Vor der Samaritanerin erklärt Jesus angeblich, daß es den richtigen Ort des Gebetes nicht gibt: Jeder wird auf seine Façon selig. So einfach ist das.
Ausschnitt aus der Kirchenzeitung von Mainz.
Das Bild zeigt ein synkretistisches Theaterstück am Beginn
eines Gottesdienstes. Auf den Pfeilen im Hintergrund ist zu lesen: Jerusalem, Ganges, Nirvana.
(kreuz.net, Mainz) Die erste Dezember-Ausgabe der Mainzer Kirchenzeitung ‘Glaube und Leben’ berichtete
von einem „Gottesdienst mit esprit“.
Er fand in der Heilig-Geist Gemeinde in Arheilgen statt.
Arheilgen
ist ein Stadtteil im Norden der Großstadt Darmstadt. Darmstadt liegt vierzig Kilometer südöstlich von
Mainz.
Der Pfarrer von Arheilgen, Hw. Joachim Putz, ist für seine alternativen Gottesdienste bekannt.
In einer jüngsten Auflage eines alternativen Gottesdienstes ging es um Fragen der Religionsfreiheit.
Titel: „Moschee, Tempel, Synagoge, Dom – wo bitte geht’s zur richtigen Religion?“
Die Veranstaltung
begann mit einer Theatereinlage:
„Eine Familie sitzt am Eßtisch, wobei jeder sich aus den verschiedenen
Religionen jene Elemente aussucht, die ihm am besten zusagen. So wird am Tisch einmal christlich gebetet.
Ein anderes Mal steigt der Vater auf seinen Stuhl und spricht ein muslimisches Gebet wie ein Muezzin.“
Das kurze Theaterstück zeigt nach Angaben der Kirchenzeitung, daß hier jeder seine Religionsfreiheit
auslebe.
Nach der Aufführung sprach Pfarrer Joachim Putz über die Begegnung Jesus mit der nichtjüdischen
Samaritanerin nach Johannesevangelium Kapitel 4.
Die Frau frage Jesus nach dem richtigen Ort des Gebetes.
Jesus antwortet nach Ansicht von Hw. Putz, daß es den richtigen Ort nicht gebe: „Jeder der Gott suche,
werde ihn im Geiste finden.“
Die Predigt hielt Frau Barbara Huber-Rudoph von der christlich-islamischen
Begegnungs- und Dokumentationsstelle in Frankfurt.
Frau Huber erklärte, daß alle Religionen eigentlich
an denselben Gott glauben und nur ihren eigenen Weg haben, diesen Glauben zu interpretieren und auszuleben:
„Zu finden ist Gott in unseren Herzen. Dort spiegelt er sich. Bei manchen mag dies ein kleines Kämmerchen
im hintersten Eckchen sein – doch wer sich auf die Suche begibt, wird irgendwann fündig werden.“
In
welcher Form sich Gott in den Herzen spiegle, hänge von der Politur ab, die das Herz zum Spiegeln bringt.
Die Toleranz gegenüber den Religionen müsse sich im Dialog zeigen.
Jeder müsse von dem erzählen
dürfen, was er in seinem Herzen gefunden hat und gleichzeitig seinem Gegenüber zuhören und sich gegenseitig
die Freiheit seines Glaubens lassen.
Bei der anschließenden Fragerunde wies Frau Huber darauf hin, daß
Toleranz da endet, wo der Mensch aufgeben muß, was er gefunden hat.
Es wurde beim Anlaß – nach Angaben
der ‘Mainzer Kirchenzeitung’ – deutlich, daß man die jeweilige Religion nur als Begleiter auf dem Weg
zu Gott betrachten solle.
Der eigentliche Glaube komme aus einem selber und solle nicht eingeengt werden.
Email-Adressen der Empfänger
57 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Gastus das werde ich Ihnen dann sagen, wenn es soweit ist, bis dahin schöne Weihnachten und Gott kam
trotzdem in seine Schöpfung um diese zu erlösen, ob Sie dabei sein werden, nun ja, wer weiß, denn die
Hypris des Menschen gehört zu den Hauptschwierigkeiten um einem paradiesischen Zustand zu erreichen.
Das ist aber keine Privatoffenbarung von mir, sondern lesen sie mal genau das AT Genesis und das NT Apokalypse.
@B. Bussmann – persönliches NEIN! Ewigkeit, ewiges Leben, ist ohne Zeit und Raum. Somit gibt es keinen
Ort, es gibt nur ein persönliches Ja für oder ein Nein gegen Gott und somit auch ein Ja oder Nein bezüglich
der uns anvertrauten Schöpfung. Ich habe mich für ein persönliches „Nein“ zu der mir anvertrauten Schöpfung
in Gestalt des Brathähnchens entschieden. Heute Mittag schon wieder. Weihnachten gibt es dann Gans und
am zweiten Feiertag sind wir wie jedes Jahr bei einem befreundeten chinesischen Ehepaar zum Hunderagout
eingeladen. Was geschieht mit dem „Neinsager“ nach Brigitte Bussmanns Privatoffenbarungen?
Brathähnchen Ewigkeit, ewiges Leben, ist ohne Zeit und Raum. Somit gibt es keinen Ort, es gibt nur ein
persönliches Ja für oder ein Nein gegen Gott und somit auch ein Ja oder Nein bezüglich der uns anvertrauten
Schöpfung. Sie können sich ja überlegen ob Sie Ja oder Nein sagen, wenn Ihnen ein Hühnchen über den
Weg läuft bei der alles entscheidenden Frage in Ihrer Todesstunde.
@B. Bussmann – noch einmal! Passen Sie nur auf, damit Ihr Brathähnchen nicht einmal Hinterrungsgrund
für Ihren Eingang ins Ewige Leben sein wird, denn Gott lässt seiner und seiner Geschöpfe nicht spotten.
Brigitte Bussmann, was geschieht mit den GOTT spottenden Personen, denen ihre unbereute Leidenschaft nach
leckeren Brathähnchen zum Hinderrungsgrund wird, um in das Ewige Leben einzugehen? An welchen Ort kommen
die uneinsichtigen, brathähnchenvertilgenden Spötter GOTTES und SEINER Geschöpfe?
Gastus, Horst Metzker, Ex-Bochumer, Gandalf Gastus, was Sie nicht alles in meine Texte hineinlesen. Ich
habe kein Wort von Hölle geschrieben. Aber um beim Thema zu bleiben, erleben Sie sicherlich keine Einengung
im Glauben oder?? Horst Metzker – Sie werfen auch AT und NT durcheinander und bringen Moses und Jesus
in Verbindung. Auch die Zeugen Jehovas machen es so mit der Bibel, jetzt mal ein bisschen Psalmen, dann
ein bisschen Sintflut, dann ein bisschen die Propheten, dann ein bisschen Ostern, dann ein bisschen die
Enthauptung des Johannes. Aber ich wünsche Ihnen auch ein gesegnetes Weihnachtsfest, an dem wir feiern,
dass Gott in Jesus in seine Schöpfung kam. Ex-Bochumer –- war Jesus denn demütig? Denken Sie nur an
die Tempelaustreibung. Gerade weil ich kein theologisches Schmalspurstudium habe und mich ständig weiterbilde,
kann ich über die „Kirchturmspitze“ des Lehramtes hinausschauen. Jesus, ich meine hier den historischen
Jesus, hat nichts gestiftet, er lebte und starb als Jude, Christus, ist das, was Paulus verkündigt, er
ist dem historischen Jesus nie begegnet. Später, als dann auch die Evangelien im Kanon der hl. Schriften
standen wurde Paulus auch die Verbindung zwischen Christus und dem Jesus der Bibel in den Mund gelegt.
Das Thomasevangelium und die paulinischen Briefe sind ja die älteren Zeugnisse. Gandalf – warum sprechen
Sie so in Rätseln, Sie wollen doch nicht auch die Homosexuellen gleich niedermachen. Oder?? Aber Sodomie
ist nun mal streng gesehen, etwas anderes als Homosexualität.
@Bussmann – und wieder eine Übereinstimmung! Passen Sie nur auf, damit Ihr Brathähnchen nicht einmal
Hinterrungsgrund für Ihren Eingang ins Ewige Leben sein wird, denn Gott lässt seiner und seiner Geschöpfe
nicht spotten. Wie gross muss die Menge der verspeisten „Brathähnchen“ sein, um ein Hinderungsgrund für
den Eingang ins Ewige Leben zu sein? Es freut mich, dass Sie von der Existenz der Hölle überzeugt sind,
wohin alle kommen, die unbereut leckere Brathähnchen geniessen.
#51 Horst Metzker 15:05:22 | Samstag, 16. Dezember 2006
Sehr geehrte Frau Bussmann, vielleicht ist es besser, nicht mit den sektiererischen Gottesbesitzern zu
diskutieren? Davor haben schon Moses und auch Jesus gewarnt! Es grüßt Sie zum Weihnachtsfest, Horst
Metzker mit Familie.
#50 ExBochumer † 12:36:58 | Samstag, 16. Dezember 2006
@ Frau Bussmann Uiuiui … Frau Bussmann, ein wenig mehr Demut stände Ihnen ganz gut. Sie prahlen hier
rum und haben von der Stiftung Jesu Christi überhaupt nichts verstanden. Aber vielleicht waren Sie ja
auch nur Schmalspurstudien absolviert.
Elendester Sünder ich will ja nicht fragen, wie alt Du bist, aber der Name, den Du Dir gegeben hast,
lässt tief blicken. Ich kann doch die Mitgeschöpfe Gottes lieben ohne gleich der Sodomie zu verfallen.
Aber mit Deiner Zuschrift kommen wir vom Thema ab, oder ist das für Dich eingeengter Glaube, wenn Sodomie
als Verfehlung gegen Gott gesehen wird?? Du kannst mir gern privat schreiben, wenn Du psychische Probleme
hast, denn ich habe nicht nur einen theologischen sondern auch einen psychologischen Studienabschluß.
Gastus danke der Nachfrage, mir geht es gut. Und Franziskus von Assisi hat die Tiere als seine Brüder
und Schwestern bezeichnet, aber nicht nur diese, sondern auch Gegenstände, wie Sonne und Mond. Passen
Sie nur auf, damit Ihr Brathähnchen nicht einmal Hinterrungsgrund für Ihren Eingang ins Ewige Leben
sein wird, denn Gott lässt seiner und seiner Geschöpfe nicht spotten. Tier und Mensch ist der stete
Ausdruck in der Bibel für die Verbundenheit der Menschen und Tiere untereinander und für die Gemeinsamkeit
von Tier und Mensch vor Gott. Leider habe ich da so meine Bedenken, dass Sie das wirklich verstehen. Aber
die Schöpfungsethik ist ein Teil der katholischen Theologie.
#44 Gastus 16:28:09 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@Brigitte Bussmann – Heute nur Zustimmungen! Gastus, ich bin stolz auf meine tierischen Geschwister. Ja,
ich auch. Besonders dann, wenn sie so lecker schmecken wie die Hühnerbeine die in der Pfanne auf mich
warten. Sind Sie etwa neidisch wegen meiner Homepage? Ja, Sie haben mich an meiner schwächsten Stelle
erwischt. Wie geschickt Sie mit einem Homepagebaukasten umgehen können. Gott ist Gott. Die Inkarnation
ist nicht gerade christlich. Dass Jesus Sohn Gottes ist war ein bischöflicher Mehrheitsbeschluss. Ja,
Frau Bussmann. Und sonst? Geht es Ihnen gut?
gretipleti, Michael60,Gastus Gretipleti: Ihre psychoanalythische Erstellung meines Persönlichkeitsprofils
ist beachtenswert. Nur machen Sie einen Fehler: Sie verurteilen mein Handeln und lassen somit meinen Narzismus
noch größer werden. Ich stelle mich über die Amtshierarchie, weil der Geist Gottes auch woanders wehen
kann. Diese glaubenstreuen Priester und bodenständigen Katholiken werden es schon noch verkraften, besser
hier im Jetzt, als dann im Jenseits im „gesiedenen Öl“. Michael60 –-woher wissen Sie denn, dass Jesus
geschächtet hat? Lesen Sie mal genau im NT die Vorbereitung auf das Pashafest! Über den phyisiologischen
Vorgang des Schächtens wissen Sie wohl nichts, es ist der qualvollste Tod, den ein Tier überhaupt sterben
kann. Ich habe einen bischöflichen Lehrauftrag. Warum sollte mich jemand überprüfen? Gastus, ich bin
stolz auf meine tierischen Geschwister. Da denke ich genau, wie der bekannte Kapuziner Dr. Rotzetter aus
der Schweiz. Auch Bischöfe halten Tiersegnungen und Tiergottesdienste und Papst Johannes Paul II hat
noch kurz vor seinem Tod in einer Kapelle des Petersdomes Tiere gesegnet, die von Kindern gebracht wurden
Sind Sie etwa neidisch wegen meiner Homepage? Gott ist Gott. Die Inkarnation ist nicht gerade christlich.
Dass Jesus Sohn Gottes ist war ein bischöflicher Mehrheitsbeschluss. Dr. Heger, eigentlich sollten Christen
nicht verächtlich über Andersglaubende sprechen. Genau solche Denkweisen haben den 11. September mit
begünstigt. LIEBE sollte das Zauberwort sein. :(3
#42 gretipleti 15:06:32 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Dass Frau Bussmann sich auch für die sprachlose Kreatur einsetzt ist grundsätzlich gut zu heißen. Aber
man kann unmöglich so weit gehen und damit alles in einen Topf werfen! Ein reines Barmherzigkeits- ung
Gutmenschengefühl bringt niemandem etwas! Meiner Ansicht nach hat Frau Bussmann sogar ein stark eingeschränktes
Realitätsverständnis, gepaart mit einem bedenklichen Narzissmus. Wer sich als kleines Licht über die
gesamte Amtshierarchie der Kirche stellt und meint, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, der
kann wohl nicht mehr ernst genommen werden. Übrigens fühle ich mich zunehmend bestätigt, dass die Kirche
gerade durch solche verkappte Laien“priesterinnen“ wie Frau Bussmann einen eminenten Schaden erleidet.
Dass sich bodenständige Katholiken und glaubenstreue Priester darüber aufregen und dann wiederum den
unbegründeten Zorn von profilneurotischen Pastoralreferentinnten erzeugen, ist doch klar! Die grössten
Kirchenhasser dieser Couleur wie Frau Bussmann erteilen dann auch noch Religionsunterricht, leugnen das
Priestertum, die Realpräsenz und die Heiligen! In der evangelischen Kirche habe ich solch ein neurotischen
Verhalten von Hauptamtlichen Frauen noch nie erlebt. Und noch etwas: Das Wort Demut ist für solche Gestalten
sowieso ein Fremdwort. Meine „Theologie“ ist die richtige! Das kann man auch für diesen Pfarrer Putz
annehmen. Offen für alles…solange es nicht nach Übereinstimmung mit Rom riecht!
#41 Michael60 10:57:27 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Bussmann Was auf der Internetseite von Frau Bussmann zu lesen ist, ist eine Religion für sich. Da sollte
man mal sortieren. Tierliebe ist gut, ein Christ wird sich auch entsprechend verhalten. Aber selbst Jesus
als Jude wird Lämmer geschächtet haben, das ist auch nichts Schlimmes. Das Tier fühlt den Schmerz des
Schnittes, dann blutet es aus und schläft ein. Wenn aber Tiere eine Beerdigung bekommen, Predigten gehalten
werden u.ä., dann ist das nicht mehr angemessen. Menschen werden im Mutterleib umgebracht und die Einzelteile
in Abfallkörbe geworfen, da werde ich sicher nicht auf einen Tierfriedhof gehen und mir eine Predigt
von Frau Bussmann anhören. Der Gedanke, dass aus solchem Munde Religion unterrichtet wird, beängstigt
mich. Ich dachte immer, die Inhalte würden mal von einem Bistumsbeamten kontroliert? Wenn man sich weiter
vorstellt, dass es im ganzen Lande so gehandhabt wird, dann wird einem übel. Die gesunde Lehre existiert
wahrscheinlich nur noch in Büchern. Zeichen der Endzeit? Langsam glaube ich, dass man nur die Augen aufmachen
muss, dann sieht man sie.
@An Frau Brigitte Bussmann und Geschwister! „Wo schreit meine Kirche für die Stummen, für Schwester
Kuh und Bruder Pferd, für das Lamm Gottes?“ Bekommen Sie auf diesen Wunsch Rückmeldungen von den Bischöfen?
link *.pdf www.einherzfuerhunde.de/kirche.pdf Ihre Homepage ist auch ein Knaller – Danke!
Egal? Brigitte Bussmann, Pastoralassistentin im Erzbistum Köln, erstaunt immer wieder mit ihren Offenbarungen:
beten heißt in erster Linie mit Gott und zu Gott sprechen und dabei ist es egal, welche Gottesvorstellung
der Mitbetende hat. Lernt und lehrt man so was im Erzbistum Köln? Diese Behauptung ist natürlich mehr
als schlichter Unfug, sie ist ein Skandal, sobald man unter „Mitbeten“ mehr als ein gleichzeitiges Beten
oder Beten im Nebeneinander-Stehen versteht. Man sehe es einmal konkret! Im Islam, der ja bekanntlich
nach progressiver Ansicht „mit uns“ – will sagen mit den Christen – „denselben Gott“ haben soll, genauer
gesagt: in der islamischen Theologie, ist Allah eine Art allmächtiger Teufel. Denn Allah erschafft auch
die bösen Taten der Menschen (sowie der Engel/Teufel und Dschinn). Als eigentlich für sie Verantwortlicher
sollte er sich besser selbst beim Jüngsten Gericht zur ewigen Hölle verurteilen. Mit einem Menschen,
der zu so einer Gottesvorstellung betet, kann man schlecht „mitbeten“. Sollte man jedenfalls meinen –
aber auch bei den Progressiven ist kein Ding unmöglich. MfG Christoph Heger
@B.B. – Vorstellung Was wäre das für ein Gott, wenn ein menschliches Hirn sich diesen Gott vorstellen
könnte. Irgendwie habe ich bei Ihnen den Eindruck, dass Sie nicht davon überzeugt sind, dass GOTT sich
auf Erden als Mensch vorgestellt hat.
an alle, die auf meine Stellungnahme geantwortet haben danke für Ihre Worte Herr Metzker, aber mich kann
kaum etwas erschüttern, was Ansichten in der Theologie angeht. Es muss ja auch die ewig Gestrigen geben,
damit der Spreu vom Weizen getrennt werden kann. danke Alexandra, ich denke, dass Maledica irgendwo seinen
Frust abbauen muss. Mich schmeicheln fast schon seine Worte. Udalricus – beten heißt in erster Linie
mit Gott und zu Gott sprechen und dabei ist es egal, welche Gottesvorstellung der Mitbetende hat. Was
wäre das für ein Gott, wenn ein menschliches Hirn sich diesen Gott vorstellen könnte. Gastus, Sie haben
Recht, dass ich eingebildet bin, denn ich würde es auf theologischer Ebene mit jedem Oberhirten aufnehmen,
und der erste Schritt dazu ist auch, Dank unseres Papstes, der Frauen auch in der Theologie zu Wort kommen
lässt, getan. Maledica, es ist eine tolle Idee, mich vom Förster beerdigen zu lassen, aber ich habe
etwas gegen Menschen, die Leben vernichten. Ich habe nämlich auch Achtung vor dem Leben des Mitgeschöpfes
Tier. So ist es mir dann doch lieber katholisch beerdigt zu werden, z.B. von einem Laien, Diakon, Priester,
Bischof. Ich tippe dabei auf Letzteren.
#35 Horst Metzker 19:06:58 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Sehr geehrte Frau Bussmann, das war also so, daß Jesus sagte: Gehet hinaus zu den Völkern, und predigt
ihnen das Evangelium, nach Version des Hieronymus, denn der kommt auch noch in 500 Jahren, aber bitte
in Latein. Er machte auch Petrus zu seinem Rädelsführer, doch bedachte nicht, daß eine gewisser Herr
Paulus noch folgt, der dem Petrus den Rang ablaufen sollte. (Ist für uns auch so bequemer, brauchen wir
doch uns nicht der Prozedur der Beschneidung unterwerfen, deren Jesus und seine Jünger noch oblagen,
und den Juden heute noch geläufig ist.) Jesus sagte bei seinem letzten weltlichen Gespräch mit Petrus:
Es wird 100 Jahre vor der „Vulgata“ einen Kaiser Konstantin geben, der die Christen zur Staatsreligion
macht, und deren Anführer an Kaisers statt, über das Volk entscheiden und richten können. Den Beweiß,
hat die Geschichte gelehrte, und heute starben wieder über 50 Menschen im Irak durch einen angeblich
christlichen Volksvertreter, und verhungerten wieder 40.000 Kinder weltweit. Mit Verlaub, ist es mir völlig
schleierhaft, wie angeblich gebildete Menschen, was ich Maledica und Gastus unterstelle, Sie in der Weise
angreifen? Trösten Sie sich damit, ich bin auch Häretiker, in einem anderem Beitrag. Dieses Gedankengut
entstammt mehr den Zeugen Jehovas, als der Verständlichkeit Gottes, dessen Sohn Jesus Christus ist. Es
grüßt Sie, Horst Metzker.
#34 Benedikt 18:58:06 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@ Udalricus Gemeinsames Beten setzt einen Grundkonsens in der Gottesvorstellung voraus Nicht in der Welt
der Superökumeniker: Bei ihnen reicht es aus, dass man sich gegenseitig akzeptiert. Einheit in der Vielfalt
soll das angeblich sein, in Wirklichkeit ist es Augenwischerei und reine Pose für die nach Konsens und
Einheit lechzende Öffentlichkeit, die dafür gern belogen werden will, obgleich sie sich über solche
Lügen anschließend in heuchlerischer Weise wieder aufregt.
#33 Hypatia 18:48:59 | Dienstag, 12. Dezember 2006
betrifft Frau Bussmann Stehen Sie doch zu Frau Bussmann wie Sie möchten, aber eines ist klar: möge sie
doch noch viele Jahre bei bester Gesundheit und voller Lebensfreude auf dieser Erde wandeln! Der Herr
Maledica, an dessen Konversion vom Saulus zum Paulus schon seit geraumer Zeit „gearbeitet“ wird, hat sich
zu Frau Bussmanns Beerdigung von einem Förster, wie er sich auszudrücken beliebte, ganz sicher im Ton
vergriffen, so wie wir versagen, die wir nicht mit genügend Hingabe beten, daß unser Fulda-Fest bald
Wirklichkeit werde.
#32 Udalricus 18:41:19 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@Brigitte Bussmann Also, beten kann ich natürlich überall, auch im Wald und in der Moschee. Die Frage
ist ja, mit wem kann ich gemeinsam beten? Gemeinsames Beten setzt einen Grundkonsens in der Gottesvorstellung
voraus. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass Juden, Christen und Moslems denselben Gott anbeten, so bestehen
doch verschiedene Vorstellungen von diesem Gott. Der jüdische und der islamische Gott ist doch wesentlich
transzendenter, seine Inkarnation in diese Welt unvorstellbar. Diese Unterschiede durch gemeinsames Gebet
zu nivellieren, ist wohl nicht im Sinne aller drei Religionen. Es spricht jedoch nichts dagegen, beim
Gebet der jeweils anderen Religion zugegen sein und andächtig zu lauschen. Nichts anderes meinen Kardinal
Meisner und die deutschen Bischöfe, und so hat sich auch der Papst in der Moschee verhalten. Etwas anderes
ist das Gebet der verschiedenen Christen miteinander. Da wir alle den dreifaltigen Gott verehren, der
sich in Christus offenbart hat, spricht ungeachtet kleiner konfessioneller Differenzen nichts gegen ein
gemeinsames Gebet. Darüber hinaus ist aber auch klar, dass es speziell katholische Gebete gibt, die für
ein ökumenisches Gebet nicht geeignet sind, die wir uns aber auch nicht nehmen lassen sollten.
@Liebe Oberhirten „Arme Oberhirten, wann habt Ihr endlich mal Vertrauen, in die gut ausgebildeten Laien,
die sich darüber hinaus immer weiterbilden müssen, im Gegensatz zu den Oberhirten.“ Nichtvertraulicher
Kurzbrief an die Oberhirten „Liebe Oberhirten, bewahren Sie uns vor solch eingebildeten Laien.“
#30 Maledica 13:00:02 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Dummheit der Theologen @Bussmensch Haben Sie eigentlich gar nix gelernt in Ihrem Studium!? Schon mal etwas
gehört von der Transsubstantiationslehre? Wenn Sie doch von den anderen Irrlehren so angetan sind und
unseren liebenden Gott mit dem Willkürgott der Muselmanen gleichsetzen, warum gehen Sie nicht zu den
Bahaii, die setzen auch alle Irrlehren mit dem Christentum gleich. Und wenn Sie im Wald genauso gut wie
in einer Kirche beten, dann lassen Sie sich auch gefälligst vom Förster beerdigen!
Eingeengter Glaube ich kann überall beten, denn Gott ist überall. Ich kann in freier Natur beten, ich
kann zu Hause beten, ich kann beim Einkaufen beten, ich kann in einer Kirche beten, ich kann, wie der
Papst in einer Moschee beten. Ich kann während einer modernen Messe beten, ich kann während eines Pontifikalamtes
beten. Gott ist überall, auch wenn es manche Leute nicht so sehen wollen. Und die monotheistischen Religionen
glauben alle an ein und denselben Gott. Alle drei Religionen gehen auf den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs
zurück. Jesus sagte sogar zu Gott, Vater und sagte auch, dass wir alle zu Gott Vater sagen können. Der
Islam hat die Gottesvorstellung der Juden und Christen übernommen, darum kann um es nochmals zu betonen,
ich ebenso in einer Moschee beten, wie es auch der Papst tat, wenn auch Kardinal Meisner und die Bischofskonferenz
in Deutschland dies nicht ganz so gern sehen, besonders dann, wenn ich auch noch Religionsunterricht erteile,
denn ich könnte ja einiges verwischt den Schülern weitergeben. „Arme Oberhirten, wann habt Ihr endlich
mal Vertrauen, in die gut ausgebildeten Laien, die sich darüber hinaus immer weiterbilden müssen, im
Gegensatz zu den Oberhirten.“
#28 Udalricus 00:18:05 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Auferstehung des Modernismus Meines Wissens wurde der Modernismus im 19. Jahrhundert definiert und verurteilt
als „Religion, die allein aus dem Gefühl des Einzelnen kommt.“ In der Folge wurde allerdings bald alles
und jedes als Modernismus bezeichnet, was irgendwie nach Neuerung roch. Der Anti-Modernisteneid sollte
neu aufkeimende Gedanken in Theologie und Kirche eindämmen. Aufgrund dieser Ausweitung des ursprünglichen
Begriffes wurde „Modernismus“ zu einem billigen Schlagwort und damit eigentlich immer inhaltsleerer. Wenn
man in dem Bericht die Bemerkung liest: „Der eigentliche Glaube komme aus einem selber und solle nicht
eingeengt werden.“ , dann muss man allerdings resigniert feststellen: Der echte Modernismus feiert fröhliche
Urständ!
Grüß Gott, „hoffentlich verwenden die nicht die richtigen Wandlungsworte, um eine Beleidigung Christi
zu verhindern … „ Die Gefahr bestand in dem von mir geschilderten Fall nicht, da Kreidler höchstwahrscheinlich
noch nicht mal Priester ist. Außerdem dürfte jedwede Intention gefehlt haben…
@D. Stöhr: „unzüchtigste Kleider“ Was sind „unzüchtigste Kleider“? Etwa das Evaskostüm (vom Schöpfer
persönlich geschneidert)? „Unzüchtig“ bezieht sich auf Handlungen oder Darstellungen (Pornographie);
Kleider sind höchstens unziemlich, unschicklich, freizügig, unschamhaft.
Irschenwie is dat doch jenau anders herum, die Typen wollen, dass jeder nach seiner Facon in die Hölle
kommt. Wenn jemand fromm ist und nach persönlicher Heiligung strebt, dann verdammen sie ihn.
„in extremst unzüchtigen Kleidern“ da bleibt einem nur zu sagen: hoffentlich verwenden die nicht die
richtigen Wandlungsworte, um eine Beleidigung Christi zu verhindern … Gnaden durch das allerheiligste
Sakrament dürften da ja ohnehin möglicherweise vielleicht gegebenenfalls ausbleiben … Und wirklich,
irgendwie beisst sich die modernistische Katze schmerzhaft in den eigenen Schwanz – die wirklichen Verlierer
sind sie selber.
Solche „Gottesdienste“ kenne ich auch und zwar aus den „Pfarrei Christi Verklärung, Freudenstadt“. Bei
der sogenannten Firmung tanzten der Pseudo-Bischof Johannes Kreidler und die „Firmlinge“ um den Altar.
Darunter Mädchen in extremst unzüchtigen Kleidern.
Gott suchen Wenn man Gott sowieso in jeder Religion findet warum sollte man ihn dann noch im katholischen
suchen? Viele Menschen fragen sich das und treten einfach von der Kirche aus. Das haben sich die Modernisten
ja selbst zuzuschreiben. Die abgefallenen Kleriker predigen dies ja auch noch und wundern sich dann zugleich
warum die Menschen vom katholischen wegwollen. Die Kirche zerstört sich selbst aus dem inneren. Die größten
Feinde der „katholischen“ Kirche sind innerhalb der Kirche zu finden. Ein katholischer modernistischer
Gottesdienst mit gültig geweihten Priestern ist unendlich mal schlimmer als ein Protestantischer Gottesdienst.
Die Protestanten behaupten nämlich nicht das ihre Gottesdienste katholisch sind. Die Modernisten behaupten
aber das ihre Sakrilegischen Gottesdienste katholisch sind was sie nachweislich nicht sind.
Was habt Ihr alle? Dem Pfarrer ist doch nichts übel zu nehmen. Dieser hat nur die Maxime seines Bischofs
verfolgt, welcher im hohen Dom zu Mainz verkündet und auffordert den eigenen Glauben ja nicht zu deutlich
zu bekennen, um Niemandem auf den Fuß zu treten! Lehmann, Kamphaus, Algermissen, die machen ihre Hirtensorge
ganz besch****
#19 Horst Metzker 15:05:43 | Montag, 11. Dezember 2006
Lieber Exbochumer, mit dem Clubbeitrag meine ich die, die Sonntag für Sonntag, regelmäßig und oftmals
schon über eine halbe Stunde vor der Messe, vor der Kirche stehen, und die ganze Gemeinde in den Dreck
ziehen. Anschließend, zur Eucharistie sagen: „Herr, ich bin nicht würdig, … Es sind nunmal Christen,
die meinen, ihren Religionsbeitrag geleistet zu haben, und wenn die Messe aus ist, wird wieder jedes falsches
Zeugnis geredet, wider den Nächsten. Gruß aus Bayern.
#18 gretipleti 14:49:08 | Montag, 11. Dezember 2006
Völlig richtig, Gastus Gottheit irgendwo verborgen, suchend nah’ ich Dir. Unter keinen Zeichen bist Du
wahrhaft hier. Sieh, mit halbem Herzen suche ich nach Dir , … Das ist offenbar das katechetische „Konzept“
dieses Pfarrers! Wer die Menschen lehrt, von der Wahrheit abzugehen für den wäre es besser… Hätte
es eine solche Veranstaltung auch in einer Moschee gegeben? In einer Zeit, in der die Glaubensinhalte
nicht mehr bekannt sind, die Sünde verharmlost und das Profil der katholischen Kirche immer mehr schwindet
tragen solche Showmaster noch den Rest dazu bei, die Kirche von innen auszuzhöhlen! Unter dem Motto „macht,
was ihr wollt, ihr seid immer auf dem Weg zu Gott“ wird den theologischen Geisterfahrern noch nahe gelegt,
fester aufs Gaspedal zu treten. Weil die Folgen abzusehen sind, werden dann „pastorale Modelle“ ausgetüftelt,
wie Z.B. in Essen, wo niemand mehr in die Kirche geht! Was ist denn noch spezifisch katholisch. Was sagen
denn solche von Pfr. Putz indoktrinierten Fans im Interreligiösen Dialog. Sicher Sätze wie: „Ja, ich
kann leider nichts dazu, dass ich katholisch bin, aber bei den Moslems ist ja alles viel einfacher!“
ExBochumer Ich habe nur aus einer freimaurerischen Selbstdarstellung zitiert. Mir erscheint die Gegenüberstellung
zum „Gottesdienst mit esprit“ alarmierend.
@Metzker – Stichwort: Realpräsenz Original: „Gottheit tief verborgen, betend nah’ ich Dir. Unter diesen
Zeichen bist Du wahrhaft hier. Sieh, mit ganzem Herzen schenk’ ich Dir mich hin, … nach Metzker: Gottheit
irgendwo verborgen, suchend nah’ ich Dir. Unter keinen Zeichen bist Du wahrhaft hier. Sieh, mit halbem
Herzen suche ich nach Dir , …
Invenimus messiam Schon in der Theologie der Kirchenväter findet sich die Reflexion darauf, dass Christen
in ihrem konkreten Tun erkennbar seien, zum Beispiel, weil sie ihrer handwerklichen Arbeit mit anderer
Hingabe nachgehen als „die Heiden“, die es nur um des Gelderwerbs willen tun. Den „Alltag heiligen“ hiess
für die Kirchenväter, Christus auch als den wahrzunehmen, der mit mir an der popina (lat. Frittenbude)
steht. Diesen Aspekt christlicher Alltagsheiligung sollte man nicht vorschnell ins Lächerliche ziehen.
Aber er setzt natürlich voraus, dass man den Messias gefunden hat, und zwar dort, wo er sich sicher finden
lässt: nämlich in der Verkündigung der Kirche! Vielleicht spricht die „gottesdienstliche Theatereinlage“,
die aber sehr nach lessingscher Ringparabel „riecht“, den einen oder anderen an. Ob sie aber geeignet
ist, den Weg aus dem nivellierenden religiösen Indifferentismus zur Entschiedenheit im Glauben zu bahnen
ist wohl mehr als zweifelhaft. Wenn Religion mehr zu sein vorgibt als Wegweiser zum innerweltlichen Gutmenschentum,
beinhaltet sie immer einen Wahrheitsanspruch. Dieser führt sowohl zur (nicht unbedingt negativen) Abgrenzung
gegen andere Religionen, als auch zu einem missionarischen Drang, der auch andere Menschen an jener Wahrheit
teilhaben lassen will, die man selbst erkannt hat. Schon Lessing und Boccaccio gingen zaghaft diesen Schritt,
indem sie empfahlen, den Wahrheitsgehalt der einzelnen Religionen an deren Tun zu messen. uiogD.
Der Glaube an die höhere Macht Das religiöse Bekenntnis jedes Freimaurers ist seine höchstpersönliche
Privatangelegenheit. […] Der Begriff des Grossen Baumeisters der Welten ist ein Symbol für ein höheres
Sein. Der einzelne Freimaurer füllt diesen Symbolbegriff für sich nach seiner jeweiligen Gottesvorstellung
aus. Religionen und speziell die durch Sie angeschnittenen Erlösungsgedanken sind für die Freimaurerei
kein Thema. Unser Traum geht in Richtung einer humanistisch geprägten Menschheit auf dieser unserer Erde –
Fragen und Überlegungen zu einem Jenseits überlassen wir gerne den Religionsgemeinschaften. Es gibt
in der Freimaurerei eine christliche und eine humanitäre Richtung. […] Beiden Richtungen ist gemein,
dass sie von ihren Mitgliedern den Glauben an ein höheres Wesen fordern, das unter dem Symbol des grossen
Baumeisters der Welten verehrt wird. Dies hat allerdings nichts mit einem religiösen Bekenntnis zu tun,
sondern ist allein Ausdruck der Überzeugung, dass es neben dem sinnlich Wahrnehmbaren noch etwas Anderes
geben muss, was Goethe mit dem Wort umschrieben hat, dass es Dinge gebe, die unsere Schulweisheit nicht
erfasst. […] Bei der sogenannten christlichen Freimaurerei ist dies grundsätzlich nicht anders, allerdings
trägt diese Richtung dem Umstand Rechnung, dass wir in einer durch 2000 Jahre Christentum geprägten
Gesellschaft leben. So sieht diese freimaur. Richtung in Jesus Christus ihren ideellen Obermeister und
verehrt ihn als herausragenden Menschen und als grossen Religionsstifter. www.freimaurerei.de/
#10 ExBochumer † 13:28:07 | Montag, 11. Dezember 2006
@ Metzker Wenn Sie schon von einem Clubbeitrag sprechen, ein kleiner Tipp: Treten Sie einer Loge bei,
oder lassen sich von Rotariern oder Lions werben. Natürlich könnten Sie auch dem kath.net-Club beitreten.
Was meinen Sie denn konkret mit „Clubbeitrag“? – Sehen Sie die r.-k. Kirche als „Club“ an? Wenn ja, dann
sind Sie garantiert auf der verkehrten Seite.
@Gastus Sollte ich mich je mit ein paar Jugendlichen an einem Fussballfeld treffen, die mir weismachen
wollen, sie wären aufgrund meiner Aussage in SEINEM NAMEN hier, werde ich die Wahrheit sehr schnell an
„ihren Früchten“ erkennen. Falls sie Flaschen aufs Feld würfen oder ausrasteten, weil die eigene Mannschaft
am verlieren ist, wüsste ich sofort, dass sie nicht IN SEINEM Namen zusammen gekommen sind. Das wäre
aber dann deren Problem, nicht meines. Mit ihnen an einer Frittenbude zu stehen und darüber zu diskutieren,
warum die Mannschaft verloren oder gewonnen hat, bereitete mir keine Gewissenszweifel. Hat doch Jesus
nach der Bergpredigt selbst für genügend Nahrung gesorgt, oder nicht ? Wenn Sie natürlich nicht glauben,
dass das damals wirklich geschah oder dass ER nicht sagte, ER sei mitten unter uns, wenn wir in SEINEM
NAMEN zusammenkämen, dann leben Sie doch einfach nach Ihrem Glauben. Da haben Sie Ihr volles Recht dazu.
#8 Horst Metzker 13:20:16 | Montag, 11. Dezember 2006
Sehr geehrter Gastus, ich bin praktizierender Katholik, dennoch nützt mir der Clubbeitrag nichts, wenn
ich nicht weiter auf der Suche bin. und das mit ganzem Herzen. Gelobt sei Jesus Christus,…
@Hw. Putz – Ort des Gebetes Jesus antwortet nach Ansicht von Hw. Putz, daß es den richtigen Ort nicht
gebe: Deswegen bleibt unser papierkatholischer Nachbar, wenn wir Sonntags zur Messe fahren immer mit dem
Hintern im Bett. Er scheint im Bett fündig geworden zu sein. „Jeder der Gott suche, werde ihn im Geiste
finden.“ Herr Metzker, wenn Sie Geist haben, dann ist ER da auch zu finden. @Josef Er war eher in privaten
Gesellschaften und in der Natur auf Bergen und an Seen anzutreffen. So hat er auch gelehrt, dass er mitten
unter jenen sei, welche sich in seinem Namen träfen;wo auch immer. Richtig, erzählen Sie die das ein
paar Jugendlichen und die werden sich bestimmt demnächst in SEINEM NAMEN im Fussballstadion treffen und
hinterher ganz cool erzählen, daß Jesus mit ihnen im Stadion war und Fussball geschaut und neben ihnen
an der Frittenbude gestanden hat.
„ecclesia s.r.“ fragt: Ist das der Grund, warum unsere christliche Botschaft nur noch so wenig Gehör
findet? Eine Antwort darauf, warum die Botschaft oft kein Gehör findet, gibt Jesus selbst! Er verkündet
auch keineswegs den 100%igen Missionserfolg. Er sagt auch nicht: „Gehet hin alle Welt und lehret die Menschen,
was sie gerne hören!“ …
Pünktchen, leider muss ich gleich schon wieder los, deshalb nur kurz Folgendes: ich bin immer wieder
etwas beeindruckt über Ihr theologisches Wissen, Ihre „theoretischen“ Kenntnisse über das, was man darf,
was „wahr“ und was „richtig“ ist oder nicht, was die Bibel mit dem Satz und mit dem Satz wirklich gemeint
hat etc. Und trotzdem: noch nie habe ich in Ihren Äußerungen und „Aufsätzen“ irgendetwas gefunden,
was mir in meinem Leben und Glauben Halt und Orientierung geben könnte. Wiederholungen von angeblichen
„Glaubenswahrheiten“ und theologischen Standpunkten sind für das Leben, das Jesus so konsequent gefeiert
hat, irgendwie ziemlich unbrauchbar. Und so geht es mir auch wieder mit Ihren Ausführungen zum obigen
Bericht: sie mögen theologisch „richtig“ sein: bei der Suche nach Gott und nach dem, was er von uns will,
helfen sie mir nicht. Ist das der Grund, warum unsere christliche Botschaft nur noch so wenig Gehör findet?
Wir müssen wieder die Sprache der Menschen finden und das hat – wie dann gern „gekontert“ wird – mit
dem „Zeitgeist“ (pöse, pöse) nicht das Geringste zu tun.
#4 Horst Metzker 12:12:05 | Montag, 11. Dezember 2006
Sehr geehrtes Pünktchen, hallo Josef! Bin mir mit den Akteuren der Arheilger Zelebration und auch Ihrer
Meinung, völlig einig. Es geht wie Sie Josef sagen darum, Gott zu suchen, und dies geht nur auf den Spuren
die er uns Menschen gegeben hat. Das vermeintliche Wissen und die Wahrhaftigkeit von Bischöfen und Päpsten
kann, aber muß nicht zwangsläufig zum Heil führen, Beweis dafür ist die Kirchengeschichte. Wer glaubt,
daß er Gott hat, hat ihn längst verloren. Auch wenn die Sektierer, gleich welcher Coleur, gleich wieder
über Sie und mich herfallen, bleiben Sie doch weiterhin auf der Suche. Denken Sie daran: „Wer ihn hat,
hat ihn längst verloren!“ Gelobt sei Jesus Christus, in …
Josef Die Stellung Jesu zum Tempel ist eine der entscheidenden Punkte im Evangelium. Als Lehrer (Rabbi)
in Galiläa befindet er sich zunächst schon geographisch in größerer Entfernung zum (einzigen!) Tempel
in Jerusalem. Daß er in seiner Wanderschaft um den See Genezareth keinen „Tempel“ betritt, sondern nur
Synagogen, bzw. im Freien verkündet, muß noch nicht als ausdrückliche Tempelkritik gelesen werden.
Sein Lebensweg jedoch wird vom Tempel und dem in ihm für das ganze jüdische Volk dargebrachte Opfer
geheimnisvoll und schicksalhaft bestimmt. Es ist klar: sein Weg vollendet sich in der Wanderung hinauf
auf den Zionsberg. Die Anklage gegen Jesus wird auf Tempelschmähung lauten, weil er behauptet hatte,
er könne diesen Tempel niederreißen und in drei Tagen wiedererrichten. Die Christen lesen diese Prophezeiung
als Ankündigung des Triduum (Tod und Auferstehung Jesu) und als Beginn eines neuen Kultes, der im Erlösungswerk
Jesu in Jerusalem begründet wird und sich in der Feier seiner Hl. Geheimnisse fortsetzt. Fortan ist nicht
mehr der Herodianische Tempel in Jerusalem das Zentrum des wahren Kultes, sondern der „nicht von Menschenhand
errichtete Tempel“ des Leibes Christi.
Ein wunderbarer Beitrag ! Dieser Ansicht bin ich eigentlich schon seit meines beginnenden Erwachsenseins.
Wenn ich die Evangelien so durchlas, fand ich wenige Stellen, da Jesus im Tempel lehrte. Er war eher in
privaten Gesellschaften und in der Natur auf Bergen und an Seen anzutreffen. So hat er auch gelehrt, dass
er mitten unter jenen sei, welche sich in seinem Namen träfen;wo auch immer. Die einziges Szene, in welcher
er ausnahmesweise seine Beherrschung verlor, fand dagegen ausgerechnet in einem Tempel statt. Demgegenüber
steht allerdings auch die Ueberlieferung, dass er seine Kirche auf Petrus baute, welcher wiederum – wohl
mit Paulus und den Nachfolgern zusammen – dann den zeremoniellen Gottesdienst ins Leben rief. Vielleicht
war dies für führungsabhängige Gläubige gedacht ? Das Ueberdauern der Papsttums bis in die heutige
Zeit kann einem also schon überzeugen, dass die Befolgungen der päpstlichen Kirchengesetze so oder so
nicht schlecht sein kann.
Mit „GEIST“ ist nicht Innerlichkeit gemeint! „Jeder der Gott suche, werde ihn im Geiste finden…“ Dieser
Satz kann unmöglich als Paraphrase von Joh. 4, 22 – 24 dienen! Jesus wollte der Frau am Jakobsbrunnen
keine Anleitung zur kultivierten Innerlichkeit geben, sondern das Anbeten „in Geist und in Wahrheit“ findet
in ihm selbst Erfüllung, von dem nach Joh. 1, 17 gilt: Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die
Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. Aus diesem Grunde verhalten sich V. 22 („Das
Heil aus den Juden“) und V. 23 („es kommt eine Stunde und sie ist jetzt“…) wie Vorbereitung zur Erfüllung!
Von Indifferenz und Gleich-gültigkeit (verschiedene „Polituren“) ist im Text nirgends die Rede. Im Gegenteil:
Jesus bestätigt in einem relativen Sinne sogar den Vorzug, den der jüdische Kult gegenüber dem der
Samariter verdient. Beide Kulte sind aber nur Vorbereitungen zu einem endgültigen Kult, in dem „die wahrhaften
Anbeter den Vater anbeten in Geist und Wahrheit“ (Joh. 4, 23)