Hat vielleicht der „Volkszorn“ 7.000 Priester und Nonnen umgebracht?
Dem Islam werden gerne Zwang und Gewalttätigkeiten vorgehalten. Es wäre aber an der Zeit, daß die europäischen Länder ihre eigene jüngste Geschichte aufarbeiten. Von Hubert Hecker.
Spanien 1936: Republikanische Schergen treiben ihren Spott mit kirchlichen Sakralgegenständen
(kreuz.net) Im Jahre 2001 sprengten und zerstörten Kulturkämpfer des islamischen Taliban-Regimes in
Afghanistan zwei riesige Buddha-Statuen.
Die Bewegung der Taliban-„Koranschüler“ gilt als ein radikaler
Zweig des arabisch-islamischen Wahabismus.
Der Nobelpreisträger V. S. Naipul hält diese Ausprägung
eines zelotischen Islam für besonders gefährlich, da er in seinem Herrschaftsbereich keinerlei Zeugnisse
von Kulturen anderer Zeiten, Religionen und Völker duldet.
Als im Sommer 2001 in Barcelona der Jahreskongreß
des ‘International Council of Museums’ tagte, hat der Präsident Jaques Perrot auch diesen islamischen
Fanatismus als „Feind des Weltkulturerbes“ gebrandmarkt.
Nach der Tagung wurde der Präsident von verschiedenen
Seiten darauf hingewiesen, daß er die Kulturzerstörer vor der eigenen Haustür der Tagungsstadt vergessen
habe.
65 Jahre vorher hatte sich in Katalonien „eine der großen kulturellen Katastrophen des zwanzigsten
Jahrhunderts ereignet“ – wie die Frankfurter Allgemeine am 1. August 2001 schrieb.
Nach der Erhebung
von Francos Falange gegen die republikanische Regierung, die 1931 die Monarchie beseitigt hatte, stürmten
die Anhänger der Republik eine aufständische Garnison in Barcelona und erbeuteten Tausende von Gewehren.
Mit diesen Waffen drangsalierte ein wildgewordener Mob wochenlang Stadt und Provinz.
Insbesondere Kirchen
und Klöster waren der fanatischen Zerstörungswut des bewaffneten Pöbels ausgesetzt, der von sozialistischen
und anarchistischen Agitatoren angeheizt wurde.
In einem schier endlosen Register sind die Verwüstungen
und Zerstörungen der Kirchen, Klöster und Kapellen Kataloniens aufgelistet. Etwa so:
„Bezirk Las Garrigues.
Les Gorgues Blanques. Am 25. Juli 1936 wurde die Kirche Mariä Himmelfahrt in Brand gesetzt und vollständig
zerstört. Das Feuer vernichtete Altäre, Beichtstühle, die Orgel und Gewänder.“
Die Bibliothek der
Kathedrale von Cuenca wurde durch einen vandalistischen Akt von Brandstiftung zerstört. Das Feuer vernichtete
zehntausend Bücher.
Bewaffnete Horden verwüsteten die Inneneinrichtung der Kathedrale Santa Maria del
Mar – Altäre, Gemälde, Statuen – mit unvorstellbarer Gründlichkeit.
Gleichzeitig drangen bewaffnete
Kriminelle in die Pfarrhäuser und Klöster ein und töteten oder verschleppten Kleriker und Kirchenleute.
Sozialistisch oder anarchistisch motivierte Gewalttäter brachten in dieser Zeit mehr als 7.000 Priester,
Mönche und Nonnen in Spanien um.
Dieses pogromartige Vorgehen – Massaker an wehrlosen Kirchenleuten,
Zerstörung der Kirchen und Klöster – erinnert in vielfacher Weise an die jakobinische Schreckenszeit
der Französischen Revolution.
Doch die spanische Gesellschaft weigert sich bis heute, die damaligen
Verbrechen gegen Kultur und Menschlichkeit in ihrer barbarischen Dimension und moralischen Tiefenwirkung
wahrzunehmen oder gar aufzuarbeiten.
Kulturvandalismus und barbarische Pogrome von linksorientierter
Seite werden mit einer eigenartigen sophistischen Erklärungshäkelei in der politisch-ethischen Schwebe
gehalten.
In der Stadtgeschichte Barcelonas wird von „Exzessen unkontrollierbarer Elemente“ gesprochen
und die Schuld an den Massakern auf das „bewaffnete Lumpenproletariat sowie rachsüchtige Volksschichten“
abgeschoben.
Der „spontane Volkszorn“ ist allerdings der billigste Propagandanebel, den die ideologischen
Einheizer, intellektuellen Agitatoren und politischen Fädenzieher von links und rechts vorschieben.
Wie in der Französischen Revolution war auch hier das arbeitsteilige Zusammenspiel von Salon- und Straßenpöbel
für die Massaker an Menschen, Kultur und Kirchen verantwortlich.
Der „Volkszorn“ war in diesem Fall
integraler Teil der damaligen linksideologischen „Volksfrontregierung“, die deshalb die volle Verantwortung
für diese Verbrechen trägt.
Es ist richtig, daß die Weltöffentlichkeit die islamisch motivierten
Zerstörungen von Weltkulturerben mit aller Schärfe anprangert.
Aber die Glaubwürdigkeit dieser Anklage
leidet, wenn die barbarischen Verbrechen und Kulturzerstörungen in der europäischen Gesellschaft und
Geschichte unter den Teppich gekehrt werden.
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47 Lesermeinungen
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#48 methusalix † 21:57:38 | Freitag, 12. Januar 2007
Schon wieder daneben, mahner! mahner: Großartig – methusalix kann russisch! Aus der Zeit beim KGB ?? –
oder nur so – aus Liebe zur Weltrevolution ?? Ich lese die Prawda, genau wie Sie, nämlich deutsch, nach
dem Motto: audiatur et altera pars. Ich habe mir, zum Quellenstudium, sogar schon einzelne Ausgaben des
„Stürmer“ von Julius Streicher angetan; ekelhaft das ganze. Den L’Osservatore Romano lese ich selbstverständlich
auch. Die deutsche Ausgabe. Und beim KGB war ich nie. Die hätten mich wegen meiner Aufsässigkeit gegen
die Obrigkeit auch nie genommen.
methusalix mahner: Wenn man manche Meldungen liest wird einem so richtig bewußt, welch tolle Leistung
der linke mainstream seit den späten 60ern vollbracht hat. Viele postings lesen sich wie Artikel aus
der Prawda… Grossartig! Mahner hat die „Wahrheit“ abonniert. Deutsch oder im Original? … Großartig –
methusalix kann russisch! Aus der Zeit beim KGB ?? – oder nur so – aus Liebe zur Weltrevolution ??
#46 methusalix † 22:35:53 | Mittwoch, 10. Januar 2007
12345 Dienstag, 9. Januar 2007 00:31 obelix: Von der Redaktion entfernt Ich nehme das mal als „Ritterschlag“
der kreuz.net Redaktion. mahner: Wenn man manche Meldungen liest wird einem so richtig bewußt, welch
tolle Leistung der linke mainstream seit den späten 60ern vollbracht hat. Viele postings lesen sich wie
Artikel aus der Prawda… Grossartig! Mahner hat die „Wahrheit“ abonniert. Deutsch oder im Original? Athanasius:
@methusalix Für Ihre Erklärung der spanischen Geschichte, Obergruppenführer der FDJ, bedanke ich mich
herzlich bei Ihnen. Sind Sie zu blöd nachzuschauen, oder woran liegt es, dass Sie meinen richtigen Rang
nicht kennen? Obergruppenführer war ein SS-Rang! Und die SS ging Jahre vor meiner Geburt in die Hölle
ein. Hoffnung: Der Volkszorn wäre nicht gegen die Kirche ausgebrochen,… … wenn die Kirche treu dem
Evangelium aufgetreten wäre. Selbst Luther wäre unter dieser Prämisse Mönch geblieben. Reiche Kirchen,
arme Bevölkerung, dass war immer schon recht explosiv. Da helfen auch die Ausnahmen nicht, die dann als
„Armutszeugnis“ immer gern angeführt werden. d’accord Hoffnung! AthanasiusII: Der protestantisch-freimaurerische
Hass gegen Franco in unseren Ländern ist sehr klar. Aus genau demselben Grund wurden auch Stalin und
Hitler, sowie Pinochet und Salazar gehasst, genauso wie Saddam. Sie waren despotische Mordbuben. stat
crux: Athanasius So ein Quatsch! Da muss man doch quietschen. Da quietsche ich mit! Ganz laut.
#43 Athanasius 18:17:17 | Dienstag, 9. Januar 2007
@Dr. Otterbeck Weil leider Leute wie Sie die eigenen Reihen angreifen und einen Kompromiss mit LIberalsozialisten
anstreben. Wahrscheinlich halten Sie auch das Auftreten von Franco (Caudillo d’España) für integralistisch
falsch, dämlich, und sähen Sie lieber die Republikaner weiterhin an der Macht. Um von politischem Katholizismus
zu sprechen… Die sog. ‘Traditionalisten’, die stigmatisiert werden von der Presse, wollen nur Gerechtigkeit.
Egal ob in Demokratie, Alleinherrschaft, Monarchie usw. Es geht darum ob der Staat Rechte der Bürger
garantiert und die Religion, die wahre, fördert und schützt. Formen sind obsolet und nicht direkt wichtig.
Auch wenn ich persönlich die schweizer Direktdemokratie von früher bevorzuge, heisst das noch nicht,
dass jede Monarchie oder jede Alleinherrschaft schlecht ist. Leider verfehlen Sie diese Klarheit, die
Pius XI. lehrte, völlig.
#41 AthanasiusII 15:45:42 | Dienstag, 9. Januar 2007
Der protestantisch-freimaurerische Hass gegen Franco in unseren Ländern ist sehr klar. Warum? Lassen
wir den Briten Lloyd George ans Wort nachdem er gefragt wurde warum er Hitler so gütig und sympathisch
gegenüber stand während er General Franco doch so hasste: „because I always line up against the priests.“
(zu Virginia Cowley). Nazis, Kommunis, Liberalen, Protestanten und andere Lügner, Opfer ist die Wahrheit,
die aber trotzdem immer siegt.
#39 Agathenon † 14:30:14 | Dienstag, 9. Januar 2007
@ Shuca – vielleicht hilft es gegen die komischen Gedanken, und eventuell auch zum besseren Verständnis
der Demokratie, hier de.wikipedia.org/wiki/Aznar zu klicken. Al-Qâida hatte natürlich einen Grund, die
Anschläge in Madrid noch während der Amtszeit von José María Aznar -der sich für ein starkes Engagement
Spaniens im Irak eingesetzt hatte- und nicht erst nach dessen möglicher Abwahl zu verüben. Die Abwahl
selbst kann sich Aznar zu einem wesentlichen Teil auf die eigene Fahne schreiben, hatte er doch schon
unmittelbar nach den Anschlägen die ETA verdächtigt – und das, obwohl schon die Taktik der Anschläge
für jeden erkennbar in Richtung militanter Islamismus wiesen. Der modus operandi (Selbstmordanschlag,
multiple Angriffe auf die Zivilbevölkerung) war für die ETA völlig untypisch – und daß Aznar seinem
Kontrahenten Zapatero derart in die Hände spielen würde, konnten auch die Attentäter schwerlich voraussehen.
Denen das Verhältnis Basken/Spanier nebenbei bemerkt herzlich egal ist… Interessant finde ich noch
den Hinweis auf die Franco-nahe Stiftung im verlinkten Artikel. Immerhin beweist die Abwahl Aznars, daß
Faschismusnostalgie in Spanien für sich genommen noch keinen Wahlerfolg garantiert, was seinerseits für
eine verbreitet positive Haltung zur Demokratie spricht. Rein vorbeugend sei noch angemerkt, daß ich
weder Linker noch Islamist noch Baske noch Kirchenhasser bin (und auch nicht schwul, was zu erwähnen
hier nie schaden kann). Atentamente!
#38 Athanasius 12:51:59 | Dienstag, 9. Januar 2007
@Hoffnung In Spanien war man damals nicht arm, hatte man 1933 wie in der Sowjetrepublik Ukraine keinen
systematischen Hungersnot (-Tod), und die Katholische Kirche arbeitete – vor allem die Schwestern und
Brüder – unaufhörlich in der Versorgnung, medizinisch und in der Ernährung der Armen. Der Pöbel der
1936 bis 1939 Kloster vernichtete, war eine kleine Minderheit die von den Sowjets und der Regierung Léon
Blums mit modernsten Waffen versehen worden war und somit morden konnten. Die Bauern, Armen und Reiche
Bürger haben vielfach die Klöster und Kirchen beschützt, wurden aber dabei einfach niedergemäht weil
sie „mit der Bourgeoisie und den Reaktionären“ verschwört hätten. Die Behauptung die Kirche sei selber
Schuld, wird von der spanischen Bevölkerung nicht geteilt, nur von den lautstarken antiklerikalen Sozialisten
(heute Liberalsozialisten) die Nachfolger der Terroristen sind. Nicht umsonst haben alle Franco begrüsst
als den Befreier. Ich kenne Leute die damals ganz einfache Arbeiter waren, aber voll hinter ihm standen,
so wie – sagen sie – die ganze Arbeiter- und vor allem die Bauernschichten. Eine Minderheit der Kleinbourgeoisie
und ausländische Kommunisten haben als Liberale und Sozialisten gegen Franco gestritten, die meisten
Bürger aber für ihn. Die „Toleranten“ hier kramen nur FDJ- und Moskau-Parolen hervor. Was Blum und Stalin
sagten zu Guernica, ist mir Wurscht. Es geht um die historische Wahrheit. Und daran waren die nicht interessiert.
Der Volszorn wäre nicht gegen die Kirche ausgebroche,… … wenn die Kirche treu dem Evangelium aufgetreten
wäre. Selbst Luther wäre unter dieser Prämisse Mönch geblieben. Reiche Kirchen, arme Bevölkerung,
dass war immer schon recht explosiv. Da helfen auch die Ausnahmen nicht, die dann als „Armutszeugnis“
immer gern angeführt werden. Ich wage wieder einmal zu behaupten, dass der Islam in der „christlichen
Welt“ keine Chancen hätte wenn diese Welt jemals chrtistlich gewesen wäre. Statt einmal zum wahren Evangelium
Christi aufzubrechen möchten, die Tradis lieber die verbindlich katholische Staatsreligion. Sie halten
auch Lepanto für einen Sieg auf die Fürsprache Mariens, also nach gottes Willen. Aber keiner kommt auf
die Idee, dass an solchen Maßstäben gemessen die Islamische Welt zu dieser Zeit von Allah viel mehr
(vor allem die Türken) bedacht wurden. Die Modernisten wollen dagegen die Islamisten assimilieren indem
Sie eine universelle Religion konstruieren und letztendlich um den Verrat am Herrn auch nicht, wie die
„Tradis“ drumherum kommen. Es gibt nur den einen Weg, Jesus Christus, den einzigen Mittler zwischen uns
und dem Vater, wie die Schrift bezeugt. Keine Muttergottes, Himmelskönigin, Königin des Friedens, Königin
der Liebe etc… Alles Auswüchse von jemanden der die Christen ein wenig vom Weg abbringen möchte. Für
alle die sich gern mit allem möglichen Firlefanz umgeben und damit Ihr Glück zum Heil probieren: Es
ist uns kein anderer Name gegeben in dem Wir Rettung finden als den Namen des Sohnes Gottes, Jesus Christus!
#36 Athanasius 09:20:41 | Dienstag, 9. Januar 2007
@methusalix Für Ihre Erklärung der spanischen Geschichte, Obergruppenführer der FDJ, bedanke ich mich
herzlich bei Ihnen. Daß 1932 schon alle kirchliche Güter aus kirchlichem Eigentum in die Staatshand
übergegangen waren, und im Baskenland nationalistischer Klerus die Republikaner unterstützte, ist ja
nicht so wichtig. Es geht ja nur um Klassenkampf. Macht auch nichts. Weil Schwestern und Priester auf
große Güter wohnen, rechtfertigt das ja die Schlächtereien. Die Geistlichen sind ja Feinde des Volkes
und lassen die Familien auf der Strasse verrotten und aussterben, während sie selber dicke Gänse essen…
Nur wenn ein deutsches Bombardement gegen eine Republikanische Hochburg 250 Tote verursacht, dann steht
das in Ihrer Newsquelle L’Humanité. @GrafvonGalen: Ich kann Ihnen nicht völlig zustimmen. Warschau (1939),
Rotterdam (1940) und London (1940-1941) waren Beispiele von strategischem Terror gegen Bürger seitens
der Luftwaffe. Natürlich waren das im Vergleich zu Hamburg und Dresden usw. und die Angriffe der Briten
(die sich auch nicht davor scheuten nichtdeutsche Städte und Dörfer die militärisch in deutscher Hand
waren auszubomben) nur kleine Splitter. Aber doch. Auch die Luftwaffe trifft’s. Wie der Royal Air Force
noch mehr. In Spanien aber war die Luftwaffe hervorragend organisiert und beliebt, auch wenn ein zerbombtes
Republikanisches Dorf der Welt über L’Humanité und stalinistischen Korrespondenten ein anderes Bild
vermitteln wollte.
Wenn man manche Meldungen liest wird einem so richtig bewußt, welch tolle Leistung der linke mainstream
seit den späten 60ern vollbracht hat. Viele postings lesen sich wie Artikel aus der Prawda…
@Daniel Stöhr Daniel Stöhr: Sie sind ein Verleumder! Ich lasse mich von ihnen nicht als „mit dem braunen
Brett vor dem Kopf“ verleumden. Also anscheinend können Sie nicht lesen, ja nicht einmal bis drei zählen.
Extra für Sie noch einmal meine Aufzählung des Trio (bedeutet „drei“) Infernal: Athanasius: Recht Sulpicius:
@Deus_caritas_est (ein saudummer Nick) Graf von Galen: Für ein freies und heiliges Spanien Genau diese
drei, waren gemint, als ich das braune Brett vorm Kopf erwähnte. Sie haben nur ein rabenschwarzes, klerikal-katholisches
Brett vorm Kopf. Aber das ist schlimm genug! Suchen Sie sich einen anderen Beichtiger. Der kann sie von
Ihren Qualen erlösen. Und wieder einmal wäre der Beweis erbracht, dass es keine Zensur gibt. Nicht wahr,
Herr Panetta!
Sie sind ein Verleumder! Ich lasse mich von ihnen nicht als „mit dem braunen Brett vor dem Kopf“ verleumden.
Absolut erbärmlich, was Sie hier an Selbsgerechtigkeit und boshaften Verleumdungen von sich geben!
#31 methusalix † 00:24:39 | Dienstag, 9. Januar 2007
@mahner mahner: @ Methusalix wenn ich Sie recht verstehe, rechtfertigt Kapital- und Grundbesitz Alle Mittel,
auch Mord ? … Nein, sie verstehen mich (absichtlich, oder aus Unwissenheit?) falsch. Der römisch-katholische
Klerus in Spanien gehörte, neben seiner absoluten Vormachtstellung im Kulturbereich (Stichwort Zensur,
die Herr Panetta zu Recht so heftig beklagt, nur eben dort, wo es keine Zensur gibt) auch zu der finanzstarken
Oberschicht, die über den grössten Teil des gesamten Grundbesitzes in Spanien verfügte. Stellen Sie
sich vor, die Arbeitgeber (hier die Latifundienbesitzer, also auch der römisch-katholische Klerus) sorgen
dafür, dass alle diese Leute ein gutes Auskommen mit dem Einkommen haben. Sie müssen sich nicht sorgen,
dass die Familie übermorgen kein Dach mehr über dem Kopf hat, sie müssen sich nicht sorgen, dass die
Kinder morgen kein Frühstück und Mittagessen bekommen und wenn eines mal krank wird, sind die Arzt-
und Apothekerrechnungen vom Einkommen bezahlbar. Welchen Grund hätten diese Menschen gehabt, irgendjemanden
anzugreifen? Keinen. Die Verhältnisse waren aber nicht so und die Wut der Menschen auf diejenigen, die
diese himmelschreiend ungerechten Verhältnisse mit Macht aufrecht erhielten wuchs immer weiter an. Eines
Tages war diese Wut und Verzweiflung so gross, dass alles, was nur im mindesten mit der Ausbeuterin, der
römisch katholischen Kirche zu tun hatte (und Nonnenklöster haben sicher nicht zu den Ärmsten der Armen
gehört) angegriffen wurde.
@shua Ich habe so komische Gedanken . Kann mir einer helfen . … halten sie sich ein paar wochen von
weihrauch und messwein fern, dann wird es schon wieder werden :)3 o^/
Kommunistische Greuel nicht verschweigen! Es wird Zeit, daß das sonderbare Geschichtsbild, welches die
Marxisten und Neomarxisten unseren Kindern verordnet haben, korrigiert wird. Schluß mit Geschichtsfälschung
und Zensur!
Spanien Ich weiß nicht mehr weiter . Ich habe nicht viel Ahnung von Demokratie und wie das so allgemein
funktioniert . Mich beschäftigt seit langer Zeit eine Frage . Warum hat Al-Kaida die Bomben in Madrid
vor den Wahlen gezündet und nicht hinterher . Ich habe so komische Gedanken . Kann mir einer helfen .
Für ein freies und heiliges Spanien Herzlichen Dank an Franco, seine Soldaten und die Legion Condor,
daß diese dem Morden und der Mißhand- lung von Priestern und Ordensleuten ein Ende bereitet haben und
so Spanien vor dem gottlosen Kommunismus bewahrt haben. Guernica ist doch eine verklärte, unglaubwürdige
Propagandageschichte der Linken. Die deutsche Luftwaffe wurde im Gegensatz zur britischen nicht auf das
Morden von Zivilisten trainiert. Selbst im zweiten Weltkrieg scheute man hiervor zurück und ließ sich
nur widerwillig von den Engländern zu Vergeltungsangriffen zwingen. Die deutsche Luftwaffe besaß auch
gar nicht die Flugzeuge für ein strategisches Bombardement.
Deus caritas est: Nicht bei Dummen! Bei Revolutionen, Mord und Todschlag, Vergewaltigung usw. brauchen
wir zunächst ein demokratisch gewähltes Parlament. Sobald die Stimmen ausgezählt sind, zählen wir
dann die Toten, Masakrierten und Umgebrachten. Dann stimmen wir das „Te Deum“ an. Oh, d.c.e., denken sie
mal über ihre Übelkeit nach!! Alles andere erübrigt sich!
Diktatoren Nun der Diktator Stalin soll vor Wut über den Diktator Franco gekocht haben . Wie mir die
Leute in Spanien erzählt haben soll er nach 1945 die Westalliierten ermuntert haben ein Handelsembargo
gegen Spanien durchzusetzen . Die großzügige Solidarität der argentinischen Familie Peron hat es Spanien
ermöglicht diese Zeit der Drangsal zu überstehen. Wenn ich richtig gehört habe , dann haben die enormen
Weizenlieferungen Argentiniens Stalins Zorn bis zum Anschlag getrieben . Ich stelle mir mal vor Spanien
wäre komplett kommunistisch geworden und Stalin hätte die militärische Verfügungsgewalt über die
Straße von Gibraltar gehabt . Ich glaube die Amerikaner und die Briten hätten händeringend nach einem
Diktator wie Franco gesucht . Es ist wohl nicht alles so einfach , wie wir Schubladendemokraten uns die
Welt vorstellen .
Auf die Legion Condor stolz sein? …und „ein paar Bomben danebengefallen“? Hier zum Vergleich de.wikipedia.org/wiki/Gernika
ein Eintrag, der weder von Picasso noch von Kommunisten noch von mir stammt! Tendenziell Zustimmung zu
deus_caritas_est.
Recht brachten erst die deutschen und italienischen Kämpfer die die nationale Truppen von General Franco
(der übrigens der größte Teil der Bevölkerung hinter sich wußte, ab 1938 auch die meisten Sozialdemokraten
und ab dann auch die Baskischen Christdemokraten die zuvor – trotz Kirchenzerstörungen – die linke Republik
unterstützt hatten) unterstützten. Auf das Condor-Legion darf Deutschland stolz sein, auch wenn Kommunistensympathisanten
wie Picasso und Propagandafilme der Stalinisten über Guernicá anderes besagen. Wegen einiger verfehlten
Bomben auf das Stadtzentrum meines eigenen (nicht-deutschen) Heimatstädtchen, waren die Anglo-Amerikaner
im II. WK. auch noch keine Schuldigen per se. So auch Guernicá, Lagerstelle für republikanische Ammunitionszellen
und Hochburg der Anarchisten, nicht. Die Condor-Legion, darauf dürfen die Deutschen bis heute stolz sein.
Damals hat sogar England erkannt, daß Lieferungen an Franco letztendlich Stabilität, Friede, Gerechtigkeit
in Spanien fördern würden. So kam es 1976 zur Demokratie und zur Monarchie in Spanien. Aber die Roten
haben heute wieder – wegen der Apostasie – die Macht errungen. Dennoch galt damals (fortunae gratias?):
„Die Roten, sie wurden geschlagen im Angriff bei Tag und bei Nacht, die Fahne zum Siege getragen und dem
Volke der Frieden gebracht. (…) und die Freiheit muß Ziel unseres Kampfes sein Vorwärts Legionäre.“
Luftwaffe der Ehren. Damals noch. Anders als Warschau 1939.
@mahner Das heißt natürlich Schützengräben , aber es waren auch Gräber . Ich mußte dieses Kampflied
gegen Franco 10 Jahre ständig singen . Ich kann es heute noch . Es ist so schön und hat doch mit der
Wahrheit nichts zu tun .
@Methusalix Nun weiß ich auch warum der Minister für Staatssicherheit Erich Mielke in Spanien gegen
Franco gekämpft hat . Er konnte das Leid des von der katholischen Kirche unterdrückten spanischen Proletariats
nicht ertragen . Deine klassenkämpferischen Parolen erinnern mich an meine FDJ – Zeit in der DDR . Ich
kann sie alle singen . Spaniens Himmel breite deine Sterne über unsere Schützengräber aus …
Die Bösen hauen den Islam – also muß er gut sein!? … die Überschrift ist natürlich der gleiche Unfug
wie das falsche Automatismusmotto: Der Feind meines Feindes ist mein Freund! Die Uninnigkeit scheint sich
leider noch nicht bis zu Herrn „Hecker“ herumgesprochen zu haben. Deswegen als Auftakt seine relativierende
Ouvertüre – alltäglicher Unsinn im Zeitalter des Relativismus: „Dem Islam werden gerne Zwang und Gewalttätigkeiten
vorgehalten. Es wäre aber …“ Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Hecker beantwortet die Frage
nicht. Weil er die entscheidende Frage nicht stellte: Was haben ihrem Auftreten nach voneinander unabhängige
Dinge wie Islam, Französische Revolution, spanische Revolutionäre der 30er Jahre, uvm., ursächlich
gemein? Denselben Urheber: Satan. Das erklärt den Haß gegen das Kreuz. Das ist übermenschlich. Das
erklärt, warum es niemand mehr versteht im Zeitalter, wo ein beachtlicher Teil der Kirchenfürsten und
der ihnen nachlaufenden Lemminge offiziell den „Abschied vom Teufel“ feiern. Pater noster, qui es in caelis …
sed libera nos a malo.
Ich habe keine Ahnung, wo und wie sich ein spanischer Kleriker verfehlt haben soll. Dies mag sicher der
Fall gewesen sein, genauso wie es auch unsittlich lebende Päpste gab. Weil ich selbst aber nur ein armer
Mensch bin, bin ich weit davon, irgendwelche vorschnellen und selbstherrlichen Urteile zu fällen, wie
Sie, methusalix, sich das ganz offenbar zutrauen. Und natürlich: Wenn mir das Leben eines Priesters nicht
passt, dann darf ich Kirchen verwüsten, Priester und Nonnen ermorden, Sakrilegien begehen. Klar, warum
auch nicht !?
@ Methusalix wenn ich Sie recht verstehe, rechtfertigt Kapital- und Grundbesitz Alle Mittel, auch Mord ?
Dann muß ich mich als Sparer, Aktieninhaber und Häuselbesitzer ja richtigehend fürchten vor Ihnen.
Aber können Sie mir erklären was die armen Nonnen dafür konnten, die zu Tausenden geschändet wurden
bevor man sie erschoß? – auch gerechtfertigte Antwort auf Grundbesitz einiger Kleriker? – seltsames Un-
Rechtsverständnis
#10 methusalix † 20:25:36 | Montag, 8. Januar 2007
Hallo Herr Stöhr Daniel Stöhr: Statt den kirchenfeindlichen Parolen methusalix,… Warum kirchenfeindlich,
wenn man die Sünden der Kleriker verurteilt? Diese Sünden haben schliesslich die Katastrophe in Spanien
mit herbeigeführt: Spanien war von mehreren strukturellen Brüchen betroffen: die völlig unterprivilegierte
Stellung der Land- und Industriearbeiterschaft, die zum Teil radikale gesellschaftliche Umbrüche anstrebte
die Auseinandersetzung um das kulturelle Monopol der Katholischen Kirche… de.wikipedia.org/…her_B%C3%BCrgerkrieg
kann man auch dem Evangelium glauben: „…werdet ihr von allen Völkern gehaßt sein…“ Und was genau,
hat das jetzt mit dem Spanischen Bürgerkrieg zu tun? Ausser, dass die Sünden des Klerus totgeschwiegen
werden (aber das konnte der Evanglist beim besten Willen nicht wissen) und dass natürlich wieder auf
Ihre Lieblings-Gefühlsregung verwiesen wird: HASS! Also Jeus hätte Sie verbal links und rechts abgewatscht
weil er mit Hass überhaupt nix am Hut hatte. Im Gegenteil: „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst!“
Die Bibelstellen muss ich Ihnen wohl nicht zitieren. Ich nehme an, sogar Sie kennen die Bergpredigt, auch
wenn Sie herzlich wenig davon verinnerlicht haben, Herr Stöhr. Von Hass ist dort nicht die Rede. Ganz
im Gegenteil!
Statt den kirchenfeindlichen Parolen methusalix, kann man auch dem Evangelium glauben: „Als dann wird
man euch der Drangsal überliefern und euch töten; um meines Namens willen werdet ihr von allen Völkern
gehaßt sein. Dann werden viele zu Fall kommen, einander verraten und hassen. Falsche Propheten werden
in großer Zahl auftreten und viele irreführen. Weil die Gottlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe
bei den meisten erkalten.“ [Mt. 24, 9-12]
@Sirilo Sirilo: Warum… …eine solche Wut gegen die Kirche…? Daniel Stöhr: @Sirilo: Es ist der Hass.
Die Evangelien als historisch genaue Beschreibung? Da muss man schon sehr „gläubig“ sein, um wirklich
alle Fakten aus zu blenden, die dieses Bild des Hasses trüben könnten, das Herr Stöhr hier an die Wand
malt. Es gibt eine viel einfachere Erklärung, die aber Herrn Stöhr so gar nicht gefallen dürfte, weil
sie einen rationalen Grund für die Wut der Menschen liefert: Die dritte Säule dieser traditionellen
Machtstrukturen bildete die Katholische Kirche Spaniens. Ihre im Vergleich zum restlichen Europa sehr
weitreichenden Vorrechte wollte sie von Säkularisierungstendenzen unangetastet wissen. Dabei ging es
auch um erhebliche Besitztümer, denn die Mitglieder des Hohen Klerus gehörten zu den größten Grundbesitzern
des Landes und den einflussreichsten Personen im Bankensektor. de.wikipedia.org/…e_Spanische_Republik
Auf gut Deutsch: die Oberschichten und dazu gehörte der Klerus, sahnte ab und für den grossen Rest des
Volkes blieb bittere Armut übrig. Es war die himmelschreiende Ungerechtigkeit, die das Volk so wütend
werden liess. Dies gehört zu den himmelschreienden Sünden: Arbeitern ihren gerechten Lohn vorenthalten.
Das hat die katholische Kirche in Spanien getan. PS: Warum ist Ihr erster Gedanke Hass, Herr Stöhr? Hassen
Sie selbst so abgrundtief, dass Sie bei allen anderen, deren Handeln Ihnen nicht passt, gleich tiefen
Hass als Auslöser annehmen müssen? Ist ein Reflex bei Ihnen?
islam ist nicht koscher Fals die islamisten hier an die macht kommen wird das für die kirche zehnmal
schlimmer als die drangsaleien der republikanischen garden. Ich verstehe nicht warum Kreuz.net als katholische
seite (!!!) immer eine apologetische appeasement politik für den Islam betreibt? Islam ist wohl gefährlichste
ideologie die es zurzeiz gibt. Hier mal ein paar infos www.antijihad.org/information.html und auf deutsch: www.buergerbewegungen.de/
Volkszorn Ich verstehe das nicht . Hat noch keiner was von Stalins – Kommunistischer Internationale gehört ?
Ich empfehle das Schwarzbuch des Kommunismus .
@Gotthard:Danke für… die ausgiebige Schilderung. War der gleiche soziale, neidvolle und brutale Pöbel
wie im geschilderten Artikel in Spanien und bei der Französischen Revolution.
Sehr richtig! Immer wieder wird vergessen, oder unter den berühmten Teppich gekehrt, was sich bei uns,
allein in Mitteleuropa schon alles abgespielt hat. Geschweige denn, was wir der ganzen Welt mit der Kollonialisierung
angetan haben. Aber wir sind so mächtig, uns mit der Bildzeitung zu bilden. Die Arabs können ja nicht
mal lesen. Nein? Ja die haben doch keine Zeitung! Keine Ahnung.
Vorbild: Vierter Kreuzzug? Der flüchtige Kaiser wurde gefasst, anschließend erst geblendet, dann getötet.
Die Kreuzfahrer hatten erneut die Kontrolle über die Stadt. Es begann eine drei Tage andauernde Plünderungswelle,
bei der viele Einwohner misshandelt, vergewaltigt oder getötet wurden. Jahrhunderte alte Kunstschätze
wurden geraubt, wertvolle Ikonen und Mosaike zerstört sowie dutzende Reliquien aller Art entwendet und
in Folge dessen über ganz Europa zerstreut. So berichtet der Ritter und Augenzeuge Robert de Clari über
die Erstürmung des alten Kaiserpalastes am Bukoleon-Hafen von der Reliquienkapelle der byzantinischen
Herrscher: Selbst die Türangel und Riegel „waren hier aus Silber, und dann gab es da keine Säule, die
nicht aus Jaspis oder Porphyr oder aus reichen Edelsteinen war. In dieser Kapelle fand man ganz reiche
Reliquien, denn man fand da zwei Stücke vom wahren Kreuz Christi, so groß wie das Bein eines Mannes
und ungefähr so lang wie ein halber Klafter, … auch das Eisen der Lanze, mit der unser Herr in die
Seite gestochen wurde, zwei Nägel, die durch die Mitte seiner Hände und die Mitte seiner Füße geschlagen
wurden, die Tunika, die er trug und die von ihm genommen wurde, als sie ihn auf den Kalvarienberg führten
und … die gesegnete Krone, mit der er gekrönt worden ist“ (siehe Dornenkrone und Kreuz Christi). Im
Gegensatz zu den Franken, die wahllos Goldschmuck zusammenrafften und einschmolzen, schickten die Venezianer
Suchtrupps aus Kunstexperten durch die Stadt, die die wertvollsten Gegen