17:04:01 | Samstag, 9. Dezember 2006
Eine langjährige Erfahrung zeigt, daß eine geschlechtergetrennte Erziehung die unterschiedlichen Begabungen von Jungen und Mädchen besser fördert.

Der Heilige Josemaria Escriva – Gründer des Opus Dei – bei der Katechese
(kreuz.net, Potsdam) Die neokonservative Personalprälatur Opus Dei will in Potsdam ein Bubengymnasium
eröffnen.
Das berichtete die ‘Märkische Allgemeine Zeitung’ am 6. Dezember.
Potsdam befindet sich
im Bundesland Brandenburg, in der Nähe von Berlin.
Der Schulbetrieb soll in einer ehemaligen Militärkaserne
im Bornstedter Feld – dem nördlichen Stadtteil von Potsdam – aufgenommen werden.
Offiziell wird das
Projekt von einer Elterninitiative getragen, die sich
„Initiative Freie Schulen Brandenburg e.V.“ nennt
und dem Opus Dei nahesteht.
Der Antrag für die Schule wurde fristgerecht zum 30. September eingereicht.
Sie wird nun vom brandenburgischen Bildungsministerium geprüft.
Bereits im Jahr 2003 hatte die „Initiative
Freie Schulen Brandenburg e.V.“ versucht, ein Jungengymnasium zu gründen.
Das Brandenburgische Bildungsministerium
hatte dem Schulträger seinerzeit mitgeteilt, dem Gymnasium nicht zustimmen zu wollen. Denn laut Schulgesetz
komme nur eine geschlechtergemischte Erziehung in Frage.
Die Schulbefürworter argumentieren ihrerseits,
daß ein geschlechtsspezifischer Unterricht die unterschiedlichen Begabungen von Jungen und Mädchen besser
fördert.
Die Initiatoren verfügen als Schulträger eines Mädchengymnasiums in Jülich – 40 km westlich
von Köln – über eine 30jährige Erfahrung.
Zum Gründungsbeirat der Schule gehören Prominente wie
der Kinder- und Jugendbuchautor Willi Fährmann (76) und der ehemalige Lufthansa-Manager und Mitglied
des Malteser Hilfsdienstes Leo-Ferdinand Graf Henckel von Donnersmarck (71).
Nach Angaben der ‘Märkischen
Allgemeinen Zeitung’ ist ein Gymnasium für rund 300 Jungen geplant.
Später solle in Potsdam auch ein
Mädchengymnasium eröffnet werden.
„Das Opus Dei wird dem Jungengymnasium einen katholischen Priester
zur Verfügung stellen für den Religionsunterricht, die wöchentliche Schulmesse und für weitere seelsorgliche
Aufgaben“ – heißt es auf der Webseite.
Darüber hinaus tragen einige Eltern und Lehrer, die der Personalprälatur
Opus Dei angehören, durch ihr persönliches Engagement zur christlichen Prägung der Schule bei.
Der
Religionsunterricht ist für katholische Schüler bis 14 Jahre verpflichtend und für Schüler anderer
Konfessionen offen.
Für evangelische Schüler wird Religionsunterricht ihrer Konfession angeboten.
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agmen II. 20:00:55 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
#20
agmen 19:49:54 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
#19
Bruder Theophil 11:55:49 | Montag, 11. Dezember 2006
#18
verecundus 23:56:11 | Sonntag, 10. Dezember 2006
#17
Colonel Blueberry 22:56:58 | Sonntag, 10. Dezember 2006
#16
Bruder Theophil 22:52:01 | Sonntag, 10. Dezember 2006
#15
verecundus 22:51:14 | Sonntag, 10. Dezember 2006
#14
Colonel Blueberry 22:38:33 | Sonntag, 10. Dezember 2006
#13
Bruder Theophil 22:31:43 | Sonntag, 10. Dezember 2006
#12
PhilomenaWolkenstein 17:54:28 | Sonntag, 10. Dezember 2006
#11
Athanasius 12:21:48 | Sonntag, 10. Dezember 2006
#10
verecundus 23:49:08 | Samstag, 9. Dezember 2006
#9
Pater Lingen 22:46:03 | Samstag, 9. Dezember 2006
#8
laikos 21:56:42 | Samstag, 9. Dezember 2006
#7
Pünktchen 21:41:13 | Samstag, 9. Dezember 2006
#6
PhilomenaWolkenstein 21:19:34 | Samstag, 9. Dezember 2006
#5
Pater Lingen 18:36:53 | Samstag, 9. Dezember 2006
#4
Pünktchen 18:09:12 | Samstag, 9. Dezember 2006
#3
bonifatius 18:07:21 | Samstag, 9. Dezember 2006
#2
r.ruhrgebietler 17:42:25 | Samstag, 9. Dezember 2006
#1
rebekka 17:21:08 | Samstag, 9. Dezember 2006