Gesunde Laizität? + Kraut und Rüben + Auf die Bibel uriniert + Wiener Rabbiner in Teheran + Goldener Abgang
Gesunde Laizität?
„‘Gesunde Laizität’ bedeutet, daß der Staat die Religion nicht als reines persönliches
Gefühl betrachtet, das man in das Privatleben verbannen könnte. Im Gegenteil: Die Religion, die in sichtbaren
Strukturen wie der Kirche organisiert ist, wird als Gegebenheit der Gesellschaft anerkannt. Das bedeutet
ferner, daß jeder religiösen Konfession – solange sie nicht im Gegensatz zur moralischen Ordnung steht
und die öffentliche Ordnung nicht gefährdet – die freie Ausübung kultischer, kultureller, erzieherischer
und karitativer Aktivitäten garantiert wird.“
Papst Benedikt XVI. äußerte sich gestern in einer Sonderaudienz
für die Teilnehmer eines Kongresses katholischer Juristen zum Thema Laizität.
Kraut und Rüben
USA.
Bereits im März 1996 exkommunizierte der neokonservative Bischof der sehr kleinen US-Diözese Lincoln
die Mitglieder von zehn Organisationen auf dem Gebiet seiner Diözese – unter ihnen die Freimaurer, die
Priesterbruderschaft St. Pius X., der US-Zweig des Abtreibungsnetzwerkes ‘Pro Familia’ und die antikatholische
Organisation ‘Call to Action’. Letztere vertritt ein ähnliches Gedankengut wie die kirchenfeindliche
Vereinigung ‘Wir sind Kirche’. ‘Call to Action’ focht die Kirchenstrafe in Rom an. Der Präfekt der Bischofskongregation,
Giovanni Battista Kardinal Re, bestätigte die Exkommunikation von ‘Call to Action’ in einem Brief vom
24. November 2006. Die Exkommunikation gegen die anderen neun Organisationen wurden in dem Schreiben –
entgegen mißverständlicher Presseberichte – nicht behandelt.
Auf die Bibel uriniert
Australien. Zwei
islamische Schüler in einer Schule in Melbourne haben kürzlich auf eine Bibel gespuckt, uriniert und
daraus Seiten verbrannt. Nach einem medialen Aufschrei entschuldigte sich die Schule Ende dieser Woche.
Die beiden Schüler wurden vom Unterricht ausgeschlossen.
Wiener Rabbiner in Teheran
Österreich. Der
Oberrabbiner der Orthodoxen Gemeinde in Wien, Moische Arjeh Friedman ist nach Teheran gereist. Dort wird
er an einer Holocaust-Konferenz teilnehmen, die am 10. und 11. Dezember stattfindet und vom Außenministerium
des Landes organisiert wurde. Vor seiner Abreise sprach Friedman mit der iranischen Nachrichtenagentur
‘Irna’. Er kritisierte dabei die Politisierung des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden
durch jüdische Nationalisten. Jetzt finde ein anderer Holocaust gegen die Palästinenser und Araber statt.
Goldener Abgang
Deutschland. Bereits am 30. November hat sich das Erzbistum Köln mit seinem ehemaligen
Pressesprecher Manfred Becker-Huberti geeinigt. Das berichtete die erzdiözesane Webseite schon am 1.
Dezember. Demnach ist Becker-Huberti seit dem 1. November 2006 unter Beibehaltung seiner Bezüge bis zur
Pensionsgrenze freigestellt. Noch offene Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis wurden ebenfalls einvernehmlich
geregelt. Die Beteiligten bewerten die getroffene Vereinbarung übereinstimmend als befriedigenden Abschluß
der geführten Gespräche. Der ehemalige Pressesprecher wird sich zukünftig als Buchautor, Gesprächspartner
der Medien und Referent auf sein Fachgebiet „Religiöse Volkskunde“ konzentrieren.
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53 Lesermeinungen
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#53 Benedikt 17:25:56 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@ Stöhr Was will uns diese kleine -aber unendlich wichtige Wörtchen „wie“ sagen ? Es sagt uns, dass
Ratzinger die Lehre der Kirche in geradezu satanischer Schläue verkehrt (wie=eine Religion unter vielen).
So redet nur ein Apostat! Wollen Sie jetzt behaupten, dass es keine anderen Religionen gibt, oder wie?
Sie müssen mal lernen, aus jeder Frage eine Frage der Wahrheit zu machen. Dass es andere Religionen gibt,
kann kaum bestritten werden. Eine so lautende Feststellung sagt über die Wahrheit dieser Religionen herzlich
wenig aus.
#52 Tridentinus 16:15:50 | Montag, 11. Dezember 2006
@Stöhr Soll Ihnen noch jemand ernsthaft antworten? Fanatismus würde ich Ihnen noch nichtmal unterstellen,
wohl aber Unreife. Es wäre interessant, Ihr Alter zu wissen. Dann könnte man sagen, ob Ihr verzerrter
Idealismus noch eine Chance hat, geläutert durch die Pubertät zu kommen.
Was will uns Gotthard damit wohl sagen ? „der Verfasser des angegebenen Artikels ist allseits bekannt
und ein Vielveröffentlicher. Hier das google-ergebnis:“ Genau: Dass er für einen (wohl bereits) verstorbenen
Priester nur billigen Spott übrig hat! Die Verspottung eines Priesters lässt auf direkten, fanatischen
Hass auf Christus schließen.
Private Blueberry Charles-Joseph Prince de Ligne wurde einmal gefragt, was er denn im Leben gerne gewesen
wäre. „Bis 30 Jahre eine schöne Frau, von 30 bis 50 ein siegreicher Feldherr und danach Kardinal!“ Bei
Ihrem Mangel an Beherrschung und Manieren sind Sie vom Offiziersrang noch Lichtjahre entfernt, also gehen
Sie schön und pudern Ihr Näschen.
#48 Gotthard 23:00:23 | Sonntag, 10. Dezember 2006
hhi Daniel deine Quelle ist ein echter Hammer. Darin heißt es: „Dlie sogenannten S c h o t t – Meßbücher
vom Jahre 1941 – 1963, d.h.mindestens fünf verschiedene Auflagen, enthielten alle die sonderbare Bemerkung,
dass Papst Cornelius nur „nach der Legende“ ein Märtyrer war. so heißt es in deiner Quelle… der Verfasser
des angegebenen Artikels ist allseits bekannt und ein Vielveröffentlicher. Hier das google-ergebnis:
Dettmann www.google.de/search?num=30&hl=de&n…=
#47 verecundus 22:54:57 | Sonntag, 10. Dezember 2006
@ S. Maria Andrea Schade eigentlich, dieses Abschiednehmen vom „Hochwürden“ – eigentlich sollte man eher
von anderen Dingen Abschied nehmen, da hätten alle Seiten (bis auf eine freilich) viel mehr davon.
konkret zur „liturgischen Bewegung“ u. Montini: „Die liturgische Rebellion gegen Papst Pius XII.“ -Aufsatzserie
in EINSICHT 1976 (ab Heft 2/76) von H.H. Walter W.E. Dettmann. Aber unabhängig von diesem üblen Kapitel
in der jüngsten Kirchengeschichte: Dogmatisch würde sich an der Tatsache, dass der „NOM“ kein katholischer
Ritus ist, auch nichts ändern, wenn ich ihnen keine Quelle hätte nennen können.
#42 Gotthard 22:24:59 | Sonntag, 10. Dezember 2006
hi Daniel Glauben Sie etwa im Ernst, dass glaubenstreue und fromme Priester diese Dinge alle nur erfunden
haben sollten ? bitte Quellen – sonst ist alles nur dummes Geschwätz! der Ausdruck „glaubenstreue und
fromme Priester“ sagt überhaupt nichts … er ist doch mittlerweile ein individualistischer kirchen-ideologischer
Kampfbegriff. Also Quellen – oder nix mehr!
@Gotthard: Glauben Sie etwa im Ernst, dass glaubenstreue und fromme Priester diese Dinge alle nur erfunden
haben sollten ? Also v.a. Menschen, die wissen, dass ein bewusster Verstoß gegen ein Gebot Gottes (hier:
das 8.) eine Todsünde ist ? Nein, ich glaube das nicht. Ich habe aber die Berichte dieser Priester gelsen.
Achso klar, das haben irgendwelche Leute gefälscht… @Mit-Schwabe: Das Landsmannschaft habe ich jedenfalls
mit ihnen gemeinsam. Aber wie sieht es mit dem Katholizismus aus ? War Pius XII. denn in ihren Augen überhaupt
Papst ?
@ supereingebildete Alex Ich kritisiere politisch, nicht persönlich, wenn ich Zionisten angreife. Komischerweise
kritisieren Sie sonst überhaupt niemanden. Die Amerikaner (und Europäer) dürfen fleißig die Umwelt
verpesten, die Islamisten fleißig Schwule an Baukränen aufhängen oder Kofferbomben legen… Sagten
Sie nicht mal, Ihrer bescheidenen (und möglicherweise vom Wein etwas eingetrübten) Meinung nach, bestehe
Nächstenliebe vor allem darin den anderen so sein zu lassen wie er ist?!? Mit dieser Haltung unternehmen
Sie ganz konsequent rein überhaupt nichts gegen Beschneidungen bei Mädchen. Wäre ja gegen die Nächstenliebe.
Warum kommen Juden als einzige Gruppierung seltsamerweise nie in den Genuß Ihrer ach so weitgreifenden
Nächstenliebe? Jeder darf alles, bloß die Israelis dürfen nicht mal husten ohne daß Ihnen die bundesdeutsche
(aber weitgereiste und deshalb sehr welterfahrene) Alex erklärt, daß es so aber bitte nicht geht und
daß sie ihren Staat aber bitte sofort wieder zumachen müssen weil die Alex so einen jüdischen Nationalstaat
unmöglich mit ihrer Nächstenliebe vereinbaren kann. Wenn Sie mir ständig erklären, ich möchte doch
bitte Islamofaschisten Islamofaschisten sein lassen, dann möchte ich Ihnen raten, Israelis Israelis sein
zu lassen und in Zukunft mehr ihren Schachklub oder Ihren stinkreichen Palästinenser mit Ihren Ansichten
zu belästigen!
#39 Gotthard 21:38:07 | Sonntag, 10. Dezember 2006
hi Daniel Es ist nachgewiesen, dass Montini hinter dem Rücken des Papstes mit der sog. liturgischen Bewegung
konspiriert hat, die sich bereits ab Anfang der 40er frech und unverholen für die „Zerstörung“ (Anf.-Z.,
weil das ohnehin nicht möglich ist) der Messe Pius V. einsetzte. die liturgische Bewegung wurde erst
in den 40ern frech und unverhohlen? Dann war sie aber einige Jahrzehnte ganz brav. Der arme Pius XII…
wurde von Montini hintergangen mit Kontakten zu dieser Bewegung, die in aller Öffentlichkeit mit großem
Segen wirkte … wahrscheinlich kannte Pacelli bereits aus seiner deutschen Zeit ein Ergebnis dieser Bewegung:
die Bet-und Singmesse in Deutschland! Und dann kommt Montini und hat geheimdienstartige oder verschwörerischen
Verbindungen hinter dem Rücken des Papstes … schreib einen Thriller!!
#38 Malachias † 21:35:12 | Sonntag, 10. Dezember 2006
@Heinrich v. O. wenn sogar Herr Woytila dort arbeiten durfte! War doch einer von der gleichen Sorte Endlich
mal einer, der es (auch) kapiert hat…! :)3 Wie sagen wir Schwaben? Von nix kommt nix…!
#35 Malachias † 21:14:06 | Sonntag, 10. Dezember 2006
@Daniel Stöhr: Tondi, die 2. Der gleiche Tondi durfte dann, obwohl exkommuniziert und mit einer Kommunistin
verheiratet, nach einer Pause als Professor für (marxistische) Philosophie unter Ulbricht Jahre später
unter – wem wohl? – unserm Super-Mega-Giga-Star Karol Wojtyla/JP2 wieder als „Priester“ im Vatikan arbeiten…!
Leben wir nicht in einer Zeit „der unbegrenzten Möglichkeiten“…?!
@Stöhr Auch große Päpste können von Menschen mit bösen Absichten hintergangen werden! Oder sollte
man ihre Äußerungen etwa als Verhöhnung Pius XII. oder sogar Mariens auffassen müssen ? Wissen Sie
Stöhr, nehmen Sie mal Grundstellung ein und lauschen Sie ganz brav. Was Sie, wie auffassen müssen und
möchten, das überlasse ich ganz Ihrem Fassungsvermögen. Und nun trinken Sie Ihren Beruhigungstee, machen
sich noch ein paar nette Gedanken und legen sich dann in die Heia. Abendgebet nicht vergessen. Ich leg
mich jetzt auch hin.
Alkoholiker unter sich Waren Sie auf Entzug? Sie haben mir gefehlt! So long Blondie: Drohung oder Versprechen?
Contra negantem principia non est disputandum! Sie werden niemals mit mir auf einen Nenner kommen. Lassen
wir es doch einfach! Sie werden nicht kapieren, daß ich keinem einzigen Juden ein Haar gekrümmt sehen
will. Ich kritisiere politisch, nicht persönlich, wenn ich Zionisten angreife. Aber, genug davon. Verraten
Sie mir, welche Schlacht Sie in jüngster Vergangeheit geschlagen haben, denn vor 2 Wochen waren Sie noch
Leutnant, heute Colonel. Aus Affinität zu Gadafi? (kicher) Wie dem auch sei: wenn man Sie zum General
befördert hat, dürfen Sie sich gerne wieder an mich wenden. Bis dahin ein Ausspruch eines amerikanischen
Psychiaters: The problem about the people suffering from an inferiority complex is – they are indeed inferior.
Liebe Grüße
Ja, stellen Sie sich vor: „Na, da hat Pius XII. wohl zu wenig um den Schutz der Himmelskönigin gebeten,
sonst hätte ihn dieser hinterhältige Schlingel nicht so einfach hinters Licht führen können.“ Auch
große Päpste können von Menschen mit bösen Absichten hintergangen werden! Oder sollte man ihre Äußerungen
etwa als Verhöhnung Pius XII. oder sogar Mariens auffassen müssen ? Es ist nachgewiesen, dass Montini
hinter dem Rücken des Papstes mit der sog. liturgischen Bewegung konspiriert hat, die sich bereits ab
Anfang der 40er frech und unverholen für die „Zerstörung“ (Anf.-Z., weil das ohnehin nicht möglich
ist) der Messe Pius V. einsetzte. Auf V2 setzte Montini seinem „Werk“ dann die Krone auf indem er Protestanten,
also öffentliche Häretiker, an den Beschlüssen und damit an der Gestaltung des „NOM“ mitarbeiten lassen
hat. Ein ungeheurlicher Skandal! Und diese Zerstörer scheuten sich nicht, dafür auch noch die Aussagen
von Mediator Dei zu verdrehen.
#29 Malachias † 20:53:34 | Sonntag, 10. Dezember 2006
@Daniel Stöhr: Pacelli/P12 und Montini Nachdem aufgeflogen war, daß der Montini-Sekretär und Ex-Jesuit
Alighiero Tondi für den KGB arbeitete, hätte Pacelli/P12 streng genommen den Montini wesentlich härter
bestrafen müssen als mit einer Wegkomplimentierung in das Amt des Erzbischofs von Mailand. Zwar soll
sich Pacelli/P12 kurz vor seinem Tod auch ausdrücklich gegen eine mögliche Papstkandidatur Montinis
ausgesprochen haben, aber auch hier hätte er andere Maßnahmen treffen können/müssen, um dies zu verhindern…
Naja, vielleicht gab es ja zwischen den beiden noch andere, nicht so leicht zerstörbare Bande…?!
@D. Stöhr Wenn Pius XII. über das diabolische Treiben Montinis hinter seinem Rücken früh genug erfahren
hätte, dann wäre es nichts geworden mit der Kardinals-Ernennung Montinis, soviel ist sicher. Na, da
hat Pius XII. wohl zu wenig um den Schutz der Himmelskönigin gebeten, sonst hätte ihn dieser hinterhältige
Schlingel nicht so einfach hinters Licht führen können. Ich weiss schon, warum ich täglich den Privatexorzismus
bete.
@Papst-Veleumder „Pius XII. hat doch mit seiner Karwochenreform und Mediator Dei die beste Vorarbeit für
Paul VI. geleistet…“ Wenn Pius XII. über das diabolische Treiben Montinis hinter seinem Rücken früh
genug erfahren hätte, dann wäre es nichts geworden mit der Kardinals-Ernennung Montinis, soviel ist
sicher.
Alkoholiker unter sich! Jetzt sind die Nazis schon das auserwählte Werkzeug Gottes. Als der Tsunami große
Teile Asiens zerstörte, wurden von Hilfsorganisationen Lebensmittel verteilt. In manchen Dörfern verhungerten
trotzdem Menschen. Warum? Weil die Religion ihnen jahrhundertelang eingeimpft hatte, daß das Essen unrein
werde, wenn es von Unberührbaren berührt worden sei. Also wurden die Parias von der Dorfbevölkerung
mit allen Mitteln von den Hilfsgütern fern gehalten. Die Unberührbaren mußten verhungern. War das auch
die Strafe Gottes für den Wunsch der Unberührbaren nach Emanzipation oder wie? Ich habs Ihnen schon
oft gesagt, aber ich sags Ihnen gern nochmal: Die meisten Ihrer Ansichten sind pervers und abartig. Ich
kann mich noch gut an Beschneidung bei Frauen erinnern… Kotz, Würg, Spuck! So long Blondie!
Der Messias wird den Staat der Juden errichten „ Nach unserer Glaubensüberzeugung ist der Holocaust zwar
die Strafe Gottes für das jüdische Volk, das sich im Zionismus vom Glauben abwandte, wenngleich die
hauptsächlichen Opfer dieses Holocaust die orthodoxen Juden waren.“ Sehr weise Erkenntnis eines nicht
minder weisen Mannes.
@ Miles Christi Hab ich das bezweifelt? Es gibt auch die FSSPX oder Pater Lingen. Trotzdem wird niemand
bezweifeln, daß die FSSPX oder Lingen etwas völlig anderes sind als die Katholische Kirche. Auch die
von Friedman gegründete „orthodoxe-antizionistische Gemeinde“ ist etwas ganz und gar anderes als die
regulären orthodoxen Gemeinden. Es ist eine Art „one man“ Show, genau wie die Lingen Church aus genau
einem Mitglied besteht.
#23 MilesChristi 19:49:55 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Friedman Natürlich ist Friedman Rabbiner, er hat dazu die smicha. Und die „obskure“ Gemeinschaft: es
GIBT immer noch religiöse Juden, die wegen ihres Glaubens anti-zionistisch eingestellt sind. Das war
übrigens die übliche Haltung der Orthodoxie dem Zionismus gegenüber. Es gibt jüdische Gruppen, die
immer noch den Zionismus und den Staat Israel ablehnen, so die Neturei Karta (zu welchen Rabbiner Friedman
gehört) und die Satmarer Chasidim. Blueberry, erkundige dich besser.
„Oberrabbiner“ Friedman ist genauso sehr „Rabbi“ wie „Pater“ Lingen „Pater“ ist! Daß das arme Pünktchen
immer weiter abdriftet, ist unschwer zu erkennen. Jedenfalls ist Friedman nicht Oberrabbiner der orthodoxen
jüdischen Gemeinde Wiens wie von kreuz.net vermutlich bewußt irreführend angegeben. Sondern er ist
selbst ernannter Oberrabbi einer von ihm selbst gegründeten obskuren Vereinigung namens „Orthodoxe-antizionistische
Gemeinde Wiens“. Der Wiener Durchschnittsorthodoxe dürfte Wert auf den Unterschied legen! Genauso wie
nicht unbedingt jeder Katholik mit „Pater“ Lingen in einen Topf geworfen werden will. „Was man sonst noch
dazu wissen muss: Der Titel „Rabbi“ ist in Oesterreich nicht geschuetzt. Jeder kann sich „Rabbi“ nennen.
Sogar Louis de Funes („Abenteuer des Rabbi Jacob“) koennte in Wien eine eigene Gemeinde aufmachen. Der
„Oberrabbiner der Orthodoxen Anti-Zionistischen Gemeinde in Wien“ ist so koscher, dass er auch an Demos
teilnimmt, die am Samstag stattfinden. Und wuerde er sich nicht, ebenso wie Bruder Hajo und Schwester
Evelyn, oeffentlich gegen Israel stellen und als nuetzlicher Idiot jedem anbieten, der ihm ein Ticket
bezahlt, blieben seine Umtriebe unbemerkt. Er wuerde im Hinterzimmer vom „Cafe Pruecklel“ sitzen (www.prueckel.at/)
und mit Karl Lueger kommunizieren, dessen Denkmal direkt vor dem „Prueckel“ steht. Der beruemteste Wiener
Antisemit und Buergermeister der Stadt (1897 bis 191o) hat den Satz „Wer Jude ist, bestimme ich!“ in die
Welt gesetzt. Wer Rabbi ist, bestimmt Moishe Aryeh Friedman.“ Link www.achgut.com/…_hier_nicht_gefaellt/
Genaues Quellenstudium gefragt! Hier ist einiges offen und sollte vor der weiteren Diskussion geklärt
werden. Nicht zu voreilig, Gandalf! Wer wurde vom Bischof 1996 genau exkommuniziert? Die Priester (und
Kleriker) der FSSPX, die in seiner Diözese wirken, oder auch „einfache Gläubige“? Unter welchen Bedingungen?
Hat sich Rom dazu geäußert? – Der Rekurs kam ja von „Call to action“. Normalerweise äußert sich Rom
nicht bischöflichen Akten, zu denen es nicht gefragt wurde. Wer gut Englisch kann, könnte hier vielleicht
ein paar interessante Informationen anführen oder verlinken. In den USA wird das ja sicher alles schon
lange diskutiert.
KATH.NET Es bewegt sich was, Gott sei Dank! Von der Exkommunikation in der Diözese waren neben Mitgliedern
von „Call to Action“ auch Mitglieder der Pro-Abtreibungs-Organisationen „Catholics for a Free Choice“
und „Planned Parenthood, Freimaurer-Organisationen und die schismatische Priesterbruderschaft St. Pius
X. betroffen. Endlich KLARTEXT aus Rom. Laudetur in omnibus Jesus Christus!!! kath.net kath.net/detail.php?id=15433
Wenn ein Nachfolger von Pius XII. gewählt ist könnten Katholiken nach dem Vorbild des Herrn folgende
Handlungsweise erwägen: Bei einer der in Rom allsonntäglich vom „Unheiligen Vater“ durchgeführten öffentlichen
Christus-Verspottungen („NOM“-Kult) mit einem handfesten Strick aufzumaschieren und den „amtierenden“
Pseudo-Papst sammt diabolischem Anhang aus der Peterskirche zu treiben. Anschließend wird der Heilige
Vater auf der sedia gestatoria zum Alter getragen. Dort vollzieht er dann nach uraltem christlichen Brauch
den feierlichen Exorzismus. Sodann Re-Konsekriert er den Petersdom um anschließend das hl. Opfer darzubringen!
#16 Tridentinus 16:07:31 | Sonntag, 10. Dezember 2006
@Belisar Sie täuschen sich ebenso wie Stöhr, nur auf andere Weise. Von den Exkommunikationen durch Bruskewitz
hat der Vatikan nur jene von Call to action bestätigt. „Die Piusbruderschaft St. Pius X.“ ( , eine Analogie
zu „päpstlicher als der Papst?) wird als Gruppe nicht exkommuniziert. Wäre auch schwierig, da die Katholiken
(Laien), die deren Gottesdienste besuchen, dieser Gruppe gar nicht formell angehören können,wenn man
von den Tertiaren absieht. Eine Spezialfrage wären die erwachsenen „Pius“-Firmlinge.
#14 Udalricus 14:13:42 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Politik und Theologie Ich bitte darum, die politische Ebene und die katholische Theologie nicht zu vermischen:
Wenn Papst Benedikt XVI. und mit ihm die katholische Kirche allen Religionsgemeischaften innerhalb des
Staates einen gleichwertigen Status zuschreibt, ist das bei weitem nicht die Aufgabe ihres Absolutheitsanspruchs,
sondern nur die Konsequenz aus „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!“
Christentum ist eben nicht Islam, wo Religion und Politik verschwimmen! Anders steht es um die Seite der
Theologie: Hier vertritt die Katholische Kirche samt ihrem Oberhaupt eine klare Lehre der Einzigartigkeit
von Jesus Christus und der Kirche, zuletzt deutlich geworden durch „Dominus Jesus“. Wenn also der ansonsten
sehr achtenswerte Pater Georg Sporschill SJ in der „Presse“ vom 9. Dezember 2006 schreibt: „Es ist offensichtlich,
dass es Wege zum Heil außerhalb der Kirche gibt…“, dann ist das sehr erschreckend! Absolutheitsanspruch
und Toleranz sind im Christentum synthetisch verwoben, auch wenn das Relativisten ebenso wenig verstehen
können wie Integralisten.
Haha die Piubruderschaft St. Pius X. ist… exkommuniziert, da helfen „Kreuz.net“ ihre Uminterpretationen
nichts: www.kath.net/detail.php?id=15433 Wer den Hl. Vater und die Päpst vor ihm nicht ankzeptiert und
ihre Lehre ist ein böser Mann, Schluss und Bann!
@Daniel Stöhr Wer das Gesindel in Rom ab Rocalli als „Päpste“ bezeichnet und ihren Lehren irgend eine
Bedutung beimisst ist ein Verräter an Christus. Vielen Dank für diese überaus interessante Erkenntnis.
Ist es Ihnen doch mit überaus wenigen Worten gelungen, das auszudrücken, wofür andere, weniger zu solch
exakter Analyse neigende geistig Gele(e)rte ganze Bücher brauchen.
@Tridentinus: „Sie verstehen mich völlig miss.“ Ich habe Sie sehr deutlich verstanden. Geben Sie ihren
Kampf gegen Wahrheit und Gerechtigkeit auf und bekehren Sie sich zur röm.-kath. Kirche. Wer das Gesindel
in Rom ab Rocalli als „Päpste“ bezeichnet und ihren Lehren irgend eine Bedutung beimisst ist ein Verräter
an Christus.
#10 Tridentinus 11:55:12 | Sonntag, 10. Dezember 2006
@Stöhr Sie verstehen mich völlig miss. Damit Prinzipien – das gilt nicht nur hier, sondern allgemein –
wirksam bleiben (können), müssen sie situationsgerecht angewandt werden. Das bedeutet nicht ein Diktat
des Faktischen, wohl aber eine Antwort auf das Faktum und somit Verantwortung. Das heisst nicht, dass
das situative Faktum seinerseits als statisches Datum akzeptiert werden müsse. Vielmehr umfasst die genannte
Verantwortung das Recht und ggf. die Pflicht, die zur Verfügungstehenden Gestaltkräfte auch zur Umgestaltung
des momentanen Faktums einzusetzen, wobei selbstverständlich die Idee oder das Prinzip der ruhende Orientierungsfocus
bleibt.
Zwei Sätze dazu: „jedoch die Anwendung kann durch Umstände variieren, ja muss es fallweise, damit die
Prinzipien in Geltung bleiben.“ Aha. Also entscheidet der „Primat des Faktischen“ darüber, dass die Prinzipien
überhaupt in Geltung bleiben. Damit sind diese Prinzipien aufgehoben.
#8 Tridentinus 11:36:05 | Sonntag, 10. Dezember 2006
@Hoffnung @Stöhr @Hoffnung: Dann ist aber der wahre Glaube die Grundlage der Einheit und nicht umgekehrt,
wie Sie durch das konkludente somit nahelegen. @Stöhr: Über die Religionsfreiheit hat sich die Kirche
erstens explizit erst relativ spät geäussert, weswegen es fraglich ist, ob sie in den Enzykliken des
19. Jahrhunderts zur Frage dieselbe bereits abschliessend beantwortet hat, zweitens bleiben die Grunddaten
dazu strukturell und prinzipiell gewiss ident, jedoch die Anwendung kann durch Umstände variieren, ja
muss es fallweise, damit die Prinzipien in Geltung bleiben. Und nur im Bereich der Prinzipien liefern
die von Ihnen bemühten Enzykliken verbindliche – jedoch nicht statische – Aussagen, über sich wandelnde
Komponenten innerhalb der Anwendungsbedingungen eines Prinzips können sie gar nichts aussagen und intendieren
dies folglich auch nicht.
Grüß Gott (Anti-)Tridentinus, „Der Papst hat vor einiger Zeit sehr gut erläutert, dass die gleichbleibenden
Prinzipien der kirchlichen Lehre über die Religionsfreiheit in unterschiedlichen Kontexten durchaus variabel
realisiert sein können, ja teils sein müssen, weil die Kircheals[kursiv institutionalisierte Religion
gesellschaftliche Rahmenbedingungen vorfindet, die sie nicht oder nicht als Monopolistin zu beeinflussen
vermag.“[kursiv] Glauben Sie diesen Schund eigentlich noch selber, den Sie da verzapfen ? Die Wahrheit
kenn keinen „Primat des faktischen“. Und zur Wahrheit gehört nunmal die überlieferte Lehre (Und zwar
genau in dem Sinn, wie sie die Kirche verstanden hat, als sie diese Lehre zum Ausdruck brachte -in Enzykliken
etc.).
#5 Tridentinus 11:09:18 | Sonntag, 10. Dezember 2006
@Stöhr und Sie reden bzw. schreiben wie ein Psychopat. Der Papst hat vor einiger Zeit sehr gut erläutert,
dass die gleichbleibenden Prinzipien der kirchlichen Lehre über die Religionsfreiheit in unterschiedlichen
Kontexten durchaus variabel realisiert sein können, ja teils sein müssen, weil die Kirche [kursiv]als[kursiv
institutionalisierte Religion gesellschaftliche Rahmenbedingungen vorfindet, die sie nicht oder nicht
als Monopolistin zu beeinflussen vermag.
Welcher Mensch redet so ? „‘Gesunde Laizität’ bedeutet, daß der Staat die Religion nicht als reines
persönliches Gefühl betrachtet, das man in das Privatleben verbannen könnte. Im Gegenteil: Die Religion,
die in sichtbaren Strukturen wie der Kirche organisiert ist, wird als Gegebenheit der Gesellschaft anerkannt.“
Was sagt Ratzinger hier eigentlich ? „Die Religion, die in sichtbaren Strukturen wie der Kirche organsiert
ist“ darf nicht aus dem öffentlichen Leben verbannt werden. Das sagt er. Was will uns diese kleine -aber
unendlich wichtige Wörtchen „wie“ sagen ? Es sagt uns, dass Ratzinger die Lehre der Kirche in geradezu
satanischer Schläue verkehrt (wie=eine Religion unter vielen). So redet nur ein Apostat!
@Gotthard Nicht nur mutig, sondern endlich ein Bischof der sein Hirtenamt ernst nimmt und alles was die
Einheit und somit den wahren Glauben entgegenwirkt rigoros ausschließt.
mutig Bereits im März 1996 exkommunizierte der neokonservative Bischof der sehr kleinen US-Diözese Lincoln
die Mitglieder von zehn Organisationen auf dem Gebiet seiner Diözese – unter ihnen die Freimaurer, die
Priesterbruderschaft St. Pius X., der US-Zweig des Abtreibungsnetzwerkes ‘Pro Familia’ und die antikatholische
Organisation ‘Call to Action’. ein mutiger Bischof …