Kirchenverkauf
Geordneter Rückzug
Aus vierzehn Pfarreien werden drei – und das ist nur der Anfang. Denn die erneuerte Kirche in Deutschland schrumpft munter weiter.
Mühlheim an der Ruhr
Mühlheim an der Ruhr
© Wikipedia-Benützer „Omi’s Törtchen“, Creative Commons Licence
(kreuz.net, Mülheim an der Ruhr) Die Umstrukturierung der Katholischen Kirche in der Stadt Mülheim an der Ruhr im westlichen Ruhrgebiet ist abgeschlossen.

Das berichtete die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’.

Mülheim an der Ruhr ist eine Stadt mit 170.000 Einwohnern.

Von den 14 Pfarreien der Stadt werden drei übrigbleiben.

Stadtdechant Hw. Manfred von Schwartzenberg erklärt vor der ‘Westdeutschen Allgemeinen’: „Wir stimmen uns auf die Zukunft der Kirche ein.“

Der „Neubeginn“ sei notwendig gewesen: Kein Geld, immer weniger Kirchenbesucher, jede Menge Gotteshäuser.

Diese Rechnung führte immer tiefer in die roten Zahlen. Das Stadtdekanat Mülheim gehört zu den ersten im Bistum Essen, die den Abbau abschließen.

Nur zwei Kirchen – St. Raphael und Heilig Kreuz – werden aufgegeben.

In St. Raphael wird die Caritas einziehen. In Heilig Kreuz entsteht vielleicht eine Urnenkirche.

Mit St. Mariä Himmelfahrt, St. Mariä Geburt und St. Barbara wird es in Mülheim nur noch drei Pfarreien geben, zu denen neun Gemeinden und vier Filialkirchen gehören werden.

Im Schnitt zählt jede neue Pfarrei auf dem Papier rund 20.000 Gläubige.

Diese „Flexibilität von Kirche“ innerlich nachzuvollziehen zu leben, ist für Pfarrer von Schwartzenberg ein Gebot der Stunde.

Die drei in Mülheim übrigbleibenden Pfarrer sind sich einig, daß die Kirche weiter schrumpfen wird.

Der Stadtdechant von Schwartzenberg ist sogar überzeugt, daß es in zwanzig, dreißig Jahren in Mülheim nur noch eine Pfarrei geben wird.

Viel werde davon abhängen, ob es mit einem pastoralen Plan gelingt, eine Art „Renaissance von Kirche“ zu schaffen.

Diese Pläne zu erarbeiten, wird Aufgabe der nächsten Monate sein.

Die Umstrukturierung führt zu einem Stellenabbau um fast die Hälfte.

Von den bisherigen 13 Vollzeitstellen dürfen nach den Vorgaben des Bistums nur 5,6 Stellen übrigbleiben. Es gibt einen Sozialplan.

Jede Pfarrei wird einen Verwaltungsleiter haben, der die Verbindung zwischen Gemeinde und Generalvikariat in Essen halten wird.

Mit Abstrichen bei der Seelsorge sei nicht zu rechnen, verkünden die Pfarrer. Man will die Gottesdienste aufeinander abstimmen.
      
27 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#27   athanasius1957   12:59:45 | Montag, 11. Dezember 2006
schisma hin schisma her
wir prügeln auf denen umadum, die uns die tradition erhalten habn.
und wär net ab mitte 90 des internet aufkommen det kana von eich irgendwas wissn von an agatha christie indult oder quattuor ab hinc annos oder ecclesia dei afflicta.
so schauts aus.
glaubt irgendwer hier im +net im ernst, dass die offiziellen papiere der deutsch- englisch- oder französischsprachigen ordinariate irgendetwas davon freiwillig veröffentlicht hätten, wenn nicht der druck von unten vom betenden volk gekommen wäre.
erinnert euch an die lügen von 1980 bzgl der annahme des paulinischen missales.
erinnert euch der lügen des salzburger erzordinariates von 2005/2006 bzgl der zugehörigkeit eines schülers zur röm-kath kirche
erinnert euch der lügen im religionsunterricht unserer kinder, welche konsequenzlos geblieben sind.
manchmal ists notwendig athanasiusse zu haben, die firm dabei bleiben auch wenns den mächtigen nicht passt.
Redaktion benachrichtigen
#26   landorganist   11:53:46 | Montag, 11. Dezember 2006
So sieht es aus.
Gemäß einer Auskunft der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ steht rechtlich gesehen hinsichtlich der Priesterbruderschaft St. Pius X. folgendes fest:
Die vier von Erzbischof Marcel Lefebvre 1988 geweihten Bischöfe (Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta) sind exkommuniziert.
Die innerhalb der Bruderschaft geweihten Priester sind wegen des Mangels einer gültigen Inkardination suspendiert.
Bezüglich der Gläubigen, die mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. sympathisieren, wird festgehalten:
Es handelt sich um katholische Gläubige, die – wenn sie keine ausdrücklichen Akte gesetzt haben – die römisch-katholische Kirche keineswegs verlassen wollen.
Die Mitfeier von Gottesdiensten der Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. stellt in sich kein Delikt dar und bewirkt nicht eine Exkommunikation.
Nur Gläubige, die in der Priesterbruderschaft St. Pius X. die einzig wahre Kirche sehen und dies im äußeren Bereich sichtbar machen, ziehen sich die Exkommunikation zu.
Redaktion benachrichtigen
#25   r.ruhrgebietler   07:42:49 | Montag, 11. Dezember 2006
@Gotthard – mal nachgefragt
Sie Sie hier der Forentroll? Den gibt es doch in (fast) jedem Forum – hier Sind Sie es.
Alles was Tradition hat ist Ihnen ein Greuel. Aber wahrscheinlich sind Sie Mitglied eines Schützenvereins… der hat auch Tradition…
Wissen Sie wer besonders viel Tradition kannte? JESUS CHRISTUS! Da dürfen WIR froh sein, das es noch traditionsverbundene Gemeinschaften im Sinne des Herrn Jesus Christus gibt, auch wenn’s Ihnen ein Dorne im Auge ist. Der Kranke bedarf des Arztes, Ihre Seele bedarf Jesus Christus. Es ist Advent! Die glaubenstreuen Pfarren haben Beichtstühle zur Spendung des Beichtsakramentes. Für Sie vielleicht die Gelegenheit einen Neuanfang mit Jesus Christus zu wagen?? Nein, ich bekommen KEIN PROZENTE auf jede Seele die beichten geht – die dürfen Sie für sich selber einstreichen!
Gelobt sei Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen
#24   möchtegern-kathole   23:31:29 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Exkommunikation?
offiziell sind die Bischöfe der FSSPX exkommuniziert.
Aber was zählt das schon, wenn Papst und Bischöfe immer haarscharf an der Häresie segeln? Mal drüberhalb der Linie, mal diesseits.
Der Häresievorwurf ist absurd wenn man bedenkt, welchen anti-katholischen Unsinn Rom und viele Bischöfe verbreiten.
Da bin ich lieber exkommuniziert als „in dieser Gemeinschaft“ der amtskirchlichen Häretiker. Rom wird eines Tages bescheinigen, dass sie NICHT die Gemeinschaft der eitlen Häretiker suchten, und sie deshalb feiern.
Redaktion benachrichtigen
#23   Rocky   22:08:49 | Sonntag, 10. Dezember 2006
„Rückzug – natürlich geordnet“
… wie’s sich gehört! Stramm oreussich! In Reih und Glied! Halleluja! Eil- und Wel-, Schnell- und Bell-sprechungen… Halleluja! Die Firma ist kaputt – es lebe die noch verbliebene Ideologie: Mordern sein ist alles! Halleluja!
Redaktion benachrichtigen
#22   Graf von Galen   21:58:57 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Wider VII, @ Gandalf
Die Exkommunikation der schismatischen und häretischen
Orthodoxen wurde von Papst Paul VI aufgehoben.
Dafür soll nun die rechtgläubige, den Hl. Vater als
Papst anerkennende FSSPx exkommuniziert sein ?
Alles sehr logisch. Wenn es so sein sollte, wie Sie
schreiben, wäre dies ein weiteres Armutszeugnis für die Kirche nach VII.
Redaktion benachrichtigen
#21   Sr. Maria Andrea †   20:23:26 | Sonntag, 10. Dezember 2006
OREMUS
OREMUS pro r.ruhrgebietler!
Dieser Typ hat schon an vielen Orten gewohnt, auch in M. an der Ruhr! So schön. Was der alles weiss.
Redaktion benachrichtigen
#20   Gotthard   19:42:08 | Sonntag, 10. Dezember 2006
ins ruhrgebiet
Mülheim-Ruhr – du bist die mit Abstand am weitesten entferntes Stadt von Gott in seiner ganzen Schöpfung!
wo es Leute wie Dich gibt, könnte dieser Satz zutreffend sein.
Redaktion benachrichtigen
#19   Agiafortuni   19:28:36 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Daniel Stöhr
vermutlich verwechseln sie die in vollem Einklang mit der katholischen Kirche stehende Piusbruderschaft mit der aus der Verwerfung ihrer Vergangenheit hervorgegangenen Konzilskirche
Redaktion benachrichtigen
#18   r.ruhrgebietler   18:30:29 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Pfarrer von Schwartzenberg…
ist wie üblich seit Amtsantritt auf dem Holzweg!
Die Stadt kenne ich sehr gut! Auch den Filz und Schmu im Hintergrund!
Die genannten Pfarreien ebenfalls bestens – dto. deren Sekretarien! Es könnte ja mal sein, dass dort einer/eine den Popo in die Höhe bekommen! Vor 10 Jahren bin ich in das pfarrgebiet von einer der heute 3 Pfarreien eingezogen – kein Willkommsnsbesuch vom zuständigen Pfarrer! Nix! Mein Großvater verstarb vor ca. 20 Jahren – kein Versehgang vom zuständigen Pfarrer! Man kümmert sich dort insbesondere ums jammern und persönliche Profilierung! Besonders um letzteres!
Die Stadt wuchs nach dem Krieg bis heute um das ca 4fache! Es gibt also mehr als genug Seelen zu retten für den Himmel! Rein rechnerisch ist auch mordmäßigviel Kirchensteuereinkommen vorhanden! Wo versickert das alles?!?!?
Im ca. 15km entfenrten Essen-Borbeck gibt es ein Filliale der Piusbruderschaft – ohne Einkünfte aus Kirchensteuern. Und siehe: einige Schäfchen scheint es nach dort verschlagen zu haben. OHNE TINGELTANGEL, Herr Pfarrer von Schwartzenberg. OHNE KIRMES AM ALTAR!
Pfarrer von Schwartzenberg: Arsch hoch und missionieren! In der Mülheim-Ruhr, Sandstr. haben die islamisten unter Ihren Augen eine Moschee gebaut! Wie konnten Sie da tatenlos zusehen??
Mülheim-Ruhr – du bist die mit Abstand am weitesten entferntes Stadt von Gott in seiner ganzen Schöpfung!
Gott sie uns gnädig!!!!
Redaktion benachrichtigen
#17   Zur Kenntnisnahme   18:07:20 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Quellen?
Hier ist einiges offen und sollte vor der weiteren Diskussion geklärt werden. Nicht zu voreilig, Gandalf!
Wer wurde vom Bischof genau exkommuniziert? Die Priester (und Kleriker) der FSSPX, die in seiner Diözese wirken, oder auch „einfache Gläubige“? Unter welchen Bedingungen?
Hat sich Rom dazu geäußert? – Der Rekurs kam ja von „Call to action“. Normalerweise äußert sich Rom nicht zu Dingen, zu denen es nicht gefragt wurde.
Wer gut Englisch kann, könnte hier vielleicht ein paar interessante Informationen anführen oder verlinken. In den USA wird das ja sicher alles schon lange diskutiert.
Redaktion benachrichtigen
#16   Gandalf   17:45:23 | Sonntag, 10. Dezember 2006
KATH.NET
Erschreckend zu sehen, dass Sie nunmehr auch „übergelaufen“ sind, von einem der echten Tradition verbundenen Glauben zum Schisma. Hätte ich vor der Algermissen-Story bei Ihnnen nicht erwartet!
Schönen abend! (Ich muss jetzt leider schon offline gehen.)
Redaktion benachrichtigen
#15   Pünktchen   17:41:47 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Was werden Sie sagen, gandalf, wenn es
aus dem Vatikan einen „geordnteten Rückzug“ von den erklärten Exkommunikationen gegen die FSSPX gibt? Heißt es dann auch: „Laudetur Iesus Christus“ … :-S ???
Redaktion benachrichtigen
#14   Gandalf   17:34:00 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Laudetur in omnibus D. N. J. C.
Vatikan bestätigt: FSSPX ist im Schisma! Beten wir für die verlorenen Schafe!
Grüße aus Linz, RN
Redaktion benachrichtigen
#13   Ydefix   17:30:10 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Möglich ist das,
aber aus ganz anderen Gründen als Sie sich vermutlich wünschen.
Redaktion benachrichtigen
#12   Gandalf   17:28:22 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Diese Worte hat Ihnen der Herr in den Mund gelegt wie seinerzeit dem Hohenpriester!
„die schismatische Priesterbruderschaft St. Pius X. betroffen“
…sind die größten Irreführer in der gegenwärtigen Situation. Wieviel Seele werden Dank der Lefebvre-Sekte davon abgehalten sich zur katholischen Kirche zu bekehren!
Redaktion benachrichtigen
#11   Ydefix   17:26:25 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Diese „Brüder“
die schismatische Priesterbruderschaft St. Pius X. betroffen
…sind die größten Irreführer in der gegenwärtigen Situation. Wieviel Seele werden Dank der Lefebvre-Sekte davon abgehalten sich zur katholischen Kirche zu bekehren!
Redaktion benachrichtigen
#10   Gandalf   17:20:05 | Sonntag, 10. Dezember 2006
KATH.NET
Es bewegt sich was, Gott sei Dank!
Von der Exkommunikation in der Diözese waren neben Mitgliedern von „Call to Action“ auch Mitglieder der Pro-Abtreibungs-Organisationen „Catholics for a Free Choice“ und „Planned Parenthood, Freimaurer-Organisationen und die schismatische Priesterbruderschaft St. Pius X. betroffen.
Endlich KLARTEXT aus Rom. Laudetur in omnibus Jesus Christus!!!
kath.net kath.net/detail.php?id=15433
Redaktion benachrichtigen
#9   Pünktchen   16:44:35 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Immerhin verschließt sich das Ruhrbistum
nicht vor der Mitwirkung der genannten Priesterbruderschaften, wie man in Gelsenkirchen petrusbruderschaft.eu/…en/ge-messzeiten.php sehen kann! (Dieser Hinweis auch an die Adresse von Leser/in „Hoffnung“, auf den/die ich vielleicht etwas zu schroff reagiert habe, wie ich selbstkritisch :-| einräumen will!)
Redaktion benachrichtigen
#8   Agiafortuni   16:35:27 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Hoffnung: doch nicht ihr Ernst
es ist doch nicht Ihr Ernst, dass die Anerkennung der V 2 Ideologie der Massstab für die Treue zur Tradition sein soll. Hätte ein Priester unter dem heiligen Pius X eine frevelhafte Schrift wie Roncallis Ansprache zum V 2 verfasst, er wäre in irgendein abgelegenes Kloster verbannt worden, um dort Busse zu tun. Lesen Sie doch einmal Woytilas Ansprache zur vermeintlichen Seligsprechung des Frevlers Roncalli. Eine Bauernfängerei im wahrsten Sinne des Wortes. Die Kriterien die hierfür angeführt werden – Gründung des Einheitszirkus unter dem Aiax Bea, besseres Verhältnis zu den Juden usw. – sind nirgendwo in der traditionellen Theologie anzutreffen
Redaktion benachrichtigen
#7   Copertino   16:25:01 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Ich kenne zig…
…Katholiken, die exakt durch solche bischöflichen Verhaltensweisen bei der Priesterbruderschaft Pius X. gelandet sind.
Redaktion benachrichtigen
#6   Pünktchen   14:51:52 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Davon bin ich
überzeugt, m-kath.!
Redaktion benachrichtigen
#5   möchtegern-kathole   14:48:43 | Sonntag, 10. Dezember 2006
jedenfalls …
… wird der Bischof jene Menschen, denen ER die Priester weggenommen hat, und die sich selbst einen Alte-Messe-Priester suchen, eben dafür angreifen.
Redaktion benachrichtigen
#4   Pünktchen   13:36:24 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Können Sie nicht lesen, „Hoffnung“?
Nirgends hatte ich etwas von der FSSPX geschrieben! Es gibt auch traditionstreue Priesterbruderschaften, die im vollen Einklang mit Rom und dem II. Vatikanum ihren Dienst tun. Diese Bruderschaften hatte ich in meiner Zuschrift auch genannt! Ihr Sermon hat in mir also den falschen Adressaten.
Falls jedoch die Gemeinden in der Rhön, denen man brutalstmöglich die Priester weggenommen hat, sich in ihrer Not nunmehr an die FSSPX wenden, dann geht das einzig und allein auf das Konto eines Bischofs, der jeden Dialog verweigert www.kreuz.net/bookentry.916.html und sich gegen seine eigenen Gläubigen verschanzt hat!
Redaktion benachrichtigen
#3   Hoffnung   12:13:12 | Sonntag, 10. Dezember 2006
traditionstreu?@Pünktchen
Was meinen Sie denn damit?
Doch nicht Priester der Fsspx?
Diese sind nicht traditionstreu, da Sie das VII nicht anerkennen. Ein Konzil entgegen der Kirchhenführung nicht anzuerkennen ist keine katholische Tradition.
Die Kirche dadurch zu zerrüptten, das man die evt. tragenden Gläubigen, die durch Frömmigkeit die Gemeinden (und deren Priester ) aufbauten aus den Gemeinden zieht um Sie unter dem Deckmäntelchen der Tradition zu vereinen, ist nicht nur Kontraproduktiv, sonder es verursacht genauso innere Zerrüttung wie Küng, Drewermann oder sonstwer und ist somit nicht um Haaresbreite besser als diese.
Das was eine solche Gruppe tut ist nicht weniger vom Satan inspieriert wie „wir sind Kirche“ u.Ä.
Da Sie zerütten und de Leib des Herrn, die Christenheit, durch Streit, Abspaltung zerreissen und entstellen.
Aber vielleicht meinen Sie auch etwas anderes.
Redaktion benachrichtigen
#2   Pünktchen   11:22:46 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Es stünden freilich traditionstreue,
junge und engagierte Seelsorger bereit (z.B. in der FSSP und der SJM), aber eher riskiert man den Abriß von Kirchen als die Mundkommunion, selbst dort, wo Gläubige sie wünschen www.kreuz.net/bookentry.916.html!
Redaktion benachrichtigen
#1   Hoffnung   11:12:16 | Sonntag, 10. Dezember 2006
Wie wäre es mal mit „Nichtstun“?
In Mühlheim wie anderswo scheint man mal wieder aus eigener Kraft eine Lösung der „pastoralen Neuorientierung“ zu sinnen.
Wie wäre es zur Abwechslung mal mit „Nichtstun“.
Zum einem kann man so nix anrichten und zum zweiten bleibt dann vielleicht mal mehr Platz für das Wirken des Hl. Geistes.
So kann „Nichtstun“ zur eitaust besten Tat werden.
Ach ja ich vergas: Wenn man auf sowas verweist wird man meistens zum „weltfremden Idealisten“ abgestemmpelt. Aber das Geistige ist dem Fleisch entgegengesetzt. Somit ist Weltfremd genau das was wir brauchen.
In diesem Sinne
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
KirchenschließungDie Vorabendmesse von Christkönig war die letzte KirchenverkaufPfarrei oder Erzdiözese? KirchenverkaufJahrhundertealte Tradition? KirchenschwindenVon der Pfarr- zur Grabeskirche KirchenverkaufStandesamt in der Kirche? Kirchenverkauf in EssenEr hat es gut gemeint KirchenverkaufDem Schicksal zuvorgekommen KirchenverkaufDas Priesterbild wird sich erheblich verändern KirchenumbauKathedrale gerettet KirchenverkaufDie Zeiten werden schlechter Freiburger MünsterEin kalter Granitblock als Symbol für die Liturgiereform? KirchenbesetzungDie Kirche als Zeltlager Kirchenverkauf„Die Kirche muß erstmal wieder bei sich selbst anfangen – sich selbst missionieren“ KirchenverkaufDas Hotel Collegium Leoninum lädt zum Schmause KirchenverkaufDas Bistum Essen als Vorbild?
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net