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Samstag, 9. Dezember 2006 07:47
kreuzmeldungen
Schöne Schöpfung + Nach Assisi + Jugendliche gegen Homo-Konkubinat und Kinderabtreibung + Streng definiert + Immer noch im Sinkflug
Schöne Schöpfung

Vatikan. Es ist die Berufung der Kirche, Christus in ihrem Leben aufzunehmen. Daran erinnerte Papst Benedikt XVI. beim Angelusgebet am gestrigen Hochfest der unbefleckt empfangenen Gottesmutter: „In Maria erstrahlt uns die Schönheit der Schöpfung“ – so der Heilige Vater: „Gott hat sie zur Mutter seines Sohnes erwählt und im Hinblick auf dessen Erlösungsopfer vor jeder Sünde bewahrt.“

Nach Assisi

Vatikan. Papst Benedikt XVI. reist am 17. Juni 2007 nach Assisi. Das berichtete ‘Radio Vatikan’ mit Berufung auf den Erzbischof von Assisi, Mons. Domenico Sorrentino (58). Anlaß des Besuches ist der 800. Jahrestag der Bekehrung des Heiligen Franz von Assisi. Benedikt XVI. wird mit den Umbrischen Bischöfen in der Basilika des Heiligen Franziskus konzelebrieren und anschließend den Diözesanklerus treffen. Der Heilige Vater möchte in Assisi auch bayerische Kapuziner-Klarissen besuchen, zu denen er bereits als Kardinal guten Kontakt pflegte. Am Abend ist ein Jugendtreffen geplant.

Jugendliche gegen Homo-Konkubinat und Kinderabtreibung

Großbritannien. Der Britische Rundfunk hat bei über 3.000 15 bis 17jährigen aus New York, Nairobi, Lagos, Rio de Janeiro, Neu-Delhi, Jakarta, Moskau, London, Kairo und Nairobi eine Meinungsumfrage durchgeführt. 47% der Jugendlichen sind gegen das Homo-Konkubinat, 39% sprechen sich dafür aus, 13% haben dazu keine Meinung. Jugendliche aus Kairo und Nairobi wurden zu diesem Thema nicht befragt. 65% der Jugendlichen lehnen die Kinderabtreibung ab. Nur jeder fünfte befürwortet sie. 13% hatten keine Meinung dazu.

Streng definiert

Frankreich. Das französische Parlament will die Produktion, Ermordung und Schändung von Zwillingskindern – im Jargon: „therapeutisches Klonen“ – erlauben. Allerdings nur im Rahmen „streng definierter Grenzen“. Die Katholische Kirche in Frankreich hat die Gläubigen dazu aufgerufen, keine Projekte zu unterstützen, die mit Spendengeldern die Forschung an Kleinstkindern forcieren wollen.

Immer noch im Sinkflug

„Tatsache ist, daß immer weniger Priester geweiht werden. So wurden 1960 im Ruhrbistum 49 Männer geweiht, 2002 waren es nur noch fünf. 2005 wurde zum ersten Mal seit Bestehen des Bistums kein einziger Priester geweiht.“

Aus der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’ vom 5. Dezember.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 58 Lesermeinungen:
Montag, 11. Dezember 2006 09:31
Selbst im Schnitt über soziologisch eher rückständige Länder wie Russland, Indonesien oder Nigeria sind nur 47% der Jugendlichen noch dagegen, aber 39% dafür!
Wenn das kein Grund zum feiern ist.
Das zeigt doch klar und deutlich, daß die extremistischen Ansichten von xnet den natürlichen Weg allen Mists gehen, sie verrotten und werden zu Staub.
Das sind gute Nachrichten so kurz vor Weihnachten!
Samstag, 9. Dezember 2006 22:11
durchfuxt: @ Gastus
Schlafen Sie gut.
Samstag, 9. Dezember 2006 21:52
Gastus: @durchfuxt
Sie dürfen allerdings nicht vergessen, dass Luther damals nicht die wissenschaftlichen Erkenntnisse vorlagen, die wir heute zur Verfügung haben.

Stimmt, hatte ich glatt vergessen. Ein schwerwiegender Fehler.

Vielleicht leben wir ja doch in der Matrix. Das Programm sieht jetzt vor allen einen gesegneten 2.Advent zu wünschen.

Guts Nächtle!
Samstag, 9. Dezember 2006 21:44
durchfuxt: @ Gastus
Sie dürfen allerdings nicht vergessen, dass Luther damals nicht die wissenschaftlichen Erkenntnisse vorlagen, die wir heute zur Verfügung haben.
Samstag, 9. Dezember 2006 21:17
Gastus: @durchfuxt
Was halten Sie denn, der sie der Tradition verpflichtet sind davon, dass zu solch einem Anlass ein Lied gesungen wird, dass aus protestantischer Feder stammt?

Das kommt auch aus protestantischer Feder.

Während Luther in seinem Kommentar zum Römerbrief die Homosexualität als sittliche Abirrung der Menschen in folge ihres Got tesverlustes nur en passant zur Sprache bringt, da er hier die Selbstbefrie digung einbezieht, zeigt er in seinem Traktat vom ehe lichen Leben die Ehe als gottgewolltes und in der Schöpfungsordnung begründetes Heil mittel gegen jede Art von sexueller Zügellosigkeit und Perversion auf, wie sie nach seiner Auffassung auch die homosexuellen Akte darstellen. Am deutlichsten wird der Reformator in seiner Vorle sung zum Buch Genesis: Das homosexuelle Ansinnen der Bewohner Sodomas wertet er als „contra naturam“ sowie als „perversitas“. Ihre eigentliche Wurzel habe diese Ver kehrung in der Anstiftung des Teu fels. Damit fällt er ein klares Urteil, das der Wertung katholischer Theo logen seiner Zeit in nichts nachsteht.
Samstag, 9. Dezember 2006 21:05
durchfuxt: @ Gastus
Auch als Protestant habe ich mir die Messen mit dem Papst angesehen, als er in Bayern war. Sehr gefreut hat mich, dass die Freiluftmesse auf dem Marienfeld (ich glaube so hieß der Ort) mit einem protestantischen Lied begonnen hat – Lobe den Herren. Was halten Sie denn, der sie der Tradition verpflichtet sind davon, dass zu solch einem Anlass ein Lied gesungen wird, dass aus protestantischer Feder stammt?
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