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Dienstag, 12. Dezember 2006 09:43
Sehr schlicht
Im Münster der Erzdiözese Freiburg ist die Umgestaltung des Altarraumes abgeschlossen. Am Sonntag wurde der neue Altar eingeweiht.
Der Erzbischof von Freiburg weihte am Sonntag den neuen Altar.
Der Erzbischof von Freiburg weihte am Sonntag den neuen Altar.
(kreuz.net, Freiburg) Der Umbau des Chors im Freiburger Münster ist abgeschlossen.

Während eines feierlichen Pontifikalamtes weihte Erzbischof Robert Zollitsch den neuen Altar am zweiten Adventssonntag ein.

Entworfen und ausgeführt wurde die neue Anlage von Professor Franz Gutmann aus Münstertal.

Blick von Orgelbühne am westlichen Ende des Langhauses
Blick von Orgelbühne am westlichen Ende des Langhauses
In seiner Predigt bezeichnete Erzbischof Zollitsch den neuen klotzigen Granitaltar als das Zentrum des Freiburger Münsters. Als „schlichter Tisch“ lade er die Menschen ein, sich als Gemeinschaft des Glaubens um ihn zu versammeln.

Doch stelle sich die Frage, ob „wir in unserer lauten, schnellebigen und unübersichtlichen Zeit diese Einladung noch genügend an uns heranlassen“.

Die neue Anlage löst ein Holz-Provisorium ab, das errichtet wurde, „um die räumliche Situation zu klären“ – wie es auf der Webseite der Erzdiözese Freiburg heißt.

Im Hintergrund sei die „liturgische Erneuerung“ nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil gestanden, die eine Neugestaltung des Altarraums im Freiburger Münster erforderlich gemacht habe.

Blick aus der Vierung
Blick aus der Vierung
Die neue in rotem Sandstein ausgeführte Stufenanlage ist in der Form einer Altarinsel an den Chor mit Hochaltar angebunden. Sie schiebt sich – in der Größenordnung des bisherigen hölzernen Modells – in die Vierung vor.

Der Altar ist aus rötlich-dunklem, geschliffenem Granit.

Es handelt sich um einen quadratischen, blockartigen Tisch, der angeblich das Quadrat der Vierung aufnehmen sollte.

Sein Maß beträgt 144 Zentimeter. Diese Zahl bezieht sich offenbar auf die in der Offenbarung des Johannes benannte Zahl der Geretteten und – wie die erzdiözesane Webseite versöhnlich hinzufügt – auf die dortige angebliche „Verheißung eines universalen Heilsangebots“.

Der klotzige Ambo ist aus dem gleichen Granit wie der Altar. Er steht auf der Vorderkante der neuen Stufenanlage und soll das Bemühen ausdrücken, in der Verkündigung des Wortes Gottes den Menschen zugewandt zu sein.

Die Kathedra
Die Kathedra
Einen festen Ort hat erstmals auch der Bischofssitz bekommen.

Die neue klotzige Konstruktion ist in Stein und Holz ausgeführt. Sie steht sperrig in der Mitte des Chors zwischen Hochaltar und Mahltisch – die Rückenlehne direkt dem gotischen Hochaltar zugewandt.

Neu gestaltet wurde auch das Chorgestühl im unteren Chor, das nun in klotzigen Einzelsitzen aus hellem Eichenholz besteht.

Der Erzbischof nutzte die Feier der Altarweihe zu einem Plädoyer gegen eine unbegrenzte Ausweitung der Ladenöffnungszeiten.

Das Freiburger Münster und sein Turm werde die Menschen weiterhin daran erinnern, worauf es im Leben und Zusammenleben wesentlich ankomme.

© Bilder: Bild- und Filmstelle der Erzdiözese Freiburg
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 54 Lesermeinungen:
Freitag, 15. Dezember 2006 17:01
Mitsou: @hannesdit
Das ist richtig, was über den Greuel der Verwüstung zu lesen ist. Das andere hier ist Hackforum.

Was meinst Du genau bitte?
Mittwoch, 13. Dezember 2006 15:44
thaumaturgos: die meisten poster hier sind
schlimmer als wüster pöbek … ich würde mich schämen a) so unqualifiziert zu posten und unverhohlen gegn bischöfe zu hetzen, b) solch dümmlich dinge ins weltweite netz zu stellen …

es muss ja nicht immer pseudogotik oder -barock sein, auch wenns denn schismatici von den piüssen halt einzig ins weltbild passt … auch die klerikale reizwäsche in form der spitzen und rüschen macht nicht selig!

… chorgestühl, choralgesang, lang leb der schsmatisch und zum großteil häretisch-kirchen-illoyale rückwärtsgang
Mittwoch, 13. Dezember 2006 13:52
Agiafortuni: Hermann der Lahme
Ihre auf Wikipedia beruhenden Feststellungen sind zutreffend. Roncalli, Montini und Woytila haben auf stgräfliche Weise gegen katholische Glaubensregeln verstossen. Roncalli, indem er dem vom Aiax (Aiax ist laut Homer der Grieche, der die Troianer dazu überredete, das mit bewaffneten Griechen gefüllte Pferd in die Stadt einzuführen) des zwanzigsten Jahrhunderts mit Namen Augustin Bea gegründete Zirkus genannt, Sekratariat für die Einheit der Christen, beim Konzil den gleichen Rang zuerkannte, wie den Kommissionen, die sich mit dem Glauben befassten und damit gegen die Mortalium animos verstiess. Montini, indem er zusammen mit einem Laien, dem Erzbischof von Canterbury nämlich in Sankt Paul ausser den Mauern auftrat und die dort versammelten Gläubigen segnete. Damit verstiess er eindeutig gegen apostolicae curae und mortalium animos. Um die von Woytila begangenen Frevel aufzuzählen reicht der verfügbare Platz nicht mehr aus
Mittwoch, 13. Dezember 2006 12:44
Benedikt: Schon wieder…
In den Texten finden sich ja ganz handfeste Häresien. Um nur eine einzige (!) zu nennen: Religionsfreiheit.

…einer, der die Texte nicht gelesen hat.
Mittwoch, 13. Dezember 2006 11:35
Hermann der Lahme: Definition Frevel gemäss Wikipedia Enzyklopädie
Frevel im kirchlichen Sinne begeht derjenige, der sich gegen das Eigentum und die Personen der Kirche vergeht und die – insbesondere in der katholischen Kirche – kirchlichen Glaubensgrundsätze missachtet.
Mittwoch, 13. Dezember 2006 10:46
Agiafortuni: Daniel Stöhr: Grüss Gott
Ihre Behauptung, Erzbischof Lefebvre sei vor den Modernisten in Rom zusammengeknickt ist aus dem Zusammenhang gerissen und falsch. Wenn Sie seine entsprechende Erklärung richtig lesen, gewinnen Sie ein völlig anderes Bild. Er sagt nämlich: „Man kann jemanden nicht so leicht ausdrücklich bezichtigen, ein Häretiker zu sein.“ Mit dieser Aussage beweist der Erzbischof, dass er über ein Unterscheidungsvermögen verfügt. Dieses spricht ihm selbst ein der FSSPX keineswegs wohlgesinnter Denker wie Rothkranz zu. Eine Sache ist nämlich die Häresie als objektiver Tatbestand und die Subsumierung einer subjektiven Verhaltensweise unter den Oberbegriff der Häresie. Roncalli, Montini und Woytila waren gerissen genug, ihre häretische Gesinnung nicht öffentlich darzulegen, ihr Verhalten ist aber dafür konkludent, dass ihre Gesinnung nicht mehr hundertprozentig katholisch war. Deshalb verwende ich stets den Begriff Frevel, welcher ähnliche Merkmale aufweist wie die Häresie.
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