[ « 221 222 223 224 225 » ]
Montag, 11. Dezember 2006 12:48
Die Kirche in Frankreich legte kürzlich den Finger in eine offene Wunde. Die Betroffenen schrien – unter Verwendung der üblichen alten Sprüche – kräftig auf.
Zurück zum Artikel 57 Lesermeinungen:
Donnerstag, 30. August 2007 01:15
Bokrug †: Anglo-amerikanische Freimaurerei gefährlicher…
Bilderberg-Treffen: Von der Grand Lodge London inszeniert…

Über die faschistoide freimaurerische P2-Loge…!

Ihr habt getötet. Der Machtkampf der Logen im Vatikan. (Broschiert)
von Discepoli di Verita (Autor)

Insider berichten über einen Mord, der sich 1998 innerhalb der Mauern des Vatikans zutrug und nie aufgeklärt wurde. Ableger der berüchtigten Freimaurerloge P2, der auch Silvio Berlusconi nahesteht, rivalisieren mit dem international agierenden Opus Dei. Alles deutet darauf hin, daß zum Ende der Ära Wojtyla der Kampf um die Schlüsselpositionen im Vatikan neu entbrannt ist. Ein sensationelles Dokument über die Auswüchse klerikaler Machtpolitik.
Montag, 18. Dezember 2006 23:29
gereon: @ malachias
Pius IX war niemals Freimaurer, obwohl das behauptet wird. 1849 hat er das übrigens selber erklärt. Die Gerüchte kamen zur Zeit seiner Wahl und später noch mal auf. Die Loge „Zur deutschen Treue“, die eine Kopie seiner aufnahmeurkunde haben soll, hat es nicht gegeben, Wilhelm von Wittelsburg, der sie unterschrieben haben soll, war nie Großmeister einer bayerischen Großloge, weil es diese nie gegeben hat. Es müsste auch Wittelsbach heißen, selbst der Name ist falsch! Eine angebliche urkunde über P’s ausschluss aus der FM wurde von dem damaligen König von Italien als Großmeister des Großorientes von Italien unterschrieben. Ein König von Italien war nie der Großmeister des GO von I.
Falls sie sich auf Dudley Wrights „Roman Catholicism an Freemasonry“ (1922) berufen – vergessen Sie’s. Diese Behauptungen sind längst widerlegt.
Für mich haben die Urteile und Bannflüche der Päpste gegen die FM den gleichen Status wie die Hexenbulle von Innozens VIII: Ein Irrtum von historischem Ausmaß, bedingt aus Zeitgeist, Unkenntnis und Überheblichkeit.
beste Grüße,
Gereon
Montag, 18. Dezember 2006 21:11
Malachias †: @gereon
Die katholischen Vorurteile gegen die FM rühren aus alten Bannflüchen von Päpsten, die auf Halbwissen, Hörensagen und Angst vor aufgeklärten, freien Menschen beruht.
Für wie blöd halten Sie eigentlich die Päpste??
Papst Pius IX. kannte die FM aus eigener Anschauung und wurde – trotzdem oder gerade deshalb? – einer ihrer entschiedensten Gegner…!
Montag, 18. Dezember 2006 19:44
gereon: @ virFortis
Im Grunde ist die Sache ganz einfach: Wenn Sie mit Ihrem Glauben einer Loge beitreten wollten, könnten Sie Ihren Glauben so leben, wie Sie es möchten.
Würden Sie behaupten, dass alle das glauben müssten, was Sie auch glauben, würden Sie Widerspruch ernten.
Es ist gar kein Problem, für Katholiken, Freimaurer zu werden. Denn ihr/Ihr Glaube ist Privatsache. Nur da, wo Sie sich in den Glauben anderer einmischen würden, oder gar andere Glauben herabsetzen würden (alles nur hypothetisch gedacht) würden Sie an die Grenzen der freimaurerischen Toleranz stoßen.
Die einzige Voraussetzung, die das Diesseits transzendiert, ist, dass es für Sie möglich ist, das Symbol des Großen Baumeisters mit einer eigenen Vorstellung zu füllen. Der Grand Orient in Frankreich hat auch diese Forderung aufgegeben, mit der Begründung es müsse absolute Gewissens- und Glaubensfreiheit auch für Atheisten geben. Daraufhin hat England den G.O. für irregulär erklärt. Es gibt aber auch die Grand Loge Nationale Francaise, die als regulär gilt.
Die katholischen Vorurteile gegen die FM rühren aus alten Bannflüchen von Päpsten, die auf Halbwissen, Hörensagen und Angst vor aufgeklärten, freien Menschen beruht.
An der FM ist nichts Geheimes, in D sind Logen eingetragene Vereine, stehen in Telefonbüchern und laden zu Veranstaltungen ein. Die Verschwiegenheit bezieht sich auf gegenseitiges Vertrauen. Die Rituale sind veröffentlicht und im Internet zu finden. Magie/Okkultismus halte ich für lächerlich.
beste Grüße, gereon
Montag, 18. Dezember 2006 11:50
Malachias †: Mit dem heiligen Maximilian Kolbe für die Bekehrung der Freimaurer beten!
.
„‘O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns,
die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen!
Bitte auch für jene, die ihre Zuflucht nicht zu dir nehmen,
besonders für die Freimaurer und für alle dir Anempfohlenen!’


Dieses Stoßgebet, dessen erster Teil auf der Wunderbaren Medaille aufgeprägt ist und durch den hl. Maximilian Kolbe erweitert wurde, soll eine weltweite Verbreitung finden. Jeder Mensch soll für die Immaculata gewonnen werden.

Seit seinem Erlebnis bei der 200-Jahrfeier der Freimaurer in Rom hat Maximilian Kolbe nur einen Gedanken: die Bekehrung der Sünder, der Häretiker und Schismatiker, und ganz besonders der Freimaurer, sowie die Heiligung aller, die wir unter den Schutz der Unbefleckten Jungfrau stellen. Er möchte, dass wir mit Hilfe des Stoßgebetes betend aktiv werden für die Rettung der Seelen.

Im Gebet Aktivität zu entwickeln, ist kein Widerspruch. Mit diesem Stoßgebet können alle Menschen eingeschlossen werden: unsere Nächsten, Verwandte, Kollegen, Nachbarn, Arbeitgeber, jene, denen wir täglich begegnen, jene, mit denen wir Schwierigkeiten haben, die mit uns Schwierigkeiten haben, und immer wieder können wir auch uns selbst einschließen in dieses überaus barmherzige Herz.

Die Krise der Kirche wird nicht allein durch Predigten oder Enzykliken überwunden werden. Es muss auch jemanden geben, der betend handelt, der die Botschaft aufnimmt und sie in die Welt trägt…“

(Inge Thürkauf, Die Immaculata und der heilige Maximilian Kolbe, in: Timor Domini 10.3.2006, 5)
Samstag, 16. Dezember 2006 13:17
gereon: Bitte
fahren Sie fort. Ich werde mich dann später dazu äußern.
besteGrüße,
Gereon
Samstag, 16. Dezember 2006 10:56
VirFortis: das-----
alle Religionen sind miteinander im Wettstreit liegende Versuche, die letztlich unerreichbare Gotteswahrheit auszusagen. Aufgrund seiner individuellen Fähigkeit, die freimaurerischen Riten und Symbole zu deuten, macht sich der einzelne Freimaurer ein persönliches Bild von Gott. Infolgedessen ist es nicht verwunderlich, dass eine Diskusssion über religiöse Fragen in der Loge nicht geduldet wird. Wenn man überhaupt bereit ist, einer Religion anzugehören, muß es sich zwangsläufig um eine Religion handeln, „in der alle Menschen übereinstimmen“. Dieser relativistische Religionsbegriff laßt sich natürlich mit der Grundüberzeugung des Christentums nicht zur Deckung bringen.

Der Gottesbegriff der Freimaurer

Gott wird als der „große Baumeister der Welten“ gesehen, mit dem eine persönliche Beziehung jedoch unmöglich ist. Er ist der Geist, der die Welt ordnet, und jeder Mensch, ganz gleich, zu welcher Religion er gehört, kann hier seine eigenen Gottesvorstellungen einbringen. Von der Gottesvorstellung in der katholischen Religion, wo man Ihn als Vater, Herr und Liebe sieht, bleibt dabei nichts übrig. Der große Weltenbaumeister ist also kein Gott, der sich offenbart und sein Angesicht enthüllt.

Die Toleranzidee bei den Freimaurern
Der Katholik versteht im allgemeinen unter „Toleranz“ die den anderen Menschen geschuldete geduldige Annahme. Im Gegensatz dazu überwiegt bei den Freimaurern die Toleranz gegenüber Ideen, wie widersprüchlich diese auch untereinander sein mögen.
Samstag, 16. Dezember 2006 01:16
gereon: Bitte um Fortsetzung…
… schreibe ich, damit sie mit einem zweiten Beitrag weiter schreiben können.
beste Grüße,
Gereon
Samstag, 16. Dezember 2006 00:27
VirFortis: Vorweg
möchte ich als Katholik all jenen die auf einer ehrlichen Suche nach Wahrheit und Erkennnis zu einer Loge gelangt sind meinen Respekt und meine Wertschätzung als Mensch mitteilen wenngleich ich aus folgenden Gründen der Meinung bin dass katholisches und freimaurerisches Gedankengut diametral im gegensatz steht. Um den Kernunterschied zu verdeutlichen beschränkr ich mich hier auf das Menschenbild – eine gründliche umfassende Analyse würde 3 Bände füllen…
Die Freimaurer leugnen die Möglichkeit einer objektiven Erkenntnis der Wirklichkeit. Mehr noch, die nur bedingte Gültigkeit (Relativität) jeglicher Wahrheit stellt die Basis der Freimaurerei dar. Aus diesem Grund duldet man in der Loge kein Dogma. Der Freimaurer soll ein freier Mensch sein, der „keine Unterwerfung unter ein Dogma oder eine Leidenschaft kennt“ (Lennhoff-Posner, Sp.524f.). Das Internationale Freimaurer Lexikon geht sogar so weit, zu schreiben: „Alle Institutionen auf dogmatischer Grundlage, als deren hervorstechendste die Katholische Kirche gelten kann, üben Glaubenszwang aus“ (Sp. 374). Ganz Offensichtlich ist ein solcher Wahrheitsbegriff vom Standpunkt weder der natürlichen Theologie (einer philosophischen Gotteslehre aufgrund vernünftiger Naturerkenntnis) noch der Offenbarungstheologie mit dem katholischen Wahrheitsbegriff vereinbar.
<Das Religionsverständnis der Freimaurer ist relativistisch, d.h. es leugnet eine objektive und allgemein verbindliche Erkenntnis der Wahrheit Gottes: alle Religionen sind mitei…
Donnerstag, 14. Dezember 2006 17:59
gereon: @ sozialkatholisch
Ich bin öfter bei FO Logen zu Gast. Als ich fragte, welche Voraussetzungen man für die Aufnahme brauche, sagte man mir: „Ein ehrliches Bemühen, die Botschaft Christi zu hören.“ Die Antwort gefiel mir sehr. Insofern ist auch der Glaube im engeren katholischen Sinn nicht Voraussetzung, aber, wie in allen Logen, so willkommen wie alle anderen persönlichen Glaubenshaltungen, sofern sie sich mit dem Symbol des GBAW in Übereinstimmung bringen lassen. Ich kenne unter meinen Brn gläubige Katholiken ebenso wie engagierte Protestanten, ich kenne Juden und Moslems. Ihr kleinster gemeinsamer Nenner ist das Symbol des GBAW.
Der politische Einfluss der FM wird gemeinhin überschätzt. Es gab und gibt Politiker, die Fm sind (ausführliche seriöse Liste: R.A.Minder: Freimaurer Politiker Lexikon, Studienverlag Insbruck). Einen koordinierten und gezielten Einfluss gibt es nicht, das scheitert schon daran, dass jede Loge souverän ist, es verschiedene Großlogen und Richtungen gibt und in den EU-Ländern die Großlogen ganz unterschiedlich sich verhalten.
Selbstverständlich ist es eine Hoffnung der FM, dass die sittliche Haltung und die maurerischen Ideale von den Maurern auch in ihrem Leben umgesetzt werden. Bsp: Br. Karl-Heinz Böhm und sein Afrika Projekt „Menschen für Menschen“ Aber die Idee einer „Weltverschwörung“ ist absurd, ihre Herkunft u Entwicklung lässt sich historisch gut belegen. In Dland ist unser Image durch die Nazi-Hetze und die kath. Kirche immer noch beschädigt.
beste Grüße,
Gereon
Donnerstag, 14. Dezember 2006 16:34
Im Freimaurer-Orden (FO), der explizit christlichen Orientierung der Maurerei, ist der „Große Baumeister“ der christliche Gott und Jesus wird als der größte Meister, der auf Erden gelebt hat, angesehen.

Diese Aussage ist für mich als Katholik problematisch, weil zu einem christlichen Bekenntnis für mich unbedingt dazu gehört das Jesus Christus Gottes Sohn und Teil der hl. Dreifaltigkeit ist. Auch die Erlösungstat Jesu Christi durch das Kreuzesopfer gehört unbedingt dazu.
Der Wunsch der älteren FM war vielleicht nicht schlecht und ihr streben nach Frieden war gut. Nur die durch den Liberalismus ermöglichten Religionsfreiheit führte doch eigentlich dazu das es heute sehr viele, von sich total überzeugte, religiöse, fundamentalistische Gruppen gibt und leider noch mehr Menschen denen Moral und Glaube nicht mehr viel Wert ist.
Wie groß ist ihrer Einschätzung nach der Einfluss der FM im vereinten Europa? Der Grand Orient hat doch mit Sicherheit Einfluss genommen, allein durch Mitterand der ja zeitweise ihr Großmeister war. Welche politischen Veränderungen wünscht sich die FM wohl noch, da interessieren mich besonders die moralischen bzw. die sittlichen?
Donnerstag, 14. Dezember 2006 02:32
gereon: @ sozialkatholisch
Ich muss mich kurz fassen, bin eben (2:15) von der Arbeit gekommen, will Sie aber nicht bis morgen warten lassen.
Die „Alten Pflichten“, eine Art Verfassung der FM, wurden von dem anglikanischen Geistlichen James Anderson 1723 geschrieben. Zu der Zeit hatten Religionskriege ganz Europa verwüstet und sehr hohen Blutzoll gefordert. Unter diesem Eindruck sind Andersons Gedanken zu verstehen, die ich hier auszugsweise zitiere:
„Der Maurer ist verpflichtet, dem Sittengesetz zu gehorchen, und wenn er die Kunst recht versteht, wird er weder ein engstirniger Gottesleugner, noch ein bindungsloser Freigeist sein. In alten Zeiten waren die Maurer in jedem Lande zwar verpflichtet, der Religion anzugehören, die in ihrem Lande… galt, heute hält man es für ratsamer, sie nur zu der Religion zu verpflichten, in der alle Menschen übereinstimmen und jedem seine besonderen Überzeugungen selbst zu belassen.“ Im Freimaurer-Orden (FO), der explizit christlichen Orientierung der Maurerei, ist der „Große Baumeister“ der christliche Gott und Jesus wird als der größte Meister, der auf Erden gelebt hat, angesehen. In meiner Orientierung (AFAM) ist das offener. Jede Loge in beiden Orientierungen wird geöffnet und geschlossen „in Ehrfurcht vor dem Großen Baumeister aller Welten“. Es gibt keine Riten, die konkret zur Verehrung gedacht sind, gleichwohl werden alle Maurer in allen Ritualen immer daran erinnert, dass es über uns den GBAW gibt.
mehr morgen, Danke für Ihr Interesse,
Beste Grüße, Gereon
Mittwoch, 13. Dezember 2006 17:58
Das ist wirklich ein interessanter Gedankengang, die FM ist mehr diesseits, die röm/kath. Kirche mehr jenseits orientiert. Man könnte sogar sagen das die röm/kath. Kirche nur jenseitig orientiert ist, weil die Gebote, Vorschriften und Ratschläge der Kirche zwar auch zu einem erfüllten Leben hier auf Erden helfen, aber entgültig uns zu einem erfüllten Jenseits führen sollen.
Alles jenseitige denken kann man der FM aber auch nicht absprechen, das Gebet, oder der Spruch „hat die irdischen Werkzeuge aus der Hand gelegt und wurde zu höherer Arbeit abberufen“ für einen verstorbenen FM-Bruder drückt ja auch was jenseitiges aus.
Die FM konkret als Religion zu bezeichnen ist vielleicht verkehrt, aber sie hat doch auch bei aller Diesseitsorientierung auch einen religiösen bzw. mystischen Charakter, was die vielen theologischen Fragen der katholischen Theologen erklärt.
Könnten sie das Symbol „Großen Baumeisters aller Welten“ wohl etwas erläutern , gibt es vielleicht Riten die diesen Baumeister ehren sollen?
Zum Trost über die Uneinigkeit der FM kann ich nur sagen, ohne unseren Papst wären wir Katholiken mit Sicherheit noch viel zerstrittener als ihr.
Mittwoch, 13. Dezember 2006 17:01
gereon: @ sozialkatholisch
Sie schrieben wenn jemand sagt das die Beziehung zu Gott einfach so oder nur durch gute Werke bzw. dem Arbeiten an sich selber wieder hergestellt wird. Die FM, das kann ich allgemein sagen, mischt sich nicht in die Beziehungen des Einzelnen zu Gott ein. Wie bereits gesagt: Die Arbeit an sich selbst, zur Entwicklung einer sittlichen Persönlichkeit, erhebt _nicht_ den Anspruch, die Beziehung zu Gott zu beeinflussen – weder im Positiven, noch im Negativen.
Ich denke da an das Beispiel von den Knechten und dem Umgang mit den Talenten: Als Freimaurer versuche ich, die mir gegebenen Talente zu entwickeln.
Ich glaube nicht an einen historischen Sündenfall, mit der Folge einer Erbsünde. Ich glaube, dass Menschen „eigentlich“ gut sind und dass Menschenliebe, Toleranz und Brüderlichkeit das _Diesseits_ verbessern – und mehr will auch die FM nicht.
Das ist für die Katholische Kirche nicht ganz einsichtig: so wurden auch die Gespräche zwischen FM und der kt. Kirche sehr stark von kath. Theologen und theol. Fragen dominiert – wo sich FM eben nicht für zuständig hält.
Zu der Frage am Ende: Die FM ist keine einheitliche Organisation, die über politisches oder sonstiges „mehrwissen“ verfügt. Schon Franzosen, Engländer und Deutsche unter scheiden sich in Auftreten und Auffassungen. Während in F es üblich ist, dass sich der Grand Orient politisch äußert, ist es in D verpönt. E erkennt den G. O. gar nicht als „regulär“ an usw
Mittwoch, 13. Dezember 2006 15:54
So wie ich ihre Meinung nicht für die absolute Meinung aller FM setze ist meine Meinung auch mit Sicherheit nicht die Meinung aller Katholiken.
Ihre Antwort als nicht katholisch zu bezeichnen ist glaube ich zu neutral, mit anti-katholisch will ich ihnen aber auch keine bewusste totale Gegnerschaft allem katholischen gegenüber unterstellen. Das anti-katholisch bezog sich darauf das es der katholischen Lehre conträr gegenübersteht, wenn jemand sagt das die Beziehung zu Gott einfach so oder nur durch gute Werke bzw. dem Arbeiten an sich selber wieder hergestellt wird. Sicherlich hat Gott den Menschen nur gut erschaffen, aber es ist damals etwas schlimmes passiert was uns Menschen fast dauerhaft von Gott getrennt hat. Zur Freiheit die Gott uns Menschen geschenkt hat gehört es auch das man sich auf ihn einlassen kann oder nicht und zur Liebe Gottes gehört es auch das Gott uns nicht zwingt die Ewigkeit bei ihm verbringen zu müssen.
Wir bauen am Tempel der Humanität, die Steine, deren wir bedürfen, sind die Menschen. Menschenliebe, Toleranz und Brüderlichkeit sind der Mörtel unseres Tempelbaus
Dieser Satz ist eigentlich nicht unchristlich, er deckt das Gebot der Nächstenliebe ziemlich gut ab. Aber zum katholisch sein gehört noch die Gottesliebe, die uns zum halten der Gebote verpflichtet und die daraus erwachsene Selbsterkenntnis das wir gefallene Menschen eigentlich nicht vor dem allmächtigen, heiligen Gott bestehen können. Wir Katholiken brauchen deshalb die Sündenvergebung.
Mittwoch, 13. Dezember 2006 14:29
gereon: @ sozialkatholisch
ich freue mich über Ihre Bereitschaft zum Dialog. Ich muss aber betonen, dass ich nicht für _die_ FM als Ganzes sprechen kann. Denn genau Ihre Fragen berühren die rein diesseitig orientierte FM eher wenig. Das Symbol des „Großen Baumeisters aller Welten“ mag für einen Katholiken mit katholischem Inhalt, für einen Menschen anderen Glaubens mit etwas anderem gefüllt werden.
Zu der dritten Frage (Anspruch auf Erlösung). Sie nennen meine Antwort „antikatholisch“. Versteht man „anti-“ als Gegnerschaft, ist Ihre Einschätzung nicht richtig. Wenn Sie meinen, sie entspreche nicht der katholischen Lehre, wäre „nicht-katholisch“ treffender.
Ich meine, wenn ein Baumeister etwas erschafft, wird er es „gut“ machen und dafür sorgen, dass sein Werk nicht verloren geht. Ich meine mit „Anspruch auf Erlösung“ nicht, dass Gott uns etwas schuldig wäre. Ich glaube einfach, dass ein liebender Gott uns nicht zugrunde gehen lassen kann.
Und was „das Gute im Menschen“ betrifft, bin ich ein Optimist. In einem FM-Ritual heißt es sinngemäß: Wir bauen am Tempel der Humanität, die Steine, deren wir bedürfen, sind die Menschen. Menschenliebe, Toleranz und Brüderlichkeit sind der Mörtel unseres Tempelbaus. Oder wie Br:. Mozart den Text von Br:. Schikaneder vertonte: …und ist ein Mensch einmal gefallen, führt Liebe ihn zur Pflicht.
beste Grüße,
Gereon
Mittwoch, 13. Dezember 2006 12:19
Zuerst einmal danke für die Beantwortung der Fragen und der Bereitschaft hier für die FM Rede und Antwort zu stehen… Die Beantwortung der ersten Frage ist neutral, die zweite ist bzw. könnte beinahe katholisch sein und die dritte ist eindeutig antikatholisch. Ich will jetzt auch ihre persönliche Einstellung / Glauben nicht auseinanderpflücken und bewerten, nur habe ich die Vermutung das in der Freimaurerei trotz der „Religionsfreiheit“ eine antikatholische Grundphilosophie vorherrscht. Für einen Katholiken ist das Leben zuerst auch ein großes Geschenk das man dankbar annehmen sollte, aber das Leben auf dieser Erde ist durch seine Trennung von Gott nun mal eine Strafe. Obwohl unser Herr und Gott Jesus Christus uns wieder eine Tür zum Schöpfer geöffnet hat, werden wir die absolute Gemeinschaft mit Gott doch erst im nächsten Leben haben. Vieles in der FM hört sich zuerst wirklich gut an, z.B. euer immer wieder neues Bemühen um die Erkenntnis zwischen gut und böse, oder die FM-Philosophie aus einem unbehauenen Stein einen behauenen zu machen. Nur wenn die kath. Grundhaltung fehlt, nämlich das wir kein Anrecht auf Erlösung haben und nur durch das Kreuzesopfer Jesu Christie zu Gott gelangen können, wird es schwer das Ziel zu erreichen. Deshalb beißt sich für mich die FM mit dem Katholizismus.
Mir ist aber doch noch eine Frage eingefallen, halten sie es für möglich das es Menschen gibt die meinen vom Weltgeschehen mehr zu wissen als der Rest der Menschheit und ihr Wissen bewusst ge…
Dienstag, 12. Dezember 2006 23:49
Lauschi: @ gereon
Ja, da bin ich gespannt! Ob Fragen kommen… und ob die Leute wieder auftauchen, die eigentlich gar keine Antworten hören wollen!
Bis dann – und Hut ab vor deiner Geduld! Gute Nacht.
Dienstag, 12. Dezember 2006 23:37
gereon: Morgen…
… ist auch noch ein Tag.
Da werde ich zwar nicht so viel Zeit haben, weil ich mittags und dann abends bis tief in die Nacht arbeiten werde, aber die Fragen gehen ja nicht verloren.
Falls welche kämen…

beste Grüße,
Gereon
Dienstag, 12. Dezember 2006 23:24
Lauschi: @ gereon
Schon komisch!
Kaum bietet ein Freimaurer sachliche Informationen aus erster Hand an und liefert sie dann auch noch, wird es to-ten-still im Forum. Woran das wohl liegt?
Vorab schon mal: Gute Nacht!
Dienstag, 12. Dezember 2006 22:31
gereon: @ Lauschi / @ sozialkatholisch
@ Lauschi: Ich habe schon länger Malachias als Hochgradfreimaurer geoutet, dessen Aufgabe es ist, durch aberwitzige und absurde Behaupten die FM-Kritik von innen her auszuhöhlen
@ sozialkatholisch: Kein Maurer kann in diesen Fragen für andere sprechen. Es ist wesentlich für die FM, dass jeder diese Fragen nur für sich beantwortet. So auch ich.
zu 1) Ich bin mir nicht sicher. In der FM gibt es den Sprachgebrauch wenn ein Br. gestorben ist: „hat die irdischen Werkzeuge aus der Hand gelegt und wurde zu höherer Arbeit abberufen“. Das würde mir gefallen.
zu 2) Ja. Aber wir müssen uns alle immer wieder neu bemühen, das zu erkennen, zu unterscheiden und entsprechend zu handeln.
zu 3) Ja, volle Zustimmung.
Das sind meine persönlichen Ansichten, es gibt Brüder, die sehen das anders.
beste Grüße,
Gereon
Dienstag, 12. Dezember 2006 22:19
Lauschi: @ gereon
…ja, da härtet man sich ab, richtig? Ist mir ähnlich ergangen…
Komisch… Malachias ist ganz brav, seit ich das mit Léo Taxil erwähnt habe… ob er am Ende nicht selbst die Bombe platzen läßt?
Dienstag, 12. Dezember 2006 22:15
gereon: @ Colonel B.
Sir, nein Sir! Keine masochistischen Tendenzen!
Zum einen erhellt auch das kleinste Licht die Dunkelheit (und hier ist es ziemlich finster) und zum anderen gibt es viele Leute hier, die FM nur vom Hörensagen und von abenteuerlichen Behauptungen kennen. Vieleicht gibt es welche, die tatsächlich so offen sind, dass sie an sachlichen Informationen interessiert sind.
Die will ich versuchen, anzubieten.
Das ist alles.
Ich bin ja schon länger hier und insofern schreckt mich nix mehr.
beste Grüße,
Gereon
Dienstag, 12. Dezember 2006 22:14
Naja ich find Sie eigentlich auch ganz nett.
Dienstag, 12. Dezember 2006 22:12
warwohlnix: nicht: „masochistisch veranlagt“,
aber masonistisch.

Das ist das geschickt kaschierte Gegenteil, private.
Dienstag, 12. Dezember 2006 22:11
Mich interessiert die Freimaurerloge bzw. Logen eigentlich gar nicht, mich interessieren die Menschen in diesen. Deshalb hätte ich eigentlich nur ein par persönliche Fragen und würde es ihnen nicht übel nehmen wenn sie diese nicht beantworten wollen.
1) Glauben sie an ein Leben nach dem Tod?
2) Glauben das es ein „Gut“ und ein „Böse“ gibt?
3) Glauben sie das ein Mensch in sich gut ist und ein Recht auf Erlösung hat?
Dienstag, 12. Dezember 2006 22:06
Colonel Blueberry: @ Freimaurer
Sie sind masochistisch veranlagt oder nicht?
Warum sonst wollen Sie sich unbedingt den geistigen Dünnschiß dieser Seite zu Freimaurern antun?
Dienstag, 12. Dezember 2006 22:01
gereon: Bitte um Mäßigung und Sachlichkeit
Liebe Leute,
ich denke Fragen des persönlichen Getränkekonsums oder autoerotische Praktiken und die Aufforderung dazu, gehören nicht zum engeren Themenkreis dieser Seite.
@ malachias
hey, altes Haus! Lang nix mehr gehört! Na, die Tasten schon geölt und die einschlägigen „Werke“ aufgeschlagen?

Alle anderen, die an sachlichen Beiträgen interessiert sind: Mein Angebot gilt nach wie vor: Wer Fragen zur Maurerei hat, ich werde sie so gut es mir möglich ist, beantworten.

Legt los.

beste Grüße,
Gereon
Dienstag, 12. Dezember 2006 21:42
warwohlnix: Private, Sie wissen offenbar, wie das geht –
sagen Sie es uns?
Dienstag, 12. Dezember 2006 21:36
Colonel Blueberry: Von der Redaktion entfernt
Dienstag, 12. Dezember 2006 21:32
warwohlnix: Na, na, na, private,
„Im Gegensatz zu Ihnen versauf ich mein Geld allerdings nicht…“?

Da erinnern wir uns aber an ganz andere Beiträge von Ihnen. So von wegen „nie wieder Schnaps. Rotwein vertrage ich ja, aber nie wieder Schnaps“.

Und andere mehr.

Prost, private!
Dienstag, 12. Dezember 2006 21:27
Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, daß sie sich etwas sehr mit der Rolle der Marie Antoinette identifizieren.
Wie ein kleines Mädchen dem man ein Märchen vorliest und das sich dann auch sogleich mit der Rolle der strahlenden Prinzessin identifiziert und nicht begreifen will, daß das Schicksal auch die Rolle der warzentragenden Stiefmutter bereithalten kann!?!
Ihre finanziellen Verhältnisse interessieren mich nicht.
Sie protzen doch damit!
Ich bin auch nicht grade arm. Ich bin zwar noch keine 25, aber wenn ich alles zusammenkratze was ich besitze (bzw. natürlich geschenkt bekommen habe) sind das locker so 7-800 000 Euro.
Wollte ich nur mal so bescheiden anmerken.
Im Gegensatz zu Ihnen versauf ich mein Geld allerdings nicht…
Dienstag, 12. Dezember 2006 21:17
Lauschi: @ Hiasl
Nein. Damit wollte ich sagen, daß es in mehreren Ställen blinde Hühner gibt – besser gesagt halluzinierende Hühner, die mehr sehen, als da ist!
Mit solchen Thesen sollte man sich mal einer Freimaurerloge anbieten… jeder, der dann noch „Logenkritik“ liest, gackert vor Lachen… man muß nur oft genug solche Beiträge posten! Bin schon auf dein Coming-out gespannt, wie weiland bei Léo Taxil…
Dienstag, 12. Dezember 2006 21:14
Malachias †: @Alexandra Z.: Der pure Neid!
Nun, reiche Frauen gibt es im Vergleich zu reichen Männern halt wohl immer noch nicht sehr viele. Andererseits dürfte bei Parziberry sicher auch eine gute Portion Neid eine Rolle spielen… ?:)
Dienstag, 12. Dezember 2006 21:07
Hypatia: @ Malachias
Ihre Unterstützung ist ein solcher Gewinn! Nur kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, weshalb Adrian glaubt, mein Mann sei von Hause aus begütert. Seit dem 19. Jahrhundert ist es deutschen Frauen von rechts wegen gestattet, über ihr Eigentum zu verfügen.

Damit Adrian jetzt nicht sofort denkt, er würde vorgeführt: schon mal was von Erbschaft gehört?
Dienstag, 12. Dezember 2006 21:07
Malachias †: @Lauschi
Sie wollten wohl sagen „womit mal wieder bewiesen wäre, daß auch ein ‘blindes Huhn’ mal ein Korn finden kann“…?!
Dienstag, 12. Dezember 2006 21:02
Lauschi: Danke…
womit mal wieder bewiesen wäre, daß auch evangelischer Glaube nicht sicher vor abergläubischen Verwirrungen schützt!
Dienstag, 12. Dezember 2006 19:58
Malachias †: @Lauschi
Ist das wieder ein Meisterwerk aus dem Verlag Anton Schmid in Durach?
Nein, das Buch hat Norbert Homuth (ev.) im Eigenverlag herausgegeben: Postfach 810408, Nürnberg!

Der „Chemtrails“ unter der Rubrik „Teufel“ führt…?
Da gehören sie aus katholischer Sicht ja auch hin, genauso wie das Ufo-Phänomen. Die Urheber sind in beiden Fällen ja eindeutig in dieser Ecke zu suchen…!
Dienstag, 12. Dezember 2006 19:52
Lauschi: @ Hiasl
Ist das wieder ein Meisterwerk aus dem Verlag Anton Schmid in Durach? Der „Chemtrails“ unter der Rubrik „Teufel“ führt…?
Dienstag, 12. Dezember 2006 19:48
Malachias †: @gereon und alle andere Freimaurer: ein ernstes Wort
Norbert Homuth in Die Verschwörung des Antichristus (S. 95-96):

„Jeder, der auch nur in den untersten Grad einer Freimaurerloge aufgenommen wird, steht im Dienste Satans und seiner Kolonnen, auch wenn er kein offizieller Satanist oder Magier ist; denn der Logenraum hat eine unsichtbare und geheime Anordnung von magischen Symbolen, Kreisen und Bannlinien. Die meisten Eintretenden geraten unwissend in diese aufgebauten Kraftfelder heidnischer Magie, indem sie die im Tempelraum ausgelegten Linien überschreiten u. durchqueren. Das magische Kraftfeld, das in jeder Loge aufgebaut wird, ist ungewöhnlich stark.

Darum ist die Freimaurerei nichts anderes als eine Spielart des Hexentums. Jede Loge ist von ihrer Grundkonstruktion her so angelegt, daß in der Mitte unsichtbar das magische Pentalpha angebracht ist mit dem Kreis herum. Jeder, der das Hexentum kennt, weiß: wenn die Magie dieses Symbols aktiviert ist durch verschiedene Riten und Sprüche, kommt es zur Manifestation von Dämonen. Im Hexentum wie in der Freimaurerei sind es die alten Götter, die vor dem Christentum angebetet wurden und nun wieder neu beschworen werden: der Große Gott Pan (!), Osiris oder der Gehörnte Gottoder Jäger, und Isis, Artemis, Astarte, Diana, Innana, Kali, Lilith, Tanith usw., alles verschiedene Namen für die Große Göttin oder Himmelskönigin…

Im Hexentum wie in der Freimaurerei … geht es letztlich nur um eines: Zerstörung des Christentums und Wiedereinsetzung der vorchristlichen, heidnischen Zustände.“
Dienstag, 12. Dezember 2006 19:34
Lauschi: @ gereon
Das mit „nicht geschützt“ ist genau der Punkt. Demnächst wird wohl mal wieder versucht, reguläre Logen mit der P2 in einen Topf zu werfen…
Dienstag, 12. Dezember 2006 19:08
gereon: Bitte um Hilfe zur Klärung
Guten Tag zusammen,
Ich habe gerade versucht, auf der angegebenen Website www.chretiente.info genannte Meldung zu finden. Es ist mir aber nicht gelungen. Vielleicht habe ich was übersehen. Die jüngste Meldung mit dem genannten Bischof André Vingt-Trois stammt vom August. Der angeblich zitierte Artikel bezieht sich auf einen Vorfall vom November.
Weiterhin kommt mir seltsam vor, dass die angebliche „weibliche Großloge“ erst eine „private Organisation“ genannt wird, aber ihr tatsächlicher Name nirgends erscheint.
Weil der Begriff „Freimaurer“ und was damit zusammenhängt, nicht geschützt ist, kann sich jeder, der sich einen Schurz umbindet, FM nennen.
Der kreuz.net Artikel ist leider sehr ungenau – aber das ist ja nichts Neues
beste Grüße,
Gereon
Dienstag, 12. Dezember 2006 17:32
methusalix †: Bitte lesen Dottore!
Dr. Christoph Heger: Ach ja, die fortschrittliche Weltanschauung!Obelix:
Dieses schnoddrige Bedauern, daß jemand nicht ermordet worden ist, …

Nicht Bedauern, Dr. Heger, sondern pure Aufzählung von Revolutionen und deren Einordnung nach dem Grad ihrer „Umwälzung“. Deswegen auch „grosse“ für die im Oktober, weil die Novemberrevolution in Deutschland bei relativ wenigen Menschen auch zu einem Umdenken geführt hat, wie die Weimarer Republik und das an sie anschliessende Desaster gezeigt hat.

Ich freue mich über jeden gerechten Umsturz, der unblutig zu Ende geht; wie zum Beispiel die „samtene Revolution“ in der verblichenen CSSR und der Fall der Mauer bei uns.
Dienstag, 12. Dezember 2006 14:29
Lauschi: @ gereon. Danke!
Bei Bedarf werde ich gerne auf das Angebot zurückkommen. Bei den vielen Postern, die „Freimaurer“ eher als moralische (Ab-)Wertung denn als Mitgliedschaftsbegriff verstehen, wird das wohl eher früher als später sein…
Die Frage zum Altar dürfte damit besser erklärt sein, als ich es hätte tun können.
Dienstag, 12. Dezember 2006 14:14
gereon: @ Lauschi / @ Benedikta
@ Du findest auch bei anderen FM-Themen hier Beiträge von mir.
Ich bin gerne bereit, Dir und allen, die ernsthafte Fragen haben, Antworten zu geben.
Ich bin Bruder der Loge „Pylon zur Leuchte am Rhein“ in Ludwigshafen (D, Rheinland-Pfalz) und wir gehören zu den „Alten Freien und Angenommenen Maurern“, der größten Richtung in D, mit etwa 9.000 Brüdern
@ Benedikta
Das Schachbrettmuster ist das sogenannte „musivische Pflaster“. Der Wechsel von hell und dunkel soll uns erinnern, dass auf unserem Lebensweg Hell und Dunkel wechselt. Der Altar heißt zwar so, ist aber nicht im katholischen Sinn einer. Auf dem Tisch liegen die drei „Großen Lichter“ der FM: Winkel, Zirkel und das Buch des Heiligen Gesetzes (hierzulande die Bibel, aufgeschlagen beim Johannesevangelium, kann aber auch Talmud oder Koran, wenn ein Bruder solchen Glaubens aufgenommen wird.)
Tempel (der Raum, in dem die Rituale stattfinden) und Altar sind bei uns nichts Heiliges, sondern Symbole. Beide werden auch nicht geweiht, wie das in Kirchen üblich ist.
Auf dem Bild sind vor allem FM-Würdenträger zu sehen, deshalb sind die etwas prächtiger herausgeputzt, als die anderen Brüder. Ist beim Klerus ja nicht anders
Weitere Fragen beantworte ich gerne.
beste Grüße,
Gereon
Dienstag, 12. Dezember 2006 13:45
Lauschi: @ gereon
erst mal: Alle Achtung, hier zu schreiben ist für dich als Freimaurer sicher nicht leicht, bei all den Verschwörungsfuzzis…
Für mich kannst du eigentlich nichts tun, gleichwohl danke, aber Benedicta hatte eine Frage bezüglich des abgebildeten Altars in der Loge. Ich habe versucht, ihr eine Erklärung aus eurer Homepage zu liefern, aber davon verstehst du sicher mehr! Liebe Grüße auch.
Dienstag, 12. Dezember 2006 12:53
gereon: @ Lauschi Hier ist ein Freimaurer: gereon
Hallo Lauschi,
Du konntest keinen Freimaurer-Bruder auftreiben. Hier ist einer. Was kann ich für Dich tun?
beste Grüße,
Gereon
Dienstag, 12. Dezember 2006 08:43
Dr. Christoph Heger: Ach ja, die fortschrittliche Weltanschauung!
Obelix:

Die deutsche vom 9. Nov. 1918 war ja nichts rechtes, da hat es ja nicht einmal den Kaiser erwischt, …

Dieses schnoddrige Bedauern, daß jemand nicht ermordet worden ist, spricht Bände über das moralische Niveau unserer „Fortschrittlichen“. Die Ermordung der Zarenfamilie war ihnen offenbar noch nicht genug.

MfG
Christoph Heger
Montag, 11. Dezember 2006 22:06
Romulus: Das Bild oben
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Pseudosakrales Getue.
Montag, 11. Dezember 2006 19:43
Lauschi: @ Benedicta – Altar in der Freimaurerloge
Zwar konnte ich keinen Freimaurerbruder auftreiben, aber ersatzweise eine Erklärung im Glossar der Freimaurerhomepage. Das wäre dann allerdings kein Volksaltar im kirchlichen Sinne.
Montag, 11. Dezember 2006 17:15
clarissa colonia: @institoris
Ist diese Aussage ein Zitat aus dem malleus oder von Ihnen selbst?
uiogD.
Montag, 11. Dezember 2006 16:57
obelix †: Das ist Ihnen natürlich unbenommen, Institoris
so wie mir unbenommen ist über die diversen „Christenverfolgungen“ zu schmunzeln, die bei uns stattfinden sollen, nur weil ein Politiker oder Richter mal nicht so will, wie unsere gute Krämerseele hier.
Montag, 11. Dezember 2006 16:30
Institoris: …die der Zar zusammenschießen ließ …und den verzweifelten Bauern?
mir kommen da gleich die Tränen.
Montag, 11. Dezember 2006 16:06
obelix †: Welche Revolution meinen Sie, Dorothea?
(man denke nur an die dämonische Revolution,…)

Die französiche von 1789, den deutschen Vormärz, die kleine russische von 1905, die der Zar von Gotte Gnaden zusammenschiessen liess, oder gar die grosse Oktoberrevolution von 1917? Oder denken Sie noch weiter zurück, in die Zeit von Dr. Martin Luther und den verzweifelten Bauern?
Die deutsche vom 9. Nov. 1918 war ja nichts rechtes, da hat es ja nicht einmal den Kaiser erwischt, die können Sie eigentlich nicht meinen, oder etwa doch?
Oder denken Sie an die jüngsten „samtenen“ Revolutionen, die zum Abgang des bösen Kommunismus, Sozialismus und sonstigen Ismen geführt haben?
Ausser natürlich dem religiösen Wahn in den islamistischen Gottesstaaten, deren rigoroser Umgang mit den Menschenrechten von einigen der geschätzen Mitdiskutanten in diesem Forum so goutiert wird.
Montag, 11. Dezember 2006 14:18
ExBochumer: @ Benedicta
Fragen Sie das bitte einen Freimaurerbruder.

Und dann: Bitte posten Sie seine Antwort hier.

Freimaurer hängen immer noch ihrem Geheimritual an.
Montag, 11. Dezember 2006 13:44
Benedicta: kath. Riten
Was macht eigentlich dieser Volksaltar auf dem Schachbrett-Boden im Freimaurer-Tempel?
Montag, 11. Dezember 2006 13:24
Aurelius: typisch kreuz.net…
… auf dem Bild eine Freimaurer-Versammlung, im Text geht es um „weibliche“ Freimuarer. Dazu null Informationen aber jede Menge Spekulation.

Leute, nennt ihr das etwa Journalismus? Habt ihr eigentlich nichts besseres zu tun?
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net