zu blöd nachzuschauen, oder woran liegt es, dass Sie meinen richtigen Rang nicht kennen? Obergruppenführer war ein SS-Rang! Und die SS ging Jahre vor meiner Geburt in die Hölle ein.
Hoffnung: Der Volkszorn wäre nicht gegen die Kirche ausgebrochen,…
… wenn die Kirche treu dem Evangelium aufgetreten wäre. Selbst Luther wäre unter dieser Prämisse Mönch geblieben.
Reiche Kirchen, arme Bevölkerung, dass war immer schon recht explosiv. Da helfen auch die Ausnahmen nicht, die dann als „Armutszeugnis“ immer gern angeführt werden.
d’accord Hoffnung!
AthanasiusII: Der protestantisch-freimaurerische Hass gegen Franco
in unseren Ländern ist sehr klar.
Aus genau demselben Grund wurden auch Stalin und Hitler, sowie Pinochet und Salazar gehasst, genauso wie Saddam. Sie waren despotische Mordbuben.
stat crux: Athanasius
So ein Quatsch! Da muss man doch quietschen.
Da quietsche ich mit! Ganz laut.
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#45   golfi   22:23:03 | Dienstag, 9. Januar 2007
Stolzen Feiglinge,
wie werden sie wohl vor Gott gestanden haben, falls sie nicht vor ihrem Tot noch einen kath. Priester gefunden haben?
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#44   stat crux   18:24:01 | Dienstag, 9. Januar 2007
Athanasius
So ein Quatsch! Da muss man doch quietschen.
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#43   Athanasius   18:17:17 | Dienstag, 9. Januar 2007
@Dr. Otterbeck
Weil leider Leute wie Sie die eigenen Reihen angreifen und einen Kompromiss mit LIberalsozialisten anstreben. Wahrscheinlich halten Sie auch das Auftreten von Franco (Caudillo d’España) für integralistisch falsch, dämlich, und sähen Sie lieber die Republikaner weiterhin an der Macht. Um von politischem Katholizismus zu sprechen… Die sog. ‘Traditionalisten’, die stigmatisiert werden von der Presse, wollen nur Gerechtigkeit. Egal ob in Demokratie, Alleinherrschaft, Monarchie usw. Es geht darum ob der Staat Rechte der Bürger garantiert und die Religion, die wahre, fördert und schützt. Formen sind obsolet und nicht direkt wichtig. Auch wenn ich persönlich die schweizer Direktdemokratie von früher bevorzuge, heisst das noch nicht, dass jede Monarchie oder jede Alleinherrschaft schlecht ist.
Leider verfehlen Sie diese Klarheit, die Pius XI. lehrte, völlig.
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#42   No Comment   16:56:47 | Dienstag, 9. Januar 2007
@Athanasius
Zu welchem Zweck wollen Sie denn in dieser Frage heute noch „Flagge zeigen“?
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#41   AthanasiusII   15:45:42 | Dienstag, 9. Januar 2007
Der protestantisch-freimaurerische Hass gegen Franco
in unseren Ländern ist sehr klar.
Warum?
Lassen wir den Briten Lloyd George ans Wort nachdem er gefragt wurde warum er Hitler so gütig und sympathisch gegenüber stand während er General Franco doch so hasste: „because I
always line up against the priests.“ (zu Virginia Cowley).
Nazis, Kommunis, Liberalen, Protestanten und andere Lügner, Opfer ist die Wahrheit, die aber trotzdem immer siegt.
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#40   Athanasius   15:11:49 | Dienstag, 9. Januar 2007
Die Rote Brut mähte Volk, Bauern und Priester nieder
Die Passion Spaniens und der Spanier unter dem bolschewistischen Terror. rorate-caeli.blogspot.com/…pain-martyrs-of.html
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#39   Agathenon †   14:30:14 | Dienstag, 9. Januar 2007
@ Shuca – vielleicht hilft es gegen die komischen Gedanken,
und eventuell auch zum besseren Verständnis der Demokratie, hier de.wikipedia.org/wiki/Aznar zu klicken. Al-Qâida hatte natürlich einen Grund, die Anschläge in Madrid noch während der Amtszeit von José María Aznar -der sich für ein starkes Engagement Spaniens im Irak eingesetzt hatte- und nicht erst nach dessen möglicher Abwahl zu verüben.
Die Abwahl selbst kann sich Aznar zu einem wesentlichen Teil auf die eigene Fahne schreiben, hatte er doch schon unmittelbar nach den Anschlägen die ETA verdächtigt – und das, obwohl schon die Taktik der Anschläge für jeden erkennbar in Richtung militanter Islamismus wiesen. Der modus operandi (Selbstmordanschlag, multiple Angriffe auf die Zivilbevölkerung) war für die ETA völlig untypisch – und daß Aznar seinem Kontrahenten Zapatero derart in die Hände spielen würde, konnten auch die Attentäter schwerlich voraussehen. Denen das Verhältnis Basken/Spanier nebenbei bemerkt herzlich egal ist…
Interessant finde ich noch den Hinweis auf die Franco-nahe Stiftung im verlinkten Artikel. Immerhin beweist die Abwahl Aznars, daß Faschismusnostalgie in Spanien für sich genommen noch keinen Wahlerfolg garantiert, was seinerseits für eine verbreitet positive Haltung zur Demokratie spricht.
Rein vorbeugend sei noch angemerkt, daß ich weder Linker noch Islamist noch Baske noch Kirchenhasser bin (und auch nicht schwul, was zu erwähnen hier nie schaden kann). Atentamente!
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#38   Athanasius   12:51:59 | Dienstag, 9. Januar 2007
@Hoffnung
In Spanien war man damals nicht arm, hatte man 1933 wie in der Sowjetrepublik Ukraine keinen systematischen Hungersnot (-Tod), und die Katholische Kirche arbeitete – vor allem die Schwestern und Brüder – unaufhörlich in der Versorgnung, medizinisch und in der Ernährung der Armen.
Der Pöbel der 1936 bis 1939 Kloster vernichtete, war eine kleine Minderheit die von den Sowjets und der Regierung Léon Blums mit modernsten Waffen versehen worden war und somit morden konnten.
Die Bauern, Armen und Reiche Bürger haben vielfach die Klöster und Kirchen beschützt, wurden aber dabei einfach niedergemäht weil sie „mit der Bourgeoisie und den Reaktionären“ verschwört hätten.
Die Behauptung die Kirche sei selber Schuld, wird von der spanischen Bevölkerung nicht geteilt, nur von den lautstarken antiklerikalen Sozialisten (heute Liberalsozialisten) die Nachfolger der Terroristen sind.
Nicht umsonst haben alle Franco begrüsst als den Befreier. Ich kenne Leute die damals ganz einfache Arbeiter waren, aber voll hinter ihm standen, so wie – sagen sie – die ganze Arbeiter- und vor allem die Bauernschichten. Eine Minderheit der Kleinbourgeoisie und ausländische Kommunisten haben als Liberale und Sozialisten gegen Franco gestritten, die meisten Bürger aber für ihn.
Die „Toleranten“ hier kramen nur FDJ- und Moskau-Parolen hervor. Was Blum und Stalin sagten zu Guernica, ist mir Wurscht. Es geht um die historische Wahrheit. Und daran waren die nicht interessiert.
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#37   Hoffnung   10:46:01 | Dienstag, 9. Januar 2007
Der Volszorn wäre nicht gegen die Kirche ausgebroche,…
… wenn die Kirche treu dem Evangelium aufgetreten wäre. Selbst Luther wäre unter dieser Prämisse Mönch geblieben.
Reiche Kirchen, arme Bevölkerung, dass war immer schon recht explosiv. Da helfen auch die Ausnahmen nicht, die dann als „Armutszeugnis“ immer gern angeführt werden.
Ich wage wieder einmal zu behaupten, dass der Islam in der „christlichen Welt“ keine Chancen hätte wenn diese Welt jemals chrtistlich gewesen wäre.
Statt einmal zum wahren Evangelium Christi aufzubrechen möchten, die Tradis lieber die verbindlich katholische Staatsreligion. Sie halten auch Lepanto für einen Sieg auf die Fürsprache Mariens, also nach gottes Willen. Aber keiner kommt auf die Idee, dass an solchen Maßstäben gemessen die Islamische Welt zu dieser Zeit von Allah viel mehr (vor allem die Türken) bedacht wurden.
Die Modernisten wollen dagegen die Islamisten assimilieren indem Sie eine universelle Religion konstruieren und letztendlich um den Verrat am Herrn auch nicht, wie die „Tradis“ drumherum kommen.
Es gibt nur den einen Weg, Jesus Christus, den einzigen Mittler zwischen uns und dem Vater, wie die Schrift bezeugt. Keine Muttergottes, Himmelskönigin, Königin des Friedens, Königin der Liebe etc… Alles Auswüchse von jemanden der die Christen ein wenig vom Weg abbringen möchte.
Für alle die sich gern mit allem möglichen Firlefanz umgeben und damit Ihr Glück zum Heil probieren:
Es ist uns kein anderer Name gegeben in dem Wir Rettung finden als den Namen des Sohnes Gottes, Jesus Christus!
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#36   Athanasius   09:20:41 | Dienstag, 9. Januar 2007
@methusalix
Für Ihre Erklärung der spanischen Geschichte, Obergruppenführer der FDJ, bedanke ich mich herzlich bei Ihnen. Daß 1932 schon alle kirchliche Güter aus kirchlichem Eigentum in die Staatshand übergegangen waren, und im Baskenland nationalistischer Klerus die Republikaner unterstützte, ist ja nicht so wichtig. Es geht ja nur um Klassenkampf. Macht auch nichts. Weil Schwestern und Priester auf große Güter wohnen, rechtfertigt das ja die Schlächtereien. Die Geistlichen sind ja Feinde des Volkes und lassen die Familien auf der Strasse verrotten und aussterben, während sie selber dicke Gänse essen… Nur wenn ein deutsches Bombardement gegen eine Republikanische Hochburg 250 Tote verursacht, dann steht das in Ihrer Newsquelle L’Humanité.
@GrafvonGalen:
Ich kann Ihnen nicht völlig zustimmen. Warschau (1939), Rotterdam (1940) und London (1940-1941) waren Beispiele von strategischem Terror gegen Bürger seitens der Luftwaffe. Natürlich waren das im Vergleich zu Hamburg und Dresden usw. und die Angriffe der Briten (die sich auch nicht davor scheuten nichtdeutsche Städte und Dörfer die militärisch in deutscher Hand waren auszubomben) nur kleine Splitter. Aber doch. Auch die Luftwaffe trifft’s. Wie der Royal Air Force noch mehr. In Spanien aber war die Luftwaffe hervorragend organisiert und beliebt, auch wenn ein zerbombtes Republikanisches Dorf der Welt über L’Humanité und stalinistischen Korrespondenten ein anderes Bild vermitteln wollte.
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#35   mahner   08:11:58 | Dienstag, 9. Januar 2007
Wenn man manche Meldungen liest
wird einem so richtig bewußt, welch tolle Leistung der linke mainstream seit den späten 60ern vollbracht hat. Viele postings lesen sich wie Artikel aus der Prawda…
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#34   obelix †   01:03:36 | Dienstag, 9. Januar 2007
@Daniel Stöhr
Daniel Stöhr: Sie sind ein Verleumder!
Ich lasse mich von ihnen nicht als „mit dem braunen Brett vor dem Kopf“ verleumden.
Also anscheinend können Sie nicht lesen, ja nicht einmal bis drei zählen.
Extra für Sie noch einmal meine Aufzählung des Trio (bedeutet „drei“) Infernal:
Athanasius: Recht
Sulpicius: @Deus_caritas_est (ein saudummer Nick)
Graf von Galen: Für ein freies und heiliges Spanien
Genau diese drei, waren gemint, als ich das braune Brett vorm Kopf erwähnte. Sie haben nur ein rabenschwarzes, klerikal-katholisches Brett vorm Kopf. Aber das ist schlimm genug! Suchen Sie sich einen anderen Beichtiger. Der kann sie von Ihren Qualen erlösen.
Und wieder einmal wäre der Beweis erbracht, dass es keine Zensur gibt. Nicht wahr, Herr Panetta!
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#33   Ydefix   00:34:26 | Dienstag, 9. Januar 2007
Sie sind ein Verleumder!
Ich lasse mich von ihnen nicht als „mit dem braunen Brett vor dem Kopf“ verleumden. Absolut erbärmlich, was Sie hier an Selbsgerechtigkeit und boshaften Verleumdungen von sich geben!
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#31   methusalix †   00:24:39 | Dienstag, 9. Januar 2007
@mahner
mahner: @ Methusalix
wenn ich Sie recht verstehe, rechtfertigt Kapital- und Grundbesitz Alle Mittel, auch Mord ? …
Nein, sie verstehen mich (absichtlich, oder aus Unwissenheit?) falsch. Der römisch-katholische Klerus in Spanien gehörte, neben seiner absoluten Vormachtstellung im Kulturbereich (Stichwort Zensur, die Herr Panetta zu Recht so heftig beklagt, nur eben dort, wo es keine Zensur gibt) auch zu der finanzstarken Oberschicht, die über den grössten Teil des gesamten Grundbesitzes in Spanien verfügte. Stellen Sie sich vor, die Arbeitgeber (hier die Latifundienbesitzer, also auch der römisch-katholische Klerus) sorgen dafür, dass alle diese Leute ein gutes Auskommen mit dem Einkommen haben. Sie müssen sich nicht sorgen, dass die Familie übermorgen kein Dach mehr über dem Kopf hat, sie müssen sich nicht sorgen, dass die Kinder morgen kein Frühstück und Mittagessen bekommen und wenn eines mal krank wird, sind die Arzt- und Apothekerrechnungen vom Einkommen bezahlbar.
Welchen Grund hätten diese Menschen gehabt, irgendjemanden anzugreifen? Keinen.
Die Verhältnisse waren aber nicht so und die Wut der Menschen auf diejenigen, die diese himmelschreiend ungerechten Verhältnisse mit Macht aufrecht erhielten wuchs immer weiter an. Eines Tages war diese Wut und Verzweiflung so gross, dass alles, was nur im mindesten mit der Ausbeuterin, der römisch katholischen Kirche zu tun hatte (und Nonnenklöster haben sicher nicht zu den Ärmsten der Armen gehört) angegriffen wurde.
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#30   Shuca   23:41:08 | Montag, 8. Januar 2007
OnanIV
Ich klammere mich immer an der Mutter Gottes und halte an ihren Sohn fest .
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#29   OnanIV   23:35:32 | Montag, 8. Januar 2007
ich liebe menschen
, vor allem wenn sie einmal eine meinung haben, und sich dann an diese klammern :(3
gute nacht
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#28   Shuca   23:32:10 | Montag, 8. Januar 2007
OnanIV
Ich liebe kluge Menschen . Besonders wenn sie keine Meinung haben .
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#27   OnanIV   23:22:00 | Montag, 8. Januar 2007
@shua
Ich habe so komische Gedanken . Kann mir einer helfen .
… halten sie sich ein paar wochen von weihrauch und messwein fern, dann wird es schon wieder werden :)3 o^/
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#26   Rodolfo Panetta   23:17:12 | Montag, 8. Januar 2007
Kommunistische Greuel nicht verschweigen!
Es wird Zeit, daß das sonderbare Geschichtsbild, welches die Marxisten und Neomarxisten unseren Kindern verordnet haben, korrigiert wird. Schluß mit Geschichtsfälschung und Zensur!
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#25   Shuca   22:45:11 | Montag, 8. Januar 2007
Spanien
Ich weiß nicht mehr weiter . Ich habe nicht viel Ahnung von Demokratie und wie das so allgemein funktioniert .
Mich beschäftigt seit langer Zeit eine Frage . Warum hat Al-Kaida die Bomben in Madrid vor den Wahlen gezündet und nicht hinterher . Ich habe so komische Gedanken . Kann mir einer helfen .
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#24   Graf von Galen   22:43:06 | Montag, 8. Januar 2007
Für ein freies und heiliges Spanien
Herzlichen Dank an Franco, seine Soldaten und die
Legion Condor, daß diese dem Morden und der Mißhand-
lung von Priestern und Ordensleuten ein Ende bereitet
haben und so Spanien vor dem gottlosen Kommunismus
bewahrt haben. Guernica ist doch eine verklärte, unglaubwürdige Propagandageschichte der Linken.
Die deutsche Luftwaffe wurde im Gegensatz zur
britischen nicht auf das Morden von Zivilisten trainiert.
Selbst im zweiten Weltkrieg scheute man hiervor zurück
und ließ sich nur widerwillig von den Engländern zu
Vergeltungsangriffen zwingen. Die deutsche Luftwaffe
besaß auch gar nicht die Flugzeuge für ein strategisches
Bombardement.
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#23   bonifatius   22:31:57 | Montag, 8. Januar 2007
Deus caritas est: Nicht bei Dummen!
Bei Revolutionen, Mord und Todschlag, Vergewaltigung usw. brauchen wir zunächst ein demokratisch gewähltes Parlament.
Sobald die Stimmen ausgezählt sind, zählen wir dann die Toten, Masakrierten und Umgebrachten. Dann stimmen wir das „Te Deum“ an.
Oh, d.c.e., denken sie mal über ihre Übelkeit nach!!
Alles andere erübrigt sich!
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#22   Shuca   22:10:54 | Montag, 8. Januar 2007
Diktatoren
Nun der Diktator Stalin soll vor Wut über den Diktator Franco gekocht haben . Wie mir die Leute in Spanien erzählt haben soll er nach 1945 die Westalliierten ermuntert haben ein Handelsembargo gegen Spanien durchzusetzen . Die großzügige Solidarität der argentinischen Familie Peron hat es Spanien ermöglicht diese Zeit der Drangsal zu überstehen. Wenn ich richtig gehört habe , dann haben die enormen Weizenlieferungen Argentiniens Stalins Zorn bis zum Anschlag getrieben . Ich stelle mir mal vor Spanien wäre komplett kommunistisch geworden und Stalin hätte die militärische Verfügungsgewalt über die Straße von Gibraltar gehabt . Ich glaube die Amerikaner und die Briten hätten händeringend nach einem Diktator wie Franco gesucht . Es ist wohl nicht alles so einfach , wie wir Schubladendemokraten uns die Welt vorstellen .
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#21   Sulpicius   22:06:31 | Montag, 8. Januar 2007
@Deus_caritas_est (ein saudummer Nick)
mir wird übel, wenn hier ein diktator wie franco gepriesen wird.
Mir ganz und gar nicht.
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#20   Agathenon †   22:04:35 | Montag, 8. Januar 2007
Auf die Legion Condor stolz sein?
…und „ein paar Bomben danebengefallen“? Hier zum Vergleich de.wikipedia.org/wiki/Gernika ein Eintrag, der weder von Picasso noch von Kommunisten noch von mir stammt! Tendenziell Zustimmung zu deus_caritas_est.
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#19   deus_caritas_est   21:41:38 | Montag, 8. Januar 2007
rechts!
@athanasius
mir wird übel, wenn hier ein diktator wie franco gepriesen wird.
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#18   Athanasius   21:27:51 | Montag, 8. Januar 2007
Recht
brachten erst die deutschen und italienischen Kämpfer die die nationale Truppen von General Franco (der übrigens der größte Teil der Bevölkerung hinter sich wußte, ab 1938 auch die meisten Sozialdemokraten und ab dann auch die Baskischen Christdemokraten die zuvor – trotz Kirchenzerstörungen – die linke Republik unterstützt hatten) unterstützten.
Auf das Condor-Legion darf Deutschland stolz sein, auch wenn Kommunistensympathisanten wie Picasso und Propagandafilme der Stalinisten über Guernicá anderes besagen. Wegen einiger verfehlten Bomben auf das Stadtzentrum meines eigenen (nicht-deutschen) Heimatstädtchen, waren die Anglo-Amerikaner im II. WK. auch noch keine Schuldigen per se. So auch Guernicá, Lagerstelle für republikanische Ammunitionszellen und Hochburg der Anarchisten, nicht.
Die Condor-Legion, darauf dürfen die Deutschen bis heute stolz sein. Damals hat sogar England erkannt, daß Lieferungen an Franco letztendlich Stabilität, Friede, Gerechtigkeit in Spanien fördern würden. So kam es 1976 zur Demokratie und zur Monarchie in Spanien. Aber die Roten haben heute wieder – wegen der Apostasie – die Macht errungen.
Dennoch galt damals (fortunae gratias?):
„Die Roten, sie wurden geschlagen
im Angriff bei Tag und bei Nacht,
die Fahne zum Siege getragen
und dem Volke der Frieden gebracht.
(…)
und die Freiheit muß
Ziel unseres Kampfes sein
Vorwärts Legionäre.“
Luftwaffe der Ehren. Damals noch. Anders als Warschau 1939.
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#17   mahner   21:17:52 | Montag, 8. Januar 2007
also ein
genialer Vertipper ;-)
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#16   Shuca   21:08:40 | Montag, 8. Januar 2007
@mahner
Das heißt natürlich Schützengräben , aber es waren auch Gräber . Ich mußte dieses Kampflied gegen Franco 10 Jahre ständig singen . Ich kann es heute noch . Es ist so schön und hat doch mit der Wahrheit nichts zu tun .
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#15   mahner   21:03:07 | Montag, 8. Januar 2007
@ shuca
wenn die „Schützengräber“ nicht Absicht sind, ist das ein genialer Vertipper – sonst ein sinniges Wortspiel
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#14   Shuca   20:49:36 | Montag, 8. Januar 2007
@Methusalix
Nun weiß ich auch warum der Minister für Staatssicherheit Erich Mielke in Spanien gegen Franco gekämpft hat . Er konnte das Leid des von der katholischen Kirche unterdrückten spanischen Proletariats nicht ertragen . Deine klassenkämpferischen Parolen erinnern mich an meine FDJ – Zeit in der DDR . Ich kann sie alle singen . Spaniens Himmel breite deine Sterne über unsere Schützengräber aus …
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#13   Salomonius   20:47:47 | Montag, 8. Januar 2007
Die Bösen hauen den Islam – also muß er gut sein!?
… die Überschrift ist natürlich der gleiche Unfug wie das falsche Automatismusmotto: Der Feind meines Feindes ist mein Freund!
Die Uninnigkeit scheint sich leider noch nicht bis zu Herrn „Hecker“ herumgesprochen zu haben. Deswegen als Auftakt seine relativierende Ouvertüre – alltäglicher Unsinn im Zeitalter des Relativismus: „Dem Islam werden gerne Zwang und Gewalttätigkeiten vorgehalten. Es wäre aber …“
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Hecker beantwortet die Frage nicht. Weil er die entscheidende Frage nicht stellte:
Was haben ihrem Auftreten nach voneinander unabhängige Dinge wie Islam, Französische Revolution, spanische Revolutionäre der 30er Jahre, uvm., ursächlich gemein?
Denselben Urheber: Satan.
Das erklärt den Haß gegen das Kreuz. Das ist übermenschlich. Das erklärt, warum es niemand mehr versteht im Zeitalter, wo ein beachtlicher Teil der Kirchenfürsten und der ihnen nachlaufenden Lemminge offiziell den „Abschied vom Teufel“ feiern.
Pater noster, qui es in caelis … sed libera nos a malo.
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#12   Ydefix   20:39:29 | Montag, 8. Januar 2007
Ich habe keine Ahnung,
wo und wie sich ein spanischer Kleriker verfehlt haben soll. Dies mag sicher der Fall gewesen sein, genauso wie es auch unsittlich lebende Päpste gab.
Weil ich selbst aber nur ein armer Mensch bin, bin ich weit davon, irgendwelche vorschnellen und selbstherrlichen Urteile zu fällen, wie Sie, methusalix, sich das ganz offenbar zutrauen.
Und natürlich: Wenn mir das Leben eines Priesters nicht passt, dann darf ich Kirchen verwüsten, Priester und Nonnen ermorden, Sakrilegien begehen. Klar, warum auch nicht !?
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#11   mahner   20:28:27 | Montag, 8. Januar 2007
@ Methusalix
wenn ich Sie recht verstehe, rechtfertigt Kapital- und Grundbesitz Alle Mittel, auch Mord ? Dann muß ich mich als Sparer, Aktieninhaber und Häuselbesitzer ja richtigehend fürchten vor Ihnen. Aber können Sie mir erklären was die armen Nonnen dafür konnten, die zu Tausenden geschändet wurden bevor man sie erschoß? – auch gerechtfertigte Antwort auf Grundbesitz einiger Kleriker? – seltsames Un- Rechtsverständnis
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#10   methusalix †   20:25:36 | Montag, 8. Januar 2007
Hallo Herr Stöhr
Daniel Stöhr: Statt den kirchenfeindlichen Parolen methusalix,…
Warum kirchenfeindlich, wenn man die Sünden der Kleriker verurteilt? Diese Sünden haben schliesslich die Katastrophe in Spanien mit herbeigeführt:
Spanien war von mehreren strukturellen Brüchen betroffen:
die völlig unterprivilegierte Stellung der Land- und Industriearbeiterschaft, die zum Teil radikale gesellschaftliche Umbrüche anstrebte
die Auseinandersetzung um das kulturelle Monopol der Katholischen Kirche… de.wikipedia.org/…her_B%C3%BCrgerkrieg
kann man auch dem Evangelium glauben:
„…werdet ihr von allen Völkern gehaßt sein…“
Und was genau, hat das jetzt mit dem Spanischen Bürgerkrieg zu tun?
Ausser, dass die Sünden des Klerus totgeschwiegen werden (aber das konnte der Evanglist beim besten Willen nicht wissen) und dass natürlich wieder auf Ihre Lieblings-Gefühlsregung verwiesen wird: HASS!
Also Jeus hätte Sie verbal links und rechts abgewatscht weil er mit Hass überhaupt nix am Hut hatte. Im Gegenteil: „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst!“
Die Bibelstellen muss ich Ihnen wohl nicht zitieren. Ich nehme an, sogar Sie kennen die Bergpredigt, auch wenn Sie herzlich wenig davon verinnerlicht haben, Herr Stöhr. Von Hass ist dort nicht die Rede. Ganz im Gegenteil!
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#9   Ydefix   19:57:01 | Montag, 8. Januar 2007
Statt den kirchenfeindlichen Parolen methusalix,
kann man auch dem Evangelium glauben:
„Als dann wird man euch der Drangsal überliefern und euch töten; um meines Namens willen werdet ihr von allen Völkern gehaßt sein. Dann werden viele zu Fall kommen, einander verraten und hassen. Falsche Propheten werden in großer Zahl auftreten und viele irreführen. Weil die Gottlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe bei den meisten erkalten.“ [Mt. 24, 9-12]
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#8   methusalix †   19:52:41 | Montag, 8. Januar 2007
@Sirilo
Sirilo: Warum…
…eine solche Wut gegen die Kirche…?
Daniel Stöhr: @Sirilo:
Es ist der Hass.
Die Evangelien als historisch genaue Beschreibung? Da muss man schon sehr „gläubig“ sein, um wirklich alle Fakten aus zu blenden, die dieses Bild des Hasses trüben könnten, das Herr Stöhr hier an die Wand malt.
Es gibt eine viel einfachere Erklärung, die aber Herrn Stöhr so gar nicht gefallen dürfte, weil sie einen rationalen Grund für die Wut der Menschen liefert:
Die dritte Säule dieser traditionellen Machtstrukturen bildete die Katholische Kirche Spaniens. Ihre im Vergleich zum restlichen Europa sehr weitreichenden Vorrechte wollte sie von Säkularisierungstendenzen unangetastet wissen. Dabei ging es auch um erhebliche Besitztümer, denn die Mitglieder des Hohen Klerus gehörten zu den größten Grundbesitzern des Landes und den einflussreichsten Personen im Bankensektor. de.wikipedia.org/…e_Spanische_Republik
Auf gut Deutsch: die Oberschichten und dazu gehörte der Klerus, sahnte ab und für den grossen Rest des Volkes blieb bittere Armut übrig. Es war die himmelschreiende Ungerechtigkeit, die das Volk so wütend werden liess.
Dies gehört zu den himmelschreienden Sünden: Arbeitern ihren gerechten Lohn vorenthalten. Das hat die katholische Kirche in Spanien getan.
PS: Warum ist Ihr erster Gedanke Hass, Herr Stöhr? Hassen Sie selbst so abgrundtief, dass Sie bei allen anderen, deren Handeln Ihnen nicht passt, gleich tiefen Hass als Auslöser annehmen müssen? Ist ein Reflex bei Ihnen?
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#7   -=Richard=-   19:07:46 | Montag, 8. Januar 2007
islam ist nicht koscher
Fals die islamisten hier an die macht kommen wird das für die kirche zehnmal schlimmer als die drangsaleien der republikanischen garden. Ich verstehe nicht warum Kreuz.net als katholische seite (!!!) immer eine apologetische appeasement politik für den Islam betreibt? Islam ist wohl gefährlichste ideologie die es zurzeiz gibt. Hier mal ein paar infos
www.antijihad.org/information.html
und auf deutsch:
www.buergerbewegungen.de/
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#6   Shuca   18:54:59 | Montag, 8. Januar 2007
Volkszorn
Ich verstehe das nicht . Hat noch keiner was von Stalins – Kommunistischer Internationale gehört ?
Ich empfehle das Schwarzbuch des Kommunismus .
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#5   Ydefix   17:58:51 | Montag, 8. Januar 2007
@Sirilo:
Lesen Sie in den Evangelien nach! Rein gesellschaftliche („rationale“) Erklärungen greifen hier nicht. Es ist der Hass.
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#4   Sirilo   17:55:08 | Montag, 8. Januar 2007
Warum…
…hatte sich in Spanien eine solche Wut gegen die Kirche angesammelt?
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#3   bonifatius   17:51:55 | Montag, 8. Januar 2007
@Gotthard:Danke für…
die ausgiebige Schilderung. War der gleiche soziale, neidvolle und brutale Pöbel wie im geschilderten Artikel in Spanien und bei der Französischen Revolution.
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#2   Horst Metzker   17:38:39 | Montag, 8. Januar 2007
Sehr richtig!
Immer wieder wird vergessen, oder unter den berühmten Teppich gekehrt, was sich bei uns, allein in Mitteleuropa schon alles abgespielt hat. Geschweige denn, was wir der ganzen Welt mit der Kollonialisierung angetan haben. Aber wir sind so mächtig, uns mit der Bildzeitung zu bilden. Die Arabs können ja nicht mal lesen. Nein? Ja die haben doch keine Zeitung! Keine Ahnung.
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#1   Gotthard   17:38:25 | Montag, 8. Januar 2007
Vorbild: Vierter Kreuzzug?
Der flüchtige Kaiser wurde gefasst, anschließend erst geblendet, dann getötet. Die Kreuzfahrer hatten erneut die Kontrolle über die Stadt. Es begann eine drei Tage andauernde Plünderungswelle, bei der viele Einwohner misshandelt, vergewaltigt oder getötet wurden. Jahrhunderte alte Kunstschätze wurden geraubt, wertvolle Ikonen und Mosaike zerstört sowie dutzende Reliquien aller Art entwendet und in Folge dessen über ganz Europa zerstreut. So berichtet der Ritter und Augenzeuge Robert de Clari über die Erstürmung des alten Kaiserpalastes am Bukoleon-Hafen von der Reliquienkapelle der byzantinischen Herrscher: Selbst die Türangel und Riegel „waren hier aus Silber, und dann gab es da keine Säule, die nicht aus Jaspis oder Porphyr oder aus reichen Edelsteinen war. In dieser Kapelle fand man ganz reiche Reliquien, denn man fand da zwei Stücke vom wahren Kreuz Christi, so groß wie das Bein eines Mannes und ungefähr so lang wie ein halber Klafter, … auch das Eisen der Lanze, mit der unser Herr in die Seite gestochen wurde, zwei Nägel, die durch die Mitte seiner Hände und die Mitte seiner Füße geschlagen wurden, die Tunika, die er trug und die von ihm genommen wurde, als sie ihn auf den Kalvarienberg führten und … die gesegnete Krone, mit der er gekrönt worden ist“ (siehe Dornenkrone und Kreuz Christi). Im Gegensatz zu den Franken, die wahllos Goldschmuck zusammenrafften und einschmolzen, schickten die Venezianer Suchtrupps aus Kunstexperten durch die Stadt, die die wertvollsten Gegen
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