Um zu wissen, was ein theologischer Autor vom katholischen Glauben verstanden hat, kann man prüfen, was er über die Muttergottes zu sagen hat. Von Leo Kardinal Scheffczyk.
(kreuz.net) Bezeichnend ist Hans Küngs Umgang mit dem Mariengeheimnis, das ein markantes Kennzeichen
des katholischen Christusglaubens ist.
Für den Kirchenreformer ist Maria nicht die Mutter Gottes, weil
„Gott nicht geboren werden kann“.
Die Jungfräulichkeit Marias ist eine „ätiologische Legende am Rande
des Neuen Testamentes“, zu deren Glaubensannahme niemand verpflichtet werden kann.
Die neuen Dogmen von
der Unbefleckten Empfängnis und der Aufnahme Marias in den Himmel sind Produkte der unglücklichen Symbiose
von „Papalismus und Marianismus“ bei zwei „absolutistisch regierenden Päpsten“.
Verständlicherweise
kann der „bloße, wahre Mensch Jesus Christus“ keine Kirche gegründet haben. Sie stammt aus dem Glauben
der nachösterlichen Gemeinde.
Diese Gemeinde kannte aber keine Apostolische Nachfolge in den Bischöfen,
sondern nur im Apostolischen Dienst der ganzen Kirche.
Ziel dieser Kirche, wie „aller Kirchen“, ist allein
die Fortführung der „Sache Jesu Christi“ in Ausrichtung auf „das umfassende Wohl des Menschen“.
Darum
soll die wahre Kirche keine Amtskirche sein, sondern nur eine geistliche Bruderschaft, mit Leitungsdiensten
an Stelle des Weihepriestertums.
Als „Mutter“ können wir diese Kirche nicht anerkennen.
Mit diesem
Konzept eines völlig verformten und depotenzierten katholischen Glaubens versucht der Autor, das ökumenische
Anliegen voranzubringen, das angeblich keine wirklichen Probleme mehr bietet.
Aber es bleibt die Frage,
ob etwa ein gläubiges Luthertum diesen humanistischen Jesuanismus wirklich annehmen kann.
Dennoch behauptet
der Autor, daß die neue Theologie „in den entscheidenden Kontroversfragen eine Konvergenz oder gar Einigung
zwischen den Kirchen aufgewiesen habe“.
Das eigentliche Hindernis sei eigentlich nur das Papsttum, das
derzeit einen „Kurs des unbarmherzigen Rigorismus“ verfolge. Der Papst erscheint als „Wachhund, der seine
katholische ‘Herde’ mit drohender und knurrender Aggressivität zu bewachen versucht“.
Aus: „Vielfalt
ohne Einheit. Gläubig ist noch nicht katholisch: Zum »Höhepunkt« des Ulmer Katholikentages“, publiziert
in der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ vom 10. Juli 2004. Der große Mariologe Leo Kardinal Scheffczyk,
verstarb heute vor einem Jahr 85jährig.
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33 Lesermeinungen
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Typisch Küng!! :(3 Maria ist nicht nur so nebenher am Rande der Evangelien gestanden, woher denn sonst
hätte der Gottmensch Jesus Christus kommen sollen, wenn nicht aus der Frau? Maria stand sogar im Zentrum
der Verkündigung und ist notabene die Gottesträgerin par Excellence. Die erste und höchste dazu. Dass
Küng hierzu nichts gescheites einfällt darf nicht erstaunen. Er ist ja schliesslich blind und in der
Finsternis des Irrtums gefangen, beten Wir für seine Seele.
Fatal – die Ökumene und Hans Küng Das Christentum ist keine starre Ideologie, der sich alle unterwerfen
müssen, sonder muß anpassungsfähig an die unterschiedlichen Lebensbedingungen und kulturellen Eigenheiten
der Völker bleiben. Da hat die katholische Kirche erheblichen Nachholbedarf. Die Konfessionen machen
gerade den Reichtum des Christentums aus. Den ökumenischen Drang muß sie aufgeben, der wirkt erstickend
auf den Geist und artet in Zwanghaftigkeit aus. Eine christliche Weltgemeinschaft wird sich nicht in standardisierten
Ritualen wiederfinden, sondern im Glaube an den einen wahren Gott. Die katholische Kirche hat einen falschen
Weg eingeschlagen, den muß sie aufgeben, eher sie zu weit gegangen ist. Ein Sudanese soll sich im Christentum
schließlich genauso frei und heimatverbunden fühlen wie ein Grönländer. Das Christentum ist für alle
Menschen, hohe und niedrige, gebildete und ungebildete. Es soll die Herzen erreichen und nicht den Intellekt.
Gott liebt alle Menschen guten Willens – das ist meine Meinung zu den dicken Protzbüchern von Hans Küng.
Die liest sowieso niemand. Soll er glauben was er will. Wen kümmert das?
#29 Malachias † 20:22:48 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@Heinrich von Ofterdingen Hans Küng, Karl Rahner oder Joseph Ratzinger und dem hervorragenden Rudolf
Bultmann, sowie Hans Urs von Balthasar … Das intensive Studium ihrer Schriften hat mich zur Tradition
gebracht. Zuviele Brüche und – Verzeihung – auch wissenschaftliche Schlamperei und reine Meinungstheologie
Wenn Sie mir dazu ein paar Fragen gestatten: 1. Wie können Sie einerseits von einem „hervorragenden“
Rudolf Bultmann sprechen, andererseits ihn als Mitursache Ihrer Abkehr von der Konzilskirche und Hinwendung
zur Tradition bezeichnen? 2. Sehen Sie in den von Ihnen Genannten Häretiker oder gar Apostaten, wie dies
sedisvakantistische Kreisen üblicherweise tun und für einige der Genannten auch ausdrücklich nachgewiesen
wurde (für von Balthasar in einer 1988 erstmals erschienenen Monographie von Johannes Rothkranz, für
Ratzinger ebenfalls schon seit 1988 in verschiedenen, später auch als Sammelband veröffentlichten, Aufsätzen
in den „SAKA-Informationen“)? 3. Wie können Sie Ihren an der Tradition ausgerichteten katholischen Glauben
mit der Tatsache in Einklang bringen, daß einer der von ihnen Genannten nun Papst ist oder zumindest
vorgibt, es zu sein?
Also ich verdanke Hans Küng, Karl Rahner oder Joseph Ratzinger und dem hervorragenden Rudolf Bultmann,
sowie Hans Urs von Balthasar viel. Das intensive Studium ihrer Schriften hat mich zur Tradition gebracht.
Zuviele Brüche und – Verzeihung – auch wissenschaftliche Schlamperei und reine Meinungstheologie, das
ist nicht dazu angetan einen kritischen Geist zu befriedigen. Das nächste Buch war dann Giuseppe Siri,
Gethsemani. Dieses Buch soll im Italienischen ein stilistisches Meisterwerk sein, in der deutschen Übersetzung
ist davon nichts zu merken. Allerdings ist das Buch selbst in der deutschen Übersetzung inhaltlich hervorragend.
Über Georg May und einige andere Autoren bin ich dann zur Tradition gekommen.
#26 Malachias † 22:07:31 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@Wolfang Bastian Dass der Begriff Mutter-Gottes auch heidnischen Ursprungs ist, wird oft übersehen! Was
wollen Sie damit sagen? Wenn ein Dogma „heidnischen Ursprungs ist“ – damit meinen Sie wohl, daß es möglicherweise
(!) ähnliche Glaubensinhalte in heidnischen Religionen gegeben hat, die dann vom Christentum aufgenommen
wurden –, heißt das noch lange nicht, daß das katholische Dogma nicht eine gottgewollte, d.h. die göttliche
Offenbarung zum Ausdruck bringende, Heilswahrheit ist…! Was die Kirchendogmatiker aus der Botschaft
Jesu gemacht haben, zurechtgebogen und verdreht haben, zu ihren Gunsten, verbunden mit Rechthaberei, Macht-
und Besitzgier spottet jeder Beschreibung. Was Leute wie Hans Küng, Karl Rahner oder Joseph Ratzinger
aus dem Glaubensgut der Katholischen Kirche gemacht haben, etwa nicht…? Hans Küng einmal richtig zuhören
und lesen, wäre auch eines römisch katholischen Bischofes und Papstes zu empfehlen. Sie glauben doch
nicht im Ernst, daß die nachkonziliaren „Bischöfe“ eher zu den Schriften der oben Genannten (inkl. Hans
Küng) greifen als zu den Werken der Kirchenväter und (Neu-)Scholastiker?
Mutter-Gottes Was Hans Küng von der Muttergottes hält… Zunächst einmal hierzu: Viele schwingen sich
auf, Hans Küng zu verurteilen, weil er nicht nur manches in Frage stellt, sondern wohl auch hier und
da richtig liegt! Die Ebenbilder Gottes, also alle Menschen haben eine Mutter, warum also nicht auch Jesus?
Dass der Begr4iff Mutter-Gottes auch heidnischen Ursprungs ist, wird oft übersehen! Was die Kirchendogmatiker
aus der Botschaft Jesu gemacht haben, zurechtgebogen und verdreht haben, zu ihren Gunsten, verbunden mit
Rechthaberei, Macht- und Besitzgier spottet jeder Beschreibung. Hans Küng einmal richtig zuhören und
lesen, wäre auch eines römisch katholischen Bischofes und Papstes zu empfehlen. Wolfgang Bastian Priester
der orthodoxen katholischen Haus !:) gemeinden in Deutschland und Kroatien und in Rumänien bastianwolfgang@aol.com
URL: www.orthodoxkatholisch.eu.tc
@ Malachias (Sehr) Kluge Nachfrage! Die Natur kann alleine nichts verstehen, aber sie ist die Basis hierfür.
Das Göttliche kann bzw. konnte das menschliche Verstehen hierbei völlig übersteigen, selbst wenn das
Denken und Fühlen Jesu als Einheit zu fassen ist und sich Jesus bemüht, dem Willen seines Vaters nachzukommen.
Jesus selbst äußert an gewissen Stellen Unverständnis bzw. menschliche Vorbehalte gegenüber dem Willen
seines Vaters, der ihm zugleich offenbar ist. Dies zeigt, dass die beiden Naturen prinzipiell zu trennen
sind. Seiner messianische Sendung war er sich wohl bewusst, aber es gibt einige Stellen speziell in den
synoptischen Evangelien, die ein von Anfang an gegebenes göttliches Selbstverständnis eher zweifelhaft
erscheinen lassen, z. B. die Stelle, wo Jesus in der dritten Person vom Menschensohn spricht und sich
nicht mit diesem gleichsetzt.
#23 Malachias † 21:17:54 | Samstag, 9. Dezember 2006
@Christian Hüller Die menschliche Natur Jesu muss NICHT EINMAL begriffen haben, dass Gott sich in seinem
Wirken und Handeln nach dem Glauben der Kirche *einzigartig* und *unüberbietbar* mitgeteilt hat, sind
beide Naturen doch auch völlig unvermischt. Wie soll ich das verstehen? Wie kann eine Natur begreifen?
Das kann doch nur ein Geist-Subjekt…! Im Fall Jesu war das aber dann seine göttliche (!) Person…?!
?:) Da Jesus von Ewigkeit her eine der drei göttlichen Personen war (und es immer bleiben wird), muß
ihm doch auch von Anfang an seine göttliche Natur und seine messianische Sendung bewußt gewesen sein…?!
?:)
@ Malachias Ja, klingt sehr nestorianisch. Das Grundproblem liegt darin, dass viele Theologen heimlich
*Arianer* sind. Wenn heute noch einmal ein Konzil stattfinden würde, auf dem zu klären wäre, ob Jesus
nun Gott oder Mensch war/ist, oder beides, wie es festgelegt wurde, so weiß ich nicht, ob wir da nicht
einen SATTE Mehrheit für die REINE Menschheit hätten. Die Gottheit Jesu zu akzeptieren fällt vielen
Menschen schwer. Augenscheinlich gescheitert, keineswegs völlig unvergleichbar, Handwerkerssohn und Tunichtgut
(?)- und das soll der unendliche Gott sein, der Himmel und Erde erschaffen hat? Da brennt bei vielen eine
(Verständnis-)Sicherung durch. Die Lösung des Problems liegt in der ZWEINATUREN- LEHRE. Das, was von
Jesus offenbart wurde und in der Hl. Schrift (und nirgends sonst) festgehalten wurde, ist ganz bestimmt
göttlich, es der Logos, der uns gegenübertritt und unbedingt einfordert. Die menschliche Natur Jesu
muss NICHT EINMAL begriffen haben, dass Gott sich in seinem Wirken und Handeln nach dem Glauben der Kirche
*einzigartig* und *unüberbietbar* mitgeteilt hat, sind beide Naturen doch auch völlig unvermischt. Diese
Erkenntnis der Alten Kirche war ein unglaublicher theologischer Fortschritt, den man gar nicht hoch genug
ansetzen kann. Offenbarung ist nie nur Sache des Offenbarenden, sonderns stets auch des Empfangenden.
#20 Malachias † 08:13:03 | Samstag, 9. Dezember 2006
@Gotthard, Alexandra Z., Christian H. @Gotthard, Alexandra Z. Welchen wirklichen Inhalt haben diese Zeilen
von Kentenich denn nun? Die Zeilen aus der „Ersten Gründungsurkunde“ der Schönstatt-bewegung sollten
folgendes verdeutlichen: Erst wenn wir der Gottesmutter unsere Liebe auch beweisen, können wir auch damit
rechnen oder erwarten, daß sich ihre Liebe in uns und durch uns entfaltet und auswirkt! …durch welche
Zeichen soll ich diese Liebe deutlich machen? Der Text geht – in seiner erweiterten Fassung vom 15.6.1919
(Ergänzung in Klammern aus dem Jahr 1968) – folgendermaßen weiter: „… Bringt mir fleißig Beiträge
zum Gnadenkapital: Erwerbt Euch nur durch treue und treueste Pflichterfüllung und eifriges Gebetsleben
recht viele Verdienste und stellt sie mir zur Verfügung. Dann werde ich mich gerne unter Euch niederlassen
und reichlich Gaben und Gnaden austeilen, dann will ich künftig von hier aus die jugendlichen Herzen
an mich ziehen, sie erziehen zu brauchbaren Werkzeugen in meiner Hand (für die marianische Christusgestaltung
der kommenden Welt zur Verherrlichung des Vaters).“ (Schönstatt – Die Gründungsurkunden, Vallendar-Schönstatt,
7. Aufl. 1995, 26-27) @Christian Hüller Die Leugnung der Gottesmutterschaft Mariens durch Hans Küng
erinnert mich sehr an den Häretiker Nestorius, für den Maria ja auch nur „Christusgebärerin“ war.
@ Jaja: der gute Küng. Immer noch ganz der Alte. >>Für den Kirchenreformer ist Maria nicht die Mutter
Gottes, weil „Gott nicht geboren werden kann“. Die Jungfräulichkeit Marias ist eine „ätiologische Legende
am Rande des Neuen Testamentes“ […] Die neuen Dogmen von der Unbefleckten Empfängnis und der Aufnahme
Marias in den Himmel sind Produkte…<< Vieles erscheint mir bei Küng ein wenig vordergründig. Tradition
wird (bisweilen) voreilig als verstaubt erklärt, dafür reichlich enthusiastisch einem religiösen Weltethos
gehuldigt, das keine realistischen Durchsetzungschancen hat. Religion ist immer MEHR als Ethik: Sie hat
zu tun mit Macht, sie hat zu tun mit Riten, mit Symbolen, mit unverwechselbaren, einzigartigen Traditionen,
einem grundsätzlichen Welt-, Gott- und Menschenbild. Religiöse Ethik ist Ausfluss all dieser Gesichtspunkte,
von diesen nicht zu trennen und ohne religiöse Letztbegründung letztendlich unglaubwürdig. Aber zur
Sache: 1. Maria ist Mutter Gottes, weil sie den Gottmenschen Christus geboren hat und Jesus ganz Gott
und ganz Mensch ist. Warum sollte der menschgewordene Gott Jesus Christus nicht durch einen Menschen zur
Welt kommen? 2. Die Jungfräulichkeit Marias drückt u. A. aus, dass Jesus eben mehr ist als nur Mensch.
3. Maria wurde leiblich in den Himmel aufgenommen. Wie sonst? Als bloßes Geistwesen? Das ist jedenfalls
nicht der biblische Auferstehungs- glaube. 4. Der irdische Jesus hat die Kirche „be“gründet. Wer sonst?
Begründen ist mehr als „Grundsteinlegen“. Wer sammelt, will ernten.
@Botschafter In welcher Kirche war heute während der Gnadenstunde Anbetung? Meinen Sie die „Gnadenstunde“
die auf eine von der Kirche noch nicht anerkannte Privatoffenbarung zurückzuführen ist und in der Zeit
von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr gehalten werden soll?
@botschafter In welcher Kirche war heute während der Gnadenstunde Anbetung? bitte mal um Aufklärung,
was diese „Gnadenstunden“ sein sollen – und wie sie gestaltet werden können?
@ Malachias Das ist so eine Sache mit der Liebe. Besonders gefällt mir dazu der „Mittsommernachtstraum“,
aber auch „Carmen“, im Sinne von: liebst Du mich nicht, lieb ich Dich mehr. Wie dem auch sei, worauf es
wohl hinaus läuft bei dieser erotischen Liebe, ist wohl Symbiose. Agape ist davon ausgenommen – for all
we know. So viel zum Hier und Jetzt. Unserer Gottesmutter Konditionen zu unterstellen, die zur Erlangung
ihrer Liebe notwendig wären, erscheint mir unerhört, geradezu unverzeihlich ungezogen. Um im Mutter-Kind-Jargon
zu bleiben.
#15 Botschafter 21:37:34 | Freitag, 8. Dezember 2006
Theologen Schlechte Theologen wie Küng und Drewermann haben eine ganze Generation von Priestern versaut
oder sie erst gar nicht Priester werden lassen! Beweisen muss ich dies wohl nicht… In welcher Kirche
war heute während der Gnadenstunde Anbetung? Wo sind die Priester? Haben die Leute vergessen, dass wir
Dank der Anbetung und dem Rosenkranz in den letzten Weltkriegen verschont blieben? Haben wir vergessen
Gott zu danken?
Kentenich Welchen wirklichen Inhalt haben diese Zeilen von Kentenich denn nun? Wen soll ich wirklich lieben
und durch welche Zeichen soll ich diese Liebe deutlich machen?
#13 Malachias † 20:55:08 | Freitag, 8. Dezember 2006
@Sulpicius Mich würde interessieren, was die Gottesmutter von Küng hält… Hinweise darauf, daß es
sich dabei wohl um eine Sache handelt, die auf Gegenseitigkeit beruht, geben uns a) der heilige Anselm
von Canterbury (Oratio 52; PL 158, 956): „Sicut enim, o beatissmia, omnis a te aversus et a te despectus
necesse est, ut intereat, ita omnis a (ad) te conversus et a te respectus impossibile est, ut pereat.“
„So wie es, o Allerseligste, notwendig ist, daß jeder, der sich von dir abwendet und den du verachtest,
untergeht, so ist es unmöglich, daß jemand, der zu dir umkehrt/von dir bekehrt und von dir geachtet
wird, verloren geht.“ b) der Gründer der internationalen Schönstattbewegung, Pater Joseph Kentenich
(Erste Gründungsurkunde, 18.10.1914): „Ego diligentes me diligo. Ich liebe die, die mich lieben. (Vgl.
Spr 8,17) Beweist mir erst, daß ihr mich wirklich liebt, daß es euch ernst ist mit eurem Vorsatze. Jetzt
habe ihr dazu die beste Gelegenheit. Und glaubt nicht, daß es in der heutigen ernsten und großen Zeit
etwas Außergewöhnliches ist, wenn Ihr die Anforderungen an Euch höher als frühere Generationen, ja
aufs höchste steigert. Nach dem Plan der göttlichen Vorsehung soll der Weltkrieg mit seinen mächtigen
Impulsen für Euch ein außergewöhnliches Hilfsmittel sein für das Werk Eurer Selbstheiligung. Diese
Selbstheiligung verlange ich von Euch. Sie ist der Panzer, den Ihr anlegen, das Schwert, mit dem Ihr für
Eure Wünsche kämpfen sollt. Bringt mir fleißig Beiträge zum Gnadenkapital…“
#10 Agiafortuni 15:57:59 | Freitag, 8. Dezember 2006
quo usque tandem joannem tu abutere patientia nostra was muss Küng alles noch tun, damit ihm endlich
die gelbe Karte gezeigt und er dort landet, wohin er gehört im Weltethos
wirklich Scheffczyk? Das soll Scheffczyk geschrieben haben? Ein Zusammengeschreibsel aus welchen Schriften
Küngs und aus welchen Zusammenhängen auch immer… Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Uni-Prof
solches veröffentlicht hat. Wenn ja, wirft das kein gutes Licht auf ihn!
Kirchenreformer Küng? Das kann Kard. Scheffczyk nur ironisch gemeint haben. Deshalb sollte der Begriff
in Anführungszeichen stehen. Kirchenreformer sind und waren Heilige, Hans Küng ist ein Kirchen- und
Glaubenszerstörer!
Maria Vorerlöserin Zu A.‘s Filmchen: Was soll an der Herumlatscherei der Leute in dem Film so interessant
sein? Nicht schlecht allerdings finde ich die Hintergrundmusik, hoffentlich ists keine marianische. Zu
Hacki: Wo der Küng Recht hat, hat er Recht. Zu Maria-Vorerlöserin: „Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit
verloren, die Gott ihnen zugedacht hatte.“ Alle – ohne Ausnahme. Auch Maria. Sonst hätte es Paulus anders
formuliert.
#2 AthanasiusII 11:43:49 | Freitag, 8. Dezember 2006
Beten. Beten wir aber für Küng auch. Das Gebet hat schon öfters in der Vergangenheit Wunder bewirkt.
Wenn es nach Jesu Wort Berge verschieben kann, dann auch wohl einen alten schweizerischen Theologen aus
Tübingen. Hier zum Thema MARIA, mal wirklich was schönes: www.youtube.com/watch?v=2M8Y7V4NNsg&… (Sendungen #
1 bis # 10 heute online. Sieh auch die Bilder von Präsident Salazar und dem Gesandten S.H. papst Pius
XII.)
#1 Athanasius 11:30:25 | Freitag, 8. Dezember 2006
Küng. Küng glaubt vor allem an sichselbst. Skrupulosität und Hochmut – die Kennzeichen seines Lebens
als Junge und als „katholischer“ Theologe. Schade. Wir hatten aber im 16. Jh. in Deutschland davon schon
ein Präzedent.