Ein einfacher Rentner bittet den Bischof von Fulda der verwaisten Pfarrei Schwarzbach ihren vertriebenen Pfarrer, Pater Lorenz Pfaffenhuber, wieder zurückzugeben.
Plakat auf den Stufen des Fuldaer Doms
(kreuz.net, Fulda) „Die Rhön ist schön, doch leider muß ich gehn“.
Diese Worte unseres scheidenden
Pfarrers Lorenz Pfaffenhuber SJM haben uns tief ins Herz getroffen.
Ich bin Rentner und habe Kinder und
Enkel im Ort.
Was sich in Schwarzbach um unseren Pfarrer abspielt, schreit zum Himmel.
Wie kann ein
Bischof, der uns ein guter Oberhirte sein soll, junge dynamische und fromme Priester, die ihren Dienst
streng nach den Vorgaben unserer Heiligen Kirche – Katechismus, Ausgabe 2002 – und den Anweisungen unseres
Heiligen Vaters versehen, ohne einleuchtenden Grund verbannen?
Die Fuldaer Gläubigen demonstrierten bereits dreimal vor dem Dom
Vor nicht allzu langer Zeit wurden Priester
kraft staatlicher Diktatur eliminiert.
Wenn unsere Bischöfe weiter dem Zeitgeist nachgeben, werden Unmoral
und Gewaltbereitschaft unserer jungen Generation weiter zunehmen. Denn Gebote und Sünde gibt es nicht
mehr.
Wo sollen denn dann die Priesterberufe herkommen?
Ich möchte Ihnen noch eine kleine ironisch-heitere
Anekdote erzählen. Sie steht im Buch „Heiteres rund um den Kirchturm“ von Leonie Höhren, 1989.
Da heißt
es im Wortlaut:
„Der Bischof von Fulda ist gestorben und steht an der Himmelstür. ‘Wer bist du?’ – fragt
ihn Petrus. ‘Der Bischof von Fulda.’ ‘Fulda? noch nie gehört, wo liegt das denn?’ ‘In Deutschland. Das
ist dort, wo immer die Deutsche Bischofskonferenz tagt.’ ‘Was es nicht alles gibt!’ – sagt Petrus erstaunt:
‘Da muß ich doch mal den Heiligen Geist anrufen.’ Er nimmt das Telefon, wählt die Nummer und sagt: ‘Da
ist ein Mann, der behauptet, er sei der Bischof von Fulda: Gibt’s das?’ ‘Fulda’ – tönt es aus dem Hörer
zurück: ‘Dort bin ich bestimmt noch nie gewesen!’“
Wir beten inständig zum Heiligen Geist, damit er
unseren Bischof erleuchte und unseren Pfarrer Lorenz Pfaffenhuber wieder zurückholt.
Wir werden weiter
hoffen und beten und auf die Fürsprache unserer lieben Gottesmutter Maria vom Berge Karmel – der Patronin
unserer Pfarrgemeinde vertrauen.
Sie wird uns sicher helfen. Unser Bischof möge das Seine dazutun.
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58 Lesermeinungen
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#58 Pünktchen 16:22:16 | Montag, 18. Dezember 2006
Liebe Gemeinde von Schwarzbach! Ihr müßt die glaubenszersetzenden und gemeindefeindlichen Aktivitäten
Eures Bischofs nicht auch finanzieren. Ihr könnt die Kirchensteuer umwidmen! Näheres dazu hier www.kreuz.net/article.4390.html
und hier www.kreuz.net/article.4390. html! ?:) :)3
#57 No Comment 17:29:56 | Freitag, 8. Dezember 2006
FÜR DIE REDAKTION HINZUGEFÜGT!!! FREAKS, versucht doch mal, etwas mehr über das übergeordnete Prinzip
zu recherchieren, dem diese Bistumsreformen folgen: Statt „Diözesanbehörde“ künftiges Leitbild „Diocese
GmbH + Co. KG“??
Häresievorwürfe Immer wird es Menschen geben, die anderer Meinung sind, auch in Fragen des Glaubens.
Das ist aber noch lange keine Irrlehre und auch für Theologen gelten hier keine anderen Massstäbe. Häresie
ist eine Meinungsäusserung nur dann, wenn sie vorsätzlich und überlegt gegen einen konkreten Glaubensgegenstand
vorgetragen wird und das in der Absicht geschieht, sich gegen die Lehre der Kirche zu wenden. Nicht jede
Meinungsäusserung, die vom Katechismus abweicht, ist gleich eine Häresie. Anders verhält es sich aber
hier: Drei Ordenspriester werden von ihren Aufgaben entpflichtet. Nicht, dass dies dem Bischöf nicht
zustünde. Er hätte dies noch nicht einmal begründen müssen. Da aber Begründungen vorgetragen worden
sind, ist es zulässig, diese auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu prüfen: 1) fehlende Einordnung in die
Pastoral des Bistums; 2) Veröffentlichung bischöflicher Privatbriefe; 3) nicht zeitgemässe Kommunionkatechese;
4) Angst machende Theologie; 5) nicht mitteilbares Wissen. Bislang ergab die Diskussion zu diesem Thema,
dass Zweifel an den Begründungen bestehen. Die Punkte 2-5 sind wohl Auslegungssache, aber Punkt 1 zeigt
eine Richtung: Wer sich nicht an die Marschrichtung hält, ist jetzt als Seelsorger in Fulda unerwünscht.
Damit ist noch nicht gesagt, dass die SJM-Priester Musterknaben sind; die Bistumsleitung aber auch nicht!
Der Bischof brauchte die Entlassung nicht begründen; da er es tun liess, müsste es aber schon wahr sein.
Und dann die Frage, wie man miteinander umge…
gut zu wissen Wie kann ein Bischof, der uns ein guter Oberhirte sein soll, junge dynamische und fromme
Priester, die ihren Dienst streng nach den Vorgaben unserer Heiligen Kirche – Katechismus, Ausgabe 2002 –
und den Anweisungen unseres Heiligen Vaters versehen, ohne einleuchtenden Grund verbannen? es ist sehr
schön zu sehen, dass in der Rhön selbst „einfache Rentner“ den Katechismus zu Hause haben – Ausgabe
2002 selbstverständlich. Es ist gut zu wissen, dass in der Rhön „einfache Rentner“ die Anweisungen des
Papstes für die Arbeit der Priester ins Detail kennen…
#52 Udalricus 12:37:18 | Freitag, 8. Dezember 2006
eine neue Kirche Soweit ich das jetzt aufgrund einiger Berichte von verschiedenen Seiten überblicke,
scheint sich hier in der Tat ein Schisma anzubahnen, aus der eine „rhönisch-katholische Kirche“ hervorzugehen
droht, mit Patriarch Algermissen an der Spitze. Vielleicht gibt sich ja doch eine Kooperation mit der
römischen Kirche, zumindest in Form von ökumenischen Kontakten und Gesprächen? Oder will die „rhönisch-katholische
Kirche“ keinen Dialog mit anderen Glaubensgemeinschaften?
Wahrheit @Kommunistenzeitung Meiner Ansicht nach handelte Bischof Algermissen zurecht nachdem ihm Pater
Pfaffenhuber einen Brief geschrieben hatte. Darin steht, dass nach Auffassung von P. Pfaffenhuber nahezu
alle Mitarbeiter des Seelsorgeamtes sich außerhalb der Lehre der kath. Kirche befinden würden und er
(der Pater) kein Vertrauen mehr zum Generalvikariat habe. M.E. ist dies ganz allein ein Entlassungsgrund.
Was blieb denn dem Bischof anderes übrig, wenn P. Pfaffenhuber zugleich den Bischof in seinem „Wächteramt“
auffordert einzugreifen. Wie wärs, die Glaubenszerstörer zu entlassen und nicht die Verteidiger des
Glaubens. Abgesehen davon, ob Pater Pfaffenhuber- wenn er denn einen Brief geschrieben hat- dies so ausgedrückt
hätte! Aber Algermissen unterstützt nun lieber Häretiker um den Zerstörungsprozeß der Kirche voranzutreiben!
#50 Pünktchen 11:02:12 | Freitag, 8. Dezember 2006
Karl-Peter Wenn ich das lese, dann erhärten sich leider die schlimmsten Befürchtungen zur Glaubenstreue
und Orthodoxie der Herren im Generalvikariat. Es handelt sich hier in Fulda um eine „Revolution von oben“
und es bestätigt sich mal wieder: Niemand ist intoleranter als der erfolgreiche Revolutionär!
#49 Karl-Peter 10:54:34 | Freitag, 8. Dezember 2006
Lehre der Kirche? – Kritik des Herrn B. aus dem Fuldaer Generalvikariat Aus dem Kommunionbuch von Sr.
Barbara Haid: „… Jesus opfert sich erneut für uns in jeder heiligen Messe!“ (S. 12) Kommentar des Herrn
B. aus dem Generalvikariat: „Ist als theologische Aussage falsch.“ Aus dem Kommunionbuch von Sr. Barbara
Haid: „Sakramente als Brunnen für die Gnadengeschenke!“ (S. 17) Kommentar des Herrn B. aus dem Generalvikariat:
„ist eine höchst zweifelhafte vorkonziliare Form der Darstellung.“ Aus dem Kommunionbuch von Sr. Barbara
Haid: „Der liebe Gott … sieht dich immer!“ (S. 23) Kommentar des Herrn B. aus dem Generalvikariat: „Darf
eine solche ‘Drohung’ heute noch vermittelt werden?“
@prawda Nur zur Orientierung: Die „Lehre der Kirche“, an der sich die Kommunionvorbereitung zu orientieren
hat, findet sich im Katechismus der Katholischen Kirche. Ob sie sich auch im Generalvikariat in Fulda
findet, ist anhand dessen zu prüfen. Ferner zur Orientierung: Selbstverständlich handelt es sich bei
der Heiligen Messe nach dem Katechismus um ein Opfer. Die gegenteilige Ansicht ist eine sektiererische
Privatmeinung. Oder haben wir jetzt etwa zwei Kirchen, so dass es die „Lehre der römischen Kirche“ gibt
und die der „rhönischen Kirche“ ?:) Das ist zweifellos ein Schisma.
@ fidei defensorem na genauso wie ihr namensvetter heinrich viii. weil sie uns den spiegel vors gesicht
halten, und wer will schon die eigene unzulänglichkeit täglich vor augen gehalten haben. die schamlosigkeit
der täglichen angriffe auf die felsen in der brandung ist gigantisch. aber jenes bild des kirchenschiffs
zwischen den beiden säulen der eucharistie und mariens bestärkt mich im glauben an christi wort: und
die mächte der hölle werden die kirche nicht überwinden.
@ Fidei Defensor Jetzt gehts aber los!!!! Jetzt werden die Patres auch noch in den Heiligenstand eroben?
Sollten die nächsten Platen am morgigen Samstag vor dem Dom dann nicht „Zeigen Sie Herz, Herr Bischof!“,
sondern „Santo subito“ lauten? Ihre Aussage ist wohl jenseits von gut und böse, Fidei Defensor!
#44 Karl-Peter 00:00:04 | Freitag, 8. Dezember 2006
@prawda Bei Ihnen geht jetzt auch einiges durcheinander. Sie haben sich gerade widersprochen. Also dann
erstmal ausschlafen! Eventuell diskutieren wir morgen weiter! Gute Nacht!
#43 prawda 23:53:57 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
zu Lehren der Kirche hier: Gemeint hat der Pater hier die Lehren, die dem Katechismus zu entnehmen sind.
Er ist dabei der Auffassung, dass sich das gesamte Seelsorgeamt irren würde, nur er nicht … aber ich
bin jetzt müde Gute Nacht
#41 prawda 23:33:57 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@Karl-peter …wenn er (gemeint ist Herr B. vom GV Fulda) jedoch diese Lehren der Kirche nicht aus Unkenntnis,
sondern aus Überzeugung ablehnen sollte, hat er sich damit aus der Kirche ausgeschlossen. Dies wäre
umso bedauerlicher, als er als Verantwortlicher der Gemeindekatechese die Verbreitung von Irrtümern befördern
und verursachen würde. In diesem Fall wäre eindeutig der Diözesanbischjof in seinem Wächteramt gefordert.
… Die Art und Ungenauigkeit der Kritik lassen vermuten, dass es in erster Linie darum geht, eine solide
an der Lehre der Kirche orientierte Kommunionvorbereitung zu verhindern. Gleichzeitig zeigen B. Äußerungen
zur Heiligen Messe und ihrem Opfercharakter und zum Priestertm, dass B. selbst in diesen und anderen wesentlichen
Punkten wahrscheinlich nicht mehr auf dem Boden der Lehre der Kirche steht. Es verwundert, dass dies seinen
„Mitrezensenten“ (Anm. von Prawda: es sind noch 3 und der Leiter des Seelsorgeamtes im Ursprungsschreiben)
entgangen ist.
Reine Spekulation prawda schrieb: Mittlerweile ist dies nach meiner Einschätzung ganz anders. Aha, vor
einigen Wochen noch schien die Entscheidung des Bischofs für die meisten Gläubigen nicht nachvollziehbar,
aber jetzt soll das alles auf einmal ganz anders sein. Wie soll es denn zu diesem plötzlichen Sinneswandel
der Gläubigen gekommen sein? Und was ihren „gruppendynamischen Prozess“ betrifft, denke ich, können
sie den RHönern durchaus etwas mehr Mündigkeit und eigenständiges Urteilsvermögen zutrauen.
#38 prawda 23:18:04 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@ Karl-Peter Sehr aufmerksam – danke! natürlich kann ich das. Ich habe es hier bereits neben der „Betroffenen“
auch jedem anderen angeboten: Soll ich die Briefe wörtlich wiedergeben oder kann ich karl-peter den Schriftsatz
in Kopie und mit Unterschrift des Paters zukommen lassen? Es sind, wie bereits gesagt Inhalte, die von
dem damaligen Pfarrer selbst veröffentlicht wurden. Es sind deshalb keine vertraulichen Informationen
mehr, wenngleich der Bischof, so kann ich mir seine Haltung nur erklären, seinerseits die Briefe als
persönliche Schreiben ansieht, was ihm m.E. nach sehr hoch anzurechnen ist. Zur Info Karl-peter. Es sind
insgesamt 5 Din A 4 seiten, wobei drei Seiten von der Schriftart sehr eng beschrieben sind.
#37 Seefeldt 23:17:56 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Ein blöder „Witz“ Den Heiligen Geist behaupten zu lassen, er sei nie in Fulda gewesen, ist ein absolut
blöder „Witz“ – war Fulda doch der Lieblingsort des heiligen Bonifatius, ist dessen Begräbnisstätte,
und war Fulda doch auch der Sitz Erzbischof Dybas, seinerzeit der mit Abstand beste Bischof der Diözesankirche.
#35 prawda 23:08:47 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@toby Es ist und war nicht die große Mehrheit für die SJM Priester! Es stimmt, dass ein gruppendynamischer
Prozess zunächst viele mobilisiert hat sich für den Pfarrer auszusprechen, da die Entscheidung des Bischofs
nicht für jeden sofort nachvollziehbar war. Mittlerweile ist dies nach meiner Einschätzung ganz anders.
Es ist außerdem sehr gefährlich sich ausschließlich nach den Befindlichkeiten von ggf. vorhandenen
Mehrheiten zu richten. Dies führte schon häufiger zu Fehlbeurteilungen mit fatalen, zum Teil menschenverachtenden
Entwicklungen. Besonders die katholische Kirche hält seit Jahrhunderten nicht an diesem Prinzip fest.
Es wäre auch schlimm, denn im Hinblick auf die globalen gesellschaftlichen Entwicklungen würde dies
die Kirche in den Ruin führen.
#34 Karl-Peter 23:06:40 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
prawda Ihr Zitat: „Darin steht, dass nach Auffassung von P. Pfaffenhuber nahezu alle Mitarbeiter des Seelsorgeamtes
sich außerhalb der Lehre der kath. Kirche befinden würden und er (der Pater) kein Vertrauen mehr zum
Generalvikariat habe.“ Wie kommen Sie denn zu solchen Aussagen, prawda? Können Sie diese Ihre Zitation
belegen?
Selektive Wahrnehmung von prawda @ prawda Komisch ist doch nur, dass die überwiegende Mehrheit der Gläubigen
in den betroffenen Gemeinden das alles ganz anders sieht als Sie! Die SJM-Patres haben einen guten Job
gemacht. Wenn sie wirklich so unmöglich wären, wie Sie es hier darzustellen versuchen, hätten die Gläubigen
längst mit den Füßen abgestimmt. Schauen Sie sich doch lieber gewisse „pastorale Musterpfarreien“ wie
beispielsweise St. Joseph in Fulda an, eine der Lieblingspfarreien des Bischofs. Dort sind die alteingesessenen
Gläubigen dem „Guru“ Sektenpfarrer Rauch in Scharen davon gelaufen. Hier gibt es wirkliche Probleme und
viel Verwirrung unter den Leuten. Aber das nimmt man im Generavikariat und im Bischofshaus nicht zur Kenntnis.
Im Gegenteil: Pfarrer Rauch darf noch als Sprachrohr des Bischofs fungieren mit massiven Vorwürfen gegen
die SJM-Patres, die nachweislich falsch sind! Wo bleibt hier die Gerechtigkeit?
#29 prawda 22:17:22 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@ Karl-Peter Zur Klarstellung: Prawda ist der Auffassung, dass man mit Karl-Peter auch sachlich diskutieren
kann. Ich glaube, sie hatten mich richtig verstanden. Die Gründe für die gerechtfertigte Entlassung
habe ich bereits hier genannt.( siehe kreuz.net: „Auch ein Dekanat prostituiert sich“ prawda: 16.11.2006,
21.13 Uhr) Es ist kein Vertrösten von Karl-peter in die Zukunft gemeint. Meiner Ansicht nach handelte
Bischof Algermissen zurecht nachdem ihm Pater Pfaffenhuber einen Brief geschrieben hatte. Darin steht,
dass nach Auffassung von P. Pfaffenhuber nahezu alle Mitarbeiter des Seelsorgeamtes sich außerhalb der
Lehre der kath. Kirche befinden würden und er (der Pater) kein Vertrauen mehr zum Generalvikariat habe.
M.E. ist dies ganz allein ein Entlassungsgrund. Was blieb denn dem Bischof anderes übrig, wenn P. Pfaffenhuber
zugleich den Bischof in seinem „Wächteramt“ auffordert einzugreifen. Ohne weitere Gründe zu kennen,
die ggf. auch vorhanden sein könnten, ist die Entscheidung, insbesondere bei der Vorgeschichte der SJM
Pater absolut nachvollziehbar. Ohne Grund, ohne Schuld, weggejagt, vertrieben, pp. Diese Worte sind doch
völlig unpassend. Warum hat sich denn Pater Hönisch im Vorfeld der jüngsten Auseinandersetzung schon
entschuldigen müssen. Wieviel Ärger soll denn ein Bischof ertragen? Warum haben denn die Jesuiten P.
Hönisch entlassen? Ist denn die Berichterstattung von kreuz.net nicht die Sprache der Spaltung? Wo bleiben
die Inhalte der 10 Gebote oder der Seligpreisungen?
#28 Karl-Peter 21:50:12 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@prawda Ich wollte ihnen persönlich auf keinen Fall absprechen, dass mit ihnen eine sachliche auseinandersetzung
nicht möglich ist. Also sprechen Sie mir ab, daß mit mir eine sachliche Auseinandersetzung möglich
ist.
#26 Burgorus 21:14:02 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@Prawda Prawda hat geschrieben: Karl Peter, vielleicht verstehen sie zu einem späteren zeitpunkt die
entscheidung des Bischofs. Ist doch immer dieselbe Masche. Sie wollen einfach Ihr Gegenüber für dumm
verkaufen („Karl Peter versteht halt noch nicht“). In Wirklichkeit fehlen Ihnen die Argumente. Kann man
auch von einem nicht erwarten, der deutsch in der englischen Rechtschreibung schreibt, wo nur die Namen
groß geschrieben werden. Mal wieder was durcheinandergebracht!
#24 prawda 21:03:51 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@ karl peter Prawda ist kein bischöfliches presseorgan, sondern eine temporäre erscheinung in kreuz.net,
die dem hier zu lesenden, größtenteils als unsinn zu bezeichnenden inhalt, etwas entgegen gesetzt hat.
Prawda wird in den nächsten Wochen hier und da vielleicht noch einen kommentar veröffentlichen. Aber
dann ist prawda hier nicht mehr zu finden. Karl Peter, vielleicht verstehen sie zu einem späteren zeitpunkt
die entscheidung des Bischofs. Ich wollte ihnen persönlich auf keinen Fall absprechen, dass mit ihnen
eine sachliche auseinandersetzung nicht möglich ist.
#23 Karl-Peter 20:37:56 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
prawda und Genossen „Bischof Algermissen war gut beraten sich nicht unmittelbar mit diesen Gremien auseinander
zu setzen, weil eine sachliche Diskussion kaum möglich war.“ Eine diskriminierende Unterstellung gegenüber
den Diskussionspartnern aus der Rhön! Stammt diese Unterstellung vom Bischof oder von seinen Beratern?
„Er ist Bischof von 300 Pfarreien und kann nicht jede Entscheidung persönlich darlegen.“ Wenn drei Priester
ohne Darlegung authentischer Gründe entlassen werden, bedarf dies notwendigerweise der Erklärung durch
den Urheber der Entscheidung! „Auch die Plattform kreuz.net wird zum Glück wohl kaum die Möglichkeit
haben in Bischof Algermissen einen Gesprächspartner zu finden.“ Solange kreuz.net im bischöflichen Presseorgan
prawda samt Genossen eifrige Gesprächspartner findet, sollte sich der Chef nicht zieren, auch in kreuz.net
Rede und Antwort zu stehen. Es würde sich herausstellen, ob seine Argumente tragfähig sind. Aber der
Bischof hat Angst zu unterliegen! Bei kreuz.net kommt es nicht auf Rang und Namen, Titel und Posten, sondern
auf die Sache an! Nur Mut!
#22 prawda 20:11:20 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@ petrusII und dem rest Im Gegensatz zu P. Andreas Hönisch war Bischof Algermissen gut beraten sich nicht
unmittelbar mit diesen Gremien auseinander zu setzen, weil eine sachliche Diskussion kaum möglich war.
Er ist Bischof von 300 Pfarreien und kann nicht jede Entscheidung persönlich darlegen. Das ist völliger
Unsinn!!! Auch die Plattform kreuz.net wird zum Glück wohl kaum die Möglichkeit haben in Bischof Algermissen
einen Gesprächspartner zu finden. SJM Oberer Hönisch ließ sich auf dieses Niveau herab und gab kreuz.net
am 10.Okt.2005 ein Interview, das unter dem Titel „Innerlich bin ich ganz und gar Jesuit“ veröffentlicht
wurde. Besonders legt er in diesem Interview Wert darauf, dass er „gegen seinen Willen bei den Jesuiten
entlassen wurde“!!! Auch er wurde, wahrscheinlich völlig grundlos, weggejagt. Das Ergebnis seiner Führungsqualitäten
ist auf der SJM-Homepage nachzulesen: Klarstellungen und die Distanzierung von böse gemeinten E-mails.
kreuz.net und die Gegner der richtigen Entscheidung des Bischofs mit ihren Aktionen schaden dem SJM Orden
in hohem Maße. Das hat offensichtlich selbst P. Hönisch nun erkannt. Der Orden steht mit dem Rücken
an der Wand.
Die berechtigte Frage eines Rentners, auf die es bislang keine zufriedenstellende Antwort gibt. Was sich
in Schwarzbach um unseren Pfarrer abspielt, schreit zum Himmel. Wie kann ein Bischof, der uns ein guter
Oberhirte sein soll, junge dynamische und fromme Priester, die ihren Dienst streng nach den Vorgaben unserer
Heiligen Kirche – Katechismus, Ausgabe 2002 – und den Anweisungen unseres Heiligen Vaters versehen, ohne
einleuchtenden Grund verbannen?
#20 laikos 19:43:44 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Danke Danke für diesen Witz . Der Mann hat natürlich recht. Die Sünde haben die Ultraneoliberalmodernisten
endgültig abgeschafft. Daher es die Sünde nicht mer gibt hat man auch die Hölle und das Fegefeuer abgeschafft.
Das bedeutet das die ganze Welt und alle Menschen perfekt sind, da ja keiner mehr sündigen kann. Wir
leben jetzt schon im Paradies. Man braucht nur die Zeitung aufzuschlagen und schon kommt man drauf das
ja eh alle Diktatoren, Massenmörder, Kinderschänder, … gut sind. Die Sündigen ja auch nicht und sie
kommen genau so in den Himmel wie die Heiligen. Das war ein kleiner Ausschnitt in das Freimaurerdenken
eines Ultra-Hardcore-Neo-Liberal-Modernisten. Das Wort sollte ich mir patentieren lassen. Dann kann ich
es kreuz.net verkaufen
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer Die Sachlage hat sich für die Schwarzbacher etc. seit Ende Oktober
völlig verändert, als der Rausschmiss der Patres bekannt wurde. Davon konnte im Sommer beim Patronatsfest
noch niemand etwas ahnen. Übrigens war es kreuz.net, das als erstes Medium über die Kündigung des Vertrages
zwischen dem Bistum Fulda und den SJM berichtet hatte. Das merkt der hr4-Journalist Chrisoph Käppeler
an unter christoph-kaeppeler.de/…nov02/2006nov02.html
#18 prawda 18:48:38 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@PetrusII Lösung des Problems ??? Bischof Algermissen hat bereits zumindest in Schwarzbach anlässlich
des Patronatsfestes einen Gottesdienst gehalten. Die Kirche war überfüllt und anschließend wurde bei
sommerlichen Temperaturen ein Pfarrfest gefeiert. Bischof Algermissen blieb nach dem Gottesdienst noch
eine ganze Weile bei den Feierlichkeiten, hielt noch kurz eine kleine Ansprache und gesellte sich anschließend
unter die Gäste. Völlig ungezwungen zeigte er sich auch offen für persönliche Gespräche. Ich denke
viele waren begeistert vom Gottesdienst, der Eucharistiefeier und der Predigt des Bischofs. Im übrigen
kann man Bischof Algermissen häufig auch bei Veranstaltungen des Bistums in Fulda unmittelbar antreffen:
z.B. Bonifatiusfest, Weltjugendtag, Fronleichnam, usw. Im Dom werden die Pontifikalämter regelmäßig
in der lokalen Presse angekündigt. Wenn’s ihnen jetzt hoffentlich weiter hilft und das mir nicht erklärliche
Problem löst, soll’s recht sein. Manchmal hält der Bischof auch ohne Ankündigung einen Gottesdienst
im Dom. Das würde sozusagen für sie überraschend zur Problemüberwindung führen.
#15 Lauschi 17:55:30 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@ prawda Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Schon geschehen sjm-congregation.org/…ngen-email-fulda.htm. Es stimmt. Die SJM haben nie gegen Bischof Agermissen polemisiert. Wenn man es buchstabengetreu interpretiert… Bin gespannt, wann mal jemand P.Andreas Hönisch SJM erklärt, daß es „Servi Jesu et Mariae“ (=Plural!)
heißt…?
#14 PetrusII 17:54:31 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@Bischof von Fulda Wenn der Bischof von Fulda guten Willens ist, gibt es nur eine Lösung dieses Problems.
Der Bischof soll in diese Pfarreien gehen und die Sonntagsliturgie halten. Selbst der Hl. Papst Pius X
ist oft einfach zu den Pfarreien gefahren und hat sich zum Beispiel in den Beichtstuhl gesetzt und Beicht
gehört. Er hat auch die Christenlehre angeordnet, und diese auch überprüft… Einmal besuchte er zur
angeordneten Sonntagszeit eine Pfarrei und wunderte sich, dass die Kirche leer war. Er liess die Glocken
läuten, und hielt selber die Christenlehre. Als nach einiger Zeit der Priester in die Kirche schaute
und wissen wollte was da drinnen los sei entgegnete ihm der Hl. Papst Pius X vor allen versammelten Gläubigen:
Ah da kommt ja der Herr Pfarrer…Deswegen: Fühlen Sie sich ohne jegliche Schuld, so gehen Sie in diese
Pfarreien. o^/
#13 Pünktchen 17:54:15 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Tatsächlich fragt man sich, warum der Modernismus unbedingt „erzwungen“ und mit aller (kirchenrechtlichen
Amtsvoll-)Macht exekutiert werden muß. Anderswo www.kreuz.net/article.4330.html können Modernisten ganz
anders, warum nicht auch in Fulda? Es stimmt schon: Niemand ist intoleranter als erfolgreiche Revolutionäre!
Das Verhalten des Bischofs ist peinlich, und nicht der Brief des Rentners. Es ist absolut lächerlich.
Da lässt sich der Bischof von einer Polizeistreife „beschützen“, weil Gläubige vor dem Dom beten und
ihn um ein Gespräch bitten. Bis heute gibt es keine Reaktion des Bischofs. Der Mann ist eiskalt. Er verschanzt
sich. Auf welchem Planeten leben wir denn?
#11 prawda 17:35:42 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@ sjm Ich wollte mich eigentlich auf dieser Plattform auch nicht mehr blicken lassen … weil’s nicht
mehr nötig war und weil man es eigentlich nicht nötig hat, sich auf ein so niedriges Niveau herunter
zu lassen. Aber dieser Artikel ist ja wirklich Klasse. Am besten man richtet eine Verlinkung zur SJM-Homepage
ein. Die lustigen Bilder mit den Pfadfindern und den ansprechenden Illustrationen der SJM Lektüren dazu
und man könnte sich direkt bei SJM.org informieren.
#10 Lauschi 17:27:34 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@ Didymus-Zwilling ?:) Wie viele Rentner gibt es eigentlich in den drei Rhönpfarreien? Bei bisher (wenn
ich mich nicht verzählt habe) 34 Artikeln www.germanhost24.de/…/vorlagen/1/page.php?art=23&domain=…
zum Thema, die ein aufmerksamer Webmaster bis jetzt gesammelt hat, wäre ja noch Luft nach oben…
Peinlich! Ist das der Brief des Rentners? Eine solche Anekdote in einem öffentlichen Brief eines Gemeindemitglieds
an den Bischof zu veröffentlichen, ist ja wohl oberpeinlich! Wenn mich ein solcher Brief erreichen würde,
würde ich folgendermaßen reagieren: 1) ich wäre peinlich berührt 2) ich würde dann lachen 3) den
Brief weglegen zu den Stapeln der vielen andere Briefen mit diesem thematischen Inhalt …
#8 Lauschi 17:14:20 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@ CampoSanto Man könnte auch versuchen, Claus Peter Clausen (der den „Ruf des Königs“ verlegt und den
„Schwarzen Brief“ herausgibt) als Autor zu gewinnen – der sogar Martin Humer noch toppen könnte!
#7 CampoSanto 17:10:45 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@Lauschi wird immer besser: mit Kreuznet werde ich zum Horror-Mann. Grins. Langer zerzauster Bart, wie
die „Anekdoten“ hier, und totale Glatze, weil ich mir immer wieder die Haare raufe ob der Seriosität
und des Niveaus dieser Artikel.
#6 Lauschi 17:06:27 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@ Camposanto, die 2. …oder auch die letzte Ausgabe des SJM-Organs „Der Ruf des Königs“ (N°3/06), mit
der fetten Schlagzeile Die betrogene Jugend genau unter einem Foto von Mitgliedern der KPE, die bekanntlich
von den SJM geistlich betreut wird! de.wikipedia.org/…finderschaft_Europas
#5 CampoSanto 17:02:59 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Heggi, die Frage ist leicht zu beantworten: Weil ich mich an Spinnern wie Ihnen zwischendurch ganz gerne
erfreue. Das belebt den Gerontopsychiater in mir, der damit feststellt, dass er so schnell wohl nicht
arbeitslos wird.
CampoSanto Wenn die „Anekdote“ schon so einen „langen zersausten Bart“, warum lesen Sie denn das, oder
noch besser, warum klicken Sie den Beitrag nicht einfach weg? Im übrigen: Sie wiederholen sich auch.
Ihre Einwände sind nicht origeneller als das, was für Sie bereits einen „langen zersausten Bart“ hat.
#3 Lauschi 16:53:50 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
@ CampoSanto …und sie stammt aus dem Jahr 1989, als der Bischof von Fulda noch Johannes Dyba hieß!
Harrharr… Könnte sich zu einem ähnlichen Eigentor entwickeln wie der ursprüngliche Titel des Vorartikels:
„Der Generalobere der Diener Jesu und Mariens irrt“. So etwas zu behaupten, ist ja wirklich nur knapp
an der Häresie vorbei, wenn man nach einigen Zuschriften geht… Gut, daß es keine Scheiterhaufen mehr
gibt, für keinen der Beteiligten! Uff…
#2 CampoSanto 16:21:25 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
ach du meine Güte… …die kleine ironisch-heitere Anekdote hat schon so einen langen zerzausten Bart
wie inzwischen auch die meisten Beiträge von kreuz.net.
#1 nachtlaterne71 16:10:50 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
ein neuer Aufguss… Ein einfacher Rentner… Ja, kann es denn wahr sein? Jeder Brief an den Bischof wird
jetzt ein neuer Artikel bei kreuz.net? Man ja ja fast das Gefühl, als sei Kreuz.net mit den SJM verwandt…
flatratepower