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Montag, 11. Dezember 2006 12:48
Großloge gegen Kirche
Die Kirche in Frankreich legte kürzlich den Finger in eine offene Wunde. Die Betroffenen schrien – unter Verwendung der üblichen alten Sprüche – kräftig auf.
Treffen von Freimaurern im Jahr 1992
Treffen von Freimaurern im Jahr 1992
(kreuz.net) Eine private Vereinigung, die sich weibliche ‘Großloge von Frankreich’ nennt, hat sich am Fest der Unbefleckten Empfängnis in Frankreich mit der Kirche angelegt.

Das berichtete die französische Webseite ‘chretiente.info’.

Anlaß dazu war eine große Sammelaktion im Fernsehen, die der Myopathie gewidmet war.

Myopathie ist der medizinische Oberbegriff für Erkrankungen von Muskelzellen, die zu schweren Lähmungen führen können.

Der Erzbischof von Paris, Mons. André Vingt-Trois, hatte die ‘Französische Vereinigung gegen die Myopathie’ Ende November angeklagt, Projekte zu unterstützen, bei denen ungeborene Menschen umgebracht werden.

Der Präsident der Vereinigung mußte zugeben, ein solches menschenverachtendes Projekt mit 1,5 Millionen Euro zu unterstützen.

Mons. Vingt-Trois hatte erklärt, daß er die Spendensammlung nicht weiter unterstützen werde, wenn mit dem Geld nicht ethisch saubere Projekte unterstützt würden.

Die Tatsache, daß die Sammelaktion „Gutes“ tue, verpflichte niemanden, ihr einfach einen Blankoscheck auszustellen.

Diese bischöfliche Ermahnung stieß den weiblichen Freimaurern offenbar sauer auf.

Darum veröffentlichten sie eine geharnischte Presseerklärung.

Anläßlich der Spendenaktion seien „gewisse Mitglieder des Klerus der Katholischen Kirche“ aufgetreten, um die Spendenaktion zu „diskreditieren“ – empört sich die kirchenfeindliche Vereinigung.

Die weibliche ‘Großloge von Frankreich’ wolle ihre tiefe Entrüstung ausdrücken und glaube, daß es sich hier um ein „Attentat“ gegen das Prinzip des Laizismus handle, das der Französischen Republik zugrunde liege.

Die weiblichen Freimaurer zeigen sich über diese „Rückkehr in den Obskurantismus“ und über diesen „unerträglichen Eingriff“ in die „wissenschaftliche Forschung“ beunruhigt.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 57 Lesermeinungen:
Donnerstag, 30. August 2007 01:15
Bokrug †: Anglo-amerikanische Freimaurerei gefährlicher…
Bilderberg-Treffen: Von der Grand Lodge London inszeniert…

Über die faschistoide freimaurerische P2-Loge…!

Ihr habt getötet. Der Machtkampf der Logen im Vatikan. (Broschiert)
von Discepoli di Verita (Autor)

Insider berichten über einen Mord, der sich 1998 innerhalb der Mauern des Vatikans zutrug und nie aufgeklärt wurde. Ableger der berüchtigten Freimaurerloge P2, der auch Silvio Berlusconi nahesteht, rivalisieren mit dem international agierenden Opus Dei. Alles deutet darauf hin, daß zum Ende der Ära Wojtyla der Kampf um die Schlüsselpositionen im Vatikan neu entbrannt ist. Ein sensationelles Dokument über die Auswüchse klerikaler Machtpolitik.
Montag, 18. Dezember 2006 23:29
gereon: @ malachias
Pius IX war niemals Freimaurer, obwohl das behauptet wird. 1849 hat er das übrigens selber erklärt. Die Gerüchte kamen zur Zeit seiner Wahl und später noch mal auf. Die Loge „Zur deutschen Treue“, die eine Kopie seiner aufnahmeurkunde haben soll, hat es nicht gegeben, Wilhelm von Wittelsburg, der sie unterschrieben haben soll, war nie Großmeister einer bayerischen Großloge, weil es diese nie gegeben hat. Es müsste auch Wittelsbach heißen, selbst der Name ist falsch! Eine angebliche urkunde über P’s ausschluss aus der FM wurde von dem damaligen König von Italien als Großmeister des Großorientes von Italien unterschrieben. Ein König von Italien war nie der Großmeister des GO von I.
Falls sie sich auf Dudley Wrights „Roman Catholicism an Freemasonry“ (1922) berufen – vergessen Sie’s. Diese Behauptungen sind längst widerlegt.
Für mich haben die Urteile und Bannflüche der Päpste gegen die FM den gleichen Status wie die Hexenbulle von Innozens VIII: Ein Irrtum von historischem Ausmaß, bedingt aus Zeitgeist, Unkenntnis und Überheblichkeit.
beste Grüße,
Gereon
Montag, 18. Dezember 2006 21:11
Malachias †: @gereon
Die katholischen Vorurteile gegen die FM rühren aus alten Bannflüchen von Päpsten, die auf Halbwissen, Hörensagen und Angst vor aufgeklärten, freien Menschen beruht.
Für wie blöd halten Sie eigentlich die Päpste??
Papst Pius IX. kannte die FM aus eigener Anschauung und wurde – trotzdem oder gerade deshalb? – einer ihrer entschiedensten Gegner…!
Montag, 18. Dezember 2006 19:44
gereon: @ virFortis
Im Grunde ist die Sache ganz einfach: Wenn Sie mit Ihrem Glauben einer Loge beitreten wollten, könnten Sie Ihren Glauben so leben, wie Sie es möchten.
Würden Sie behaupten, dass alle das glauben müssten, was Sie auch glauben, würden Sie Widerspruch ernten.
Es ist gar kein Problem, für Katholiken, Freimaurer zu werden. Denn ihr/Ihr Glaube ist Privatsache. Nur da, wo Sie sich in den Glauben anderer einmischen würden, oder gar andere Glauben herabsetzen würden (alles nur hypothetisch gedacht) würden Sie an die Grenzen der freimaurerischen Toleranz stoßen.
Die einzige Voraussetzung, die das Diesseits transzendiert, ist, dass es für Sie möglich ist, das Symbol des Großen Baumeisters mit einer eigenen Vorstellung zu füllen. Der Grand Orient in Frankreich hat auch diese Forderung aufgegeben, mit der Begründung es müsse absolute Gewissens- und Glaubensfreiheit auch für Atheisten geben. Daraufhin hat England den G.O. für irregulär erklärt. Es gibt aber auch die Grand Loge Nationale Francaise, die als regulär gilt.
Die katholischen Vorurteile gegen die FM rühren aus alten Bannflüchen von Päpsten, die auf Halbwissen, Hörensagen und Angst vor aufgeklärten, freien Menschen beruht.
An der FM ist nichts Geheimes, in D sind Logen eingetragene Vereine, stehen in Telefonbüchern und laden zu Veranstaltungen ein. Die Verschwiegenheit bezieht sich auf gegenseitiges Vertrauen. Die Rituale sind veröffentlicht und im Internet zu finden. Magie/Okkultismus halte ich für lächerlich.
beste Grüße, gereon
Montag, 18. Dezember 2006 11:50
Malachias †: Mit dem heiligen Maximilian Kolbe für die Bekehrung der Freimaurer beten!
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„‘O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns,
die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen!
Bitte auch für jene, die ihre Zuflucht nicht zu dir nehmen,
besonders für die Freimaurer und für alle dir Anempfohlenen!’


Dieses Stoßgebet, dessen erster Teil auf der Wunderbaren Medaille aufgeprägt ist und durch den hl. Maximilian Kolbe erweitert wurde, soll eine weltweite Verbreitung finden. Jeder Mensch soll für die Immaculata gewonnen werden.

Seit seinem Erlebnis bei der 200-Jahrfeier der Freimaurer in Rom hat Maximilian Kolbe nur einen Gedanken: die Bekehrung der Sünder, der Häretiker und Schismatiker, und ganz besonders der Freimaurer, sowie die Heiligung aller, die wir unter den Schutz der Unbefleckten Jungfrau stellen. Er möchte, dass wir mit Hilfe des Stoßgebetes betend aktiv werden für die Rettung der Seelen.

Im Gebet Aktivität zu entwickeln, ist kein Widerspruch. Mit diesem Stoßgebet können alle Menschen eingeschlossen werden: unsere Nächsten, Verwandte, Kollegen, Nachbarn, Arbeitgeber, jene, denen wir täglich begegnen, jene, mit denen wir Schwierigkeiten haben, die mit uns Schwierigkeiten haben, und immer wieder können wir auch uns selbst einschließen in dieses überaus barmherzige Herz.

Die Krise der Kirche wird nicht allein durch Predigten oder Enzykliken überwunden werden. Es muss auch jemanden geben, der betend handelt, der die Botschaft aufnimmt und sie in die Welt trägt…“

(Inge Thürkauf, Die Immaculata und der heilige Maximilian Kolbe, in: Timor Domini 10.3.2006, 5)
Samstag, 16. Dezember 2006 13:17
gereon: Bitte
fahren Sie fort. Ich werde mich dann später dazu äußern.
besteGrüße,
Gereon
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