Euthanasie
Vorangekündigtes Verbrechen
Einen ungewöhnlichen Hinweis erhielt kürzlich die Polizeiinspektion im bayrischen Wallfahrtsort Altötting.
Lebensrechtler Annen fordert die Polizei von Altötting auf, im vorangekündigten Mord an einer Hilflosen die Tatverdächtigen zu ermitteln.
Lebensrechtler Annen fordert die Polizei von Altötting auf, im vorangekündigten Mord an einer Hilflosen die Tatverdächtigen zu ermitteln.
(kreuz.net) Die schriftliche Eingabe stand unter dem Betreff: Meldung einer zu erwartenden Straftat gegen das Leben.

Sie stammt vom bekannten deutschen Lebensschützer Klaus Günter Annen. Annen ist Vorsitzender der Weinheimer Initiative „Nie Wieder“.

Mit Verweis auf verschiedene Presseberichte informiert der Lebensschützer die Vollzugsbeamten über das Schicksal der 74jährigen Heimbewohnerin Frau A.W.

Frau W. lebt im St. Paulus Stift in Neuötting und wird dort künstlich ernährt. Der Ort befindet sich in Südbayern, unweit der österreichischen Grenze. Das St. Paulus Stift ist ein Wohn- und Pflegeheim für geistig behinderte Frauen.

Nach einem Beschluß des Landgerichts Traunstein solle der 74jährigen Patientin Flüssigkeit mit Pharmaprodukten verabreicht werden, damit der angeblich „natürliche Sterbeprozeß“ sanft und ohne quälende Symptome verlaufe.

Das Landgericht habe sich auf ein fachärztliches Gutachten gestützt, das in diesem Fall die „passive Sterbehilfe“ – Euthanasierung – empfehle.

Lebensschützer Annen: „Der Beschluß des Landgerichts Traunstein ist vermutlich ab dem 20. Dezember 2006 rechtskräftig, sodaß wir davon ausgehen, daß anschließend ein Tötungsversuch an Frau A.W. erfolgen wird.“

Auch wenn diese Form des Tötens schönsagend als „passive Sterbehilfe“ bezeichnet werde, handle es sich dabei um die vorsätzliche Tötung eines Menschen.

„Ich fordere hiermit die zuständige Polizei – gegebenenfalls unter Zuhilfenahme der Kriminalpolizei – auf, Frau A.W. im St. Paulus Stift zu schützen, die Tatverdächtigen und möglichen Mithelfer zu ermitteln und Strafanzeige gegen die ermittelten Personen wegen »Planung eines Mordes« zu veranlassen.“

Das Leben eines Menschen dürfe nicht verfügbar werden – so Annen: „Sonst landen wir wieder in Auschwitz.“
      
16 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#16   methusalix †   17:58:30 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Wie kommen Sie auf die Idee, dass hier gedacht werden könnte, Gallowglas?
… vielleicht sollten darüber mal ein paar Leute nachdenken …
Hier wird geglaubt und sonst gar nichts!
Redaktion benachrichtigen
#15   Gallowglas   05:56:26 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@Hoffnung
aus religiöser Sicht hauen Sie daneben. Ich würde, den Kelch der mir gereicht wird auch austrinken wollen, auch wenn es Leid bedeutet.
Das mag ja zutreffen, ist aber, glücklicherweise, für unsere Rechtsordnung völlig unerheblich …
Aus der Sicht eines ungläubigen ist es aus der Logik herraus auch besser zu leiden als nix mehr zu spüren.
Das ist schlicht falsch und soetwas kann nur von jemandem kommen, der noch nie zusehen mußte, wie jemand, der ihm sehr nahe steht, elendig zu Grunde gehen muß, ohne daß ihm geholfen werden kann.
Wenn einem sojemand anfleht, ihn endlich sterben zu lassen, dann ist das etwas, was man sein ganzes Leben nicht mehr vergisst.
Vorallem sieht man die Thematik dann mit ganz anderen Augen als ein Herr Annen, dem der Mensch egal ist, sondern den nur seine religiösen Prinzipien interessieren.
Wenn ich mich recht erinnere hat sogar dieser Jesus etwas in die Richtung gesagt, daß der Mensch nicht für die Gesetze, sondern die Gesetze für den Menschen da sind … vielleicht sollten darüber mal ein paar Leute nachdenken …
Redaktion benachrichtigen
#14   Hoffnung   23:17:49 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@Gallowglas
Na werte(r) Gallowglas,
aus religiöser Sicht hauen Sie daneben. Ich würde, den Kelch der mir gereicht wird auch austrinken wollen, auch wenn es Leid bedeutet.
Aus der Sicht eines ungläubigen ist es aus der Logik herraus auch besser zu leiden als nix mehr zu spüren.
Lesen Sie doch mal Jack Landon’s „Seewolf“, es entbehrt der Logik die ein Freigeist wie die Figur „Wolf „Larsen“ einer darstellt nichts.
Das Gefassel vom armen leidenen der erlöst werden muß ist in sofern hinfällig, als das Sie Ihm in diesem Fall erstmal unterstellen, dass der Mensch getötet werden möchte.
Redaktion benachrichtigen
#13   Gotthard   23:17:24 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Annen
dieser Herr Annen scheint ein sich selbst erhaltender e.V. zu sein…
es scheint sich um einen dieser nur um sich selbst kreisenden „Gewissen der Welt“ zu sein… die nichts bewegen, aber jedem auf die Nerven fallen.
Redaktion benachrichtigen
#12   Gallowglas   18:07:06 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@methusalix
Was ist ein Lebensschützer? Einer der fest daran glaubt, mit ganz grosser Klappe und ordentlicher Rüpelhaftigkeit nichts tun zu müssen, um Leben wirklich zu schützen.
Genaugesagt sind die meisten „Lebensschützer“ solche Typen, die sich am Leiden und am Elend anderer so sehr ergötzen können, daß sie ihnen nichtmal einen würdigen, das Leiden beendenden Tod zugestehen wollen …
Redaktion benachrichtigen
#11   methusalix †   17:40:13 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@stimme
stimme der vernunft: Annen bekannten deutschen Lebensschützer
Kennt den Typen eigentlich irgendjemand ausserhalb der radikalen Sedisvakantistenkreise um kreuz.net?
Also ein paar Landgerichtsräte und Staatsanwältinnen kennen den sicher, aber wer sonst ausser die Insassen dieses Zoos hier?
Was ist ein Lebensschützer? Einer der fest daran glaubt, mit ganz grosser Klappe und ordentlicher Rüpelhaftigkeit nichts tun zu müssen, um Leben wirklich zu schützen. Oder hat sich Annen schon jemals um geborenes Leben gekümmert? Ich würde mich sehr freuen davon zu hören!
Redaktion benachrichtigen
#10   timpressum †   16:40:53 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Der feine Unterschied…
Zum einen ist es ein Unterschied, ob Menschen an einer Überdosis pharmazeutischer Produkte sterben, die ihnen verabreicht werden (aktive Sterbehilfe) oder ob sie an den lebensverkürzenden Nebenwirkungen der beispielsweise schmerzstillenden Medikamente stirbt (passive Sterbehilfe).
Ich finde es jedenfalls hahnebüchen, bei einem solch sensiblen Thema derartig wenig Fakten (woran die Erkrankte leidet, wie ihre Krankengeschichte ist etc.) mit einer deratigen Polemisierung zu verknüpfen.
Aber das wird sich auf dieser Seite ja bei anderen „Artikeln“ auch nicht ändern… seufz!
Redaktion benachrichtigen
#9   Dani California   14:40:15 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Ich hab’ mal nachgegooglet
und diesen Link mit einem Interview dazu gefunden:
www.muslim-markt.de/…rview/2006/annen.htm
Redaktion benachrichtigen
#8   stimme der vernunft †   14:02:48 | Dienstag, 12. Dezember 2006
pottler
vielen Dank für die guten Wünsche, aber bei der Messe war ich erst am Sonntag, und bei der Vesper dann gleich nochmal.
Die Frage ist allerdings immer noch unbeantwortet. Wer zum Kuckcuk kenn denn diesen angeblicch „bekannten Lebensschützer“, und was bitte ist ein „Lebensschützer“?
Redaktion benachrichtigen
#7   PhilomenaWolkenstein   13:13:41 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Belege
Weder sind im Artikel irgendwelche Belege für diese Nachricht zu finden, noch in den deutschen Urteilsdatenbanken, noch wird gesagt, was die Frau eigentlich hat.
Und auf den alleinigen Bericht von kreuz.net wird die Polizei sicherlich gleich springen, oder vielleicht doch – den Anzeiger nett in die weiße Jacke mit den vielen Schnallen bitten, das wär ja mal was.
Setzen, nicht genügend, wegen mandgelnder Fakten.
Redaktion benachrichtigen
#6   r.ruhrgebietler   12:56:57 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@stimme der vernunft – reaktion?
irgendwie klingt hier nicht die stimme der vernunft, sondern ein vom Leben enttäuschter Mensch, der sich ganz bewußt von Jesus Christus abgewandt hat, seinem Umfeld jetzt aus Rache das Leben schwer machen will.
Versuchen Sie den Advent zu nutzen. Besuchen Sie doch einmal eine tridentinische Messe in der Adventszeit. Vielleicht ist auch der Rosenkranz etwas für Sie.
Es ist sicherlich ein Gnade auch einmal BITTE zusagen!
Redaktion benachrichtigen
#5   stimme der vernunft †   12:29:29 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Annen
bekannten deutschen Lebensschützer
Kennt den Typen eigentlich irgendjemand ausserhalb der radikalen Sedisvakantistenkreise um kreuz.net?
Redaktion benachrichtigen
#4   Gastus   12:15:21 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@Jacob Friedrich Bussereau Stiftung
Satzung *.pdf – Stiftungsaufsicht …j-f-bussereau-stiftung.de/…nisation_satzung.htm
Redaktion benachrichtigen
#3   Dani California   12:05:30 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Das Landgericht habe sich auf ein
fachärztliches Gutachten gestützt, das in diesem Fall die „passive Sterbehilfe“ – Euthanasierung – empfehle.
Aha, so einfach ist das dort ?? „Funktioniert nicht mehr zu 100 Prozent, naja, wir empfehlen, sie einzuschläfern …“.
Leute, wo sind wir eigentlich ???? :-! :-! :-!
Redaktion benachrichtigen
#2   Karl Murx   11:49:17 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Auschwitz? Wiener Rabbi leugnet Holocaust
Der zur Hollowood-Konferenz eingeladene wiener Rabbi Friedmann stellt die Zahl von 6Mill in Frage.
www.kurier.at/…en/ausland/44708.php
Was nun?
Redaktion benachrichtigen
#1   maureen †   11:41:38 | Dienstag, 12. Dezember 2006
12345
:-! :-! :-! :-!
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
EuthanasieSanftes Verenden EuthanasieZukunftsmusik EuthanasieAm Anfang standen nur feine Akzentverschiebungen EuthanasieVerendet und verschwiegen EuthanasieDie widerlichsten Dinge führt man mittels der Mitleidsmasche ein EuthanasieEin brillanter Nazi-Film HilflosenmordZuerst muß man die Sprache euthanasieren EuthanasieWarum wollen Niederländer in deutsche Altenheime? EuthanasieWird Überleben schadenersatzpflichtig? EuthanasieDas Kind ist gesund. Es darf leben. EuthanasieKusch ist am Ende – doch seine Euthanasie-Lawine rollt weiter EuthanasieSchweiz: Euthanasieprogramme dringen ins Krankenhaus vor EuthanasieDie Schweizer betreiben ein neues Geschäft EuthanasieHilfsbereit bis in den Tod EuthanasieEine billige Endlösung
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net